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    Neulich in der Bahnhofsbuchhandlung staunte ich zuerst nicht schlecht, als ich eine mir unbekannte Feuerwehrzeitschrift mit dem Namen „Feuerwehr Fachjournal“ (KBU Journal) entdeckte. Allerdings hätte ich. bevor ich sie mir kaufte, besser durchblättern sollen, denn Beiträge, die auf das Jahr 2004 und 2005 Bezug nehmen, irritierten mich zunächst. Ein Blick auf die Ausgabenummer bestätigte mir aber „Ausgabe 1/2007“.

    zeitschrift.jpg

    Das nächste was auffällt, ist massiv viel Werbung. Teilweise hatte ich Schwierigkeiten einen Werbetext von einem Beitrag zu unterscheiden. Das uneinheitliche Layout macht auch das Lesen schwer.

    Werbung die für Messen wirbt, die zum Zeitpunkt des Verkaufs schon vorbei sind („retter 2006“), eine Vorschau zu einer Messe die schon vorbei ist (Florian 2006)? Erklären kann ich mir das nur damit, dass mein Zeitschriftenhändler die Zeitschrift erst letzte Woche ins Regal stellte. Denn anders sind die hoffnungslos veralteten Anzeigen und Artikel, z.B. über die Schwerpunkte der Feuerwehr Düsseldorf im Jahr 2005 oder 25 Jahre DRF in Göttingen (2005), nicht zu erklären. Auch der Bericht über die Werkfeuerwehr Flughafen Dresden ist hat mich nicht besonders vom Hocker gerissen.

    Eine Webseite gibt es auch, die gibt aber nicht besonders viel her. Laut Impressum sitzt der Herausgeber in Barbing (Bayern) und betreibt eine Werbeagentur. Die Domain, die bezeichnenderweise „feuerwehr-fachzeitschrift“ lautet (gab es nicht mal oder noch eine Zeitschrift, die FFZ hieß? Doch gab und gibt es noch!), ist laut DENIC schon im Frühjahr letztes Jahr auf diese Agentur eingetragen worden.

    Weiß jemand von euch genaueres? Wer steckt dahinter? Was hat es mit der veralteten Ausagbe auf sich? Hat das Heftchen von euch auch jemand gelesen, und was haltet ihr davon?

    17 Antworten zu “Neue Zeitschrift?”

    Hallo,

    >unbekannte Feuerwehrzeitschrift mit dem Namen “Feuerwehr Fachjournal” (KBU Journal) entdeckte.

    Ist nicht neu, gibts schon länger unter dem Namen in Klammern und nach ein wenig Recherche: hinter dem Verlag bzw. einer Werbeagentur: http://www.prawe.de, verbirgt sich dann das KBU-Journal mit der Internetadresse
    http://www.feuerwehr-fachzeitschrift.de/
    was vermutlich die FFZ (solang es die noch gibt!?!) ähem, ehem. 112 (die heutige 112 ist H. Langner früher mal bei der Brandschutz…), ziemlich ärgern dürfte…

    >Das nächste was auffällt, ist massiv viel Werbung. Teilweise hatte ich Schwierigkeiten einen Werbetext von einem Beitrag zu unterscheiden. Das uneinheitliche Layout macht auch das Lesen schwer.

    Es ist und bleibt halt m.E. v.a. ein Werbe- bzw. Anzeigeblatt….

    Alle Verweise, die ich im Internet auf die schnelle gefunden habe, verwiesen immer wieder auf die verlinkte Seite bzw. auf die Seite der Werbeagentur. Aber ein Experte wie U.C. kennt sich da natürlich viel besser aus!

    Solange es die FFZ noch gibt, jajaja, … Wenn ich mir die Artikel in der aktuellen Ausagbe zur Gemüte führe, scheint das Ende nah, besonders wenn unter dem Artikel statt eines Autors „Quellen: Technische Informationen der Firmen …“ steht. Verbunden mit Anleitung zum Schreiben eines Fachartikels in der gleichen Ausgabe, scheint es, als habe man keine Autoren mehr. Und leider lesen sich die meisten Artikel so, als stammen sie aus der Feder der Presseabteilung des ein oder anderen Unternhemens. Schade!

    [quote comment=“1327″] Verbunden mit Anleitung zum Schreiben eines Fachartikels in der gleichen Ausgabe, scheint es, als habe man keine Autoren mehr. Und leider lesen sich die meisten Artikel so, als stammen sie aus der Feder der Presseabteilung des ein oder anderen Unternhemens. Schade![/quote]

    solange ehemalige Autoren mittlerweile zum zweiten Mal auf nicht unerhebliche Summen an Honorar warten, werden die keine nennenswerten Leute mehr finden, die dafür noch (wieder) (weiter) schreiben.

    Und Ignoranz bzw. Vertröstungen helfen mangels positiver Folgen dem m.E. damit sterbenden Vogel auch nix.

    Schade, hätten alle Chancen gehabt und die neue 112 ist nicht wirklich eine Konkurrenz in dem Sektor. Mal sehen, wie es mit der ehem. UB (heißt jetzt auch Feuerwehr) weitergeht, vielleicht füllen die die Lücke.

    [quote comment=“1328″]Schade, hätten alle Chancen gehabt und die neue 112 ist nicht wirklich eine Konkurrenz in dem Sektor. Mal sehen, wie es mit der ehem. UB (heißt jetzt auch Feuerwehr) weitergeht, vielleicht füllen die die Lücke.[/quote]

    Das mit den ausstehenden Honoraren hatte ich schon gehört. Das ist ärgerlich! Nun ja, nach einer kurzen Testphase habe ich auch die UB-Feuerwehr im Zeitschriftenhandel links liegen lassen. Wirkt stellenweise wie eine Kopie der Feuerwehr-Bravo und davon braucht man wirklich keine zwei ;-)

    Das 112Magazin kann die Lücke nicht füllen, weil die einen ganz anderen (und auch kommunizierten) Schwerpunkt haben: Europa! Am liebsten lese ich deshalb auch die Brandschutz, auch wenn mich daran stört – wie übrigens bei fast allen Publikationen – dass die Einsatzberichte immer vom Einsatzleiter geschrieben werden. Das kann man gutheißen oder sich Gedanken über die Inahlte machen. ;-)

    Die „neue“ Zeitschrift Feuerwehr (ehem. UB) habe ich als Probeheft gerade bekommen. Gibt es zum Feuerwehrmagazin und zu r Feuerwehr noch Alternativen? Ich bin auf der Suche nach einer wirklichen Fachzeitschrift. Alle Zeitungen bisher haben auf mich mehr oder wenigere den Eindruck eines Werbeblattes gemacht…Gibt es besseres?
    Ulli

    [quote comment=“1332″]Ich bin auf der Suche nach einer wirklichen Fachzeitschrift. Alle Zeitungen bisher haben auf mich mehr oder wenigere den Eindruck eines Werbeblattes gemacht…Gibt es besseres?[/quote] In Bayern gibt es immer noch die gute alte, bröseltrocken-dreiviertelamtliche „brandwacht“ http://www.brandwacht.bayern.de/, aber für 17 EUR Jahrespreis und erfrischend werbearme Gestaltung ist das Preis-Leistungsverhältnis sehr OK, und gerade der normen- und FwDV-bewußte Kollege kommt absolut auf seine Kosten.

    [quote comment=“1331″]
    Das 112Magazin kann die Lücke nicht füllen, weil die einen ganz anderen (und auch kommunizierten) Schwerpunkt haben: Europa! Am liebsten lese ich deshalb auch die Brandschutz, auch wenn mich daran stört – wie übrigens bei fast allen Publikationen – dass die Einsatzberichte immer vom Einsatzleiter geschrieben werden. Das kann man gutheißen oder sich Gedanken über die Inahlte machen. ;-)[/quote]

    Mal sehen, wie lang das 112Magazin so m.E. haarscharf knapp aber deutlich am Leser – und damit am Markt vorbei schreiben kann.

    Zur Brandschutz habe ich ein gespaltenes Verhältnis, u.a. weil die immer noch zu gern auf Literaturangaben und Quellenhinweise verzichten und es danach keiner gewesen sein will und weil ich von einer Fachzeitschrift auch annähernd kritische Berichte erwarte – AUCH zu Fahrzeugen.

    Fazit:
    M.E. gibts derzeit kein wirkliches neutrales, ehrliches Feuerwehr-Fachblatt, schade.

    Aber wir haben ja was weblog…;-)
    Nix geht schneller!
    Und nix ist ehrlicher, weil die Reaktionen kommen postwendend. Es liegt an uns allen, das Pflänzchen zu hegen.

    [quote comment=“1333″] In Bayern gibt es immer noch die gute alte, bröseltrocken-dreiviertelamtliche „brandwacht“ http://www.brandwacht.bayern.de/, aber für 17 EUR Jahrespreis und erfrischend werbearme Gestaltung ist das Preis-Leistungsverhältnis sehr OK, und gerade der normen- und FwDV-bewußte Kollege kommt absolut auf seine Kosten.[/quote]

    Regionale (landesbezogene) Verbandsorgane (weil das sind die Dinger meistens) gibt es etliche.
    Einige sind nicht schlecht gemacht und bringen auch viele praktische Infos (so auch die Brandwacht).
    Was mir daran fehlt ist oft die etwas kritischere Blickweise auf eigene Strukturen. Aber das wäre wohl zuviel verlangt.

    Ich hab für das ELH grad die Liste der Fachzeitschriften überarbeitet, ist eine Excel-Datei, kann ich gern an einen der Red.´s mailen, weil Irakli ja jetzt wohl dafür ausfällt.
    Sven? (Aber da liegen ja auch noch ein paar andere Beiträge von mir, oder?)

    [quote comment=“1334″]Mal sehen, wie lang das 112Magazin so m.E. haarscharf knapp aber deutlich am Leser – und damit am Markt vorbei schreiben kann.[/quote]

    Hmm, also ich finde das Konzept gut, dem außereuropäischen Blick etwas zu shärfen. Was erfährt man denn in Deutschland über andere europäische Feuerwehren? Gar nichts! Weiß man von anderen Feuerwehren nichts, kann man nicht vergleichen!

    [quote comment=“1334″]Zur Brandschutz habe ich ein gespaltenes Verhältnis, u.a. weil die immer noch zu gern auf Literaturangaben und Quellenhinweise verzichten und es danach keiner gewesen sein will und weil ich von einer Fachzeitschrift auch annähernd kritische Berichte erwarte – AUCH zu Fahrzeugen.[/quote]
    Da stimme ich Dir zu! Hatte ich ja auch in meinem Kommentar weiter oben angedeutet!

    [quote comment=“1334″]M.E. gibts derzeit kein wirkliches neutrales, ehrliches Feuerwehr-Fachblatt, schade.[/quote]
    Das stimmt auch! Aber man muss sich mal fragen, warum das so ist? Wer kritisch berichtet über Produkte, darf sich über weniger Werbekunden freuen, wer kritisch über Feuerwehren berichtet darf sich über nicht-Kooperation freuen, wer kritisch über Entscheider und vergoldete Lamettenträger berichtet, darf sich auch hier über nicht-Kooperation freuen.

    Die Angst, man könnte sich jemand zum Feind machen, was in Feuerwehrkreisen sehr schnell geschehen kann, überwiegt so sehr, dass man nur Beschönigendes schreibt. Andererseits gehört zur Kritik auch Sachverstand und Kompetenz.

    [quote comment=“1334″]Aber wir haben ja was weblog…;-)
    Nix geht schneller!
    Und nix ist ehrlicher, weil die Reaktionen kommen postwendend. Es liegt an uns allen, das Pflänzchen zu hegen.[/quote]

    Ich hole schon mal die Ölwehr, die sollen die xxx-Spur weg machen. Scherz! So was hört man von einem Fachmann natürlich gerne.

    Aber als Blog geht es uns nicht viel anders, als den Printpunlikationen: Aus Angst vor negativer Berichterstattung gehen viele Firmen auf Distanz zum Weblog (Stichwort: Marketing-Ansatz von Irakli). Und auch kritisch kann man nur berichten – da spreche ich jetzt nur für mich – wenn man sich in der Materie auskennt. Ich muss mich überall erst einlesen und das dauert sehr lange, so viel Zeit habe ich nicht. Dshalb greife ich viele Themen gar nicht erst auf.

    Einige meiner Kameraden und auch ich hatten bereits die Vermutung, dass es der FFZ nicht so gut geht. Lagen wir also richtig!

    Letzte Woche hatte ich sogar eine E-Mail an den Abo-Service geschrieben, weil die Oktober-Ausgabe noch nicht da war. Meinen Anruf nahm niemand an! Einen Tag später hatte ich die aktuelle Doppelausgabe im Briefkasten.

    Mein Abo werde ich nicht verlängern! Ob ich mir neben dem FM eine zweite Feuerwehr-Fachzeitschrift zulege? Weiß ich derzeit noch nicht. Mittlerweile kann man auch viel übers Internet erfahren u.a. aus diesem Blog.

    [quote comment=“1347″]Mein Abo werde ich nicht verlängern! Ob ich mir neben dem FM eine zweite Feuerwehr-Fachzeitschrift zulege? Weiß ich derzeit noch nicht. Mittlerweile kann man auch viel übers Internet erfahren u.a. aus diesem Blog.[/quote]

    Das ist mit Sicherheit der faslche Weg, denn dadurch beschleunigt man den „Niedergang“ der FFZ, aber andererseits ist das auch verständlich. Vermutlich würde ich nicht anders handeln! Die Frage ist, warum es mit der FFZ so weit kommen konnte? Scheint mir ein Marketingproblem gewesen zu sein, in einem ohnehin sehr überschaubaren Markt.

    Was mich auch etwas stört ist, dass keine Feuerwehrzeitschrift ein gescheitetes Online-Portal hat! Das führt dazu – wie schon Ulrich Cimolino an mehreren Stellen deutlich machte -, dass die Aktualität leided. Gerade hier will ja das Weblog ansetzen und sich eben nicht nur auf Nachrichten und Unfälle konzentrieren, sondern möglichst breit zu berichten. Letzteres gelingt aber nur mit Hilfe der Leser.

    Eine andere Sache ist, dass wir (die Autoren des FWB) die ganzen Inhalte in unserer Freizeit recherchieren und schreiben. Das führt dazu, dass wir nicht über alles schreiben und auch nicht jede Lesermail ins Weblog setzen können. Es gibt ja auch noch Privates und die eigene Feuerwehr. ;-)

    Da ich beruflich schon acht bis zehn Stunden vor dem Rechner sitze, habe ich oftmals am Abend keine richtige Lust, noch weiter vor dem Kasten zu sitzen. Die Wochenenden sind seit einigen Wochen bei mir eh PC-freie Zeit.

    [quote comment=“1349″]Das ist mit Sicherheit der faslche Weg, denn dadurch beschleunigt man den „Niedergang“ der FFZ, aber andererseits ist das auch verständlich. Vermutlich würde ich nicht anders handeln![/quote]

    Ich habe lange überlegt, ob ich mein Abo kündigen soll oder nicht. Nur habe ich mich schon öfters über die FFZ geärgert. Die lange Wartezeit auf die aktuelle „Doppelausgabe“ haben bei mir das bekannte „Fass“ zum überlaufen gebracht.

    Dass ich den „Niedergang“ damit mit beschleunige ist mir schon klar. Nur habe ich auch festgestellt, dass vorallem im letzten halben Jahr – so meine Meinung – die Qualität in der FFZ nachgelassen hat. Warum soll ich dann das „Produkt“ noch kaufen, wenn es mir nicht mehr zusagt?

    Da nun als Fazit festzustellen bleibt, dass keine der momentan erhältlichen FW-Zeitschriften „der Bringer“ ist:
    Was sollte in „der perfekten“ Printausgabe enthalten sein?
    Was will der gemeine Feuerwehrler lesen/sehen/erfahren/lernen?
    Wollen wir unsere Wünsche mal sammeln? Vielleicht liest hier der ein oder andere Red. der Fachzeitschriften mit (wahrscheinlich sogar!) und will was lernen?
    Mailt mir doch einfach mal eure Ideen zu, ich kann das Ganze gerne mal als Resumee hier reinstellen.

    [quote comment=“1359″]Da nun als Fazit festzustellen bleibt, dass keine der momentan erhältlichen FW-Zeitschriften „der Bringer“ ist:
    Was sollte in „der perfekten“ Printausgabe enthalten sein?
    Was will der gemeine Feuerwehrler lesen/sehen/erfahren/lernen?
    Wollen wir unsere Wünsche mal sammeln? Vielleicht liest hier der ein oder andere Red. der Fachzeitschriften mit (wahrscheinlich sogar!) und will was lernen?
    Mailt mir doch einfach mal eure Ideen zu, ich kann das Ganze gerne mal als Resumee hier reinstellen.[/quote]

    Zumindest von zwei Feuerwehrzeitschriften weiß ich mehr oder minder gesichert, dass Redakteure hier rein schauen!

    Zur Kritik: Nun ja, man wird es nie allen recht machen können! Das gilt auch für das Weblog! Mich als Weblogautor interessieren Dinge, die andere Autoren (und Leser) nicht interessieren et vice versa! Bei den Fachzeitschriften ist das Problem, so sehe ich das, dass die Heftchen ein zu breites Interessenspektrum abdecken müssen. Da bleibt inhaltliche Kritik nicht aus. Dennoch mein, und auch Ulrichs, Kritikpunkt ist generell, dass die in Deutschland erhältlichen Feuerwehrueitschriften nicht kritisch genug sind! Dieser Kritikpunkt ist erst mal losgelöst von der Zielgruppe der jeweilligen Zeitschrift zu sehen.

    Ein anderes Problem ist – um einen diese Thematik aufgreifenden Artikel von mir vorwegzunehmen – die überschaubare und doch recht kleine Zielgruppe einer Zeitschrift, in einem dazu noch umkämpften Werbemarkt! Da ich wissenschaftliche Politik, mit der Spezialisierung auf Medien und Politik, studiert habe, kann ich die kritisierten Entwicklungen im Zeitschriftenmarkt sogar nachvollziehen: Kritik kostet Werbepartner!

    [quote comment=“1361″]
    Ein anderes Problem ist – um einen diese Thematik aufgreifenden Artikel von mir vorwegzunehmen – die überschaubare und doch recht kleine Zielgruppe einer Zeitschrift, in einem dazu noch umkämpften Werbemarkt! [/quote]

    bekanntes Problem, aber ich vergleich das immer mit dem ADAC…
    Der hat auch viele Mitglieder, bringt auch eine durchaus kritische neutrale Zeitschrift (zumindest was Autos angeht, nicht in Bezug auf andere vergleichbare Anbieter – und ich bin mal gespannt wie das mit den Versicherungsvergleichen weitergeht…) heraus und hat auch Werbepartner.

    [quote comment=“1361″]
    Da ich wissenschaftliche Politik, mit der Spezialisierung auf Medien und Politik, studiert habe, kann ich die kritisierten Entwicklungen im Zeitschriftenmarkt sogar nachvollziehen: Kritik kostet Werbepartner![/quote]

    Kritiklosigkeit ist für mich gleichbedeutend mit Unfachlichkeit – und das kostet eher früher als später erst Akzeptanz und dann Leser…

    [quote comment=“1362″][bekanntes Problem, aber ich vergleich das immer mit dem ADAC…
    Der hat auch viele Mitglieder, bringt auch eine durchaus kritische neutrale Zeitschrift (zumindest was Autos angeht, nicht in Bezug auf andere vergleichbare Anbieter – und ich bin mal gespannt wie das mit den Versicherungsvergleichen weitergeht…) heraus und hat auch Werbepartner.

    Kritiklosigkeit ist für mich gleichbedeutend mit Unfachlichkeit – und das kostet eher früher als später erst Akzeptanz und dann Leser…[/quote]

    Ich habe geschrieben, dass ich es nachvollziehen kann, aber nicht, dass ich das gutheiße ;-)

    Dein ADAC-Vergleich ist gut, hinkt aber etwas, denn ob eine Organisation 15 Millionen Mitglieder (ADAC) oder nur knapp 1 Millionen dezentral organisierte Mitglieder (Feuerwehr) macht ein Unterschied ist.

    Was die Angst der Hersteller vor Kritik in Fachzeitschriften betrifft, da kann sicherlich Irakli einiges dazu erzählen! Und wer Kameraden (andere Feuerwehren) kritisiert ist ja ruck zuck eine Kameradensau – wenn ich die Dynamik der ein oder anderen Diskussion im Feuerwehr-Forum anschaue. ;-)

    [quote comment=“1363″]
    Dein ADAC-Vergleich ist gut, hinkt aber etwas, denn ob eine Organisation 15 Millionen Mitglieder (ADAC) oder nur knapp 1 Millionen dezentral organisierte Mitglieder (Feuerwehr) macht ein Unterschied ist.

    Was die Angst der Hersteller vor Kritik in Fachzeitschriften betrifft, da kann sicherlich Irakli einiges dazu erzählen! Und wer Kameraden (andere Feuerwehren) kritisiert ist ja ruck zuck eine Kameradensau – wenn ich die Dynamik der ein oder anderen Diskussion im Feuerwehr-Forum anschaue. ;-)[/quote]

    ad 1:
    Wieso ist das anders? Der vergleichbare Markt ist VIEL kleiner! Ergo ist das Ergebnis aus Kunde je Produkt weit eher bei der Gefahrenabwehr, umgekehrt natürlich Produkt(e) je Kunde bei den normalen KFZ.
    Insofern ist unsere Marktmacht pro Kopf und Produkt aus Verbrauchersicht viel höher. Und bei einigen anderen weit mehr Nischenprodukten ist das m.E. weit weniger problematisch, warum?