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    Neulich habe ich mit jemandem gesprochen, der auf einer Atemschutz-Weiterbildung war. Dabei referierte der Referent ein Referat über das Unglück von Tübingen, bei dem zwei Feuerwehrmänner im Innenangriff ums Leben kamen. Sorry für den ungelenken Satzbau, aber es soll darauf hinweisen, dass nichts, aber auch gar nichts von den „lessons learned“ rüberkamen. Veranstaltung für die Katz.

    Was war passiert? Nun, das Einsatzgeschehen wurde Schritt für Schritt durchgekaut. Die wirklich relevanten Dinge gingen unter. Es dauerte viel zu lang. Die Zuhörer wussten nicht, was sie mit nach Hause nehmen sollten.

    Der Referent meinte es gut. Doch er beging einen klassischen Fehler, der sich wie ein roter Faden durch die Gesellschaft – nicht nur in der Feuerwehr – zieht: nicht an den Zuhörer gedacht.

    Es gibt eine ganze Reihe von Büchern, Tipps usw. wie man eine Präsentation richtig aufzieht. Auch bei der (freiwilligen) Feuerwehr gilt: je einfacher, desto besser. Beispielsweise: welche fünf Lehren können aus so einem Einsatz gezogen werden? Wie kann man diese fünf Punkte kurz und knackig rüberbringen?

    Gerade eine Einsatznachbesprechung bietet eine Fülle von Themengebieten: Ausbildung, Fahrzeugaufstellung, Kommunikation, Löschangriff, usw. Meine fünf Lessons learned aus Tübingen sind übrigens hier nachzulesen.

    Worauf ich hinaus will? Ich denke, man könnte regelmässig einen Einsatz aus den gängigen Feuerwehrmagazinen herausnehmen und hier zur Diskussion stellen. Insbesondere dürfte der allgemeine Zugang zu Zeitschriften wie die Brandschutz gut gegeben sein, es würden also vielen die gleiche Information vorliegen. Darüber hinaus ist es natürlich möglich, über andere, gut dokumentierte Einsatzberichte zu diskutieren. Diese sollten online verfügbar sein, bzw. kann ich sie gerne hier hineinstellen.

    Anfangen würde ich morgen mit einem besonders interessanten Fall, aus der Brandschutz 1/2007, ein Wohnungsbrand im 11. Stock eines Hochhauses. Interessant deswegen, weil er um ein Haar schiefgegangen wäre, und ausserdem überhaupt veröffentlicht wurde. Zwar sachlich, aber ich denke, dass viele Feuerwehren sich darum drücken würden, auf diese Art und Weise Schwäche zu zeigen. In Wirklichkeit ist es eine Stärke, und je mehr Leute daraus lernen können, desto besser.

    Wer mag, kann ja schon mal lesen :)

    3 Antworten zu “Einsatzberichte ordentlich besprechen”

    Hi,

    finde das an und für sich ne gute Idee. Allerdings sehe ich die Gefahr, dass bei so einer Diskussion das ganze aus dem Ruder läuft, und es wieder Vermutungen angestellt werden, die aufgrund des Einsatzberichtes nicht belegt / widerlegt werden können, und damit nen schlechten Ruf erzeugen.

    Gruß
    Michael

    Ich halte das auch für eine gute Idee.
    Die Gefahr das das aus dem Ruder läuft, besteht natürlich. Aber ich denke, das ist handhabbar.

    […] bereits angekündigt, wollte ich hier einen Einsatz aus der Brandschutz 1/2007 genauer betrachten. Aus den Kommentaren […]