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    Irakli hat es in seinem Beitrag über die Objektübung relativ beiläufig erwähnt: Die Batterieprobleme bei 2m-Geräten. Auch bei mir in der Wehr sind sie durchaus bekannt, aber gute Ladetechnik ist teuer, neue Akkus auch, und die alten sind oftmals schon nach wenigen Jahren so Kapazitätsschwach, dass sie ausgemustert werden müssen. Immer wieder kommt es vor, dass FM(SB) vergessen die Funkgeräte auszuschalten bevor sie sie in die Ladehalterung stecken. Das führt dann meist dazu, dass der Akku ein Totalversagen erleidet.

    Doch 2m-Funkgeräte müssen im Einsatz einwandfrei funktionieren, stellen sie doch die Kommunikation (insbesondere) zwischen Angriffstrupp und Gruppenführer sicher. Deshalb die Frage: Wie handhabt ihr das Problem? Welche Ladetechnik setzt ihr ein? Habt ihr ergänzend zu Verwaltungssoftware eine Software für die Verwaltung eurer Akkus? Wann mustert ihr Akkus aus? Ich freue mich über euer Feedback

    12 Antworten zu “Akkumanagement”

    Guten Tag zusammen,
    bei uns in der Wehr habe ich vor einiger Zeit das Akkumanagement der Funkgeräte übernommen.

    Vorneweg: Wir haben in unseren Fahrzeugen keine Ladeerhaltungen für Funkgeräte. Als Ladegerät kommt ein ALM 7010 von ELV zum Einsatz mit Selbstbauadaptern. Für jeden Akku existiert eine Liste mit wichtigen Daten wie Kaufdatum, Kapazität, Datum und Typ der Aufladungen. Des Weiteren wird etwa jeden Monat die Spannung aller Akkus gemessen, wobei die Kandidaten mit der niedrigsten Spannung geladen werden.

    In der Anfangszeit habe ich wöchentlich gemessen, um die Altlasten möglichst schnell zu identifizieren. Anhand der Listen kann man sehr gut erkennen, welche Akkus aufgrund niedriger Spannung sehr häufig geladen werden. Diese werden dann in der Regel zu Akkufit gebracht und neu bestückt, womit wir sehr gute Erfahrungen gemacht haben.

    Wer sich tiefer in die Materie einarbeiten möchte, dem sei das Buch „Akkus und Ladegeräte“ von Dipl.-Ing. L. Retzbach empfohlen.

    Patrick

    [quote comment=“4958″]Wer sich tiefer in die Materie einarbeiten möchte, dem sei das Buch „Akkus und Ladegeräte“ von Dipl.-Ing. L. Retzbach empfohlen.

    Patrick[/quote]
    Sehr guter Hinweiß, dankeschön!

    Bei uns läuft das Laden folgendermaßen ab:

    Beim LF 10/6 und beim MZF haben wir für alle 2m Band Geräte Dauerladeerhaltungen installiert.

    Beim TSF haben wir dies noch nicht. Bei diesen zwei Funkgeräten handelt sich um Stabakkus (ca. 2x2x10cm). Hierfür haben wir im Feuerwehrhaus ein Ladegerät zur Verfügung. Haben dir 4 Akuus (2 Ersatz) durchnummeriert und tauschen diese alle 3-4 Tage gegen den nächsten im Ladegerät aus.
    Also befinden sich 2 Akkus in den Funkgeräten, einer auf Reserve im Auto und einer immer im Ladegerät.

    Bei einem Akku hatten wir das Problem, dass er sich nach ca. einer Woche immer selbstständig entladen hat. Habe den Akku mittels Funkgerät 3-4 mal entladen und wieder neu geladen. Seither funktioniert er wieder ein paar Wochen ohne das er Probleme macht.

    Je nach Anzahl der Akkus in einer Wehr lohnt sich ne Anschaffung eines intelligenten(!) Ladegerätes sicherlich. Auch wenn man vl 200-300€ Anfangs hinlegen muss.

    [quote comment=“4964″]Je nach Anzahl der Akkus in einer Wehr lohnt sich ne Anschaffung eines intelligenten(!) Ladegerätes sicherlich. Auch wenn man vl 200-300€ Anfangs hinlegen muss.[/quote]
    Gibt es sowas für die ganzen Spezialakkus (Funkgeräte,…) überhaupt? Und für alles andere würde ich auf keinen Fall Akkus nehmen, da die relativ schnell leer werden und man u.U. plötzlich im Dunkeln steht.

    die „Spezialakkus“ sind auch nur „normale Akkus“ in einer anderen Form.
    Das Problem mit den Akkus kennen wir bei uns auch. Jedoch haben wir uns so einen intelligenten Lader mal zugelegt und damit kriegt man viele Akkus schon wieder fit, selbst wenn sie einiges an Kapazität schon verloren hatte.
    Der Standard-Lader macht wohl mehr kaputt als gut. Und da bei den Akkus eben noch NI-CD verbaut wird, sollte man – für ein langes Akkuleben – auch auf den Memory-Effekt achten. Wobei das natürlich schlecht realisierbar ist (außer man hat ein Ladegerät was die Akkus auch immer wieder leer macht).
    Gruß

    Wie Patrick nutzen auch wir das Ladegerät ALM 7010 von ELV.
    Akkus sind durchnummeriert und werden periodisch auf deren Leistung überprüft. Dies wird auch mit Ladedokumentation festgehalten um so die schwächeren Akkus aussondern zu können.

    Auch bei uns gibt es keine Ladeerhaltung in den Fahrzeugen. Um ein „Eingeschaltet-Lassen“ der FuG, bzw. Entladung durch Fehlströmen etc., zu verhindern, werden die Akkus nach Gebrauch aus den FuG entnommen. Die Mannschaft ist trainiert, vorher erst mal nen Akku einlegen zu müssen. Und dadurch vergisst auch kein Trupp, den bei uns üblichen Ersatzakku immer mitzunehmen.

    [quote comment=“4974″]Wobei das natürlich schlecht realisierbar ist (außer man hat ein Ladegerät was die Akkus auch immer wieder leer macht).
    Gruß[/quote]

    So läuft das bei uns. Die Akkus der FUG ohne Ladeerhaltung wandern nach Benutzung in eine Entladestation, und wird ein voller Akku eingesetzt. Sind die Akkus entladen, werden diese vom hauptamtlichen Gerätewart in eine Ladestation gesetzt und anschließend wieder als geladen gekennzeichnet.

    Ist denke ich mal der einzige Weg, um einem Memory-Effekt vorzubeugen..

    Hi zusammen!

    Auch wir verwenden zur Akkupflege bzw. zur Dokumentation der Leistungsdaten ein spezielles Akkuladegerät (zu bezeihen bei Conrad, Typ hab ich gerade nicht parat).

    Bei uns wird jeder Akku jeden zweiten Monat geladen, entladen und geladen, wird dabei eine Leistung von unter 70% festgestellt wird er ausgetauscht. Anfangs hatten wir einen montatlichen Zyklus, war aber bei rund 35 Akkus zu aufwendig.

    Leider fehlen mir die Referenzwerte, ob sich dadurch auch die Lebensdauer der Akkus verlängern lässt, man sieht aber recht gut, dass Akkus die regelmässig verwendet werden und auch mal teilweise entladen ins Fahrzeugladergerät eingestellt werden oftmals nicht über 3 Jahre alt werden. Ich konnte auch nicht fesstellen, dass das Akkuladegerät die Kapazität bei Akkus mit unter 70% wieder signifikant verbessern konnte.

    Nochmal zu den großen Ladegeräten und Akkus, wir müssten das Teil hier haben -> http://tinyurl.com/2jox6p

    Für solche Ladegeräte gibts allerlei Zubehör wir klemmen usw. damit kann man dann eigentlich alle Akkus anschließen und mit passenden Programmen die Teile sauber Laden.

    […] Das Feuerwehr-Weblog fragt sich wie das Akkumanagement der Feuerwehren in Deutschland durchgeführt wird. Eine sehr aktuelle und wichtige Frage… […]

    Alle Funkgeräte in den Fahrzeugen besitzen eine Ladestation, zusätzlich besitzen wir noch eine Ladestation zum Laden/Entladen des Akkus. Macht ein Akku Probleme wird er entladen und neu geladen. Für alle Fälle gibt es in der Funkwerkstatt im Nachbarlöschbezirk auch noch ein Akkupflegegerät, wie schon weiter oben beschrieben.