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    Die neue Telefonnummer des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes im Landkreis Konstanz sorgt bei älteren Menschen für Verunsicherung.

    Zwar ist diese Nummer keine Notrufnummer im eigentlichen Sinn, nun meinen aber, nach einem Bericht des Südkurier Konstanz, viele Menschen die Notrufnummer für den Rettungsdienst habe sich geändert.

    Hier zeigt sich mal wieder, dass Notrufnummern a) nicht richtig kommuniziert werden und b) die Erweiterung der Notrufnummern um die 19222 mehr Verwirrung stiftet. Es ist zwar richtig, dass die 110 „nur“ noch der Polizeiruf ist – und folglich in dem Artikel nicht genannt wird – aber der Artikel vermittelt den Eindruck, die 19222 sei eine der 112 gleichberechtigte Notrufnummer. Das ist so aber falsch, da die 19222 nicht im „Notrufsystem 73“ verankert und nicht kostenlos ist, aber vor allem nicht bundesweit gilt. Noch schlimmer wird die Verwirrung, wenn man im Text folgendes liest: „Für die Nummern 112 und 19222 fallen nur die üblichen Kosten für ein Ortsgespräch an.“ Für die 19222 gilt das in jedem Fall. Für die 112 wäre mir das aber neu!

    7 Antworten zu “Bereitschaftsdienst und Notrufnummer”

    Einen Überblick zum Notruf-Durcheinander in der Budesrepublik gibt dieser Artikel von mir:
    https://www.feuerwehr-weblog.de/2006/12/19/19-222/

    Einen „Überblick“ wie die Integrierte Leitstelle In Konstanz arbeitet gibts unter:
    http://www.rotkreuz-kv-konstan.....telle.html

    Hier scheint die telefonnummer für den Ärztlichen Notdienst die 19292 zu sein. Umsomehr verwundert es, dass es neben der 112 noch die 19222 gibt.
    Bei einer Integrieten Leitstelle werden doch Feuerwehr und Rettungsdienst koordiniert. Somit ist doch die Nummerfür alle „nichtpolizeilichen“ Notfälle die 112. ???

    Danke für die Links, hatte nicht dran gedacht. Die von Dir aufgeworfene Frage ist in der Tat interessant. Für das Vorhandensein der 19222 können mehrere Gründe ausschlaggebend sein. Ich denke mal laut nach:
    a) die Nummer gibt es landesweit und wird meist auch so kommuniziert, warum dann abschalten?
    b) wer finanziert zu wievielen Teilen die ILS?
    c) politisches Gewicht, bspw. des DRK im Lkr?
    d) Abgrenzung bzw. Verhältnis RD und Feuerwehr?
    ….

    Ich frage mich auch, warum man damals eine Nummer genommen hat (19292), die der 19222 so ähnlich ist? Das stiftet zusätzlich Verwirrung. Sicher, das war gut gemeint. Aber man hat es bisher noch nicht einmal geschafft, die 112 (bzw. früher die 110) als Notrufnummer in die Köpfe der Menschen zu hämmern.

    Bei uns in Brandenburg muss der kassenärztliche Bereitschaftsdienst (kurz Kassenarzt) direkt vom Bürger angerufen werden (wenn es kein Notfall ist).

    Je ein Amt/Gemeinde hat dafür eine eigene vierzehnstellige 0180er Nummer zugewiesen bekommen.

    Die 0180er Nummern leiten dann zum diensthabenden Arzt weiter.

    Die 19222 ist Baden-Württemberg-Eigenbau. Trotzdem ist schon aus technischen Gründen (Prioritätsrouting, GSM-Notruf) die 112 für alle Fälle von nicht-Polizeinotrufen zu empfehlen; im Zweifelsfall wird eben weitergeschaltet. Den Leuten aber 1) eine zusätzliche Notrufnummer 2) die Notwendigkeit der Vorwahl bei Handynutzung (und immer die richtige ONKz bitte) beizubiegen, wird nicht funktionieren; vom vom Fehlen der Notruffunktion im GSM für diese lokale Nummer mal ganz abgesehen.

    […] *Ausnahmen bestätigen die Regel, so z.B. Deutschland + hier […]

    […] Bereitschaftsdienst und Notrufnummer […]

    […] aus der Reihe: Hoffentlich folgen diesem Beispiel auch solche Phänomene wie die “Notrufnummer 19222“. Lustig ist auch, warum die 6666 so oft frequentiert wurde. [Mehr in der […]