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    Wenn die Feuerwehr ein Abbild der Gesellschaft ist, dann sind – natürlich – auch kriminelle Elemente dabei. Handelt es sich zumindest in der Berichterstattung fast immer um Brandstifter, ist das vorgeworfene Vergehen diesmal ungleich schwerere.

    So in der Frankfurter Rundschau zu lesen:

    In Hessen ist am Mittwoch ein besonders brisanter Fall von Kinderpornografie bekannt geworden. Ein ranghoher Mitarbeiter des hessischen Innenministeriums steht unter dem Verdacht, Kinderpornos auf seinem Dienstcomputer gespeichert zu haben. Die Wiesbadener Staatsanwaltschaft ermittelt.(…)

    Der 50-jährige Beschuldigte ist Chef des Brandschutzreferats im Wiesbadener Innenministerium. Der gelernte Maschinenbau-Ingenieur hat sich im hessischen Brandschutz seit Jahren einen Namen gemacht, so als Kreisbrandinspektor des Hochtaunuskreises und als Abteilungsleiter der Frankfurter Branddirektion.“

    Auch ohne Namensnennung klar genug, denke ich. Und aufgrund der journalistischen Sorgfaltspflicht dürften die Vorwürfe, die ja bereits im Januar erhoben wurden, auch stimmig sein.

    Schadenfreude: er wurde wegen der eigenen Dummheit überführt: Zahlung bei einschlägigen Sites mit Kreditkarte, Kinderpornografie auf dem Dienstcomputer (!)

    Schade nur um die Freundschaft und das Vertrauen im persönlichen, beruflichen und Feuerwehr-Umkreis. Schade auch um das Ansehen des Amtes.

    [Update]Lisa hat zumindest teilweise Recht: mein durchgestrichener Text oben liest sich zu sehr nach einer Vorverurteilung.

    Zwar ist es unwahrscheinlich, dass diese Person gleich an zwei Stellen reingelegt wurde (Kreditkarte und Kinderpornos im Dienstrechner), aber dennoch: keine Vorverurteilung, das obliegt in der Tat nicht mir.

    Davon abgesehen ist dies für mich als Vater ein unheimlich emotionales Thema.

    [Update]Auch bei Focus zu lesen

    2 Antworten zu “Hessen: Verfahren gegen Leiter der Brandschutzreferates wegen Kinderpornografie”

    Ich bin aus dem genannten Hochtaunuskreis und weiß, wer gemeint ist. Ich bin mehr als überrascht/erschüttert.

    Christian

    Hallo,

    weder die Presse, noch die Polizei – noch wir haben zu entscheiden, ob er schuldig ist oder nicht.

    Zum Thema „journalistische Sorgfaltspflicht“ möchte ich gerne zur Lektüre folgenden Artikels raten (auch wenn ich natürlich auch nicht weiss, ob darin alles wahr ist):

    http://karlweiss.twoday.net/stories/4056209/

    Auszug:
    „“Operation Ore”, das ist jene grosse Polizeioperation, die 1999 in den USA begann und viele Zehntausende von angeblichen Konsumenten von Kinderpornographie betraf, u.a. auch Pete Townshend. Es hat sich im April/Mai 2007 endgültig herausgestellt, dass sie alle – oder fast alle – Opfer von Ringen von Kreditkartenbetrügern wurden. Sie wurden angeklagt und zum Teil auch verurteilt aufgrund von völlig unzureichenden Anhaltspunkten (ihre Kreditkartendaten waren benutzt worden, um bestimmte Sites zu besuchen, unter denen auch Kinderporno-Sites gewesen sein sollen).

    Obwohl jetzt aufgrund der zähen Arbeit des britischen Journalisten und Computer-Spezialisten Duncan Campbell erwiesen ist, sie dürften (fast) alle unschuldig gewesen sein, negiert die Polizei weiterhin die Rehabilitation der Verdächtigen, die zu Opfern wurden. Aber, was das Unglaubliche ist: Nicht eines unserer Massenmedien in Deutschland berichtet über diesen Skandal. Auch in Grossbritannien gibt es wenig öffentliche Information, wo es allein 39 Selbstmorde von so Angeklagten gab.“

    Schönen Gruß,
    Lisa