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    Der Ortsverband des THW Bad Oldesloe zeigte sich beim Fällen von drei Pappeln als besonders innovativ. Statt die drei Bäume umzusägen, entschied man sich diese einfach zu sprengen.

    Da das THW Bad Oldesloe ohnehin einmal im Jahr eine Sprengübung durchführen muss, kamen sie auf die Idee, drei der Bäume zu sprengen und die anderen drei konventionell per Motorsäge zu fällen. Wochenlang wurde die Sprengung vorbereitet und Sprengstoff bei der THW Geschäftsstelle in Lübeck angefordert. Nun waren die Vorbereitungen abgeschlossen und die THW- Helfer konnten an diesem Morgen mit ihrem Einsatz beginnen. [Readers Edition]

    Kritiker gab es bei dieser Sprengübung auch:

    Auch wenn bei den Sprengungen sonst alles glatt lief, kritisierten die Grünen das Verfahren und das Abholzen der Bäume. Bei der konventionellen Fällart per Motorsäge sei das Holz jedenfalls noch nutzbar. Nun aber würden die Bäume als so genannte Lustobjekte für Sprengübungen herangezogen. Damit würde das Holz anscheinend wertlos, kritisierten die Grünen. [Readers Edition]

    10 Antworten zu “Neue Methode zum Bäume fällen: Sprengen”

    Die kommen wirklich auf immer absurdere Ideen! Dem Schwachsinn scheint nach oben keine Grenzen gesetzt zu sein. Armes Deutschland, kann ich da nur sagen. :-(

    Hmmm, wenn sonst keine anderen Objekte für vorgeschriebene Übungen da sind? Da hat das THW schnell dasselbe Problem wie die Feuerwehren, denen die Schrottautos knapp werden. Wenn das THW einfach mal ein Abbruchhaus oder einen Kamin umlegt gibt es sofort Ärger mit dem nächsten kommerziellen Abbruch- oder Sprengunternehmen.
    Und – so steht’s im Artikel – der Bauer hätte die Bäume sowieso verheizt, also ist das Holz wohl durch Kleinspalten _beim_ Fällen nicht wertloser geworden. In dem Sinne auch ein nachwachsender Rohstoff…

    Ich denke diese Übung wird jetzt keinen Baumsprengwahnsinn auslösen. Es ist eine einmalige Sache die warsch. nicht viele Nachmachen werden. Und warum sollte man nicht mal Bäume sprengen üben? Man erfährt z.B. viel über spliterndes Holz…

    Gruß

    Haben die Grünen keine anderen Sorgen ???
    Lass die doch ihren Spaß haben dem Bauer wirds egal sein wie er das Holz kriegt.

    Na so neu ist die Idee mit dem Baumsprengen ja nun nicht gerade. Da hätte sich das THW mal Rat bei den Pionieren der Bundeswehr holen sollen. Wir haben bei Belehrungssprengen immer eine Baumsprengung als Ausbildungsstation gehabt.
    Allerdings dürften die Ziele der Baumsprengung beim THW und bei der Bundeswehr andere sein. Das Resultat ist aber wohl dasselbe. Der Baum fällt. Und wenn man’s kann auch in die Richtung in die er fallen soll.

    Hallo Leute, ich hab den Artikel hier einem „Sprengmenschen“ beim THW geschickt. Hier die Antwort die ich per Mail bekommen hab

    [quote]Hallo Herr Schubert,

    die haben ja einen Schatten!!! Die sollten einfach hinschreiben, dass es eigentlich darum geht, wenn Windbruch unter Spannung steht, dies durch Sprengtechnik zu beseitigen.

    Damit dann keine Rettungskräfte gefährdet werden.[/quote]
    Wäre schön vom „ausführenden“ OV des THW dazu was zu hören :)

    „Lustobjekt“. Mei, die Grünen haben auch keine anderen Probleme.

    Ich bin selbst Sprengberechtigter im THW. Die Technik Bäume zu sprengen wird im Einsatzfall für Windbruch der unter Spannung steht benutzt, hierbei wird sehr gezielt vorgegangen. Es gab zahlreiche Fälle, wo Rettungskräfte von Bäumen erschlagen wurden, die unter starker Spannung standen, hierbei kann der Einsatz von Sprengtechnik sinnvoll sein. Ebenso kann der Hintergrund der Übung sein, dass es um „Treibholz“ geht, welches sich vor Staustufen/Brücken bei akuten Hochwasserlagen angesammelt hat. Hierbei wurden schon Erfolge erzielt, hierzu auch ein Link:

    http://www.ov-augsburg.thw.de/.....038;lfd=50

    Es gibt noch eine Vielzahl weiterer Einsatzmöglichkeiten von Sprengtechnik, etwa Rauchabzugsöffnungen, Zugangsöffnungen, Lawinensprengungen, Löschsprengungen bei Waldbränden, Containeröffnungen und viele weitere….

    Also neu ist das auch für’s THW nicht. Wurde uns in einer Präsentation des OV sogar als Beispiel für die Arbeit der Fachgruppe „Räumen“ (?) genannt.

    Hallo Sebastian Schubert, wie gewünscht möchte ich als Orstbeauftragter des THW-Bad Oldesloe Dir gerne
    auf Fragen antworten.
    Eine Stellungnahme ist hier sehr schwierig ,da der Kamerad Sebastian Meyer unsere Aufgaben sehr gut beschrieben hat.
    Auf 2 Sachen möchte ich jedoch hinweisen.

    1. Im Einsatzfall können wir wie beschrieben ,Menschenleben retten.
    Damit im Einsatzfall alles klappt,müssen verschiedene Sprengungen mindestens jährlich geübt werden.
    Da wir leider nur sehr selten mit der Feuerwehr arbeiten ,gehört auch das Üben(Zusammenarbeiten) unserer Einheit mit den ansässigen Feuerwehren (hier Drehleiter+LF) dazu.
    In diesem Fall hat es mit den Wehren Bad Oldesloe und Rethwischfeld sehr gut geklappt .

    2. Den Artikel der Grünen sehen wir recht gelassen.
    Vielleicht hätte sich der Schreiber über unsere Übung informieren sollen, bevor er in der Öffentlichkeit auf unsere Kosten politik macht.
    Was er geschrieben hat deutet darauf hin das er nicht einmal nach der Sprengung vor Ort war.

    Für Fragen stehe ich Euch gerne zur Verfügung