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    Eine annullierte Bürgermeisterwahl, ein altersschwaches Löschfahrzeug und der Vorwurf der Inszenierung sind die Ingredienzen einer Posse, die sich im schwäbischen Meßstetten (Baden-Württemberg) abspielt. An der geplanten Ersatzbeschaffung eines Löschfahrzeugs für die Abteilung Tieringen entflammte ein Streit über den Zustand der Fahrzeuge.

    Angefangen hatte alles mit einem Leserbrief, der nach der Verantwortung für den Zustand der Feuerwehrfahrzeuge fragte. Ursächlich dafür war das altersschwache Tieringer LF 8, dessen Ersatzbeschaffung durch ein LF 20/12 in der Feuerwehr seit 2005 geplant ist. Die Verwaltung der Stadt Meßstetten hatte sich bisher noch nicht auf ein neues Fahrzeug festgelegt.

    Das LF 8 wurde vom TÜV als bedingt einsatzbereit deklariert. Auch in der Praxis hatten die Tieringer Feuerwehrleute Probleme das Fahrzeug zu starten, da die Batterien versagten und die Feststellbremse nicht einwandfrei funktionierte. Die Abteilung drängte ihrerseits auf eine rasche Neubeschaffung, zumal wichtiges Material in einem eigenen Anhänger mitgeführt werden musste.

    In der durch den Leserbrief hervorgerufenen Debatte über das LF 8 leugnete die Verwaltung zunächst, dass der Prüfbericht des TÜV Mängel festgestellt hatte, gab diese im Verlauf der Debatte dann aber doch zu. Die Diskussion drehte sich nicht um die Legitimität der geplanten Ersatzbeschaffung, sondern der Umgang der Abteilung Tieringen mit dem LF 8 stand plötzlich im Mittelpunkt. So deutete Meßstetter Stadtbrandmeister Gerhard Zimmermann an, die schwachen Batterien könnten auf nicht sachgemäße Wartung durch die Tieringer Wehr zurückzuführen sein, und, wie er in einem Leserbrief präzisierte, habe die Arbeit des Gerätewartes wesentlichen Einfluss auf den Zustand eines Fahrzeugs. Andere Fahrzeuge seien älter und in besserem technischen Zustand. Ein Gemeinderat sprach sogar von „Inszenierung“ was die defekte Feststellbremse betraf. An anderer Stelle war im Schwarzwälder Boten zu lesen, dass der Tieringer Wehr vorgeworfen wurde, man habe den TÜV bewusst ablaufen lassen, um den Bürgermeister zur Verantwortung zu ziehen.

    An dieser Stelle wird es nun politisch. Meßstetten ist dieser Tage in eine politische Posse verwickelt, die sich um die Wiederholung der Bürgermeisterwahl dreht. Vor wenigen Wochen annullierte Günther-Martin Pauli, Landrat des Zollernalbkreises, die Wiederwahl von Lothar Mennig zum Bürgermeister, da kurz vor der Wahl im September fünf der sechs Ortschaftsräte im Meßstetter Amtsblatt Werbung für Amtsinhaber Lothar Mennig gemacht hatten. Tieringens Ortsvorsteher war daran nicht beteiligt. Mennigs Herausforderer Lars Weigl aus dem Ortsteil Tieringen unterlag mit 258 Stimmen.

    Laut dem Schwarzwälder Boten soll das Verhältnis der Gemeinde Tieringen zur Gesamtgemeinde seit deren Eingemeindung ohnehin nicht besonders gut gewesen sein. Nach der Bürgermeisterwahl entlud sich nun die Anspannung, in die offenbar auch die Feuerwehr hineingeraten ist.

    (maps: Meßstetten)

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    Eine Antwort zu “Posse zwischen Feuerwehr und Politik”

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