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    Zufall? In kürzester Zeit haben leser angefragt, ob wir uns schon mal des Themas „Helmlampen“ angenommen haben.

    Haben wir nicht, tun wir jetzt aber, und zwar mit Eurer Hilfe.

    Ich würde mich über Einsendungen freuen, die auf folgendes eingehen bzw. folgendes beinhalten:

    • Sind Helmlampen sinnvoll oder eine Gefahr (insb. Hängenbleiben)?
    • Nutzt ihr welche? Welches Modell? Seit wann?
    • Erfahrungswerte? Hell? dunkel? Lange Lebenszeit? Wasserdicht? Probleme?
    • Worauf kommt es Eurer Meinung nach bei einer Helmlampe an?
    • Dazu ein Foto wäre super

    Schickt Euer Input an irakli (at) feuerwehr-weblog.de . Ich fasse dann den Input zusammen und stelle ihn hier rein.

    Bitte unbedingt Euren Namen mit angeben (wird nicht veröffentlicht).

    Danke fürs Mitmachen!

    15 Antworten zu “Input erwünscht: Helmlampen”

    Intressant fände ich auch wenn das jeweilige Bundesland angegeben würde um so mal statistisch zu sehen wo Helmlampen am verbreitesten sind.

    u got mail ;p

    Hi,

    Ich find die UK 4AAA super…Interessieren würden mich auch Berichte über die 4AAA Zoom LED(Ex).

    An die Webmaster: Wichtig fänd ich nicht nur die Lampen sondern die dazu gehörigen Halterungen…Da gibt es ja auch Unterschiede wie Tag und Nacht! Vielleicht könnt ihr die ja mit testen!

    Gruß

    Hallo zusammen,

    wir haben seit 4 Monaten die StealthLite Recoil LED von Pelilights zum Testen.
    Wir haben einmal die Halterung aus Blech und einmal den blech Plastik mix.
    Es ist grundsätzlich zu bemerken, das man anfangs das Zusatzgewicht am Helm merkt (nach 3-4 Übungen hat man sich dran gewöhnt, dannach bleibt halt der schiefe Helm…)
    Einsatztaktisch ist die Lampe durchaus sinnvoll – gerade wenns verraucht ist sieht man durch die LED Technik einiges mehr als mit der Handlampe UND man wird z.B. von anderen Trupps schneller gesehen.
    Auch wenn wir uns auserhalb des Atemschutzeinsatzes bewegen bewährt sich die Helmlampe, gerade dann wenn man als erstes vor Ort ist und noch kein Licht hat ist die Lampe ziemlich praktisch, z.B. beim Hydrant fertig machen, wer hat als Wassertrupp schon immer die Handlampe dabei?
    Zwecks hängenbleiben hatte ich noch kein problem – selbst in der Atemschutzstrecke gehts sehr gut damit.
    Ob die Helmlampe die Handlampe ersetzen kann, muss jeder selber wissen. Der vorteil der Helmlampe ist einfach der, du hast die hand frei und du hast das licht immer da, wo du gerade hinschaust.

    Hallo.
    Das Thema ist sehr sehr heikel. Der Vorteil der Lampen mag unbestritten sein, ich bin ein Befürworter der Lampen, jedoch ist es aktuell einfach so, dass in Verbindung mit den Aluschüsseln die ja noch sehr häufig verwendet werden, einfach keine Prüfung des Gesamten vorliegt. So ist der Helm geprüft und die Lampe, jedoch die Lampe am Helm nicht. Dazu kommt noch das Verbindungsteil, dass oft nicht bei Temperaturen über einer bestimmten Grenze zugelassen ist. Die logische Gefahr der Kombination ist einfach die Hebelwirkung die der Helmhalter hat, wenn etwas drauffällt. Wohlgemerkt bewegen wir uns aber hier in einer Norm-Grauzone. So ist in der Aktuell (noch) gültigen Norm unter dem Abschnitt 4.6 (Überschrift: 4. Allgemeine Eigenschaften, EN 443 : 1997) nachzulesen: „Nach dem Anbringen auswechselbarer fester Teile oder Zubehör, muß der Helm weiterhin den Anforderungen dieser Norm entsprechen. Das Auswechseln abnehmbarer Teile muß in der Gebrauchsanleitung des Herstellers beschrieben sein.“
    Wie man sehen kann, gibt es hier kein eindeutiges Verbot der Lampen, die beschriebene Norm-Grauzone.

    Bei der alten, zurückgezogenen DIN 14940 vom April 1990 ist hier nachzulesen unter Abschnitt 6.6 „Sonderausstattung (bei Bestellung zu vereinbaren)“: „Der Feuerwehrhelm darf auf Wunsch des Bestellers mit Halterungen für Sonderausstattungen (z.B. explosionsgeschützte Kopfleuchte oder Atemschutzmaske) versehen sein. Diese Halterungen dürfen die anderen Anforderungen nach dieser Norm nicht beeinträchtigen; Prüfung nach Abschnitt 7.4.1.“
    Hier haben wir also eine recht schnelle Und einigermaßen passende Antwort, ist aber leider nichtmehr gültig.

    Im Entwurf der zukünftig gültigen EN 443:2006 ist nachzulesen unter dem Abschnitt 3.12 „Zubehör“ : „Vom Hersteller zugelassene(s) Zusatzteil(e), das/die am Helm angebracht werden kann/können und dafür vorgesehen ist/sind, vom Benutzer abgenommen zu werden, aber dem Träger keine Schutzfunktion bietet(en), z.B. Lampenhalter, Kabelklammer, Abzeichen und Besatz“

    Abschnitt 4.1.5 : „Das Anbringen und/oder Ersetzen jeglicher auswechselbarer Teile oder Zubehör darf die Funktionsfähigkeit und/oder Sicherheit des Helmes nicht beeinträchtigen. Alles Zubehör und deren jeweiliges Auswechseln muss in der vom Hersteller bereitgestellten gebrauchsanleitung beschrieben sein (S. Abschnitt 7)“
    Vgl. DIN 14940…

    Auszug aus Abschnitt 7 (k):
    „Warnhinweis: Beim Tragen eines weiteren Teiles von persönlicher schutzausrüstung oder von Zubehör (ausgenommen vom Hersteller für den Gebrauch mit diesem Helm geliefertes Zubehör) kann ein als übereinstimmend mit EN 443 gekennzeichneter Helm möglicherweise nicht mehr allen Abschnitten dieser Norm entsprechen. Auf entsprechende durch den Helmhersteller anzugebende Informationen ist zu verweisen.“

    In der kommenden Norm ist also nichtsmehr mit einfach die Lampe an den Helm stecken. Und da mit dieser Norm die alten Aludeckel langsam aber sicher der Vergangenheit angehören werden müssen, solltet ihr euch vorher beim Hersteller informieren was darf und was nicht.

    Bei uns ist es auf jeden Fall so, dass es uns von den Atemschutzwarten verboten wurde, die Lampen einzusetzen. Dabei beruft man sich auf die LFS des Saarlandes, die mit den Argumenten im ersten Abschnitt von diesem Kommentar der Helmlampenfront entgegentritt.

    Einfach alternative für die Helmlampe: Kauft euch eine Lampe die ihr euch in die Brusttasche stecken könnt. Beides mit zulassung und garantiert kein Norm-Kuddel-Muddel.

    Achja… ich glaube per Mail brauche ich es dir nichtmehr zu schicken Irakli, ich habe deinen Blogeintrag zu schnell gelesen und dabei übersehen das das ganze per E-Mail ankommen soll, aber du kannst dir ja das was du für nützlich hällst aus dem Kommentar herauskopieren denke ich. :)

    bei uns gibts ( zumindest bei den beiden innenstadtzügen ) keine einzige ‚helmlampe‘ !
    dafür jedoch auf jedem fahrzeuge eine menge ‚adalit knickkopfleuchten‘.
    diese kann man sich durch den ring an den brustgurten unserer atemschutzgeräte hängen oder in die zweite brusttasche neben das funkgerät stecken.
    besonders viel erfahrung in sehr verrauchten einsatzstellen habe ich zwar nicht (ausser übungen mit der guten alten nebelmaschine), aber ich kann mir nicht vorstellen, dass diese variante einen nachteil haben könnte. eher das gegenteil wird der fall sein, aufgrund der enormen helligkeit, robustheit und ‚ausdauer‘ :)

    Mich würde interessieren wie das z.B. die BFs regeln, der Experte aus Düdo liest doch mittlerweile auch hier mit.

    Also ich benutze eine UK 4AA ES1. Insgesamt ist diese Leuchte gut. Als Helmhalter ein Metall/Kunststoffteil zum Einschieben in eine der Maskenanschlüsse. Helm Schuberth F210. Großer Vorteil: Immer Licht für die Arbeitsfläche und die Hände frei!
    Für andere Aufgaben gibt es ja zum Teil auch andere Leuchten. Zur Diskussion der Zulassung meine ich, es ist ziemlich übertreiben was einige da fordern, bzw. anprangern. Machnes wird halt doch nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wurde. Teilw. nur Theorie. Nur weil ich eine Leuchte mit Helmhalterung benutze, wird der Helm nicht seine Schutzwirkung versagen.
    Ulli

    Achso, nochwas:
    Eine LED Leuchte halte ich für ungeeignet, da eine LED kein Lichtspektrum hat, sondern Licht nur in einer Wellenlänge abgibt. Dadurch wird Farbsehen fast unmöglich und erschwert zum Beispiel das Lesen von Texten. Batterien sind nicht so teuer und die Leuchtdauer einer Xennonlampe reicht m.E. durchaus aus. Je nach Type kommen auch LED´s noch nicht an die Lichtstärken von Xenen/Halogen-Lampen heran.
    Ulli

    Hallo zusammen,
    ich habe zwar erst seit kurzem eine Helmlampe (UK4AA) zu testzwecken an meinem Schuberth F210,muss aber sagen dass ich bisher vollstens damit zufrieden bin. Sie hat mir im Innenangriff bei einer Personenrettung wertvolle Dienste geleistet (Schon mal ne recht schwere Person rausgetragen und noch ne Hand für ne Handlampe freigehabt? Also ich nicht). Ich bin absolut zufrieden und das mit diesem Helm-schräg-hängen kann ich nicht bestätigen. wenn man den Helm richtig einstellt merkt man zwar dass da was hängt, aber nach kurzer Zeit gewöhnt man sich dran.
    In diesem Sinne empfehle ich zumindest allen A-Trägern eine Helmlampe.Sie ist nützlicher als man denkt. und wenn man sie nur zusätzlich zur Handlampe mitnimmt, ihr werdet irgendwann mal froh drum sein.
    MkG F.Bannholzer

    @Ulli,

    bei der LED muß ich widersprechen. Die „weißen“ LEDs heutiger Konstruktion geben ein durchaus angenehm brauchbares, breites Spektrum ab, wenn auch manchmal leicht blaustichig, aber keineswegs nur eine einzelen Spektrallinie. Eine vernünftig konstruierte LED-Leuchte ist einer Halogenlampe mit gleicher Wattzahl durchaus ebenbürtig, v.a. wegen relativer Unkaputtbarkeit im Gegensatz zu Glühbirnen jeder Art und ggf. (vielleicht bei kleinen Helmfunzeln nicht relevant) besserer Dimmbarkeit – auch eine stark gedimmte LED bleibt weiß, was man von Halogenlicht nicht sagen kann)
    Der gern bemühte Vorteil der Sparsamkeit ist eher marginal, gute Halogenlampen und die gern verwendeten 3W-LEDs sind vergleichbar in Lumen/Watt. Wer sparsam sein will (weil er bei gegebenem Akkugewicht und gewünschten Lumen Lichtausbeute ein Maximum an Leuchtdauer haben will, muß Xenon-HID-Lampen für den optimalen Scheinwerfer oder Leuchstofflampen für optimales Rundum-Arbeitslicht nehmen; bei LEDs sind es aktuell nur einige wenige aktuelle Typen, eher kleine im max. 1W-Bereich, die an Effizienz an HID und Leuchtstofflampen herankommen oder vorbeiziehen.

    Noch ein Vorteil von LEDs ist – es ist wesentlich einfacher, eine LED-Lampe ATEX-konform zu konstruieren als eine mit Halogenbirne.

    (mit LED- und anderen solchen Lampen befasse ich mich halb-beruflich als Elektroniker und anwendungsmäßig als Höhlenforscher).

    „Noch ein Vorteil von LEDs ist – es ist wesentlich einfacher, eine LED-Lampe ATEX-konform zu konstruieren als eine mit Halogenbirne.“

    Das ist aber wohl überwiegend für die Hersteller relevant, mir als Endbenutzer ist das ehrlich gesagt sch.. egal.. :)

    Und bei den seltenen Betriebszeiten die eine Helmlampe in der FFW z.T. hat (Bei wie vielen von 100 Einsätzen steht man echt im dunklen?) ist die Lebensdauer der Leuchtmittel IMO auch vernachlässigbar..

    Naja, Halogenbirne >> höhere Oberflächentemperaturen >> klobigere Konstruktionen für ATEX >> Gewicht und Sperrigkeit.

    Lebensdauerfrage: Wechselt der Gerätewart die Birnchen regelmäßig aus? Bei einer ganz normal kurzen Lebensdauer eines Leuchtmittels bist Du statistisch gesehen schnell dabei, daß Dir das Lämpchen im Einsatz durchbrennt, und ob Du dann in dem Moment ohne Lampe auskommst hängt vom Einzelfall ab. Aus Sicherheitsgründen müßte man da eigentlich buchführen und vorsorglich auswechseln, so wie bei anderen sicherheitsrelevanten Teilen der Ausrüstung.

    Beides Argumente für LED.

    [quote comment=“990″]@Ulli,

    bei der LED muß ich widersprechen. Die „weißen“ LEDs heutiger Konstruktion geben ein durchaus angenehm brauchbares, breites Spektrum ab, wenn auch manchmal leicht blaustichig, aber keineswegs nur eine einzelen Spektrallinie.[/quote]

    Mag sein, aber ist das bei den „üblichen“ Helmleuchten so?

    [quote comment=“990″]Eine vernünftig konstruierte LED-Leuchte ist einer Halogenlampe mit gleicher Wattzahl durchaus ebenbürtig, v.a. wegen relativer Unkaputtbarkeit im Gegensatz zu Glühbirnen jeder Art und ggf. (vielleicht bei kleinen Helmfunzeln nicht relevant) besserer Dimmbarkeit – auch eine stark gedimmte LED bleibt weiß, was man von Halogenlicht nicht sagen kann)[/quote]

    Stimmt.

    [quote comment=“990″]Der gern bemühte Vorteil der Sparsamkeit ist eher marginal, gute Halogenlampen und die gern verwendeten 3W-LEDs sind vergleichbar in Lumen/Watt. Wer sparsam sein will (weil er bei gegebenem Akkugewicht und gewünschten Lumen Lichtausbeute ein Maximum an Leuchtdauer haben will, muß Xenon-HID-Lampen für den optimalen Scheinwerfer oder Leuchstofflampen für optimales Rundum-Arbeitslicht nehmen; bei LEDs sind es aktuell nur einige wenige aktuelle Typen, eher kleine im max. 1W-Bereich, die an Effizienz an HID und Leuchtstofflampen herankommen oder vorbeiziehen.[/quote]

    Es gin doch um Helmleuchten, oder?

    [quote comment=“990″]Noch ein Vorteil von LEDs ist – es ist wesentlich einfacher, eine LED-Lampe ATEX-konform zu konstruieren als eine mit Halogenbirne.[/quote]

    Hast Du dich mal wirklich mit Ex-Schutz befasst? Du wirst staunen, welche Leuchten Du gerade in die Tonne treten kannst. Jeder Hersteller empfiehlt was anderes für den Feuerwehreinsatz! Aber aufgrund der Oberflächentemperaturen ist es bei LED´s leichter, eine höhere Temperaturklasse zu erreichen. Von daher hast Du Recht.

    [quote comment=“990″](mit LED- und anderen solchen Lampen befasse ich mich halb-beruflich als Elektroniker und anwendungsmäßig als Höhlenforscher).[/quote]
    Und ich befasse mich hauptberuflich mit Licht, Lampen und Leuchten seit 6 Jahren, aber das nur am Rande. Wichtig ist nur, das jeder das richtige Produkt für seine Anwendung findet. Und die Industrie verspricht gerne mal das Blaue vom Himmel. Es gibt kein Leuchte, die für alles gut ist.
    Aber dafür diskutieren wir ja hier…
    Gruß Ulli