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    Wer sich ein wenig mit Führung und Kennzeichnung von Führungsfunktionen auseinandersetzt kennt die Problematik, und vor Allem die Leidenschaft, mit der über das „richtige“ Kennzeichnungssystem diskutiert, ja gekämpft wird.

    Der Überzeugung, man sei mit einer alternativen Lösung auf dem richtigen Weg, ist man beim Normungsausschuss / HiOrg des Bundesministeriums des Innern (BMI). Dieser schlägt eine einheitliches Kennzeichnungssystem aller Hilfsorganisationen vor.

    Dazu Sprecher Hartwig Knüpper:

    „Die bestehenden Kennzeichnungssysteme sind entweder unzureichend, unflexibel, oder schlicht unzulässig. Denken Sie beispielsweise an die Verwendung von Funktionswesten die einen Verstoß gegen die Bestimmungen der aktuellen HuPF oder EN darstellen können.

    Nach der aktuellen Bedrohungslage, ob Naturkatastrophen oder Sicherheit, erwarten wir eine verstärkte Zusammenarbeit von Hilfsorganisationen. Aus diesem Grund ist eine einheitliche Kennzeichnung zwingend erforderlich.

    Dabei schlagen wir die Verwendung von farbkodierten Nacken- oder Schutzleder vor, da dieser überall einheitlich verwendet wird. Tauschbare Helm- oder Kollerkennzeichnungen entfallen alleine wegen der Form oder Unpraktibilität, Westen wegen der o.g. Gründe.

    Die Farbgebung wird für unterschiedliche Führungsränge und -funktionen vorgegeben; dafür werden wir empfehlen, die FwDV 100 entsprechend anzupassen, ggf. auch die DIN EN 443:1997 „Feuerwehrhelme“.

    Mit diesem bundeseinheitlichen System dürfte eine Lösung im Sinne Aller gefunden sein, und die HiOrgs können dann endlich ihre gesamte Energie nicht in Diskussionen, sondern in die Erfüllung ihrer hoheitlichen Aufgaben investieren.“

    Und was sagt ihr dazu? Welche Kennzeichnung ist am sinnvollsten?

    Welche Kennzeichnung ist am sinnvollsten?
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    15 Antworten zu “Neuer Vorstoss: Funktionskennzeichnung per Nackenleder”

    Australien hat beschlossen, ab dem 1. April diesen Jahres Funktionskennzeichnungen anhand entsprechender Stiefelfarben vorzunehmen. Begründung: Wegen der starken UV-Einstrahlung auf der Südhalbkugel richten Australier nach einer am 1. April 2006 veröffentlichten Studie der Universität Sydney den Blick inzwischen zu 98% auf den Boden. „Da liegt es nahe, die Kennzeichnung dort vorzunehmen, wohin sich der Blick des Gegenüber als Erstes richtet“, so der Abteilungsleiter Feuerwehrwesen im Australischen Innenministerium Kan Goroo.

    Hallo,

    ich rate dringend dazu, sich nochmal mit dem Thema zu befassen.
    Das o.a. Ergebnis ist äußerst suboptimal und bisher das untauglichste, was mir untergekommen ist.

    Begründung:
    1. „Nackenleder“ werden noch längst nicht an allen Helmen geführt, weil sie noch längst nicht für jeden sinnvoll sind!
    2. Sie sind nur von hinten sauber zu erkennen und in der Fläche sehr begrenzt!
    3. Sie sind SEHR schlecht auszutauschen. Sie werden damit zur Qualifikations- nicht jedoch zur viel wichtigeren Funktionskennzeichnung.
    4. Nackentücher etc. sollten IMMER aus nicht brennbarem Material sein, damit es nicht doch irgendwann mal zu Verwechslungen kommt, damit steigt der Preis.

    Ja, ich weiß wovon ich rede, von mir stammen die Basisvorschläge zum jetzigen „Westensystem“ von 1996 und ich bin seit 93/94 mit dem Thema beschäftigt. Entsprechende Veröffentlichungen liegen seither vor.

    Mit Andreas Weich arbeite ich gerade an einer Broschüre in der SER Reihe (www.standardeinsatzregel.org). Ich habe nach dem Bericht oben den abstrusen Vorschlag aufgenommen und mit bewertet.

    AAARG,

    ich hoffe gerade, einem Aprilscherz aufgesessen zu sein! Angesichts von diversen Diskussionen zu dem Thema aus den letzten Wochen, würde mich aber ein realer Hintergrund NICHT wundern….

    Ich könnte mir gut vorstellen, dass eine relativ gute Lösung die Kennzeichnung am Helm sein könnte, und zwar nicht mit irgendwelchen Streifen, sondern eher mit der gesamten Farbgebung.
    An entsprechenden Einsatzstellen tragen idR alle Einsatzkräfte einen Helm und wenn es hier einheitliche Unterscheidungen in der Farbgebung gibt müsste das doch einheitlich zu vermitteln sein.
    In anderen Ländern wird es ja teils auch so praktiziert.
    Lösungen mit Nackenleder oder auch die Funktionswesten u.a. halte ich für wenig Sinnvoll, da ja auch schon über Jahre hinweg jeder (und zwar nicht nur die Bundesländer) eigene „Regelungen“ erstellt.
    Farbgebung liese sich m.E. entsprechend Bundesweit reglen. Zumal die Form des Helm hier keine besondere Rolle spielen würde (bei Kleidung und Nackenleder o.a. sehe ich da schon eher Probleme)

    Grüße
    Michael

    [quote comment=“4042″]AAARG,

    ich hoffe gerade, einem Aprilscherz aufgesessen zu sein! Angesichts von diversen Diskussionen zu dem Thema aus den letzten Wochen, würde mich aber ein realer Hintergrund NICHT wundern….[/quote]

    ….. jetzt wo ich das lese und auf das Datum sehe :-/ aber nicht´s des to trotz bleibe ich auch zum ersten April bei meiner Meinung

    Grüße
    Michael Hilbert

    [quote comment=“4043″]Ich könnte mir gut vorstellen, dass eine relativ gute Lösung die Kennzeichnung am Helm sein könnte, und zwar nicht mit irgendwelchen Streifen, sondern eher mit der gesamten Farbgebung.
    An entsprechenden Einsatzstellen tragen idR alle Einsatzkräfte einen Helm und wenn es hier einheitliche Unterscheidungen in der Farbgebung gibt müsste das doch einheitlich zu vermitteln sein.
    In anderen Ländern wird es ja teils auch so praktiziert.
    Lösungen mit Nackenleder oder auch die Funktionswesten u.a. halte ich für wenig Sinnvoll, da ja auch schon über Jahre hinweg jeder (und zwar nicht nur die Bundesländer) eigene „Regelungen“ erstellt.
    Farbgebung liese sich m.E. entsprechend Bundesweit reglen. Zumal die Form des Helm hier keine besondere Rolle spielen würde (bei Kleidung und Nackenleder o.a. sehe ich da schon eher Probleme)

    Grüße
    Michael[/quote]

    Helmfarben lassen sich – ohne Vorhaltung verschiedener Helme je Führer – NUR für die Qualifikationskennzeichnung verwenden!

    [quote comment=“4045″][/quote]

    Helmfarben lassen sich – ohne Vorhaltung verschiedener Helme je Führer – NUR für die Qualifikationskennzeichnung verwenden![/quote]

    Ich denke dabei jetzt nicht an den „kleinen Gruppenführer“ sondern gehe mal eher von Funktionskennzeichnungen für Führungskräfte ab Zugführer aufwärts aus. Und da dort die Anzahl dieser sich in einem übersichtlichen Rahmen bewegen müsste sollte es nicht zu Aufwendig sein diese vorzhalten.

    Wie man Fahrzeugführer und andere u.U. einmalig an der ES anzutreffende Führungsfunktionen kennzeichnet (Abschnittleiter, Fachberater und und und) ist sicher schwer zu regeln und nicht mit Helmen durchführbar. Hier kann es wohl als lösung nur westen geben.

    aber für ZF, Wehrführer/Stadtbarndmeister, KBM, KFI oder wie auch immer, eben Funktionen die auch wichtige Ansprechpartner bei übergreifenden Einsätzen sein können, halte ich die Lösung mit dem helmen für nicht undenkbar.

    Auch wenn dieses Thema ein Aprilscherz sein sollte, denke ich besteht doch einiges an Bedarf über dieses Thema zu Reden (respektive zu schreiben :-) )

    Grüße
    Michael

    Also dass sowas bundeseinheitlich geregelt werden sollte, steht denke ich außer Frage.. Aber vllt. sollte man sich erst einmal über die Farben einig werden, bevor man die Art der Anbringung vereinheitlicht.. Das is IMO nämlich eher sekundär.. (Ob der Typ nu ne Gelbe Weste oder nen Grünen Koller trägt ist mir relativ egal)

    ersetze „Grünen Koller“ gegen „gelben Koller“ :D

    Ich hoffe doch sehr das auch die Unterseite des Nackenleders farbig gestaltet wird. Da bei „Dachrinnenträger“ die Oberseite und somit die Funktion sonst nicht ordentlich erkannt werden kann. ;)

    Hallo,

    selbst wenns (hoffentlich!) ein Aprilscherz war, das Abstimmungsergebnis dürfte real sein…. Au weia!

    also unterschiedliche helme sind nich praktikabel, selbst aber zugführer aufwärts ergibt es keinen sinn :) wir haben 11 kameraden mit zugführerausbildung bei uns in der feuerwehr. deswegen 11 helme zu beschaffen ist gelinde gesagt blödsinn.

    das westen system hat sich als sehr gut erwiesen. und mal ganz ehrlich, selbst wenn es regionale unterschiede gibt, wieviele gemeinden liegen an landesgrenzen und rücken auch in andere bundesländer aus? wir liegen genau an der grenze zu thüringen und haben deren farben auswendig gelernt. alles kein problem.

    [quote comment=“4066″]
    das westen system hat sich als sehr gut erwiesen. und mal ganz ehrlich, selbst wenn es regionale unterschiede gibt, wieviele gemeinden liegen an landesgrenzen und rücken auch in andere bundesländer aus? wir liegen genau an der grenze zu thüringen und haben deren farben auswendig gelernt. alles kein problem.[/quote]

    Super, dann trefft Ihr Euch aber mal nicht nur in Thüringen, sondern es gibt ein „Dreiländereck“ => sind dann schon 3 Varianten..
    Und wenns dann mal wieder Waldbrand oder Hochwasser hat, und aus dem Bundesgebiet Heerscharen herbeieilen gibts ein lustiges Führungskräftepatchwork.

    Menno, denkt doch mal EINMAL in solchen Fragen über Eure Gemeindegrenze hinaus!

    […] Cimolino zu Neuer Vorstoss: Funktionskennzeichnung per Nackenleder: Super, dann trefft Ihr Euch… […]

    Wo ist das Problem, Westen nach EN oder HUPF herzustellen oder zu kaufen…
    Dabei geht es doch eigentlich nur um die Warnwirkung…einfach noch ein paar Reflexstreifen drauf und gut…Der Einsatzleiter wird wohl kaum damit ins Feuer gehen…