06.10.06

Ich bin Feuerwehrmann

Seit 12 Jahren bin ich bei der Feuerwehr. Freiwillig und ohne Bezahlung.
Seit 12 Jahren bin ich täglich in Bereitschaft, habe meinen „Melder“ (korrekt: Funkmeldeempfänger) fast ständig bei mir. Auch nachts. Da steht er auf meinem Nachttisch in der Ladestation. Aber das heißt nicht, dass er schlafen würde. Wie oft er mich mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen hat, weiß ich nicht mehr.

Den Rest gibt's bei RP-Online.

(danke, Wolfgang!)

Geschrieben von Irakli um 17:44 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack

05.10.06

Feuerwehrmann in den Vereinigten Arabischen Emiraten

Sven machte uns auf ein Stellenangebot der ProfiNet GmbH aufmerksam. Die Firma sucht Feuerwehrmänner für die Anpassung des Brandschutzes an deutsche Standards in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Schwerpunkt der Tätigkeit ist die Ausbildung. Die Ausschreibung gibt es hier (PDF).

Wer Lust auf ein wenig "Abwechslung" und andere Kulturen hat, kann ja mal sein glück versuchen.

Geschrieben von Stefan C. um 10:19 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack

03.10.06

Seminar "Sicherheit im Innenangriff" Winsen, 14.10.

Ich wiederhole mich diesbezüglich sehr gerne: wer kann, sollte die Möglichkeit nutzen und über den Tellerrand gucken. Über die Ausbildung in der eigenen Wehr oder dem eigenen Kreis hinaus gibt es beispielsweise Symposien. Ich habe bislang derer zwei besucht: einmal in Winsen im März (so lange her...) und vor Kurzem in Mühldorf. Leute, es lohnt sich. Zwar muss man nicht alles das, was man hört 1:1 bei sich umsetzen, aber es öffnet den Horizont und bietet neue Perspektiven. Auch hat man die Möglichkeit, sich mit ganz anderen auszutauschen. Prima Sache.

Am Samstag, den 14. Oktober habt ihr die Möglichkeit, in Winsen ein Seminar zum Thema "Sicherheit im Innenangriff" zu besuchen. Meiner Meinung nach das wohl wichtigste Thema überhaupt, denn damit hängt sehr vieles zusammen: PSA, Taktik, Strahlrohrführung, Kommunikation sind nur ein Paar Beispiele.

Sven und sein Team mussten die Vorträge ein wenig neu mischen, aber, wie ich finde, durchaus zum Vorteil. Schaut Euch das neue Programm an (word doc zum Download) und meldet euch dort an. Es lohnt sich!

Geschrieben von Irakli um 21:40 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack

29.09.06

Trotz SoSi kam es zu Unfall

Freiburg (BW). Ein Rettungswagen fährt mit eingeschaltetem SoSi und mit Schrittgeschwindigkeit bei Rotlicht über eine große Verkehrskreuzung. Alle Autofahrer halten an und machen Platz. Alle? Nein, ein 63 Jahre alter Autofahrer freut sich darüber, dass man ihm Platz macht und fährt an den haltenden PKWs vorbei. Der Hacken ander Sache: Den Rettungswagen hat er offenbar weder gehört noch gesehen, so die Ermittlungen der Polizei, denn anders ist es nicht zu erklären, dass der Mann mit dem Einsatzfahrzeug zustammenstieß. Der Autofahrer wurde dabei leicht verletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 7000 Euro.

Geschrieben von Stefan C. um 09:14 |Permanenter Link | | Kommentare (3) | TrackBack

27.09.06

Frauen in der Feuerwehr (11): 25 Jahren Frauen-Löschgruppe

Die Freiwillige Feuerwehr Schlackenreuth feiert in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum: Es jährt sich zum 25. Mal die Gründung einer Frauengruppe in der Feuerwehr. Die Gruppe war ins Leben gerufen worden, um Probleme bei der Sollstärke zu beheben. Einen sehr ausführlichen und amüsanten Artikel dazu gibt es bei der Frankenpost.

Teil: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10

Geschrieben von Stefan C. um 10:16 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

26.09.06

Die Sorgen und Nöte so mancher Feuerwehr

In Mainz (Rheinland-Pfalz) ist man bei der Stadt großzügig und wartet auch Atemschutzgeräte der Freiwilligen Feuerwehr, Hamburg leistet Bremen „Entwicklungshilfe“ und Gelterkinden (Basel-Land, Schweiz) will seine Feuerwehr nicht hergeben.

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In Mainz übte die Opposition im Stadtrat Kritik am für die Feuerwehr zuständigen Dezernenten, er kümmere sich zu wenig um die Freiwillige Feuerwehr der Landeshauptstadt, das berichtet der Main-Rheiner. In dem Artikel ist von Vernachlässigung und Geringschätzung der Freiwilligen Feuerwehr, mangelhafter Ausstattung etc die Rede. In Zeiten knapper Kassen und Legitimationszwang der Freiwilligen Feuerwehren leider Alltag. Interessant fand ich folgende Aussage in dem Artikel:

Über die erforderliche Grundausstattung hinaus werde die Wartung aller Geräte der Freiwilligen Wehren durch die Stadt übernommen - neuerdings auch die Wartung der Atemschutzgeräte, die durch die Fördervereine gekauft wurden.

Muss man diese Aussage kommentieren?

Wie ich diesen Vorgang verstehen soll, weiß ich noch nicht: Die Feuerwehr der Hansestadt Hamburg schenkt der Landesfeuerwehrschule Bremen zwei Löschfahrzeuge. Bei den Fahrzeugen handelt es sich um 23 bzw. 25 Jahre alte Löschgruppenfahrzeuge vom Typ LF Hansa. Die Feuerwehr Hamburg begründet diesen Akt mit Nachbarschaftshilfe. [Hamburger Abendblatt]

Gelterkinden in der Schweiz hat auch Probleme mit der Feuerwehr, diese will nicht das, was die Gemeinde will. Weder die kommunale Feuerwehr, noch die Gelterkinder Bürger wollen, dass die örtlichen Brandbekämpfer mit einem Feuerwehrverbund fusionieren. Die Gemeinde hofft durch die Fusion Geld sparen zu können. Die Bürger sammelten Unterschriften. Der Gemeinderat sieht sich aber nicht zuständig. [Volkstimme.ch]

Geschrieben von Stefan C. um 16:30 |Permanenter Link | | Kommentare (5) | TrackBack

22.09.06

Explosion in Lehrberg (BY) (UPDATE)

12:40: Bild bei Spiegel Online

11:40: Bei Radio8 spricht man nun von zwei Toten

10:30 Im Bayerischen Lehrberg (Google Maps) kam es heute morgen zu einer Explosion, bei der mehrere Menschen schwer verletzt wurden. Auch von Verschütteten ist die Reden. Unter den Opfern sollen auch Rettungskräfte sein.

Wohl rückten die Kräfte zu einer Gasausströmung aus, im späteren Verlauf erfolgte dann die Detonation / Verpuffung / Deflagration / Explosion.

Infos folgen im Laufe des Tages.

Links:
FF Lehrberg
Spiegel Online
Express.de

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Geschrieben von Irakli um 10:16 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack

Der Feuerwehr-Köhler

Ausgerechnet aus der Schweiz kommt der Hinweis :)

Hier ein Auszug aus der Rede des Bundespräsidenten Horst Köhler in der Kepler-Oberschule in Berlin-Neukölln:

Die Bildungsangebote in der Schule sind das eine. Es geht aber auch darum, die Bildungsmöglichkeiten außerhalb der Schulen besser zu nutzen. Mir gefällt die Idee, dass jede Schule dafür Lotsen haben sollte: Lehrer oder ehrenamtliche Helfer, die den Weg weisen zu Stadtbüchereien, Sportvereinen, zu den Pfadfindern oder auch zur Freiwilligen Feuerwehr. Und gemeinnütziges Engagement sollte ruhig im Schulzeugnis dokumentiert werden. In einigen Bundesländern geschieht das bereits. Kinder und Jugendliche haben Freude daran, zu helfen, Pflichten und Verantwortung zu übernehmen - und das sollte Anerkennung finden.

Weiss jemand, in welchen Bundesländern solch ein Engagement seinen Weg ins Zeugnis findet? Wenn ja, wie?

(Danke, Marcel!)

Geschrieben von Irakli um 08:51 |Permanenter Link | | Kommentare (5) | TrackBack

20.09.06

TV-Tipp: "Feuer und Flamme - Im Einsatz mit der Feuerwehr"

Heute zur unmöglichen Zeit auf einen unmöglichen Sender, zumindest was die Empfangsmöglichkeit angeht: um 23:15 sendet Süddeutsche TV auf DMAX (nur über Astra hier die Empfangsmöglichkeiten) eine Reportage über die Ausbildung bei der BF München. Hat nicht so viel mit dem Titel zu tun, aber es handelt sich ja um ein Sender für Männer.

Dort heisst es:

Die harte Ausbildung bei der Berufsfeuerwehr Das Feuer bestimmt ihr Leben. Nichts fasziniert sie mehr und nichts fürchten sie mehr. 27.000 Berufsfeuerwehrmänner gibt es in Deutschland. Wer sind die Männer, die der Gefahr ins Auge sehen und im wahrsten Sinn des Wortes durchs Feuer gehen? Der 24jährige Berliner Roman L. wollte schon als Kind nur eines: Feuerwehrmann werden. Aber in Berlin werden aus Geldmangel keine Ausbildungsplätze angeboten. Rund 16.000 Euro kostet die sechsmonatige Grundausbildung. So tritt Roman im Oktober 2002 mit knapp 300 Gleichgesinnten zur Einstellungsprüfung der Feuerwehr München an. Beim körperlichen Leistungsnachweis fallen die ersten aus: 1000 Meter-Lauf, 50 Meter Schwimmen, Streckentauchen, Weitsprung, 85 Kilo Bankdrücken und Klimmzüge - alles an einem Vormittag. Der besondere Härtetest: Alle müssen auf die voll ausgefahrene Drehleiter: 30 Meter hoch in 70 Sekunden und oben nur mit einer Hand festhalten. Wer das nicht schafft, fliegt raus. Aber auch wer nur sportlich fit ist, hat keine Chance. Denn auch Aufsatz, Diktat und Matheaufgaben ohne Taschenrechner müssen bewältigt werden. Für alle Prüfungsteile gilt: Wer hier nicht besteht, wird es im Einsatz niemals schaffen. Denn der Leitspruch lautet: ‚Unsere Hilfe beginnt dort, wo andere nicht mehr weiter können.“ Nur die besten 30 dürfen die Feuerwehrschule besuchen. Roman ist einer von ihnen. Süddeutsche TV hat die Nachwuchsfeuerwehrmänner ein Jahr lang begleitet, zeigt die harte Ausbildung, den Kampf gegen das Feuer und um die Anerkennung der erfahrenen Kollegen.

Man darf gespannt sein, vor Allem ob das überhaupt jemand sieht. Für die Münchner und jene, die zur BF wollen fast ein Muss.

Geschrieben von Irakli um 09:04 |Permanenter Link | | Kommentare (11) | TrackBack

14.09.06

Feuer löschen in Berlin

...oder auch nicht. Frage mich was das soll?

Die Feuerwehr wurde gestern Abend gegen 21 Uhr 40 zu einem angeblichen Feuer in der Karl-Kunger-Straße 20 in Treptow gerufen. Als die Feuerwehrleute ankamen, wurden sie sofort von vier bis fünf Jugendlichen verbal und körperlich attackiert. Ein Feuerwehrmann wurde durch einen Flaschenwurf am Bein getroffen, allerdings aufgrund der Schutzkleidung nicht verletzt. Drei der Täter im Alter zwischen 19 und 21 Jahren konnten durch die Feuerwehrmänner festhalten und der Polizei übergeben werden. Ein Feuer konnte nicht festgestellt werden.

(Danke, Manuel!)

Geschrieben von Irakli um 06:49 |Permanenter Link | | Kommentare (5) | TrackBack

10.09.06

TV-Tipp: Sat1, Planetopia, 22:45

Heute Abend, Sonntag 10.09., sendet Sat 1 in der Sendung Planetopia einen Beitrag mit für uns relevanten Inhalt (infos):

Feuer löschen - brandgefährlich: Der moderne Kampf gegen unberechenbare Flammen

Reisserisch aufgehängt, aber anders geht's natürlich nicht. Also Feuerwehrmütze ablegen, sich von mir aus in den Bäcker um die Ecke hineinversetzen und zuschauen. Diskussion dann gerne hier in den Kommentaren!

(danke, Kai!)

Geschrieben von Irakli um 18:06 |Permanenter Link | | Kommentare (3) | TrackBack

06.09.06

TV-Tipp: "Katastrophenspiel" heute, ARD, 21:45

Klingt interessant: heute, 21:45, sendet das Erste eine Doku über eine ManV-Übung in Bremen mit terroristischem Hintergrund (Bombe + Public Viewing). Programmhinweise hier.

Rund 600 Menschen feiern vor einer Großbildleinwand. Plötzlich explodiert eine Bombe. Wenig später treffen die ersten Rettungskräfte ein. Das grausige Szenario gehört zu einer Übung: Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst proben den Ernstfall.

Schaue ich mir nach Möglichkeit an. Wäre sicher interessant, das hier zu diskutieren. War jemand bei der Übung dabei? War das WM-Vorbereitung?

(Danke, Wolfgang!)

Geschrieben von Irakli um 09:11 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

02.09.06

Veranstaltungstipp: Rodheim, 3.9., Tag der Hilfsorganisationen

Schon Pläne für Morgen? Morgen, Sonntag, den 3.9. veranstaltet die FF Rodheim ihren Tag der Hilfsorganisationen. Verspricht spannend zu werden:

An diesem Tag stellen sich die Organisationen Arbeiter Samariter Bund Wetterau (ASB), Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft Wetterau (DLRG), Deutsches Rotes Kreuz Rosbach und Friedberg, Freiwillige Feuerwehr Rodheim, Rosbach und Friedberg, Malteser Hilfsdienst Wetterau, Notfallseelsorge Wetterau, Polizei Friedberg und Technisches Hilfswerk Friedberg (THW) der interessierten Öffentlichkeit vor.

Bericht über diese Veranstaltung folgt! Viel Spaß dabei, Carsten und Kollegen!

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Geschrieben von Irakli um 17:35 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

25.08.06

Knöllchen von der Feuerwehr

Die Polizei kommt, wenn Sie einen Unfall bauen oder jemand in ein Haus eingebrochen ist. Die Feuerwehr kommt, wenn es brennt und wenn Menschenleben in Gefahr sind. In Rostock könnte es aber bald ganz anders kommen: Wer falsch parkt, zu dem kommt die Berufsfeuerwehr. Der Falschparker bekommt dann ein Knöllchen von den hanseatischen Brandbekämpfern verpasst.

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Hintergrund dieser Maßnahme ist der Bericht des Landesrechnungshofes Mecklenburg-Vorpommern (PDF), der massive Stelleneinsparungen vorschlägt. Die Stadt Rostock bereitet nach einem Bericht der Ostsee-Zeitung deshalb 50 betriebsbedingte Kündigungen vor.

Der Landesrechnungshof schlägt bspw. konkret vor, dass Berufsfeuerwehrleute die Arbeit der Politessen übernehmen sollen. Wer jetzt aufschreckt und von Skandal spricht, der sollte einen genaueren Blick in den Abschnitt "Empfehlungen zu einzelnen Organisationsbereichen" schauen. Die Studie des Landesrechnungshofes kommt nämlich zu dem Ergebnis, dass das "Stadtamt" wie auch die Feuerwehr zu viel Personal habe. Vorgeschlagen wird deshalb:

Die vorgeschlagenen Stellenreduzierungen im Bereich der Überwachung des ruhenden Verkehrs und des Ermittlungsdienstes sollten durch den Einsatz von Feuerwehrbeamten des mittleren Dienstes in der Größenordnung von mindestens 15,00 Stellen kompensiert werden.

Weiter heißt es:

Vom Gesamtstellenbestand entfallen auf die drei Wachbezirke 202,00 Stellen. Angesichts hoher Bereitschaftsdienstanteile sollte in der Größenordnung von mindestens 15,00 Stellen eine Unterstützung von Außendienstaufgaben des Stadtamtes vorgesehen werden (Ermittlungsdienst, Überwachung ruhender Verkehr). (...) Die Ergänzungsbeschäftigung der Feuerwehrbeamten wird auch in anderen Städten praktiziert (z. B. Schwerin). Sie ist durch die einschlägige Rechtsprechung zur amtsangemessenen Beschäftigung von Beamten gedeckt.

Geschrieben von Stefan C. um 13:57 |Permanenter Link | | Kommentare (4) | TrackBack

Brandserie aufgeklärt: Ratet mal wer de Täter war?

Stade (Nds.). Einen großen Ermittlungserfolg konnte die Polizeiinspektion Stade am Freitagmorgen vermelden. Nach einer seit November 2005 andauernden Brandserie konnte ein 18-Jähriger verahftet werden.

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Foto: Polizeiinspektion Stade

90 Brände in einem dreiviertel Jahr ist die Bilanz einer Brandserie in Buxtehude. Am Mittwoch konnte die Polizei nach personalintensiven Ermittlungen einen 18-Jährigen Feuerwehrmann festnehmen. Der junge Mann gab schon mehr als zehn der vorgeworfenen Brandstiftungen von Containern und von einem Strohballenanhängers zu. Die Ermittlungen der Polizei dauern weiter an.

Angezündet wurden dabei hauptsächlich Altpapiercontainer und -tonnen, Altkleidersammelbehälter, Bauschuttcontainer, PKW`s und Heu- und Strohrundballen. Die Brandserie ereignete sich überwiegend an den Wochenenden und in der Nacht. Das schnelle Eingreifen der Freiwilligen Feuerwehren in Buxtehude verhinderte jedoch größere Schäden. Der entstandene Gesamtschaden wird mit mehreren tausend Euro angegeben, rechnet man die Einsatzkosten der Feuerwehr dazu, steigt diese Summe noch erheblich an.

Geschrieben von Stefan C. um 08:31 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack

24.08.06

Gericht entscheidet: Sirene zu laut

Ist es die Maßnahme der Feuerwehr an der Einsatzstelle, die vor Gericht endet, ist es das Sondersignal im Straßenverkehr oder ist es allein schon die Anwesenheit der Feuerwehr, vieles davon landete in den vergangenen Monaten vor Gericht. So auch in Grünendeich (Niedersachsen).

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Warnsirene. Foto: Wikimedia

In der Samtgemeinde gab es einen Streit um die Lautstärke der Motorsirene. Diese alarmiert die Feuerwehr, dient aber auch für Zwecke des Katastrophenschutzes. Vor fünf Jahren begann der Ärger mit Anwohnern über die Mastsirene. Damals suchte die Gemeinde einen neuen Standort für die Geräuschmaschine, der auch gefunden und den Bewohner vor die Türe gesetzt wurde.

Die Lautstärke von 106 dB(A) war den Anwohnern zu laut. Deshalb klagten diese beim Verwaltungsgericht Stade. Der zuständige Richter wies Bedenken gegen den Standort ab, denn Belange des Katastrophenschutzes stünden höher als „örtliche Animositäten“. Er ordnete jedoch eine Untersuchung der Lautstärke des Geräts an. Die Messung zeigte: Der vom Oberverwaltungsgericht München als „gerade noch erträglich“ angesetze Wert von 97 dB(A) wurde überschritten. Die Gemeinde lies die Sirene umbauen.

Der Grund, weshalb die Sirene 2001 verlegt wurde, mag, so das Tagblatt, auch ein Grund für das Hochschlagen der Emotionen gewesen sein. Ursprünglich war das Gerät auf dem Dach eines der Gemeinde gehörenden Haus montiert. Die Gemeinde konnte das Haus aber nur ohne Sirene verkaufen. Gekauft hat das Haus die Lebensgefährtin des Gemeindedirektors, die beide mit ihrer Familie dort einzogen. Weshalb die Mastsirene nicht neben dem Haus errichtet wurde, wie betroffene Bürger forderten, bleibt rätselhaft.

(Danke Sven K. für den Hinweis)

Geschrieben von Stefan C. um 12:58 |Permanenter Link | | Kommentare (3) | TrackBack

22.08.06

Feuerwehr und Entertainment (3): Feuerwehr im PC-Game

Gerade erst las ich in der Süddeutschen Zeitung ein Interview über die Computerspielindustrie mit „Sims“-Erfinder Will Wright, als ich über die Rezension eines weiteren Feuerwehr-PC-Spiels gestoßen bin. Um es vorwegzunehmen, die Rezension fällt vernichtend aus. Das Spiel „Feuerwache“ soll von der Umsetzung her noch nicht mal mit dem altehrwürdigen „Emergency 2“ mithalten können.

Die anderen Feuerwehr-Games glänzen aber auch nicht mit spielerischer Raffinesse: Fire Department 3 wurde von mir allein schon der Story wegen kritisiert. Emergency 4 soll dagegen besser sein. Inwiefern besser, mag ich nicht zu beurteilen. Wäre schön, wenn einige Leser hierzu einen Spielbericht schreiben und uns damit erhellen können.

Die geringe Größe der Feuerwehrcomputerspielergemeinde hat wohl Auswirkungen auf das Angebot. Angebot im Sinne von Pluralismus, also Auswahl an verschiedene Spielen, Angebot aber auch im Sinne von „Geboten bekommen“.

Wer spielt denn überhaupt ein solches Game? Ein Gruppen- oder Zugführer bestimmt nicht. Zur Grundausbildung sind die Games auch nicht geeignet. Also bleiben hoffentlich nicht die Voyeure übrig, die der Feuerwehr im realen Leben die Arbeit so wahnsinnig erleichtern. Und ob Brandschutzerziehung dadurch gefördert wird, bezweifle ich ebenfalls.

Ich persönlich tue mich mit einigen Echtzeitstrategiespielen schwer, dazu gehören auch die Feuerwehrspiele. Da die Grafik, verglichen mit meinen Favoriten (Empire Earth, Age of Empires, Civilization, Anno), nicht wirklich mithalten kann, ist die Brand „Feuerwehr“ für mich kein Kaufgrund.

Was haltet ihr von Feuerwehr-Games? Schon mal gespielt? Was war euer Eindruck? Freue mich auf Kommentare.

Geschrieben von Stefan C. um 13:27 |Permanenter Link | | Kommentare (6) | TrackBack

16.08.06

Junge Welpen Opfer von Flammen

Lowell (USA). Die Fahrt zu Tierhandlungen im US-Staat Massachusetts in einem LKW wurde 60 Welpen am Montag zu Verhängnis. Ein defekter Kühler im Anhänger des Lastwagens verursachte ein Feuer. Der Fahrer bemerkte den Rauch und verständigte die Feuerwehr. Die Helfer konnten die Tiere aber nicht mehr retten. Die jungen Hunde waren zwischen acht und zwölf Wochen alt.

Geschrieben von Stefan C. um 11:04 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

Feuerwehr hilft Selenogradsk

Pinneberg (Nds.). Materielle Hilfe für russische Feuerwehren organisierte der Kreisfeuerwehrverband Pinneberg und die Freiwillige Feuerwehr Wedel. Am Donnerstag startet der zweite Hilfstransport für den russischen Kreis Selenogradsk.

Drei Fahrzeugen und neun Personen bringen Hilfsgüter für das dortige Krankenhaus, das Kinderheim und die Musikschule sowie die Feuerwehr in Selenogradsk. Initiiert und organisiert wurde diese Aktion von dem ehemaligen stellvertretenden Wedeler Wehrführer Jürgen Geschwandtner und Kreiswehrführer Bernd Affeld.

Die Feuerwehr in Selenogradsk ist nach deutschen Maßstäben gemessen schlecht ausgestattet. Technik und Schutzkleidung, die in Deutschland laut Norm und anderen Vorschriften nicht mehr genutzt werden darf, ist bei den russischen Kameraden hoch willkommen und eine große Hilfe bei der Bewältigung ihrer Aufgaben.

Zahlreiche Feuerwehren aus dem Bereich des KFV Pinneberg haben zu diesem Transport beigetragen. Er umfasst u. a. eine Tragkraftspritze, Kohlenstoffdioxid- und Pulverlöscher verschiedener Größen, Armaturen und Schläuche, Schutzkleidung und Helme und sogar ein Schlauchboot.

Das Material wird mit dem Lkw des ABC-Dienstes sowie zwei Kleinbussen (vom KFV und von der FF Wedel) auf die etwa 1100 Kilometer lange Reise nach Russland gehen.

Die Verbindung der russischen und deutschen Feuerwehren besteht bereits seit mehr als zwei Jahren. 2004 hatte Geschwandtner erstmals einen ähnlichen, wesentlich kleineren Transport organisiert. Im Herbst 2004 waren acht Feuerwehrleute aus Selenogradsk mit ihrem Chef Eduard Kolkin zur Ausbildung im Kreis Pinneberg.

[redigierte Pressemitteilung KFV Pinneberg]

Geschrieben von Stefan C. um 10:38 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack

15.08.06

BF Dortmund bedankt sich bei Feuerwehr Witten

Witten (Nrw). Seit dem Wochenende rollt in den Fußballstadien der Republik wieder der (Bundesliga-) Ball. Trotzdem gibt es noch einige Nachwehen der Fußballweltmeisterschaft, die grade erst einmal seit fünf Wochen vorbei ist. Die Wittener Feuerwehr hatte bei diesem sportlichen Großereignis die Nachbar- und WM-Stadt Dortmund mit Einsatzkräften und deren "Know-how" unterstützt. Dafür hat sich der Dortmunder Feuerwehr-Chef Dipl. Ing Harries jetzt ausdrücklich bei Wittens Branddirektor Hans-Joachim Donner bedankt.

Harries schreibt: "Die Behörden und Institutionen der polizeilichen und nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr standen als Garant für eine sichere Ausführung dieses Ereignisses im Blickpunkt der Weltöffentlichkeit. Besucher aller Kontinente trugen durch ihr vorbildliches Verhalten dazu bei, schlimmere Ereignisse zu vermeiden. Darüber hinaus kann man den Medien entnehmen, dass das Gefühl der Sicherheit in allen Austragungsorten deutlich zu spüren war.

Bei der Bewältigung unserer Aufgabe, den hohen Sicherheitsansprüchen gerecht zu werden, haben Einsatzkräfte der Feuerwehr Witten die Dortmunder Feuerwehr mit einem mobilen Führungsstab an allen Dortmunder Spieltagen und an allen bundesweiten 24 Spieltagen mit freiwillig bereitgehaltenen Brandschutzeinheiten im Rahmen der Nachbarschaftshilfe unterstützt und damit maßgeblich zu einer sicheren Ausführung der Fußballweltmeisterschaft beigetragen. Für diese „weltmeisterliche" Zusammenarbeit möchten wir uns bei Ihnen auf das Herzlichste bedanken. Bitte geben Sie unseren Dank auch an alle beteiligten Helfer weiter."

[Pressemitteilung Stadt Witten]

Geschrieben von Stefan C. um 08:56 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

14.08.06

Das Ende der FUK?

Das Land Niedersachsen plant die Zusammenlegung aller Unfallkassen. Möglich machen würde dies eine Änderung SGB VII, die den Bundesländern eine entsprechende Gesetzesänderung erlauben würde. Der LFV Niedersachsen wehrt sich in aller Form dagegen. Der LFV Nds. Hat ein Positionspapier (Pdf) dazu erarbeitet.

(Danke Magnus für den Hinweis)

Geschrieben von Stefan C. um 21:51 |Permanenter Link | | Kommentare (3) | TrackBack

Werbung auf Feuerwehruniform?

Der klamme Geldbeutel so mancher Kommune führt bei einigen Feuerwehren zu paradoxen Ideen. In Schleswig-Holstein denkt man jetzt darüber nach, mit Sponsoring eine neue Finanzierungsmöglichkeit zu erschließen.

Detlef Radtke, designierte Landesbrandmeister in Schleswig-Holstein, sieht einen Investitionsstau in Höhe von mehreren Million Euro. Die Kommunen können dies nicht leisten. Der flächendeckende Brandschutz sei deshalb in Gefahr. Die Lösung sei Sponsoring. Im Gegenzug stelle die Feuerwehr Fahrzeuge und Einsatzkleidung der Freiwilligen Feuerwehren als Werbeflächen zur Verfügung.

Die Politik signalisiert bereits Zustimmung. Rechtliche Bedenken gibt es scheinbar nicht. Die Neutralität der BOS gelte offenbar nicht für Ehrenamtliche. Die Aussage von Radtke liest sich so, als seien nur Berufsfeuerwehren zur Neutralität verpflichtet.

Als Beispiele für Sponsoring werden großzügige Spenden für Fahrzeuge oder die Unterstützung der Jugendarbeit herangezogen. Übertragen lässt sich das auf eine aktive Wehr nur bedingt. Viele Firmen sponsern nämlich Feuerwehrfahrzeuge, um Brandschutzauflagen zu erfüllen oder zu umgehen. [Lübecker Nachrichten]

Geschrieben von Stefan C. um 11:50 |Permanenter Link | | Kommentare (5) | TrackBack

11.08.06

Wer weiß die Notrufnummer?

Ein langes, nervtötendes Piepen reißt des Nachts Bewohner aus dem Schlaf. Was ist los? Bis die Orientierung gefunden ist, dauert es oft einen kurzen Augenblick. Da, es riecht nach Brandrauch! Das muss der Rauchmelder gewesen sein. Wach ist man jetzt. Aber was nun?

Dem 5-Jährigen Serino stellte sich diese Frage nicht. Er weckte schnurstracks seine Eltern. Wie aus der Pistole geschossen erklärte er den ratlosen Eltern, dass man jetzt die 112 anrufen müsse. Das berichtet das Solinger Tageblatt. Die Feuerwehr war rasch zur Stelle und verhinderte einen Zimmerbrand. Leben konnten bewahrt werden!

Hier zeigt sich die Wichtigkeit von Brandschutzerziehung - schon im Kindergarten! (Vgl. auch hier). Zu sehen ist auch folgendes: Die Generationen die nach 1975 geboren wurden, kennen die 112 als Notrufnummer eher, als die davor geborenen. Grund: Erst in den 1970er Jahren wurde die BS-Erziehung an Schulen und Kindergärten eingeführt.

Das Wissen um die "112" genügt aber nicht, denn wenn man vor Feuer nicht gewarnt wird, kann man die Feuerwehr auch nicht anrufen. Deshalb: Rauchmelder installieren und 112 merken.

Geschrieben von Stefan C. um 13:26 |Permanenter Link | | Kommentare (2) | TrackBack

Verantwortung und Personalsorgen

Dass Feuerwehren Personalsorgen haben, ist nichts neues. Neu ist, dass in der Presse andere Argumente zu Wort kommen, die andere Aspekte beleuchten.

Der sächsische sachsen-anhaltinische Innenstaatsekretär Rüdiger Erben wies anlässlich der Vorstellung des Feuerwehrjahresbericht 2005 daraufhin, dass sich einige Orte im Land aus der Verantwortung zu stehlen versuchen, indem sie sich beim Brandschutz auf Nachbargemeinden verlassen, berichtet die Volkstimme. Das Grundproblem der Feuerwehr wird durch solche Verwaltungstricks aber nicht gelöst: Nachwuchsmangel und Tagesalarmerreichbarkeit sind auch in anderen Gemeinden ein gewaltiges Problem.

In Engenhahn ist die Tagesalarmerreichbarkeit auch ein Problem. Wehrführer Jules Bonadt erzählt gegenüber dem Wiesbadener Tagblatt, dass sich das Problem Einsatz oder Arbeit gar nicht stellen dürfte, da jeder Feuerwehrmann verpflichtet ist, bei einem Alarm zu Hilfe zu eilen. Eine richtige, wenn auch problematische Entscheidung. Auch in Engenhahn zeigt sich, dass kleine Betreibe eher bereit sind Mitarbeiter für die Feuerwehr freizustellen, als größere. Grund dafür könnte die Bindung des Betriebes an den jeweiligen Ort sein.

Geschrieben von Stefan C. um 13:23 |Permanenter Link | | Kommentare (3) | TrackBack

10.08.06

Heilsamer Schock: 6jähriger will nie wieder zündeln

Stuttgart (BW). Noch einmal gut ausgegangen ist am Mittwoch die Zündelei eines Sechsjährigen im Stuttgarter Ortsteil Feuerbach. Der Bub hatte auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses mit einem Feuerzeug gespielt und dabei einen Brand verursacht. Verletzt wurde niemand.

Der Sechsjährige zündelte an der Kunststoffdecke eines Gartentisches, während sich die 30-jährige Mutter und die beiden acht und elf Jahre alten Geschwister in der Wohnung aufhielten. Die Decke entzündete sich schließlich und setzte auch die Auslegeware in Brand. Die alarmierte Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 1 000 Euro geschätzt.

Der Sechsjährige schämte sich offenbar so sehr für sein Verhalten, dass er sich unter seinem Bett im Kinderzimmer versteckte. Erst Beamten des Polizeireviers Feuerbach gelang es, den Buben unter dem Bett hervorzuziehen und ein belehrendes Gespräch mit ihm zu führen. Von den Rettungsarbeiten sichtlich beeindruckt versprach der Junge, nie wieder zu zündeln.

Quelle: Redigierte Pressemitteilung der Polizei Stuttgart

(Danke Timo!)

Geschrieben von Stefan C. um 14:07 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack

Frauen in der Feuerwehr (10): Löschen am Flughafen

Die erste Frau bei Frankfurter Flughafenfeuerwehr ist von ihrem neuen Job begeistert. Dem Main-Rhein.net sagte sie, dass sie diesen Job über eine ganz gewöhnliche Stellenanzeige kam. Die studierte Architektin kam 2002 mit der FHF in Kontakt, hatte aber vorher mit "Feuerwehr" und "Feuer" nichts am Hut.

(Danke Marc für den Hinweis)

Teil: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9

Geschrieben von Stefan C. um 08:43 |Permanenter Link | | Kommentare (4) | TrackBack

09.08.06

Steuervergünstigung für das Ehrenamt

Das Ehrenamt ist in Deutschland steuerlich begünstigt. Aus gutem Grund: Bürger leisten für andere Bürger einen freiwilligen Dienst. Dieser könnte dem Staat teuer zu stehen kommen, müsste er Leute für bestimmte Tätigkeiten einstellen oder bezahlen.

Vor diesem Hintergrund ist ein Vorschlag aus dem Bundesfinanzministerium etwas befremdlich. Fachleute aus dem wissenschaftlichen Beirat des Ministeriums hatten die Steuerbegünstigungen als Subventionen bezeichnet und sahen ein Einsparpotenzial von zehn Milliarden Euro. Davon betroffen wären auch die Fördervereine der Feuerwehr.

Protest kommt von den Wohlfahrtsverbänden, aber auch von der CSU-Landesgruppe im Bundestag. Mehr zu dieser Diskussion bei Spiegel Online.

Geschrieben von Stefan C. um 22:31 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

02.08.06

Lesertreffen in Mainz am 2. August

So, nachdem sich doch ein paar Leute bereit erklärt haben zu kommen, hier nun noch mal ein paar Informationen:

Treffpunkt: HBF Mainz, Haupteingang, mittlere Türe
Wann: 02. August 2006 um etwa 18.30 Uhr!

Mich erkennt man an der grauen "Fit For Fire Fighting"-Mütze oder der "Glatze"! ;-) Da ich nicht genau weiß, wann ich aus dem Geschäft komme, kann es sein, dass ich etwas später (oder früher) komme. Bis Morgen!

Geschrieben von Stefan C. um 11:48 |Permanenter Link | | Kommentare (4) | TrackBack

30.07.06

Duathlon in Bruchsal (Fit for Fire Fighting Teil 9)

Heute fand der 2. baden-württembergische Feuerwehr Duathlon in Bruchsal statt. Gleichzeitig öffnete die Übungsanlage der Landesfeuerwehrschule ihre Pforten zu einem Tag der offenen Tür.

duathlon1.jpg

duathlon2.jpg

Berichte zu beiden Veranstaltungen folgen, ebenso der Bericht über "Das Fest" in Karlsruhe. Da ich beruflich diese Woche bloggingtechnisch etwas verhindert bin, wird es von meiner Seite aus wohl etwas ruhiger werden. Also bitte nicht besorgt sein. Es sei daran erinnert, dass ich für den 2. August ein Lesertreffen in Mainz projektiert habe.

Geschrieben von Stefan C. um 19:26 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

29.07.06

Tübingen: Abschlussbericht liegt vor

Das IM Baden-Württemberg hat den Abschlussbericht über den tödlichen Unfall zweier Feuerwehrangehöriger im Dezember 2005 veröffentlicht. Der Bericht ist als Download PDF-Datei verfügbar.

Als wahrscheinlichste Unfallursache wird eine Verkettung unglücklicher Umstände angegeben.

(Danke für den Hinweis Timo)

Geschrieben von Stefan C. um 19:08 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

28.07.06

Regen ... Regen ... Regen

Baden-Baden (BW). Es regenet!!!! Juhuhu ... ganz normaler Regen! Kein Unwetter, kein Hagel, kein Gewitter, kein Platschregen! Zuerst ein wenig Nieselregen, jetzt etwas stärker Nieselregen. *smile* .... Ich wollte mir vorhin mein T-Shirt herunterreißen udn im Regen tanzen, aber eine Arbeitskollegin verbat sich dies und meinte ich sei "pervers". Tztz!

Geschrieben von Stefan C. um 12:06 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

27.07.06

FGAU: Auf ein neues!

Isselburg (Nrw). Die Polizei ermittelte nach einem vorsätzlich gelegten Feuer auf einem Bauernhof einen 20-Jährigen Mann als Täter. Der junge Mann ist Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr. Die Ermittler waren dem jungen Mann nach Tipps aus Bevölkerung und der Feuerwehr auf die Fährte gekommen. Der Täter ist geständig. Ein Haftbefehl wurde gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt. Der Bauernhof war am Wochenende in Isselburg im Kreis Borken abgebrannt, dabei entstand ein Sachschaden von 500000 Euro.

In Frankfurt begann unterdessen vor dem Amtsgericht ein Prozess gegen einen ehemaligen Feuerwehrmann, dem vierfache Brandstiftung vorgeworfen wird. Dem 21-Jährigen werden der Brand zweier Gartenhütten und eines Jagdhochsitz sowie das Anzünden einer Scheue in der Ortsmitte von Karben-Rendel (Wetterauskreis) zur Last gelegt.

Geschrieben von Stefan C. um 16:20 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack

Deutschland, 27.07.2006, 15 Uhr: Unwetter?

Beim Blick auf die Unwetterkarten von DWD und Meteomedia/Unwetterzentrale kann man schon einen Farbschock bekommen, oder? Hoffentlich "kracht" es nicht wirklich so heftig, wie in einigen Regionen angekündigt!

unwetterzentrale.JPG
Warnlagenkarten von Metemodia/Unwetterzentrale

dwd.JPG
Wetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes

Geschrieben von Stefan C. um 14:57 |Permanenter Link | | Kommentare (5) | TrackBack

FFFF-Duathlon und TdoT LFS BaWü

Zur Erinnerung: Am Sonntag ist in Bruchsal (BW) der 2. baden-württembergische Feuerwehr-Duathlon. Gleichzeitig öffnet die Landesfeuerwehrschule ihre Tore für einen Tag der offenen Tür. Ich - und einige andere Weblog-Leser - sind am Sonntag zumindest vormittags und mittags dort anzutrreffen. Berichte darüber folgen natürlich hier im Weblog!

Geschrieben von Stefan C. um 14:32 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

Rauch und Feuer statt Eis

Betzdorf (RLP). Statt den nach Abkühlung durch Eis wartenden Kunden ihren Wunsch zu erfüllen, ist in Betzdorf (Kreis Altenkirchen) eine Eismaschine heisgelaufen. Die elektrische Leitung schmorte an der Maschine. Glück im Unglück, es gab zwar viel Rauch, dafür aber wenig Feuer, so wurde man vor noch mehr Hitze verschont. Die Feuerwehr bekämpfte den Kabelbrand.

Geschrieben von Stefan C. um 09:03 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

Locker flockig...

eiei.jpg
Foto: Osthessennews

Upps... Ich hoffe ja mal ganz stark das dieses Bild für den Fotografen gestellt ist! Hier gefunden.

Geschrieben von Benjamin Thoran um 00:01 |Permanenter Link | | Kommentare (2) | TrackBack

26.07.06

Alternativtermin am Samstag, 29.7. (Update)

Wem Karlsruhe nicht passt, dem kann ich diesen Samstag das Fest der FF Feldkirchen / München anbieten, ich schaue dort mal ab 20.00 Uhr hin. Wird bestimmt lustig!

Karlsruhe wäre zwar schön gewesen, aber das Abschiedsfest im Kindergarten geht leider vor :-/ Viel Spaß dabei!

Update Statt nach Feldkirchen bin ich frisch vom KH Harlaching zurück, wo meine jüngste mit HFMD diagnostiziert wurde. Nix schlimmes, aber ihr Ausschlag am ganzen Körper ist fies. Viel Spass dennoch in Feldkirchen!

Geschrieben von Irakli um 16:03 |Permanenter Link | | Kommentare (9) | TrackBack

FGAU: FA gesteht Zündelei

Hartmannsdorf (Brandenburg). Zehn Brände gelegt zu haben, gestand ein 27-Jährige Feuerwehrangehöriger aus Hartmannsdorf in Brandenburg. Die Polizei nahm ihn fest, als dieser an einem See gezündelt hatte. Er gab zu neun weitere Feuer in Bungalows, einem Waldstück und einer
Scheune gelegt zu haben. Als Motiv habe der Mann Stress und Frust genannt, so ein Sprecher der Polizei.

Bevor es wieder zu falschen Schlussfolgerungen kommt: Die Zündelei war offenbar ein Ventil für Frust, dass der Brandstifter auch in einer Feuerwehr war, spielt dabei keine Rolle. Er hätte genauso gut Polizist, Soldat, Kindergärtner oder Bäcker sein können.

Geschrieben von Stefan C. um 14:23 |Permanenter Link | | Kommentare (2) | TrackBack

Zu viele Hollywoodfilme gesehen?

Heiligenstadt (Thüringen). Offenbar zu viele Actionfilme gesehen haben zwei Kinder im Alter von 11 und 13 Jahren im thüringischen Heiligenstadt. In einem Kindergarten übergoßen die zwei Tische, Bänke und einen Swimmingpool mit Benzin und zündeten es an. Das Benzin hatten die Jungen zuvor aus einem Geräteschuppen entwendet. Damit nicht genug drehten die beiden zwei Gasflaschen auf und warfen diese in den Pool. Nachbarn alarmierten die Feuerwehr, verletzt wurde niemand. Es entstand ein Schaden von rund 5000 Euro.

Geschrieben von Stefan C. um 08:56 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack

25.07.06

GTLF „Spezialedition Lukas Podolski“

Die Feuerwehr Weinheim hat seit kurzer Zeit ein ganz besonderes Fahrzeug in ihrem Stall: Ein GTLF in der "Edition Lukas Podolski" - eine absolute Rarität.

Bevor es zu ein wüsten Diskussion um die Beschaffung von den örtlichen Gegebenheiten angepassten überdimensionierten Feuerwehrfahrzeugen kommt, sei gesagt, dass auf dem GTLF lediglich ein Autogramm des Fußballspielers ist, dass dieser den Einsatzkräften der Feuerwehr auf den Kotflügel des LKWs gab, als diese anlässlich eines Konzertes Feuersicherheitswachdienst hatten.

(Danke Matthias B.)

Geschrieben von Stefan C. um 19:43 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

24.07.06

Während O2-Behandlung Zigarette angezündet ...

... und dabei ein Zimmer im Krankenhaus zerstört.

Texas (USA). Ein Patient hat in einem Krankenhaus im US-Bundesstaat Texas am vergangenen DOnnerstag einen Brand verursacht, indem dieser sich während einer O2-Behandlung eine Zigarette anzündete.

Der Brand richtete hohen Sachschaden an. Das Krankenzimmer und medizinisches Gerät wurden zerstört, dutzende weitere Patienten mussten evakuiert werden. Der Brandverursacher wurde von einer Krankenschwester aus seinem brennenden Bett gerettet. Er erlitt schwere Verbrennungen und wurde in eine andere Klinik in Dallas verlegt. Andere Patienten kamen offenbar nicht zu Schaden. Die Feuerwehr hatte den Brand nach etwa 45 Minuten gelöscht. Wie es der Mann geschafft hat sich trotz fest installierter Sauerstoffmaske eine Zigarette anzuzünden stellte die Helfer vor ein Rätsel.

Geschrieben von Stefan C. um 08:08 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

21.07.06

Hessen: Ausrufung der Waldbrandstufe 1 wahrscheinlich

Nach diesem Bericht bei HR Online wird in Hessen vermutlich bald die Alarmstufe eins von zwei ausgerufen:

Dann überprüfen die Forstämter die Einsatzbereitschaft ihrer Fahrzeuge und Geräte, intensivieren den Kontakt zu den Feuerwehren, verstärken die Überwachung der Wälder und informieren die Bevölkerung

(Danke, Christian L.!)

Geschrieben von Irakli um 13:12 |Permanenter Link | | Kommentare (6) | TrackBack

20.07.06

Kommandant fassungslos: Feuerwehrfahrzeug entwendet (2)

Ansbach (BY). Das in der Nacht zum Mittwoch bei einem Einbruch in das Feuerwehrgerätehaus in Winden (Gemeinde Leutershausen / Lkr. Ansbach) gestohlene Feuerwehrfahrzeug ist wieder aufgetaucht, das Feuerwehr Weblog berichtete. Das Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) wurde am gleichen Abend nach einem Verkehrsunfall im Landkreis Landshut schwer beschädigt sichergestellt.

Ein 43-jähriger Mann aus dem Landkreis Ansbach war nach Zeugenaussagen kurz nach 17.00 Uhr mit dem Ford Transit auf einer Kreisstraße bei Adlkofen unvermittelt ins Schlingern geraten. Der Feuerwehrwagen überfuhr eine Verkehrsinsel und prallte gegen einen Baum. Der Fahrer wurde nach seiner Rettung ins Krankenhaus eingeliefert. Unfallursache war vermutlich die starke Alkoholisierung des Mannes. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über 3 Promille. Zu den Hintergründen des Fahrzeugdiebstahls sowie der Motivlage des vorläufig festgenommen Mannes dauern die Ermittlungen an. Der Führerschein des 43-Jährigen wurde sichergestellt. Am Feuerwehrfahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden.

[redigierte Pressemitteilung des Polizeipräsidium Mittelfranken]
(Danke Hans für den Hinweis)

Geschrieben von Stefan C. um 14:40 |Permanenter Link | | Kommentare (2) | TrackBack

Feuerwehr und Verkehrsregeln

Straubenhardt (BW). Für Feuerwehrleute gelten die Verkehsregeln auch dann, wenn diese im Auftrag der Feuerwehr unterwegs sind, es sich dabei aber nicht um eine Einsatzfahrt handelt.

Der ehrenamtliche Schriftführer der Feuerwehr Straubenhardt (Enzkreis) verursachte auf einer Dienstfahrt einen Unfall, als er aus seiner Ausfahrt fuhr und dabei einen anderen Wagen streifte. Zwar wurde der Sachschaden von der Feuerwehrdienstversicherung der Gemeinde Straubenhardt reguliert, einen Bußgeldbescheid musste der Feuerwehrmann dennoch zahlen. Sein Einspruch dagegen wurde vom Rechtsamtes beim Landratsamt Enzkreis abgewiesen. Das Rechtsamt berief sich dabei auf ein Urteil des OLG Stuttgart, in der es heißt, dass nur im Einsatzfall mit dem Privatwagen eine "maßvolle" Geschwindigkeitsübertretung erlaubt sei, in allen anderen Fällen haben sich die Feuerwehrleute deshalb an die Regeln der StVo zu halten, auch wenn diese im Auftrag des Ehrenamtes unterwegs sind. [Pforzheimer Zeitung]

Geschrieben von Stefan C. um 12:38 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack

Feuerwehr Frankfurt schickt Helfer nach Damaskus

Frankfurt (He). Die Berufsfeuerwehr Frankfurt hat gestern auf Bitten des Auswärtigen Amtes ein achtköpfiges Team nach Damaskus geflogen. Das Team soll deutschen Flüchtlingen aus dem Libanon medizinische und psychologische leisten, teilte die Frankfurter Feuerwehr gestern mit. Das Team besteht aus drei Notärzten, vier Rettungsassistenten sowie einem Notfallseelsorger.

Geschrieben von Stefan C. um 09:13 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack

19.07.06

Kommandant fassungslos: Feuerwehrfahrzeug entwendet (update)

Leutershausen (BY). Unbekannte entwendeten wohl in der Nacht auf Mittwoch das knapp 40 Jahre alte Löschfahrzeug der Feuerwehr Leutershausen, Ortswehr Winden (Lkr. Ansbach). Bemerkt wurde das Fehlen des Fahrzeuges am Mittwochmorgen, als der Kommandant das Tor öffnete.

Nicht ausgeschlossen wird, dass sich der Dieb einen schlechten Scherz erlaubte und das mit Ausrüstung rund 40.000 Euro teure Feuerwehrauto zu einer Spritztour verwendet. Die Fahndung nach dem Ford Transit mit dem amtlichen Kennzeichen AN-AE 183 wird mit Hochdruck geführt. Die Kripo Ansbach hat die Ermittlungen aufgenommen.

Erst Ende Juni 2006 hatten die Windener Floriansjünger ungebetenen Besuch: der Dieb begnügte sich hier allerdings mit Schnaps- und Weinflaschen. Das Fahrzeug mit Ausrüstung hat einen Wert von rund 40 000 Euro. [Pressmitteilung Polizeipräsidium Mittelfranken]

(Link korrigiert, danke für den Hinweise Dieter und Olaf)

Geschrieben von Stefan C. um 12:53 |Permanenter Link | | Kommentare (9) | TrackBack

18.07.06

Gloggnitz: Rauchmelder schon bei Geburt (update)

Gloggnitz (Österreich). Einen ungewöhnlichen Weg zur Verbreitung von Rauchmeldern geht die Feuerwehr Gloggnitz, jeder Neugeborene bekommt bei Geburt einen Rauchmelder geschenkt. Partner der Feuerwehr ist die Raiffeisenbank NÖ Süd Alpin. In Gloggnitz gibt es rund 40 Neugeborene jährlich. „Brände verhüten und Menschenleben zu retten sind Aufgabe der Feuerwehr.“, so Feuerwehrkommandant Andreas Hönigschnabel von der Feuerwehr Gloggnitz-Stadt. „Dabei wäre es so einfach Leben zu retten. Qualitäts-Rauchmelder sind dabei der einzige zuverlässige Schutz.“

Update:
Wir, aber auch die Kameraden aus Gloggnitz freuen uns, wenn diese Aktion Nachahmer findet. Solltet ihr das auch machen wollen, könnt ihr euch bei der Feuerwehr Gloggnitz unter der Emailadresse presse [äät] feuerwehr(minus)gloggnitz(Punkt)at Betreff: Rauchmelder retten Leben Informationsmaterial, wie Powerpointpräsentation, div. Statistiken und Pressemeldungen kostenlos anfordern. Bitte informiert sowohl uns, wie auch die Kameraden aus Gloognitz, wenn ihr diese Aktion startet.

Geschrieben von Stefan C. um 19:31 |Permanenter Link | | Kommentare (8) | TrackBack

Feuerwehrpuppen zerstört und PSA entwendet

Hohendodeleben (Sachsen-Anhalt). Eine nette Idee hatten die Kameraden der Feuerwehr in Hohendodeleben, als sie zwei selbstgebastelte Puppen in Feuerwehruniformen steckten und diese auf eine beliebte Parkbank setzten. Die Puppen erfreuten die Spaziergänger bis zum vergangenen Wochenende. Dann wurden sie Opfer von Vandalismus. Dessen nicht genug wurden die ebenfalls Feuerwehruniformen entwendet. [volkstimme.de]

Geschrieben von Stefan C. um 09:43 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack

Innsbruck bewirbt sich um "Feuerwehr-Olympia"

Innsbruck (Österreich). Die Stadt Innsbruck hat sich um die Austragung der World Police and Fire Games für das Jahr 2013 beworben. Man rechnet mit 10.000 Athleten und bis zu 15.000 Begleitpersonen. Das Budget ist bisher auf etwa 12 Million Euro veranschlagt. [tirol.com]

Geschrieben von Stefan C. um 09:25 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

17.07.06

Das Ehrenamt im Fernsehen

Das ZDF strahlt morgen, Dienstag den 18. Juli 2006 um 22.15 Uhr in der Reihe "37°" unter dem Titel "Ehrenamt – Engagement für Millionen" von Ulrich Hansen aus. In der Reportage geht es um die Frage, woher die 23 Millionen in Deutschland ehrenamtlich tätigen Menschen ihre Motovation beziehen, welche Leistung durch das Ehrenamt erbracht werden und welchen gesellschaftlichen Nutzen man hat. Dieses Engagement wird an drei Personen beispielhaft gezeugt.

Geschrieben von Stefan C. um 15:31 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

Kassierer der Feuerwehr 2 Mal ausgeraubt

Karlsruhe. Der ehrenamtliche Kassirer des Feuerwehrfestes der Freiwilligen Feuerwehr Wolfartsweier (Karlsruhe), wurde nach dem Fest gleich zweimal überfallen. Zunächst attackierten ihn zwei junge Männer und nahmen im eine Geldkassetten ab, in denen die Einnahmen des Festes gesichert waren. Kurz darauf wurde er erneut von zwei Männern brutal angegriffen und ihm wurde die beim ersten Überfall übersehene Geldtasche geraubt.

[ka-news.de]

Geschrieben von Stefan C. um 12:22 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

Wir sind alle BILD-Reporter

Florian schickt einen Hinweis auf diesen Artikel im BILD-Blog, in dem es darum geht, dass die BILD-Zeitung bis zu €500.- für eingereichte Fotos springen lässt, und zwar von (Zitat):

— Blitzte für Sekunden der Busen eines prominenten Stars unter der Bluse hervor?
— Wurden Sie Zeuge eines Großbrandes oder eines Unfalls?

Wie soll man das eigentlich beurteilen? Hier fliessen einige Aspekte rein, wovon zwei von besonderer Bedeutung sind.

Erstens: Der Schritt vom fotografierenden Passanten zur Veröffentlichung seiner Bilder in den Medien ist nicht groß. Ob nun die BILD, das Feuerwehr[weblog] oder die Süddeutsche Zeitung, die die gestern in der OVB veröffentlichten Fotos vom verunglückten TLF der FF Garching / Alz, und die nicht von einer Presseperson aufgenommen wurden, veröffentlichte: alle sind stark auf den Input von Privatpersonen angewiesen, die das Ereignis in Bildern festgehalten haben.

Auf dieser Ebene unterscheiden wir uns nicht. Auch wir vom Weblog ermutigen die Leser dazu, uns Bilder, Texte und Videos zu schicken. Hier gibt es ein interessantes "Henne-Ei"-Problem. Sind eigentlich die Leser daran Schuld, weil sie solche Inhalte wollen? Oder sind es doch die Medien, die die Leser überhaupt für so etwas konditionieren? Ich kann das pauschal nicht beantworten.

Zweitens: Der Umgang mit den Bildern. Darin liegt meiner Meinung nach der grosse Unterschied, der mir zumindest eine gewisse Seelenruhe ermöglicht. Ich denke, wir können hier eher verantwortlich mit den Inhalten umgehen, es geht nicht (nur) darum, das Ereignis zu zeigen, sondern auch den Kontext, eventuell auch mit einer fachlichen Analyse verbunden, aufzuzeigen. Auch können die Absender, zumeist Feuerwehrler, schon sehr wohl einschätzen was erlaubt ist und was nicht.

Vielleicht lässt sich dieser Punkt am einfachsten visualisieren, wenn man das Zitat oben liest: "Titten und Großfeuer, für €500.-" ist doch etwas anderes und treibt die (Privat-)Leute nun wirklich dazu, sich aktiv passende, oder eher unpassende Motive zu suchen. Letzteres ist das eigentlich erschreckende. Nächster Schritt: ein Abnehmer, der alles bezahlt und unzensiert mit aufnimmt. Ich denke, sogar die BILD hält sich an einem minimalen Kodex. Andere werden es nicht tun.

Der fade Beigeschmack: ich weise gerne immer wieder darauf hin, dass die meisten Handys eine eingebaute Kamera haben. Was wir mit der Feuerwehr in der Öffentlichkeit tun, das wird nicht nur von den Anwesenden gesehen, sondern von der ganzen Welt. Und der Knipser bekommt nun sogar auch Kohle dafür.

Unterm Strich beschleunigt das nur den Trend.

(Danke, Florian!)

Geschrieben von Irakli um 12:16 |Permanenter Link | | Kommentare (3) | TrackBack

16.07.06

FF Garching / Alz: Tödlicher VU

Ich habe mir lange überlegt, was ich zu dem tödlichen Unfall des TLF der FF Garching / Alz schreibe. Der Grund ist ein ganz einfacher: der Kamerad vom Zugführerkurs darf sich nun mit so einem traumatischen Erlebnis befassen. Das ist weit entfernt von seiner Planspiel-Lage, die er übrigens sehr elegant gemeistert hat (brennt Unrat im Treppenhaus). Ich kann mir nicht mal ansatzweise vorstellen, wie die Situation für ihn und dem Rest der Kameraden momentan ist.

Bleiben wir also bei den Facts: Das Fahrzeug befand sich auf dem Weg zu einem Verkehrsunfall mit schwerstverletzter Person, als es von der Fahrbahn abkam, einen Baum überfuhr und sich anschließend überschlug. Dabei verstarb der Fahrer, die meisten der sieben Insassen wurden im Fahrzeug eingeklemmt und musste von ihren Kameraden befreit werden.

Ich denke, wenn man sich diese Bilder ansieht, muss man dem nicht viel hinzufügen. Höchstens, dass es an ein Wunder grenzt, dass "nur" eine Person starb.

Auf diesem Wege wünschen wir den direkt und indirekt Betroffenen, sowie ihren Familien viel Kraft um diese Krise zu überwinden.

(Danke für die Zusendungen, insbesondere Patrick und Alexander!)

Geschrieben von Irakli um 19:03 |Permanenter Link | | Kommentare (4) | TrackBack

13.07.06

DRK-Transporter landet im Teich

Ein kühles Bad kann bei den sommerlich heißen Temperaturen durchaus erfrischend sein. Manche Leute nehmen ihr Dienstfahrzeug dazu gleich mit. In Braunschweig kam der 25 jährige Fahrer eines DRK-Fahrzeuges aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab, überfuhr ein Verkehrsschild und landete in einem Teich. Der Fahrer blieb unverletzt – ob Fische zu Schaden kamen ist zur Stunde noch ungeklärt. Das Fahrzeug wurde von der Berufsfeuerwehr Braunschweig mittels Seilwinde wieder ins Trockene geholt.

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Quelle: www.nonstopnews.de

Geschrieben von Jonas um 19:40 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

Vor Polizei geflüchtet, von Feuerwehr gerettet

Memmingen (Bayern). Die überstürzte Flucht eines 20-Jährigen vor der Polizei endete gestern auf dem Dach. Der junge Mann musste von der Feuerwehr "gerettet" werden.

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Gestern Abend, gegen 21.00 Uhr, wollten die Drogenfahnder der Polizeiinspektion Memmingen den als Drogenkonsumenten bekannten Mann in einer Wohnung in der Unteren Bachgasse festnehmen. Gegen ihn bestand ein Vollstreckungshaftbefehl des Amtsgerichtes Memmingen.

Offensichtlich störten die Beamten eine "Kifferrunde". Beim Anblick der Polizisten flüchtete der Gesuchte über ein Fenster auf das Steildach des Hauses. Der Wohnungsinhaber entkam über ein offenstehendes Fenster, einen 19-Jährigen konnten die Beamten in der Wohnung festhalten.

Die Flucht des 20-Jährigen endete allerdings auf dem Dach. Erst mit der Unterstützung der Feuerwehr Memmingen konnte der junge Mann mittels einer Drehleiter aus seiner letztendlich hilflosen Lage befreit werden. [Pressemitteilung Polizei Bayern]

(Danke für den Hinweis Stefan H.)

Geschrieben von Stefan C. um 14:36 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

Feuerwehr und NPD

Ein Zusammenhang, der mir so nie gekommen wäre. Am 09. August zeigt das ZDF um 23:45 Uhr einen Film darüber, mit welchen Mitteln und Wegen die NPD versucht Jugendliche für ihre Zwecke zu motivieren.

Die NPD veranstaltet Musikkonzerte, egal ob harter Rock oder kitschige Volksmusik. Sie lädt ein zu Zeltlagern und Fußballturnieren, sie hilft bei Hausaufgaben und beim Ausfüllen von Hartz IV-Anträgen. NPD-Funktionäre engagieren sich im Kindergarten, bei der Feuerwehr und in den Schulpflegschaften. Eine Strategie, welche die NPD als so genannte "nationale Graswurzelrevolution" bezeichnet.

Erschreckend, zu was die Feuerwehr und andere soziale Einrichtungen missbraucht werden. Ich bin mal gespannt auf den Film…

Quelle: presseportal.de

Geschrieben von Jonas um 12:24 |Permanenter Link | | Kommentare (3) | TrackBack

12.07.06

WM 2006: DRK zieht Fazit

Zog der DFV bereits vor einigen Tagen ein Fazit über die zu Ende gegangen FIFA Fußball-Weltmeisterschaft, so berichtet das DRK heute in einer Pressemitteilung über die geleistete Arbeit.

35.000 DRK-Helfer haben 890.425 Einsatzstunden während der WM gearbeitet. Geplant hatte das DRK 400.000 Einsatzstunden. Der durchschnittliche Arbeitstag für jeden freiwilligen DRK-Helfer lag bei über neun Stunden. "Die Fußball-WM hat Deutschland in eine riesige Feststimmung versetzt. Für uns war es eine Freude, dabei den Sanitätsdienst zu machen", sagt DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters.

890.425 Einsatzstunden in den vier WM-Wochen – das entspricht ungefähr 60 Mal DRK-Sanitätsdienst auf dem zweiwöchigen Münchner Oktoberfest.

"Berechnet man einen Stundensatz von 20 Euro, haben die größtenteils ehrenamtlich arbeitenden DRK-Helfer eine Leistung erbracht, die nahezu 18 Millionen Euro wert ist", sagt DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters.

Manche ehrenamtliche Helfer haben rund um die Uhr gearbeitet. Viele haben ihren Urlaub geopfert oder leisteten nach ihrer normalen Arbeit DRK-Dienst.

"Trotz des unerwartet hohen Arbeitseinsatzes, war die FIFA Fußball-WM auch für das DRK ein schönes Fest", sagt Seiters.

Das DRK war in den zwölf WM-Stadien (in Hannover, Berlin und Hamburg mit Unterstützung des Arbeiter Samariter Bundes, ASB), auf Fan-Meilen und anderen öffentlichen Veranstaltungen im Einsatz. Helfer standen auch im Bereich Katastrophenschutz bereit, kamen aber hier zum Glück nicht zum Einsatz.

In den zwölf WM-Stadien wurden während 64 Spielen circa 5.000 Hilfeleistungen erbracht. Bei etwa 40 Prozent der Hilfeleistungen waren ein Arzt notwendig. Ungefähr fünf Prozent der Patienten mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Herz-Kreislaufbeschwerden kamen am häufigsten vor. Professor Wilfried Kindermann, Chefmediziner des FIFA WM-Organisationskomitees (WM-OK): "Ich habe mit mehr Einsätzen in den Stadien gerechnet. Die Zusammenarbeit mit dem DRK hat sich bewährt."

Auf der Fan-Meile in Berlin, wo im Vorfeld der WM bis zu 500.000 Besucher erwartet wurden, feierten zu Spitzenzeiten eine Million Gäste. Statt drei Unfallhilfsstellen mit 50 Helfern, gab es dann sechs Unfallhilfsstellen mit über 200 Helfern. Insgesamt wurden 5.921 Hilfeleistungen auf der Fan-Meile erbracht.

"Die Zahlen aus Berlin sind beispielhaft für die Fan-Meilen im ganzen Land", sagt DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters.

Am Sonntag, zur Verabschiedung der deutschen Nationalmannschaft und zur Übertragung des WM-Finalspiels, sammelten sich 1.000.000 Menschen auf der Berliner Fan-Meile. Mit 1.185 Hilfeleistungen und 28 Krankenhaustransporten war es der bisher intensivste Arbeitseinsatz der Helfer.

Der DRK-Bundesverband leitete erstmalig einen solchen Großeinsatz zentral von seiner Berliner Geschäftsstelle aus. 37 Mitarbeiter leisteten dort Schichtbetrieb rund um die Uhr.

"Dies zeigt, dass wir bundesweite Großeinsätze führen können. Für den nationalen Katastrophenschutz ist dies eine wichtige Lehre", so Seiters.

Das DRK hat sich über zwei Jahre auf den WM-Einsatz vorbereitet. Als Generalprobe galt der Confederations Cup 2005, der der Startschuss für die Zusammenarbeit mit der FIFA und dem WM-OK war. [DRK]

Geschrieben von Stefan C. um 15:50 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

Kaputtes Stromaggregat sorgt für Ärger

Damit Bauarbeiten am Gerätehaus der Feuerwehr Nauheim zügig beendet werden konnten, stellte die örtliche Feuerwehr der Baufirma ihr Notstromaggregat zur Verfügung. Dieses wurde dabei nach Angaben der Gemeinde offenbar mutwillig "zerstört". Die Gemeinde beschaffte daraufhin ein neues Aggregat und wollte die Kosten in Höhe von 3000 Euro von der Baufirma erstattet haben. Diese weigert sich die Kosten zu begleichen, denn das Gerät sei schon defekt gewesen und der Beschaffungspreis des neuen Aggregats sei zu hoch. [Main-Spitze]

Blöde Situation, oder? Mir stellt sich die Frage, ob das Aggregat einfach so zur Verfügung gestellt wurde - wie es gerade im ländlichen Raum durchaus üblich ist - oder ob für das Aggregat eine Art Nutzungs- und Haftungsvereinbarung abgeschlossen wurde. Ich vermute, dass ersteres zutrifft. Ob das Gerät, wie behauptet schon defekt war, wird sich schwer nachweisen lassen. Sicher ist m.E. aber, dass es sehr selten vorkommt, dass die Feuerwehr defekte Notstromaggregate im Fahrzeug spazierenfährt oder ausleiht.

Geschrieben von Stefan C. um 13:26 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

Defektes Telefonkabel sorgt für BMA-Daueralarm

Ein bei Bauarbeiten durch einen Bagger beschädigtes Telefonkabel der Telekom sorgte gestern in Rüsselheim für einen Daueralarm bei der Feuerwehr. Ab 13.30 Uhr trafen nacheinander Alarmmeldungen verschiedener Objekte ein, ohne das die Kräfte der Feuerwehr vor Ort ein Feuer fanden.

Wie sich im Laufe des Nachmittags herausstellte, waren vier Hauptkabel der Telekom bei Bauarbeiten in der Moselstraße ganz in der Nähe der Vermittlungsstelle beschädigt worden. Telefonanschlüsse "im vierstelligen Bereich" seien von der Störung betroffen, schilderte Telekom-Pressesprecher George Mc Kinney am Abend gegenüber der "Main-Spitze".

In loser Folge liefen bei der Feuerwehr die Meldungen der Brandmeldeanlagen auf, man rückte nach Bekanntwerden der Störung aber nicht mehr mit voller Besatzung aus. Kontrollfahrten waren dennoch notwendig, um den Ernstfall auszuschließen.

Geschrieben von Stefan C. um 09:33 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

Fehlalarme "kosten" Personal

Der Main-Rheiner berichtet über die Jahresbilanz der Feuerwehr Eltville. Dabei wird ein Problem besonders angesprochen: Die hohe Zahl der Fehlalarmierungen.

"Die Fehlalarme kosten uns die berufstätigen Einsatzkräfte", fürchtet der Stadtbrandinspektor. Er sagte, dass "für die Chefs die Hilfe bei realen Notsituationen in Ordnung ist". Aber wenn die Mitarbeiter aufgrund eines Fehlalarms unausgeschlafen an der Arbeitsstelle erscheinen oder ihren Arbeitsplatz deswegen verlassen haben, "wird die Feuerwehr in eine unschöne Situation gedrängt", so Klaus Weber.

An das Argument, dass Arbeitgeber zwischen "realen Notsituationen" und einem "Fehlalarm" unterscheiden, hatte ich noch nie gedacht. Sicher, ein Fehleinsatz ist ärgerlich, aber Einsatz ist Einsatz. Das gilt auch für BMA. Drei mal falscher Alarm durch BMA und beim vierten Mal brennt es wirklich! Kommt häufiger vor als man denkt!

Geschrieben von Stefan C. um 09:24 |Permanenter Link | | Kommentare (3) | TrackBack

11.07.06

F-GAU: Diesmal Nordvorpommern

So langsam mache ich mir Gedanken! Womöglich muss ich mir für solche Meldungen jetzt eine einheitliche Überschrift suchen, damit jeder gleich weiß, was schon weider passiert ist!

Wer die letzten zwei Tage das Feuerwehr Weblog aufmerksam gelesen hat, wird wissen, was jetzt schon wieder kommt: ein F-GAU, ein Feuerwehr-GAU. Diesmal handelt es sich um einen 17-Jährigen in Ahrenshoop, wie yahoo news/ddp-nrd meldet.

Nach dem Brand eines Ferienhauses in Ahrenshoop (Landkreis Nordvorpommern) hat die Polizei einen 17-Jährigen als Tatverdächtigen ermittelt. Der aus dem Ort stammende Jugendliche ist Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Die Ermittler seien auf Grund von Hinweisen aus der Bevölkerung und durch die Arbeit des Brandsachverständigen auf den jungen Mann aufmerksam geworden.

Der 17-Jährige hatte laut Polizei ausgesagt, am vergangenen Freitag aus Langeweile zuerst brennende Papiertaschentücher in einen Bauwagen geworfen und dann Überreste eines Schilfrohrdaches, die nach einem Feuer im Mai nicht weggeräumt worden waren, angezündet zu haben. Das Übergreifen der Flammen auf das angrenzendes Ferienhaus habe er nicht beabsichtigt.

Geschrieben von Stefan C. um 14:26 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

Fredi Bobic: "Positives Bild dieser Weltmeisterschaft mit geprägt"

In einer Pressemitteilung des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) dankt der Feuerwehr-Botschafter des DFV, Fredi Bobic, den Hilfsorganisationen und den eingesetzten Feuerwehrleuten.

Berlin. Fußball-Profi Fredi Bobic dankt Deutschlands Feuerwehrmännern und -frauen für ihren Einsatz bei der Fifa-WM 2006: „Sie haben durch Teamgeist, Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft in den Stadien und bei Fanfesten das positive Bild dieser Weltmeisterschaft mit geprägt. Sie haben wesentlichen Anteil an sicheren, unbeschwerten Spielen gehabt“, sagt der Feuerwehr-Botschafter des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) und ehemalige Nationalspieler.

Bis zu 3400 haupt- und ehrenamtliche Einsatzkräfte waren in den Austragungsstädten bundesweit zeitgleich im Dienst. Tausende Feuerwehrleute hatten Urlaubssperre oder befanden sich in erhöhter Bereitschaft. Insgesamt waren mehr als 34.000 Feuerwehrfrauen und -männer bei Spielen in den WM-Städten in Feuerwachen, an Behandlungsplätzen und Bereitstellungsräumen im Schatten der Stadien und Public-Viewing-Bereiche eingebunden.

„Stets im Hintergrund bereit zu stehen und sich selbst als Fußballfan zurückzunehmen, damit unsere Gäste diese WM genießen konnten, verdient unseren besonderen Respekt“, betont Feuerwehr-Botschafter Bobic.

Schwerpunkt Notfallrettung – Verband sieht Konzepte bestätigt

Für den Deutschen Feuerwehrverband haben sich die Einsatzkonzepte und Vorkehrungen bewährt. „Dass die Menschen sicher und trotzdem ohne übertriebene Einschränkungen feiern konnten, war kein Zufall: die Zusammenarbeit aller Organisationen hat hervorragend funktioniert, und die Erfahrungen aus vielen vorangegangenen Übungen und Großveranstaltungen sind in dieses erfolgreiche Sicherheitskonzept eingeflossen“, sagt DFV-Präsident Hans-Peter Kröger.

Der folgenschwerste Einsatz für die Feuerwehren war die Amokfahrt eines Autofahrers auf der Fanmeile am Brandenburger Tor in Berlin mit 21 Verletzten. In zahlreichen Städten verzeichneten die Feuerwehren ein erhöhtes Einsatzaufkommen in der Notfallrettung durch beim Feiern erschöpfte oder verletzte Fans. Zur Abkühlung bauten die Feuerwehren an einigen Stellen Wasserwerfer auf. Vegetations- und andere Kleinbrände traten ebenfalls vermehrt auf.

Entlaufene Dinosaurier und gestrandete Fans

Daneben ergaben sich für die Feuerwehren eine Reihe von Hilfeleistungen im technischen Bereich. So mussten zum Beispiel in Berlin nach einem Unwetter umgewehte Zelte am Olympiastadion wieder aufgebaut werden. In Hannover richtete die Feuerwehr nach dem Spiel für 400 mexikanische Fans ohne Unterkunft einen Bunker am Hauptbahnhof zum Übernachten her.

Zwei Dinosaurier-Modelle aus einer Gartenschau erforderten in Kaiserslautern den Einsatz der Feuerwehr: Fans hatten die Pappfiguren in Originalgröße in einen Vorgarten verschleppt – Feuerwehrleute transportierten die „entlaufenen“ Saurier zurück. Ebenfalls in Kaiserslautern musste die Feuerwehr eine etwa eine Tonne schwere Glocke bergen, die übermütige Fans umgestoßen hatten.

Friedliche Stimmung hat auch die Feuerwehren begeistert

„Die Feuerwehren haben sich bei der WM einmal mehr als universelle Helfer bewiesen, die Service und Improvisation groß schreiben“, betont Feuerwehr-Präsident Kröger. „Mein Dank gilt allen Einsatzkräften für ihr professionelles Handeln, aber auch allen Fans. Die mitreißende und friedliche Stimmung an den Austragungsstätten und bei den Fanfesten hat uns die Arbeit sehr erleichtert.“

Geschrieben von Stefan C. um 12:27 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

Ich, Metapher

Das sind die kleinen Dinge, die dem Ansehen der Feuerwehr gut tun. In der Süddeutschen Zeitung von heute ist ein Artikel mit dem Titel "Feuerwehrmänner auf Bereitschaft", in dem es um den (nicht-) Verbleib von Klinsmann als Bundestrainer geht.

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Dort steht:

"Nie zuvor aber hat ein Bundestrainer gesagt, dass er erst mal ein Paar Tage in Urlaub geht und dem ums Ja-Wort bittenden Verband irgendwann mitteilen wird, ob er die Stelle wieder besetzen will.

Demzufolge sitzen nun die Verantwortlichen des Deutschen Fussball-Bundes in ihren Frankfurter Büros wie Feuerwehrmänner auf Bereitschaft im Mannschaftssaal"

Jetzt wäre ganz sicher der verkehrte Zeitpunkt, diese Metapher zu sezieren. Eher sollte man sich über die positive PR für unsere Tätigkeit freuen. Danke, SZ :)

Geschrieben von Irakli um 11:03 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

Weil's so schön ist ...

Auch wenn meine Metapher vom Super-GAU bei der Feuerwehr auf geteiltes Echo stieß, behalte ich diese Phrase bei, denn einer Feuerwehr kann nichts schlimmeres passieren, genauso wie der GAU das schlimmste ist, was in einem KKW passieren kann. Jedenfalls kam es in Cochem erneut zu einem GAU bei der Feuerwehr: Wieder wurde ein junger Feuerwehrmann beim Zündeln erwischt.

Ein Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr in Cochem (Kreis Cochem-Zell) hat gestanden, aus Langeweile zahlreiche Brände mit einem Gesamtschaden von mindestens 10 000 Euro gelegt zu haben. Der 21-Jährige wurde nach Angaben der Koblenzer Staatsanwaltschaft von gestern am Sonntagabend festgenommen. Er hatte einen Rucksack mit Stoff- und Papierresten, Zeitungen sowie mehrere Dosen Benzin und ein Feuerzeug dabei. Nach Angaben der Ermittler wollte er ein weiteres Feuer legen. Der 21-Jährige habe zehn Brandstiftungen in diesem Jahr sowie drei in den Jahren 2004 und 2005 zugegeben. Bevorzugte Objekte waren Gartenhäuser in Kleingartenanlagen sowie Schutzhütten. Gegen den Montagearbeiter wurde Haftbefehl erlassen.

Geschrieben von Stefan C. um 09:33 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack

10.07.06

The same procedure ... Mal wieder Super-GAU bei Feuerwehr (update)

Seit Januar 2006 kam es in Frankfurt Niederrad immer wieder zu Brandstiftungen, 29 an der Zahl, bei denen eine Sachschaden in Höhe von 600.000 Euro entstand. Nach umfangreichen Ermittlungen konnte die Polizei Frankfurt am Main laut Pressemitteilung nun zwei Tatverdächtige festnehmen. Es handelt sich um einen 13 Jahre alten Jungen und einen 18-Jährigen aus dem Stadtteil Niederrad. Nach bisherigem Ermittlungsstand scheint der 13-Jährige die treibende Kraft gewesen zu sein. Während der 18-Jährige sich umfangreich zu den Brandstiftungen geäußert hat, macht der 13-Jährige zu den Vorwürfen keine Angaben. Beide Tatverdächtigen sind Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Niederrad.

Geschrieben von Stefan C. um 12:55 |Permanenter Link | | Kommentare (4) | TrackBack

Suche nach Schlüssel endet in Mülltonne

Dresden. Wo ist er denn? Wo könnte ich ihn den hingelegt haben? Die Suche nach einem Schlüssel kann zu komischen Zwischenfällen führen. In Dresden ist eine 47-Jährige Frau bei der Suche nach ihrem Schlüssel kopfüber in einer Mülltonne stecken geblieben. Die Polizei schaffte es nicht die Frau aus ihrer ungemütlichen Lage zu befreien und musste die Feuerwehr zu Hilfe rufen.

Geschrieben von Stefan C. um 10:52 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

WM-Zwischenfälle

1) Kein Bock auf Fußball: Eingeschloßen, Feuerwehr gerufen
Ganz Fußball-Deutschland feiert! Nein, ein elfjähriger Jugendlicher in Mainz nicht! Dieser wollte einfach seine Ruhe haben und schloss sich am Samstagabend in seinem Zimmer in Mainzer Jugendherberge ein. Der Plan ging allerdings nicht auf. Als ein Betreuer der Jugendgruppe den Jungen auch mittels kräftigem Klopfens an die Zimmertür nicht wecken konnte, alarmierte er Rettungsdienst und Feuerwehr. Die Retter stiegen über eine Leiter zum Fenster des Zimmers, brachen schließlich die Tür auf und weckten den friedlich Schlafenden, der laut Polizeibericht über das Weckkommando nicht schlecht staunte.

2) Brandheißer Jubel
Die Freude über den Sieg der deutschen Nationalmannschaft über Portugal am Samstagabend führte in Viersen zu einem Wohnungsbrand. Ein jubelnder Fan hatte zur Siegesfeier eine Silvesterrakete im Garten gezündet. Statt senkrecht in die Luft flog die Rakete durch ein geöffnetes Schlafzimmerfenster und landete unter einem Bett. Bett und Zimmer fingen Feuer. Das schnelle Eingreifen der Feuerwehr verhinderte schlimmeres, der Rest der Wohnung wurde kaum in Mitleidenschaft gezogen.

3) Deutschland-Puppe für Selbstmörder gehalten
Kein enttäuschter und frustrierter Fußballfan, sondern eine täuschend echt aussehende Puppe, die mit einer Deutschlandfahne umwickelt war, hat in Overath (Rheinisch- Bergischer Kreis) einen Polizeieinsatz ausgelöst. Ein Spaziergänger hatte laut Polizei in der Nacht zum Sonntag die Beamten alarmiert, weil er in einem Haus eine leblos hängende Person erblickt habe. Als sich die Feuerwehr Zutritt zu der Wohnung verschafft hatte, klärte sich die optische Täuschung auf. Die Stange der Fahne hatte von Außen den Eindruck entstehen lassen, dass ein Mensch unter der Decke hing.

Geschrieben von Stefan C. um 10:37 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

06.07.06

Inspektorenlage

Ich hatte erwähnt, dass im Zugführer-Lehrang eine "Inspektorenlage" als Lückenfüller vor der Pause eingebaut wurde: Verunglückter Transporter Gefahrenklasse 1.1, brennt LKW mit Versuchstorpedos.

Es geht noch einen Schritt exponentieller, wenn man so will, denn laut dieser Meldung können auch Atomsprengköpfe durch einen VU explodieren. Allerdings muss da schon eine erhebliche Reihe an Faktoren zusammenkommen. Ist also unwahrscheinlich. Aber es ist möglich :)

Dazu gibt's auch ein PDF zum Download (8MB).

Geschrieben von Irakli um 13:46 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

Betatester gesucht

Carsten hat sich etwas extrem cooles einfallen lassen und bräuchte ein Paar tüchtige Betatester für Feedback. Es geht um eine neue Funktion des Feuerwehr Weblog.

Wer mitmachen möchte, einfach Mail an carsten (at) feuerwehr-weblog.de. Danke schon mal fürs Mitmachen!

Geschrieben von Irakli um 09:40 |Permanenter Link | | Kommentare (3) | TrackBack

02.07.06

Rettungswagen für Schwergewichtige

In Fulda wurde ein Rettungswagen, mit dem unter Anderem auch schwergewichtige Patienten transportiert werden können, in Betrieb genommen. Einen ausführlichen Bericht mit Bilderstrecke gibt's bei den Osthessen-News.

Der erste Rettungswagen für schwerstgewichtige Patienten in Hessen wurde offiziell in Dienst gestellt: RTW-S. Damit wird nicht nur die medizinische Notfallversorgung von Menschen mit mehr als 150 Kilogramm Gewicht deutlich verbessert - auch die Bedingungen für die Hilfeleistung der Retter sind leichter geworden.

[Danke, Bekannter!]

Geschrieben von Irakli um 11:55 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack

30.06.06

Feuerwehr bei Übung behindert

Ebnisee (Rems-Murr-Kreis). Zum Glück war es kein Einsatz, sondern nur eine Übung. Dennoch die Behinderung der Feuerwehr im Rahmen einer Übung dürfte für einen 60-Jährigen Einwohner von Ebnisee juristische Folgen haben, zumindest droht Kaiserbachs Bürgermeister Bodo Kern mit Anzeige, wie die Stuttgarter Nachrichten am Mittwoch berichtete. Hintergrund sind Familieninterne Streitigkeiten, die der Ex-Hotelier auf dem Rücken der Feuerwehr bzw. der Gemeinde austrägt. Trotz Verärgung will man von der Seite der Gemeinde aus zunächst versuchen die Angelegenheit ohne Anzeige und dergleichen zu regeln.

Geschrieben von Stefan C. um 13:22 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

Neuer LBD in Berlin gesucht: Ausschreibung

Wenn jemand Landesbranddirektor von Berlin werden will, der sollte sich mal sie Ausschreibung (PDF) der Senatsverwaltung für Inneres annschauen. (Natürlich nur, wer die nötige Qualifikation hat!)

Geschrieben von Stefan C. um 13:18 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

27.06.06

Blutkonserven werden immer knapper: "Der Mangelzustand ist dramatisch"

Dass sich bei den Blutkonserven in Deutschland aktuell ein Mangel anbahnt, darüber haben wir bereits berichtet. Derzeit werden etwa 15.000 Konserven pro Tag benötigt, doch täglich kommen nur rund 13.000 Spender um sich Blut abnehmen zu lassen. „In den Sommermonaten ist die Lage erfahrungsgemäß knapp. Aber so eng wie in diesem Jahr haben wir es selten erlebt“, betonte der Präsident des Roten Kreuzes, Rudolf Seiters gegenüber dem HR. Auch im Klinikum Darmstadt sieht es nicht gut aus. „Der Mangelzustand ist dramatisch. Die Schränke sind so leer wie schon lange nicht mehr“, erklärte Arzt York Schmitt. Weil die Krankenhäuser von der Versorgung mit Spenderblut vom DRK abhängig sind, wollen die Kliniken nun einen neuen Weg beschreiten: Jeder Spender, der sich direkt bei der Blutspendezentrale der Krankenhäuser meldet, soll 25 € erhalten.

Geschrieben von Benjamin Thoran um 23:12 |Permanenter Link | | Kommentare (3) | TrackBack

25.06.06

Ganzer Staat brennt nieder, nun entvölkert

Sealand ist eine ehemalige Militäreinrichtung aus dem zweiten Weltkrieg und liegt knappe zehn Kilometer vor der Englischen Küste in der Nordsee. An sich nichts ungewöhnliches, würde es sich hier nicht um eine Anomalie handelt. 1967 wurde die Plattform besetzt und zum unabhängigen Staat erklärt. Heute ist Sealand Standort für Internetserver und von Piratenradios.

Womöglich wurde die Gesetzgebung im Bereich des vorbeugenden und abwehrenden Brandschutzes etwas vernachlässigt, denn ein Großfeuer dürfte wohl die meisten Einrichtungen zerstört haben. An der Hilfsfrist wird es auch nicht gelegen haben, eher am unzureichenden Personal: der einzige Bewohner zu dem Zeitpunkt musste mit Verletzungen evakuiert werden.

[BoingBoing]

Geschrieben von Irakli um 08:08 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack

24.06.06

Wieder tödlicher Unfall auf Einsatzfahrt

In Allmendshofen (Baden-Württemberg) ist ein Rettungswagen des DRK auf der Einsatzfahrt zu einem medizinischen Notfall verunglückt. Nach ersten Informationen war der RTW mit eingeschaltetem Sondersignal auf der Hauptstraße unterwegs, als eine 84-jährige PKW-Lenkerin unvermittelt aus einer Nebenstraße auf diese einbog. Sie hatte das nahende Einsatzfahrzeug offenbar weder gesehen, noch gehört. Bei dem Zusammenprall beider Fahrzeuge wurde die PKW-Fahrerin aus ihrem Fahrzeug geschleudert und verstarb noch am Unfallort. Die Besatzung des RTW kam mit einem Schock davon.

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Quelle: nonstopnews.de

Geschrieben von Jonas um 01:36 |Permanenter Link | | Kommentare (4) | TrackBack

17.06.06

Mexikaner zu Gast bei Freunden

Nach dem 0:0 der Mexikaner gegen Angola, wollten ca. 400 mexikanische Fans sich gestern Abend zu Fuß auf dem Weg zum Bahnhof machen. Dort angekommen warteten sie... und warteten... und... Warum kam der Zug nicht? Da sie sich in Hannover nicht wirklich gut auskannten, waren sie zum Bahnhof „Hannover Laatzen“ gelaufen – ihr Zug fuhr aber vom Hauptbahnhof und war inzwischen abgefahren. Was also tun mit einem Bahnsteig voller Mexikaner? Polizei und Feuerwehr entschieden sich kurzerhand einen direkt unter dem Bahnhof liegenden Notfallbunker für die Fans zu öffnen. Dieser ist mit Feldbetten ausgestattet und bietet Platz für 2000 Personen. Vom Malteserhilfsdienst wurden sie mit Kaffee und anderen Getränken versorgt. Hier hatten sie dann Gelegenheit davon zu träumen, wie schön ein Sieg gegen Angola gewesen wäre...

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Quelle: nonstopnews.de

Geschrieben von Jonas um 08:55 |Permanenter Link | | Kommentare (3) | TrackBack

15.06.06

WM: Blutkonserven werden knapp

Das DRK, welches in Deutschland ungefähr 80 % der Blutversorgung sicherstellt, meldet dass die Blutkonserven während der Fußball-Weltmeisterschafft knapp werden. Gründe seien nicht nur darin zu sehen, dass die Deutschen schon nachmittags vor dem Fernseher sitzen und Fußball gucken. So seien sonst verlässliche Spender wie die Mitarbeiter von Rettungsdiensten und der Feuerwehr vielen Orts im WM-Dauereinsatz. Hierdurch gäbe es einen bundesweiten Spendenrückgang von ca. 10%, so Eberhard Weck, Werbeleiter für Blutspenden in Hessen und Baden-Württemberg.

Main-Spitze

Geschrieben von Jonas um 08:39 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack

10.06.06

Würzburg: Feedback erwünscht

So, nun sind Ludwig und ich wieder heil nach Hause gekommen. Die Rache für's "durchflutschen" in zwei (!) Stunden heute Morgen kam dann prompt bei Hilpoltstein: Geisterfahrer gegen LKW, wir saßen für vier Stunden fest (siehe Moblog). Während unter Anderem die Feuerwehr Abensberg Feuerwehr Allersberg an der Unfallstelle tätig war, unterhielten wir uns über den Seminartag. Eine ausführlichere Stellungnahme kommt dann morgen.

Ein Paar Teilnehmer waren schon fleißig mit den Kommentaren (Danke!), ich würde mich über weiteren Feedback sehr freuen. Wenn ihr auch Fragen zu bestimmten Themen habt, oder etwas mehr Infos braucht, schreibt sie einfach rein.

Gerne würde ich auch wissen, bei welchen Themen ihr Euch besonders angesprochen gefühlt habt, und welche vielleicht eher überflüssig waren. Und ich darf auch auf das Forum verweisen, das besonders auf Öffentlichkeitsarbeit und Recht gewichtet ist - dort könnt ihr Euch zu den für euch wichtigen Themen austauschen, und auch guten Rat einholen.

Wenngleich der Nervositätsknoten in meinem Bauch erst jetzt zu entspannen beginnt, fand ich heute klasse! Besonders wichtig finde ich bei solchen Treffs immer die interessanten Kontakte, die man dabei knüpft. Freut mich immer wieder.

Hoffentlich sieht man sich bald wieder, und ein extra-Gruss geht an die Kameraden aus Weilheim, die im 11/1 ungefähr 100m vor uns in diesem §$%&§ Stau gesessen sind.

Viele Grüße

Irakli

Update: Es handelte sich in der Tat um die Feuerwehr Allersberg, und nicht wie irrtümlich berichtet um die Feuerwehr Abensberg: letztere ist im Landkreis Kelheim (Niederbayern) zu finden. Danke für den Hinweis an Thomas!

Geschrieben von Irakli um 23:21 |Permanenter Link | | Kommentare (5) | TrackBack

08.06.06

BF Frankfurt: Neue Wache

Die BF Frankfurt zieht in eine neue Wache ein: "Feuerwache Flughafen" :

Heute, den 06.06.2006, wurde auf dem ehemaligen Gelände "Gateway Gardens" am Frankfurter Flughafen eine neue Feuerwache in Betrieb genommen. Somit verfügt die Frankfurter Berufsfeuerwehr über neun ständig besetzte Feuerwachen. Die Feuerwache ist derzeit in einer ehemaligen US-Liegenschaft untergebracht, die bis zuletzt als Wohngebäude genutzt wurde. Die ca. 240 qm große Feuerwache wurden in den vergangenen 4 Wochen von der Wachbesatzung in Eigenleistung renoviert und den Bedürfnissen angepasst.

Diese Feuerwache ist die erste Staffelwache auf der je Schicht 6 Beamte ihren Dienst versehen.

Durch diesen Standort verkürzen sich die Hilfsfristen im Bereich des Frankfurter Flughafens und den Autobahnen A 3, A5, der B43 sowie den Zu-und Abfahrten am Frankfurt Kreuz erheblich.

Geschrieben von Irakli um 11:05 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

02.06.06

Feuerwehr mach Lahm fit

Mit einer "Fall-Matte" der Feuerwehr in Genf konnte sich der lädierte Nationalspieler für die WM vorbereiten:

"Ich darf nicht auf die ausgestreckte Hand fallen", bemerkte Lahm und erzählte von der ungewöhnlichen Hilfe der Schweizer Brandbekämpfer: "Wir haben im Trainingslager in Genf von der Feuerwehr eine dicke Matte für Fallübungen bekommen." Darauf hatte er dann immer wieder den "Ernst-Fall" geprobt. Auch alle anderen Übungen absolvierte der WM-Neuling mit großem Eifer. "Philipp brennt", berichtete Kapitän Michael Ballack passend in der Feuerwehr-Sprache.

Link zu Web.de (kann verfallen)

(Danke, Christian!)

Geschrieben von Irakli um 11:01 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack

01.06.06

Verkettung, unglückliche

Teenager muss aufs Haus aufpassen, stellt Wäschekorb auf Herdplatte (?), schaltet diese versehentlich ein, Wäschekorb fängt Feuer, Feuer greift auf Einkaufstüte über, Spraydose in der Einkaufstüte explodiert und sprengt Fenster aus den Rahmen.

His mother had wanted her teenage son to do some cooking and laundry. But when Sean Davey, finally embarked on some domestic duties he blew the roof off their bungalow.

Gelesen in der Times.

Geschrieben von Irakli um 11:35 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

30.05.06

Marihuana und die Feuerwehr (4)

Mann in Miami-Dade (Florida / US) meldet Feuer im eigenen Haus. Feuerwehr kommt, löscht und findet 53 ausgewachsene Marihuana-Pflanzen und Ausrüstung im Wert von $400.000. Mann erleidet Rauchvergiftung und wird verhaftet.

Trivia: Im Artikel steht etwas über "Hydroponic equipment". Darüber kann man (wo sonst) bei Wikipedia mehr nachlesen. Wieder was gelernt :)

[fark]

Geschrieben von Irakli um 10:11 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

29.05.06

Forum: Erweiterung

Dieser Wunsch wurde hier und dort geäußert: im Forum gibt es nun auch einen allgemeinen Teil (News, Technik / Ausrüstung und Ausbildung). Schwerpunkt bleibt die Öfka, aber man soll auch alles diskutieren können ;-)

Geschrieben von Irakli um 11:50 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

Nominierung zum Spiel des Jahres: Freddy der Feuerwehrmann

Das Spiel "Freddy der Feuerwehrmann" wurde zum Kinderspiel des Jahres 2006 empfohlen:

Bei dieser Mischung aus Memory, Farberkennung und kooperativem Spiel geht es darum, Feuerwehr-Pappkameraden in einer bestimmten Reihenfolge aufzudecken. Ihre Rückseiten sehen alle gleich aus, vorn sind sie dagegen farbig. Witzig: Die richtige Reihenfolge wird für jede Spielrunde dadurch festgelegt, dass ein Feuerwehrauto geschüttelt wird und Farbperlen in seiner Leiter dann die Reihung ergeben

Für 1-4 Spieler ab 5, Ravensburger, ca. 12 Euro.

Geschrieben von Irakli um 09:54 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

Geburtstagskind: Drehleiter.info

Drehleiter.info feiert seinen ersten Geburtstag und ist nun endgültig den Kinderschuhen entwachsen (gibt's das Wort überhaupt?).

Wir gratulieren ganz, ganz herzlich und freuen uns auf ein weiteres, spannendes Jahr mit Euch!

*geburtstagsliedsing*

Geschrieben von Irakli um 09:28 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

22.05.06

Drogen: Nebenwirkungen

Drei Teenager schließen sich in ihr Auto ein, um Aerosole zu schnüffeln. Das mit dem Feuerzeug war wohl keine besonders gute Idee... (Link zum Video)

[lafd]

Geschrieben von Irakli um 17:35 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

19.05.06

Tierische Brandstifter: Waschbär

Aus der Reihe "Tierische Brandstifter" (Katze, Maus): Mann möchte Waschbärenfamilie mit Lappen und Benzin ausräuchern. Waschbär fängt Feuer und zündet Haus an.

[fark]

Geschrieben von Irakli um 13:44 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

14.05.06

Rauchen tötet

Interessant: Die US Fire Administration hat eine Statistik (pdf) herausgebracht, nach der die meisten Brände mit Todesfolge durch Rauchen entstehen.

0605 Smoking

Fakten:

Geschrieben von Irakli um 14:30 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

11.05.06

Polizei vs. Feuerwehr

Wie die Nachrichtenagentur AP berichtet, sind in Griechenland Bereitschaftspolizisten mit Tränengas gegen rund 2.000 demonstrierende Feuerwehrmänner vorgegangen. Die Feuerwehrmänner forderten mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen. Während der Demonstration versuchten sie in das griechische Parlament einzudringen. Bei den Zusammenstößen wurde eine Person leicht verletzt, ob es sich dabei um einen Feuerwehrmann handelt, wurde nicht gemeldet. Nach Angaben der Polizei gab es keine Festnahmen.

Geschrieben von Stefan C. um 16:35 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

CGM: YouTube auf dem Handy

Zum Thema Citizen Generated Media. Ich reite gerne auf die Tatsache herum, dass das "neue Internet", auch Web2.0 genannt, darauf basiert, dass jeder Mensch Inhalte generieren und sie mit anderen Teilen kann. Und, dass dies natürlich Implikationen für Feuerwehren hat.

Hier darf auch das Thema Video nicht fehlen: denn viele Handys können nicht nur Fotos schiessen (die man als Moblog online stellen kann), sondern auch Videos machen. Jetzt kann man zumindest in den USA seine Videos direkt vom Handy auf YouTube hochladen. Ist sicherlich nur eine Frage der Zeit, bis das auch bei uns möglich ist. Schon jetzt freue ich mich auf Feuerwehrvideos aller Art.

Übrigens sind die Feuerwehr Weblog-Videos auch als YouTube-Videos zu sehen.

[de-bug]

Geschrieben von Irakli um 14:31 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

Warum nicht?

Gestern ging's um die Wurst: kann ein Erlebnisprojekt im Feuerwehrbereich funktionieren? Die Antwort: ja, natürlich! Natürlich war ich auch schon vor gestern voller Zuversicht, aber nur in der Realität kann man herausfinden, ob etwas tatsächlich funktioniert.

Wer gestern ab und zu im Moblog und im FeuReX-Projektblog reingeguckt hat, konnte das Treiben ein Stück mitverfolgen und sich hoffentlich für diese Form des Erlebnismarketing erwärmen. Denn aus meiner Sicht war das ein voller Erfolg, wie die Nachbesprechung am Nachmittag gezeigt hat. Jeder, unabhängig von Erfahrung und Ausbildung, konnte etwas Positives mitnehmen. Was genau, das steht dann (hoffentlich) in den Erlebnisberichten. Eine erste Bilderstrecke mit Eindrücken gibt es hier zu sehen.

0605 Fd05

Das (fast) Wichtigste ist, dass die Leute eine mögliche Variante der Ausbildung mitbekommen und den Sinn von gutem Strahlrohrtraining und guter Ausbildung mit nach Hause nehmen.

Aus Einzelgesprächen, sowie aus verschiedenen E-Mails muss man sagen, dass dies nicht überall mit Freude gesehen wird, zumeist in der Wehrführung. Die wichigsten Argumente:

• Keine Ausbildung woanders, weil wir können das besser. Nein.
• Externe Ausbildung unterstützen wir nicht: Du darfst hin aber PA und PSA geben wir Dir nicht. Du zahlst selbst wenn etwas kaputtgeht
• Die Anlage ist gefährlich heiss

Das sind reale Argumente, die leider Realität sind. Wie kann es schlecht sein, woanders reinzuschnuppern? Philosophisch: wie kann sich etwas verbessern und weiter entwickeln, wenn keine Impulse von aussen kommen?

Zum dritten Punkt: natürlich ist die Anlage zu heiss, wenn man falsch gekleidet ist. Sie ist so ausgelegt, dass man sie mit dem, was heute Status Quo sein sollte, problemlos bewältigen kann. Wem das Ganze also zu heiss ist, der hat die falsche PSA (und darf sich seine Taktik dann dreimal überlegen), oder er ist besonders empfindlich.

Hiermit also der Appell an die Wehrführungen: stellt Euch Euren Leuten nicht in den Weg, wenn ihr sie auch noch motivieren wollt! Hier wäre die Ausbildung auch noch gratis gewesen. Aber heute haben wir ja Internet-Zeitalter, da lassen sich Einflüsse von aussen kaum vermeiden. Gottseidank.

Positiv: Ein teilnehmender Trupp bekam sogar den MTW gestellt, Kommandant begeistert bei der Sache.

Geschrieben von Irakli um 12:41 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

10.05.06

Waldbrandgefahr in Teilen Deutschlands

Ein langer Winter ist zu Ende. Der Schnee ist endlich geschmolzen. Die ersten Sonnenstrahlen durchbrechen die Wolkendecke. Die dicke Jacke kommt in den Schrank, kurze Hose und Sandalen erblicken nach Monaten der Dunkelheit das Tageslicht. Aber, waren einige Teile im Süden Deutschlands im Winter heftigen Schneefällen ausgesetzt, gilt nun für große Teile im Norden Deutschlands erhöhte Waldbrandgefahr.

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Beobachtungsflugzeug der Feuerwehr. Foto: Aller Zeitung

In Niedersachsen gilt örtlich bereits die höchste Gefahrenstufe 5 auf der Skala des Deutschen Wetterdienstes. Das trockene Wetter und böiger Wind haben insbesondere für die Kiefernwälder in Niedersachsen die Waldbrandgefahr steigen lassen.

Seit dieser Woche überfliegen in Niedersachsen zudem Flugzeuge der Feuerwehr die gefährdeten Gebiete, um eventuelle Brandherde zu entdecken. Die Warnstufe 5 gilt zurzeit für weite Teile Niedersachsens.

„Wir fliegen jetzt täglich von 12 bis 18 Uhr über Moor, Wald und Auen und schauen wo‘s qualmt“, erklärt Luftstützpunktleiter Manfred Koch. An Bord des „fliegenden Auges“ befinden sich außer dem Piloten noch ein Feuerwehr- und ein Forstbeamter.
„Warnstufe fünf ist im Mai schon ungewöhnlich“, sagt der Leiter der Gifhorner Rettungsleitstelle Horst Beck. In der Regel würden Trockenheit und hohe Temperaturen erst im Juli oder August problematischen. Beck versichert jedoch: „Wir sind vorbereitet“. Anders als sonst würden im Brandfall alle Löschfahrzeuge der Stadt oder der Samtgemeinde alarmiert. [Aller Zeitung]

Ohnehin gilt von Anfang März bis Ende Oktober ein generelles Rauchverbot in den Wäldern. Zu beachten gibt es weiterhin, dass keine Zigaretten in freier Natur weggeworfen werden. Außerdem können Glasflaschen und -scherben die Sonnenstrahlen wie Brenngläser bündeln und so trockenes Laub oder Gras entzünden. Eine oft unterschätzte Ursache sind auch heiße Katalysatoren von auf Waldböden abgestellten Autos und Motorrädern.

Geschrieben von Stefan C. um 11:22 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

08.05.06

Projekt: Fahrzeugfoto-Workshop

0605 Fotobut
Ich hatte es vor Kurzem angedeutet, hiermit nun die Ankündigung: es gibt wieder ein Fotoworkshop! Diesmal geht's darum, bessere Fahrzeugfotos zu machen. Wer also Interesse an Fotografie hat, bessere Fotos für den Jahresbericht oder die Website erstellen möchte, der ist herzlich eingeladen teilzunehmen.

Diesmal steht mir ein richtiger, feuerwehrbegeisterter Fotograf zur Seite, und für die zehn Teilnehmer gibt's dann als Goodie auch einen Posterjack-Poster vom eigenen Foto zum mitnehmen. Über eine rege Teilnahme würde mich freuen, interessant und spassig wird es auf jeden Fall!

Details gibt's wieder im eigenen "Fotowebinar"-Workshop-Blog.

Geschrieben von Irakli um 22:38 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

Tierische Brandstifter

Die Geschichte mit der sich rächenden Brandstiftermaus war zwar trashiger, aber eine Katze, die ihr Futternapf in Brand setzt und einen Schaden von €30.000 verursacht ist auch nicht ohne:

Laut Polizei dürfte die Katze bei der Futtersuche einen der leicht einschaltbaren Plattenschalter betätigt haben. Durch die heiße Herdplatte entzündete sich die Futterschale und verursachte so den Brand.

Mit einem altmodischen Herd wäre das nicht passiert.

(Danke, Manuel!)

Geschrieben von Irakli um 10:08 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

05.05.06

Dumm gelaufen: Ballonfahrt endet im Baum

Ein kurzes, dafür aber ziemlich aufregendes Vergnügen wurde eine Ballonfahrt für die acht Fluggäste:

Zu einem denkbar kurzen Vergnügen ist am Donnerstag die Ballonfahrt einer Ausflugsgruppe in Lerbach bei Bergisch Gladbach geworden: Direkt nach dem Start musste die Pilotin mit ihren acht Passagieren in einer Buche notlanden. Eine Windböe hatte das Luftgefährt in Bedrängnis gebracht.

Mit Fotostrecke.

(Danke, Andrea!)

Geschrieben von Irakli um 18:20 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

03.05.06

Wohnhausexplosion in Osnabrück: Feuerwehrmann als Anstifter

Manuel verweist auf Seite 28 der Wilhelmshavener Zeitung von heute, in der es um die Gasexplosion von Venne / Osnabrück geht, bei der zwei Menschen ums Leben kamen. Tatverdächtig ist ein Feuerwehrangehöriger. Vielleicht findet ja jemand genauere Infos hierzu?

(Danke, Manuel!)

Geschrieben von Irakli um 22:26 |Permanenter Link | | Kommentare (4) | TrackBack

02.05.06

Erneut in GH eingebrochen

Erneut ist in eine Feuerwehr-Gerätehaus eingebrochen worden. Diesmal traf es die Kameraden aus Oker. Die Täter entwendeten dabei sechs Handsprechfunkgeräte aus den Einsatzfahrzeugen im Wert von etwa 9000 Euro. Der oder die Täter gelangten Spuren zufolge durch die Notausgangstür in das Gebäude der Feuerwehr. Hier geht es zur Pressemitteilung

Einbrüche in Feuerwehr-Gerätehäuser scheinen leicht zu zunehmen und sind außerdem lohnende Ziele. Nicht selten sind Feuerwehr GHs nicht gegen Einbruchdiebstahl gesichert und Geräte der Feuerwehr, wie bspw. Funkgeräte oder Motorsägen, stellen enormen Wertgegenstände dar.

Geschrieben von Stefan C. um 11:15 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack

28.04.06

Im Einsatz fürs Wasserschwein

"Im Einsatz fürs Wasserschwein" - so lautet der etwas missglückte Titel eines Artikels in der Süddeutschen Zeitung, in dem Fazit über die Arbeit der Feuerwehr im Jahr 2005 gezogen wird.

0604 Bericht

Missglückt deshalb, weil man offensichtlich versucht, die Bandbreite der Arbeit aufzuzeigen - leider aber ein "niedlicher" und leicht unseriöser Eindruck entsteht bzw. entstehen könnte; ist allerdings meine subjektive Wahrnehmung, vielleicht ist es in Wirklichkeit nicht so wild.

Erfreulich hingegen, dass gleich auf Seite zwei des Münchner Teils so viel Fläche für den Artikel geboten wird. Besser noch, auf die FF wird auch gesondert hingewiesen, Kommandant Saller darf mit einem Zitat auch zu Wort kommen.

So gesehen gar nicht so schlecht - jetzt würde ich gerne wissen, ob die Wirkung des Artikels auch PR-mässig gemessen wird? Server stats? Suchbegriffe? Anrufe im Rathaus? Anfragen über die FF?

Geschrieben von Irakli um 14:37 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

Fotografieworkshop: Interesse? (update)

Von den Lesern, die länger die Geschicke des Feuerwehr Weblogs mit verfolgen, möge sich der eine oder andere an das "Fotowebinar" erinnern. Damals hatten wir zusammen die Grundlagen der Fotografie erforscht. Hatte Spaß gemacht, dauerte nur ein wenig zu lang und ging dann im Weihnachtstrubel unter.

Ich möchte in den nächsten 1-2 Wochen einen sehr kompakten Workshop machen, sozusagen als Test für eine ganze Reihe von regelmässigen kompakten Workshops. Diesmal gibt's jedoch einen Sponsor, die 10 Teilnehmer würden am Ende ein ziemlich cooles Goodie bekommen.

Mehr sei nicht verraten, ich wollte hier einfach mal vorfühlen, ob wir diesmal zehn Fotografieinteressierte zusammenkriegen. Das Projekt wird im Workshop / Fotowebinar - Channel gefahren, damit auch alle anderen Interessierten etwas davon haben. Voraussetzung ist nur der Zugang zu einer halbwegs ordentlichen Digicam.

Also: Interesse?

Update
Die Kommentare hören sich ja schon mal nicht schlecht an! Die Goodies sind schon gesichert, ich hoffe noch auf eine Zusage vom Fotografen: diesmal soll(te) ein Profi das Feedback geben.

Vom Ablauf her soll's ziemlich kompakt sein und über einen Zeitraum von zwei Wochen gehen. Pro Teilnehmer nicht mehr als zwei Bilder. Genaueres vielleicht noch heute...oder morgen! Dran bleiben.

Geschrieben von Irakli um 09:38 |Permanenter Link | | Kommentare (14) | TrackBack

26.04.06

Feuerwehrleute auf Einsatzfahrt verunglückt (2)

Thomas Kuhn hat folgenden Text in den Kommentaren hinterlassen, den ich hiermit ein wenig aufwerten möchte:

Hallo zusammen,

ich war früher (bis zu meinem Umzug in eine andere Stadt) Mitglied der betroffenen Feuerwehr und habe inzwischen mit den Ex-Kameraden gesprochen. Die ganze Wehr ist im Ausnahmezustand, total geschockt und tief betroffen! Über den Ablauf des Unfalls und die Ursachen herrscht weiter Rätselraten.

Auf der Webseite (www.Feuerwehr-Rheinbach.de) ist das Gästebuch zur Kondolenzliste umfunktioniert. Eure Einträge machen Christina auch nicht wieder lebendig. Aber vielleicht spenden sie etwas Trost.

Gruß

Thomas Kuhn
FW Grevenbroich

P.S. Weitere Links zu Pressemeldungen zum Unfall und den Folgen:

http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1143819568966.shtml
http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/artikel.php?id=161499
http://www.express.de/

Geschrieben von Irakli um 15:44 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

25.04.06

Feuerwehrangehörige auf Einsatzfahrt verunglückt

Auf einer Einsatzfahrt kam ein voll besetztes Löschgruppenfahrzeug der Feuerwehr Queckenberg von der Fahrbahn ab und fuhr in einen Böschungsbereich. Dabei verstarb eine 23-Jährige Feuerwehrangehörige noch am Unfallort, fünf Wehrmänner zogen sich schwere Verletzungen zu.

Mehr dazu in den Rheinsieg-News.

Geschrieben von Irakli um 08:18 |Permanenter Link | | Kommentare (2) | TrackBack

21.04.06

Umgestürtzter Hubretter

"Articulating Tower" ist vermutlich eine Gelenkmastbühne? Jedenfalls ist eine davon im US-Staat Maryland auf einer Einsatzfahrt umgestürzt. Neuwert: $800.000, die 4 Insassen kamen mit leichten Blessuren davon. $800.000! Wow.

Geschrieben von Irakli um 09:26 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

20.04.06

Neuer Superman: Jogging-Man rettet 4-köpfige Familie

Superman, Batman und Co. bekommen Konkurrenz: In Straßburg wurde ein neuer Superheld gesichtet, der Jogging-Man. Der selbstlose Jogger rettete eine vierköpfige Familie in Straßburg vor dem Ertrinken und ist nach vollbrachter Rettung weitergelaufen.

Wie die Polizei erklärte, nahm das Drama seinen Lauf, als einer der Söhne bei einem Fahrradausflug am Dienstag in den Rhein-Marne-Kanal nördlich von Straßburg fiel und unterging. Die zwei älteren Brüder des neunjährigen Nichtschwimmers und ihr Vater, die kaum besser schwimmen konnten, sprangen hinterher, ohne den Kleinen jedoch an die Oberfläche bringen zu können.

Ein vorbeilaufender Jogger zögerte keinen Augenblick, sprang ins kalte Wasser und holte die Drei ans sichere Ufer. Anschließend tauchte der Mann nochmals in den vier Meter tiefen Kanal und holte den bewusstlosen Jungen an die Oberfläche. Nach Mund-zu-Mund-Beatmung und Herzmassage durch den Jogger erholte sich der Kleine von seinem Unglück. Er kam mit dem Schrecken, aber ohne gesundheitlichen Schaden davon. Die Polizei sucht nach dieser mutigen Tat nun den Retter, bisher allerdings vergeblich.

[SWR.de]

Geschrieben von Stefan C. um 13:00 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

18.04.06

KatS: THW + BBK = Besserer Katastrophenschutz?

Die Süddeutsche Zeitung berichtet heute über Pläne des Bundesinnenministeriums die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenschutz (BBK) zu fusionieren.

Das Innenministerium plant offensichtlich, das erst vor zwei Jahren gegründete Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe mit dem Technischen Hilfswerk und seinen 80 000 ehrenamtlichen Mitarbeitern zu verschmelzen. Wie die Süddeutsche Zeitung erfuhr, ist dazu im Ministerium eine eigene Projektgruppe eingerichtet worden, die die Beamten der Katastrophenschutz-Behörde und die Praktiker vom THW zusammenführen soll.

Laut SZ fallen diese Überlegungen mit den Veränderungen an der THW Spitze zusammen. Vor kurzem wurde der der Berliner LBD Albrecht Broemme zum neuen THW-Präsidenten berufen.

Die Fusion soll den Katastrophenschutz nachhaltig stärken. Hintergrund dieser Gedanken scheint die Erkenntniss, dass die Länder, in deren Zuständigkeitsbereich der Katastrophenschutz fällt, mit diesem überfordert sind.

Die Neubesetzung soll auch den Stellenwert des Katastrophenschutzes verstärken, der in den vergangenen Jahren immer wieder Spielball zwischen Bund und Ländern war. So sind die Länder grundsätzlich für den Schutz der Bürger zum Beispiel bei Überflutungen zuständig. Immer wieder zeigt sich aber, dass die Länder damit überfordert und auf Hilfe durch den Bund angewiesen sind.

Geschrieben von Stefan C. um 12:40 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

13.04.06

Hilfeschrei einer Großstadt-FF

Der Druck muss schon mächtig sein, wenn der Kommandant einer Großstadt-FF sich mit einem Hilfeschrei an die Presse wendet. So geschehen in Stuttgart, wo der Kommandant der Abteilung Botnang in der Stuttgarter Zeitung Alarm schlägt. Insbesondere wird das veraltete TLF8/12 moniert, das inzwischen 32 Jahre auf dem Buckel hat:

Wenn die Botnanger Wehr jedoch ihr Tanklöschfahrzeug TLF 8/12 startet, mit das wichtigste Einsatzauto der Truppe, dann erinnert das mehr an eine Ausfahrt zum Oldtimertreffen. Stolze 32 Jahre hat der Veteran auf dem Buckel,

Wegen des veralteten Autos wird eine der Kernaufgaben der Botnanger Wehr in Frage gestellt, nämlich die Wachbesetzung der Feuerwehrwache West der BF Stuttgart:

Denn an dem betagten Wagen hängt weit mehr, als der erste Eindruck vermuten lässt. "Uns droht eine Abwärtsspirale", sagt Epple. Und die könnte, befürchtet der Abteilungskommandant, langfristig sogar die Zukunft der Freiwilligen Feuerwehr Botnang bedrohen. (...) Dies bedeutet: Wenn die dortige Berufsfeuerwehr komplett ausrückt, nehmen die Botnanger Ehrenamtler deren Platz ein, um im Notfall Hilfe für Bürger im Stuttgarter Westen leisten zu können. Damit könnte aber bald Schluss sein. Grund: Der veraltete Fuhrpark der Botnanger. Noch wird dies "nur diskutiert", wie Karsten Homrighausen von der Stuttgarter Branddirektion erklärt

Epples Abwärtsspirale ist so begründet:

Kommt es aber tatsächlich so, könnte dies weit reichende Folgen haben, befürchtet Abteilungskommandant Epple. Denn wenn diese Aufgabe wegfalle, dann stelle sich sicher auch irgendwann die Frage, ob die Botnanger Feuerwehr überhaupt noch wie im bisherigen Maße ausgestattet und ausgebildet sein müsse. "Wir würden zu einer Art Rumpfwehr", sagt Epple. Für die Motivation sei dies kontraproduktiv.

Fazit: es eigentlich fast immer Politik mit im Spiel.

(Danke, Timo!)

Geschrieben von Irakli um 15:49 |Permanenter Link | | Kommentare (9) | TrackBack

09.04.06

Fire Combat '06: Teilnehmer gesucht

Wieder nach Kroatien: unter dem zugegebenermassen martialischen Namen "Fire Combat" wird am 06.05.06. in Opatija an der Adriaküste eine Art Olympiade abgehalten, zu der auch ausländische Teilnehmer höchst willkommen sind. Der Aufgaben haben's in sich, was uns wieder zum Heldenthema bringt.

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Wer Interesse hat, bei mir melden. Ich reiche die Anfrage dann weiter. Ach, und ich könnte mir gut vorstellen, dort auch teilzunehmen :)

Die Aufgaben für den 2er-Trupp mit PSA und angelegtem Atemschutz:

Klingt anstrengend, aber Spaß könnte das schon machen. Wie gesagt, wer Zeit, Lust und vor Allem die richige Kondition und Kraft mitbringt sollte da mitmachen. Gute Kontakte mit inbegriffen!

Hier noch ein Paar Aufnahmen:

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Geschrieben von Irakli um 15:39 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

06.04.06

Vom Schreibtisch an den Brandherd: die SZ berichtet

Erfreulich, dass das Thema Engagement bei der Feuerwehr in der Süddeutschen Zeitung verstärkt aufgegriffen wird. Nach dem Plädoyer für das Ehrenamt ist im heutigen Bayern-Teil über die geplante Novellierung des Bayerischen Feuerwehrgesetzes zu lesen (erste Seite unten), die wohl im nächsten Jahr ins Parlament eingebracht wird.

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Die Kernaussagen: Strukturreformen sind notwendig, man soll auch in der Feuerwehr am Arbeitsort (Doppelmitgliedschaft) teilnehmen dürfen, eine Zusammenlegung von Ortsfeuerwehren soll ermöglicht werden, Arbeitgeber sollen zur Freistellung verpflichtet werden und man fragt sich, ob das maximale Alter von 60 für bestimmte Tätigkeiten nicht angehoben werden soll.

Grundsätzlich sind Bestrebungen, die zumindest eine Grundlage für Veränderungen sorgen sollen, begrüßenswert, denn es bestehen in der Tat flächendeckend Missstände. Natürlich muss man, weil es gar nicht anders geht, landesweit gültige Rahmenbedingungen schaffen. Die tatsächlichen Probleme unterscheiden sich jedoch lokal oder regional.

Denn was nützt die Möglichkeit einer Doppelmitgliedschaft, wenn keine Pendler zum Arbeiten in die Gemeinde kommen? Und dort, wo es möglich ist, bestehen tausende von praktischen Problemen: angefangen von der Teilnahme an Pflichtübungen (bedeutet Abend- und Wochenendtermine weitab vom Wohnort) bis hin zur Problematik mit der persönlichen Schutzausrüstung (PSA). Denn dort, wo "Gastuniformen" bereitgestellt werden, werden diese oft geplündert - Hose ausleihen wenn die eigene in der Reinigung ist, Flammschutzhaube austauschen - oder schlecht behandelt, denn eigentlich handelt es sich ja um eine Unpersönliche Schutzausrüstung (UPSA).

Ich will das nicht schwarzmalen. Wenn der Artikel tatsächlich sämtliche Bestrebungen abdeckt, das Feuerwehrwesen zu reformieren, dann fehlt ein kapitales Thema: die Optimierung der vorhandenen Ressourcen. Sieht man sich ein wenig um, dann stellt man schnell fest, dass ein Großteil der Feuerwehren - zumindest in Ballungsgebieten - darauf ausgerichtet sind, zu 100% sämtliche Aufgaben selbst zu erledigen. Muss das so sein? Viele Feuerwehren in und um München könnten tags oft nicht die verfügbaren Plätze in den Fahrzeugen belegen. Das Ergebnis: man rückt nicht aus. Eine Änderung der AAO hin zum Rendez-vous-System (1 LF + 1 MTW aus einer anderen Gemeinde, beispielsweise) wäre so ein Schritt, der übrigens auch schon stellenweise praktiziert wird. Man könnte dies noch weiter aufbohren und die Feuerwehrler auf Sonderfahrzeuge schulen, für die man dann alarmiert wird. Warum sollte man beispielsweise nicht als DL Maschinist für die Nachbarwehr greifbar sein? Für den GW-A? Auf ÖEL-Ebene ist ja so etwas bereits möglich.

Ein Unding ist auch, dass vorrangig im Landkreis alarmiert wird. Eher holt man eine Wehr aus 20km Entfernung zur Verstärkung als die 2 km weiter gelegene Nachbarwehr, die aber im anderen Kreis gelegen ist.

Zudem werden einige der Punkte, die in der Novellierung ihren Platz finden sollen, ohnehin schon praktiziert. Doppelmitgliedschaften sind nichts Ungewöhnliches, es kommt eher auf die Wehr an, ob sie das einführen möchte. Das Gesetz würde lediglich den rechtlichen Rahmen dafür bereitstellen - was ja auch nicht schlecht ist.

Die wichtigsten Punkte sind meiner Meinung nach die Möglichkeit der Zusammenlegung von Wehren, die Reformen auf Gemeinde- oder gar Kreisebene ermöglicht sowie die Sensibilisierung der Arbeitgeber.

Und noch eine Aussage, die zugegebenermassen polarisierend wirkt. Im Artikel steht:

"(...)denn die Ortsfeuerwehren seien nicht nur bei Naturkatastrophen, sondern auch für das Gemeindeleben wichtig"

Volle Zustimmung.

Geschrieben von Irakli um 09:58 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack

Sicherheit und Gerätehaus

Am vergangenen Mittwoch ist mal wieder in ein Feuerwehrgerätehaus eingebrochen worden. Durch ein Fenster sind Unbekannte in der Nacht in das
Feuerwehrhaus in Langenholtensen eingestiegen. Dort brachen die Täter die Türen zu den Büros des Ortsbeauftragten und Ortsbrandmeisters auf und entwendeten 1 DVD-Player und 2 Funkgeräte.

Da werden Erinnerungen an einen Einbruch in das GH meiner alten Wehr wach. Damals genügte es die Türe einzutreten und die Funkgeräte sowie das FMS aus den Fahrzeugen zu entwenden.

Je mehr moderne Technik die Feuerwehren für Ausbildung und Einsatz einsetzen, umso attraktiver scheinen Feuerwehrgerätehäuser für Einbrecher zu werden.

Geschrieben von Stefan C. um 09:05 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

05.04.06

Generationswechsel: Mit 17 zum Vorsitzenden

Das Alter kennt keine Grenzen, dass dies auch in umgekehrte Richtung gilt, beweist die Feuerwehr Neuses-Poxstall. Dort wurde ein 17-Jähriger zum neuen Vositzenden des Feuerwehrvereins gewählt, wie der Fränkische Tag berichtet.

Neuwahlen der Vorstandschaft standen bei der Jahresversammlung der Feuerwehr im Mittelpunkt. Ein Novum: Der erst 17-jährige Andy Schriefer wurde zum neuen Ersten Vorsitzenden gewählt. Bis zu seinem 18. Geburtstag führt der bisherige Vorsitzende Alfred Götz weiter die Amtsgeschäfte.

Respekt, Respekt. Wenn jeder ein solches Engagement an den Tag legen würde, gäbe es weniger Schwierigkeiten. Die Feuerwehr, als Verein wie als Organisation, lebt nun mal vom Engagement.

Geschrieben von Stefan C. um 12:07 |Permanenter Link | | Kommentare (3) | TrackBack

29.03.06

Knochenmark-Typisierungsaktion in Osterby, 2.4.

Jugendfeuerwehrausbilder Jörn aus Osterby ist leider an Leukämie erkrankt. Der KFV Rendsburg-Eckernförde ruft dazu auf, an der Typisierungsaktion diesen Sonntag in Osterby am 2.4. teilzunehmen.

Der Osterbyer Kamerad Jörn ging im Oktober 2004 zu einem
Blutspendetermin des Roten Kreuzes. Dabei wurde sein Blutbild
erstmals auffällig. Nach weiteren Untersuchungen stellte es sich
heraus, dass es sich um Leukämie handelt. Er wurde dann umgehend in
der städtischen Klinik in Kiel behandelt. Nach Chemotherapie und
anschließender Kur konnte er dann im Herbst 2005 seine Arbeit zum
Teil wieder aufnehmen. Das Untersuchungsergebnis vom 6. Februar
diesen Jahres hat nun leider ergeben, das die Krankheit wieder
ausgebrochen ist.
Um jedoch besser planen zu können, bittet Kruse um
Anmeldung unter der Nummer 04351/45367 oder per E-Mail:
Feuerwehr.Osterby(at)gmx.de

Die Typisierungsaktion ist ein ganz kleiner Schritt, aber man kann dadurch wirklich Großes erreichen.

Geschrieben von Irakli um 09:34 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

19.03.06

Feuerwehr in der Fläche

"Braucht jedes Dorf einen Fußballplatz, ein Kulturhaus, eine Feuerwehr? Jens teilt sich mit Frank ja auch das Gartengerät. Er hat die kleine Leiter, Frank die große. So einfach ist das. Das sagt er auch im Wahlkampf."

zukunft_fw.jpg

Dieser Satz steht in der FTD (Nr. 51, 13.03.2006, S. 25). Weiter heißt es:

Da braucht ihm die Rettungsleitstelle "Jerichower Land" gar nicht zu kommen mit ihrer tollen Technik. "Vier Ortsfeuerwehren auf 2000 Einwohner - das wird sich auf Dauer keiner mehr leisten können", sagt ihnen Bullerjahn nach der Vorführung und blickt in ungläubige Gesichter. Als sie rausgehen, schimpft der Wahlkreiskandidat: "Jens, das war aber ein bisschen grenzwertig." - "Wieso?" - "Na, die erzählen jetzt: Der von der SPD will die Feuerwehren abschaffen." - "Aber das hab' ich doch schon immer gesagt."

Der Artikel berichtet über den Wahlkampf von Jens Bullerjahn in Sachsen-Anhalt. Sein Markenzeichen im Wahlkampf ist die Radikalkur, wie SpOn berichtet:

Der Sozialdemokrat will dem schrumpfenden Land eine Radikalkur verordnen - und es langfristig ganz auflösen.

Ein lauter Aufschrei, nach dem ersten Blick, Auflösen von Feuerwehren? Einem Feuerwehrler dreht sich bei diesem Wort der Mageninhalt um und nicht selten ist ein entrüstetes "nicht mit uns" und die "spinnen doch" zu vernehmen.

Schaltet man nun den Emotionsmodus einmal ab, so ist die Forderung des Sozialdemokraten nach Auflösung oder Zusammenlegung von Wehren nicht abwegig. Das Kostenoptimierungs-Argument, muss dafür gar nicht herhalten, denn, wie das Feuerwehr Weblog kürzlich schon unter Bezug auf SpOn berichtete, fehlen den Feuerwehren schlicht die Leute. Wozu also eine Feuerwehr unterhalten, wenn es keine Fa(SB) gibt? Stell Dir vor, es brennt und keiner kommt, weil alle weggezogen sind.

Den Tatsachen ins Auge zu blicken ist besser, als sich selbst (oder den Wählern) potemkinsche Dörfer zu zeigen.

Geschrieben von Stefan C. um 23:55 |Permanenter Link | | Kommentare (2) | TrackBack

RTL: die große Erste Hilfe Show

Zwar hört sich das Format der Sendung nicht besonders spannend an, aber die Tatsache, dass Deutschlands größter Sender mit dem Flagschiff Günther Jauch zu absoluter Primetime (Sonntag, 23.04. um 20:15) eine große Erste Hilfe Show abhält ist eine super Sache!

In einer großen Live-Show bringt Günther Jauch das Erste-Hilfe-Wissen seiner Zuschauer und seiner prominenten Gäste im Studio wieder auf Vordermann. So wird das Wissen über die stabile Seitenlage aufgefrischt und vielleicht sogar erweitert. Auch darüber, ob man einen verbrannten Finger unter kaltes Wasser halten soll, wird in der Show informiert. Du weißt nicht, wie man jemanden aus einem brennenden Auto rettet? Kein Problem, auch das wird in der Show demonstriert.

Man darf gespannt sein.

[TVBlogger, Link von Timo. Danke!]

Geschrieben von Irakli um 12:37 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

QuickClot

QuickClot (r) ist ein Pulver, welches die Blutgerinnung bis zu Faktor fünf beschleunigen soll, indem es unter Anderem die flüssigen Bestandteile des Blutes bindet. Von der US-Armee in Auftrag vergeben, findet es bislang vorrangig im Kriegseinsatz Verwendung, um auch massive Blutungen effektiv zu stoppen. Das Problem: bei der Applikation entsteht extreme Hitze, die auch zu Verbrennungen führen kann.

0603 Quickclot

Doch nun wurde auch eine Version entwickelt, die wesentlich weniger Hitze entwickelt und somit auch dem Massenmarkt zugänglich gemacht werden soll. So ist es denkbar, dass QuickClot auch in Verbandskästen Einzug halten wird.

Zwar ist QuickClot kein Allheilmittel (nichtrepräsentative Extrembeispiele sind hier nachzulesen), hört sich aber vom Prinzip her nicht schlecht an.

Weiterführende Informationen bei New Scientist und auf Deutsch bei RP Online.

Geschrieben von Irakli um 12:21 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack

13.03.06

Das zieht immer: FA(SB) als Brandstifter

Wie schon hier und hier und hier berichtet, gibt es immer wieder FA(SB), die meinen zündeln zu müssen. Meist handelt es sich dabei um Personen im Alter zwischen 14 bis 25 Jahren, mit psychische Problemen und einem Geltungsbedürfnis, das sich gerade beim Einsatz zeigt. Im aktuellen Fall lag zumindest letzteres nicht vor, weshalb ich die Überschrift "Feuerwehrmann als Brandstifter" irreführend finde.

Ein junger Feuerwehrler ist am Samstag in Ottending bei Mengkofen (Lkr. Dingolfing-Landau) selbst zum Brandstifter geworden. [...] Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatten psychische Probleme den Jugendlichen zu der Tat getrieben. [...] Der 17-Jährige aus der Nachbarschaft, der sich bei den Ermittlungen schnell als Tatverdächtiger herausstellte, sei bei den Löscharbeiten aber nicht vor Ort gewesen.

Ist es jetzt also schon an der Tagesordnung von einem Beruf oder der Freizeitbetätigung auf Verfehlungen zu schließen? Wenn ich als FA(SB) demnächst vergesse meinen Toaster auszuschalten und meine Wohnung ausbrennt, heißt dann "Feuerwehrmann zündet eigene Wohnung an" oder wenn ich mit dem Auto einen Unfall baue, heißt es dann "Feuerwehrmann fährt Amok"?

Ich will das Verhalten des Jugendlichen nicht entschuldigen, sondern nur darauf hinweisen, wie meiner Ansicht nach die Presse zwei verschiedene Dinge vermengt. Wenn der Jugendliche das Feuer gelegt hat, um später selbst löschen zu können, dann wäre die Überschrift nachvollziehbar, weil das in das Profil des "Brandstifters" passen würde. Aber zumindest nach den Informationen die ich bisher habe, ist das im aktuellen Fall nicht zutreffend.

Ein Feuerwehrmann als Brandstifter bringt Auflage. :-(

Geschrieben von Stefan C. um 09:59 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack

12.03.06

Serverausfall (Update 13.03. 09:50)

Heute von 13:10-14:15 fiel der Server des Providers aus, Feuerwehr-Weblog war somit nicht erreichbar. Sorry für den Stress!

Ich bin seit 5 Jahren Kunde bei 1&1, und dieser Ausfall ist einer der ganz, ganz wenigen die ich mitbekommen habe. Ich denke, das bewegt sich innerhalb der 99,99% uptime... Ärgerlich ist es trotzdem, vor Allem wenn man nicht benachrichtigt wird.

Nun, jetzt geht's ja wieder...

[Update 13.03. 09:50] Datenbank mal da, mal nicht. Ich komme an den Support nicht ran.
[Update 20:45] Immer noch Probleme mit der 1&1-Datenbank. Sie scheint offline zu sein, damit ist auch das Forum nicht funktionsfähig. Leider.

[Update] Es gibt wohl immer noch ein Problem mit php oder MySQL. Forum läuft nicht. Grrrr...

Geschrieben von Irakli um 14:26 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

01.03.06

Panikmache, die x-te

Nanu, gibt's denn schon infizierte Katzen in Bayern? In Tölz? So nah an München? Muss ich jetzt in Panik verfallen?

0603 Panik

Der gelbe Klecks in der Überschrift heisst "auf Rügen". Panikmacher.

Geschrieben von Irakli um 16:56 |Permanenter Link | | Kommentare (2) | TrackBack

28.02.06

Spritz(enwagen)-Tour (2)

Der Täter, der das TSF der FF Wollingst für eine Spritz(enwagen)-Tour entwendete, ist nach Auskunft der Webseite der JF Wollingst nun gefasst.

Geschrieben von Stefan C. um 16:06 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

Sichtbarkeit

Wenn die Hochwasserkatastrophe vom letzten Jahr, der Dacheinsturz von Bad Reichenhall und die heurige Schneekatastrophe etwas gemeinsam haben, dann die Tatsache, dass sie die Arbeit und das Wesen der Feuerwehren viel stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt haben. Ein interessanter Aspekt davon ist die Auseinandersetzung mit dem Ehrenamt; diesem Thema hat die Süddeutsche Zeitung am 24.02. im Bayern-Teil einen grossen Artikel mit dem Titel "Einfach unbezahlbar" gewidmet. Den Artikel gibt's auch online, allerdings kostenpflichtig.

0602 Sz

Das Plädoyer für das Ehrenamt lässt sich auf einige Nenner herunterbrechen: man macht es, um zu helfen; man braucht die Manpower, siehe Schneekatastrophe, wo 32.000 Feuerwehrler im Einsatz waren; und man spart Geld. Zu letzterem Argument: der Titel des Artikels ist eine Anspielung auf die Alternative, nämlich 40.000 Berufsfeuerwehrler einzustellen: unbezahlbar.

Es freut mich aber sowohl, dass sich der Artikel nicht auf eine ökonomische Argumentation reduziert hat, als auch, dass der gesellschaftliche Teil ("Durstlöscher", haha) nur marginal angesprochen wird. Auch wird der Umfang der eigentlich benötigten Kräfte in Bayern nicht angegangen: es geht ausschließlich um den Sinn des Ehrenamts. Unterm Strich super Imagepflege und PR.

Jetzt mal sehen, wie es mit der Vogelgrippe wird, da sie nun auch Bayern - trotz Einreiseverbot für erkrankte Vögel - erreicht hat. Fahrzeugbodenwäsche? Ist sicher mit Schneeschippen und Wasser pumpen in eine Kategorie zu ordnen.

Geschrieben von Irakli um 13:23 |Permanenter Link | | Kommentare (2) | TrackBack

24.02.06

Zwenkau, 23.02.2006.

In Zwenkau bei Leipzig befindet sich der Sitz von Lion Apparel, dem weltgrössten Hersteller von Feuerwehrschutzbekleidung. Als Fortsetzung der Interview-Reihe traf ich mich mit Timo Czech (Geschäftsführer) Christian Pannier (Produktmanager) um einen Einblick in die Welt der Schutzbekleidung bekommen. Herausgekommen ist eine Fülle an spannenden Informationen. Habt ihr gewusst, dass Angehörige der London Fire Brigade gleich fünf (!) Einsatzgarnituren bekommen?

0602 Bombers

Das Interview wird nächste Woche hier erscheinen. Auf ein besonders spannendes Angebot möchte ich schon jetzt hinweisen: ihr könnt Euch für einen Tragetest von Targa-Helmen und V-Force-Kleidung eintragen. Die Formulare zum Download gibt es auf der Homepage ganz unten.

Spannend deshalb, weil das ein innovatives Angebot ist, und ich mag Innovationen. Gerade in unserem Bereich müsste es viel mehr davon geben.

Kleines Ratespiel: Wer kann mir sagen, wohin genau die abgebildete Jacke - mit der coolsten aller Bezeichnungen für "Feuerwehrler" - gehen soll?

Geschrieben von Irakli um 12:22 |Permanenter Link | | Kommentare (8) | TrackBack

22.02.06

Wir in der Frankfurter Rundschau

Viele Grüße an die Leser der Frankfurter Rundschau, Rubrik "Blogosphäre":

Nicht überall, wo Kritik am Umgang der Politik mit dem Geflügeltod laut wird, sind Verschwörungstheoretiker der Auslöser. Das Feuerwehr-Weblog wird von fünf gestandenen Brandbekämpfern betrieben.

Da schau her., liest sich gut :)

Geschrieben von Irakli um 15:21 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack

15.02.06

Zufallsentdeckung

Per Zufall im Tagesschau-Video-Podcast vom 13.02. entdeckt: FF München. Vielleicht weiß jemand von den Lesern, welche Abteilung da vor dem KW der BF zu sehen ist? Gratuliere zur Primetime :)

0602 Tagesschau

Geschrieben von Irakli um 15:52 |Permanenter Link | | Kommentare (4) | TrackBack

01.02.06

Lokalpolitik und Feuerwehr

Feuerwehr und Politik sind schwer vereinbar. So muss man mal hinnehmen, indirekt von politischen Querelen erfasst zu werden. In diesem Fall handelt es sich um die heiss diskutierte Umbenennung einer Strasse in unserem Einsatzgebiet.

Vontrotha

Das Gebiet wurde u.a. nach dem ersten Weltkrieg von Heimkehrern aus den verlorenen Kolonien besiedelt, welches sich in den Strassennamen wiederspiegelt. Von der Dar-es-Salaam-Strasse. über den Askaripfad hin zur Tangastrasse kann man spannende Exkursionen in das alte Afrika unternehmen.

Nun ist eine länger laufende Diskussion aufgeflammt, die Von-Trotha-Strasse in Hererostrasse umzubenennen. Was das auf sich hat, liest man besser in Wikipedia nach. Herr von Trotha war tatsächlich ein übler Zeitgenosse, und die Strasse wird umbenannt.

Ob die Umbenennung nun berechtigt war oder nicht, und wo man einen Schlussstrich zieht (kleiner Spaziergang durch Haidhausen, gefällig?) lasse ich lieber die Politik ausdiskutieren.

Für uns jedenfalls heisst das, ein Paar Seiten im Ausrückeordner neu zu zeichnen.

Geschrieben von Irakli um 09:43 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

31.01.06

Traurig aber wahr: FA legeten Feuer

Alle Jahre wieder: In der Pfalz haben zwei Feuerwehrangehörige gestanden in den letzten zwei Jahren mehrere Feuer gelegt zu haben. Was ich interessant finde, ist dass erst heute (31.01.06) bekannt wurde, dass es sich bei den Tätern um FA handelt. Gefasst wurden die beiden bereits vor zwei Wochen.

Die zwei haben der Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr einen Bärendienst erwiesen. Im Feuerwehr-Forum gab es letztens einen Thread zu der Thematik. Was mich sehr wütend macht, ist dass bei jedem Feuer dank solcher Elemente die Freiwillige (!) Feuerwehr unter Generalverdacht gestellt wird.

Ich selbst habe vor einigen Jahren in meinem Ort miterlebt, wie unter der Hand die Feuerwehr wegen einer 4jährigen Brandserie verdächtigt wurde. Glücklicherweise wurde der Täter gefasst und eingewiesen. Glücklicherweise war es kein FA!

Geschrieben von Stefan C. um 10:21 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

17.01.06

Bürgermeister und Polizisten als Brandstifter

Ich muss schon sagen: Beim Lesen der Überschrift "Bürgermeister und Polizisten als Brandstifter" blieb mir echt die Spucke weg. Und nein, das passierte nicht irgendwo in Timbuktu, sondern im benachbarten Elsaß/Frankreich.

Gegen den Bürgermeister der südelsässischen Gemeinde Ensisheim und mehr als zwei Dutzend Polizisten wird wegen Brandstiftung ermittelt. Sie haben nach Angaben der Justiz vergangene Woche 14 Wohnwagen in Brand gesteckt, die ohne Erlaubnis auf einem Gelände des Ortes geparkt waren.

Die aus Rumänien und Kroatien stammenden Eigentümer hatten die Fahrzeuge nach einer Polizeikontrolle verlassen. Mit der ihm zur Last gelegten Brandstiftung habe der Bürgermeister eine illegale Besetzung des Landstücks und die dadurch aufgetretenen sanitären Probleme regeln wollen, erklärte die Straßburger Justiz. Der Bürgermeister wurde dabei beobachtet, wie er selbst mit einem in Benzin getränkten Lappen Hand anlegte.

Allerdings hatten die Beamten Vorsichtsmaßnahmen ergriffen. Batterien und Gasflaschen wurden beiseite geschafft, um den Brand nicht außer Kontrolle geraten zu lassen. "Der Bürgermeister hat außerhalb jeder Rechtsprechung gehandelt", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. "Brandstiftung ist keine angemessene Methode, um das Problem des illegalen Aufenthalts nichtsesshafter Menschen zu regeln."

Dem Bürgermeister der knapp 6.600-Einwohner zählenden Gemeinde und den beteiligten 28 Polizeibeamten droht nun ein Verfahren vor einem Strafgericht. Auf Brandstiftung fremden Besitzes stehen in Frankreich maximal zehn Jahre Haft und eine Geldstrafe von 150.000 Euro. Dort ist jede Gemeinde per Gesetz verpflichtet, Landstücke für den Aufenthalt des fahrenden Volkes bereitzustellen.

Quelle: SWR.de

Geschrieben von Stefan C. um 18:06 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

18.12.05

Kein schöner Dezember

Dieser Blog wird auch von vielen nicht-Feuerwehrlern gelesen, an diejenigen richtet sich dieser Post insbesondere. Dass die Mitgliedschaft bei einer Feuerwehr mehr ist als nur Spielerei, sondern auch durchaus eine ernste Sache ist, bekommt man dann in voller Wucht aufgezeigt wenn einem Kollegen etwas zustösst.

Black

Diesen Dezember gab's gleich drei Todesfälle im Einsatz. Am 10.12. in Münchsmünster, am 17.12. starben zwei Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Tübingen im sogenannten "Innenangriff", also der Brandbekämpfung im Gebäude. Genauere Informationen gibt's bei Feuerwehr.de, auch lohnt sich der Blick auf die Diskussion dort über den tragischen Unfall um zu sehen, welche Fragen gestellt werden.

Keine schöne Weihnachten für die hinterbliebenen Angehörigen. Ihnen gilt unser Mitgefühl.

[Update]
Es gibt nun auch eine Kondolenzliste.

Geschrieben von Irakli um 14:50 |Permanenter Link | | Kommentare (2) | TrackBack

14.12.05

BMA Hurra! Aus Schwerin.

Solche Meldungen sind aus der Ferne immer schwer zu beurteilen, jedoch kann ich den Frust der Kollegen in Ludwigslust gut nachempfinden. Dort ist nach der Einrichtung der integrierten Leitstelle Westmecklenburg die Anzahl der Fehlalarmierungen stark nach oben gewandert. Link zu Artikel als PDF. Ich hätte mir in dem Artikel aber eine Meinung der "Gegenstelle" gewünscht, so kommt das alles ein wenig einseitig rüber.

Geschrieben von Irakli um 14:24 |Permanenter Link | | Kommentare (2) | TrackBack

12.12.05

Alternatives Löschen

Mit Hinblick auf Stefan's Post zum Thema Kettensäge, hier noch eine Alternative Einsatzmöglichkeit besagter Ausrüstung. Gut, dass das kein Feuerwehrler war, denn der wäre nach 10 Jahren noch dabei den Sägeschein zu machen und dürfte das gar nicht.

(Danke, Manuel!)

Geschrieben von Irakli um 08:41 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

07.12.05

Feuerwehr Freiburg als Vorbild

Beim surfen bin ich über diesen Artikel im "Main Rheiner" gestoßen:

Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehren sollen enger zusammenarbeiten, um Geld zu sparen- das fordert die SPD. In der heutigen Stadtratssitzung wollen die Sozialdemokraten beantragen, "die Neukonzeption für die Berufsfeuerwehr und die Freiwilligen Feuerwehren voranzutreiben". "Wir haben uns im Bundesgebiet umgeschaut", sagt SPD-Chef Thomas Will. Dabei seien die Genossen auf Freiburg im Breisgau gestoßen - von Fläche und Einwohnerzahl laut Will mit Mainz vergleichbar. "Das Beispiel Freiburg zeigt deutlich, dass eine Stadt mit sehr ähnlicher Struktur durchaus in der Lage sein kann, sogar unter Steigerung der rechtlichen und Sicherheitsstandards die Anforderungen des Brandschutzes mit geringerem Zuschussbedarf zu leisten."

Ich finde die Meldung deshalb interessant, da ich aus Freiburg komme und noch Mitglieder in der dortigen FF bin. Ich versuche mal an das Gutachten ranzukommen, welches damals angefertigt wurde und welches die Grundlage für diese Neukonzeption war.

Hier mal ein paar Zahlen:
Einwohner:
Freiburg: ca. 214.000 Einwohner
Mainz: ca. 200.000 Einwohner.

Fläche
Freiburg: 153,06 km²
Mainz: 97,75 km²

Feuerwehr
Freiburg: ca. 425 freiwillige Feuerwehrleute in 18 Abteilungen und 110 Berufsfeuerwehrleute auf einer Wache.
Mainz: ca. 326 freiwillige Feuerwehrleute in 11 Abteilungen, 168 Berufsfeuerwehrleute auf zwei Wachen

Einsatzaufkommen 2004
Freiburg: 2427 Einsätze, davon entfallen 489 mit Beteiligung FF
Mainz: 3257 Einsätze, davon entfallen 322 mit Beteiligung FF

Freiburg hat ca. 80 Feuerwehrfahrzeuge, Mainz etwa 100.

Die Berufsfeuerwehr in Freiburg besteht seit 1945, die in Mainz seit 1906.

Noch einen Untersched gibt es: Die BF Mainz hat ne eigene Webseite die Feuerwehr Freiburg dagegen leider nicht.

Geschrieben von Stefan C. um 13:25 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

Weihachten und Geburtstag an einem Tag

Der Standard (Au) berichtet folgendes:


50-Meter-Absturz mit Auto überlebt
Eine Obersteirerin hat einen Absturz über rund 50 Meter mit ihrem Pkw nur leicht verletzt überstanden. Die 57 Jahre alte Frau schaffte es, selbst aus dem Fahrzeug auszusteigen und zum nahe gelegenen Rüsthaus der Freiwilligen Feuerwehr Oberaich zu gelangen. Von dort verständigte sie die Einsatzkräfte, die sie ins Spital brachten.

Geschrieben von Stefan C. um 13:20 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

Sowas liest Feuerwehrmann gerne...

... Mehrfach habe ich, und auch andere, auf die leider weit verbreitete Mentalität hingewiesen, dass die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr nur unzureichend gewürdigt wird. Dass es auch anders geht, habe ich hier gelesen. Eine Eigentümergemeinschaft bedankte sich bei der Feuerwehr Bischofsheim für die schnelle Hilfe bei einem durch Regen verursachten "Hochwasser".

Habt ihr schon ähnliches erlebt, also keine etwas zweifelhaften Erlebnisse, wie in diesen Blog Artikeln, sondern Erlebnisse die positiv herausragen?

Ich erinnere mich bspw. an folgendes: Am 27.12.1999 sperrte ich eine Straße ab, die wir aus Sicherheitsgründen wegen des Orkans gesperrt hatten, da brachte mir eine Anwohnerin einen warmen Tee, weil ich schon den ganzen Tag dort stehen würde. Tja, getrunken hab ich den Tee, aber ich hatte gerade einen Kameraden abgelöst, sodass ich erst 5 Minuten dort stand. ;-)

Oder ein paar Tage später, bei der Beseitigung eines Sturmnachzüglers, bekamen wir Kaffee, Mon Cherie, Rocher, ...

Oder ein Schweinezüchter spendierte uns ein Spanferkel, da wir bei einem Feuer am 21. Juli 2000 seinen Stall (samt grunzendem Inhalt) vor den Flammen schützen konnten.

Geschrieben von Stefan C. um 09:19 |Permanenter Link | | Kommentare (5) | TrackBack

06.12.05

Der Albtraum des Feuerwehrmannes

Das ist der wahre Albtraum für einen Feuerwehrmann. Er wird zu einem Feuer gerufen, kann aber nicht löschen, da er kein Wasser hat. So geschehen in Hamburg St. Georg. Hier zur Meldung

Geschrieben von Stefan C. um 12:34 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack

05.12.05

Katzenliebe

Die Nachrichtenagentur AP meldete neulich folgendes:

Die Liebe zu ihrer Katze könnte einer Frau aus Houston noch teuer zu stehen kommen. Drei Mal hatte sie bei der Feuerwehr angerufen und um die Rettung ihrer Katze gebeten. Beim vierten Mal sagte sie, ihr zwei Jahre altes Baby stecke in einem Abwasserkanal fest – die Rettungskräfte kamen und befreiten das Tier. Nun drohen der Frau bis zu sechs Monate Gefängnis wegen falschen Notrufes: Die zweijährige Katze hört zwar auf den Namen „Baby“, ist aber mitnichten ein Kind.

Übertreibungen bei Notrufen gehören leider zum Alltag, so wurden wir schon mehrfach durch aufgebrachte Mitbürger zu aus unserer Sicht Nichtigkeiten alarmiert. Bspw. "Mein Keller steht einen halben Meter unter Wasser. Kommen Sie schnell!". Vor ort bot sich dann aber ein 2mm Wasserfilm, den die Feuerwehr doch gefälligst aufputzen sollte!

Geschrieben von Stefan C. um 13:10 |Permanenter Link | | Kommentare (3) | TrackBack

02.12.05

Feuerwehr - Quo Vadis?

Das Ende des Jahres naht, und damit auch die Zeit der Jahresrückblicke von Feuerwehren. Seit einigen Tagen beobachte ich eine deutliche Zunahme der Meldungen, in denen mehr als deutlich wird, wo den Feuerwehren der Schuh drückt.

Im Forum von Feuerwehr.de wird in regelmäßigen Abständen über die Zukunft des deutschen Feuerwehrwesen diskutiert. Erst gestern habe ich auf diese Meldung hingewiesen. Ich will (vorerst) keine breite Diskussion lostreten, sondern zunächst einmal nur eine kleine Presseshow zu den Themen "Finanzierung", "Nachwuchs" und "Arbeitgeber" darbieten. Ich hoffe, dass der ein oder andere Leser etwas dazu beitragen kann.

  • Für die Feuerwehr wird´s brenzlig (Finanzierung)
  • Feuerwehr kürzt Budget freiwillig (Finanzierung)
  • Ehrenamtler benötigen Verstärkung (Nachwuchs, Arbeitgeber)
  • Feuerwehr Eisenärzt finanzierte neues Fahrzeug selbst

    Was mich immer wieder schockiert ist, dass nicht nur "kleine TSA-Traditionswehren" auf dem Prüfstand stehen, sondern dass selbst in größeren Wehren die notwendigsten Investitionen unterbleiben. Investitionen werden (sollen/müssen) von den FAs bzw. sofern vorhandem vom Verein geleistet werden. Man darf nicht vergessen, fast jeder 60. Bundesbürger leistet freiwillig einen Dienst an der Allgemeinheit! Wie dieses Engagements mancherorts gewürdigt bringt mich echt auf die Palme! Leute 1,3 Millionen Feuerwehrleute sind auch Wähler. Das sollte jedem klar sein!

    Es gilt nicht nur die Ignoranz der lokalen Verantwortlichen zu durchbrechen, sondern auch der normalen Bevölkerung klar zu machen, was passiert, wenn die Feuerwehr nicht mehr kommen kann!

    Gerade die Schneekatastrophe in NRW zeigte doch, dass auch der Bürger vorsorgen muss und eben nicht alles selbstverständlich von der Feuerwehr erledigt wird (werden kann)! (PDF des BBK)

  • Feuerwehr ruft Bevölkerung zu eigener Vorsorge bei Katastrophen auf

    Geschrieben von Stefan C. um 11:20 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

    Die Feuerwehr hilft dem Nikolaus

    Ich habe es ja immer gewusst. Die Feuerwehr ist nicht "rot" weil das eine "Warnfarbe" ist, sondern weil der Nikolaus in Wahrheit ein Feuerwehrmann ist. Zumindest könnte man das meinen, wenn man eine Pressemeldung der Essener Polizei ließt. Feuerwehr hilft dem Nikolaus in die Höhe. :-)

    Feuerwehr hilft Nikolaus

    Jetzt wissen wir auch, wozu die Feuerwehr diese teuren Fahrzeuge braucht. ;-)

    Nun ja, bald ist Nikolaus und ich hab meinen geliebten Hiax nicht hier in München. Welche Stiefel stelle ich denn nun vor die Türe? ;-)

    Geschrieben von Stefan C. um 11:02 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack

    01.12.05

    Feuerwehr-Nachrichten

    Mittlerweile finde ich eine Vielzahl interessanter Nachrichten über Feuerwehren im Netz. Da ich nicht jedes Mal einen neuen Eintrag anlegen will, werde ich das nun zukünftig "gebündelt" machen.

    Öffentlichkeitsarbeit total?
    Habe gerade folgenden Artikel gelesen. Ohne weiteren Kommentar!

    Ehrenamt und Berufsleben
    Vor kurzem berichtete ich über diese Initiative in Österreich. In NRW hat nun der Innenminister die Arbeitgeber aufgefordert, ihre Mitarbeiter zu ehrenamtlichen Engagement zu motivieren. Gelesen hier.

    Traurig aber wahr!
    Eine Gemeinde beschließt ohne Rücksprache mit den Betroffenen FAs/Bürgern eine Abteilungswehr aus Kostenoptimierungsgründen zu schließen. Gelesen habe ich das hier. Den Link zu der Feuerwehr hab ich auch.

    Feuerwehr und die Falschparker
    Die Problematik kennen wir alle: Wir rücken zu einem Einsatz aus, aber Zufahrtsstraßen sind durch widerrechtlich parkende PKWs verstellt, Hydranten sind nicht zu erreichen, ... Die BF Düsseldorf führt "Kontrollfahrten" durch und versucht Fahrzeughalter, die ihren PKW falsch abgestellt haben, auf die schwierige Lage der Feuerwehr/RD im Notfall aufmerksam zu machen. Gelesen hier

    Geschrieben von Stefan C. um 13:36 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack

    29.11.05

    "Allianz für die freiwilligen Helfer"

    Der ORF berichtet auf seiner Webseite über die "Allianz für die freiwilligen Helfer", die sich gegen arbeitsrechtliche Benachteiligung ehrenamtlicher Helfer wendet.

    Ich kommentiere die angesprochene Problematik mal nicht weiter!

    Geschrieben von Stefan C. um 15:55 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

    Beherztes Eingreifen

    Alle Welt - wie auch ich ;-) - "beschwert" sich darüber, dass zivilgesellschaftliches Engagement und die gegenseitige Hilfsbereitschaft immer mehr nachlässt.

    Dass es auch anders sein kann, darüber berichtet LVZ-Online. Zwei Mädchen griffen beherzt ein und retteten zwei Kleinkinder noch vor Eintreffen der Feuerwehr aus den Flammen.

    Ich will jetzt nicht fordern, dass man sein Leben immer riskieren soll, aber auch mit weit weniger Risiko können normale Menschen (wenn man so will: Zivilisten) andere, in Notlage geratenen Mitbürgern helfen. Anders formuliert: Plädoyer für eine verantwortungsvolle Zivilgesellschaft!

    Geschrieben von Stefan C. um 15:44 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

    27.11.05

    Wir in den Medien.

    Super! Einsatz-netz berichtet über uns, gleich als Surftipp auf Seite 2. Danke für den Tipp an Carsten / FF Rodheim. Und ein dickes willkommen an die neuen Leser, die uns so gefunden haben!

    Einsatznetz

    Geschrieben von Irakli um 13:10 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

    18.11.05

    Neues römisches Feuerwehrfahrzeug

    Ein großer deutscher Automobil- und Nutzfahrzeugehersteller hat dem Vatikan ein neues Löschfahrzeug zur Verfügung gestellt. (Hier geht's zur Meldung).

    Weiß jemand von euch genaueres? Ich hab gestern stundelang gesucht, aber weder ein Bild des neuen, noch der anderen römischen Feuerwehrfahrzeuge gefunden.

    Außer einem Abstract in der Brandwacht habe ich im Netz keine weiteren Informationen über die Vatikan Feuerwehr gefunden. Wißt ihr vielleicht mehr?

    Geschrieben von Stefan C. um 11:12 |Permanenter Link | | Kommentare (2) | TrackBack

    04.11.05

    Updates

    Beim Webinar laufen so langsam die Bilder für die laufende Aufgabe ein, in der es um die Designelemente ging. Diese bilden die Basis zum Verständnis des Bildaufbaus, jeder ambitionierte Fotograf sollte sich also deren Wirkung bewusst sein. Unbedingt hinschauen!

    Beim IN-Im Notfall Redesignprojekt wird heute das Gewinnerlogo präsentiert. Bei trnd, dem Mundpropaganda-Netzwerk, konnten Mitglieder ihre Layouts einreichen und dann über die Top10 abstimmten.

    Ach, und bei Frappr! sind wir schon über die 10er-Grenze :) Nur Mut! Tragt Euch ein!

    Geschrieben von Irakli um 10:17 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

    22.10.05

    Grippezeit

    Die Vogelgrippe ist überall, so könnte man meinen. Von Asien hat sie ihren Weg nun endlich auch nach Europa gefunden. Aber warum helfen die Gegenmaßnahmen nicht? Wird die aviäre Influenza unter- oder überschätzt?

    Ein Grund für die rasante Ausbreitung der Krankheit sind Zugvögel. Zugvögel halten sich im allgemeinen nicht an Ländergrenzen oder quarantäne Gebiete. Die Träger des Viruses vermischten sich so mit Hühnern, die in Freilandhaltung aufgezogen werden. Und das kommt in Asien noch sehr häufig vor. Auch der Handel mit lebenden Tieren auf offenen Märkten sorgte für eine rasante Verbreitung und auch Weitergabe an den Mensch. Die meisten der bisherigen menschlichen Opfer gibt es in Asien, was häufig auch an der schlechteren medizinischen Versorgung liegt. In Deutschland versucht man deswegen Vogelschauen und Freilandhaltung einzugrenzen oder gar zu verbieten.

    Bisher scheint man mit dieser Strategie zwar die Hühner zu schützen, aber genutzt hat es trotzdem nichts. In England tauchte die Vogelpest bei einem Papagei auf, der daran auch starb. Und nicht nur das: Das Virus wurde auch schon auf Schweine übertragen und das bedeutet für den Mensch potenzielle Gefahr. Schon häufiger mutierten Erreger in Schweinen zu menschengefährlichen Viren.

    Und was hat die Feuerwehr damit zu tun? Sehr viel sogar. Sollte der Virus ein von Mensch zu Mensch übertragbarer werden, wird es interessant. Das Zauberwort heißt dann Katastrophenschutz. In so einer Situation mit einem Massenanfall von Verletzten bzw. Erkrankten braucht man einfach die Logistik und das know-how einer Feuerwehr. Zum Desinfizieren, zur Verschleppungsverhinderung oder einfach zur Versorgung. Ein Problem gibt es allerdings: Zwar wären die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (vulgo: Polizei, Feuerwehr, Rettunngsdienst usw.) als erstes mit Impfstoff versorgt, aber dass war es dann auch schon an Notfallplänen. Alles was mir bisher bekannt ist, sind keine oder veraltete Pläne, die zu Zeiten entstanden, als man noch fürchtete Kakerlaken werden nach einem Atomschlag die Welt beherrschen.

    Die Pläne sind nicht unbedingt notwendig, viel wichtiger sind Geräte zur Desinfektion oder einfache Schutzanzüge. Das Geld und auch Gründe fehlten in der Vergangenheit sich darum zu kümmern. Deswegen bleibt die Vogelgrippe eine akute Bedrohung. Ausmaße wie in Asien sind in Europa nicht zu erwarten. Sollten die bisherigen Schutzmaßnahmen jedoch versagen, droht nicht nur Hühnern der Tod, sondern auch Menschen. Die Bedrohung ist wesentlich realer als das Politiker zugeben würden.

    Geschrieben von Stefan Lampert um 17:00 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

    18.10.05

    Buchrezension: "Fit for Fire Fighting"

    Fitforfire Smhell

    Titel: Fit for Fire Fighting
    Herausgeber: Schröder, Hermann
    ISBN: 3-936682-00-3
    www.fit-for-fire-fighting.com

    Dieses Buch will den Sportmuffeln unter den aktiven Feuerwehrleuten zu mehr Fitness verhelfen und ihnen den Einstieg in eine sportliche Freizeitgestaltung erleichtern, aber auch bereits sportlichen Feuerwehrlern helfen ihr Trainingsprogramm zu optimieren. Meiner Ansicht nach gelingt dies dem Buch nicht.

    Der Titel "Fit for Firefighting" ist ebenso irreführend wie übertrieben. Zum eine ist diese Anleitung zur Verbesserung der eigenen Kondition und Ausdauer sehr beliebig gehalten. Die Ratschläge und Tipps zum Aufbau eines eigenen Trainingsplans sind so auch in anderen Ratgebern wieder zu finden, die nicht den Eindruck erwecken wollen speziell auf die Anforderungen des Feuerwehreinsatzdienstes vorbereiten. Zum anderen sind die vorgestellten Sportarten nur sehr oberflächlich behandelt. Sie kommen kaum über allgemeine Merkmale der Sportarten hinaus. Mit diesem Buch wird niemand auch nur annähernd an die Ausführung der Disziplinen Laufen, Rad fahren oder Schwimmen herangeführt. Die einzige brauchbare Anleitungen zum Thema Dehnen und Aufwärmen ist auf 2 ½ Seiten schnell abgehandelt. Einzig die Trend-Ausdauersportart Nordic Walking wird detailierter behandelt. Auf den richtigen Laufstil, Tipps zum Radtraining oder Schwimmstile wird kaum eingegangen.
    Der überwiegende Teil des Buches enthält Ernährungstipps, zu deren Qualität ich keine Aussage treffen kann, die aber aufgrund ihrer Komplexität wohl kaum einen Sporteinsteiger zur Umsetzung motivieren kann.

    Überhaupt müsste ein Buch, das fit für den Feuerwehreinsatz machen will, weit mehr als nur Konditions- und Ausdauertraining beinhalten. Themen wie Schulung der Beweglichkeit und Koordination (z.B. durch Klettern) aber auch Verletzungsvorbeugung (z. B. durch gezielte Stärkung der Rumpf- und Rückenmuskulatur) werden vollständig ausgeblendet. Alles in allem ein eher enttäuschendes Buch, das die selbst gesteckten Ziele, die Fitness der Feuerwehrmitglieder insgesamt zu fördern, nicht erreicht.

    Fazit: Lasst das Buch besser in der Buchhandlung stehen. Wendet euch lieber an die ambitionierten Hobbysportler aus eurer eigenen Feuerwehr und lasst euch von denen Tipps für eine sportliche Freitzeitgestaltung geben. Außerdem findet ihr auf die Art und Weise womöglich auch gleich eure neuen Trainingspartner. Denn im Team ist man motivierter als allein.

    Geschrieben von michael um 15:17 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

    07.07.05

    London

    Update:

    (17:15)
    Zu London gibt's auch eine Presseerklärung des DFV. "Anschläge wie heute in London belegen, dass man sich gut vorbereiten muss“, heisst es dort. Logisch.

    Die beste Informationssammlung gibt's eindeutig auf Wikipedia. Interessant darin die Aussage, dass die Schätzung der Anzahl an Explosionen anfangs zu hoch war, da die Passagiere der betroffenen Tube-(U-Bahn)Züge in beide Richtungen flüchteten, also in den jeweils beiden angrenzenden Stationen herauskamen.

    Auch gingen die unterschiedlichsten Gerüchte um, inklusive dass ein Spezialkommando einen Selbstmordattentäter erschossen hätte. Aber so ist das nun mal in so einer Situation.

    (14:20)
    Ein deutscher Blogger in London (via Spreeblick)
    Eigene Flickr-Fotogruppe

    (14:00)
    Die London Fire Brigade hat kurze Statements abgegeben. Der Brandschutz ist weiter sicher gestellt, Bewohner werdn jedoch gebeten nur in absoluten Notfällen anzurufen
    (13:45)
    Hier eine Chronologie der Attacke (CNN)

    Kommentierte bilder (Yahoo) Hier sieht man die Zerstörungskraft besonders gut: Was vom Bus übrig blieb

    London

    Was heute morgen in London passiert ist, nimmt immer mehr die Züge einer Terror-Attacke an.

    Zuerst dachte man an an eine Betriebsstörung, aber es sind wohl an unterschiedliche Stellen Bomben hochgegangen. Unter Anderem in Bussen (Laut Finkangel sind überall Körperteile verstreut). Krankenhäuser nehmen keine "Bagatellfälle" mehr an.

    Vor King' Cross ist auch die Feuerwehr aufgefahren. Ich empfehle für Interessierte den "London"-Flickr-RSS-Stream zu abonnieren, da kommen schon die ersten Bilder rein. Bei Technorati laufen auch die Artikel aus der Blogosphäre zusammen. Hier sind auch einige Links. Laufend erweiterte News auf Wikipedia.

    Geschrieben von Irakli um 12:16 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

    04.04.05

    Paket ist da!

    Paket

    Mein lang ersehntes Paket ist endlich da! Post vom Haidenauplatz. Die Gegend sieht man ganz prima auf dieser Webcam. Die Grillparzerstrasse / Haidenauplatz ist links vom Bildrand auf Höhe des Gebäudes mit der Uhr auf dem Dach (Schule). Im Vordergrund die Baustelle zum neuen Tunnel unter dem östlichen Mittleren Ring. Der Dunst kommt natürlich vom Feinstaub, der sogar die Bundesgartenschau gefährdet.

    Achso, es geht ja um das Paket. Ziemlich aufregend, das Weblog als Empfängeradresse zu sehen :) Auflösung zum Inhalt gibt's heute Abend oder spätestens morgen. Dranbleiben!

    Geschrieben von Irakli um 16:08 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

    10.03.05

    Lobbyismus vom Feinsten

    Stell Dir vor, Du bist Kommandant einer grösseren freiwilligen Feuerwehr. Stell Dir vor, Du bekommst eines Tages eine Einladung, Mitglied des Vereins zur Wahrung der Interessen der Feuerwehren bei der Einführung des digitalen Behördenfunks e.V. zu werden. Stell Dir vor, Du unterschreibst und kurze Zeit später stellt sich heraus, der Verein wird - nur um mal einen Namen zu nennen - hauptsächlich von der Telekom gesponsort. Die mag nämlich die Vorstellungen von Vodafone nicht, die ebenfalls um den Betrieb des Funks konkurriert. Die Interessen Deines Vereins decken sich (natürlich) mit denen der Telekom. Fühlst Du Dich missbraucht?

    Genau so mag es einigen Kommandanten in den USA ergangen sein, als sie erfuhren dass sie auf Umwegen die Bemühungen von Verizon (grosser Betreiber) unterstützen, den Behördenfunk mit zu gestalten. Die Geschichte steht hier in aller Ausführlichkeit. Ich kann bloss hoffen, dass dies in Berlin nicht gelesen wird, sonst käme man dort auf komische Gedanken zur Refinanzierung des Projekts: Privatinvestoren. Manche kritische Infrastrukturen gehören einfach in die Hand des Staates.

    Geschrieben von Irakli um 21:09 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

    01.03.05

    1500 Blutspenden beim Aktionstag in Fürstenfeldbruck

    Aus Marktplatz Oberbayern

    Organisationsleiter Guttendörfer: Ergebnis übertrifft Erwartungen

    Fürstenfeldbruck - 40 Jahre lang hat sich Hans-Dieter Wurm für die Brucker Bevölkerung eingesetzt. Am vergangenen Samstag haben rund 1500 Bürger dem ehemaligen Kreisbrandrat dafür etwas zurückgegeben. So viele Menschen ließen sich bei der Typisierungsaktion Blut abnehmen, damit ein passender Knochenmarkspender für den an Leukämie leidenden 60-Jährigen gefunden werden kann.

    "Wir haben alles wie bei einem Katastrophen-Einsatz koordiniert", erklärte Organisationsleiter Roland Guttendörfer. Zu einer Katastrophe wurde der Aktionstag im Brucker Feuerwehr-Gebäude jedoch nicht. Im Gegenteil: "Das Ergebnis übertrifft meine Erwartung", resümierte Guttendörfer, der vor allem den vielen bereitwilligen Spendern Respekt zollte: "Die Stimmung war hervorragend und kameradschaftlich. Die Menschen sind auch bei längeren Wartezeiten absolut geduldig geblieben."

    Feuerwehrsprecher Volkhard Steffenhagen gab zwar zu, dass man höher gepokert und sogar auf 3000 Spender gehofft habe. "Aber wir hatten keine Erfahrungswerte, und für eine Stadt mit der Größe von Fürstenfeldbruck ist das Ergebnis hervorragend." Auch Hans Knabe, Geschäftsführer des Vereins "Aktion Knochenmarkspende Bayern", der die fachliche Regie bei der Typisierung führte und gemeinsam mit neun Kollegen die Spender registrierte, zeigte sich beeindruckt: "Ich habe schon über 200 solcher Aktionen betreut. Aber ich kann mich nur an eine einzige erinnern, die genauso gut organisiert war wie diese hier."

    Ergebnis wird in vier bis sechs Wochen erwartet

    Besonderes Lob zollte er den über 40 Helfern von Johannitern, Malteser und Rotem Kreuz, die sich im Rotationsprinzip beim Venen-Pieksen abwechselten: "Was die Sanitäter geleistet haben, ist großartig. Denn sie müssen nicht jeden Tag so vielen Menschen Blut abnehmen."

    Schreie habe er aus dem Sanitätsraum nicht gehört, versichert Knabe. Kreisfeuerwehr-Arzt Thomas Halt, der für die Organisation der medizinischen Abteilung zuständig war, verriet aber, dass mehrere Menschen mit Kreislaufproblemen zu kämpfen gehabt hätten: "Das waren alles Männer. Wir sind zwar das starke Geschlecht, aber anscheinend nicht beim Blutabnehmen."

    Um 18 Uhr beendete die Feuerwehr die Aktion. Die Blutproben wandern jetzt zur Analyse ins Labor. Knabe hofft, in vier bis sechs Wochen Ergebnisse präsentieren zu können. Sollte ein Spender gefunden werden, könnte Wurm dies früher erfahren: "Ich kenne ja seine Daten", erklärte Knabe. "Sobald eine Analyse uns zu einem geeigneten Spender bringt, werden wir Bescheid geben."

    MANUEL ESER

    28.02.2005

    Geschrieben von Irakli um 08:02 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

    19.02.05

    Aufruf zur Knochenmarkspende

    Leid ist global, Leid ist lokal. Ich bekam folgende Mail von Stefan Schwarzenbeck und stelle sie hiermit 1:1 auf Feuerwehr Weblog:

    Hilfe für Hans Dieter Wurm

    Unser ehemaliger zweiter Stellvertretender Vorsitzender, Hans Dieter Wurm ist an einer Knochenmarkkrankheit - der Leukämie - erkrankt, die sein Leben bedroht. Mit einer geeigneten Knochenmarkspende wäre eine vollständige Heilung möglich.

    Die Feuerwehren des Landkreises Fürstenfeldbruck haben deshalb eine Aktion ins Leben gerufen, um Hans Dieter Wurm zu helfen. Ziel ist es, einen geeigneten Knochenmarkspender zu finden, was aufgrund biologischer Besonderheiten nicht ganz einfach ist.

    Wenn Sie bereit sind, unserem ehemaligen Stellvertretenden Vorsitzenden zu helfen, dann lädt Sie der Kreisfeuerwehrverband Fürstenfeldbruck recht herzlich ein zum

    Aktionstag "Hilfe für Hans Dieter Wurm"
    Samstag, 26.02.2005
    in der Zeit von 10:00 - 17:00 Uhr
    in das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Fürstenfeldbruck

    Als Spender kommen alle Menschen im Alter zwischen 18 und 55 Jahre, die gesund sind in Frage, denen an diesem Tag ein wenig Blut abgenommen und anschließend untersucht wird. [se: Die Blutgruppe spielt keine Rolle!]

    Die Aktion wird unter der fachlichen Regie der "Aktion Knochenmarkspende Bayern e.V." durchgeführt. Natürlich ist Ihre Hilfe mit keinerlei Kosten für Sie persönlich verbunden

    Im Namen des Bezirksfeuerwehrverbandes Oberbayern möchte ich Euch meine Feuerwehrkameraden um Euere Unterstützung der Aktion für unserer Kameraden KBR a.D. Hans Dieter Wurm bitten der 10 Jahre lang seine Kraft zum Wohle des Verbandes eingesetzt hat.

    Gerhard Bullinger
    Vorsitzender


    Weitere Informationen finden Sie hier
    http://www.bezirksfeuerwehrverband-oberbayern.de/pdf/DW_2005_2_2.pdf
    (PDF, 17,6 KB)

    Ich war selber bei einer ähnlichen Aktion der Feuerwehr Vaterstetten dabei. Das Gute ist, man kommt in eine Datenbank - hier der Aktion Knochemarkspende Bayern e.V. - kann also jederzeit den "Jackpot" ziehen.

    Auch wenn ihr, liebe Leser, nicht in der Nähe von Fürstenfeldbruck oder in Bayern lebt, es ist jedem möglich in solch eine Datenbank aufgenommen zu werden, Ist eigentlich nichts anderes als Organspende.

    Ich wünsche jedenfalls Dieter Wurm, dass möglichst viele Spender mitmachen und insbesondere dass ein passender Spender gefunden wird.

    Geschrieben von Irakli um 21:48 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack

    10.02.05

    Vorausrüstwagen geklaut?

    Fast genau so schlimm wie der Brand eines Gerätehauses: Feuerwehrautoklau.

    Anscheinend ist ein Vorausrüstwagen der FF Backnang geklaut und kurz darauf in einem Acker wieder gefunden worden. Der Inhalt eines (Pulver-)feuerlöschers wurde im Innenraum verteilt. Dreist!

    Geschrieben von Irakli um 18:05 |Permanenter Link | | Kommentare (0)

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