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    Einen hohen Unterhaltungswert hatte es ja, „Das Inferno – Flammen über Berlin“. Im Film ging es gleich zur Sache. Kein Gelaber, keine Einführung der Charaktere, gleich gab’s Action. Mir war so heiß, dass mein kaltgestelltes Bier vor lauter Feuerwalzen ziemlich schnell zum Löschen eingesetzt worden war.

    Bevor es jetzt aber zu der „Na ja, realistisch war das nicht“-Diskussion kommt, das ist ein Spilefilm! Wikipedia sagt dazu

    Ein Spielfilm ist ein Film mit einer fiktionalen Handlung, die unter Umständen realen Ereignissen bzw. Personen nachempfunden sein kann, und der in erster Linie für die Präsentation in Kinos vorgesehen ist. Abzugrenzen ist er gegenüber anderen Filmgattungen wie dem Dokumentarfilm, dem Werbefilm und Filmen, die für Zwecke der Berichterstattung gedreht werden. Spielfilme werden üblicherweise mit den Mitteln der Spielfilmdramaturgie auf der Grundlage eines Drehbuchs gedreht. [Wikipedia, Hervorhebung SC]

    Auch ein Highlight waren die vielen coolen Sprüche, z.B.

    • „nicht autorisierter Atemschutz. Kommen! „
    • „kann ich Opa sagen, dass wir in Lebensgefahr sind?“
    • „Mit Bargetränken zur Brandbekämpfung“

    Einige wohl bewusste Parallen zu 9-11 kritisierte zum Beispiel bereits SpOn. So der Einsatz von Mobiltelefonen um sich von Angehörigen zu verabschieden. Wenigstens hatten die Einsatzfahrzeuge kein Ami-Yelp-Horn (wie seinerzeit bei dem „Feuerengeln“), dafür hieß der Branddirektor aber „Chief“.

    Etwas skurill mutete die Szene an, wo Katja, die Tocher des Branddirektors, inmitten des brennenden Restaurants mit einem Feuerlöscher steht und löscht. Unfreeiwillig komisch nenn ich das mal.

    Was mich fast zum abkotzen gebracht hat war, dass so viele Feuerwehrmänner im Film sterben mussten. Gleich fünf an der Zahl. Einen hätten ich der Dramaturgie des Films ja noch durchgehen lassen, aber fünf. Nicht gut. Feuerwehrmänner sind keine austauschbaren Sachgegestände, sondern auch Menschen! Andererseits zeigt das auch, welchen gefährlichen Job Berufsfeuerwehrleute jeden Tag machen.

    Weitere Links:

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    22 Antworten zu “„Mit Bargetränken zur Brandbekämpfung“”

    Shit! Den hab ich verschwitzt. Wollt‘ ihn mir unbedingt ansehen. Weiß wer, gibt’s eine Wiederholung oder DVD oder so?

    am 27.5. um 00.40 Uhr wird er nochmal auf Pro7 ausgestrahlt.

    das mit den vielen toten Feuerwehrmännern fand ich auch nicht so toll, aber insgesamt waren es sechs! Es musste ja noch umbedingt einer sterben, als sie sich vom Hubschrauber abgeseilt haben.
    Ansonsten war der Film ja gar nicht mal so schlecht, nur das es für meinen Geschmack schon etwas zuviel Action war (da können nicht mal die Kollegen von Alarm für Cobra 11 mithalten).

    Super fand ich, als der „Chief“ höchstselbst zur Rettung per Hubi abgeseilt wurde – das nenn ich mal Kontakt zur Mannschaft!
    @UC: Du musst dein Einsatzleiterhandbuch erweitern: wenn garnix mehr geht, muss halt doch der Scheff ran…
    Ansonsten: von der Dramaturgie saubere Arbeit, kein Längen, Rassenkonflikt inklusive, alles was man so „braucht“.
    Ein Film halt…

    Zumindest dieser Spruch

    „Pass auf! ELW von rechts!“

    war realistisch… *FG*

    Ich finds schön, dass ich dieses Blog quasi zur Diskussion nutzen kann. Sollte es auch bei grösseren Einsätzen usw geben.

    Was mich am meisten gestört hat:

    Beim Ausrücken:
    Keine Lautsprecherdurchsage, dafür rennt ein Typ herum und erklärt schreiend den Einsatz.
    Er sagt auch gleich, welche Fahrzeuge fahren.
    Gibts in Berlin für den Ersteinsatz keine standardisierten Ausrückeformationen wie Löschzug etc?
    Die Fahrzeuge fahren zeitgleich aus. Bei der BF Zürich steht manchmal ein Fahrzeug mit blinkendem Blaulicht in der Halle und da dauerts noch ne Minute bis die losfahren weil ein anderes Fahrzeug scheinbar noch nciht besetzt ist… (Reihenfolge einhalten).

    Die Atemschutzleute haben ihre Masken im gebäude fast nie an. Zudem müssten die nach schweizer Logik (Rückmarschweg = 2xAnmarschweg) bereits nach einem Verbrauch von 100 Bar umkehren, wenn sie noch nicht am Ziel sind.
    Sprich: Ohne Ersatzflaschen oder Kreislaufgeräte (heissen die in DE auch) wäre kaum was zu machen.

    Bei uns (Zürich) lernt man auch immer „Eigene Sicherheit geht vor“. Bei Einsturzgefährdung würden wir gar nicht rein gehen, auch nicht um Leben zu retten. (Denn was nützt es, wenn wir am Schluss zusätzlich unsere eigenen Leute retten müssen?)

    Die vorgehenden AS-Trupps werden scheinbar ncht mit Namen registriert sondern einfach reingeschickt.

    Der Einsatzleiter scheint sehr wenig zu tun zu haben.
    Der steht nur da und funkt ein wenig.

    Die Panik der Leute auf der Rettungsplattform oder wie das hesst (grosser runder Balkon) ist auch nicht nachvollziehbar.
    Ich wäre froh, dort in Sicherheit zu sein und würde auf die Feuerwehr warten.

    Die extrem starke Rauchentwicklung draussen war auch lustig. Besonders weil es IM Turm so gut wie keinen Rauch gab.

    Am Anfang motzt der „Zugführer“ einen an, der scheinbar was sagen will „Du machst die Wasserversorgun Zachi!!“.
    1. Lässt man jemand mit anderer Meinung ausreden und kann seinen Vorschlag immer noch in Ruhe ablehnen.
    2. Ist so ein Geschrei unnötig.
    Wie findet ihr so ein Verhalten?
    Klar Feuerwehrleute sind auch nur Menschen, die auch mal unter Druck geraten, aber ich fands trotzdem unrealistisch hektisch.

    Lustig ist auch, dass in der Schweiz JEDE INFO und JEDER BEFEHL wiederholt wird.

    Also nicht:
    „blah blah, von dort führt ne Verbindungstreppe hoch ins Restaurant, da liegt der Brandherd.“
    Und als Antwort: „Verstanden“.

    Was wenn er was falsch verstand?

    Bei uns wäre der Funkverkehr nach der Info mit dem Brandherd so weiter gegangen:
    „Verstanden, Brandherd im Restaurant, via Treppe direkt über untester Ebene, antworten“
    Und dann sagt der erste Funker/Zugführer etc: „Richtig, Schluss.“
    (Oder „Falsch, “ und wiederholt die Sache.

    Irgendwie war mir auch nicht klar, wie das Feuer gelöscht wurde.

    War ersichtlich wann die Verstärkung eintraf?

    Es mag ja sein, dass Dramaturgie wichtig ist, ABER:
    Gibt es weltweit auch nur einen einzigen halbwegs realistischen Feuerwehr-Film?

    Wie wärs mit nem nur 1-stündigem Film?
    Da würde man natürlich auch nen spannenden Film mit Personenrettung usw machen, aber eben realistischer.

    Abgesehen davon:
    Sprungkissen werden erwähnt, die seien aber nur bis zum 3.Obergeschoss eingesetzt werden. Stimmt das?
    Hier http://www.pikett-glattal.ch (Fahrzeuge, Sprungretter SR78) steht:
    Masse: 7,5 x 5,5 x 2,5 = 41m2
    (Sprünge aus 60m möglich)

    Also 60m wären etwa 20 Stockwerke hoch. Klar kann man sich da schon verletzten. Aber es sind immer noch mehr als 3 Stockwerke.

    In der Doku heisst es, Drehleitern kämen bis 21m, wer höher festsitze, habe keine Chance, über Leitern abzusteigen.
    Es gibt aber wesentlich höhere Hubrettungsgeräte, 51m oder gar fast 90m (ok, sehr selten).

    UNd hier noch ne Doku aus dem schweizer Fernsehen (ok, teilweise schweizerdeutsch) über die zürcher Feuerwehr.
    Ok, es geht um Brandausbretung. Aber ihr seht auch wie die Schweiz ausgestattet ist usw:

    http://www.sf.tv/sf1/einstein/.....d=20070503
    (Die Videos sind da Online anschaubar).

    Hoffe, das war noch On-Topic.
    Oder gibts nen Ort wo Online-Video-Tipps hingehören?

    @Moshe: Das was zu ansprichst ist richtig. Aber das war ein FILM. Vorschriften, Ausrückeordnungen etc gibt es auch in Berlin! Nur kann man diese Dinge im film nicht bringen, da sie a) nicht gut darstellbar sind und b) ggf. der Dramaturgie zuwiederlaufen. Also, verstehe diesen Film bitte nicht als (faktische) Darstellung einer deutschen Feuerwehr! Es gibt zig „Fehler“ in dem Film. Aber wie gesagt: ES IST EIN FILM! Schnapp Dir ein Bier, lehn dich zurück und laß die Action über dich ergehen!

    Den Film habe ich nicht gesehen. Jedoch einen Teil des anschließenden „Making-of“. Den fand ich persönlich gut.

    Gestern Abend war „Feuerwehr-TV-Abend“. Bei einem anderen Sender wurde eine Doku über einen Einstellungstest bei der BF Hamburg gezeigt.

    @Stefan

    Am Schluss meiner Kritik, als ich von Sprungpolstern und Drehleitern schreibe, beziehe ich mich aber auf die anschliessende Doku.

    Oder war das auch nur ein Film? ;-)

    Frage hat das wer aufgenommen damit man mitdiskutieren kann :) war leider da noch auf der Arbeit xD wo der Film lief hab nur noch den Rest der Doku mitbekommen. Na ja wenn sich jemand meldet wäre echt klasse

    Wegen Dramaturgie und Praxisbezug: Erinnert sich noch wer an die Serie NAW7 (70er Jahre) http://www.feuerwehr-oldtimer......7/naw7.htm oder an, wenn ich mich recht erinnere, eine Serie mit einer „FF Karlstadt“ und Wolfgang Kieling, aber ich habe bei Googeln nichts gefunden außer „Kreisbrandmeister Felix Martin“ (ab 1982), aber das war meiner Erinnerung nach noch vor 1982…..

    Das war meiner Erinnerung nach nocht soo schlecht.

    ich fand die Hosen der BF cool, wo kann man sich die kaufen ?

    [quote comment=“6887″]In der Doku heisst es, Drehleitern kämen bis 21m, wer höher festsitze, habe keine Chance, über Leitern abzusteigen.
    Es gibt aber wesentlich höhere Hubrettungsgeräte, 51m oder gar fast 90m (ok, sehr selten).[/quote]

    Ich hab mal was davon gehört, dass die Rettungshöhe bei einer DLK 23/12 bei 12m Abstand zum Gebäude (der ja auch nicht immer gegeben sein muss) 23 Meter beträgt. Steht jedenfalls auf der unseren drauf ;D

    Außerdem ist unser Sprungretter „Lorsbach“ (der denke ich mal in der Form Standard sein dürfte) für Sprünge aus bis zu 16 Metern ausgelegt. Wenn man mal 3 Meter pro Stockwerk annimmt, wären das 5 statt 3..

    [quote]Andererseits zeigt das auch, welchen gefährlichen Job BERUFS / -feuerwehrleute jeden Tag machen.[/quote]

    is das jetzt ne herausforderung? :)

    aber diesen „einstellungstest BF hamburg“ hätte ich doch einmal gerne gesehen – hat da vllt jemand was an der hand?

    fand den Film auch gar net falsch und immerhin realistischer als ich vorher angenommen hatte.
    Ärgerlicher fand ich die Fehler in der folgenden Dokumentation, die ja zumindest pseudo-wissenschaftlich war. Die groben Fehler bei Sprungretter und Drehleiter wurden ja schon angesprochen. Die ganze Doku war eindeutig recht billig gemacht und verwurschtelte wohl hauptsächlich altes Bildmaterial (was hat ein Löschflugzeug mit dem Film zu tun?!). Hätte es besser gefunden, wenn in dieser Doku eben die „Fehler“ bzw. allgemein der Film erklärt worden wär.

    betr. „21 m“: Die Berliner Feuerwehr hat nen TM 50 mit Rettungsschlauch: http://www.berliner-feuerwehr.de/teleskompast.html

    Beim Fernsehturm langt das natürlich auch nicht mehr :)

    Man konnte sogar grundzüge von GAMS erkennen :) ok, die spezialkraft war etwas, naja nerdig bis geekig, aber hey, war doch ein klasse film und ihr habt ihn ja alle angeschaut.

    und ich glaube ja, dass der „Chief“ keine offizielle bezeichnung war. nur die relativ jungen und mannschafter haben den Einsatzleiter „Chief“ genannt. Der zugführer hat immer Horst/Einsatzleiter gesagt.

    […] wir hier vor einigen Tagen noch eher lustig diskutiert haben, ist schnell zur Realität geworden. In […]

    Also erst einmal eine Klarstellung… Der Film war super! Hey ich glaub ich hab noch nie so bei einem Katastrophen/Wirgehendurchdiehölle-Film gelacht…
    Wobei es auch wirklich ernste und der Realität entsprechende Momente gab… „Achtung – ELW von rechts…“ ;-) Mein letztes Erlebnis war „Achtung – ELW von vorn“…
    Von dem her… Danke PRO7!

    […] geht, die einfach nur anderen helfen wollen, danach fragt niemand. Traurig. Wie schon in meinem Kommentar zum “Inferno”-Spielfilm geschrieben: Feuerwehrleute sind irgendwie Dinger, die da sind, […]