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    • Kommentare

    Ich halte viel davon, wenn man zu allen möglichen Dingen eine klare Meinung hat. Es lässt sich damit wesentlich einfacher leben. Aus Feuerwehrsicht gibt es bei mir jedoch eine Ausnahme, also ein Thema, dem ich ausserordentlich zwiespältig gegenüber stehe.

    Ziel ist nicht, das Problem an dieser Stelle zu lösen, sondern mich würde Eure Meinung dazu interessieren. Es geht darum, was eine Feuerwehr eigentlich ist: Technische Einheit zur Beseitigung von Gefahren, oder gesellschaftliche Stütze?

    Hier kann ich mich einfach nicht entscheiden.

    Betrachten wir doch mal die technische Seite. Das ist die eigentliche Grundaufgabe einer Feuerwehr, die Beseitigung von Gefahren. Dafür müssen Gerätschaften bereit stehen, sowie entsprechend ausgebildete und ausgerüstete Leute, die, ahem, professionell und effizient die Gefahr beseitigen. Wenn man das extrapoliert, kommt man vielleicht zum Britischen oder Schwedischen Modell, also lauter Berufsfeuerwehren in Stützpunkten. „Abgeschwächt“ hätte man auch hierzulande Stützpunktfeuerwehren, zusammengelegte Feuerwehren (eine grosse Wache pro Gemeinde, beispielsweise, oder gleich mehrere zusammen gelegte Gemeinden).

    Die andere Seite: Der „Verein“, der – auf die Spitze getrieben – eben ganz andere Dinge löscht als Feuer, nicht wahr? Tja, und hier bin ich der Meinung, dass auch dieser Aspekt („Verein mit Feuerspritze“) auch seinen Zweck erfüllt. Vielleicht macht er aus Gefahrbeseitigungsgründen nicht unbedingt viel Sinn, aber er trägt nicht unwesentlich zum Fortbestand einer gewissen Gemeinschaft. Mit Globalisierung, Internet uvm. lebt man sich sehr wohl extrem auseinander, jeder für sich.

    Gerade eine Gemeinschaft wie die Feuerwehr, bzw. der Schützen- oder Trachtenverein trägt dazu bei, einen – Achtung – intangiblen Mehrwert zu schaffen. In anderen Worten, auch das schafft und schützt Werte, die zwar nicht messbar sind, jedoch zu unserer Lebensqualität erheblich beitragen. Wir vergessen oft und gern, wie gut es uns eigentlich geht, und nehmen das als Selbstverständlich hin. Mit einer Vereinsaktivität zahlt man quasi in diesen Wohlstandstopf ein, von dem auch andere profitieren.

    Ich finde, beide Ansichten haben ihre Berechtigung. Und ihr?

    Was ist Feuerwehr?
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    15 Antworten zu “Was ist Feuerwehr?”

    Ich bin der Meinung Feuerwehr ist beides. Wäre es nur Gefahrenbeseitigung würde das Zusammenspiel usw. nicht so gut funktionieren.
    Vor allem machen die Dorf-Feste die von der Feuerwehr organisiert werden auch Spaß und das wäre wohl ohne „Verein“ nicht möglich.
    Bevor wieder welche mit Saufen oder so ankommen, ich trinke keinen Alkohol!

    Ich bin dieses Feuerwehr-Verein-Gesülze ein wenig satt. Die Feuerwehr ist eine Einrichtung der öffentlichen Hand zur Abwehr von Gefahrenlagen. Was die Mitglieder privat machen, ist ihre Sache. Eine Vermischung von Verein und öffentliche Aufgabe darf nicht stattfinden. Was wäre denn jetzt, wenn sich eine Polizeidienststelle, die geschlossen oder verlegt werden soll, plötzlich dagegen zur Wehr setzen und sich auf ihren Vereinscharackter und „das war schon immer so“ berufen würde? Der Aufschrei wäre groß!

    Ich favorisiere das schweizer Modell: Gut ausgestattete Stützpunktfeuerwehren und wenige (fusionierte) Ortsfeuerwehren. Das ist nicht nur wirtschaftlich, sondern verdeutlicht auch was die feuerwehr ist: Gefahrenabwehr. In einem Gutachten zum Feuerwersystem im Kanton Thurgau bin ich u.a. auf diese formulierung gestoßen:

    Der Bericht soll aber auch Ansporn und Hilfe sein, bei der Entscheidungsfindung Traditionen zu hinterfragen und nach schlanken, zukunftsorientierten Lösungen zu suchen. Das zukünftige Feuerwehrwesen respektiert nach wie vor die Autonomie der Gemeinden bei der Organisation des Schutzes der Bevölkerung, zielt aber klar auf eine Konzentration der Kräfte in den Stützpunktregionen. Der Alltagsschadenfall soll auf der Stufe Gemeinde gelöst werden. Die Bewältigung von grösseren Ereignissen jedoch soll mit klaren Strukturen – durch Zusammenzug der regionalen Mittel – wirkungsvoll erfolgen.

    ich befürchte ohne den „Verein“ Feuerwehr nimmt die Zahl der aktiven Kameraden deutlich ab. So lang eine Feuerwehr nicht nur Verein ist sondern auch ab und an Hilfe leistet ist ihre Existenzberechtigung m.E. vorhanden.

    Ich finde das die Feuerwehr für beides stehen muss, wobei ich die aktivitäten als Verein eher Intern, also kammeradschaft, als Extern, also Veranstalltungen, sehe.
    Wieso, Feuerwehrleute sind mehr oder minder Freiwillige Mitarbeiter im Auftrag der Kommune, da hier aber besonderer Wert auf eine gute Zusammenarbeit gelegt werden muss, ist es ungemein wichtig, über die Dienstlich geforderten Tätigkeiten hinaus (die sicher ähnlich wie in einem Arbeitsverhältnis sein können) gemeinsamkeiten zu bilden und in freundschaftlich-kammeradschaftlicher-Weise zusammen zu stehen.

    Ich glaube, die Fragestellung verzerrt etwas das Bild.
    Irakli hätte noch Zwischenstufen einbauen müssen. Ich habe „beides“ angekreuzt, obwohl ich den Schwerpunkt bei der Gafahrenbeseitigung sehe. Die Vereinstätigkeit kann man nicht weglassen, da zumeist historisch begründet. Sobald aber die „Vereinsmeierei“ zu viel Aufmerksamkeit bekommt, triit die eigendliche Aufgabe „Feuerwehr“ in den Hintergrund. Dann lässt
    die Ausbildung und Einsatzbereitschaft nach. Und damit beginnt eine Spirale, an deren Ende man die ganze Sache in Frage stellen kann.
    Ulli

    Hi!

    Ich muss hier mal meinem Unmut ein wenig Platz machen ;)

    Ich selbst komme aus einer kleinen Wehr in einem Dorf mit ca. 1000 Einwohner. Wir haben ein LF8 und ein vom Verein angeschafftes (!) MZF. Ich selbst bin noch nicht ganz 20 Jahre alt und bin feuerwehrmäßig im Moment echt angenervt: Die Bevölkerung (besonders 40+) hat ein extrem schlechtes Bild von der Feuerwehr (von wegen die saufen nur!) und stänkern an allen Ecken und Enden, wenn man ne Übung hält heißts „Wozu macht ihr das eigentlich, ist doch eh sinnlos!“, wenn man keine hält heißts „Die Feuerwehr macht nix, außer zu saufen.“
    Ihr seht schon, wie man es macht ist es falsch! Der Teufelskreis schließt sich dann wenn die Mitglieder wegbleiben, weil sie sich nicht öffentlich von anderen für ihre Tätigkeit bloßstellen lassen wollen. Irgendwann hat die Führung dann auch keine Lust mehr (jeweils 12 Leute zu 2 verschiedenen Übungen eingeladen – jeweils einer war da…) und das Ganze Übel nimmt so seinen Lauf.
    So und jetzt der Zusammenhang zu deiner Frage: Ich finde, dass die Feuerwehr gesellschaftliche Stütze sein sollte, bei uns ist es aber absolut nicht der Fall.
    Da muss man sich schon vor allen rechtfertigen, wenn man Freitagabend im Feuerwehrhaus mal einen über den Durst trinkt (…in welchem Verein wird eigentlich nichts getrunken?!?).
    Noch was zu den „Stützpunktfeuerwehren“: Laut Feuerwehrgesetz gibt es diesen Begriff nicht, es ist eine reine „Erfindung“ der Städte bzw. Gemeinden die die Feuerwehr zentralisiert um Kosten zu sparen und das Personal besser ausbilden zu können. Klar ist das sinnvoll und zukunftsgemäß, allerdings leiden kleine Feuerwehren eben gewaltig darunter.

    Ich hoffe ich konnte euch das Problem ein bisschen nahe bringen, ihr könnt gerne noch was schreiben – ich bin diskussionsfreudig! ;-)

    Christoph

    Ich bin der Meinung, die Institution Feuerwehr ist für die reine Gefahrenabwehr. Wir haben einen gesetzlichen (!!!) Auftrag und sind u.A. sind an Hilfsfristen gebunden. Die gesamte Ausrüstung wird von der Öffentlichkeit (Ausnahme: Sponsoren) getragen und ist nicht ganz billig, da wird auch erwartet, dass man mit dem Gerät umgehen kann.

    Natürlich will auch ich gewisse Festivitäten nicht missen, dafür sollte es meiner Meinung nach einen „Extra-Verein“ geben. Ich habe schon von Feuerwehren gehört, wo es eine Einsatz-Abteilung und einen Feuerwehrverein oder so eine Art Freundeskreis gibt. In dem „Verein“ werden dann Festivitäten und anderes (Spieletage, Öffentlichkeitsarbeit usw.) organisiert. Dort können sich auch Leute einbringen, die für den Feuerwehrdienst nicht tauglich sind. Auch Spenden können dort gesammelt werden.

    Kurz gesagt: Eine Einsatzabteilung und eine „Freizeitabteilung“.

    Leider wird bei einigen FM(SB) der Verein und die Organisation nicht ordentlich getrennt. Ansonsten bin ich auch überzeugt das beides, also Verein und Organisation, überaus wichtig sind. Und es müssen nicht immer nur Feste/Feiern sein, es gibt viele Dinge die ein Verein einbringen kann und somit zum gemeinschaftlichen Leben beiträgt. Nur, wie schon gesagt, wird in vielen Fällen nicht zwischen den „beiden“ getrennt.

    [quote comment=“3919″] Die gesamte Ausrüstung wird von der Öffentlichkeit (Ausnahme: Sponsoren) getragen[/quote]
    Hahahahahaha! – Ein paar Beispiele, die aufgrund knapper Kassen von unserem Feuerwehrverein angeschafft wurden. Dessen Ziel ist ja die Förderung des Brandschutzes. Einsatzkleidung, Funkgeräte, MTF, komplett ausgestattet, Schlauchtragekörbe, Hohlstrahlrohre, Putzmittel fürs Gerätehaus, Klopapier – eigentlich alles Aufgaben der Gemeinde… Und in anderen Orten ist es ähnlich. Ich denke an Wärmebildkameras usw.

    [quote comment=“3919″] Kurz gesagt: Eine Einsatzabteilung und eine „Freizeitabteilung“. [/quote]

    Was macht man, wenn die Leute in beiden Abteilungen teilw. identisch sind?

    Feuerwehr ist beides – aber je größer der Ort wird und je höher die Einsatzzahlen sind, desto eher ist die Feuerwehr nur noch technische Einheit. (Bsp.: FF Hofheim/Ts. ca. 500 Einsätze/Jahr: kaum noch ein Vereinsleben)

    Gruß
    Christian

    Christian

    Also ich habe „Beides“ angewählt, obwohl ich dem ein wenig kritisch gegenüber stehe. Ich denke zum einen ist die Feuerwehr eine Institution welche die Aufgaben der Gefahrenabwehr übernimmt. Hier in der Stadt dient die FF als Stütze der BF um die Hilfsfristen einzuhalten. Wir sind daher alle Technisch (mehr oder weniger gut) ausgestattet und haben auch eine Schulung/Ausbildung in diesen Gerätschaften.
    Gut da in der Stadt eh sehr viel Anonym ist, und man meist seine Nachbarn nicht kennt, ist hier die Aufgabe der Feuerwehr die Gefahrenabwehr. Getreu den vier Leitsätzen – „Löschen, Retten, Bergen, Schützen.“

    Was den Bereich Verein angeht, dies gibt es hier in der Stadt gar nicht, das ist glaub auch in der Satzung so festgeschrieben. Einen Feuerwehrverein gibt es zwar, der hatte sich aber ausserhalb der Feuerwehr gegründet und teils auch durch Kräfte der BF, um alte Gerätschaften zu erhalten. Mittlerweile betreibt der Feuerwehrverein das Feuerwehrmuseum. Nochmal aber zurück zum Thema Verein, dieses gibt es hier in den FF Abteilungen nicht, die Angehörigen hier betreiben neben ihrem Einsatzdienst eine Kameradschaftspflege wie sie durchaus auch Ähnlichkeiten mit einem Vereinsleben hat. Aber dies ist auch wieder wichtig, zum einen das sich die Kameraden kennen und sich auf sie im Einsatz zu 100% verlassen können und zum anderen eben auch dem Ort zu zeigen das man nicht nur Einsätze fährt sondern auch um das Gesellschaftliche Wohl bemüht ist. Weil gerade in den Randbezirken einer Stadt wo es dann die FF gibt, sollte ein Kontakt untereinander bestehen bzw besteht automatisch wenn der Ort nicht viele Einwohner hat.
    So ist bei uns die FF auch in der Vereinigung aller Vereine als Institution mit integriert und nimmt an Ortsfesten auch teil. Denn schließlich haben alle Abteilungen auch eine Tradition. So werden wir wohl auch im Zusammenhang mit unserem Ortsjubiläum uns mit einbringen.

    Kurz zusammen gefasst, die Hauptaufgabe einer Feuerwehr sollte die Gefahrenabwehr sein, aber auch ein paar Vereinsähnliche Strukturen zur Kameradschaftpflege sollten vorhanden sein, denn eine Feuerwehr wo total Anonym ist und sich alle mit „Sie“ anreden, funktioniert nicht.

    So das war nun meine Meinung dazu, in diesem Sinne.

    Ganz klar „Beides“ ich sehe das ganz einfach als Frage der Mitgliedermotivation. Warum schmeisst denn ein Chef (einer Firma) mehr oder weniger oft eine Fete, oder gibt Kuchen aus wenn er Geburtstag hat?
    Genau, weil seine Mitarbeiter dann motiviert sind, die Stimmung unter den Kollegen besser ist und man sich einfach besser kennt.
    Genauso sieht es doch in der Feuerwehr aus. Wenn ich mich in meiner FREIZEIT für etwas einsetze, dann will ich dabei auch meinen Spass haben. Klar steht für mich die eigentliche Aufgabe der Gefahrenabwehr im Vordergrund, aber haben wir uns für diese Arbeit nicht auch eine Belohnung verdient?

    Fast alle meine Freunde mit denen ich meine Freizeit verbringe sind auch in der Feuerwehr. Dadurch das ich sie gut kenne weiß ich aber auch das ich mich auf sie verlassen kann und wer welche Aufgaben gut übernehmen kann.

    Wie soll den bitte eine Freiwillige Feuerwehr ohne „Gemeinschaft“ leben können? Einsatz, Dienst und gut? Darf man dann nach einem Einsatz oder Dienst nicht mehr miteinander sprechen? Das würde ja vielleicht als Vereinsleben ausgelegt…
    Was tun den unsere Kollegen von den BF’s? Nach dem Einsatz oder Dienst sprechen die mit Sicherheit auch über den Dienst oder auch privates. Wird das dann auch als Vereinsleben ausgelegt und sie müßen Beitrag zahlen?

    Ich weiß nicht, aber irgendwie gewinne ich langsam den Eindruck das die einzigen, die dieses Thema immer wieder aufgreifen wir selbst sind.
    Wir sind Menschen, Menschen haben Gefühle, Meinungen und Stimmungen. Nur wenn alles stimmt gibts ordentliche Ergebnisse, was ist dagegen zu sagen das positiv zu beeinflußen?

    Gruß aus dem Norden

    kai

    [quote comment=“3935″]
    Hahahahahaha! …Und in anderen Orten ist es ähnlich. Ich denke an Wärmebildkameras usw… [/quote]

    Die Finanzierung ist Sache der Führung. Wenn man einen vernünftigen Brandschutzbedarfsplan erstellt und die „Politik“ auf seine Seite bringt, dann bekommt man meist auch das, was man braucht. Natürlich geben Vereine und Freundeskreise ordentliche Finanzspritzen, aber der Großteil wird halt von der Gemeinde/Stadt/etc. getragen, dass darf man nicht vergessen. Dazu gehören auch „unsichtbare“ Kosten wie Spritgeld, Heizung und Strom für die Wache, TÜV, Lehrgänge für die Mitglieder usw. Das kostet schließlich auch alles Geld.

    [quote comment=“3935″]
    Was macht man, wenn die Leute in beiden Abteilungen teilw. identisch sind?
    [/quote]

    Das ist im Prinzip ja kein Problem, es kommt halt darauf an, wie man sich verkauft. Wenn nur einmal im Jahr ein Bericht über das Winterfest der Feuerwehr in der Zeitung steht, dann ist das schlechte Publicity. Wenn da von einem vom „Feuerwehrverein“ organisiertem Fest die Rede ist, klingt das meiner Meinung nach schon ganz anders. Auch hier muss man wieder die Presseleute von seiner Sache überzeugen.

    Und überhaupt: Natürlich gehört die Kameradschaft zur Feuerwehr und zum Dienst dazu, nur sollte das Hauptaugenmerk nicht auf der Feierei liegen. Bei uns ist es halt so, dass zum Winter hin in den Zeitungen immer nur von den Jahreshauptversammlungen berichtet wird, wo dann drei Ehrenspangen verliehen wurden und dann deftig gefeiert wurde. Das ist nunmal nicht Sinn und Zweck der Feuerwehr.

    ich möchte doch all denen die hier schreiben das feuerwehr und verein nicht zu einander gehören wärmstens empfehlen sich ein jahr lang nach jedem einsatz und jeder übung/unterricht direkt zu verabschieden und heim zu gehen. die frist wird nicht halbwegs abgelaufen sein, und man ist nicht nur menschlich unten durch. man wird auch niemand mehr finden der einem im einsatzfalle vertraut. und eben jenes ist der punkt um den es im vereinsleben geht: vertrauen untereinander. denn wenn ich mit einem kamerad, dem ich nicht vertrauen kann z.b. unter atemschutz in ein haus gehe, ist unter umständen auch der einsatzerfolg gefährdet. fühlt ihr euch sicher im einsatz wenn euer gf, bzw. euer einsatzleiter jemand ist, dem ihr nicht vertraut, den ihr nicht kennt und von dessen fachlichen und menschlichen qualitäten ihr keine ahnung habt. ich nicht. deshalb beides.
    mfg
    sven
    ps. shift taste kaputt, morgen gibts n neues keyboard…

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    […] Organisation zur nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr oder auch eine Stütze der Gesellschaft ist, mache ich mir öfters Gedanken. Ich tendiere generell zum zweiten, allerdings fällt es mit nicht immer leicht. Insbesondere […]