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    Im Polarmeer rammte gestern ein Kreuzfahrtschiff einen Eisberg. Ein etwa faustgroßes Loch und diverse Mängel brachte das Schiff zum Sinken. Alle 154 Menschen an Board konnten rechtzeitig evakuiert werden – sie mussten bis zu sechs Stunden lang in den Rettungsbooten ausharren.

    Die meisten Passagiere, darunter auch eine Deutsche, schliefen schon, als die „Explorer“ gegen Mitternacht plötzlich einen Eisberg rammte, der vor den Südlichen Shetlandinseln unter der Wasseroberfläche gelegen haben soll. Der Brocken riss ein faustgroßes Loch in den Rumpf, das Schiff schlug leck, Wasser drang ein. Die Crew begann sofort damit, es abzupumpen, doch der Kreuzfahrer trieb mit Schlagseite im Meer und drohte zu sinken. [Hamburger Abendblatt]

    Links:

    via Rettungstrupp

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    11 Antworten zu “Titanic reloaded”

    Zum Glück ist den Passagieren nicht mehr passiert …

    Wenn ich lese, daß es hier „nur“ um ein faustgroßes Loch geht, frag ich mich aber, warum es da keine Lösung gibt, um soetwas zu stopfen.

    Ich kann da nur laienhaft vermuten, aber wenn der Eisberg eher unauffällig klein war, dann dürfte das Loch doch nicht so arg tief unter der Wasseroberfläche sein, oder?
    Dann ist da der Druck auch nicht so furchtbar hoch und man kann doch vielleicht sogar von aussen mit irgendetwas zustopfen.
    Würde sich da nich leicht sogar etwas festsaugen? *brainstorm* eine Matratze?

    Von innen einen Pflock reinstöpseln ist unmöglich?
    Eine kleine Konstruktion von innen provisorisch an den Rumpf schweissen, mit der man das Loch dann zuklemmen kann? Oder damit dann zum Zustopfen von außen ein Kissen ausreicht?

    Muss ja auch nicht ganz dicht sein, bissle was schaffen die Lenzpumpen wohl scheinbar schon …
    Und zumindest wär Zeit gewonnen, die man nicht im Rettungsboot verbringen müsste ;o)

    Wie groß sind solche Löcher „üblicherweise“?
    Wie oft kommt so etwas vor?

    Kennt sich da jemand irgendwie aus?
    Grüßle,
    :o)

    wenn da wasser durch ein faustgrosses loch reindrückt wirst du wohl eher nicht gegendrücken können… vermute ich mal

    Huhu Waldemar,

    das kommt sicherlich drauf an …

    Mal ne Abschätzung:

    Männerfaust: ca 10x7cm (realistisch?), also hat das Loch rund 70cm^2

    Das Loch sei beispielsweise 2m unter der Wasseroberfläche, also hat es dort (bei Stillstand des Schiffes) einen hydrostatischen Druck von etwa 0,2 bar über dem Schiffsinnendruck.

    Wenn ich mich jetzt nicht verschätzrechnet hab, reicht um das zuzudrücken eine Kraft aus, die genügt um 14kg zu heben.

    (Das wär sogar weniger, als ich mir vorhin noch vorgestellt hab.)

    Damit isses vom Kraftaufwand her eher unproblematisch, denk ich.
    Störend kann da eher die Zugänglichkeit des Loches sein (Verkleidung, …), die Form/Ränder …

    Ich hab ne Bekannte in einer Werft angeschrieben, wenn ich was erfahr, kann ich es ja hier posten.

    Es war faustbreites Loch, sondern ein faustbreiter Riss. Bei einem Loch machst Du die Schotten zu und gut ist – dafür sind die schließlich da.

    Huhu Marcel,

    logischer wär es das hilflose Sinken dann ja.
    Wo hast Du denn diese Info her, bitte?

    Das hab ich bis jetzt nämlich nur beim Spiegel online gelesen, der beruft sich dabei auf ein Zitat einer Sprecherin des Veranstalters in der BBC, dort heisst es aber:

    „Susan Hayes, vice-president of marketing for Gap Adventures, said: „The hull has a hole the size of a fist“…
    ( http://news.bbc.co.uk/2/hi/americas/7108835.stm )

    Und außerdem zeigt SpOn auf diesen Seiten ein Reuters-Video in dem die Worte des interviewten Passagiers auch mit „faustgroßes Loch“ übersetzt werden.

    ( http://www.spiegel.de/videopla.....60,00.html )

    Wo die das mit dem Riss herhaben wollen, bleibt meinem Verständnis nach sehr fraglich.

    Wäre also interessant, Deine Quelle zu kennen :o)

    Das Schottendichtmachen bei einem Riss würde übrigens vermutlich genauso helfen, wie bei einem Loch – es sei denn natürlich, der Riss geht über mehrere Abteilungen, wie damals bei der Titanic.
    Dem Kommentar des Arktis-Kapitäns (2. Link) nach, war es aber eher ein kleiner Eisberg, von dem ich das jetzt erstmal nicht erwartet hätte. Irgendwo auf einer dieser Seiten hab ich auch gelesen, dass den Passagieren erst gar nix aufgefallen wäre, weil das Schiff dauernd gegen Eisschollen geknallt wäre, so enorm viel größer scheint der finale Schlag also nicht gewesen zu sein.

    Aber das ist natürlich wieder nur meine Spekulation.

    (offtopic: Da find ich persönlich übrigens die Berichterstattung grad genauso schlecht, wie in Bezug auf die oft angeführten Mängel des Schiffes: das wird oft groß hervorgehoben, während nur wenige Seiten berichten, daß die Mängel bei der Abfahrt behoben waren.
    Das ist wie wenn man bei nem Autounfall vorgehalten bekäme, daß man vor nem halben Jahr mal nen kaputten Blinker gehabt hätte ;o) )

    Hier eine Internetseite zum Unglück

    http://cargolaw.com/2007nightmare_explorer.html

    Meine Quelle ist http://www.esys.org/news/sos.html. Diese wiederum beziehen sich auf Tim Schwabedissen, welcher „Experte“ für Schiffsunglücke ist.

    Wichtiger ist jedoch, daß es schlichtweg kein Loch gewesen sein kann. Es sei denn, mehrere Schotts waren unverschlossen/unverschliessbar, die Bordpumpe defekt und die Mannschaft wollte/konnte keine Wasserbremse von aussen vorlegen.

    Etwas neues zu dem konkreten Fall hab ich nicht, aber wie angekündigt neugierdehalber mal mit jemandem von einer Werft gesprochen:

    Daß ein zeitig entdecktes, nur faustgroßes Leck bei ruhiger See den Verlust des Schiffes bewirkt haben soll, ist wohl echt erstmal fragwürdig. Aber ohne vernünftige Infos kann man nur wild spekulieren.
    In den beiden Punkten sind wir uns hier wohl auch einig ;o)

    Ein Teil meiner obigen „technischen“ Ideen war wohl nich ganz daneben, allerdings brauch ich da nix erfinden, da gibt es schon verschiedenes ;o)

    Nämlich zB „Leckpropfen“, um das Leck zB von innen zu verschließen (sofern man drankommt) oder Lecksegel (/-matten), die man mit Seilen versucht, von außen vor das Leck zu bekommen (wozu ruhige See hilfreich sei ;o) ), und tatsächlich „alles was sonst zur Hand ist :-)“.

    Worüber ich gestaunt habe ist, daß es ggf sogar einen Leckoffizier gibt; der sei „vor der Leckage meist ganz fesch in weißer Uniform, hinterher eher schwarz und verdreckt“.
    ;o)

    […] es vor kurzem bereits zu Titanic reloaded kam, konnte die Wiesbadener Feuerwehr in letzter Minute noch verhindern, dass es ein Sindlingen […]

    Naja, das mit dem Leckstopfen ist (je nachdem wo dieses Leck ist) schwer bis unmöglich.
    Zum einen ist da der Wasserdruck, zum anderen kommt man auf einem solchem großen Schiff nur in sehr wenigen Bereichen überhaupt von innen an die Außenhaut.
    Und man kann ein Leck nur stopfen, wenn man dran kommt.
    Warum kommt man nicht an die Außenhaut? Naja, weil da meistens Kabinen davor sind. Zwischen den Kabinenwänden und der Außenhaut sind oft etliche Zentimeter Hohlraum. Die Wände sind zudem aus milimeterstarken Blech und mit Nut und Feder versehen. Das ist selbst in einer Werft garnicht so einfach, die schnell wieder zu entfernen, bzw. ein (Durchgangs-)Loch zu schaffen.

    Hallo rundum, hallo ToWi,

    zum Wasserdruck nur kurz nochmal: Wie oben überschlagen, hätte der bei den aus den Pressemeldungen entnommenen „Fakten“ nicht das Problem gewesen sein können.

    Aber Deine anderen Einwände haben natürlich ihre Berechtigung.

    Etwas (für mich) wirklich neues und endlich mal plausibles hierüber gab’s jetzt zu lesen bei den Kommentaren zu
    http://rettungstrupp.de/archiv.....glugg.html
    Die lange erhofften, vernünftigen Infos :o)