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    Kurzer Rückblick in den letzten Monat: dort wurde in Verbindung mit Sprungpolstern vor der Verwendung von Atemluftflaschen gewarnt, die über eine Abströmsicherung verfügen. Die Füllzeit der Sprungpolster würde dann unzulässig lang.

    Hierzu eine Stellungnahme (bzw. „Workaround“)  der Feuerwehr Düsseldorf.

    Danke an Ulrich Cimolino:

     Druckluftflaschen zur Füllung von Rettungs- und Arbeitsgeräten

    Aufgrund der Diskussion um die unzulässig hohen Füllzeiten von Sprungpolstern mit Atemluftflaschen mit (bestimmten) Abströmsicherungen haben wir unsere Praxis, diese Rettungs- und Arbeitsgeräte mit Stahlflaschen (ohne Abströmsicherung) für technische Druckluft (ehemalige Atemluftflaschen, 300 bar, 6 l) überprüft.

    Ergebnis:
    Nach Rücksprache und Bestätigung durch den Hersteller z.B. des Sprungpolsters System Lorsbach (SP 16 nach DIN 14151-3:2002-04) dürfen neben „Atemluftflaschen“ (s. Bedienungsanleitung des Herstellers) natürlich auch andere entsprechende Flaschen mit den technisch notwendigen Eckdaten (Fülldruck, Anschluß, Luftmenge usw.) bzw. passenden Abmessungen (Anschlußstutzen, Verpackung) genutzt werden. Dies gilt insbesondere für die genannten Flaschen für technische Druckluft (als ehemalige Atemluftflaschen von den Abmessungen sowieso identisch).

    (Die Angabe Atemluftflaschen steht nach Angaben des Herstellers nur deshalb in der Anleitung, damit klar ist, dass diese dafür auch verwendet werden können.)

    Hintergründe für die entsprechende Anwendung in Düsseldorf:

    • Stahlflaschen sind robuster als die CFK-Flaschen, dies ist für die Rettungs- und Arbeitsgeräte ggf. wichtig
    • Wir haben hohe Bestände an Stahlflaschen (ehemaliger Atemluftflaschen, die gegen die leichteren CFK-Flaschen getauscht worden waren)
    • Die Druckluftflaschen für technische Druckluft müssen nur alle 10 statt 5 Jahre zum TÜV
    • Außerdem bestehen geringere Anforderungen an den Inhalt (Luftzusammensetzung) u.a. damit weniger Bedenken gegen eine völlige Entleerung als bei Atemluftflaschen

    Wir werden daher auch weiterhin Stahlflaschen für technische Druckluft für die Rettungs- und Arbeitsgeräte der Feuerwehr Düsseldorf verwenden.

    Cimolino

    Literatur:
    DSB: Bedienungsanleitung SP 16 sowie Stellungnahme vom 14.08.07
    EN 12021:  „Anforderungen an Druckluft für Atemgerät“
    DIN ISO 8573-1: Compressed Air

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