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    Ulrich Cimolino war so freundlich, uns seinen Vorschlag zur Reform der Funkrufnamen zur Verfügung zu stellen und möchte diesen auch gerne hier diskutieren. Er beschäftigt sich mit der so genannten 2. Teilkennziffer in dem Funkrufnamen der Einsatzfahrzeuge, für den unten abgebildeten RTW wäre der Funkrufname Florian Mettmann 7-83-1. Dabei steht Florian für Feuerwehr, Mettmann für den Landkreis, 7 für die kreisangehörige Gemeinde Monheim. Die 83 ist die zweite Teilkennziffer und bedeutet bei uns: Rettungswagen. Aus dieser Kennziffer ist idealerweise zu erkennen, um was für ein Fahrzeug es sich handelt und welche Leistungsmerkmale es hat. Leider ist das heute bundesweit nicht mehr einheitlich.

    Ulrich Cimolino: „Im Laufe der letzten Jahre haben sich mehrfach Normen geändert bzw. wurden völlig neue Fahrzeuge eingeführt, während andere Typen immer mehr entfallen. Ab 2004 kommen durch die 2. Typenreduzierung weitere Fahrzeuge auf den Markt, die bisher völlig unbekannt sind.

     ELW
    Koordination von Einsätzen über Funk geht nur mit eindeutigen Funkrufnamen

    Das ehemals und nach einem traumatischen Einsatz (Waldbrände Mitte der siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts in Niedersachsen) eingeführte sogenannte „bundeseinheitliche“ Funkrufnamenkonzept verkommt immer mehr zum Sammelsurium von alten und neuen Fahrzeugen, das immer noch Lücken aufweist sowie in immer mehr Bundesländern durch landeseigene Ergänzungen nicht mehr „bundeseinheitlich“ ist bzw. von einigen Bundesländern nie eingeführt worden ist.“ Einen Überblick über dieses Sammelsurium bietet folgende Tabelle: Zusammenstellung der Funkrufnamen

    „Jede Form der (länder- und organisations-)übergreifenden Großschadensereignisse erfordert aber unbedingt eine einheitliche und eindeutige Kommunikationsstruktur. Spätestens die Diskussion um den 11.September 2001 sollte nun die Möglichkeit eröffnen, einen „Befreiungsschlag“ auch in diesem Bereich zu unternehmen und endlich eine einheitliche Regelung im Sinne einer besseren über“örtlichen“ und bundeslandübergreifenden Gefahrenabwehr zu ermöglichen.

    Nachfolgend sei ein grundsätzlich überarbeiteter Vorschlag für die komplette Neuordnung der Funkrufnamen vorgestellt. Dabei bin ich systematisch wie folgt vorgegangen:

    1.      Die bekannten Gruppen wurden im wesentlichen so belassen. (Z.B. die Löschfahrzeuge finden sich weiterhin im Bereich von „40“.)

    2.      Es geht immer analog der Zahlenreihen von kleineren hin zu größeren Fahrzeugen, wie es auch zu Beginn des einheitlichen Funkrufnamenkonzepts (z.B. RW 1, RW 2 bzw. RW 3 mit 51, 52 bzw. 53) schon einmal war.

    3.      Sehr seltene oder kaum mehr vorhandene Fahrzeuge wurden aussortiert und ggf. um neuere Fahrzeuge ersetzt.

    4.      Es wird in einer Gruppe nur noch nach Leistungsdaten (z.B. Tankgrößen, Geländegängigkeit, Pumpenleistung, THL-Satz) unterschieden. Damit ist man auch von weiteren Normänderungen relativ unabhängig, weil sich die Fahrzeuge in das Schema vermutlich gut einordnen lassen werden. Aktuell bereits in einzelnen Ländern vorhandene Fahrzeuge habe ich beispielhaft bereits eingegliedert.

    5.      Die Neugliederung wird jeweils durch Anmerkungen erläutert, wo dies erforderlich scheint.

    6.      Über die Neugliederung der FMS-Struktur muß das Problem der FMS-Kennungen (Ausdehnung einiger Nummern für die 3. Teilkennzahl) für den Bereich der PKW, KTW, RTW etc. geregelt werden!“

    RTW
    Bei sehr häufig vorkommenden Fahrzeugen kann die 3. Teilkennziffer für die FMS-Kennung zum Problem werden.

    Den Vorschlag von Ulrich Cimolino biete ich, wegen des Umfangs, nur als PDF an: Funkrufnamenvorschlag

     

    20 Antworten zu “Vorschlag zur grundsätzlichen Neuordnung der zweiten TKZ für Funkrufnamen”

    Hallo,

    was ich nach dem ersten durchlesen des Vorschlags (noch) nicht verstehe ist folgendes:

    Warum ist das TSF-W unter der TKZ 40 eingeordnet?
    Der Unterschied zwischen TKZ 49 und TKZ 44 ist der Wassertank der 49er?
    Der Unterschied zwischen TKZ 49 und TKZ 45 ist die unterschiedliche Leistungsfähigkeit der Pumpen und das Fzg.gewicht?

    Bundeseinheitliche Regelung ist natürlich immer gut! Eine Frage hätte ich da aber:

    „Es geht immer analog der Zahlenreihen von kleineren hin zu größeren Fahrzeugen, wie es auch zu Beginn des einheitlichen Funkrufnamenkonzepts (z.B. RW 1, RW 2 bzw. RW 3 mit 51, 52 bzw. 53) schon einmal war.“

    Warum ist ein ELW1 dann die 12, ELW2 die 14 und ELW3 die 15? Wär das nicht sinnvoll, das einfache Schema 11, 12 und 13 beizubehalten?

    [quote comment=“1393″]Hallo,

    was ich nach dem ersten durchlesen des Vorschlags (noch) nicht verstehe ist folgendes:

    Warum ist das TSF-W unter der TKZ 40 eingeordnet?
    Der Unterschied zwischen TKZ 49 und TKZ 44 ist der Wassertank der 49er?
    Der Unterschied zwischen TKZ 49 und TKZ 45 ist die unterschiedliche Leistungsfähigkeit der Pumpen und das Fzg.gewicht?[/quote]

    Unter 40 finden sich all die Fahrzeuge für die Erläuterungen in der Klammer gilt, also z.B. die „TSF-W“ ohne TS, dafür mit HD-Pumpe, Mini-CAFS o.ä..

    zu 49/45: ja!

    [quote comment=“1394″]
    „Es geht immer analog der Zahlenreihen von kleineren hin zu größeren Fahrzeugen, wie es auch zu Beginn des einheitlichen Funkrufnamenkonzepts (z.B. RW 1, RW 2 bzw. RW 3 mit 51, 52 bzw. 53) schon einmal war.“

    Warum ist ein ELW1 dann die 12, ELW2 die 14 und ELW3 die 15? Wär das nicht sinnvoll, das einfache Schema 11, 12 und 13 beizubehalten?[/quote]

    Nein, weil Du da die anderen Fahrzeuge schlicht vernachlässigst, die es „drumherum“ bzw. dazwischen noch gibt…

    Hallo,

    das System finde ich schonmal toll!
    Nur eine kleine Frage ist bei mir aufgetaucht: Wie warscheinlich ist es das diese (oder überhaupt ein einheitliches System) Neuordnung der Funkrufnamen angenommen/eingesetzt wird?

    Gruß
    Andy

    hallo, mir fehlt dabei der Luftbeobachter (in Bayern Kater „Landkreis“ 15/1). Hat den Vorteil das ich sofort kapiere das hier ein Luftfahrzeug mit mir funkt..

    @ Ulrich: Wie willst Du in unserem förderalen Regierungssystem eine einheitliche 2. TKZ durchgesetzen? Bist Du bei der nächsten IMK dabei?

    Damit wir uns richtig verstehen. Ich habe nichts gegen eine einheitliche 2. TKZ in D.

    [quote comment=“1398″]Hallo,

    das System finde ich schonmal toll!
    Nur eine kleine Frage ist bei mir aufgetaucht: Wie warscheinlich ist es das diese (oder überhaupt ein einheitliches System) Neuordnung der Funkrufnamen angenommen/eingesetzt wird?

    Gruß
    Andy[/quote]

    Nachdem ich grad laufend erlebe, was die Diskussion dazu rund um das Thema Digitalfunk bringt (mit dem das rein gar nix zu tun hat!), muss ich davon ausgehen, dass es nur noch schlimmer wird…
    Heißt aber doch nicht, dass ich mich damit abfinden muss!

    [quote comment=“1399″]hallo, mir fehlt dabei der Luftbeobachter (in Bayern Kater „Landkreis“ 15/1). Hat den Vorteil das ich sofort kapiere das hier ein Luftfahrzeug mit mir funkt..[/quote]

    Der kann doch locker im Klartext sprechen!

    [quote comment=“1400″]@ Ulrich: Wie willst Du in unserem förderalen Regierungssystem eine einheitliche 2. TKZ durchgesetzen? Bist Du bei der nächsten IMK dabei?

    Damit wir uns richtig verstehen. Ich habe nichts gegen eine einheitliche 2. TKZ in D.[/quote]

    Ich kann einfach nix machen, oder irgendwas rumbasteln wie die meisten, oder einfach versuchen, Wege zu zeigen, wie man mit dem bestehenden Grundsystem was sinnvolleres anstellen könnte…

    Eine bundeseinheitliche Kennzeichnung von Einsatzmitteln wäre sicherlich eine sinnvolle Sache.

    Aber bei unserem föderalen System ist sowas sehr sehr schwer umzusetzen. 16 Landesbrandfürsten müssten sich einigen. Und diese wiederum mit den Kreisbrandmeistern.

    Die Umkennzeichnung der Fahrzeugfrontscheiben und das Umprogrammieren der FMS-Geräte kostet Geld. Diese Kosten müssen meist von der Gemeinde getragen werden, die müssen also auch mitziehen.

    Der Feuerwehr fehlt einfach die Bundesstelle die eine solche Reform zentral durchdrücken kann. Da hat die Polizeistruktur klare Vorteile.

    Gruß
    Eugen

    Hallo,
    ich finde den Vorschlag mehr als gut!
    Da ich in Bayern Wohne und in Hessen arbeite, habe ich ständig mit diesem „Einheitlichen Funkrufnamen in Deutschland“ zu tun. Leider muss ich hierbei auch anmerken, dass gerade Bayern extrem aus dem Ruder läuft!
    Wer sich der Sache mal mehr annimmt, wird hier große Unterschiede feststellen. In diesem Zusammenhang könnte man auch auf hinblick der vorhandenen oder kommenden ILS (Intigrierte Leitstellen) auch hinarbeiten, denn dort gibt es auch mit den Funkrufnamen große Probleme. Manche ILS melden sich auf Ihrem Namen (z.B. Name der Stadt) andere bevorzugen die kennzeichnung als ILS ….. usw. Wenn man hier Pech hat, bekommt man keine oder eine motzige Antwort, nach dem Motto, wenn DU nich weißt wer wir sind, spreche uns nicht an (hab selber schon die erfahrung gemacht). Daher währe eine Vereinheitlichung der Funkrufnamen sehr sinnvoll. Auch oder gerade für die, die an andere Bundesländer angrenzen, bzw. deren Alarmplan sich über die Landesgrenze hinweg erschließt. Früher hat man gesagt, mann müsse die Funkrufnamen ab GF kennen um eine Unterstützende Wehr aufgrund Ihres Funkrufnamens taktisch sinnvoll einsetzen kann. Dies ist heute oft nicht mehr möglich! z.B.
    Rufname 82/1 ist in Bayern ein Wechsellader, in Hessen, RLP u.a. ist das ein NEF. Einsatztaktik geht hier glaube ich nicht mehr auf?!

    [quote comment=“1405″]
    In diesem Zusammenhang könnte man auch auf hinblick der vorhandenen oder kommenden ILS (Intigrierte Leitstellen) auch hinarbeiten, denn dort gibt es auch mit den Funkrufnamen große Probleme[/quote]

    Da kann ich dir nur zustimmen, ich arbeite in einer großen Leitstelle wo es für jeden Landkreis eine eigene Sprechweise am Funk gibt.

    Florian Landkreisname Ortsname 23-1
    Florian Landkreisname 7-23-1
    Florian Ortsname 23-1

    Das Mitsprechen des Landkreises ist wichtig, weil der Disponent nicht immer sieht über welchen Funkkanel das Fahrzeug reinkam. Manche Ortsnamen sind halt doppelt vorhanden.

    [quote comment=“1406″]
    Das Mitsprechen des Landkreises ist wichtig, weil der Disponent nicht immer sieht über welchen Funkkanel das Fahrzeug reinkam. Manche Ortsnamen sind halt doppelt vorhanden.[/quote]
    Toll! Und wenn die ILS weniger werden (wer wollte nochmal die Anzahl der Leitstellen reduzieren?) häufen sich die mehrfachen Orte im „Dunstkreis“ einer ILS enorm.
    Ohne FMS ist da mal nix mehr zu machen (und da muss es schon 100pro perfekt organisiert sein).
    Wehe, einer quatscht dann im Zuge einer hektischen Situation im Klahrtext…

    Frage von Hanrieder:

    [quote comment=“1399″]hallo, mir fehlt dabei der Luftbeobachter (in Bayern Kater „Landkreis“ 15/1). Hat den Vorteil das ich sofort kapiere das hier ein Luftfahrzeug mit mir funkt..[/quote]

    Antwort von Cimolino:

    [quote comment=“1402″]Der kann doch locker im Klartext sprechen![/quote]

    Naja, finde ich nicht so gut!

    Erstens – das hast Du bestimmt nicht so gemeint aber es kommt so rüber – sollte im Funk niemand irgendetwas „locker daherreden“. Dann bräucht ja nicht alles so genau definiert sein. Aber die genaue Festlegung von Funkrufnamen und Funkverkehrsabwicklung ist sehr wichtig.

    Zweitens, wo würde das hin führen wenn der Luftbeobachter keinen festen Funkrufnamen hat? Er ist meiner Meinung nach definitiv ein fester Bestandteil den man bei einer Neuordnung nicht ignorieren kann.
    Wie meinst du das „locker im Klartext reden“?
    – „Florian Baden-Württemberg Luftbeobachter 1“ oder was?

    Das würde dann zwangsläufig dahin führen, dass ale Feuerwehren, die meinen sie hätten irgendeine Art Sonderfahrzeug, welches nicht genau einzuordnen ist, es einfach bei irgendeinem Fantasienamen nennen…
    Ich kenne leider schon solche Fälle mit denen ich persönlich nicht einverstanden bin. Spätestens hier hört die Überörtlichkeit dann wieder auf. Und um die geht es doch.

    Klar beim Luftbeobachter wäre die Überörtlichkeit nicht verloren wenn er überall so heisst. Aber warum keine Zahl?
    ist doch sonst inkonsequent.

    gruß!

    [quote comment=“1439″]Frage von Hanrieder:

    [quote comment=“1399″]hallo, mir fehlt dabei der Luftbeobachter (in Bayern Kater „Landkreis“ 15/1). Hat den Vorteil das ich sofort kapiere das hier ein Luftfahrzeug mit mir funkt..[/quote]

    Antwort von Cimolino:

    [quote comment=“1402″]Der kann doch locker im Klartext sprechen![/quote]

    Naja, finde ich nicht so gut!

    Erstens – das hast Du bestimmt nicht so gemeint aber es kommt so rüber – sollte im Funk niemand irgendetwas „locker daherreden“. Dann bräucht ja nicht alles so genau definiert sein. Aber die genaue Festlegung von Funkrufnamen und Funkverkehrsabwicklung ist sehr wichtig.

    Zweitens, wo würde das hin führen wenn der Luftbeobachter keinen festen Funkrufnamen hat? Er ist meiner Meinung nach definitiv ein fester Bestandteil den man bei einer Neuordnung nicht ignorieren kann.
    Wie meinst du das „locker im Klartext reden“?
    – „Florian Baden-Württemberg Luftbeobachter 1“ oder was?

    gruß![/quote]

    Der Einsatzleiter hat sinnvollerweise genauso wenig eine eigene Kodierung, wie DER LNA, da wo das anders ist, versteh ich das auch nicht. Das sind funktionsgebundene Personen, die nur einmal vorhanden sind. DER „Abschnittsleiter“ Dekon hat als solcher ja auch keinen Rufnamen und wird im Zweifel einfach direkt so angesprochen.

    Luftbeobachter gibts nun an EINER Einsatzstelle wie viele?
    Wie sinnvoll bzw. notwendig ist es, den mit einer eigenen Kennung zu versehen? Warum ist das – wenns denn so notwendig wäre – bei vielen Ländern gar nicht vorgesehen?

    [quote comment=“1453″]
    Luftbeobachter gibts nun an EINER Einsatzstelle wie viele?
    Wie sinnvoll bzw. notwendig ist es, den mit einer eigenen Kennung zu versehen?[/quote]

    Luftbeobachter gibts ja nicht nur an einer Einsatzstelle. Die fliegen ja, v.A. zur Sommerszeit, auch Streife.
    Wenn die nun ein FMS-Funkgerät haben (keine Ahnung ob sie das haben) und sich bei einer Leitstelle anmelden, wasfür einen Funkrufnamen haben sie denn dann?

    Ich sehe ein Beobachtungsflugzeug in der Reihe der Führungsfahrzeuge und nicht den Luftbeobachter, der drin sitzt, als Funktion bei einem Einsatz.

    [quote comment=“1453″]Warum ist das – wenns denn so notwendig wäre – bei vielen Ländern gar nicht vorgesehen?[/quote]
    Wohl aus dem selben Grund warum Bundesländer unterschiedliche Kennungen verwenden.

    Ich bin zwar auch aus Bayern, aber der 15/1 ist mir am Funk bisher noch nicht begegnet. Ich seh das genauso wie UC. Solche Funkrufnamen hab ich dann lieber im Klartext, dann weiss ich mit wem ich mich unterhalte. Ein Flugzeug mit FMS-Funkgerät halte ich für sehr unwahrscheinlich, deshalb muss das die Leitstelle dann sowieso von Hand eintragen und ob dann 15/1 oder Luftbe. dran steht ist meiner Meinung nach egal.

    [quote comment=“1455″]
    Luftbeobachter gibts ja nicht nur an einer Einsatzstelle. Die fliegen ja, v.A. zur Sommerszeit, auch Streife.
    Wenn die nun ein FMS-Funkgerät haben (keine Ahnung ob sie das haben) und sich bei einer Leitstelle anmelden, wasfür einen Funkrufnamen haben sie denn dann?

    Ich sehe ein Beobachtungsflugzeug in der Reihe der Führungsfahrzeuge und nicht den Luftbeobachter, der drin sitzt, als Funktion bei einem Einsatz.
    [/quote]

    1. ein Beobachtungsflugzeug ist allenfalls ein solches und KEIN Führungsfahrzeug, von dem alten Trend, da aktive Führungskräfte des laufenden Einsatzes mitfliegen zu lassen verabschiedet man sich mehr und mehr.
    2. ein solches Fluggerät kann – muss aber nicht! – über eine BOS-Funkanlage verfügen.
    3. nur in den wenigsten Ländern gibts dafür eigene „Luftfahrzeuge“.
    4. Was wollen die mit einer FMS-Kennung? Gerade wo es doch noch in kreisübergreifenden Bereichen ggf. auch noch Probleme mit dem auslesen desselben geben könnte, weil jeder anders (de)codiert?
    5. Wieso kann man von „Streife“ nicht im Klartext funken? Zumal in weiten Bereichen Deutschlands da leider nach wie vor gar keine Leitstellen der Feuerwehren sein dürften, die das aufnehmen könnten…
    6. es geht um die Funktion des Beobachters, nicht um den Flieger selbst…

    und:
    wir haben nur 100 Zahlen… (und locker > zusätzliche 20 Vorschläge, die alle für mich noch mehr Relevanz hätten…)

    Aber:
    Macht ja nix, das tolle „neue“ Digitalzahlenmodell, das ich letztens gelesen hab, ist dann dreistellig, natürlich wird nur der eine Teil davon gesprochen und natürlich nur für den Digitalfunk…
    AAAARGH!!!!

    Also für ein neues und vor allem bundeseiheitl. System wäre ich schon, aber nicht so.

    Was ist mit dem ordinären RTW? Die 80er Gruppe würde ich im Groben so lassen wie sie ist. Einen ITW kann man die Nummer 80 geben und den KTW Typ b könnte man mit dem KTW 4 als 86 laufen lassen. Sonst würde ich bei den 80ern alles so lassen.
    Den 40er Block finde ich sehr verwirrend.
    Mein Vorschlag:
    40: TSF, KLF
    41: TSF/W
    42: LF 8
    43: LF 8/6, LF 10/6
    44: HLF 10/6
    45: LF 16, LF 16/12, LF 20/16
    46: HLF 20/16
    47: LF 16 TS
    48: LF 24
    49: sonstige

    Desweiteren vermisse ich den Kombi Soziale Betr. EE (ehemals „73“). Wo ist der GW-San EE ?
    Wieso lässt man den MTW nicht bei der „19“ und wieso krempelt man die 10er Gruppe komplett um?
    Wozu gibt es für geländegängige KDOW eine extra Kennziffer?
    Mein Vorschlag: alles so lassen, die mob. TEL könnte zur Kennziffer 14 zukommen oder eine neue unter 16 oder 17.
    18 könnte man dann für einen M-Bus nehmen.