Endlich bin ich dazugekommen, die Bilder und das Video (Teil 1) vom Training über “dynamische Strahlrohrführung” einzustellen.

An dieser Stelle ein “sorry” für die Verspätung an die Beteiligten, insbesondere auch an Ingo (FeuReX), der so freundlich war, einer gemischten Gruppe aus Ismaning, Haar und M-Waldtrudering zu zeigen, wie man ein Grossbrand in Miniatur darstellt und bekämpft.
Hintergrund zu dieser Übung ist die Tatsache, dass sich Feuerwehren zumeist viel zu wenig Gedanken über erfolgreiche Stahlrohrführung machen, geschweige denn daran ausbilden. Das Ergebnis sieht man bei vielen Aufnahmen von Grossbränden: Fassaden- und Dachwäsche. Vom Erdgeschoss versucht man, mit einem CM durchs kleine Dachfenster zu schiessen; dabei können durchaus Dachziegel lose gemacht werden (dafür gibt’s den Helm) oder es wird der Trupp auf der anderen Hausseite gewaschen (Feuerwehrmantel).
Geheimtipp: Dächer und Fassaden sind wasserdicht. Es empfiehlt sich, das Wasser direkt auf die Glut zu bringen.
Genau dafür ist diese wunderbare, leicht nachstellbare Übung gedacht. Man zündet einige Holzpaletten an, und wenn sie schön brennen, rückt man mit einem D-Rohr an, das zusätzlich mit einer durchgebohrten Metallscheibe auf 8l/m gedrosselt ist.
Ziel ist, den Wasserstrahl, auch mit aktiver Hilfe des Truppmanns, direkt auf die Glut zu applizieren und das Ergebnis zu beobachten. Wirklich einfach, und extrem lehrreich.
So braucht man kein Grossbrand und Wenderohr, um ordentliche Stahlrohrführung zu lernen. Das Ganze geht, vom Prinzip her, auch in klein. Auch eine gute Idee für Eure Jugendfeuerwehr.
Hier also das Video vom ersten Teil, Ingo (Hinweis: das ist nicht Plattdütsch) erklärt worum es geht und “liest” das Feuer. Fortsetzung folgt!
Links:
Das Video auf Sevenload
Video zum Download (mp4, 15mb)
Bilderstrecke auf Flickr
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