• Projekte
      FWnetz
  • FWPIX - Die Bilder der Leser
      FWPIX ist die Bilder-Shoutbox der Weblog-Leser. Hier entlang bitte:



      Aktueller FWPIX:
      Jeder ist herzlich eingeladen, beizutragen. Weiterführende Infos und Uploadmöglichkeit gibt's hier:



      Aktuelles Thema:
      Historisches
  • Newsletter
  • Aufgeschnappt
  • Kategorien
  • Archiv
    • Weblog1.0
    • Meta
        CC-Somerights
        Get Firefox!

    • Artikel

      Vorstellung Metz L32A

      Neuigkeiten von Magirus

      Neuigkeiten von Magirus

      150 Jahre Feuerwehr Konstanz

      Feuerwehr Kreuzlingen

      ELW Konstanz

      Sirenen

      Winterreifen

      Teleskopgelenkmast
    • Talkrunde
        Aktuelle Talkrunde: Recht (2)
        mit Sven Tönnemann
        Talkrunde 2: Recht
        mit Sven Tönnemann
    • Kommentare

    Vor einigen Wochen berichtete das Feuerwehr Weblog schon einmal über ein automatisches Notrufsystem in PKW namens eCall. Laut Golem.de haben sich nun die Europäische Kommission und die Automobilindustrie darauf verständigt, eCall ab 2010 in allen Neuwagen zu installieren.

    eCall soll die Zahl der Verkehrstoten reduzieren, indem ein mit dem Airbag verbundener Sensor bei einem Unfall eine Verbindung zur nächsten Rettungsleitstelle aufbaut, und so schneller und zielgerichteter Hilfe gerufen werden kann.

    Andererseits gibt es Befürchtungen, dass durch den automatischen Verbindungsaufbau die Leitstelle zur Leidstelle wird. Denn nicht bei jedem Unfall bzw. ausgelöstem Airbag ist professionelle Hilfe unmittelbar notwendig. Im schlimmsten Fall kann das System zu einer telefonischen Überlastung in der Leitstelle führen.

    Technorati Tags: , , ,

    5 Antworten zu “eCall soll 2010 kommen”

    Und die Einführung der technischen Voraussetzungen in den Neufahrzeugen (GPS-Empfänger, GSM-Modem o.ä.) wird wieder – wie bei den Mautdaten oder den vorratsgespeicherten Telekommunikationsdaten – Begehrlichkeiten der Strafverfolgungsbehörden und Geheimdienste wecken. Gegenteilige Beteuerungen sind – wie bei den Mautdaten – nichts wert („Niemand beabsichtigt eine Mauer zu bauen“).

    Daß ohne solche Technik meine kalte Leiche im Auto am Baum erst am nächsten Tag gefunden wird, dieses Restrisiko wäre mir meine persönliche Freiheit in Zeiten der lückenlosen Bewegungsprofile wert.

    hmm da geb ich dir recht matthias. wir werden richtig zum überwachungsstaat, angefangen mit handyortung weiter mit kameras an öffentlichen plätzen usw. und jetzt noch bewegungsprofile des autos.

    naja ich find nicht so toll wenn die freiheit in sicherheit eingetauscht wird!

    Der totale Überwachungsstaat… ließ mal das Buch „Der mastercode“ von Scott McBain. Der Autor beschreibts ehr gut eine Welt, in der jeder ständig überwacht wird und es nichts privates mehr gibt. Der Witz an der Geschichte, das was er beschreibt, ist technisch ohne Probleme möglich. Dagegen gab es in Orwells „1984“ noch so was wie Privatshäre. tztztz … [OT] Für Interssierte: -> AK Vorratsdatenspeicherung oder Stasie 2.0 [/OT]

    Es ist schon beeindruckend, wenn man nur ein paar Stunden die ankommenden Notrufe in einer zentralen Leitstelle verfolgt. Wie oft die Anrufer überrascht, enttäuscht oder sogar wütend sind, dass sie mit ihrem Handy nicht vom Disponenten geortet werden können und die Rettungsmittel „automatisch“ an die Einsatzstelle geleitet werden („Hier brennt´s! Schicken Sie schnell die Feuerwehr! tut…tut..tut…).
    So ist es von der Björn-Steiger-Stiftung keine aus der Luft gegriffene Idee, im Vorfeld eines Notfalls einer Ortung durch die Leitstelle zuzustimmen.

    Natürlich gilt es persönliche Daten zu schützen! Ich gehe mal davon aus, dass die Leute mit so großen Bedenken, dass sie – warum auch immer – von irgendjemnand beobachtet werden, an keinem Gewinnspiel teilnehmen, keine Kredit-, EC oder sonst eine Kundenkarte besitzen, kein Bankkonto haben, keinen Telefonanschluss / Handy und Internetzugang usw haben.

    Auch ich hab ein Handy, aber ich habe als bewußter Verursacher von Datenspuren allerorten noch einigermaßen im Griff, wo ich sie freiwilig verursache und wo ich spurlos bleiben kann (Handy ausgeschaltet reicht schon, und ja, ich habe keine Kundenkarten und bin notorischer Barzahler bei allen Einkäufen des normalen Lebens).

    Daß die Leute voraussetzen, daß sie bereits jetzt mehr oder weniger genau „eingepeilt“ werden können, verblüfft mich allerdings schon. Gut, im Festnetz ist man mittlerweile Rufnummernübermittlung als Standard gewöhnt (aber die Adresse allein aus der Nummer geht nur dann schnell, wenn der Nummerninhaber die Inverssuche freigegeben hat). Mit den Handy könnten vermutlich die Netzbetreiber für die offiziellen Notrufnummern ohne weiteres eine Technik einrichten, daß der Disponent die Funkzelle erfährt, in der der Anrufer sich befindet, egalö ob die Handynummer unterdrückt wird, oder nicht. Nur – eine Funkzelle ist entweder ganz schön groß im flachen Land und/oder ziemlich schwierig zu durchsuchen irgendwo in der belebten Innenstadt, wenn das Meldebild nicht z.B. eindeutige Rauchzeichen vermuten läßt.