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    Erfahrungsbericht Lehrgang Technische Hilfeleistung Straße / Schiene
    Landesfeuerwehrschule Bruchsal

    Leserbeitrag von Christian Tonner / FW Lörrach. Text und Bilder unterliegen einer Creative Commons Lizenz Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 2.0 Deutschland (Link). Wenn ihr Text oder Bilder verwenden wollt, würde sich Christian über eine Benachrichtigung freuen (feuerwehr [at] christiantonner.de). (Danke, Christian!)

    Mittwoch, 08:30: Wir starten zu dritt in Richtung Bruchsal und schaffen es ohne großen Stau, unser Ziel, die Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg, so gegen 11 Uhr zu erreichen. Nach Bezug der Zimmer und einem Kaffee startet der Lehrgang um 12 Uhr mit dem Mittagessen.


    Laut dem Stundenplan wird das ein sehr praxisorientierter Lehrgang. Für 13 Uhr ist dann antreten im Hof vor der Fahrzeughalle angesagt. Nachdem wir (insgesamt 29 Mann) festgestellt haben das keiner fehlt oder sich beim falschen Lehrgang aufgestellt hat geht es mit zwei LF 16/12, zwei RW2 und einem LF 8/6 zum Übungsgelände an der Bundesstraße.

    In Bruchsal wurde vor mehreren Jahren (1996?)das neue Übungsgelände im Industriegebiet zusätzlich in Betrieb genommen, um neue Kapazitäten zu schaffen und auch dem aktuellen Ausbildungsstand Rechnung zu tragen. Maximal können 200 Personen gleichzeitig in Bruchsal untergebracht und ausgebildet werden.

    In die Materie starten wir mit Theorie zur Unfallrettung. Gemeinsam werden noch mal Basics zur Technischen Hilfeleistung, der Rettungsgrundsatz und Absicherungsmaßnahmen erarbeitet und vertieft. Nebenan sieht man schon die Vorbereitungen für den ersten Praxisteil anlaufen.

    Ingesamt drei PKW werden auf der Seite liegend platziert. Aufgeteilt in drei Gruppen und nach Auffinden des dritten RW 2 in den Fahrzeughallen auf dem Übungsgelände hat nun jede Gruppe ein Löschfahrzeug sowie einen RW 2 und die Praxis beginnt. Angenommene erste Lage ist ein verunfallter PKW, welcher auf der Seite liegt.

    Der Fahrer ist im PKW eingeklemmt. Aufgeteilt in die verschiedenen Trupps beginnt der „Einsatzleiter“ mit der Lageerkundung und gibt die Befehle. Der PKW wird nun mit Hilfe von einer Steckleiter, Rüstholz und Unterfahrkeilen gesichert, eine Erstversorgungsöffnung wird über die Kofferraumklappe geschaffen.

    0610_ton01.jpg

    Nun wird nach Erstversorgung, Glasmanagement und lösen der Sicherheitsgurte zur Verhinderung des Hängetraumas das Dach über durchtrennen der A-, B- und C-Säulen entfernt.

    Der Zugang zum Fahrer ist damit geschaffen, die Rettung erfolgt über ein Rettungsbrett. Nach kurzer, positiver Manöverkritik durch den Ausbilder wird uns das Stab-Fast System von Weber vorgestellt. Hiermit ist eine schnelle Sicherung von PKW möglich. Allerdings sehe ich das System trotz der bequemen Anwendung eher als ein Tool an, welches beschafft werden kann wenn alle anderen elementaren Dinge zur Unfallrettung vorhanden sind.

    Für diejenigen, die das System nicht kennen hier mal zwei Bilder:

    0610_ton03.jpg

    0610_ton02.jpg

    Das war der erste Tag, die Fahrzeuge werden wieder aufgerüstet, es geht zurück zur Unterkunft. Nach Duschen und Abendessen wird der Abend gemütlich ausklingen gelassen, wir wissen das morgen um 06:30 wecken angesagt ist.

    5 Antworten zu “Erfahrungsbericht Lehrgang THL Teil 1”

    … die Verlegung des Übungsgeländes ins Industriegebiet hatte noch einen anderen Grund: Die Nachbarn neben der LFS fühlten sich durch den Ausbildungsbetrieb an der Schule in ihrer Lebens- und Wohnqualität eingeschränkt. ;-)

    Was mich interessieren würde, aus welchem Grund warst denn du und deine Abteilung dort? THL wurde bei mir nälich immer nur in der eigenen Abteilung ausgebildet. Nach Bruchsal wurden nur angehende Führungspersonen geschickt. Oder trifft letzteres auch auf dich zu?

    Hallo Stefan

    Es nicht nur Führungspersonl sondern auch für die Mannschaft.
    Genauere info`s findes du auf der lfs-bw.de unter Lehrgänge und welche Voraussetzungen man brauch.

    Meiner Meinung nach ist der alte Lehrgang besser gewessen.

    [quote comment=“192″]… die Verlegung des Übungsgeländes ins Industriegebiet hatte noch einen anderen Grund: Die Nachbarn neben der LFS fühlten sich durch den Ausbildungsbetrieb an der Schule in ihrer Lebens- und Wohnqualität eingeschränkt. ;-)

    Was mich interessieren würde, aus welchem Grund warst denn du und deine Abteilung dort? THL wurde bei mir nälich immer nur in der eigenen Abteilung ausgebildet. Nach Bruchsal wurden nur angehende Führungspersonen geschickt. Oder trifft letzteres auch auf dich zu?[/quote]

    Hallo Stefan,

    gedacht ist der Lehrgang für Multiplikatoren, d.h. Personen die dieses Wissen auch in „ihrer“ Feuerwehr im Rahmen der Löschzug- / Gruppenausbildung weitergeben.
    D.h. nicht nur für Führungskräfte (wobei ein großteil der Teilnehmer mind. GF Qualifikation hatte).

    Gruß
    Christian

    […] Weiter geht’s mit Teil zwei: Christian war auf THL-Lehrgang (zu Teil 1). Hier sein Bericht: “Tag 2: Um 7:40 Uhr geht es wieder direkt zum Übungsgelände. Der Tag startet dann direkt mit der zweiten PKW-Lage, diesmal Fahrzeug auf Dach, der Fahrer ist eingeklemmt. […]

    […] Newsportal für Troisdorf und den Rhein-Sieg-Kreis: … Feuerwehr Weblog: Cimolino: Gefahren… Feuerwehr Weblog: Aus dem Leben… Feuerwehr Weblog: Willkommen Jan Ole! Feuerwehr Weblog: Erfahrungsbericht… […]