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    „Bundesweit sind 400 000 unserer 1,3 Millionen Feuerwehrangehörigen sofort einsatzbereit“, sagte Hans-Peter Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes 2003 in einer Pressemitteilung. Diese Zahl wird auch gegenwärtig in vielen Publikationen kommuniziert. Im aktuellen Feuerwehr Jahrbuch habe ich mir die Zahlen der aktiven Feuerwehrleute einmal genauer angeschaut.

    Freiwillige Feuerwehr bei einer Übung
    Freiwillige Feuerwehrleute bei einer Übung

    Das wichtigste vorweg: Es gibt keine 1,3 Millionen einsatzbereiten Feuerwehrleute – zumindest nicht sofort. Diese Zahl setzt sich nämlich zusammen aus der Summe aller aktiven freiwilligen, Berufs- und Werkfeuerwehrleute, aber auch der Jugendfeuerwehren. Die Jugendfeuerwehr kann aus verschiedenen Gründen, wie zum Beispiel Versicherungsschutz oder Ausbildung, nicht zu allen Tätigkeiten innerhalb des Feuerwehrdienstes herangezogen werden. 1.356.343 Feuerwehrangehörige minus 254.593 Jugendfeuerwehrangehörige, das macht 1.101.750 Feuerwehrangehörige. Nimmt man es noch genauer, müsste man auch die anerkannten Werkfeuerwehrleute abziehen, denn ob der private Arbeitgeber in jedem Fall mit dem Abzug seiner Angestellten für Zwecke der öffentlichen Sicherheit einverstanden ist, bezweifle ich. Es müssen also weitere 31.259 Feuerwehrangehörige abgezogen werden. Es verbleiben damit 1.070.491 Feuerwehrangehörige. Davon sind 28.056 Berufsfeuerwehrleute und 6.219 hauptamtliche Feuerwehrleute bei Freiwilligen Feuerwehren.

    Stimmt die Statistik, dann gibt es in Deutschland etwa 1.036.216 freiwillige Feuerwehrleute – zumindest auf dem Papier. Ich möchte nicht wissen, wie viele Karteileichen und Doppelmitgliedschaften darin enthalten sind. Dies würde die Anzahl wohl noch weiter reduzieren. Auch ohne diese beiden intervenierenden Zahlen wäre die Gesamtzahl der verfügbaren Feuerwehrangehörigen deutlich unter 1 Millionen, denn auch Krankheit, Urlaub, reguläre Arbeit und sonstige Gründen verhindern eine sofortige Aktivierung.

    Die meisten Feuerwehrleute gibt es übrigens in Bayern mit 320.536, Niedersachsen mit 129.351 und Baden-Württemberg mit 107.143, die wenigsten gibt es in den „neuen“ Bundesländern. Die Stadtstaaten habe ich nicht gezählt.

    Weitere Zahlen rund um die deutschen Feuerwehren finden sich im Feuerwehr-Jahrbuch 2006/2007, zu beziehen beim Feuerwehrversand des DFV.

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    Eine Antwort zu “Zahlenspiele”

    Hallo,

    und davon ziehst Du dann die ab
    – die gar nicht mehr eingesetzt werden können, weil jede aktuelle Aus-/Fortbildung fehlt
    – die mehr dem gesellschaftlichen Teil frönen
    – die die Mehrzeit nicht verfügbar, da woanders/gebunden sind
    – …

    bleiben realistisch irgendwo zwischen 500.000 – 750.000 Einsatzkräfte. Immer noch die stärkste Einheit zur Gefahrenabwehr, nicht nur in Deutschland, sondern vermutlich sogar für ganz Europa.

    Wir könn(t)en mehr, als wir uns i.d.R. selbst zutrauen…