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    In den USA wird das Thema „Ventilation“ sehr groß geschrieben. Im klassischen Sinne handelt es sich dabei bei der Variante „Rooftop Ventilation“ um die Schaffung von Abluftöffnungen am Dach, um den Brandgasen einen Abzug zu ermöglichen, somit auch bessere Bedingungen zur Brandbekämpfung.

    In meinen Augen ist das ein ziemlich risikoreiches Unterfangen, das genau abgewägt werden muss. Be- und Entlüftung sind durchaus ein strategisches und taktisches Thema, welches bei der Einsatzplanung mit einbezogen werden sollte.

    „Hero-„mässig aufs Dach steigen und fette Flammen schaffen ist vermutlich Mentalitätssache. Wer sich dafür interessiert, einfach auf YouTube nach „Ventilation“ oder „Rooftop Ventilation“ suchen. Ich setze bewusst keinen Link, weil viele der Videos mit Copyright-behafteter Musik unterlegt sind, die das Heldenhafte natürlich noch weiter unterstreichen.

    Ziemlich ernüchternd fand ich jedoch dieses Video:

    Medium: www.youtube.com
    Link: www.youtube.com

    Lehrreich sind die unterschiedlichen Farben des Rauchs – allein bei dem schwarzen Rauch würde ich als Einsatzleiter ganz bestimmt niemanden aufs Dach schicken. Dazu kommt noch das mitgeführte, aber nicht angelegte PA (wieso eigentlich), und zu guter letzt scheint mir diese DL nicht besonders stabil.

    Weitere Beispiele:

    Medium: www.youtube.com
    Link: www.youtube.com

    Medium: www.youtube.com
    Link: www.youtube.com

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    10 Antworten zu “Ventilation”

    Mal ehrlich… was zur Hölle bringt es denn bitte, bei einem Gebäude aus dem der Rauch in solchen Massen dringt, noch so ein Risiko einzugehen? Das ist total krank. Jeder vernünftige Einsatzleiter würde sagen, schaut das ihr euch aus und von dem Gebäude verpisst und haut einfach alles an Wasser rein was ihr habt. Denn das Ding währe sowieso erstens durch die Flammen nichtmehr zu gebrauchen und bei dem Brandrauch sowieso nichtmehr. Kann man doch alles in die Tonne treten…

    man sollte aber auch nicht die mentalität der amis vergessen. die sind halt mehr „hau drauf und direkt“ (vgl. irak krieg ;)). man sollte auch die amerikanische bauweise in betracht ziehen. häufig gibt es dort flachbauten, die sich am besten nach oben belüften lassen oder es keine RWAs gibt. und ja, wir würden das in D nicht so machen :),

    wir würden vorher einen plan ausarbeiten und hätten wir uns durchgerungen das dach aufzureißen, wäre das gebäude auch abgefackelt ;)

    Hallo,

    für die Bewertung bedenken:
    Man sieht nur einen räumlichen und zeitlichen Ausschnitt – Ihr wisst also weder, wie die Lage zum Zeitpunkt des Einsatzbefehls ausgesehen hat, noch wie groß das Gebäude wirklich ist – und was damit ggf. gerettet hätte werden können.

    Während der Aufnahme wird übrigens das Dach bereits geräumt (interessant, dass da zuerst die Steckleiter gerettet wird, während immer noch einer auf dem Dach steht)…

    Moin,

    da ich die Videos von hier aus (Feuermauer) nicht gucken kann, zumindest ein genereller kurzer Kommentar zur Kritik an der natürlichen Ventilation (was anderes ist das Öffnen der Dachhaut ja nicht): Es kann durchaus Sinn machen, das Dach von einem möglichst sicheren Standpunkt aus zu öffnen, um tatsächlich eine Flammenentwicklung zu provozieren. So unglaublich es klingen mag: Das dient dem Rauch- und Wärmeabzug und soll es tatsächlich ermöglichen, den Brand zu löschen ;). Ansonsten dürfte so mancher Dachstuhl dem Feuertod, bzw die Stockwerke darunter dem Wassertod gewidmet sein (oder der Garten drumrum, weil die Brühe erst gar nicht in den Dachbereich kommt).
    Das heißt nicht, dass man das immer und um jeden Preis macht. Aber eine generelle Verteuflung ist nicht angebracht. Im Gegenteil ;)

    MfG

    Ingo

    Hallo!

    Ja, die Bilder sind krass und ich bin mir sicher, dass das oft -inbesondere in LA und Umgebung -übertreiben wird.

    Aber: Wir machen das Gegenteil: schicken Trupps in hocherhitzte Gebäude mit F/O-Gefahr, pusten von allen Seiten Wasser rein, verbrühen unsere Trupps, machen Dächer nass, Fluten Gebäude und trotzdem brennt die Bude ab etc. Das ist auch nicht besser. Der Mittelweg machts vermutlich.

    So lange ein Innenangriff verantwortbar ist, kann ich auch auf dem Dach ventilieren. Und wenn da zig Meter Hohe Flammen rauskommen – so what?

    Nicht falsch verstehen: ich halte Ventilation, oder besser: Be- und Entlüftung für ein unheimlich wichtiges Thema, je nach Objekt (bsp: Tunnel / U-Bahn, Große Hallen) kann daraus ein eigener Einsatzabschnitt werden.

    Nur: bei allen drei gezeigten Videos hätte ich niemanden aufs Dach geschickt, während genau darunter das Objekt in Vollbrand steht. Hier beispielsweise ein Fenster einschlagen. Ist sicher nicht zu 100% so effektiv wie Dachhaut öffnen, dafür kann da auch keiner reinfallen.

    Im dritten Video möchte ich bei dem Objekt den Sinn der Ventilation ernsthaft in Frage stellen.

    Beim dritten Video fällt mir ein Kinderreim in abgewandelter Form ein:
    Alle Kinder laufen aus dem Haus, nur nicht der Feuerwehrmann, der schaut raus.

    *Ironie ein*
    Warum eigentlich, wo ihm sein Kamerad doch vormacht, wie es einfacher geht? ;-)
    …. auch wenn der nach kurzer Zeit die Lust am Löschen verliert. :-)
    *Ironie aus*

    Das ist halt wie Steafn schon sagte die ganz normal US Methalität! Dort muss man was riskieren ( PA nur auf dem Rücken und nicht angeschlossen)!! Einfach Kopfloses Handeln! Die Sequenzen könnte man auch zu einem Backdraft Teil 2 zusammenschneiden, denn dort rennt auch jeder wie er will rein und beachtet wegen Eigenschutz noch sonst irgendwelche UVV vorschriften!

    „USA Methalität“ = „Einfach Kopfloses Handeln“ … -> Bullshit. Woher beziehst Du Dein Wissen, aus „Rescue Me“?

    Hallo,
    was ich ja auch recht „nett“ finde, ist die Art der Schlauch verlegung aus dem ersten Video, wo bei das nicht nur ein US Problem ist :-/

    Interessant finde ich am Schluss die im IA befindlichen Trupps, da fallen Dach oder deckenteile herunter und die Jungs stehen da mitten drin.

    Interessant finde ich auch (wie von UC schon geschrieben) das die Leiter vorm letzten FA auf dem Dach gerettet wird, und vor allem wie, der FA auf der Leiter unten hat da auch etwas Glück gehabt

    Grüße
    Michael