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    Der Mitgliedermangel bei der Freiwilligen Feuerwehr Pietzpuhl führt womöglich zur Einrichtung einer weiteren Pflichtfeuerwehr in Deutschland – neben List/Sylt und Malchow. In der 244 Einwohner zählenden Gemeinde verrichteten zuletzt nur mehr 10 Feuerwehrleute Dienst.

    “ Die Auflösung der Freiwilligen Feuerwehr war unsere letzte Möglichkeit „, sagte Roswitha Reinhold. Die Bürgermeisterin von Pietzpuhl ( parteilos ) und der Gemeinderat hatten am Mittwochabend den Beschluss gefasst, die Freiwillige Wehr, die in diesem Jahr 70 Jahre besteht, aufzulösen und in eine Pfl ichtwehr umzuwandeln. Zuletzt versahen noch zehn Kameraden den Dienst im Ehrenamt. Pietz puhl hat 250 Einwohner, 18 Kameraden müssten es sein. [volksstimme.de]

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    10 Antworten zu “Weitere Pflichtfeuerwehr in Deutschland?”

    Gibt es eigentlich Neuigkeiten aus Malchow? Eben habe ich nur alte Informationen gefunden.

    Die Pflichtfeuerwehr List/Sylt hat eine eigene HP.

    Doofes Brandschutzgesetz.

    In Zürich (Kanton) ist es so, dass

    -jede Gemeinde eine Feuerwehr haben muss, die
    -innert max 10 minuten min 10 AdF bereit hat

    Gemeinden mit 15 Feuerwehrleuten kriegen nicht zu jeder Tageszeit 10 Leute an einen Einsatz.

    Daher dürfen Gemeinden quasi zwischen ver Lösungen wählen (Aufzählung nicht abschliessend)
    -eigene Feuerwehr
    -keine Feuerwehr, Nachbarfeuerwehr übernimmt alles
    -eigene Feuerwehr, aber Vertrag mit Nachbarort, um bei Bränden etc automatisch mitalarmiert zu werden
    -gemeinsame Feuerwehrorganistion mit anderer Gemeinde fast wie vorheriger Punkt, ABER gemeinsamer Kommandant usw

    Und bei solchen Verbindungen mit anderen Gemeinden können aich die Ziele (10 Frau in 600 Sekunden) eingehalten werden.

    Wieso geht das in Deutschland nicht?

    Habe ich schon erwähnt, dass man an den meisten Orten pro Übungsstunde
    20-40 Franken (15-30 Euro)
    und pro EInsatzstunde
    20-60 Franken (15-40 Euro) bekommt?

    Plus Entschädigung für fernbleien vom Arbeitsplatz (also Arbeitgeber-Entschädigung).

    Deutschland sollte also
    -den Gemeinden erlauben, eine gemeinsame Feuerwehr (mehrere Standorte aber 1 Organisation über mehrere Gemeinden) zu haben
    -20 Euro pro Übungsstunde und 30 Euro pro Einsatzstunde zahlen (DAS motiviert, und man hat ja auch Unkosten etc)

    Wer soll das zahlen? Die Bundesländer (zumindest 50 %).

    Eine eigenständige Gemeinde mit 250 Einwohnern ?

    Das schreit irgendwie nach einer Gebietsreform.

    [quote comment=“18798″]Wieso geht das in Deutschland nicht?
    [/quote]

    Das deutsche System (und auch die politischen wie wirtschaftlichen Strukturen) unterscheiden sich grundlegend vom Schweizer System. Deshalb geht es nicht! (Beschäftigte dich also erst mal mit den Strukturen hier, dann können wir weiter reden.) Dein ständiger (polemischer) Verweis auf das Zürcher System bringt uns nicht vorwärts. Die Probleme sind hier bekannt – aber alles was Geld kostet, wird sich hier nicht durchsetzen lassen, wenn sogar den Gemeinden das unbezahlte Ehrenamt zu teuer ist!!! ;-)

    Moin,

    Die Gebietsreform wird auch eifrig geplant. Nur hat die Landesregierung die Pflicht zur Bildung von Einheitsgemeinden vorgesehen und das gefällt so einigen Leuten gar nicht. Ich denke aber schon, daß das der richtige Weg ist, denn mit Samtgemeinden oder Verwaltungsgemeinschaften wird das Problem nur scheinbar gelöst.
    Ein anderer Weg, der beschritten werden sollte, war die Reform des Brandschutzgesetzes. Danach sollten dann nur noch Gemeinden > 500 Einwohner verpflichtet sein, eine Feuerwehr aufzustellen und zu unterhalten. Wurde aber soweit ich weiß abgelehnt, weil man da ja so viele Feuerwehren schließen oder zusammenlegen müßte. Also wird weiter darauf gewartet, daß das von alleine und dann zwangsweise passiert. Nicht die beste Lösung in meinen Augen, aber wenn es die Gemeindeoberen bzw. die Führung der Feuerwehren so wollen, ist es ihr Problem…

    Wenn ich das Wort „Pflichtfeuerwehr“ nur höre läuft es mir eiskalt den Rücken runter. Für mich persönlich ist die Verpflichtung zum Feuerwehrdienst die allerletzte Maßnahme, damit eine Gemeinde den örtlichen Brandschutz und die Allgemeine Hilfe sicherstellen kann. Schließlich ist diese Verpflichtung ein harter Eingriff in das Privatleben einer/eines Bürgerin/Bürgers. Das sollte man in diesem Zusammenhang nicht vergessen. Zudem engagiert sich ein Freiwilliger anders und mehr als ein Verpflichteter.

    Was mich in diesem Zusammenhang interessiert: Welche Möglichkeiten haben die bisherige Feuerwehrführung und der Gemeindevorstand vor dieser Maßnahme ergriffen, um ausreichend Feuerwehrpersonal zur Verfügung zu haben? Welche Erfahrungen gibt es bei den Wehren in List und Malchow mit den Verpflichteten?

    […] Kommentar zur Auflösung der Feuerwehr Pietzpuhl (Sachsen-Anhalt / Google Maps) und der möglichen Einrichtung einer […]

    Hallo,

    warum sollen dort nur Männer verpflichtet werden?

    Finde das höchst diskriminierend und das dürfte auch gegen geltendes Recht verstoßen.

    […] Ralf zu Weitere Pflichtfeuerwehr in Deutschland?: Hallo, warum sollen dort nur Männer… […]

    Ein Hallo in die Runde!

    Nach etwas Zeit und Überlegung habe ich mich entschlossen, hier doch ein kurzes Feedback zur Feuerwehr in Pietzpuhl zu geben.
    Diese Maßnahme war in unserem Falle notwendig und wir haben es innerhalb eines knappen Jahres geschafft, eine sehr gut funktionierende FW-Kameradschaft für unser Dorf auf den Weg zu bringen, die der geltenden FW-Mindestausrüstungsverordnung Sachsen-Anhalts entspricht.
    Tatsächliche Probleme gab es durch aufgepauschte Reportagen verschiedener Medienanstalten, die mit Negativ-Schlagzeilen ihr eigenes Geschäft am Laufen halten müssen. Was soll so schlimm daran sein, für die Gemeinde in der man wohnt, einer Ehrenpflicht nachzukommen?

    Viele Grüße
    P. Sandner (Org. Ltr. PFW Pietzpuhl)