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    Etwas irritiert war ich schon, als ich diesen Absatz in der Frankfurter Rundschau las:

    Wer heutzutage bei der Freiwilligen Feuerwehr mitmachen will, muss hohe Anforderungen erfüllen. Zunächst einmal ist ein ärztliches Attest erforderlich, dass der Betreffende tauglich ist, ein Atemschutzgerät zu tragen. Dann folgen 80 Stunden Theorie und zwei Jahre praktische Ausbildung. Die Uniform und die rund 2000 Euro teure Feuerschutzkleidung stellt die Stadt Frankfurt. Ebenso kommt die Stadt für die Löschfahrzeuge, die technische Ausrüstung und deren Unterbringung auf. Der Zeitaufwand der Helfer wird nicht vergütet. [Fr-online.de]

    Ich zweifle daran, dass „hohe Anforderungen“ der richtige Ausdruck ist. Klar, geht man von einer gesundheitlich desolaten und nivellierten Bevölkerung aus, dann stimmt das womöglich schon. Aber eignetlich kann fast jeder zur Feuerwehr, soferne er oder sie halbwegs gesund lebt und Sport kein Fremdwort ist.

    Aber auch aus einem anderen Grund finde ich diese Wortwahl unpassend. Auf potenziell Interessierte wirkt sie eher abschreckend, oder? Andererseits wird das Thema „Gesundheit“ in der Freiwilligen Feuerwehr allzu oft vernachlässigt – auch bei der Mitgliederwerbung.

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    14 Antworten zu “Hohe Anforderungen bei der FF?”

    Ich denke, wie sollten uns nicht selbst abwerten. Im Vergleich mit anderen ehrenamtlichen Tätigkeiten ist die Anforderung an die FW höher als an die meisten anderen (z. B. ehrenamtliche Magistrats- oder Kreistagsabgeordnete, Sportvereine, Ortverschönerungsverein, Schützen, Sänger usw.).
    Im Vergleich bezahlten Tätigkeiten für die Gemeinde wie z. B. dem unqualifizierten Hilfspolizeidienst, der in 50 Stunden „Ausbildung“ lernt, wie man den Notruf wählt, sind die Mindestanforderungen für den Einsatzdienst höher!

    Die „hohe Anforderungen“ werten die Arbeit der Feuerwehr nicht nur für die FA auf, auch Interessierten soll klar werden, dass es eine Ehre ist, Feuerwehr zu machen – ein Ehren-Amt eben. Das macht meiner Meinung nach Feuerwehr interessanter und wieder einen Schritt weg vom Image des Spaßvereins…

    Nimm nur mal Kurzichtigkeit, ein leichtes Asthma, und Haltungsschäden, dann fällt geschätzt die Hälfte der Bevölkerung unter mindestens eines davon, und dann per G26.3 für den Feuerwehrdienst weg.

    [quote comment=“20006″]Nimm nur mal Kurzichtigkeit, ein leichtes Asthma, und Haltungsschäden, dann fällt geschätzt die Hälfte der Bevölkerung unter mindestens eines davon, und dann per G26.3 für den Feuerwehrdienst weg.[/quote]

    Eben! Ich bin Kurzsichtig und habe auch noch manchmal ne Allergie! Streng genommen für die Feuerwehr – allein schon wegen der Unfallgefahr durch Brille – absolut untauglich! Auch aus diesem Grund bringt es ncihts von hohen Anforderungen zu sprechen. Klar, dass jmd. mit Asthma nicht gerade AGT sein sollte, ist klar.

    [quote comment=“20020″]Ich bin Kurzsichtig und habe auch noch manchmal ne Allergie! Streng genommen für die Feuerwehr – allein schon wegen der Unfallgefahr durch Brille – absolut untauglich! Auch aus diesem Grund bringt es ncihts von hohen Anforderungen zu sprechen. Klar, dass jmd. mit Asthma nicht gerade AGT sein sollte, ist klar.[/quote]

    Wenn der Amtsarzt „tauglich nach G26.3“ unterschreibt, sind die Anforderungen an den Feuerwehrdienst erfüllt.

    Es würde mich nicht wundern wenn der Verfasser des Artikels die Aussage „hohe Anforderungen“ von irgendeinem Feuerwehrangehörigen hat.

    mal ne ganz andere frage die sich mir beim lesen des artikels stellte.

    „Die 28 freiwilligen Feuerwehrleute in Kalbach sind jeden Tag von 18 Uhr bis 6 Uhr morgens einsatzbereit, am Wochenende und an Feiertagen rund um die Uhr.“

    kommt mir irgendwie merkwürig vor. kennt das jemand von euch, dass man nur zu bestimmten tageszeiten einsatzbereit ist?

    [quote comment=“20038″]mal ne ganz andere frage die sich mir beim lesen des artikels stellte.

    „Die 28 freiwilligen Feuerwehrleute in Kalbach sind jeden Tag von 18 Uhr bis 6 Uhr morgens einsatzbereit, am Wochenende und an Feiertagen rund um die Uhr.“

    kommt mir irgendwie merkwürig vor. kennt das jemand von euch, dass man nur zu bestimmten tageszeiten einsatzbereit ist?[/quote]

    Schätze mal, das bezieht sich auf die vielzitierte und in vielen Orten nicht gegebene Tagesalarmsicherheit. In Städten mit BF bedeutet das, dass FFen zu den besagten Uhrzeiten die BF entlasten oder Aufgaben komplett übernehmen, währemd die BF (oder städtische Betriebe) diese Aufgaben am Tage erledigen.

    Hi,

    mal etwas zur Aufklaerung:
    Frankfurt (und unser Arzt) unterscheidet zwischen allgemeiner Feuerwehrtauglichkeit, G.25 und G.26. Es kann durchaus auch jemand ohne Atemschutztauglichkeit nach G.26 aufgenommen werden, wie auch jemand der keine Fahrtaetigkeiten nach G.25 durchfuehren darf.

    Die FFs in Frankfurt sind 24/7 alarmbereit, werden allerdings wochentags von 6-18h nur als x-ter Abmarsch eingesetzt.
    Zu Einsaetzen in dieser Zeit wird meist nur alarmiert wenn mal wieder Hochwasser ist, ein Sturm durchfegte oder in Grossschadensfaellen.

    @stefan: Ich trage auch eine Brille, sehe da aber keine Probleme mit der G.26 (da hat man ja auch noch was davor) und bei sonstigen Taetigkeiten die Gefahren fuer das Auge bereithalten traegt man ja hoffentlich seinen Augenschutz?

    Viele Gruesse,

    Sven

    [quote]Deshalb, sagt Cornel, gebe es Kampagnen, um mehr Frauen und Jugendliche mit Migrationshintergrund für die Freiwillige Feuerwehr zu gewinnen.[/quote]

    der teil mit den „frauen am brandherd“ ist mir bekannt – aber die werbung der sog. ‚jugendlichen mit migrationshintergrund‘ würde mich dann doch einmal sehr interessieren…

    „Hohe Anforderungen“?

    Also wenn ich sehe was für Leute teilweise in freiwilligen Feuerwehren sind, dann kann ich das mit den hohen Anforderungen nicht nachvollziehen. Stark übergewichtig und sportlich absolut untrainiert.
    Wenn die Bevölkerung nun diesen Artikel liest und dann an solche Leute in der Feuerwehr denkt, werden die, die wirklich topfit und trainiert in der Feuerwehr sind total abgewertet.
    Es ist halt in der freiwilligen Feuerwehr oft wie überall anders auch, es gibt solche und solche!!!

    Gruß Thomas

    Ich denke, wer ein Problem damit hat, 10 Minuten Fahrrad zu fahren und alle 2 Wochen für 2 Stunden zum Dienst zu erscheinen, sollte sich nen anderes Hobby suchen, als die Feuerwehr :-)

    Man kann den Spieß aber auch umdrehen: Sportliche, junge Leute, die ihre Freizeit sinnvoll verbringen wollen und denken, die Freiw. Feuerwehr sei eh nur ein „Saufverein“, sehen, dass es da auch anders zugeht und man als Mitglied gefordert wird.. (Und nich zum Bierholen geschickt wird..)

    Wirkt wie eine Stellenanzeige einer BF. Für eine FF unpassend.

    Bei uns ist es ähnlich:

    Zukünftig (nächster Grundlehrgang im Herbst) Atemschutz Plicht, Einstellungstest (Drehleiter Hoch, – oben frei hinstellen – runter, 3 monatige Probezeit. Grundlehrgang inkl. Sprechfunker und AGT dauert 2 Monate jeden Tag hintereinander, fertig. Man hat ja keinen Beruf oder keine Schule bei uns im Ruhrgebiet [/Ironie]… Ist zwar alles Abends, außer Samstags (da den ganzen Tag), trotzdem bei vielen sehr unpassend. Grade weil die Leute aus der JF meist ihr Abitur machen und was anderes zu tun haben, als täglich zur Feuerwehr zu kommen. Dafür ist man schnell Einsatzfähig, für die nicht vorhandenen Einsätze.

    im 2 Jahr 20? Stündige Pflichtwiederholung Praxis
    im 3 Jahr 20? Stündige Pflichtwiederholung Theorie

    die dann aber nur 2 Mal pro Woche

    Bei den Anforderungen scheint es tatsächlich alles zu geben. Von G26.3 plus örtlichen Eignungstests, über G25 wie oben beschrieben, bis zu manchen kleinen Wehren wo man auch als adipöser Analphabet aufgenommen wird (das soll jetzt niemanden beleidigen, sondern das kenne ich aus eigener Anschauung).

    Ich nehme mal an, daß letztlich nur das „Angebot“ an Bewerbern entscheidend ist, welche Auswahlkriterien man sich leistet.

    Also ich bin immer wieder erstaunt, was für Auswahlverfahren bei euch so angewendet werden. Bei uns wird jeder aufgenommen, der selber laufen kann ;-)
    Und wir sind keine Feuerwehr, die nur 2 mal im Jahr ausrückt.
    Momentan stehen wir bei ca. 80 alarmierten Einsätzen plus zahlloser kleiner Hilfeleistungen und Feuersicherheitswachen