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    Der Captain (Teamleiter) des VU-Teams von der FF Bad Schönborn, Abt. Mingolsheim (BW), Gregor Peters, erklärte sich bereit, ein paar Fragen rund um die Vergleichswettkämpfe Unfallrettung 2006 in Osnabrück zu beantworten. Ich habe – nach dem Verlust meiner Tonaufzeichnungen – das Interview per Email nachgeholt.

    Wie seid ihr auf die VU aufmerksam geworden?
    Durch das Feuerwehr-Forum und Berichte im Internet.

    Gab es Probleme bei der Rekrutierung der Teammitglieder?
    Nein. Wir sind eine Gruppe von relativ jungen Leuten, die sich auch gelegentlich privat trifft, wie zum Beispiel zum Ski fahren.

    Wie groß war euer Übungsaufwand?
    Wir haben etwa vier Monate vor der VU begonnen uns vorzubereiten. In dieser Zeit haben wir 17 zusätzliche Übungen von im Schnitt 3 Stunden gemacht.

    Wie sahen eure Übungsszenarien aus?
    Von den Unfallszenarien in etwa ähnlich, wie die bei der VU. Nur konnten wir die Autos nicht so zerbeulen, dazu fehlten uns die Möglichkeiten.

    Gab es Unterstützung von der Abteilung und der Gemeinde? Oder ward ihr auf euch selbst gestellt?
    Wir durften die Einsatzuniformen und Geräte der Feuerwehr nutzen. Erweiterte Ausrüstung wie zum Beispiel Schutzbrillen sowie Verbrauchsmaterial wurde in Eigenleistung beschafft. Die Teilnamegebühr wurde zum Großteil von der Feuerwehr übernommen. Der Versicherungsschutz war über die Gemeinde hergestellt worden.

    Was ist euer Eindruck von der VU?
    Super Veranstaltung! Hoffentlich wird es auch ein VU2007 geben.

    Hat sich die Teilnahme gelohnt?
    Ja. Die Veranstaltung war auf jeden Fall sehr lehrreich. Denn alleine durch die intensive Vorbereitungszeit ist schon sehr viel hängen geblieben. Wir haben geschaut, dass wir so üben, dass es immer noch einen Bezug zu den Realeinsätzen gibt und nicht ausschließlich für den Wettbewerb.

    Was nehmt ihr an Wissen und Erfahrungen von der VU mit?
    Dadurch das man bei fast allen Teams zugeschaut und sich im Kopf zu jedem Szenario seinen Sicherungs- und Befreiungsplan erarbeitet hat, kann man bei vielen Lagen jetzt wesenlich ruhiger anfangen zu arbeiten. Man sieht so auch andere Lösungen von anderen Teams. Denn alles was man schonmal gesehen hat bzw. alles was man im Kopf schoneinmal durchgespielt hat, fällt einem im Einsatz dann deutlich leichter.

    Würdet ihr wieder kommen?
    Wir rechnen fest damit, das wir, sofern möglich und die Veranstaltung erneut stattfindet, wieder dabei sind.

    Ihr habt den Preis für die beste Team-Kommunikation bekommen. Was macht ihr anders als andere in diesem sehr sensiblen Bereich?
    Wie schon einmal erwähnt: das Team kennt sich untereinander. Außerdem war der Preis auch für die Voraussetzungen, die wir hatten. Das komplette Team bestand aus Leuten mit Truppführerlehrgang. Wir haben uns komplett selbst organisiert und diese Teilnahme an dieser Veranstaltung erarbeitet.

    Hast Du Tipps für andere Feuerwehren im Bereich der THL oder VU?
    Einen Leitsatz der hier ganz gut passt: Geht nicht, gibt’s nicht! Was ich damit sagen will ist: Egal wie die Lage sich beim Eintreffen darstellt, es gibt immer mehrere Lösungsansätze zur Sicherung und Befreiung.

    Zum Schluss ein paar Angaben zu deiner Wehr.
    Die Freiwillige Feuerwehr Bad Schönborn besteht aus zwei Abteilungen mit insgesamt neun Fahrzeugen. Die Gemeinde etwa 12000 Einwohner. Näheres gibt es auf unserer Webseite: www.ffbs.de.

    Danke Gregor Peters für das Interview.

    Weitere Artikel über die VU:

    Eine Antwort zu “VU2006: Team-Interview – Bad Schönborn”

    Super Sache!