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    Großalarm im Kreis Sigmaringen: In Herbertingen brach am Vormittag ein Feuer in einem Schrotthaufen aus. Bei dem Brand entstand u.a. giftiger Blausäredampf der angrenzende Gemeinden bedroht. Die Bewohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten. Ein angrenzendes Gewerbegebiet und eine Schwimmbad wurde vorsorglich evakuiert. Betroffen sind neben Herbertingen auch Pfullendorf, Biberach, Ravensburg und der gesamte Bodenseeraum. Zwischenzeitlich wurde auch eine Warnung vor der Gaswolke für den nordwestlichen Teil des Landkreis Konstanz ausgegeben. Offenbar entstand das Feuer beim Verladen der Schrottteile. Es brennen neben dem Schrott auch Öl, Benzin und Kunstoffrückstände. Laut SWR3 sind bereits drei Feuerwehrleute mit Atemwegsreizungen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Das Feuer ist noch immer nicht unter Kontrolle. Man rechnet damit das Feuer erst in zwei bis drei Tagen vollständig gelöscht zu haben. Die Feuerwehr ist mit über 200 Einsatzkräften vor Ort.


    Bild: Louis Bafrance, Wikipedia/GNU

    Mehr Informationen
    Südkurier mit Bildergalerie

    swr.de
    Schwäbisches Tagblatt
    Bericht der Feuerwehr Mössingen
    Pressemitteilung der Stadt Herbertingen

    (Danke u.a. Jürgen für die Links)

    Technorati Tags: , , , , , ,

    10 Antworten zu “Großbrand in Schredderwerk”

    http://www.suedkurier.de/regio.....19,2777790

    hier ein bericht! Brand soll unter Kontrolle sein und angeblich laut SWR angaben bis zu 100 Tonnen Schaum verbraucht worden!

    „Bislang wurden 100 Tonnen Schaum zum Löschen eingesetzt. Damit sind die Schaumvorräte aus Baden-Württemberg erschöpft. Nachschub will die Berufsfeuerwehr der Stadt Zürich heranschaffen.“
    steht in obigem Artikel.

    Abgesehen davon:
    Ist es sinnvoll soviel Schaum zu verbrauchen?
    Wäre die richtige Taktik nicht
    -das billigere und besser verfügbare Mittel „Wasser“ zu gebrauchen
    -nur wo Brandklasse B direkt brennt mit Schaum löschen?

    Ich frag ja nur.

    WEil der Schaum muss ja auch wieder entsorgt werden, ist nicht unbegrenzt verfügbar usw

    100 t Schaum entsprächen ca 100’000 L (Konzentrat?).
    Und das innert 24 Stunden?
    Also 4’000 L Schaumkonzentrat pro Stunde (mal 100 bei Mittelschau?).

    Kann es sein, dass die primär mit Schaum löschen, statt nur mit Wasser?

    Soviel Schaum wurde in Zürich nicht mal verbraucht (hätte man auch gar nicht zur Verfügung), als ehrere hundertausend L Benzin eines entgleisten Zuges brannten!

    Daher wundere ich mich etwas.

    [quote comment=“18916″]“Bislang wurden 100 Tonnen Schaum zum Löschen eingesetzt. Damit sind die Schaumvorräte aus Baden-Württemberg erschöpft. Nachschub will die Berufsfeuerwehr der Stadt Zürich heranschaffen.“
    steht in obigem Artikel.

    Abgesehen davon:
    Ist es sinnvoll soviel Schaum zu verbrauchen?[/quote]

    Ich halte das für eine Fehlinterpretation des Südkurier, dass die Schaumvorräte in BW erschöpft sind. Die sind vllt. in den angrenzenden Kreisen erschöpft, nicht aber im Rest des Landes.

    Der Einsatz von Schaum macht schon Sinn, wenn auch erst in einer späteren Brandphase. Wasser hat einen kühlenden Effekt. Deshalb war es offenbar neben der Brandeindämmung zunächst Aufgabe den heißen Schrott soweit zu kühlen, dass Schaum eingesetzt werden konnt. Denn Schaum hat eine anderen Löschwirkung. Er trennt Brandherd vom Sauerstoff und erstickt damit das Feuer.

    Nachdem die BASF Ludwigshafen vor Ort abgerückt ist weil der Schaum aus war, ebenso eine Werksfeuerwehr aus Karlsruhe, die BF Stuttgart, die FF Reutlingen, ist die Flughafen BF Zürich mt Schaum angerückt. Es kann also davon ausgegangen werden, dass die Info richtig ist… Schaum war in Baden-Württemberg Mangelware bzw. aus. Zudem war die Bundeswehr mit 3 Flugzeuglöschfahrzeugen aus Laupheim vor Ort, der Feuerwehrlöschkran der BF Ulm etc. etc.

    [quote comment=“19090″]Es kann also davon ausgegangen werden, dass die Info richtig ist… Schaum war in Baden-Württemberg Mangelware bzw. aus. [/quote]

    Also, der KFV Sigmaringen spricht von 130.000 Litern Schaum, die verbraucht, angefordert oder bereitgestellt sind! Das klingt realistisch. Dennoch zu behaupten, alles sei aufgebraucht, kann so nicht stimmen, denn je nach Gefahrenschwerpunkt einer Gemeinde, muss die entsprechende Gemeinde Schaum vorhalten, oder sicherstellen, dass wenn es in der eigenen Gemeinde brennt, Schaum verfügbar ist.

    Was die Anforderung aus zürich angeht. Zürich liegt nun auch ein ganzes Stück näher als z.B. Mannheim.

    Ein LUF 60 hätte hier sicherlich auch gute Dienste geleistet.
    1. effiziente Kühlung durch Wassernebel
    2. Niederschlagung von schädlichen Gasen mit Wassernebel
    3. als Schaumwerfer mit großer Reichweite
    Das nächstgelegene wäre in Bregenz stationiert gewesen.

    @Markus C
    „Flughafen BF Zürich mt Schaum“

    Woher hast du die Info?
    Die Flughafenfeuerwehr ist nämlich (noch) nicht Teil der BF (Stadt) Zürich.
    (Der Flulghafen liegt in eine anderen Gemeinde, ausserhalb der Stadt).

    der Kanton Zürich hat übrigens auch nur begrenzte Schaummittel (min 14 mal 1’500 L plus etwa 1 oder 2 mal 11’000 L in Schaumcontainern (Abrollbehälter Schaum).
    PLus kleinere Vorräte. Also mehr als vielleicht 30’000 L könnte der gesamte Kanton Zürich auch kaum liefern.

    Ich mein nur, bei dem hohen Verbrauch, sind auch die Reserven aus Zürich rasch verbraucht.

    Nebenbei:
    Wie lange ist Schaum haltbar (also in Jahren, das Konzentrat)? Oder verliert es nie seine Wirkung?
    (Dann könnte man ja VOrräte für 20 JAhre anlegen?)

    Und wenn man weiss, dass bei einem aussergewöhnlich grossen Brand, der z.B. auf ganz BAden-Würtemberg bezogen zB alle 5 Jahre mal passiert, wieso hat man an allen Standorten oder auch an einem oder 2 Zentrallagern nicht zu den „normalen“ Schaumvorräten noch einen extra grosen Vorrat (auf Fahrzeugen und in grossen Lagern?)
    Bei so einem Ereigniss dürften sich alle Feuerwehren dann von dort bedienen.
    (DIe Frage ist höchstens wg der Haltbarkeit, weil man das evtl erst in 10 Jahren wieder braucht).

    [quote comment=“19196″]
    Und wenn man weiss, dass bei einem aussergewöhnlich grossen Brand, der z.B. auf ganz BAden-Würtemberg bezogen zB alle 5 Jahre mal passiert, wieso hat man an allen Standorten oder auch an einem oder 2 Zentrallagern nicht zu den „normalen“ Schaumvorräten noch einen extra grosen Vorrat (auf Fahrzeugen und in grossen Lagern?)
    Bei so einem Ereigniss dürften sich alle Feuerwehren dann von dort bedienen.
    [/quote]

    Weils keiner bezahlen will ;-)

    [quote comment=“18916″]“Bislang wurden 100 Tonnen Schaum zum Löschen eingesetzt. Damit sind die Schaumvorräte aus Baden-Württemberg erschöpft. Nachschub will die Berufsfeuerwehr der Stadt Zürich heranschaffen.“
    steht in obigem Artikel.

    Abgesehen davon:
    Ist es sinnvoll soviel Schaum zu verbrauchen?
    Wäre die richtige Taktik nicht
    -das billigere und besser verfügbare Mittel „Wasser“ zu gebrauchen
    -nur wo Brandklasse B direkt brennt mit Schaum löschen?

    Ich frag ja nur.[/quote]

    Ja das war sinvoll ich war vor Ort und es war heftig.
    Es war nur mit Masivem Schumeinsatz möglich gewesen.
    Zur info der haufen bestand aus Schrottautos wo reifen Anaturen Autositze etc. nich eingebaut sind
    Und es sind nicht alle Schaumreseven aufgebraucht in den Lagen sind immer noch soviel Schaumvöräte,das die Gemeinden Ihre Sollaufgabe erfüllen können,die hir dieses anzweifel waren eben nicht vor Ort und wissen nicht was wiklich noch in unseren lagen für normale ereignise vorhanden ist.Aber ich kann euch sagen das feuer war über meiner vorstellungskraft.

    Ich war dabei …der brand war der hammer …. montag abend wurden die letzten löscharbeiten beendet .. kosten von Feuerwehr ,Thw und Polizei belaufen sich über 1 milionen euro.