Die Stellungnahme von Jan Südmersen und Ulrich Cimolino, atemschutzunfaelle.de, zum Unfallbericht Göttingen (PDF) als PDF zum Download (110kb).
Insbesondere wird dabei auf die – unverständliche – Kritik an Realbrandausbildung eingegangen.
Allerdings haben einige Führungskräfte verschiedener Feuerwehren den Bericht zum Anlass genommen, schon vorher unterschwellig transportierte Vorbehalte und Kritik, insbesondere an moderner Schutzkleidung und Realbrandausbildung, neu öffentlich zu formulieren.
Dem Fazit schließe ich mich vorbehaltlos an:
Es ist uns kein Fall bekannt, bei der eine qualifizierte Ausbildung in einem holzbefeuerten Brandübungscontainer bei FA zu einem besonderen leichtsinnigen, Gefahren tolerierendes Verhalten geführt hat – das Gegenteil ist der Fall: Die so ausgebildeten FA erkennen Gefahrensituationen eher, vermeiden zu gefährliche Bereiche und achten auf ihr Umfeld.
Eine mögliche Konsequenz aus dem Göttinger Unfallbericht ist daher nicht nur die dort geforderte realitätsnahe Ausbildung taktischer Einheiten, sondern die Verstärkung der realitätsnahen Ausbildung der Einsatzkräfte und insbesondere der Führungskräfte, deren „aktiven Tätigkeiten bei der Brandbekämpfung im Innenangriff in der Regel länger zurückliegen)!
Kleine Gegenfrage: wie erkennt man den FA, der bereits im Container war? Richtig, er macht die Flammschutzhaube schon dicht, sowohl an Maske als auch am Mantel.
Im Rahmen von FWnetz wollen wir die Heissausbildung möglichst in die Breite tragen. Konkrete Aussagen dazu dann um die Jahreswende.
[Update]Bitte beachten: es handelt sich korrekterweise um eine Stellungnahme zur Veröffentlichung des Berichts.




















