Zum Thema “Kommunikation bei Großschadenslagen”: Hier ein sehr interessanter Artikel bei ZDnet. Nachdem die Telefonnetze [verm. Mobil] schnell überlastet waren, konnte das Stadteigene WLAN-Netz hervorragende Dienste bei der Kommunikation leisten. Erstens, “öffnete” der Provider sein Netz (= gratis), zweitens erhöhten sie die Kapazitäten und drittens wurden WLAN-fähige Webcams installiert.
Die Erfahrungen in Minneapolis haben eine deutliche Signalwirkung für andere Städte, die bislang noch mit dem Aufbau eines stadtweiten WLAN zögern. Caldwell: “Das Netz wurde von der Feuerwehr, dem Verkehrsamt, dem Roten Kreuz und anderen Hilfsorganisationen genutzt, die es als Ergänzung zu ihren eigenen überlasteten Kommunikationseinrichtungen einsetzten. Inzwischen gibt es Delegationen aus dem ganzen Land, die von unseren Netz-Erfahrungen profitieren wollen.
Vielleicht mag sich jemand aus Deutschland auch dorthin wenden?
Bitte nicht gleich als Behördenfunk-Bashing abtun, aber beim ersten Schadensereignis in dieser Größe wird auch hierzulande genau das passieren: Pfeif’ auf Übertragungssicherheit, Handys aus der Tasche *und* zusätzlich offene Hotspots in der Nähe aufsuchen. Eigentlich müsste man statt teurer Funkgeräte altmodische Lautsprecherwagen anschaffen, die die Bürger zur Öffnung ihrer Hotspots aufrufen :)
WLAN ist nicht nur für Computer, sondern auch für Mobiltelefonie. Vielleicht sollten Feuerwehren sich auch WLAN-fähige VoIP-Telefone zulegen, kann man sicher auch wunderbar peer-to-peer verschlüsseln.
Kudos Minneapolis!
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[Trierer Medienblog]
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