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    Im Unimog-Museum in Gaggenau Bad Rotenfels dominiert die Farbe Rot – Feuerrot. Gezeigt werden in einer Sonderausstellung mit wechselnden Fahrzeugen Feuerwehrfahrzeuge aus den letzten 70 Jahren, hauptsächlich aber Unimog-Feuerwehren. Hans-Jürgen Schöpfer vom Unimog-Club Gaggenau erklärt dem Feuerwehr Weblog, was es mit den ausgestellten Exponaten auf sich hat.

    TLF 8/18 auf Unimog U 1300 L

    Als der Unimog in die Serienfertigung ging, fertigte der Hersteller Boehringer in Göppingen auf Basis der Vorserienwagen eher selten spezielle Feuerwehrfahrzeuge. Oft waren die Unimog Fahrzeuge der Gemeinde oder eines Landwirts, die im Alarmfall schnell umgerüstet werden konnten. „Mit etwas Mut kann man es als eines der ersten Wechsellader bezeichnen“, sagt Unimog-Club-Archivar Schöpfer, als er auf den grün-roten Unimog U 2010 in der Mitte Ausstellungsfläche im Museum zeigt. „Der löschtechnische Aufbau hing im Gerätehaus an der Decke und die Gemeindearbeiter oder der nächste Bauer, der einen Unimog ohne Bracken hatte, fuhr ins Feuerwehrhaus und übernahm den Aufbau“.

    Der erste Feuerwehr-Unimog
    Ist wohl der erste Feuerwehr-Unimog: Grün-roter Unimog U 2010.

    Platz bot der Unimog neun Feuerwehrleuten, wobei die drei auf der Sitzfläche am Ende des Fahrzeugs einen „schaukelnden Platz“ hatten. Sie hingen über dem Fahrzeugende in der Luft – im Gelände eine „wippende Angelegenheit“. Der Unimog entsprach in seiner Ausführung und Beladung in etwa der damaligen Vornorm eines LF 8.

    Äußerlich sieht der 1951 gebaute Unimog aus wie ein Boehringer-Unimog. Er ist aber einer der ersten Mercedes-Benz Unimog aus Gaggenau. Angetrieben durch einen 25 PS starken Vier-Zylinder-Diesel-Motor, konnten neun Feuerwehrleute und ihre Löschgerätschaften transportiert werden. Auf Grundlage von historischen Unterlagen rekonstruierte Harald Niemöller aus München dieses „erste Unimog-Löschfahrzeug auf dem Feuerwehrleute auf der Pritsche sitzen konnten“. „Er hat nicht geruht, bis er die gesamte Ausrüstung auf dem Fahrzeug drauf hatte“, ergänzt Schöpfer.

    Der erste Feuerwehr-Unimog
    Der erste Feuerwehr-Unimog, der eine ganze Löschgruppe transportierte.

    Der erste Feuerwehr-Unimog: Aufsteckpumpe an der FrontDer erste Feuerwehr-Unimog: Sitzplätze an der SeiteDer erste Feuerwehr-Unimog: Sitzplatz
    Von links nach rechts: Aufsteckpumpe; Sitzplätze an der Seite des Aufbaus; Sitzplätze am Heck. Zum Vergrößern bitte auf das bild klicken.

    Die Idee eines Wechselaufbau-Unimog setzte sich aber nicht durch. „Die Idee hat nicht reüssiert. Es hat nur zehn bis zwölf Realisationen dieser Art gegeben und dann noch mal genauso viele, wo nur sechs Sitzplätze drauf waren“. Ein kurioser Vorteil des Fahrzeugs war sein geringes Gewicht: „Den konnten auch vier Feuerwehrmänner tragen, wenn man keinen Flaschenzug oder ähnliches hatte“, erzählt Schöpfer. Weit häufiger kam der Unimog in einer anderen Variante zum Einsatz, nämlich als Zugfahrzeug für den TSA.

    Nicht weit entfernt vom U 2010 steht ein U 402 von 1956. Der U 402 ist ein um 400 Milimeter verlängerter U 401. „Das ist ein Unikat. Das war der Prototyp eines Busses auf Unimog-Basis“, sagt Schöpfer. „Das eine Feuerwehr so was bekam war natürlich eine Seltenheit.“ Haller & Flückiger bauten den Unimog 1956 auf und lieferten ihn an die Feuerwehr Chur in der Schweiz. Dort war er bis 1985, und danach bis in die 1990er Jahre bei der Feuerwehr Klosters (Schweiz) im Einsatz. Nach der Außerdienststellung erwarb ihn ein Unimog-Sammler. 2007 wurde er von Mertec in Bad Rotenfels restauriert und dem Unimog-Museum als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt. Auch der U 402 verfügt über einen 25 PS Vier-Zylinder-Diesel.

    MTW auf Basis eines Unimog
    Unimog-MTW U 402 von 1956. Foto: Unimog-Museum

    Dann wird Hans-Jürgen Schöpfer etwas stutzig. „Die Oma fehlt“ sagt er. Die „Oma“ das ist die Kraftfahrtspritze (LF 15) der Feuerwehr Gaggenau. „Die war im 2. Abmarsch noch bis in die 1970er Jahre im Einsatz“, erzählt er. Sie ist zwar kein Unimog, aber sie hat einen Stern, ist rot und kommt aus dem Murgtal. Drei Dinge, die sie mit dem Unimog verbindet. Sie wurde 1938 von Metz auf einem in Gaggenau hergestellten Fahrgestell von Daimler-Benz aufgebaut. Der Aufbau bestand aus einem Holz-Blech-Verbund und besaß ein Dach sowie Fenster aus Segeltuch. „Sie ist der Übergang von den offenen zu den geschlossenen Feuerwehrfahrzeugen dieser Zeit.“ Trotz aller Bemühungen um die Restauration: Die Original-Messing-Vorbaupumpe fehlt noch immer. Sie wurde Ende der 50er Jahre abmontiert und verschwand.

    TLF 15. Oldtimer der FF Gaggenau. Foto: Hans Jürgen Schöpfer
    Kraftfahrtspritze (LF 15) der Feuerwehr Gaggenau von 1938. Foto: Hans-Jürgen Schöpfer.

    Dem nächsten Exponat sieht man an, dass es schwer geschafft hat. Das 1964 gebaute TroLF 750 (Trockenlöschfahrzeug) steht da, als ob es gerade aus einem schweren Einsatz käme: Die Farbe ausgebleicht, an anderer Stelle blättert der Lack ab. Aber irgendwie passt das Fahrzeug in die Ausstellung. Ein Unimog ist ein Arbeitstier, und er zeigt das in eindrucksvoller Art. Das Fahrzeug ist ein Unimog U 404.1, besser bekannt unter dem Namen Unimog S. Das war der Unimog mit der höchsten produzierten Stückzahl (1955-1980: ca. 65.000). Außerdem war es der einzige Unimog mit Ottomotor. „Die Anhängerkupplung brauchte man um einen Tankanhänger dran zuhängen“, erzählt Schöpfer scherzhaft, denn der Benzinverbrauch auf 100 Kilometer betrug etwa 35 bis 40 Liter. Die S-Klasse unter den Unimog wurde hauptsächlich beim Militär eingesetzt.

    TroTLF 750 auf Unimog S
    TroLF 750 auf Unimog U 404.1, Baujahr 1964. Dieser Unimog gibt es auch als limitiertes Sondermodell von Wiking in der Größe HO zu kaufen – allerdings nur im Museums-Shop.

    Limitiertes Modellauto von Wiking. Vorlage war das TroTLF 750 im Unimog-Museum.
    TroLF 750 als Sondermodell von Wiking.

    „Diese Fahrzeuge waren eher bei Werk- oder Flughafenfeuerwehren anzutreffen. Von diesem Typ gibt es in Deutschland noch etwa 15 Fahrzeuge“, erzählt Schöpfer. Ausgerüstet war das TroLF mit 12 Pulverlöschern PA12, einer Trockenlöschanlage vom Typ PLA 750 mit 750 kg Löschpulver und zwei 50 Liter Stickstoffflaschen mit 200 bar Druck. Dazu enthielt er in den Seitenkästen zwei Hochdruckschläuche mit 30 Meter Schlauch. Speziell dieses TroLF besitzt gegenüber der Standardausführung zusätzlich zwei 10 Meter Verlängerungsschläuche auf dem Kästen.

    Die Besatzung bestand aus drei Feuerwehrmännern, wobei der dritte einen „abenteuerlichen Sitzplatz“ hatte, so Schöpfer, denn er saß ohne Wetterschutz auf der Pritsche. Wegen der kurzen Ausrück- und Eintreffzeiten auf dem Werksgelände spielte das aber kaum eine Rolle.

    TroTLF 750 auf Unimog S. LadeflächeTroTLF 750 auf Unimog S. Stickstoffflaschen.TroTLF 750 auf Unimog S. Verlängerungsschlauch. Exponat im Besitz des Unimog-Museums.
    Von links nach rechts: Hier das der dritte Man im freien, dahinter standen die Feuerlöscher; Stickstoffflaschen; Verlängerungsschlauch für den Schnellangriff. Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken.

    Ein Sammler schenkte dem Unimog-Museum das TroLF. Einsatzorte des Fahrzeugs waren Union Treibstoff in Speyer und später Bitumen Deutschland in Brunsbüttel. Aufgebaut wurde er von Total-Foerstner & Co. in Ladenburg. Der 6-Zylinder-Ottomotor M180 leistet 82 PS. Darauf legt man übrigens Wert: alle ausgestellten Unimog sind fahrtüchtig.

    Das daneben stehende TLF 8 mit Aufbau von Voll hebt sich etwas ab von den anderen. Zum einen erstrahlt es in ungewöhnlichem Rot, zum anderen steht der Name einer imaginären Feuerwehr auf der Tür. Die „Feuerwehr Freyhaven“ ist eine Hommage an den Indienstellungsort. Nach der Erstzulassung 1964 kam der Unimog 404.1 zur Luftschutzbereitschaft im Freihafen Hamburg. Später, nach der Integration der Luftschutzbereitschaften in die Feuerwehr, kam er zur FF Hamburg. Nach seiner Ausmusterung verschlug es ihn in den Hochschwarzwald. Dort wurde es, so Schöpfer, „nicht ideal in RAL3000 gestrichen, das sieht man dem Fahrzeug an“. Die Grafikerin und Unimog-Begeisterte Sylvia Benub kaufte ihn und nahm in schließlich mit nach Lüdinghausen. „Sie gab ihm den Namen FFw Freyhaven. Der Unimog ist ihr sehr wichtig“, erzählt Schöpfer.

    TLF 8 auf Unimog S
    TLF 8/8 auf Unimog 404.1 von 1964.

    Das TLF 8 ist eigentlich ein „Kind des Luftschutzes“. Bis 1968 wurden 1752 Fahrzeuge vom Typ Unimog S als Serienfahrgestell für das TLF 8 ausgeliefert. Das „Schwesterfahrzeug“, das VLF, verließ rund 600 Mal das Werk. Die Feuerwehrbereitschaften des Luftschutzhilfsdienstes stellten eine Art Feuerwehr des Bundes dar. Für den zivilen Einsatz waren sie nicht gedacht. Sie waren überörtlich aufgestellt und am Rand von Ballungszentren konzentriert.

    Das TLF 8 musste neben der Brandbekämpfung auch zum Krankentransport geeignet sein. Der Aufbau war so konzipiert, dass von der Pumpe her eine Krankentrage hereingeschoben werden konnte. Der dritte Sitzplatz im Aufbau ließ sich zu diesem Zweck umdrehen. Der Feuerwehrmann, der dort saß, betreute die verletzte Person. Das TLF führte neben einem 800 Liter fassenden Tank, einer fest eingebauten FP 8/8 FP 8/8 S (Fördermenge 1.600 Liter pro Minute) auch die erforderliche feuerwehrtechnische Ausrüstung mit. Normmäßig waren außerdem eine Aluminiumsteckleiter und das Ersatzrad auf dem Dach.

    Vom TLF 8 unterschied sich das VLF. Es verfügte über sechs Sitzplätze, eine Seilwinde, einen 330 Liter Wassertank und eine TS 2/5. Später wurden einige dieser VLF-Unimog zu Hilfsrüstwagen umgebaut. „So ein Hilfsrüstwagen ist sehr selten. Wenn man so ein Fahrzeug bekäme, wäre das antiquarisch gar nicht bezahlbar“, berichtet Schöpfer mit leuchtenden Augen.

    Ein ganz anderes, aber nicht weniger interessantes Unimog-Löschfahrzeug steht daneben. Wurde der Unimog S hauptsächlich als Tanklöschfahrzeug aufgebaut, konnte 1964 der erste Prototyp eines normgerechten LF 8 TS auf Basis eines Unimog S in Dienst gestellt werden. Die FF Titisee im Schwarzwald erhielt dieses von Metz in Zusammenarbeit mit Daimler-Benz entwickelte Fahrzeug. Zum ersten Mal konnte eine Gruppe und die dazugehörige Ausrüstung auf einem Unimog transportiert werden. Das Fahrzeug wurde „einmalig mit Heckbeladung gebaut“. Wegen Schwierigkeiten bei der Geräteentnahme setzte sich diese Variante nicht durch. Alle in den folgenden drei Jahren gebauten rund vierzig LF 8 TS hatten Heck- und Seitenbeladung.

    LF 8 TS der FF Häusern
    LF 8-TS auf Unimog 404.1 der FF Häusern. (Archivbild von August 2006).

    Das im Museum als Leihgabe der FF Häusern (Schwarzwald) ausgestellte LF 8 TS auf Unimog S 404.1 (Allrad) ist Baujahr 1966. Es war noch bis 2002 bei der FF Häusern in Dienst. Im Heck ist eine TS 8/8 eingeschoben, die Vorbaupumpe entspricht einer FPV 8/8. Auf dem Dach war eine vierteilige Holzsteckleiter verlastet. Die Verlastung war eines der großen Probleme. „Der Nachteil war, dass sehr viel Material möglichst weit nach unten geladen werden musste, wegen dem Kippwinkel des Unimog. Der liegt bei 45 Grad.“ Und schon damals gab es ein uns heute nicht unbekanntes Problem: Das Gewicht. „Der Unimog war bis an die Grenze des zulässigen Gewichts von fünf Tonnen beladen.“

    Gerade im Bergland, auch besonders im Hochschwarzwald „ging das Fahrzeug wie ein Virus durch“. Hatte es die eine Feuerwehr, wollte es die benachbarte auch haben. Und das machte sogar Sinn, denn im Bergland war der Unimog geradezu prädestiniert als Fahrzeugbasis. Dass der Unimog fast ein (Feuerwehr-)Leben lang hält, ist daran abzulesen, dass noch immer einige dieser LF 8-TS in Dienst sind.

    Schöpfer ist diesem Feuerwehr-Unimog-Typ besonders verbunden. „Das Fahrzeug verfolgt mich seit Ewigkeiten“, erzählt er. Angefangen hat alles mit einem Artikel über das Unimog-LF in der Ausgabe 3 der Brandschutz im Jahr 1964. Seit jener Zeit verfolgt Schöpfer den Werdegang der vierzig Unimog. Inzwischen hat er den Erststandort aller geklärt.

    TLF 16/24 auf MB 322
    TLF 16/24 auf Mercedes-Benz LKW 322.

    Das nächste Exponat ist ein „Nicht-Unimog“. „Es soll in dieser Ausstellung aber nicht nur um den Unimog gehen“, wird von Seiten des Museums betont. Der 1963 von Metz aufgebaute Mercedes-Benz LKW 322 steht an der Stelle „wo gestern Abend noch die Unimog Black-Edition stand“, wundert sich Schöpfer. Ein Werkfeuerwehrmann aus Wörth stellte dem Museum das TLF 16/24 zur Verfügung. Bis zum Jahr 2000 war der LKW in Stemwede im Einsatz, bis er 2006 den Weg nach Wörth fand. Bis heute ist das Fahrzeug im Originalzustand. Schöpfer erklärt, dass „es eines der ersten Fahrzeuge von Daimler-Benz war, das noch 126-PS hatte. Spätere Fahrzeuge kamen mit dem Turbolader auf 156 PS.“ Neben 2.400 Litern Wasser bot das Fahrzeug einer Staffel Platz. Die Pumpe förderte 1600 Liter Wasser pro Minute. Das TLF verfügte vorneund hinten über Sauganschlüsse zur Wasserentnahme aus offenen Gewässern.

    Die „Kurzhauber“ wurden bis 1995 (!), u.a. auch zeitweise im Werk Gaggenau gebaut. Der letzte hergestellte Kurzhauber stand im Werk Wörth neben einem der ersten Mercedes-Benz Actros. Wegen ihrer robusten und servicefreundlichen Konstruktion erfreuen sich die Kurzhauber weltweiter Beliebtheit.

    black edition. Foto: Hans-Jürgen Schöpfer
    Unimog U 500 Black Edition. Foto: Hans-Jürgen Schöpfer.

    Die Feuerwehrdarstellung reißt momentan 1965 ab. Aber es soll noch andere Feuerwehrfahrzeuge zu sehen geben. So stellt die Werkfeuerwehr des Daimler-Werks Gaggenau ein Rapid Intervention Vehicle RIV 1200/160/250 auf Unimog U 1550L bzw. eventuell ein TLF 8/18 als Leihgabe zur Verfügung. Außerdem soll eine DL 17 von 1943 auf Mercedes-Benz L 1500 S aus Bühl (Baden) in das Museum geholt werden. Das LF 15 („Oma“) der Feuerwehr Gaggenau soll ebenfalls erneut im Museum zu sehen sein. „Das Museum und auch die Feuerwehrausstellung leben vom Wechsel. Die hohen Kosten und die freie Finanzierung durch Spenden brauchen den Wiederholungsbesucher,“ sagt Schöpfer.

    Rapid Intervention Vehicle auf Unimog U 1550 L
    Kommt demnächst: Rapid Intervention Vehicle RIV 1200/160/250 der WF DC Gaggenau. Foto: Unimog Museum.

    TLF 8/18 auf Unimog U 1300 LTLF 8/18 auf Unimog U 1300 LTLF 8/18 auf Unimog U 1300 L
    TLF 8/18 aus der Schweiz auf Unimog U 1300L mit Aufbau von Brändle. Fahrzeug ist eine Leihgabe von Mertec. Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken.

    Anlässlich der Sonderausstellung bietet das Feuerwehr Weblog zusammen mit dem Unimog-Museum ein Fotoprojekt an. Das Projekt läuft noch bis zum 15. Juni.

    Links im Feuerwehr Weblog:

    Ähnliche Links im Feuerwehr Weblog

    Links im WorldWideWeb

    Quellen für den Artikel

    • Interview mit Hans-Jürgen Schöpfer
    • Informationen vom Unimog-Museum
    • „Feuerwehr-Unimog“ von Dirk Biemer
    • „Der Unimog in der Feuerwehr“ von Dirk Biemer
    • Brandschutz-Artikel über den LSHD

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    7 Antworten zu “„Der erste Feuerwehr-Unimog“”

    Hallo,

    ein sehr schöner Artikel über den Feuerwehr-Unimog. Allerdings sind mir einige Ungereimtheiten aufgefallen. „Meine“ Feuerwehr hatte bis 1998 ein TLF 8 auf einem 404 Bj 1965 im Einsatz. Daher möchte ich einige Ergänzungen zu der im Artikel genannten Ausstattungen machen. Bei der FP handelte es sich um eine FP 8/8 S, die laut Typenschild eine Förderleistung von 1600l/min bei 8bar hatte. Die erwähnte Aluminiumleiter war keine Steckleiter, sondern eine zweiteilige Schiebleiter, allerdings war sie kürzer als die ehemals genormte zweiteilige Schiebleiter.
    In wie weit das besonders war oder der Standardausrüstung entsprach, kann ich nicht sagen.

    Bei einer Feuerwehr in der Nachbargemeinde kam ebenfalls ein 404 aus ehemaligen Luftschutzbeständen zum Einsatz.
    Hier war allerdings eine TS 2/5 im Heck als Pumpe montiert, abweichend zu der Beschreibung des VLF verfügte das Fahrzeug aber über einen 800 Liter Tank und nur 3 Mann Besatzung. Es soll sich dabei um ein ehemaliges Dekon Fahrzeug gehandelt haben.

    Grüße
    Volker

    @Volker: Danke für Deine Hinweise. Ich habe die Infos so von meinem Gesprächspartner bekommen. Aber zumindest was das VLF betrifft, werde ich nochmal nachschauen, und das ggf. korrigieren. Auch die Leistung der Pumpe (1600 l(min) ist mir für ein Standarunimog TLF 8 neu. Werd auch das mal checken. Inwiefern ist euer Unimog den mal umgebaut worden? Vielleicht ist das des Rätsels Lösung.

    @Stefan
    [quote comment=“8200″]@Volker: Danke für Deine Hinweise. Ich habe die Infos so von meinem Gesprächspartner bekommen. Aber zumindest was das VLF betrifft, werde ich nochmal nachschauen, und das ggf. korrigieren. Auch die Leistung der Pumpe (1600 l(min) ist mir für ein Standarunimog TLF 8 neu. Werd auch das mal checken. Inwiefern ist euer Unimog den mal umgebaut worden? Vielleicht ist das des Rätsels Lösung.[/quote]

    Die Pumpe war wie das Fahrzeug Bj 1965. Beim Hersteller bin ich mir nicht mehr ganz sicher, das war Magirus oder Ziegler. Ich tendiere aber zu Magirus. Der Aufbau war von KHD.
    Wie bereits erwähnt war die Typbezeichnung FP 8/8S.

    Mir sind auch weitere baugleiche TLF 8 bekannt. Also auch mit FP mit 1600l/min Föderleistung.

    Grüße
    Volker

    Hallo,

    „So ein Hilfsrüstwagen ist sehr selten. Wenn man so ein Fahrzeug bekäme, wäre das antiquarisch gar nicht bezahlbar“, berichtet Schöpfer mit leuchtenden Augen.

    Kann ich nur zustimmen. Ich freue mich nämlich der Eigentümer eines der letzten VLF im Originalzustand zu sein, das noch nicht einmal den Umbau zum HRW über sich ergehen lassen musste !
    Hier zu sehen:
    http://www.unimog-community.de.....38;thold=0

    Umgebaute HRW sind mir mehrere bekannt, erhaltene VLF kein weiteres.

    @Volker:
    Nicht das VLF mit irgendwelchen Dekon-Fahrzeugen verwechseln. Das VLF hat einen 330l Tank und 6 Mann Besatzung.
    Kleine Schönheitskorrektur: Die Schiebeleiter auf dem Dach des TLF ist aus Stahl, nicht Alu. Ist auch keine Normleiter.
    Bei den Pumpen handelt es sich wie schon richtig beschrieben um FP 8/8S, die sich gegenüber der FP 8/8 in der höheren Förderleistung von 1600l/min unterschieden.

    Gruß
    Olaf

    Habe nun einige Quellen studiert (Brandschutz-Artikel, Biemer-Bücher, Gihl-Buch). Das VLF hatte eine TS 2/5 mit einem 350 Liter fassenden Tank (wie im Artikel geschrieben).
    Gihl schreibt als einzigster, dass die FP 8/8 S im TLF 8 des LSHD eine Fördermenge von 1600 l/min hatte.
    Zu der Sache mit der Leiter auf dem TLF habe ich nichts gefunden.

    [quote comment=“8754″]Habe nun einige Quellen studiert (Brandschutz-Artikel, Biemer-Bücher, Gihl-Buch). Das VLF hatte eine TS 2/5 mit einem 350 Liter fassenden Tank (wie im Artikel geschrieben).
    Gihl schreibt als einzigster, dass die FP 8/8 S im TLF 8 des LSHD eine Fördermenge von 1600 l/min hatte.
    Zu der Sache mit der Leiter auf dem TLF habe ich nichts gefunden.[/quote]

    Die Angabe des Leitermaterials mit Alu und der Art ist ebenso korrekt wie die mit der FP 8/8 S mit 1600 l/min (von Ziegler)
    Gruß Hans-Jürgen Schöpfer