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    In Berlin versuchten Diebe eine Kupferleitung zu demontieren. Als sie bemerkten, dass es sich um eine Gasleitung handelte, ließen sie von ihrem Vorhaben ab, und flüchteten. Die Bewohner des Hauses bemerkten einige Zeit später Gasgeruch und alarmierten die Feuerwehr. Die Feuerwehr und der Gasversorger Gasag dichtetn das Leck ab. [Mehr dazu in der Berliner Morgenpost]

    Der zunehmende Rohstoffdiebstahl bereits fest verbauter Einrichtungen ist inzwischen aufgrund der hohen Preise für Kupfer und Co. kein Einzelfall mehr. Feuerwehren und Rettungsorganisationen müssen sich wohl in Zukunft vermehrt auf Unfälle einstellen, die auf Rohstoffdiebstahl zurückzuführen sind. Leider beschränkt sich dieser Diebstahl nicht nur auf nicht-lebensgefährliche Bereiche (Schrottplatz), sondern die kriminelle Energie macht keinen Halt vor Eingriffen in den Bahnverkehr (Gleise) oder eben in die Gasversorgung (Kupfer).

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    6 Antworten zu “Kupferdiebstahl und die Folgen”

    Die Oberleitungen der Bahn sind doch viel interessanter, denn die bestehen aus reinem Kupfer (frag mich aber nicht, wie diese „Schrottverwerter“ das Kabel erden). Die Gleise sind auch ein bisschen schwieriger abzumontieren.

    Naja, Fernstrecken konnte man zumindest früher notfallmäßig durch Kurzschließen z.B. mit den bahnhofsüblichen Erdungsstangen abschalten. Das sollte dem Dieb auch gelingen (beidseitig erden….). S-Bahn-Gleise haben meistens eine wesentlich stärkere Stromversorgung und v.a. bei Kurzschlüssen erst mal eine Reihe von automatischen Wiederaufschaltversuchen, bevor der Abschnitt abgeschaltet bleibt. Ganz einfach, weil S-Bahn & Co dank höherer „Spurttauglichkeit“ (Stop & Go an den Haltestellen) meist erheblich höhere Spitzenströme als so manchen 50-Wagen-Güterzug haben.

    Als Zugfahrgast wäre mir auf jeden Fall lieber, die Diebe klauen die Oberleitung, als daß unten plötzlich das Gleis weg wäre.

    Beim Werkeln an den Oberleitungen (do not try this at home or at all) ist auch zu beachten, dass die DB mit 15kV Wechselstrom fährt, Straßenbahnen aber oft mit 700V Gleichstrom.

    … mit meinem Hinweis auf den Gleisklau bezog ich mich auf einige Fälle, die ich in der Presse gelesen habe. Auch Stahl – aus dem die Schienen bestehen – hat als Schrott hohen Wiederverkaufswert. Und dass diese Kriminelle nicht nur mit Zange und Schraubenzieher anrücken, dürfte inzwischen bekannt sein. Dahinter steht teilweise eine ausgefeilte Logistik mit schwerem Gerät. derartige aktionen sind sicherlich auch geplant.

    Das gab es in den letzten Jahren mehrfach in Berlin, die Schwachmaten sägen wirklich alles an. Letztes Jahr gab es tatsächlich auch einen Fall (Pressemeldung der Polizei, scheinbar nicht mehr online) in dem ein Mann tot neben einem Masten der Bahn gefunden wurde, mit einer Säge in der Hand. Von gestohlenen Skulpturen (Kupfer), geklauten Gullideckeln (Beinbruch) und angesägten Denkmälern und Grabstätten ganz zu schweigen.

    Diese email ist übrigens jetzt mal echt, die könnt Ihr ruhig freischalten! Dankeschön…