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    Archiv der Kategorie 'Taktik und Ausbildung'

    Geschrieben von Irakli West / 9. Dezember 2007

    Die Stellungnahme von Jan Südmersen und Ulrich Cimolino, atemschutzunfaelle.de, zum Unfallbericht Göttingen (PDF) als PDF zum Download (110kb).

    Insbesondere wird dabei auf die – unverständliche – Kritik an Realbrandausbildung eingegangen.

    Allerdings haben einige Führungskräfte verschiedener Feuerwehren den Bericht zum Anlass genommen, schon vorher unterschwellig transportierte Vorbehalte und Kritik, insbesondere an moderner Schutzkleidung und Realbrandausbildung, neu öffentlich zu formulieren.

    Dem Fazit schließe ich mich vorbehaltlos an:

    Es ist uns kein Fall bekannt, bei der eine qualifizierte Ausbildung in einem holzbefeuerten Brandübungscontainer bei FA zu einem besonderen leichtsinnigen, Gefahren tolerierendes Verhalten geführt hat – das Gegenteil ist der Fall: Die so ausgebildeten FA erkennen Gefahrensituationen eher, vermeiden zu gefährliche Bereiche und achten auf ihr Umfeld.

    Eine mögliche Konsequenz aus dem Göttinger Unfallbericht ist daher nicht nur die dort geforderte realitätsnahe Ausbildung taktischer Einheiten, sondern die Verstärkung der realitätsnahen Ausbildung der Einsatzkräfte und insbesondere der Führungskräfte, deren „aktiven Tätigkeiten bei der Brandbekämpfung im Innenangriff in der Regel länger zurückliegen)!

    Kleine Gegenfrage: wie erkennt man den FA, der bereits im Container war? Richtig, er macht die Flammschutzhaube schon dicht, sowohl an Maske als auch am Mantel.

    Im Rahmen von FWnetz wollen wir die Heissausbildung möglichst in die Breite tragen. Konkrete Aussagen dazu dann um die Jahreswende.

    [Update]Bitte beachten: es handelt sich korrekterweise um eine Stellungnahme zur Veröffentlichung des Berichts.  

    Geschrieben von Irakli West / 5. Dezember 2007

    Keine Funktion ist weniger an- und erkannt als die des Melders. Taucht sie doch erst ab Gruppenstärke auf, wird sie stiefmütterlich behandelt. Man denke an seine Rolle als „aufdreher“ in der (alten) Bayerischen Leistungsprüfung. Oder als „Überlauf“: hat man einen guten und sieben noch bessere Leute dabei, kommt der gute auf die Melderposition ohne so richtig zu wissen, was seine Aufgabe denn so ist.

    Dass der Melder so richtig untergegangen ist, merkt man daran, dass bei vielen Feuerwehren der Gruppenführer bei Ankunft aussteigt und alleine vorrennt. Kann man nicht verdenken, „war ja schon immer so“.

    Der Melder hat es – meiner Meinung nach – besser verdient. Wenn ich mich so umhöre, sehen das einige Leute ähnlich. Eigentlich ist die Funktion des Melders eine sehr verantwortungsvolle, die mindestens von einem GF (als Melder des ZF) oder eines TF (Melder eines GF) bekleidet werden sollte.

    Voschlagsweise ein Paar Parameter und Aufgaben:

    • Betreuung von Opfern bei Ersterkundung
    • Funkverkehr 2m (ggf mit 2 Geräten bei mehreren Kanälen)
    • Achtet auf UVV. In den Niederlanden achtet der „Safety Man“ beispielsweise bei THL-VU auf abgedeckte Kanten, unterbautes Fahrzeug, Patientenschutz etc.
    • Atemschutzüberwachung (entlastet den Maschinisten)
    • Übernahme eines Unterabschnitts im Einsatz (Koordinierung der Atemschutztrupps, Logistik, etc.)

    Das nur mal als Beispiele, völlig unabhängig von Dienstvorschriften etc.

    Was haltet ihr davon? Und: wie lebt ihr es?

    Setzt ihr einen Melder ein?
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    und:

    Sollte der Melder wichtige Aufgaben wahrnehmen
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    Geschrieben von Stefan Cimander / 3. Dezember 2007

    Nicht nur in Deutschland, auch in den USA ist das Thema Unfälle mit Sondersignal ein Diskussionsgegenstand. So schreibt der Firegeezer, dass die gegenwärtige Zunahme der verunfallten EMS- oder Feuerwehrfahrzeuge auf zwei Ursachen zurückzuführen ist. Im Gegensatz zu früher, bekommt jeder den Führerschein, egal, ob der Fahrer geeignet ist oder nicht, zum anderen besitzen viele Fahrer nicht genug Fahrpraxis unter Stressbedingungen. Gerade hier sind die Organisationen aufgefordert die Fahrpraxis durch Trainings zu erhöhen. [Firegeezer]

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    Geschrieben von Stefan Cimander / 2. Dezember 2007

    Vom 25. bis 27. April 2008 finden die „Vergleichswettkämpfe Unfallrettung Deutsche Meisterschaft 2008“ in Osnabrück statt. Teilnehmen können 16 Teams, 7 haben sich bereits angemeldet. Die Teilnahmegebühr pro Team beträgt 500 Euro. Der Sieger kann an den Weltmeisterschaften 2008 in Cardiff/Wales teilnehmen. [Hier geht’s zur Website der VDFU]

    VU 2006 in Osnabrück
    Archivbild: VU 2006 in Osnabrück

    Links zur VU 2006:

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    Geschrieben von Stefan Cimander / 2. Dezember 2007

    Bei vielen Verkehrsunfällen steht die Feuerwehr vor einem Problem: Der harte Stahl der Karosserie lässt sich nur sehr schwer oder gar nicht mit hydraulischen Rettungsgeräten öffnen. NGZ-Online widmet diesem Problem einen ausführlichen Artikel.  [NGZ-Online]

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    Geschrieben von Jan Ole Unger / 17. November 2007

    Im Rahmen eines Gruppenführer-Lehrgangs am IdF Nordrhein-Westfalen in Münster wurde die Idee geboren, ein Kompendium mit den wesentlichen Inhalten für Feuerwehr-Führungskräfte zu schaffen.
    Es entstand als Selbstkostenwerk das Handbuch B IV, ein Ausbildungs- und Nachschlagewerk für Gruppen- und Zugführer.

    Themen wie Führungs- und Einsatzgrundsätze, Löschwasserversorgung, aktuelle FwDV 3, 13, 500 sind wesentliche Merkmale dieses Nachschlagewerks und werden auf jeweils eigenen etwa DIN A 6 großen Seiten behandelt.
    Aber auch Mechanik, Statik oder Brand- und Löschlehre kommen nicht zu kurz.

    Den ganzen Artikel lesen …

    Geschrieben von Henning Wanke / 1. November 2007

    Folgendes Video bei youtube.com ist ganz interessant.

    Man beachte die Schutzkleidung des erkundenden Kollegen und den Rauch rund ums Gebäude.

    Medium: www.youtube.com
    Link: www.youtube.com

    Geschrieben von Irakli West / 31. Oktober 2007

    Bei einem Innenangriff zogen sich in Washington D.C. vier Feuerwehrleute Verbrennungen zu, als sie kurzzeitig vom Feuer eingeschlossen wurden.

    Hier ein Videobericht mit Analyse des Geschehens. Das Gebäude brannte auf zwei Etagen, der eingeschlossene Trupp war im zweiten Stock und wurde vom aufflammenden Feuer im ersten Stock überrascht. Vom Geschehen im Hinterhof gibt es ein Video. Wie üblich ist eine Ferndiagnose unmöglich, interessant ist es dennoch.

    Von beiden Videos bekommt man eine halbwegs taugliche Übersicht vom Schaden, um das mal als Planspiel im Kopf durchzugehen.

    Anscheinend ging das Feuer von einer Spontan- / Selbstentzündung von mit Leinsamenöl getränkten Lappen am Zaun im Hinerhof aus, und breitete sich dann Richtung Haus aus.

    [firegeezer]

    Geschrieben von Irakli West / 31. Oktober 2007

    Heute eine klasse Übung gehabt, dabei seit bestimmt gut 20 Jahren wieder mal ein CSA (Chemieschutzanzug) angehabt. Angenommene Lage war ein Gasaustritt in einer Industrieanlage, zwei Personen (Erwachsener + verwandtes Kleinkind) vermisst. Halle wurde vernebelt.

    Dabei folgende Eindrücke gesammelt: CSA ist totaler Blindflug. Man verbringt die meiste Zeit damit, die Maske und das Sichtfenster zu wischen, da Transpiration ohne Ende. Wer’s nicht glaubt:

    Medium: de.sevenload.com
    Link: de.sevenload.com

    Empfehlenswert: 2m-funkgerät mit separatem Sprechteil, bspw. am Revers angeclipt. Optimalerweise natürlich im Helm eingebaute Sprechgarnitur, aber beides um Welten besser als ein reines Funkgerät, das irgendwo rumhängt.

    Druck ablesen ist so richtig spannend, der Manometer muss ins Sichtfeld gebracht werden und es muss auch noch ausreichend Licht verfügbar sein. Wir hatten heute probehalber Langzeitgeräte an, was insbesondere beim Stau an der Dekonstelle ein ziemlicher Vorteil sein könnte.

    Mit fortschreitender Einsatzzeit wird es im CSA so richtig schön feucht. Der Arm flutscht nur so ein und aus dem Ärmel – praktisch!

    Der eine Trupp hat 11 Minuten, wir gut 19 gebraucht, um die jeweilige Person zu finden. Das ist im Ernstfall keine unrealistische, jedoch extrem lange Zeit, um jemanden zu retten. Ich denke da an den Unfall in Tübingen. Wieviel Zeit hat man als Sicherungstrupp wirklich, um jemanden realistisch zu retten?

    Zu guter letzt noch eine Frage: gibt es ein Dogma, welches besagt, man muss zwingend im Gefahrenbereich eine Treppe rückwärts hinabsteigen? Gerade mit CSA, und wenn die Sicht es erlaubt, kann man zumindest seitlich absteigen, um wenigstens zu sehen, wohin man tritt. Wie ist es bei Euch unter CSA oder Atemschutz geregelt? Würde mich interessieren.

    Geschrieben von Irakli West / 28. Oktober 2007

    Aus viererlei Hinsicht hat sich für mich die Reise nach Weeze gelohnt. Unter Anderem konnte ich im „holländischen“ Hangar viele interessante Kontakte in das Nachbarland knüpfen, und auch einen ersten Schwung an Informationen über das Feuerwehrwesen dort einholen.

    Dabei konnte ich erfahren, dass aus dem ehemaligen Gelände der Royal Air Force Laarbruch, jetzt Flughafen Niederrhein / Weeze, das (meine ich)mit gut 300 Hektar europaweit größte Trainingszentrum für Feuerwehren, aber auch Rettungsdienst, Polizei etc., entstehen soll.

    Karte BOTC Weeze
    Das Trainingszentrum

    Den ganzen Artikel lesen …