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    Ein Schweizer hat einen speziellen Schleifsack für Brandopfer entwickelt. Er soll Feuerwehrleuten die Rettungs- und Bergungsarbeit in Gebäuden erleichtern. Der Schleifsack ist feuerfest und mit einer 8 Milimeter dicken Polsterung versehen. [Mehr bei 20min.ch] In Gebrauch ist der Schleifsack bereits seit 2004. Die Entwickler bekamen für diese Erfindung 2004 den Sicherheitspreis des VBSF.

    Links:

    Obwohl es diesen Schleiofsack schon seit 2004 zu geben scheint, habe ich davon noch nie etwas gehört. Wer hat das Gerät in Gebrauch und hat damit welche Erfahrungen?

    Technorati Tags: , , ,

    11 Antworten zu “Schleifsack als Rettungsmittel”

    Gibt es irgendwo noch mehr Informationen zum Schleifsack? Auf der Homepage der Feuerwehr Oberentfelden habe ich nichts dazu gefunden.
    Gruß Alexander

    @Alexander: k.A. habe vorhin auf die schnelle nichts gefunden.

    Ich hab das Ding mal in der Hand gehabt.
    Macht einen robusten Eindruck. Das „Verpacken“ benötigt eine gewisse Erfahrung, besonders bei Nullsicht, ist aber nicht unmöglich.

    Das Verschliessen des Sackes erfolgt über einen grossflächigen Klettverschluss.

    Link zum Hersteller:
    http://www.zkresc-you.ch/EinsatzFeuerwehr.htm

    Also ohne den Sinn und Zweck von diesem Schleifsack in Frage zu stellen; habt ihr euch mal angeschaut, wie groß der Sack im zusammengerollten Zustand ist?

    Damit habe ich noch mehr mit vor zu nehmen und leichter wird es mir dadurch auch nicht.

    Ich persönlich würde jetzt eher zu einer 1,5m (~) langen Bandschlinge greifen. Alternativ ein Trage- oder Bergetuch, das ich dann als Windel nutze.
    Denn wenn es soweit ist, dass ich jemanden nur noch aus dem Gebäude „ziehen“ kann, dürfte es ihm/ihr ziemlich egal sein, ob jetzt gepolstert oder nicht, hauptsache schnell.
    Die Bandschlinge kann ich ganz bequem in einer der Taschen in der Nomexjacke verpacken und nur ein Ende rausgucken lassen und das dann ganz einfach mit einer Hand und auch mit Handschuhen rausziehen und gut ist.

    Ich durfte mit dem Teil schonmal üben, unter anderem an einem Workshop zusammen mit den beiden Erfindern.

    [quote comment=“28422″]Also ohne den Sinn und Zweck von diesem Schleifsack in Frage zu stellen; habt ihr euch mal angeschaut, wie groß der Sack im zusammengerollten Zustand ist?

    Damit habe ich noch mehr mit vor zu nehmen und leichter wird es mir dadurch auch nicht.

    Ich persönlich würde jetzt eher zu einer 1,5m (~) langen Bandschlinge greifen. Alternativ ein Trage- oder Bergetuch, das ich dann als Windel nutze.
    Denn wenn es soweit ist, dass ich jemanden nur noch aus dem Gebäude „ziehen“ kann, dürfte es ihm/ihr ziemlich egal sein, ob jetzt gepolstert oder nicht, hauptsache schnell.
    Die Bandschlinge kann ich ganz bequem in einer der Taschen in der Nomexjacke verpacken und nur ein Ende rausgucken lassen und das dann ganz einfach mit einer Hand und auch mit Handschuhen rausziehen und gut ist.[/quote]

    Der RS hat in zusammengerollten zustand etwa die grösse eine CFK-Flasche, und wird dort auch am PA angebracht…die Hände bleiben frei.

    Wenn es nach den erfindern geht, ist das eigentliche konzept so gedacht, dass der vorgehende Trupp schon den RS mitnimmt. Nicht zwansläufig nur der SITR.

    Vom HAndling her eigentlich einfacher unter erschwerter sicht anzuwenden als das Tragetuch..allerdings nicht ganz billig.

    Grüsse
    HAnsi

    Dass der RS neben der Flasche getragen wird, war ja auf dem einen Bild gut zu erkennen.

    Allerdings dürfte der RS auch eine gute Gelegenheit sein, einen Glaubenskrieg darüber entbrennen zu lassen, ob man jetzt den RS nehmen sollte oder lieber doch eine Bandschlinge/Bergetuch/Spineboard usw

    [quote comment=“28661″]Allerdings dürfte der RS auch eine gute Gelegenheit sein, einen Glaubenskrieg darüber entbrennen zu lassen, ob man jetzt den RS nehmen sollte oder lieber doch eine Bandschlinge/Bergetuch/Spineboard usw[/quote]

    Bei Rettungsschleifsack wird der verunfallte FM (SB) inkl. PA aber „eingewickelt“ (das Ding hält durch Klett) und ist einigermassen gegen Erschüttterungen, Stösse usw. beim Transport geschützt.

    Ein Gegenargument könnte sein, dass man verunfallte AGT schnell rauskriegen möchte. Wenn Eile geboten ist, dürfte das Anlegen des Rettungssacks im Vergleich zu Bandschlinge oder Bergetuch ein gutes Stück länger dauern.

    Ich durfte letztens „verunfallten PA-Träger“ spielen. Ich wurde kurzerhand an der PA-Halterung nach draußen geschleift, weil es keine andere Möglichkeit gab. ;-)

    In dem Text ist ja nicht nur von verunfallten FA die Rede, sondern der RS soll in erster Linie der Rettung von (potenziellen) Brandopfern dienen.

    [quote comment=“28693″]Ich durfte letztens „verunfallten PA-Träger“ spielen. Ich wurde kurzerhand an der PA-Halterung nach draußen geschleift, weil es keine andere Möglichkeit gab. ;-)

    In dem Text ist ja nicht nur von verunfallten FA die Rede, sondern der RS soll in erster Linie der Rettung von (potenziellen) Brandopfern dienen.[/quote]

    GEnau. die PA. Trageplatte ist immer das erste hilfsmittel.
    Und ob ich Crash, schonend, oder mit grossem programm rette/transportiere….entscheidet die Situation.
    Wobei ich persönlich unter nullsicht auf anhieb mit dem RS besser klar kam als mit dem Tuch…..einmal aus versehen verdreht, und auch nicht so einfach..den AGT draufzubekommen.
    Im RS ist der Kollege eingewickelt wie in einem Kokon…das kann das Tuch net..

    Aber wie auch schon beschrieben: der VErgleich zeigt am besten, was für einen selbst das beste hilfsmittel ist

    Grüsse
    HAnsi

    Hallo Leute
    Als Entwickler des Rettungsschleifsackes möchte ich keine Wertung abgeben – aber als Benützer. Unsere Feuerwehr hat sich pro Trupp eine Rettungsschleifsack zugelegt. Bei uns steht vor allem die Patientenrettung im Vordergrund. Ich wüsste nicht wie ich einen 100 kg schweren Mann sonst, in so kurzer Zeit, aus dem Haus Retten sollte. Das mit den Rettungsgriffen ist schön und gut (wohl auf dem Feld im Militäeinsatz tauglich), aber trägt man nur mal Kinder etwa 100m über eine Treppe, weiss man wie kraftraubend das ist. Die Verletzten sind in der Nacht sehr leicht bekleidet und da birgt eine Schlingenrettung sehr grosse Gefahren. Also am Besten probiert ihr es einfach mal aus. Ideal wäre es bei einer Feuerwehr die einen Rettungsschleifsack schon ihr Eigen nennt, an einem Kurs, oder man bestellt einen Vorführrettungsschleifsack einfach bei uns ;-).
    P.S.: Auch das Betagtenheim in unserem Dorf setzt Rettungsschleifsäcke ein. In den 7 Minuten bevor die Feuerwehr eintrifft, können gefährdete Personen in Sicherheit gebracht werden, die sonst sehr wahrscheinlich auch zu den zu rettenden Personen gehören würde. Also macht Euch die Arbeit einfacher ;-).
    Kameradschaftlichen Gruss von den Entwicklern und aktiven Feuerwehrleuten.