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    Blick über den großen Teich: in den USA sind die Feuerwehr nicht nur „Helden“, sondern mischen sich aktiv in die Politik ein.

    In diesem Fall hat die pro-Demokratische Gewerkschaft IAFF eine Kampagne gegen den New Yorker Bürgermeister und US-Präsidentschaftskandidat der Republikaner, Rudy Giuliani, gestartet. Sie versucht ihn in einem Kernpunkt seiner Kampagne zu treffen, nämlich seine Rolle bei den Anschlägen vom 11. September.

    Es wurde eine eigene Site („Rudy Giuliani Urban Legend„) eingerichtet, zusammen mit einem dazu passenden 13-minütigen Video.

    Medium: www.youtube.com
    Link: www.youtube.com

    Ich bin froh, dass es bei uns nicht so zugeht. Es ist eine Sache, wenn man – ob als BFler oder FFler – für Verbesserung bestimmter Zustände kämpft, aber etwas völlig anderes wenn man eine Partei oder einen Kandidaten entweder unterstützt oder, wie in diesem Fall, zu diskreditieren versucht.

    Dies wird sicher bei den Wehren intern zu Vertiefung von Gräben führen, und auch die öffentliche Wahrnehmung der Wehren beeinflussen. Nur, für die USA kann ich nicht sprechen, vielleicht wird eine politische Einmischung dort als etwas Positives wahrgenommen.

    Solange bei uns schon Magenschmerzen entstehen, wenn wir zu einem Grillfest einer Partei eingeladen werden, ist die Welt noch in Ordnung.

    Technorati Tags: , , , , , ,

    [bbc]

    5 Antworten zu “USA: Feuerwehr und Politik”

    Ex-Bürgermeister ;)

    richtig, ich verwechsle gerne Bloomberg und Giuliani, beide (ex-)New York und wollen beide nach Washington :)

    Es soll ja auch Orte in unserer Republik geben in denen Feuerwehrvereine oder HiOrg (unter diesem Titel – nicht als Einzelpersonen) in den Ortsparlarmenten sitzen.

    [quote comment=“11074″]Es soll ja auch Orte in unserer Republik geben in denen Feuerwehrvereine oder HiOrg (unter diesem Titel – nicht als Einzelpersonen) in den Ortsparlarmenten sitzen.[/quote]

    Habe ich auch schon gehört. Kennt ja jemand ein Beispiel?

    1. Angeblich sind 80% der Feuerwehrleute in den U.S.A. Mitglied in der IAFF. Auch in Großbritannien ist es für Feuerwehrleute „normal“ in einer gewerkschaftlichen Interessenvertretung Mitglied zu sein. In Deutschland vermisse ich gerade auch bei den Freiwilligen eine schlagkräftige Interessenvertretung. Die Mitgliedschaft in einem Feuerwehrverband ist meiner Meinung nach absolut nicht ausreichend genug, um sich der Sorgen und Nöte der „einfachen“ Feuerwehrleute anzunehmen und diese zu repräsentieren.

    2. Im Video wird deutlich, dass das Thema „Ausrüstung“ bzw. mangelnde Ausrüstung ein echt globales Problem für Feuerwehrleute ist. Der fortwährende Kampf gegen Politik und Verwaltung,die immer zuerst an die Finanzen und danach erst ans Wohl des Personals denken, kann den willigsten Feuerwehrmann zermürben oder auch töten.

    3. Lobreden auf tapfere Feuerwehrleute zu halten, aber im Rathaus hinter verschlossenen Türen den Geldhahn für die Feuerwehr zu schließen, ist leider weit verbreitet. Wenn sich dann Politiker ungerechtfertigt als Freund der Feuerwehr schmücken, obwohl sie die Feuerwehr mit ungenügender Ausrüstung ausstatten, ist das Maß voll. Wenn die Machenschaften eines Rudy Guilliano durch die Feuerwehrgewerkschaft entlarvt werden, ist das meiner Meinung nach grundsätzlich zu begrüßen. Auch in Deutschland schmückt sich so manch Lokalpolitiker mit der Feuerwehr, obwohl hinter den Kulissen ein gnadenloser Dauerkampf um jede Ersatzbeschaffung, und seien es nur ein paar Stiefel, stattfindet.

    Feuerwehrverbände und Feuerwehrunfallkassen sind schwerfällige Apparate, die viel mit sich selbst beschäftigt sind. Wo bleibt die „wahre Interessenvertretung“ für freiwillige Feuerwehrleute in Deutschland?