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    Neugründungen von Feuerwehrzeitschriften in Zeiten knapper Werbeeinnahmen und zunehmender Konkurrenz durch das Internet sind schon eine kleine Sensation, noch dazu, wenn diese Zeitschrift das Eigenschaftswort „objektiv“ im Namen trägt. Der Anspruch ist damit klar bestimmt, und das Maß hoch gelegt. FeuerwehrObjektiv (FO) aus Österreich will diesem Anspruch gerecht werden.

    FeuerwehrObjektiv

    Es ist erstaunlich, aber Österreich kennt keine bundesweite Feuerwehrzeitschrift. Die Landesorgane der österreichischen Feuerwehrverbände scheinen wenig objektiv zu sein, wenn ihnen Haus- und Hofberichterstattung vorgeworfen wird, und sich die Feuerwehrleute ein kritisches, aber objektives Meinungsmagazin wünschen (FO Heft 1). Für Jörg Würzelsberger war dies ein Grund FO zu gründen.

    Beim ersten Durchlesen fällt eins auf: Die Artikel sind kurz und prägnant. Insgesamt ist die Zeitschrift damit gut lesbar, auch wenn der manchmal etwas uneinheitliche Layoutwechsel den Lesefluss stört.

    Jedes Heft (bisher liegen dem Autor Ausgabe 1 und 2 vor) hat ein Schwerpunktthema. Im ersten war das die Persönliche Schutzausrüstung, im zweiten der Atemschutz. Beides also Themen, die die Feuerwehrleute bewegen. Dargestellt werden Grundsätze in Einsatz und Beschaffung, ergänzt durch eine Produktübersicht und Praxistests. Leider kann ich dem Produktvergleich nichts außergewöhnliches abgewinnen, da er nur die Angaben der Hersteller wiedergibt. Aber hier liegt ein Stück weit die Crux: PSA beschafft die Gemeinde, die diese Beschaffung nicht unbedingt an einem Zeitschriftenartikel bemisst. Andererseits liegt der Schwerpunkt der Betrachtung bei „österreichischen Herstellern“, was gerade aus deutscher Perspektive interessant sein kann, vergleicht man die Produktpalette mit der auf dem hiesigen Markt. Für Zeitschriften ebenfalls ungewöhnlich sind Praxistests, die leider auch nicht jedes Produkt umfassen (können).

    Einen eher didaktischen Charakter nimmt FO jeweils im zweiten Teil des Heftes ein. In einem kurzen, prägnanten und lockeren Stil kann der Feuerwehrangehörige seine Kenntnisse, zum Beispiel bestimmter Feuerwehr-Merkregeln verbessern. Das mag zwar aus Sicht einiger vermeintlich allwissender Feuerwehrler unnötig sein, ist aber aus meiner Perspektive angesichts der massiven Zunahme an Ausbildungswissen notwendig.

    Besonders praktisch war ein Merkblatt, dass man sich ausschneiden und in die Einsatzjacke stecken kann. Es zeigt die ACE-Regel und ihre Bedeutung abhängig vom Kontext. Ebenfalls praktisch war eine Matrix aus Einsatzstichworten, die kurz darlegt, was bei welcher Gefahr zu tun ist (Heft 2). Den didaktischen Anspruch unterstreicht FO auch mit der Gründung der FO-Academy. Sie widmet sich der Aus- und Fortbildung der Feuerwehrleute.

    Natürlich gibt es die für eine Feuerwehrzeitschrift obligatorischen Rubriken Einsatz-, Fahrzeugberichte, News und „Buntes“. Die klassische Feuerwehr-Reportage gibt es aber nicht. Dafür aber kurze Artikel, zum Beispiel über die HAW eines Zirkus (1) oder die BF Umas in Istrien (2). Diese Artikel geben das wichtigste wieder oder haben den Charakter eines „Erlebnisberichtes“. Meinungsäußerungen werden in speziell gekennzeichneten Textboxen dargeboten.

    Abgerundet wird das Profil durch eine tagesaktuelle Internet-Plattform, auf der die Artikel teilweise nachgelesen werden können. Gerade das findet sich im (deutschen) Feuerwehr-Zeitschriftenbereich selten. Außerdem kann man dort weitere Artikel lesen, die es nciht ins Heft geschafft haben. Ein interessantes Feature ist auch die Darbietung der produzierten, aber nicht für die Printausgaben verwendeten Fotos.

    Insgesamt überzeugt das Konzept dem Leser eine didaktisch-narrative Mischung aus ausbildungsrelevanten Themen, Grundlagenwissen und Produktübersicht zu präsentieren. Allerdings meine ich, dass sich FO eher an den gemeinen Feuerwehrangehörigen richtet.

    Weitere Rezensionen im Feuerwehr Weblog

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    Eine Antwort zu “Rezension: FEUERwehrOBJEKTIV”