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    Wenn mir jetzt wie die letzten zwei Tage keine Alarmierung dazwischenkommt, schaffe ich es endlich diesen Bericht fertig zu schreiben…

    Ich denke, die Teilnehmer des FireCamp One kehren mit guten Erninnerungen von der Veranstaltung nach Hause. Hat Spaß gemacht, war kurzweilig, man konnte was lernen, und hat auch prima Kontakte geschaffen. Danke nochmal an Jeannette und Sven für die super Organisation, und an die JF Frankfurt für die Überlassung der Räumlichkeiten für diesen einen Tag!

    Fotostrecken: Irakli + Sebastian, Henning, Florian,

    Das Ziel war, dieses Format von (Un-)konferenz zu testen, um zu sehen, ob und wie es später im Rahmen der neuen Plattform eingesetzt werden kann. Ich plane ab nächstes Jahr eine Reihe von Veranstaltungen, eher klein und eher lokal, die dann allerdings im Gegensatz zum FireCamp One unter einem bestimmten Thema laufen werden. Einige Beispiele: Feuerwehr und Internet (Hosting, Programmierung, Design, Marketing, Fotografie, Recht usw.), THL-Trainings, Strahlrohrtrainings, Kurzseminare und Vorträge, „Ventilation-Camp“, usw. Dazu jedoch mehr zu einem späteren Zeitpunkt. Die Erfahrungen aus dem FireCamp kommen hier jedoch zugute. Das mal vorab.

    Zurück zum FireCamp:

    Nach „Vorwärmen“ mit Frühstück ging es dann los: jeder durfte sich kurz vorstellen, sowie ein etwaiges Thema, über das er vortragen wollte. Die Themen wurden zusammengeschrieben, und darüber abgestimmt. Da wir nur 13 Leute waren, gab’s auch keine Parallel-Veranstaltungen – was wiederum den Vorteil hatte, dass man zeitlich flexibel war.

    Videos

    Los ging’s mit Videos: Sven’s Video über die Herbstabschlussübung der JF Frankfurt, sowie mein zweites THW-Video. Danach wurden die Videos diskutiert, analysiert und kritisiert: was gehört zu einem guten Video? Was interessiert den (Feuerwehr-)zuschauer? Wie wird im Internet konsumiert?

    Die nächste Session war eine Diskussion über grosse Feuerwehren/ kleine Feuerwehren sowie Feuerwehr in Städten mit BF / FF. Hier war interessant zu erfahren, wie es bei anderen abläuft. Benni’s Feuerwehr Langen etwa fährt eine Unmenge an Einsätzen, die von freiwilligen Kräften gestemmt werden müssen; dies stellt große Anforderungen an die Logistik, und auch an die Motivation. Stefan kam hingegen ursprünglich von einer kleinen Landfeuerwehr, wo die Uhren „anders ticken“…

    Nach dem Mittagessen (Nudeln!) ging’s zur Verdauung ums Eck zum Hafen um den Schlauchwickelkorb auszutesten.

    Schlauchwickelkorb

    Dieser wurde ein Paar male aufgelastet und die Schläuche abgezogen. Das Fazit war gemischt. Auf der Plus-Seite das schnelle aufwickeln sowie das extrem flexible auslegen. Man greift hinein, und kann schnell und sehr sauber die Schläuche in Buchten auslegen:

    Schlauchwickelkorb

    Dieses ist beispielsweise in Treppenräumen extrem vorteilhaft.

    Auf der Minus-Seite wurde der (viel) höhere Preis im Vergleich zu einem Standard-STK genannt, und auch die Stabilität. Der Korb, den wir zur Verfügung gestellt bekommen hatten, war etwas ausgeschlagen, so dass die Kupplungen nicht sauber einzulegen waren. Das Resultat war, dass sich der Schlauch beim Ablegen verhakte. Die Frage, die hier leider nicht zu beantworten ist: war die Beschädigung im normalen Betrieb entstanden, oder als außergewöhnliches Ereignis, das einem normalen STK auch zugesetzt hätte?

    Nach dem Aufenthalt an der Frischluft ging es wieder zurück ins Haus: Ingo lieferte eine Doppelsession zum Thema Atemschutz, Atemschutzunfälle, plus Schwerpunkt Rauch als „Bonus“. Letzterer kommt so gut wie gar nicht vor in unserer Standardausbildung.

    Ingo
    Hier wurden übrigens auch einige Informationen vom Seminar in Böblingen eingebaut, beispielsweise John Taylor’s „Rauch Lesen“.

    Während des Vortrags konnten wir dann auch die „Check-Box“, ein elektronisches Atemschutzüberwachungsgerät der Firma Pölz. Wie beim SWK kam auch hier ein „kommt drauf an“ heraus. Sehr positiv bewertet wurde insbesondere die automatische Berechnung der Rückzugszeit, die Protokollierung, sowie – von einigen Teilnehmern – die einfache Bedienung (Einchecken, auschecken, wenige Eingabevorgänge). Dem gegenüber stand auch hier der Preis, das zusätzliche Risikopotenzial durch Ausfall der Technik, sowie die Alternative, durch gut ausgebildete AÜ die gleichen Funktionen „per Hand“ ausführen zu können. Eines wurde jedoch klar: Feuerwehren müssen die ordentliche Durchführung der AÜ wesentlich besser ausbilden, danach kann man entscheiden, ob man mit einer automatischen Box auskömmen möchte, oder es lieber per Hand macht.

    Pause
    (Pause)

    In der nächsten Session stellten Sebastian und Michael WI112 vor, die Plattform mit Einsatzberichten aus dem Raum Wiesbaden. Dabei gingen sie auf die Entwicklung der Plattform ein, das „Zusammenfinden“ insbesondere mit der BF, ihre Erfahrungen beim erstellen von Berichten und über Zukunftspläne. Toll, was man mit Engagement erreichen kann, und sicher eine beste Empfehlung im späteren Berufsleben.

    Zu allerletzt wurde dann die neue Plattform diskutiert – leider derzeit ein wenig im Verzug, deshalb hier noch nicht der Link zur Open Beta. Auch hier für mich wertvolles Feedback.

    Sindlingen

    Abends ging es dann gemeinsam zum Essen, und schließlich übernachteten wir im Gerätehaus der FF Frankfurt-Sindlingen. Auch hier vielen Dank!

    FLB Frankfurt

    Nach dem Frühstück ging’s zum Hafen, wo wir uns das Feuerlöschboot genauer ansehen konnten. Auch das eine nicht alltägliche Facette der Feuerwehr, zumindest für die Münchner :) Danke auch hier an dem Mitarbeiter der BF, der sich die Zeit nahm, uns das Boot komplet anzugucken, und schließlich für die Wasserwand aus allen Rohren. Sehr beeindruckend :)

    Wie man sieht war das nicht eine Veranstaltung mit 100% Frontalunterricht – es war kurzweilig, jeder konnte sich einbringen und etwas lernen. Einige waren überrascht, wie schnell der Tag um war. So gesehen war das ein Erfolg. Kleiner Wermutstropfen war die geringe Zahl an Teilnehmern, andererseits konnten wir dann sehr flexibel mit der Zeit umgehen, und alle passten dann problemlos in einen Raum.

    Jetzt geht’s daran, die nächsten Camps zu organisieren… Wer übrigens geeignete Räumlichkeiten stellen kann, kann sich freundlicherweise melden, freue mich darauf!

    3 Antworten zu “FireCamp One: Erfahrungen”

    Hoffe, dass ich beim nächsten FC (FCT FireCamp two) dabei sein kann

    Ich auch.
    Und wenns doch nicht klappt, sollte die Geschichte irgendwie übers Netz verfolgbar sein.
    Christían

    Edit:

    Die Fotos sind nicht von mir sondern von Michael ;-) …kannst vllt noch ändern ;)