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	<title>Feuerwehr Weblog &#187; Interviews</title>
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	<description>das grosse onlinemagazin für feuerwehren</description>
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		<title>Interview mit Robert Gaipl, FF Poing</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Sep 2007 08:12:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Irakli West</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Strukturwandel in Deutschland trifft auch die Feuerwehren: Migration, Geburtenr&#252;ckg&#228;nge, Boom- und Flautenregionen, ge&#228;ndertes Freizeitverhalten oder Wandel der Aufgabengebiete: dies sind nur einige der Faktoren, die die Feuerwehren im 21. Jahrhundert begleiten.
Die Region M&#252;nchen erlebt einen Wirtschaftsboom, der insbesondere f&#252;r die umliegenden Gemeinden, auch &#8220;Speckg&#252;rtel&#8221; genannt, mit Herausforderungen verbunden ist, beispielsweise durch starken Zuzug von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Strukturwandel in Deutschland trifft auch die Feuerwehren: Migration, Geburtenr&#252;ckg&#228;nge, Boom- und Flautenregionen, ge&#228;ndertes Freizeitverhalten oder Wandel der Aufgabengebiete: dies sind nur einige der Faktoren, die die Feuerwehren im 21. Jahrhundert begleiten.</p>
<p>Die Region M&#252;nchen erlebt einen Wirtschaftsboom, der insbesondere f&#252;r die umliegenden Gemeinden, auch &#8220;Speckg&#252;rtel&#8221; genannt, mit Herausforderungen verbunden ist, beispielsweise durch starken Zuzug von Arbeitskr&#228;ften.</p>
<p>Eine solche Gemeinde ist Poing (Landkreis Ebersberg) an der S-Bahn nach Erding gelegen: z&#228;hlte sie vor knapp 15 Jahren noch 7.000 Einwohner, sind es heute bereits 13.000, in acht Jahren ist der geplante Ausbau mit 20.000 Einwohnern abgeschlossen.</p>
<p>Ich f&#252;hrte das erste einer geplanten Reihe von Interviews unter dem Dachthema &#8220;Feuerwehren im Strukturwandel&#8221;. Interviewpartner ist Robert Gaipl, seit einem halben Jahr Kommandant der <a href="http://www.feuerwehr-poing.de/" target="_blank">FF Poing</a>.</p>
<p><img src="http://www.feuerwehr-weblog.de/wp-content/uploads/2007/09/poing_robert.jpg" alt="poing_robert.jpg" /><br />
<em>(Robert Gaipl, Kommandant<acronym title="Freiwillige Feuerwehr"> FF </acronym>Poing)</em></p>
<p><strong>IW:</strong> <em>Robert, kannst Du die<acronym title="Freiwillige Feuerwehr"> FF </acronym>Poing kurz beschreiben?</em><br />
<strong>RG: </strong>Die Feuerwehr Poing z&#228;hlt derzeit 86 aktive Mitglieder, davon 17 in der Jugend. Organisiert sind wir in vier Gruppen, die mindestens einmal im Monat zusammen &#252;ben. Der Fuhrpark besteht aus LF &#8220;Brand&#8221; [grob ein LF16 ohne THL], LF &#8220;THL&#8221;, RW2, DLK23/12, MZF, MTW und KdoW. Wir fahren im Schnitt 100 Eins&#228;tze pro Jahr, vom Spektrum eher THL-lastig.</p>
<p>In der 1991 erbauten Wache befindet sich auch die CSA-&#220;bungsanlage des Landkreises, auch ist hier ein<acronym title="Einsatzleitwagen"> ELW </acronym>der UG-&#214;EL untergebracht.</p>
<p><img src="http://www.feuerwehr-weblog.de/wp-content/uploads/2007/09/poing_fgh.jpg" alt="Feuerwehr Poing" /><br />
<em>(Die 1991 eingeweihte Wache der<acronym title="Freiwillige Feuerwehr"> FF </acronym>Poing)</em></p>
<p><strong>IW:</strong> <em>Und jetzt die Gemeinde Poing, die ja einen starken Wandel durchmacht</em><br />
<strong>RG: </strong>Das stimmt! Man z&#228;hlte lange um die 7.000 Einwohner, fast ausschlie&#223;lich in das, was wir heute &#8220;Alt-Poing&#8221; nennen, also s&#252;dlich der Bahnlinie. In den 80ern wurde beschlossen, eine &#8220;Trabantenstadt&#8221; zu bauen &#8211; so wurde das Projekt damals von den B&#252;rgern genannt. &#8220;Neu-Poing&#8221; entstand auf der anderen Seite der Bahnlinie auf in mehreren Abschnitten ausgewiesenem Baugrund. Heute hat Poing insgesamt 13.000 Einwohner, bald sollen es 20.000 sein. Also fast eine Verdreifachung.</p>
<p><a href="http://www.feuerwehr-weblog.de/wp-content/uploads/2007/09/poing_alt.jpg" title="Alt-Poing"><img src="http://www.feuerwehr-weblog.de/wp-content/uploads/2007/09/poing_alt.thumbnail.jpg" alt="Alt-Poing" /></a><a href="http://www.feuerwehr-weblog.de/wp-content/uploads/2007/09/poing_neu.jpg" title="Neu-Poing"><img src="http://www.feuerwehr-weblog.de/wp-content/uploads/2007/09/poing_neu.thumbnail.jpg" alt="Neu-Poing" /></a><br />
<em>(Kontraste: Alt-Poing, Neu-Poing) </em></p>
<p><strong>IW: </strong><em>Bringt das keine Probleme mit sich?</em><br />
<strong>RG: </strong>Klar, nicht alles ist glatt verlaufen. Wie gesagt, damals nannte man es &#8220;die Trabantenstadt&#8221;, aber das hat sich schnell gelegt: Neu-Poing ist heute absolute Normalit&#228;t. Auch der Ortskern verlagerte sich, es entstand ein Einkaufzentrum, das allerdings nicht als solches aufgenommen wurde. Es fehlen dort kleine L&#228;den. Dies wird heute nachgeholt.<br />
<strong><br />
IW:</strong> <em>Gibt es bei Euch in der Feuerwehr auch in der Mannschaft eine &#8220;Bahnlinie&#8221;?</em><br />
<strong>RG:</strong> Nein, &#252;berhaupt nicht. Allerdings kommt der Gro&#223;teil der Mannschaft, n&#228;mlich zwei Drittel, aus Alt-Poing. Doch aus Neu-Poing kommen immer mehr.</p>
<p><strong>IW:</strong> <em>Wie dr&#252;ckt sich diese starke Wandlung bei Euch in der Feuerwehr aus?</em><br />
<strong>RG: </strong>Nun, bis zum Umzug in das neue Ger&#228;tehaus waren wir eine eher klassische Bayerische Feuerwehr mit &#8220;Tanker&#8221; [TLF16] und LF8. THL konnten wir beispielsweise von der Ausr&#252;stung und Ausbildung her fast nicht stemmen. Bereits mit dem Umzug haben wir dann den Fuhrpark umgestellt, und die Ausbildung entsprechend verbessert.</p>
<p><strong>IW: </strong><em>Habt ihr im Fuhrpark noch gr&#246;&#223;ere Beschaffungen vor?</em><br />
<strong>RG:</strong> Nein. Allerdings ist das LF &#8220;THL&#8221; mit 20 Jahren wohl an seine Grenzen gesto&#223;en; hier wird sicher bald ein<acronym title="Hilfeleistungsl&ouml;schfahrzeug"> HLF </acronym>f&#228;llig. Wir weiten also in diesem Sinne nicht aus.<br />
<strong><br />
IW: </strong><em>Hat sich denn das Einsatzspektrum und die Anzahl der Eins&#228;tze in den letzten Jahren stark ver&#228;ndert?</em><br />
<strong>RP:</strong> auch hier ein nein, gr&#246;&#223;tenteils. Wir fahren mehr Eins&#228;tze, im Schnitt mehr THL-Eins&#228;tze, aber die Verdoppelung der Einwohner hat nicht zur Verdoppelung der Eins&#228;tze gef&#252;hrt. Wir haben h&#246;chtens Probleme, die Objekte in den neuen Wohngebieten anzufahren, viele Zug&#228;nge sind verbaut und lassen sich nur schwer mit gro&#223;en Fahrzeugen erreichen.</p>
<p>Es gibt auch keine klar definierten Gefahrenpotenziale; wir haben ein gro&#223;es Gewerbegebiet, in dem die Firmen Stahlgruber und océ gemeinsam eine Werkfeuerwehr unterhalten, doch auch dort ist es ruhig &#8211; gottseidank. Dies gilt auch f&#252;r die gut 100 Brandmeldeanlagen im Ort, die uns derzeit keine gro&#223;e Arbeit bescheren. Das war mal anders. Ab Alarmstufe 2 kommen wir als Unterst&#252;tzung mit auf die A94 [Passau-M&#252;nchen]</p>
<p><img src="http://www.feuerwehr-weblog.de/wp-content/uploads/2007/09/poing_gewerbe.jpg" alt="Gewerbegebiet Poing" /><br />
<em>(Das Gewerbegebiet Poing)</em></p>
<p><strong>IW: </strong><em>Wie sieht es denn mit der Alarmsicherheit aus? Kriegt ihr gen&#252;gend Leute zusammen?</em><br />
<strong>RG:</strong> Man muss so ehrlich sein, und zugeben, dass wir die gleiche Problematik mit den meisten Gemeinden im M&#252;nchner Umland teilen. Viele Leute pendeln zum arbeiten in die Stadt, auch kann nicht jeder jederzeit seinen Arbeitsplatz verlassen. Immerhin haben wir das gro&#223;e Gl&#252;ck, dass sieben Mitarbeiter des Baubetriebshofs zur Verf&#252;gung stehen.</p>
<p>Tags&#252;ber schaffen wir es, eine bis zwei Gruppen auf die Beine zu stellen, nachts und Wochenends haben wir nat&#252;rlich ausreichend Kr&#228;fte.</p>
<p><strong>IW:</strong> <em>Wie sieht denn Eure Nachwuchsf&#246;rderung aus? Wie kriegt ihr Leute rein?</em><br />
<strong>RG:</strong> Hier hat sich die Jugendfeuerwehr als gro&#223;en Segen erwiesen. Auf unsere 17 Jugendlichen sind wir nat&#252;rlich sehr stolz. Somit haben wir zumindest mittelfristig keine existentiellen Personalsorgen.</p>
<p>Einerseits &#8220;ziehen&#8221; die aktiven Jugendlichen ihren Freundeskreis mit ein, andererseits m&#252;ssen wir logischerweise am Ball bleiben: beispielsweise haben wir am 21.10. eine Veranstaltung f&#252;r Nachwuchswerbung.<br />
<strong><br />
IW:</strong> <em>Ihr habt noch eine L&#246;schgruppe im Ortsteil Angelbrechting. </em><br />
<strong>RG: </strong>Das stimmt, und sie ist vielleicht die am st&#228;rksten vom Wandel betroffene Einheit. Wir haben dort einen MTW stehen, die letzten f&#252;nf dort aktiven Kameraden nehmen an unseren &#220;bungen teil. Auch f&#252;r Landwirte hat sich einiges ge&#228;ndert, beispielsweise haben sie dort zu dritt eine Biogas-Anlage gebaut. Keiner hat mehr Zeit f&#252;r die Feuerwehr, die klassische l&#228;ndliche &#8220;Herkunft&#8221; hat praktisch keine Bedeutung mehr. Ich denke, Angelbrechting als Feuerwehr wird irgendwann aufgel&#246;st.</p>
<p><strong>IW:</strong> <em>Jetzt haben wir doch etwas gefunden! Der Wandel der Gemeinde hat ansonsten keine gravierenden Auswirkungen auf die Feuerwehr gehabt.</em><br />
<strong>RG:</strong> Das stimmt; diese Entwicklung h&#228;tte man so oder so durchmachen m&#252;ssen. Hier also nichts Ungew&#246;hnliches.</p>
<p><strong>IW: </strong>Robert, danke f&#252;r das Interview.</p>
<p><img src="http://www.feuerwehr-weblog.de/wp-content/uploads/2007/09/poing_schild.jpg" alt="Schild Poing" /></p>
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		<title>Lego-Feuerwehr</title>
		<link>http://www.feuerwehr-weblog.de/2007/01/21/lego-feuerwehr/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Jan 2007 10:25:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Cimander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahrzeuge und Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>

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		<description><![CDATA[
Lego-Modell eines HTLF. Foto: Marc Dickler, Feuerwehr Kriftel
Florian von der Feuerwehr Kriftel hat sich was besonderes f&#252;r das Ger&#228;tehaus seiner Feuerwehr einfallen lassen: Er hat das HilftsHilfeleistungstankl&#246;schfahrzeug (HTLF) seiner Wehr mit Legosteinen nachgebaut. Dem Feuerwehr Weblog erz&#228;hlte der &#8220;Modellbauer&#8221; im Interview etwas &#252;ber dieses Projekt.
Wie bist Du auf die Idee gekommen, das HTLF Deiner Wehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="Lego-Modell des HTLF der Feuerwehr Kriftel" src="http://www.feuerwehr-weblog.de/wp-content/uploads/2007/01/lego.jpg" /><br />
Lego-Modell eines HTLF. Foto: Marc Dickler, Feuerwehr Kriftel</p>
<p>Florian von der <a title="Feuerwehr Kriftel" href="http://www.feuerwehr-kriftel.de">Feuerwehr Kriftel</a> hat sich was besonderes f&#252;r das Ger&#228;tehaus seiner Feuerwehr einfallen lassen: Er hat das <strike>Hilfts</strike>Hilfeleistungstankl&#246;schfahrzeug (HTLF) seiner Wehr mit Legosteinen nachgebaut. Dem Feuerwehr Weblog erz&#228;hlte der &#8220;Modellbauer&#8221; im Interview etwas &#252;ber dieses Projekt.</p>
<p><strong>Wie bist Du auf die Idee gekommen, das HTLF Deiner Wehr mit  Lego-Bausteinen nachzubauen?</strong></p>
<p>Urspr&#252;nglich hatte ich mir gedacht ein Modell eines unserer  Fahrzeuge bei unserer Weihnachtsfeier im Dezember 2006 zu pr&#228;sentieren, um  meinen Kameraden als kleine Freude eine Art Weihnachtsgeschenk zu machen.  Deswegen wollte ich das Modell auch nur anhand von Bildern von  unserer Website bauen, damit meine Kameraden davon nichts mitbekommen. Und  aufgrund dessen konnte ich nur das HTLF nachbauen, weil nur von ihm auf unserer  Website von jeder Seite mindestens ein Foto online ist. Allerdings konnte  ich das Modell nicht bis zur Weihnachtsfeier fertig stellen, deswegen konnte ich  es erst bei unserem Neujahrsempfang am 6.1.2007 vorstellen.</p>
<p><strong>Wie lange hast Du daf&#252;r gebraucht?</strong></p>
<p>Als reine Bauzeit gehe ich von ca. 20 Stunden aus, aber  wahrscheinlich eher mehr.</p>
<p><strong>Wie viele Lego-Bausteine hast Du verwendet?</strong></p>
<p>Ich gehe von ca. 1.500 Teilen aus, wobei dies nur eine sehr  grobe Sch&#228;tzung ist, weil ich beim zusammen bauen nicht mitgez&#228;hlt habe. Ich  m&#252;sste es zum Nachz&#228;hlen auseinander buaen, was ich verst&#228;ndlicherweise  nicht tun werde. Dazu kommen noch die 5 Aufkleber, die meine  Kameraden mit unserer Etikettiermaschine erstellt haben.</p>
<p><img alt="HTLF der Feuerwehr Kriftel" src="http://www.feuerwehr-weblog.de/wp-content/uploads/2007/01/htlf.jpg" /><br />
Hier das Originalfahrzeug. Foto: Marc Dickler, Feuerwehr Kriftel</p>
<p><strong>Wie waren die Reaktionen Deiner Kameraden?</strong></p>
<p>Die Reaktion meiner Kameraden war &#252;beraus positiv. Sie  waren alle sehr begeistert und immer wieder erstaunt &#252;ber die verschiedenen  Features des Modells und die M&#252;he, die ich mir gemacht habe. Besonders  hervorgetan hat sich hierbei unser Webmaster Marc Dickler, der auch den Bericht  f&#252;r unsere Homepage geschrieben und mit mir und dem Modell ein richtiges  Foto-Shooting gemacht hat. Mir haben andere Kameraden auch gesagt,  dass ich die Idee und die Bilder doch mal an Lego schicken sollte, ob die damit  was anfangen k&#246;nnten.</p>
<p><strong>Wo ist das Modell ausgestellt?</strong></p>
<p>Das Modell wird in unserer Feuerwehr ausgestellt bleiben  und ich werde es vermutlich auch so schnell nicht wieder sehen ;-).</p>
<p><strong>Sind noch weitere Lego-Modelle geplant?</strong></p>
<p>Im Moment eher nicht, denn mir fehlen jetzt nat&#252;rlich viele  seltenere Legosteine wie z. B. Schaniere f&#252;r die T&#252;ren, so dass ein weiteres  Auto in Bezug auf die Funktionen und die Detailiertheit nicht an die vom  HTLF gesetzten &#8220;Standards&#8221; heranreichen w&#252;rde. Wenn w&#252;rde ich zumindest kein  weiteres L&#246;schfahrzeug bauen, eher etwas kleineres wie z.B. unseren ELW.</p>
<p><strong>Erz&#228;hle ein wenig &#252;ber Dich?</strong></p>
<p>Mein Name ist Florian Conrad, ich bin 19 Jahre alt  und wohne in Kriftel bei Frankfurt (M). Im Moment bereite ich mich auf  der Albert-Einstein-Schule in Schwalbach (Ts.) auf das  Abitur vor. Ich bin im April 1999 in die Jugendfeuerwehr der  Freiwilligen Feuerwehr Kriftel eingetreten und seit Dezember  2004 Mitglied der Einsatzabteilung.</p>
<p>Danke Florian f&#252;r das Interview.</p>
<p>Feuerwehr, HTLF, Lego, Modell</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>VU2006: Team-Interview FF Ebstorf</title>
		<link>http://www.feuerwehr-weblog.de/2006/11/28/vu2006-team-interview-ff-ebstorf/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Nov 2006 08:53:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Cimander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>

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		<description><![CDATA[Michael von Geyso, stellv. Gruppenf&#252;hrer der 1. Gruppe in der Feuerwehr Ebstorf und Teamleiter bei der VU2006 in Osnabr&#252;ck, war so freundlich mir im Email-Interview einige Fragen zu beantworten.
  Wie seid ihr auf die VU aufmerksam geworden?
Unser Pressewart Philipp Schulze ist in erster Linie &#252;ber das Internet aufmerksam geworden. Die Berufsfeuerwehr Osnabr&#252;ck hatte dort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Michael von Geyso, stellv. Gruppenf&#252;hrer der 1. Gruppe in der Feuerwehr Ebstorf und Teamleiter bei der VU2006 in Osnabr&#252;ck, war so freundlich mir im Email-Interview einige Fragen zu beantworten.</p>
<p><strong>  Wie seid ihr auf die VU aufmerksam geworden?</strong><br />
Unser Pressewart Philipp Schulze ist in erster Linie &#252;ber das Internet aufmerksam geworden. Die Berufsfeuerwehr Osnabr&#252;ck hatte dort Werbung f&#252;r die Wettk&#228;mpfe gemacht. Um einen Platz sicher zu haben, hat er uns unverbindlich angemeldet. Er war der Meinung, dass die 18 Pl&#228;tze z&#252;gig vergeben werden w&#252;rden. Dann begann die Suche nach einem Team, das sich schnell als Selbstl&#228;ufer entwickelte, da viele Kameraden Interesse zeigten. (Anmerkung S.C.: von 18 Pl&#228;tzen waren nur 16 belegt.)</p>
<p><strong>Gab es Probleme bei der Rekrutierung der Teammitglieder?</strong><br />
Da gab es &#252;berhaupt keine Probleme. Geeinigt haben wir uns dann auf acht Leute, ein Kameradin und sieben Kameraden. Ein gemischtes Team, wo wir, von der aktiven Dienstzeit her gesehen, junge und &#228;ltere integriert haben. Unsere einzige Kameradin im Team wart mit siebzehn auch die j&#252;ngste.</p>
<p><strong>Wie gro&#223; war euer &#220;bungsaufwand?</strong><br />
Der &#220;bungsaufwand war sehr gro&#223;. Wir mussten Autos von einem etwa 20 Kilometer entfernten Schrotth&#228;ndler holen, und nat&#252;rlich auch die zerschnittenen PKW wieder zur&#252;ck bringen. Das waren etwa zehn zehn Autos.</p>
<p>Die Autos mussten verbeult, auf die Seite, aufs Dach und nat&#252;rlich &#252;bereinander gestapelt werden. Das haben wir mit Hilfe eines Radladers gemacht. Der musste samt Fahrer geordert werden. Ebenfalls brauchten wir Hindernisse, wie Betonrohre und Baumst&#228;mme. Das Team musste sich regelm&#228;&#223;ig treffen, nicht immer einfach abends in der Woche und an Wochenenden.</p>
<p><strong> Wie sahen eure &#220;bungsszenarien aus?</strong><br />
Die &#220;bungsszenarien waren &#228;hnlich wie in den Wettk&#228;mpfen.</p>
<p><strong>Gab es Unterst&#252;tzung von der Abteilung/Gemeinde? Oder musstet ihr alles selbst bezahlen?</strong><br />
Wir wurden durch Firmen in und um Ebstorf unterst&#252;tzt (siehe auch auf unserer Hompage). Durch die Gemeinde kam da gar nichts.</p>
<p><strong>Was ist euer Eindruck von der VU?</strong><br />
Sehr gute Organisation und super Stimmung. Kein L&#228;stern, wie man es von den Eimerfestspielen aus der Bierbudenecke hin und wider mal h&#246;rt.</p>
<p><strong>Hat sich die Teilnahme gelohnt?</strong><br />
Die Teilnahme hat sich auf jeden Fall gelohnt.</p>
<p><strong>Was nehmt ihr an Wissen/Erfahrungen von der VU mit?</strong><br />
Dass, was wir an Wissen beim &#220;ben und nat&#252;rlich auch w&#228;hrend der Wettk&#228;mpfe bekommen haben, kann uns keiner mehr nehmen. Das Wissen wird nat&#252;rlich an alle Kameraden der Feuerwehr Ebstorf weitergegeben. Beispiele: Sicheres und schnelles Abst&#252;tzen durch das Stab-Fast-System, Einsatz von Spanngurten, Patientenschutz durch stabile Plastikfolien, Umgang mit Spineboard, und nat&#252;rlich sicheren Umgang mit den hydraulischen Ger&#228;ten.</p>
<p><strong>W&#252;rdet ihr wieder kommen?</strong><br />
Wir sind auf jeden fall wider dabei.</p>
<p><strong>Ihr seid die so genannten &#8220;Stromverteilerkasten-Killer&#8221;, wie ist das passiert? Wie habt ihr dieses tragische Erlebnis verarbeitet? ;-)</strong><br />
Wir haben den Zwischenfall mit dem Stromkasten mit Humor aufgenommen, da gab es nichts zu verarbeiten. Der Holzstamm lag, zum richtigen Greifen sehr ung&#252;nstig und er war f&#252;r uns etwas schwer.</p>
<p><strong>Hast Du Tipps f&#252;r andere Feuerwehren im Bereich der THL oder VU?</strong><br />
Andere Feuerwehren sollten sich mit ihrem Ger&#228;t vertraut machen und viel &#252;ben. Wichtig ist es &#252;ber den Tellerrand hinaus zu schauen. Das kommt den Menschen zu Gute, die uns um Hilfe bitten. Berufsfeuerwehr oder Freiwillige Feuerwehr ist den Menschen egal.</p>
<p><strong>Ein paar Angaben zu deiner Wehr?</strong><br />
Wir sind eine Freiwillige St&#252;tzpunkfeuerwehr mit f&#252;nf Fahrzeugen und rund 65 aktiven Mitglieder. Wir liegen mitten in der L&#252;neburger Heide, im Landkreis Landkreis Uelzen, Niedersachsen. Ebstorf liegt in der Mitte zwischen L&#252;neburg und Uelzen.</p>
<p>Danke Michael von Geyso f&#252;r das Interview.</p>
<p>Weitere Artikel &#252;ber die VU:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.feuerwehr-weblog.de/2006/11/22/vu2006-geht-nicht-gibts-nicht/">VU2006: Geht nicht, gibt’s nicht</a></li>
<li><a href="http://www.feuerwehr-weblog.de/2006/11/23/vu2006-team-interview-bad-schoenbron/">VU2006: Team-Interview &#8211; Bad Sch&#246;nborn</a></li>
<li><a href="http://www.feuerwehr-weblog.de/2006/11/26/vu2006-orga-interview-mit-thomas-sellmeier/">VU2006: Orga-Interview mit Thomas Sellmeier</a></li>
</ul>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>VU2006: Orga-Interview mit Thomas Sellmeier</title>
		<link>http://www.feuerwehr-weblog.de/2006/11/26/vu2006-orga-interview-mit-thomas-sellmeier/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Nov 2006 21:55:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Cimander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>

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		<description><![CDATA[Thomas Sellmeier, erster Vorstand der VDFU und Mit-Organisator der VU 2006, war so freundlich im Email-Interview ein paar Fragen rund um die VU zu beantworten.

Thomas Sellmeier (li.) und Jens Rademacher (re.)
Woher stammt die Idee einen deratigen Wettkampf auszutragen?
Wir haben 2005 mit einem Team der BF Osnabr&#252;ck an der Weltmeisterschaft in Fort Lauderdale USA teilgenommen. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Thomas Sellmeier, erster Vorstand der VDFU und Mit-Organisator der VU 2006, war so freundlich im Email-Interview ein paar Fragen rund um die VU zu beantworten.</p>
<p><img alt="Thomas Sellmeier und Jens Rademacher" src="http://www.feuerwehr-weblog.de/wp-content/uploads/2006/11/thomassellmeier.jpg" /><br />
Thomas Sellmeier (li.) und Jens Rademacher (re.)</p>
<p><strong>Woher stammt die Idee einen deratigen Wettkampf auszutragen?</strong><br />
Wir haben 2005 mit einem Team der<acronym title="Berufsfeuerwehr"> BF </acronym>Osnabr&#252;ck an der Weltmeisterschaft in Fort Lauderdale USA teilgenommen. Die dort gewonnenen Eindr&#252;cke und Erkenntnisse waren so beeindruckend, dass Jens Rademacher, Karl Heinz Boes, Jan S&#252;dmersen, Dennis Riemann und ich Anfang dieses Jahres beschlossen, so etwas auch in Deutschland ein zu f&#252;hren.</p>
<p><strong>Weshalb entschloss man sich auch in Deutschland einen solchen Wettkampf anzubieten?</strong><br />
Wir denken, der Wettkampf kann eine neue Art der Fortbildung sein:<br />
1. &#220;ben in der Vorbereitung<br />
2. Zuschauen wie andere ihre Aufgaben l&#246;sen<br />
3. Selbst ein Szenario abarbeiten.</p>
<p><strong>Warum musste ein Verein, die VDFU, gegr&#252;ndet werden?</strong><br />
Deutsche Feuerwehren sind Neuem nicht immer sofort so aufgeschlossen. Wir ben&#246;tigten eine Gesch&#228;ftsform, die es uns erm&#246;glicht Wettk&#228;mpfe zu organisieren, die Menschen zu versichern, Rechnungen zu schreiben usw.</p>
<p><strong>Was ist das Anliegen der VDFU?</strong><br />
Die VFDU e.V. m&#246;chte, wie es der Name schon sagt, die Unfallrettung in Deutschland verbessern. Wir denken nicht, dass wir alles besser wissen. Wir wollen nur mit den Wettk&#228;mpfen eine Plattform schaffen, auf der sich die Leute treffen, miteinander reden, zuschauen und praktisch arbeiten.  B&#252;cher, CD´s usw sind eine prima Grundlage, doch auch die Praxis darf nicht fehlen. So bieten wir neben den aufwendigen Szenarien auch den Erfahrungsaustausch mit anderen Personen, die mit der THL besch&#228;ftigt sind.</p>
<p><strong>Wie waren denn vor der VU2006 die Reaktionen auf die VDFU und ihr Anliegen?</strong><br />
In angespannter Haltung wurde beobachtet, wie sich die Vorbereitungen entwickelten, vorausgesetzt man wurde &#252;berhaupt beachtet.</p>
<p><strong>Gab es Kritik an dem von der VDFU vertretenen Anliegen oder am Verein selbst?</strong><br />
Man wird zwar zu Anfang ein wenig bel&#228;chelt, aber offene Kritik gab es keine.</p>
<p><strong>Gab es konkrete Schwierigkeiten bei der Organisation des Wettkampfes zu &#252;berwinden?</strong><br />
Ja, besonders aufwendig war es, mehr als 40 brauchbare Schrottautos zu bekommen. Der Wunsch, die finanzielle Belastung f&#252;r die Teams so gering wie m&#246;glich zu halten, konnte mit Sponsoren erf&#252;llt werden.</p>
<p><strong>Wie gro&#223; war denn der zeitliche und personelle Aufwand f&#252;r die VU?</strong><br />
Die Planung der oben genannten Personen erstreckte sich &#252;ber einen Zeitraum von &#252;ber einem halben Jahr, die hei&#223;e Phase begann 4 Wochen vorher. An den Wettkampftagen hatten wir &#252;ber 60 Helfer, das Abtransportieren der Pkws dauert nochmals 10 Werktage.</p>
<p><strong>Wie viele Helfer gab es im Vorfeld und wie viele bei der Veranstaltung?</strong><br />
Ca. 10 Helfer im Vorfeld und ca 60 w&#228;hrend der Wettk&#228;mpfe. In den Wochen danach sind wir zu dritt. Dabei ist vielleicht zu erw&#228;hnen, dass Helfer einer<acronym title="Freiwillige Feuerwehr"> FF </acronym>aus dem Landkreis Osnabr&#252;ck (Achmer), FF Stadt Osnabr&#252;ck (Voxtrup und Sutthausen) und des THW Osnabr&#252;ck zusammen gearbeitet haben und so dazu beigetragen haben, dass die Veranstaltung so erfolgreich wurde.</p>
<p><strong>Wie gro&#223; war Dein pers&#246;nlicher Aufwand?</strong><br />
14 Tage Urlaub, viele Stunden am Rechner, sehr wenig Zeit f&#252;r die Ehefrau. (Anmerkung S.C.: <em>Die Ehefrau war bei der VU mit von der Partie, als Verletztendarsteller.</em>)</p>
<p><strong>Wie ist das erste Fazit der VU 2006?</strong><br />
Ich glaube, es war ein erfolgreiches Wochenende. Den Teams hat es hoffentlich gefallen &#8211;  was das wichtigste f&#252;r uns ist. Die Helfer waren motiviert und kaum zu bremsen.</p>
<p><strong>Was f&#252;r ein Feedback kam von den Teams und den Zuschauern bisher?</strong><br />
Ich selbst habe bisher nur eine E-Mail erhalten, in der jemand seine Verbesserungsvorschl&#228;ge sendete, aber im G&#228;stebuch steht wohl &#252;berwiegend Positives. Momentan habe ich blo&#223; wegen der Aufr&#228;umarbeiten keine Zeit da reinzuschauen.</p>
<p><strong>Was hat dich positiv &#252;berrascht?</strong><br />
Das 14 Teams den Mut hatten, etwas v&#246;llig Neues mitzumachen, die vielen Zuschauer und der Eifer und die Motivation der Helfer der Freiwilligen Feuerwehren Voxtrup und Achmer.</p>
<p><strong>Gibt es eine VU 2007?</strong><br />
Ende 2006 wissen wir mehr.</p>
<p><strong>Gibt es etwas was man im n&#228;chsten Jahr besser machen will?</strong><br />
Ja, 1. Mehr Kaffee, und 2. m&#252;ssten wir an der Siegerehrung und dem Ende der Veranstaltung dann noch wesentliche Verbesserungen vornehmen. (Anmerkung S.C.: <em>Das mit dem Kaffee ist mir als Kaffeejunkie auch aufgefallen.</em>)</p>
<p><strong>Gab es Probleme, die man so im Vorfeld der VU nicht erwartet hatte?</strong><br />
Nur Kleinigkeiten, wie z.B. der PKW Transport in die Halle und wieder raus. Am Sonntag wussten wir dann, wie das geht. Oder der 3,5 Tonnen schwere Betonklotz &#8211; hat gedauert, bis der in der Halle war.</p>
<p><strong>Wie stellt ihr euch die weitere Entwicklung der VU und auch der VDFU vor?</strong><br />
Ich hoffe, dass unser Verein gr&#246;&#223;er wird und wir die Wettk&#228;mpfe irgendwann einmal in jedem Bundesland anbieten k&#246;nnen, um dann einmal j&#228;hrlich in Osnabr&#252;ck den „Bundeswettkampf“ durchf&#252;hren zu k&#246;nnen. Ist Zukunftsmusik, aber in 10 oder 20 Jahren schaffen wir vielleicht dieses Ziel.</p>
<p>Wichtig w&#228;re da nur, dass jetzt nicht jeder auf die Idee kommt, irgendwelche Wettk&#228;mpfe zu veranstalten, sondern dass wir dabei alle das „gleiche Lied spielen“, also die Wettbewerbe nach den gleichen Richtlinien und Bewertungen ablaufen. Die VFDU bildet Schiedsrichter aus und hilft gerne den Teams, wenn sie sich vorbereiten wollen.</p>
<p><strong>Sind Kooperationen angedacht?</strong><br />
Die VFDU ist momentan dabei, Mitglied in der <em>World Rescue Organisation</em> (WRO) zu werden. Ansonsten werden wir unparteiisch bleiben. Nat&#252;rlich brauchen wir Sponsoren und ich m&#246;chte mich hier auch noch mal ganz herzlich bei allen Sponsoren, vor allem aber den Firmen Weber Hydraulk und Rescue-tec bedanken, ohne deren Unterst&#252;tzung es keine VU 2006 gegeben h&#228;tte, aber so wie vielleicht eines Tages alle Organisationen, die mit THL beauftragt sind (Rettungsdienste, Feuerwehr, THW, usw.) bei uns an einem Tisch sitzen und die Wettk&#228;mpfe bereichern, so hoffe ich, dass wir zu jedem Wettbewerb auch firmen&#252;bergreifend alles an Rettungsger&#228;ten zu Verf&#252;gung stellen k&#246;nnen, was der Markt hergibt. War doch eine &#252;berw&#228;ltigende Ger&#228;teablage, oder?</p>
<p><strong>Warum wurde bei der VU2006 nicht auch der Limited Pit ausgetragen?</strong><br />
Eine Zeitfrage. Es war so schon knapp genug. Sonst h&#228;tten wir Freitag anfangen m&#252;ssen: das h&#228;tte bedeutet, dass viele Urlaub oder einen freien Tag gebraucht h&#228;tten. Das wollten wir beim ersten Mal nicht verlangen.</p>
<p><strong>Wieviele PKWs wurden tracktiert?</strong><br />
40</p>
<p><strong>Woher stammten die ganzen PKW?</strong><br />
Von Schrottpl&#228;tzen aus einem Umkreis von 150 Km</p>
<p><strong>Ein Tipp f&#252;r alle THL-Retter, auf was muss bei einem VU besonders geachtet werden?</strong><br />
Die ganze Gruppe muss immer in Bewegung sein, wie eine Maschine mit 6 Zahnr&#228;dern, wenn sich eins drehen soll, m&#252;ssen alle anderen auch rotieren. Und vergesst den Patienten nicht, passt auf euch auf und kommt immer gesund zur&#252;ck.</p>
<p>Danke Thomas Sellmeier f&#252;r das Interview.</p>
<p>Weitere Artikel &#252;ber die VU:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.feuerwehr-weblog.de/2006/11/22/vu2006-geht-nicht-gibts-nicht/">VU2006: Geht nicht, gibt’s nicht</a></li>
<li><a href="http://www.feuerwehr-weblog.de/2006/11/23/vu2006-team-interview-bad-schoenbron/">VU2006: Team-Interview &#8211; Bad Sch&#246;nborn</a></li>
</ul>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>VU2006: Team-Interview &#8211; Bad Sch&#246;nborn</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Nov 2006 15:01:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Cimander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Captain (Teamleiter) des  VU-Teams von der FF Bad Sch&#246;nborn, Abt. Mingolsheim (BW), Gregor Peters, erkl&#228;rte sich bereit, ein paar Fragen rund um die Vergleichswettk&#228;mpfe Unfallrettung 2006 in Osnabr&#252;ck zu beantworten. Ich habe &#8211; nach dem Verlust meiner Tonaufzeichnungen &#8211; das Interview per Email nachgeholt.
Wie seid ihr auf die VU aufmerksam geworden?
Durch das Feuerwehr-Forum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Captain (Teamleiter) des  VU-Teams von der<acronym title="Freiwillige Feuerwehr"> FF </acronym>Bad Sch&#246;nborn, Abt. Mingolsheim (BW), Gregor Peters, erkl&#228;rte sich bereit, ein paar Fragen rund um die Vergleichswettk&#228;mpfe Unfallrettung 2006 in Osnabr&#252;ck zu beantworten. Ich habe &#8211; nach dem Verlust meiner Tonaufzeichnungen &#8211; das Interview per Email nachgeholt.</p>
<p><strong>Wie seid ihr auf die VU aufmerksam geworden?</strong><br />
<em>Durch das Feuerwehr-Forum und Berichte im Internet.</em></p>
<p><strong>Gab es Probleme bei der Rekrutierung der Teammitglieder?</strong><br />
<em>Nein. Wir sind eine Gruppe von relativ jungen Leuten, die sich auch gelegentlich privat trifft, wie zum Beispiel zum Ski fahren.</em></p>
<p><strong>Wie gro&#223; war euer &#220;bungsaufwand?</strong><br />
<em>Wir haben etwa vier Monate vor der VU begonnen uns vorzubereiten. In dieser Zeit haben wir 17 zus&#228;tzliche &#220;bungen von im Schnitt 3 Stunden gemacht.<br />
</em></p>
<p><strong>Wie sahen eure &#220;bungsszenarien aus?</strong><br />
<em>Von den Unfallszenarien in etwa &#228;hnlich, wie die bei der VU. Nur konnten wir die Autos nicht so zerbeulen, dazu fehlten uns die M&#246;glichkeiten.</em></p>
<p><strong>Gab es Unterst&#252;tzung von der Abteilung und der Gemeinde? Oder ward ihr auf euch selbst gestellt?</strong><br />
<em>Wir durften die Einsatzuniformen und Ger&#228;te der Feuerwehr nutzen. Erweiterte Ausr&#252;stung wie zum Beispiel Schutzbrillen sowie Verbrauchsmaterial wurde in Eigenleistung beschafft. Die Teilnamegeb&#252;hr wurde zum Gro&#223;teil von der Feuerwehr &#252;bernommen. Der Versicherungsschutz war &#252;ber die Gemeinde hergestellt worden.</em></p>
<p><strong>Was ist euer Eindruck von der VU?</strong><br />
<em>Super Veranstaltung! Hoffentlich wird es auch ein VU2007 geben.</em></p>
<p><strong>Hat sich die Teilnahme gelohnt?</strong><br />
<em>Ja. Die Veranstaltung war auf jeden Fall sehr lehrreich. Denn alleine durch die intensive Vorbereitungszeit ist schon sehr viel h&#228;ngen geblieben. Wir haben geschaut, dass wir so &#252;ben, dass es immer noch einen Bezug zu den Realeins&#228;tzen gibt und nicht ausschlie&#223;lich f&#252;r den Wettbewerb.</em></p>
<p><strong>Was nehmt ihr an Wissen und Erfahrungen von der VU mit?</strong><br />
<em> Dadurch das man bei fast allen Teams zugeschaut und sich im Kopf zu jedem Szenario seinen Sicherungs- und Befreiungsplan erarbeitet hat, kann man bei vielen Lagen jetzt wesenlich ruhiger anfangen zu arbeiten. Man sieht so auch andere L&#246;sungen von anderen Teams. Denn alles was man schonmal gesehen hat bzw. alles was man im Kopf schoneinmal durchgespielt hat, f&#228;llt einem im Einsatz dann deutlich leichter.</em></p>
<p><strong>W&#252;rdet ihr wieder kommen?</strong><br />
<em>Wir rechnen fest damit, das wir, sofern m&#246;glich und die Veranstaltung erneut stattfindet, wieder dabei sind.</em></p>
<p><strong>Ihr habt den Preis f&#252;r die beste Team-Kommunikation bekommen. Was macht ihr anders als andere in diesem sehr sensiblen Bereich?</strong><br />
<em>Wie schon einmal erw&#228;hnt: das Team kennt sich untereinander. Au&#223;erdem war der Preis auch f&#252;r die Voraussetzungen, die wir hatten. Das komplette Team bestand aus Leuten mit Truppf&#252;hrerlehrgang. Wir haben uns komplett selbst organisiert und diese Teilnahme an dieser Veranstaltung erarbeitet.</em></p>
<p><strong> Hast Du Tipps f&#252;r andere Feuerwehren im Bereich der THL oder VU?</strong><br />
<em> Einen Leitsatz der hier ganz gut passt: Geht nicht, gibt&#8217;s nicht! Was ich damit sagen will ist: Egal wie die Lage sich beim Eintreffen darstellt, es gibt immer mehrere L&#246;sungsans&#228;tze zur Sicherung und Befreiung.</em></p>
<p><strong>Zum Schluss ein paar Angaben zu deiner Wehr.</strong><br />
<em>Die Freiwillige Feuerwehr Bad Sch&#246;nborn besteht aus zwei Abteilungen mit insgesamt neun Fahrzeugen. Die Gemeinde etwa 12000 Einwohner. N&#228;heres gibt es auf unserer Webseite: <a target="_blank" href="http://www.ffbs.de">www.ffbs.de</a>. </em></p>
<p>Danke Gregor Peters f&#252;r das Interview.</p>
<p>Weitere Artikel &#252;ber die VU:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.feuerwehr-weblog.de/2006/11/22/vu2006-geht-nicht-gibts-nicht/">VU2006: Geht nicht, gibt’s nicht</a></li>
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