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    Michael von Geyso, stellv. Gruppenführer der 1. Gruppe in der Feuerwehr Ebstorf und Teamleiter bei der VU2006 in Osnabrück, war so freundlich mir im Email-Interview einige Fragen zu beantworten.

    Wie seid ihr auf die VU aufmerksam geworden?
    Unser Pressewart Philipp Schulze ist in erster Linie über das Internet aufmerksam geworden. Die Berufsfeuerwehr Osnabrück hatte dort Werbung für die Wettkämpfe gemacht. Um einen Platz sicher zu haben, hat er uns unverbindlich angemeldet. Er war der Meinung, dass die 18 Plätze zügig vergeben werden würden. Dann begann die Suche nach einem Team, das sich schnell als Selbstläufer entwickelte, da viele Kameraden Interesse zeigten. (Anmerkung S.C.: von 18 Plätzen waren nur 16 belegt.)

    Gab es Probleme bei der Rekrutierung der Teammitglieder?
    Da gab es überhaupt keine Probleme. Geeinigt haben wir uns dann auf acht Leute, ein Kameradin und sieben Kameraden. Ein gemischtes Team, wo wir, von der aktiven Dienstzeit her gesehen, junge und ältere integriert haben. Unsere einzige Kameradin im Team wart mit siebzehn auch die jüngste.

    Wie groß war euer Übungsaufwand?
    Der Übungsaufwand war sehr groß. Wir mussten Autos von einem etwa 20 Kilometer entfernten Schrotthändler holen, und natürlich auch die zerschnittenen PKW wieder zurück bringen. Das waren etwa zehn zehn Autos.

    Die Autos mussten verbeult, auf die Seite, aufs Dach und natürlich übereinander gestapelt werden. Das haben wir mit Hilfe eines Radladers gemacht. Der musste samt Fahrer geordert werden. Ebenfalls brauchten wir Hindernisse, wie Betonrohre und Baumstämme. Das Team musste sich regelmäßig treffen, nicht immer einfach abends in der Woche und an Wochenenden.

    Wie sahen eure Übungsszenarien aus?
    Die Übungsszenarien waren ähnlich wie in den Wettkämpfen.

    Gab es Unterstützung von der Abteilung/Gemeinde? Oder musstet ihr alles selbst bezahlen?
    Wir wurden durch Firmen in und um Ebstorf unterstützt (siehe auch auf unserer Hompage). Durch die Gemeinde kam da gar nichts.

    Was ist euer Eindruck von der VU?
    Sehr gute Organisation und super Stimmung. Kein Lästern, wie man es von den Eimerfestspielen aus der Bierbudenecke hin und wider mal hört.

    Hat sich die Teilnahme gelohnt?
    Die Teilnahme hat sich auf jeden Fall gelohnt.

    Was nehmt ihr an Wissen/Erfahrungen von der VU mit?
    Dass, was wir an Wissen beim Üben und natürlich auch während der Wettkämpfe bekommen haben, kann uns keiner mehr nehmen. Das Wissen wird natürlich an alle Kameraden der Feuerwehr Ebstorf weitergegeben. Beispiele: Sicheres und schnelles Abstützen durch das Stab-Fast-System, Einsatz von Spanngurten, Patientenschutz durch stabile Plastikfolien, Umgang mit Spineboard, und natürlich sicheren Umgang mit den hydraulischen Geräten.

    Würdet ihr wieder kommen?
    Wir sind auf jeden fall wider dabei.

    Ihr seid die so genannten „Stromverteilerkasten-Killer“, wie ist das passiert? Wie habt ihr dieses tragische Erlebnis verarbeitet? ;-)
    Wir haben den Zwischenfall mit dem Stromkasten mit Humor aufgenommen, da gab es nichts zu verarbeiten. Der Holzstamm lag, zum richtigen Greifen sehr ungünstig und er war für uns etwas schwer.

    Hast Du Tipps für andere Feuerwehren im Bereich der THL oder VU?
    Andere Feuerwehren sollten sich mit ihrem Gerät vertraut machen und viel üben. Wichtig ist es über den Tellerrand hinaus zu schauen. Das kommt den Menschen zu Gute, die uns um Hilfe bitten. Berufsfeuerwehr oder Freiwillige Feuerwehr ist den Menschen egal.

    Ein paar Angaben zu deiner Wehr?
    Wir sind eine Freiwillige Stützpunkfeuerwehr mit fünf Fahrzeugen und rund 65 aktiven Mitglieder. Wir liegen mitten in der Lüneburger Heide, im Landkreis Landkreis Uelzen, Niedersachsen. Ebstorf liegt in der Mitte zwischen Lüneburg und Uelzen.

    Danke Michael von Geyso für das Interview.

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