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Archiv der Kategorie 'Atemschutz'

Rußpartikel und HI

Geschrieben von Stefan Cimander / 25. September 2007

Bleiben wir bei giftigen Stoffen, die wir tagtäglich einatmen: Eine britische Studie fand heraus, dass Autoabgase (Diesel) das Risiko erhöhen, einen Herzinfarkt zu erleiden. Das Risiko werde durch das Einatmen verschmutzter Luft bei sportlicher Betätigung weiter erhöht. [mehr dazu auf wissenschaft.de: Von der Lunge direkt ins Herz oder telepolis.de: Ist Sport doch Mord?].

Alter Hut? Auch wenn vor einiger Zeit eine amerikanische Studie über den Zusammenhnag von Blasenkrebs und Rauchpartikel bei Feuerwehrmännern ein erhöhtes Krebsrisiko zeigte, kann man es nicht oft genug sagen: Atemschutz sollte konsquent getragen werden.

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Katastrophenplanung

Geschrieben von Irakli West / 26. Juli 2007

Bleiben wir bei Katastrophen: dieser Artikel [link geändert, danke, Hans!] nimmt die Empfehlung, für jeden IT-Mitarbeiter gut 160 Liter Wasser für Notfälle bereit zu halten, zum Anlass das alles als grossen Schmarrn zu deklarieren. Vielmehr sollte man einen Schritt zurückgehen und sich darüber Gedanken machen, wofür man eigentlich planen sollte:

In general, you can only reasonably prepare for disasters that leave your world largely intact. If a third of the country’s population dies, it’s a different world. The economy is different, the laws are different — the world is different. You simply can’t plan for it; there’s no way you can know enough about what the new world will look like. Disaster planning only makes sense within the context of existing society.

Klar, wenn der Atomkrieg alles verwüstet, bringt mir das schönste Wasser nichts. Eine Feuerwehr ist ja nichts anderes: wir können auftretende Schäden nicht vorhersehen, deshalb planen wir auch entsprechend und möglichst breit, bsp. bei Fahrzeugen, Geräten und Ausbildung. Das sollte man übrigens der einen oder anderen Feuerwehr erzählen…

Video: Heißausbildung

Geschrieben von Irakli West / 17. Juli 2007

So, endlich geschafft, ein Paar Eindrücke von der Heißausbildung im Flash-Over-Container bei ERHA-TEC zusammenzuschneiden. Wem mein nicht so gut hörbares blabla (Eindrücke) keinen Nutzen bringt, ab 2:40 einfach abschalten :)

Medium: de.sevenload.com
Link: de.sevenload.com

Ich wiederhole das gerne, aber es muss sein: Heißausbildung ist ein muss, ist lebensnotwendig, und macht unglaublichen Spaß. Hoffentlich kommt etwas vom Erlebnis aus dem Video rüber.

Wenn ihr dieses Thema mit Eurer Wehr angehen wollt: idealerweise sollte diese Ausbildung grob in vier Stufen unterteilt sein.

  • Grundausbildung
  • Ausbildung im gasbefeuerten Container
  • Wärmegewöhnung im feststoffbefeuerten Container
  • Flash-Over-Ausbildung

Sinnvoll ist es, diese Reihenfolge einzuhalten. Sinnvoll sind noch “Zusatzmodule”:

Dazu gehört natürlich auch die richte Schutzausrüstung sowie die Unterstützung seitens der Kreisführung. Gerade bei diesen zwei Punkten stößt es mich auf, dass die Sicherheit der Feuerwehrleute fahrlässig aufs Spiel gesetzt wird. Das geht soweit, dass ganze Landkreise ihren Feuerwehren die Heißausbildung verbieten oder davon abraten, weil die “zu gefährlich” sei.

Diese Ausbildung soll keine “Helden” generieren, sondern erstens die eigenen Grenzen erkennen lassen, sowie das richtige Vorgehen in bestimmten Situationen.

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Eindrücke: Flash-Over

Geschrieben von Irakli West / 25. Juni 2007

Vor einigen Wochen war ich im Container bei Erha-Tec. Leider muss das vollwertige Video ein wenig hinten anstehen, bis ich in der Arbeit ein wenig mehr Luft habe.

Inzwischen habe ich jedoch ein Paar Aufnahmen von Flash-Over zusammengeschnitten. Vermutlich das Faszinierendste, was ich je gesehen habe.

Medium: de.sevenload.com
Link: de.sevenload.com

Die Hitzebelastung ist in einer WGA (Wärmegewöhnungsanlage) wesentlich größer, aber auch hier ist sie nicht ohne. Allerdings liegt das Hauptmerkmal der Ausbildung nicht auf Belastung, sondern auf das “Lesen” eines Flash-Overs und seiner Vorboten. Dazu kommt noch der Umgang mit dem Hohlstrahlrohr als “Blocker”: erstaunlich, was man mit ein Paar gezielten Stößen so alles stoppen kann.

Weitere Infos und “ordentliches” Video folgen…

Da wo andere rauskommen…

Geschrieben von Irakli West / 24. Mai 2007

…da darf ich zumindest nach Plan die nächsten drei Jahre wieder reinrennen. Alles im grünen Bereich, Blutdruck ein wenig hoch. Stress und Kleinkinder halt.g26.jpg

Funktion: Zufällige Seite

Geschrieben von Irakli West / 21. April 2007

Neuer WordPress-Plugin installiert: Random Page. Klickt hier und ihr bekommt eine zufälllige Seite aus der Datenbank angezeigt. Diese Funktion ist auch in der Spalte rechts unter “Meta” zu finden. Viel Spaß damit :)

Wen’s interessiert: das Plugin gibt’s hier zum download.

[TechCrunch]

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Ökfa-Film: Inspiration

Geschrieben von Irakli West / 17. April 2007

Ich liefere derzeit ein wenig Input für einen Feuerwehr-Imagefilm. Ein Quell der Inspiration sind dabei Militär-Werbefilme. Hier sind zwei Extreme, was die Durchführung betrifft:

Kanada:

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Zweimal Japan:

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Andere Länder, andere Sitten!

Studie: Erhöhtes HI-Risikio bei Feuerwehrleuten

Geschrieben von Stefan Cimander / 23. März 2007

Das Ärzteblatt berichtet über eine Studie aus den USA, die das Herzinfarktrisiko bei Feuerwehrleuten untersuchte.

Der Forscher hat alle 1.144 Fälle von Feuerwehrleuten analysiert, die in den USA zwischen 1994 und 2004 im Dienst verstarben – ausgenommen der Opfer des 11.Septembers. Es stellte sich heraus, dass 449 (39 Prozent) an kardiovaskulären Erkrankungen gestorben waren, davon die meisten an einem Herzinfarkt. Von den tödlichen Herzinfarkten ereigneten sich 144 (rund ein Drittel) während der Rettungsarbeiten. Da Feuererwehrleute nur etwa ein bis 5 Prozent ihrer Dienstzeit mit Rettungsarbeiten beschäftigt sind, ergibt sich ein deutlich erhöhtes Risiko. Es steigt nach den Berechnungen von Kales während der Rettungsarbeiten um den Faktor 136, während eines Alarms um den Faktor 14, bei der Rückkehr vom Einsatz um den Faktor 10,5. Auch beim sportlichen Training, mit dem die Feuerwehr die Mitarbeiter fit hält, kommt es 6,6-fach häufiger zu Herzinfarkten als im Bürodienst. [Ärzteblatt]

Allerdings, so die Studie, sei das HI-Risiko verglichen mit der Gesamtbevölkerung nicht höher, da sich bei der Feuerwehr die “vor allem körperlich fitte Menschen für den Dienst bei der Feuerwehr” bewerben. Im Feuerwehr-Forum gab es kürzlich eine Diskussion, in der u.a. geschrieben wurde, dass gerdae der letzte Satz so nicht stimmt: So was wie eine G26 gäbe es vielerorts nämlich nicht.

Feuerwehr, Feuerwehrmann, USA, Studie, Gesundheit, Herzinfarkt

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Nachgefasst: Kongress “Atemschutzunfaelle.eu – LIVE 2007″

Geschrieben von Stefan Cimander / 22. März 2007

Unter dem Titel „Atemschutzunfaelle.eu – LIVE“ veranstaltete das Team von atemschutzunfaelle.eu am 17.03.2007 zum ersten Mal in der 11jährigen Geschichte des Teams einen eigenen Kongress. Das Thema war „Atemschutzunfälle – Ursachen und Lehren“. Veranstaltungsort war die Turnhalle des TSV Friedberg Fauerbach.

Referenten und Team

Das Team befasst sich seit 1996 mit der Erfassung und Dokumentation von Atemschutzunfällen in Deutschland und dem Ausland. Das Team ist mittlerweile auf 12 Mitarbeiter angewachsen und besteht aus Feuerwehrangehörigen aus Deutschland, Luxemburg und Belgien.

Den ganzen Artikel lesen …

Veröffentlichungen und deren Auslegung

Geschrieben von Ingo Horn / 22. März 2007

Die folgenden Gedanken kamen mir beim Kontakt mit mehreren Feuerwehrangehörigen, die mir erzählten, dass in ihrer Wehr, bzw ihrem Landkreis der Ausstieg aus teilweise komplett ausgereiften Übungskonzepten nach einer Veröffentlichung des AFKzV erwägt wird. Teilweise auch auf Anraten von Mitarbeitern einiger Unfallkassen… Die Gedanken sind meine eigenen Gedanken…

Es ist erstaunlich: Als im Jahr 2002 die FwDv7 eingeführt wurde, ging ein Aufschrei durch die Feuerwehren. Der Untergang des Abendlandes wurde heraufbeschworen, angesichts einer weiteren Vorschrift, die eigentlich inhaltlich nichts weiter war, als die Manifestierung einiger Sicherheitsmaßnahmen, die bei Anwendung des gesunden Menschenverstandes sowieso zum Tragen kommen sollten.
Jetzt gibt es seit einiger Zeit eine Veröffentlichung des AFKzV zur thermischen Belastung von Atemschutzgeräten. Sinngemäß wird hierin gefordert, dass Lungenautomaten, bzw. Atemschutzgeräte nach extremer thermischer Beanspruchung eingehend überprüft werden müssen, wozu beispielsweise auch das Zerlegen eines Lungenautomaten in seine Einzelteile gehört.
Weiterhin existiert eine Sollvorgabe, Übungsgeräte für den Übungsdienst in extremen Temperaturbereichen vorzuhalten, bzw. falls diese zurück in den Einsatzdienst überführt werden, eben wieder eine entsprechende Prüfung vorzunehmen.
Interessanterweise findet dieses Rundschreiben eine erstaunlich schnelle Verbreitung und auch schnelle Umsetzung… allerdings nur in der Form, dass man sich entscheidet, auf realitätsnahe Ausbildung mit Feuer zu verzichten.
Der richtige Weg und im Sinne des Rundschreibens, oder ist das einfach nur eine willkommene Ausrede, um sich aus teurer Ausbildung heraus zu winden und damit wieder mehr Geld für technische Spielereien zu haben? Den ganzen Artikel lesen …