29.09.06
Kroatien: Tunnelunfall
Bei meiner kroatischen Kurzreise sind wir über die neue Autobahn von Zadar nach Zagreb gefahren. Auf dieser Strecke befinden sich einige richtig lange Tunnel (Sveti Rok und Mala Kapela mit fast 6km), die teilweise noch im Bau sind. Der Verkehr wird also einspurig durch die gleiche Röhre geschickt. Im Tunnel Ledenik (760m) starben Ende Juli gleich vier Menschen bei einem Auffahrunfall: Ein LKW fuhr ungebremst in den stehenden Verkehr. Der Unfall wurde auf Video aufgenommen:
Es gibt auch eine Bilderstrecke; zwischen diesen beiden LKW befindet sich noch ein Auto. Spätestens seit meinem Besuch bei der Tunnelübung in der Schweiz finde ich das ein extrem interessantes Thema. Im Video oben sieht man gut, wie schnell eine katastrophale Situation durch Unachtsamkeit entstehen kann. Indirekte Lehre daraus ist, bei gefährlichen Einsatzstellen besondere Vorsicht walten zu lassen. Auch kann es nicht schaden mal nachzudenken, wie man selbst dort vorgehen würde (Szenariospiel im Kopf).
Wenn man von Glück im Unglück sprechen kann, brach in diesem Fall kein Feuer aus. Bis auf die zwei längsten Einzelröhren hat die Sicherheit dort einen grossen Stellenwert. So wurden an einigen besonders gefährdeten Strecken eigene Feuerwehrstützpunkte aufgestellt.

Kleiner Wermutstropfen: die Bezahlung ist besser als bei einer BF, also wandern die Kräfte ab.
Geschrieben von Irakli um 13:00 |Permanenter Link | | Kommentare (2) | TrackBack
22.09.06
Transrapid verunglückt
Ich weiß nicht, was ihr macht, aber ich geh heute nicht mrhr aus dem Haus. Wie Antenne Bayern gerade in den Nachrichten berichtete, ist im Emsland ein Transrapid verunglückt. Dabei sollen 20 Menschen verletzt worden sein, als der Zug bei Tempo 200 auf einen Werkstattwagen prallte.
Update:
14:00 Uhr: Laut SpOn vermutet man acht bis fünzehn Tote in dem vorderen, von der Strecke herabhängenden Zugteil.
"Es gibt viele Todesopfer. Wie viele wissen wir noch nicht", sagte ein Sprecher des Landkreises Emsland am Mittag. keiner der Beteiligten in den beiden Fahrzeugen sei ohne Blessuren davongekommen. [Spiegel Online]
Weitere Infos:
Spiegel Online
Norddeutscher Rundfunk
heute.de
N24 /dpa
Ems-Zeitung
Geschrieben von Stefan C. um 12:02 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack
19.09.06
Glück und Unglück
Pech ist, wenn man auf der Autobahn mit dem LKW auf einen anderen LKW auffährt. Glück ist, wenn der eigene LKW unbeladen ist, und beim Vordermann die Türen nachgeben, so dass man gerade noch genügend Überlebensraum hat.
So ging es diesem LKW-Fahrer, der den Aufprall zwar schwer verletzt, dennoch aber überlebte. Interessantes Detail, die Deichsel des Anhängers.
Ich war Fahrer MZF/VSA und nicht "ganz vorne" mit dabei. Der Unfall war genau neben der Raststätte, so dass der Verkehr dort abgeleitet werden konnte.
Geschrieben von Irakli um 14:44 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack
18.09.06
Feuerwehr im UFO-Einsatz
Ein vermeintlicher UFO-Einsatz für die Feuerwehrleute aus Naila entpuppte sich am vergangenen Donnerstag als Phosporgranate aus dem Zweiten Weltkrieg.

UFO - Unbekanntes-Feuer-Obkekt in Naila. Foto: Feuerwehr Naila
Ein Landwirt hatte auf seinem Feld ein glühendes "Etwas" bemerkt und Polizei und Feuerwehr alarmiert. Da nicht bekannt war, ob es sich um radioaktives Material handelte, wurde zunächst die nächstgelegene Feuerwehr mit Strahlenschutzausrüstung aus Naila alarmiert. Der Alarm wurde wenig später die Feuerwehr Selbitz und den Gefahrgutzug der Feuerwehr Hof erweitert.
Nachdem keine Radioaktivität gemessen wurde, gingen mehrereFeuerwehrlwute unter Kontaminationsschutzanzüge zu dem "Unbekannten Feuer-Objekt" vor. Die Erkundung ergab eine durchgerostete Phosporgranate.
Eine Bilderstrecke und einen Einsatzbericht gibt es auf der Webseite der Feuerwehr Naila. (Achtung: Kein Deeplink, da Frame!)
(Danke für den Hinweis Dieter C. aus N.)
Geschrieben von Stefan C. um 13:45 |Permanenter Link | | Kommentare (12) | TrackBack
11.09.06
Magdeburg: Großbrand in einem Recyclingzentrum
Seit heute morgen vier Uhr brennt es im Recyclingzentrum Magdeburg Rothensee. Olaf hat eine Bilderstrecke online gestellt und schreibt:
ich habe bisher noch keinen Bericht über einen aktuellen Einsatz hier in Magdeburg bei euch gelesen, also hab ich selbst ein paar Bilder gemacht. Aus relativ großer Entfernung, aber ich glaube, wesentlich dichter dran wäre auch nicht sonderlich gesund gewesen...
http://metaloholic.zoto.com/galleries/rothensee
Die Bilder unterliegen der Creative Commons-Lizenz By-NC-ShareAlike.
Die Homepage der Stadt Magdeburg bietet einen Bericht an, der aber in teilen sehr unvollständig ist. Zitat: Link zum Text
(danke, Olaf!)
Technorati Tags: magdeburg, rothensee
Geschrieben von Irakli um 18:31 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
07.09.06
Wenn der Einsatz zu Dir kommt...
Warum zum Einsatz fahren, wenn's andersrum auch geht? So ähnlich muss der zum Einsatz eilende jedoch im Verkehr steckende Kamerad aus Berchtesgaden gedacht haben, als das kurzgeschlossene und brennende Auto auf ihn zufuhr.
"(...)und fuhr mit erheblicher Geschwindigkeit weiter in Richtung Bavaria-Kreuzung. Dort kollidierte es ausgerechnet mit dem an der Kreuzung wartenden Fahrzeug eines Feuerwehrmanns, der gerade zu diesem Einsatz unterwegs war, und auf Grund des starken Verkehrs nicht ausweichen konnte."
Foto: Feuerwehr Berchtesgaden
Hier geht's zum Bericht.
(Danke, Thomas!)
Geschrieben von Irakli um 07:26 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
02.09.06
Wenn man eine Vorahnung hat...
Gegenüber meines Elternhauses wurde vor einigen Monaten ein neuer Supermarkt gebaut. Er liegt innerorts an einer Landesstraße am Ende einer lang gezogenen Kurve. Die Einfahrt, welche die LKW für die Anlieferung benutzen, liegt fast noch in der Kurve. Sattelzüge müssen in der Kurve rückwärts auf den Hof rangieren um an die Laderampe zu kommen. Mir - und wahrscheinlich allen Anwohnern - war klar, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis hier ein Unfall passiert.


Es hat genau bis heute Morgen um 05:24 Uhr gedauert. Ein Sattelzug setzte rückwärts in die Einfahrt, wobei sich der Auflieger quer zur Fahrbahn befand. Ein PKW kam durch die Kurve, hat das Hindernis zu spät gesehen und ist nahezu ungebremst unter den Kühlkoffer gefahren. Nachdem wir den LKW vorsichtig zurück setzen lassen haben, konnte man den schwer verletzten Fahrer durch seine Tür befreien.

Foto: nonstopnews.de
Wir zählen die Tage bis zum nächsten Mal... :(
Geschrieben von Jonas um 16:47 |Permanenter Link | | Kommentare (6) | TrackBack
Bitte, Stephan, gern geschehen
Da schlägt man samstags nichts ahnend die Zeitung auf und liest:

Das ist mir noch nie passiert - umso mehr habe ich mich über dieses kleine Zeichen gefreut. Bitte, Stephan, gern geschehen.
Einsatzbericht der FF Weilimdorf
Artikel hier im Weblog
Geschrieben von Timo um 12:28 |Permanenter Link | | Kommentare (3) | TrackBack
01.09.06
Grossbrand in Eiselfing: Weitere Aufklärung
Das Video vom Grossbrand in Eiselfing schlägt immer noch Wellen, zumindest im Kommentarbereich bei YouTube. Dort wird unter Anderem spekuliert, warum die Alarmierung so spät erfolgt sei, die Sirene also weit in den Einsatz hinein zu hören ist.
Aufklärung gibt's nun von allervorderster Front, sozusagen. Alexander Maier ist Mitglied der Feuerwehr Bachmehring, also in Steinwurfweite des Brandobjektes. Hier nun sein Bericht, einmal in Kurzfassung und als Erfahrungsbericht. Wirklich lesenswert da authentisch, man bekommt einen guten Eindruck von einer unübersichtlichen Lage, bei der auch noch die Wasserversorgung schwierig war.
(Danke, Alexander!)
Einmal die Kurzfassung:
Also, ich beende jetzt mal die Spekulationen über die Alarmierung. Der Brand ereignete sich im Einsatzgebiet der FF Bachmehring. Durch einen ungenauen Notruf, oder einen Fehler in der FEZ wurde zuerst nur Alarmstufe 1 für die FF der Stadt Wasserburg alarmiert.
Noch während der Anfahrt wurde die Alarmstufe durch die FF Wasserburg erhöht, da es sich doch um ein größeres Feuer handelte als ursprünglich angenommen und die Rauchsäule bereits kilometerweit sichtbar war (es wurde ein brennender Container gemeldet).
So, nun wurde also Alarmstufe 2 für die FF Bachmehring gegeben und damit die FF Bachmehring, Aham, Freiham, Schönberg und Wasserburg mit der Sirene alarmiert. Als die Sirenen im Video zu hören sind, wurde auf Alarmstufe 3 erhöht und es befanden sich bereis die 2 Löschgruppenfahrzeuge der FF Bachmehring, der Löschzug der Stadt Wasserburg und die TSFs der anderen 3 Feuerwehren vor Ort und es waren schon mehrere Atemschutztrupps im Einsatz.
Durch die Erhöhung auf Alarmstufe 3 wurden dann noch die FF Amerang, Evenhausen, Babensham, und Penzing alarmiert und die Sirenen der anderen FFs ertönten nur noch ein zweites mal. Die FF Edling und FF Schonstett boten ebenfalls noch ihre Hilfe an. Somit befanden sich 10 Feuerwehren + sonstige Unterstützungskräfte im Einsatz. Einen kompletten Einsatzbericht findet ihr auf der Seite www.feuerwehr-bachmehring.de
(Foto: FF Bachmehring)
Und die Langfassung als Erfahrungsbericht:
Also, der Brand ereignete sich am 12.6.06 um ca. 20:25 Uhr, Brandursache ist nach meinem letzten Wissensstand Brandstiftung. Die FF Wasserburg war mit ihrem TLF 16-25 und ihrem Versorguns-LKW auf einem nahe gelegenem Frühlingsfest ( siehe Bild im Anhang) und hatte dort Parkplatzdienst und regelte den Besucherverkehr. Beide Fahrzeuge waren auf Status 1 sprich einsatzbereit und über Funk erreichbar.
So weit wie mir bekannt ist und laut Aussagen von Augenzeugen, stand zuerst ein Container neben dem Gebäude in flammen. Deswegen wurde auch vorerst nur Alarmstufe 1 für die Stadt Wasserburg alarmiert. Leider rätseln wir alle immer noch, wieso die FF Wasserburg alarmiert wurde und nicht wir. Eine Vermutung von mir und einigen anderen Kameraden ist, das es wahrscheinlich eine Fehlinformation in der FEZ gab.
Entweder durch einen ungenauen Notruf oder durch einen Fehler in der Weiterleitung des Notrufs durch die Polizei (bei uns kommt man, wenn man die 112 wählt bei der Polizei raus und die geben den Notruf an die FEZ weiter). Vielleicht liegt es auch daran, das die Wasserburger auf Status 1 waren. Noch während der Anfahrt zum Einsatzort, hat der Kommandant der Wasserburger die Alarmstufe für uns (FF Bachmehring) erhöhen lassen. Dadurch wurden wir, FF Aham, FF Schönberg, FF Freiham und erneut die Wasserburger alarmiert.
Dann ging’s auch schon los, nach dem ersten Heuler war ich schon bei der Haustür draußen (bei uns und bei den anderen 3 Wehren in unserer Gemeinde wird immer mit der Sirene alarmiert wir haben nur ein paar FMEs). Ich fuhr von Bachmehring nach Eiselfing zu unserem Gerätehaus (ca. 1 km).
Die Rauchsäule die zu sehen war, war einfach nur riesig. Auf dem Weg zum Gerätehaus, bog vor mir der Wasserburger 81/1 mit Blau und Martinshorn ein (Wasserburg 21/1 müsste schon am Einsatzort gewesen sein). Mein erster Gedanke war, was macht der Versorgungs-LKW schon so früh hier? Aber macht ja nichts, hab mich einfach hinten dran gehängt und bin zum Gerätehaus gefahren.
Die FF Aham war zur Zeit des Brandausbruchs mit ihrem TSF bei uns am Gerätehaus um ihre nach der Übung benutzten Schläuche zu waschen. Sie wurden durch die Rauchsäule auf den Brand aufmerksam. Das TSF der FF Aham war nach dem TLF aus Wasserburg das zweite Fahrzeug am Einsatzort.
Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, schlugen die Flammen aus dem Dach, die Tore waren noch zu. Das 3. Fahrzeug am Einsatzort war der Wasserburger 81/1 gefolgt von unserm LF 16/12. Ich war Truppführer vom 2. Angriffstrupp auf unserem LF 16/12.
In dem Moment als wir eintrafen, explodierte die erste Propangasflasche und die 4 Garagen des Gebäudes brannten in voller Ausdehnung. Die Wucht von der Explosion hat die Tore herausgerissen und plötzlich ging eine gewaltige Strahlungswärme von dem Brandobjekt aus.
Die Wasserburger Kameraden ließen alles stehen und liegen und brachten sich in Sicherheit. Ein paar blieben zurück und schirmten mit dem Schnellangriff ihr eigenes TLF aus der Deckung heraus ab. Als ich aus unserem Fahrzeug ausgestiegen war, und gerade den Atemschutzgeräte Auszug herausgezogen hatte, ereignete sich die zweite Explosion. Ich weiß noch, ich packte mir nur noch mein PA und ging in Deckung. Während ich mich ausrüstete, ereigneten sich immer mehr Explosionen, der Knall war ohrenbetäubend und die Druckwelle spürte man in der Magengegend.
In zwischen trafen auch unser LF 8 ein und die zwei TSFs der FF Schönberg und Freiham. Als ich fertig ausgerüstet war und auf meinen Einsatzbefehl gewartet habe, heulte die Sirene ein zweites mal los und die Alarmstufe wurde auf 3 erhöht. Somit wurden dann noch die FF Amerang, Evenhausen, Babensham und Penzing alarmiert. Die FF Schonstett (ca. 6 km Luftlinie) und die FF Edling (ca. 6 km Luftlinie, aber auf der anderen Seite des Inns) wurden durch die Explosionen aufmerksam und haben ihre Hilfe angeboten, die auch dankend angenommen wurde.
Nach meinem AS-Einsatz, wurden einige Kameraden und mir aufgetragen mit dem LF 8 zusammen mit der Feuerwehr Edling (LF 16/12 u. LF 8) und der FF Evenhausen (TSF) eine Wasserversorgung vom Eiselfinger See aufzubauen (siehe Foto). Das Hydrantennetz ist mehrmals zusammen gebrochen ( bei einigen Hydranten kam wirklich nur noch Luft raus).
Der Rest ist dann relativ normal verlaufen, es wurde auch schon überlegt, wo die Verletztensammelstelle eingerichtet werden sollte, falls der Wind gedreht hätte. Der ganze Rauch wäre direkt durch die ganzen Wohngebiete gezogen. Zum Glück is aber alles glimpflich abgelaufen.
So, das waren jetzt einige von meinen Eindrücken, die ich bei dem Einsatz sammeln konnte. Ich hoffe, dass ich dir da weiter helfen konnte. Den Einsatzbericht findest du auf unserer HP www.feuerwehr-bachmehring.de (Link)
Hier noch ein Paar Skizzen
(Karten © Landesamt für Vermessung und Geoinformation, Veröffentlicht nach den Nutzungsbedingungen, "Zurverfügungstellung")
Geschrieben von Irakli um 12:06 |Permanenter Link | | Kommentare (3) | TrackBack
27.08.06
Blitzeinschläge in NRW: Mehr als 20 Verletzte - MANV in Hangelar
Durch zwei Blitzeinschläge sind in NRW am Sonntagnachmittag mehr als 20 Menschen zum Teil lebensgefährlich verletzt worden. Bei einer Flugschau in Hangelar bei Bonn im Rhein-Sieg-Kreis schlug ein Blitz ein, der durch große Pfützen weitergeleitet wurde und auf diese Weise 19 Menschen verletzte. Ein weiterer Blitz schlug bei einem Fußballspiel in Gelsenkirchen in einen Flutlichtmasten ein; es bildete sich angeblich ein Kugelblitz, durch den weitere fünf Menschen teils lebensgefährlich verletzt wurden.
Mehr Informationen gibt es bei WDR.de, unter anderem auch einen Videobericht.
Geschrieben von Timo um 21:05 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
25.08.06
Traumberuf Feuerwehrmann
Vor allem in Großstädten geschieht es regelmäßig, dass der Nachbar im Haus erst dann vermisst wird, wenn es aus seiner Wohnung schon ein wenig seltsam riecht. Dass man unter Einsatz von 30 (!) Pressluftatmern und ebenso vielen Schutzanzügen erst einmal acht Kubikmeter Papiermüll über Schuttrutschen in bereitgestellte Mulden verfrachten muss, um an den restlichen 72 Kubikmetern Unrat vorbei zur Leiche vorzudringen, ist aber dann glücklicherweise doch eher die Ausnahme.
So geschehen letzte Woche in München (PDF).
Geschrieben von Timo um 16:49 |Permanenter Link | | Kommentare (2) | TrackBack
17.08.06
PKW in Flammen: In letzter Sekunde in Sicherheit gebracht
Einem kleinen Wecker verdanken zwei Menschen wohl ihr Leben. Heute Nacht fuhren beide mit ihrem neu gekauften Geländewagen auf der A7 in Richtung Nürnberg, als sie in der nähe von Fulda eine Pause auf einem Rastplatz einlegten. Während beide Insassen schliefen, fing ihr Gefährt jedoch Feuer. Als der Reisewecker zur Weiterfahrt klingelte, bemerkten die beiden erst die bedrohliche Situation. Der Rauch hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits in den Fahrgastraum vorgearbeitet. Fluchtartig verließen sie ihr Fahrzeug, während die Flammen auf den Fahrgastraum übergriffen. LKW-Fahrer die ebenfalls auf dem Parkplatz anwesend waren, setzten ihre Feuerlöscher jedoch nicht zum löschen des PKW ein. Die Feuerwehr Fulda konnte den Geländewagen jedoch nicht mehr retten, er brannte aus. [OHN]
Geschrieben von Benjamin Thoran um 11:27 |Permanenter Link | | Kommentare (4) | TrackBack
16.08.06
Hungriger Hund verursacht Brand
Berlin. Auf der Suche nach Futter hat ein Hund in Berlin-Spandau am Dienstag ein Feuer verursacht. Die Polizei vermutet, dass der Vierbeiner mit dem Maul oder den Pfoten den Herd eingeschaltet hat. Der Hundebesitzer bemerkte dies nicht und ging mit ihm Gassi. Während des Spazierganges der beiden sind Gegenstände auf dem Herd in Flammen aufgegangen. Aufmerksame Anwohner bemerkten das Feuer und alarmierten die Berliner Berufsfeuerwehr. Dem Hausmeister gelang es noch vor Eintreffen der Brandbekämpfer den Brand zu löschen. Es gab keine Verletzten.
Geschrieben von Stefan C. um 13:13 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Kindergeschrei rettet Familie vor Feuer
Windeck (Nrw.). Glückliche Rettung ohne Rauchmelder: Ein schreiendes Kind hat in der Nacht auf Mittwoch wohl seiner ganzen Familie das Leben gerettet.

Symbolfoto
Der Vater des zweieinhalb Jahre alten Jungen wurde wach und ging in das Kinderzimmer. Dort bemerkte der 40-Jährige dichten Qualm. In dem Rohbau des Holzanbaus war ein Feuer ausgebrochen. Durch einen Durchbruch in das Zimmer des Jungen gelang der Rauch in das Wohnhaus. Der Vater rettete sich, seine Frau und den Jungen ins Freie. Die wenige Minuten später eintreffende Feuerwehr konnte nicht verhindern, dass Anbau und Wohnhaus vollständig abbrannten. Im Einsatz waren fünfzig Feuerwehrleute der Feuerwehr Windeck. Die Polizei gibt den Sachschaden mit über 150 000 Euro an. Ein Feuerwehrmann verletzte sich leicht bei der Brandbekämpfung. [Kölner Stadtanzeiger]
Geschrieben von Stefan C. um 12:13 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Feuerwehrleute bei Einsatz getötet
Toulon (Frankreich). Bei einem Unfall sind am Montag in Frankreich drei Feuerwehrleute getötet worden. Das Einsatzfahrzeug stürzte nach Behördenangaben nahe Ramatuelle bei Saint-Tropez in eine Schlucht.
Die drei Männer waren auf dem Rückweg von einem Einsatz gegen einen Waldbrand an der Côte d'Azur. Der Brand zerstörte auf einer Fläche von 80 Hektar die Vegetation. 4000 Menschen mussten aus einem Ferienzentrum und einigen Villen evakuiert werden. Der Waldbrand konnte noch am Montag unter Kontrolle gebracht werden.
Geschrieben von Stefan C. um 11:10 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Aufwendige Tierrettung: Taube unter Hochspannung
Hamburg. Die Feuerwehr musste am Dienstag zu einer ungewöhnlichen Tierrettung ausrücken. Eine Taube hatte sich verheddert und saß hilflos auf einer Hochspannungsleitung neben einer Autobahn.
Die Schnur eines Drachens hatte sich in einer parallel zur A 1 zwischen Öjendorf und Billstedt verlaufenden Hochspannungsleitung verheddert. Eine Taube flog hinein und kam nicht mehr heraus. Die Feuerwehr wurde alarmiert. Diese rückte mit einer Drehleiter an. Bevor der Vogel aus seiner misslichen Lage befreit werden konnte, musste die 110.000 Volt Hochspannungsleitung stromfrei geschaltet werden. Zusätzlich musste die Autobahn kurz gesperrt werden. Nach drei Minuten war der Einsatz beendet. Die Taube kam in ein Tierheim. [Hamburger Abendblatt]
Geschrieben von Stefan C. um 10:50 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack
15.08.06
Verfolgungsjagd mit der Polizei: Auto geht in Flammen auf
Ein mit vier alkoholisierten Männern besetztes Fahrzeug ist am frühen Morgen in Kassel einer Polizeistreife ins Auge gefallen. Als der Fahrer dann eine rote Ampel ignorierte, entwickelte sich eine Verfolgungsjagd die ihr Ende in der Fußgängerzone nahm. Das Auto stieß gegen einen Bordstein und flog, nach Angaben der Polizei, rund 10 Meter durch die Luft und ging schließlich nach unsanfter Landung in Flammen auf. Glücklicherweise war die Fußgängerzone gegeg 4:30 Uhr noch Menschenleer. [hr]
Geschrieben von Benjamin Thoran um 16:46 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack
Tausende Kubikmeter Sperrmüll in Flammen
Wunsdorf (Nds.). Ein Großbrand in einer Lagerhalle verursachte am Dienstmorgen in Wunstorf bei Hannover hohen Sachschaden. Gelagert wurden in der Halle mehrere tausend Kubikmeter Sperrmüll.

Symbolfoto
Das Feuer war aus bislang unbekannten Gründen am Morgen ausgebrochen. In der 50 mal 70 Metern große Halle lagerten etwa 4000 bis 5000 Kubikmeter Sperrmüll. Die Größe der Halle bereitete der Feuerwehr zunächst Probleme. Die starke Rauchentwicklung führte zu Sichtbehinderungen auf der Autobahn 2. Messungen ergaben aber keine gefährlichen Schadstoffkonzentrationen in der Luft.
Bis zu 150 Feuerwehrleute bekämpften das Feuer. Der Brand war bis zum Morgen weitgehend unter Kontrolle. Um Glutnester zu löschen, wurde der Müll mit Radladern aus der Halle gebracht. Die Nachlöscharbeiten werden voraussichtlich noch ein bis zwei Tage andauern.
In der Halle wird der Sperrmüll der ganzen Region gesammelt und weiterverarbeitet. Da das Material überwiegend aus Holz besteht, brannte das Lager wie Zunder. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen zur Schadensursache aufgenommen. Ein Sprecher der Feuerwehr hielt eine Selbstentzündung auf Grund mikrobiologischer Vorgänge für nicht ausgeschlossen.
Zur Höhe des Sachschadens wurde zunächst nichts gesagt. Die Konstruktion der Halle ließ eine Abführung der Hitze durch eine offene Seite zu. Die Zerstörung der Stahlkonstruktion könnte sich dadurch in Grenzen gehalten haben.
Geschrieben von Stefan C. um 10:08 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
14.08.06
Kirchheim: Gasexplosion zerstört Gebäude
Kirchheim unter Teck (BW). Gerade einmal zwei Wochen ist es her, dass die Feuerwehr Kirchheim unter Teck, das THW und das Deutsche Rote Kreuz sowie die SEG des DRK gemeinsam eine Großübung durchführten, bei der ein Explosionsunglück angenommen wurde. Zwei Wochen später wird aus dem Planspiel bittere Realität: Eine Gasexplosion lässt ein Haus zusammenstürzen. Eine Person wird verletzt.
Mehrere Notrufe alarmierten die Einsatzkräfte um kurz vor 12 Uhr am Montag. Aus ungeklärten Gründen kam es in Kirchheim unter Teck (Kreis Esslingen) zu einer Explosion, die das gesamte Gebäude zum Einsturz brachte. Zum Zeitpunkt der Explosion befand sich noch eine Person im Gebäude die unter den Trümmern verschüttet wurde.
Hinweis durch Nachbarn und Angehörige bestätigten eine im Haus vermisste Person. Die Rettungskräfte von Feuerwehr, THW und Rettungsdienst konnte die 66-Jährige orten und lebend retten. Die Frau wurde schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht.
Die Explosion beschädigte auch zwei Nachbarhäuser stark. Im Umkreis gingen auch mehreren Fensterscheiben zu Bruch. Erste Schätzungen gehen von einem Sachschaden von über 500.000 Euro aus. Die Ursache für die Gasexplosion ist noch nicht bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr Stuttgart, die Freiwillige Feuerwehr Kirchheim/Teck, die Feuerwehr Esslingen, das THW Kirchheim unter Teck, das THW Ostfildern, die DRK Rettungshundestaffel, die ENBW und der Notfallnachsorgedienst sowie starke Polizeikräfte.
Links im Web
Einsatzbericht der Feuerwehr Kirchheim unter Teck
Bericht auf swr.de
Artikel der Stuttgarter Nachrichten
(Danke Florian für den Hinweis)
Geschrieben von Stefan C. um 21:42 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Essen: Rauchmelder rettete Leben
Essen (Nrw.). Ein Rauchmelder rettete vermutlich mehreren Menschen in einem Wohngruppenheim das Leben. In einem Zimmer war aus unbekannten Gründen ein Feuer ausgebrochen.
Symbolfoto
Die Feuerwehr Essen wurde um kurz nach 7 Uhr am sonntagmorgen zu einem Wohnungsbrand in einem Sozialtherapeutischen Wohngruppenheim gerufen. Aus unklarer Ursache brannte es in einem der Schlafräume.
Der durch Rauchmelder alarmierte Pförtner hatte noch vor Eintreffen der Feuerwehr erste Löschversuche unternommen. Er konnte einen Bewohner aber nicht retten, der noch im Brandgeschoß verweilte. Dem Bewohner war durch das Feuer der Ausgang aus dem Zimmer versperrt. Die Feuerwehr rettete den Bewohner unter Vornahme eines C-Rohres und Atemschutz aus dem Zimmer.
Der 45-jährige wurde durch den Notarzt untersucht und mit Verdacht auf eine schwere Rauchgasvergiftung einem Krankenhaus zugeführt. Die Feuerwehr brachte einen weiteren Bewohner, der an einen Rollstuhl gebunden ist, aus dem Gebäude in Sicherheit. Die Person wurde vom Notarzt untersucht, musste jedoch nicht behandelt werden.
Die Feuerwehr Essen war mit ca. 30 Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr sowie zwei Rettungswagen und einem Notarztwagen im Einsatz.
[Redigierte Pressemitteilung Feuerwehr Essen]
Geschrieben von Stefan C. um 14:57 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Diskolicht löste Großeinsatz aus
Leverkusen (Nrw). Ein flackerndes Diskolicht löste am Samstag (12.08.06) einen Großeinsatz der Leverkusener Polizei und Feuerwehr aus.

Symbolfoto
Am frühen Morgen rief eine Frau bei der Polizei an, weil sie aus einer gegenüber liegenden Wohnung auf in Leverkusen-Opladen einen Feuerschein gesehen hatte. Wenige Minuten später trafen mehrere Streifenwagen und die Feuerwehr am Ort des Geschehens ein.
Nachdem die Beamten zunächst vergeblich versuchten, das Feuer zu lokalisieren, gingen sie in die Wohnung der Melderin. Hier sahen sie dann tatsächlich den "Feuerschein". Als dann der Wohnungsinhaber die Tür öffnete, stellten die Ordnungshüter fest, dass der junge Mann in seiner Wohnung ein Diskolicht eingeschaltet hatte, das den täuschend echten Feuerschein verursachte.
Mit einem Dank an die aufmerksame Zeugin verabschiedeten sich die Beamten und waren froh, dass es sich bei dem Feuerschein nur um ein Scheinfeuer handelte.
[redigierte Pressemitteilung Polizei Leverkusen]
Geschrieben von Stefan C. um 14:52 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Spanien: Waldbrände durch Brandstiftung
Dass die überwiegende Anzahl der Brände auf menschliches Fehlverhalten zurück zuführen ist, zeigt sich erneut in Spanien. Die spanische Polizei hat 27 Verdächtige festgenommen, die im Nordwesten des Landes Waldbrände gelegt haben sollen.
Die fast zwei Wochen tobenden Waldbrände im Nordwesten Spaniens sind nach Einschätzung der Behörden von organisierten Banden gelegt worden. Der spanische Innenminister vermutet hinter den Brände eine strategische Planung mit bestimmten Absichten. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft leiteten Ermittlungen gegen private Löschfirmen und Bauunternehmen in der Region Galicien ein. Insgesamt wurden 27 Personen festgenommen. Darunter waren nach Angaben der Polizei zwei Feuerwehrleute, ein 90-jähriger Greis, eine 74 Jahre alte Rentnerin und mehrere Jugendliche. Viele Verdächtige gelten als geistesgestört.
Die Regierung begründet ihren Verdacht damit, dass die Brände sich ausgerechnet auf jene Küstenzone zwischen den Städten Santiago de Compostela und Vigo konzentrieren, wo die Immobilienspekulation die größten Blüten treibe.
Ein renomierter Schriftsteller aus Galicien, Suso de Toro, führt noch ein politisches Motiv zur Diskussion bei. Er vermutet, dass Anhänger bzw. Begünstigte der konservativen Volkspartei (PP) hinter den Bränden stecken. Beispielsweise sind Löschfirmen unter der alten Regierung reich geworden. Unter der neuen Regierung sei dies weniger der Fall.
Rund 15 000 Hilfskräfte und Anwohner versuchen seit Tagen am Boden und mit 60 Löschflugzeugen, die Feuer unter Kontrolle zu bringen. Die Regierung hatte am Wochenende 400 Fallschirmjäger in die Region entsandt, um wichtige Einrichtungen wie Kraftwerke und Flughäfen vor Brandstiftern zu schützen. Am Sonntagnachmittag loderten die Flammen an 68 Stellen. Unkontrolliert breiteten sich 35 der Feuer aus. 54 der Brände brachen laut Regionalregierung am Sonntag aus. Seit Ausbruch der Brände wurden mehr als 1000 Brandherde registriert. 90 Prozent der Brände sollen das Ergebnis von Brandstiftung sein. Bisher wurden bei den verheerenden Waldbränden über 500 Quadratkilometer Wald- und Buschland vernichtet. Vier Menschen kamen in den Flammen ums Leben.
Geschrieben von Stefan C. um 11:35 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Nutzfeuer im Mehrfamilienhaus
Den immer weiter steigenden Energiepreisen wollte sich offenbar eine Familie aus Dietzenbach auf eine ganz besondere Art widersetzen: In der eigenen Wohnung stiegen sie zum kochen und heizen kurzerhand auf offenes Feuer um. Nachdem Passanten Rauch bemerkten und die Feuerwehr alarmiert hatten, konnte diese wenig später Licht ins dunkle bringen: Da die Familie keinen Strom bekam, setzte sie ganz auf die bewährte Heizkraft von Kerzen um ihr Essen aufzuwärmen und die Wohnung warm zu halten. [hr]
Geschrieben von Benjamin Thoran um 11:23 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Schutzengel im Gepäck
Hildesheim (Nds.). Am Montagmorgen ereignete sich auf der BAB 7 im Bereich der Anschlußstelle Rhüden in Fahrtrichtung Kassel ein schwerer Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten.
Foto: Polizeiinspektion Hildesheim
Eine 49-Jährige Lenkerin eines Vans kam aus unbekannten Gründen auf den linken Fahrstreifen. Der Van war mit fünf Personen besetzt, darunter drei Kinder. Dort konnte ein PKW-Fahrer nicht mehr ausweichen und prallte auf den Van. Der Van schleuderte zunächst in die rechte Außenschutzplanke. Nach dem Zusammenprall mit der Mittelschutzplanke überschlug sich das Fahrzeug und rutschte auf dem Dach fast 100m quer über die Fahrbahn.
Die Eltern in dem Van wurden leicht verletzt. Die Kinder kamen mit dem Schrecken davon. Die Familie aus Freiburg war auf dem Weg in den Urlaub.
[redigierte Pressemitteilung Polizeiinspektion Hildesheim]
Geschrieben von Stefan C. um 10:56 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
11.08.06
Brennendes Kühlschiff gelöscht
Am Dienstag war in der Bremerhavener Lloyd Werft Feuer auf dem Kühlschiff „Cala Palma“ ausgebrochen (wir berichteten). Das Feuer konnte nach über zwei Tagen nun endlich gelöscht werden. Kurz nach Brandausbruch überlegte die Feuerwehr, große Teile von Bremerhaven aufgrund des Brandrauches zu evakuieren.

Foto: nonstopnews.de
Am Nachmittag des 08.08.2006 geriet offenbar bei Schweißarbeiten im Vorschiff der „Cala Palma“ Isoliermaterial in Brand. Das Feuer breitete sich rasant im 100 m langen und 20 m breiten Laderaum aus. Für die Feuerwehr war es zunächst unmöglich an den Brandherd heranzukommen, da im Schiff Temperaturen von bis zu 300 Grad herrschten. Nach Medienangaben schmolzen beim Einsatz unter Atemschutz teilweise die Visiere der Einsatzkräfte. (Wie man auf Einsatzbildern (externer Link) der Feuerwehr Bremerhaven erkennen kann, werden hier offenbar DIN-Helme eingesetzt, bei denen sich die Visiere mit einem Handgriff abnehmen ließen). Aufgrund der Hitze war es in der Anfangsphase nur Möglich den Schiffsrumpf zu kühlen. Die enorme Rauchentwicklung des Feuers sorgte, begünstigt durch den Wind, in großen Teilen der Stadt für eine starke Geruchsbelästigung. Die Überlegung mehrere Zehntausend Menschen zu evakuieren, wurde wieder verworfen nachdem von der Herstellerfirma des Isoliermaterials Entwarnung kam. Bei einer Verbrennung sollten nur Stickoxide freigesetzt werden. Während des gesamten Einsatzablaufes wurden von den im Stadtgebiet eingesetzten Messtrupps keinerlei Grenzwertüberschreitungen festgestellt. Das Feuer konnte letztlich durch einen massiven Schaumeinsatz gelöscht werden. Allein das „Feuerlöschboot Bremen“ (externer Link) produzierte in seinem 32-stündigen Einsatz 38.000 Kubikmeter Schaum, wie die Feuerwehr Bremen mitteilt (externer Link).
Bei den ursächlichen Schweißarbeiten eines 42-jährigen Arbeiters seien alle Sicherheitsvorschriften eingehalten worden, hieß es. Die Höhe des Schadens muss in den nächsten Tagen geklärt werden. Das Deck hat sich unter der Hitzeeinwirkung verformt, der Rumpf habe sich aber nicht verzogen, zitierte n-tv (externer Link) den Werftchef Werner Lüken.

Foto: nonstopnews.de

Foto: nonstopnews.de
Geschrieben von Jonas um 19:10 |Permanenter Link | | Kommentare (2) | TrackBack
10.08.06
RTW ausgewichen - Unfall gebaut
Eschweiler (Nrw.). Beim Versuch einem RTW auszuweichen kam es gestern Abend (09.08.) zu einem folgenschweren Auffahrunfall mit sieben Verletzten.
Eine 22-Jährige Fahrerin eines italienischen Kleinwagens wich einem RTW aus. Der RTW fuhr nur mit eingeschlatetem Blaulicht. Sie lenkte ihren PKW auf die Gegenfahrbahn, um eine Kollision mit dem Einsatzfahrzeug zu vermeiden. Ein hinter ihr fahrender Opel bremste ab und wich auch nach links aus. Auf der regennassen Fahrbahn stieß er mit dem vorausfahrenden Fiat zusammen. Dabei wurden fünf im Fiat sitzende Frauen verletzt. Der Opelfahrer erlitt einen Schock.
Nur zwei Minuten später ereignete sich ein Folgeunfall. Ein 34-Jähriger PKW-Fahrer bremste wegen des vorangegangenen Unfalls sein Fahrzeug ab. Ein hinter ihm fahrender Rollerfahrer konnte nicht mehr bremsen. Der 36-jährige Rollerfahrer hatte das Abbremsen zu spät erkannt und stürzte nachdem er mit dem vorausfahrenden PKW zusammenstieß. Der 36-jährige wurde durch den Aufprall ebenfalls leicht verletzt. Insgesamt entstand ein Sachschaden von 6700 Euro. Die Unfallermittlungen dauern an.
[redigierte Pressemitteilung Polizei Aachen]
(Danke Guenni für den Hinweis)
Geschrieben von Stefan C. um 19:37 |Permanenter Link | | Kommentare (8) | TrackBack
Fünf Verletzte bei Frontalzusammenstoß
Göttingen (Nds.). Ein Verkehrsunfall in Rollshausen forderte am Samstag fünf Verletzte. Der Fahrer eines Kleinwagens war auf regennasser Fahrbahn von der Straße abgekommen und stieß frontal mit einem entgegenkommenden PKW zusammen.
Foto: Polizeidirektion Göttingen
Ein 27-Jähriger Mann war mit seinem Ford Fiesta auf regennasser Fahrbahn in einer Rechtskurve über die Fahrbahnmitte hinausgekommen. Der Versuch das Fahrzeug abzufangen schlug fehl. Er kam er ins Schleudern und stieß nahezu ungebremst frontal mit einem entgegenkommenden Opel Corsa zusammen.
Die 22-Jährigen Corsa-Fahrerin und ihre mitfahrenden Eltern wurden durch den Aufprall schwer verletzt, ein weiterer 21-jähriger Mitfahrer und der Unfallverursacher verletzten sich leicht. Der Sachschaden beträgt etwa 11.000 EUR.
Neben dem Rettungshubschrauber kamen diverse Rettungsfahrzeuge zum Einsatz. Die Verletzten wurden dem Krankenhaus Duderstadt zugeführt. Gegen den Verursacher des Unfalls wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung ermittelt.
[redigierte Pressemitteilung Polizeidirektion Göttingen]
Geschrieben von Stefan C. um 14:43 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Brandstiftung in Hotel
Velbert (Nrw). Brandstiftung war die Ursache für ein Feuer in einem Hotel in Velbert. Das schnelle Eingreifen der Feuerwehr verhinderte schlimmeres in dem zur Zeit nicht bewohnten Hotel.
Foto: Feuerwehr Velbert / Polizei Mettmann
Zu einem Feuer wurde die Feuerwehr Velbert am vergangen Sonntagabend (6.8.) gerufen. Eine Anwohnerin hatte dichten Rauch bemerkt, der aus einem Fenster drang. Die Feuerwehr Velbert rückte mit der hauptamtlichen Wache sowie den Löschzüge 2 und 3 zur Einsatzstelle an.
Die Feuerwehr fand einen Raum im Vollbrand im ersten Obergeschoss vor. Ein Übergreifen der Flammen konnte verhindert werden. Nach einer Stunde war das Feuer gelöscht. Drei Trupps mit zwei C-Rohren waren im Innenangriff tätig. Um Brandnester abzulöschen, musste außerdem eine Zwischendecke geöffnet werden. Dazu wurde eine WBK eingesetzt. Durch den Brand wurde eine Wasserleitung beschädigt und der Frühstücksraum unter Wasser gesetzt. Mit Hilfe eines Wassersaugers wurde dieses abgepumpt. Die . Nachlösch- und Aufräumarbeiten dauerten bis gegen 21.30 Uhr an.
Dennoch entstand durch Rauch, Russ und Löschwasser ein nicht unerheblicher Sachschaden. Der entstandene Gesamtsachschaden beläuft sich nach bisherigen Schätzungen auf ca. 50.000 Euro. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Das Hotel war zum Zeitpunkt des Brandes nicht bewohnt. Für die Dauer der Löscharbeiten musste eine vor dem Haus verlaufende Straße vollständig für den Verkehr gesperrt werden.
Unmittelbar aufgenommene Ermittlungen der Polizei ergaben, dass das Feuer vorsätzlich gelegt wurde. Konkrete Hinweise auf einen Täter gebe es aber noch nicht, so ein Sprecher der Polizei Mettmann.
[Pressemitteilung Polizei Mettmann]
[Einsatzbericht Feuerwehr Velbert]
Geschrieben von Stefan C. um 13:22 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Folgenschwere Verwechslung führt zu VU
Holzminden (Nrw). Glücklicherweise keine ernsthaft Verletzten forderte die Verwechslung von Brems- und Gaspedal eines 90-Jährigen Fahrers eines bayrischen Automobils am Samstagvormittag in Holzminden.

Foto: Polizei Hameln-Pyrmont/Holzminden
Der Fahrer war mit hoher Geschwindigkeit in die Grundstücksmauer bzw. den Grundstückszaun eines Hauses geprallt. Zur Untersuchung und Behandlung der zahlreichen Prellungen mussten der Fahrer sowie seine 85jährige Ehefrau und Beifahrerin in das Holzmindener Krankenhaus eingeliefert werden. Am PKW entstand Totalschaden.
Der 90jährige Fahrer, der ansonsten trotz seines hohen Alters körperlich und geistig einen äußerst fitten Eindruck hinterließ, konnte sich das Zustandekommen nicht erklären.
[redigierte Pressemitteilung Polizei Hameln-Pyrmont/Holzminden]
Geschrieben von Stefan C. um 13:21 |Permanenter Link | | Kommentare (2) | TrackBack
09.08.06
Feuerwehr verhindert Großbrand
Elmshorn (SH). Einen Großbrand verhinderten 70 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr am Montagvormittag in einem Autohaus in Elmshorn. Im Werkstatttrakt des Autohauses war ein Feuer ausgebrochen.
Bei Arbeiten an einem PKW brach aus bisher nicht geklärter Ursache ein Feuer aus. Angestellte unternahmen mit Pulverlöschern Löschversuche. Diese schlugen fehl. Der PKW stand bald darauf in Vollbrand. Das Feuer drohte auf das Werkstattgebäude überzugreifen. Aufgrund der straken Hitzeentwicklung barsten die Fenster.
Der Einsatzleiter (EL) der Feuerwehr Elmshorn ließ nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte Vollalarm für die FF Elmshorn geben. Die Lage an der Einsatzstelle war zunächst unklar. Es drang starker Qualm aus dem Gebäude. Deshalb ließ der EL weitere Atemschutzgeräteträger aus den Nachbarwehren Seester und Klein Nordende anfordern.
Im Innenangriff verhinderte der Atemschutztrupp mit Wasser ein Durchbrechen des Feuers auf die Dachkonstruktion. Dies hätte zum Vollbrand des Gebäudes geführt. Im Übergang zur Neuwagenhalle fehlte nämlich eine Brandschutzwand. Es gelang den Brand dennoch rasch zu löschen.
Die Werkstatt und fünf PKW wurden erheblich beschädigt. Für Nachlöscharbeiten setzte die Wehr auch ein Schwerschaumrohr ein. Nach Angaben der Feuerwehr sind die erhaltenen Sachwerte um ein Vielfaches größer. Personen wurden nicht verletzt. Der Einsatz war für die siebzig Feuerwehrleuten nach etwa eineinhalb Stunden beendet. Zur Brandursache ermittelt die Kripo.
Geschrieben von Stefan C. um 22:03 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Überschlag mit PKW auf BAB
Manchen Menschen haben einen besonders großen Schutzenengel oder einfach nur Glück. Als ich die Pressemitteilung der Polizeiinspektion Rotenburg las, musste ich schon etwas staunen. Aber lest selbst.

Foto: Polizeiinspektion Rotenburg
Rotenburg (Nds.). Am 07.08.2006, gegen 09.10 Uhr, ist es auf der BAB1, in der Gemarkung Gyhum, Richtungsfahrbahn Hamburg zu einem Verkehrsunfall mit Personen-und Sachschaden gekommen. Eine 47-jährige Frau aus Vechta hatte mit ihrem Pkw VW Polo den Überholfahrstreifen der BAB1 in Fahrtrichtung Hamburg befahren. Vermutlich infolge Unachtsamkeit kam sie mit ihrem Fahrzeug auf den Grünstreifen an der Mittelschutzplanke. Daraufhin übersteuerte sie offenbar ihr Fahrzeug beim Entgegenlenken nach rechts, schleuderte mit dem PKW über beide Fahrstreifen, überschlug sich und prallte auf dem Dach liegend in die rechte Seitenschutzplanke. Das Fahrzeug kam nachfolgend auf dem Dach liegend, teils auf dem Hauptfahrstreifen, teils auf dem Überholfahrstreifen zum Stillstand. Die BAB1 musste kurzzeitig voll gesperrt werden.Die Frau zog sich infolge des Unfalls lediglich einige Schürfwunden an der Hand und vermutlich ein Schleudertrauma zu. Sie wurde zur ambulanten Behandlung dem KKH Zeven zugeführt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Angenommene Schadenshöhe: 3000 Euro.
Geschrieben von Stefan C. um 21:16 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Macht der Gewohnheit? 5 Schwerverletzte
Wenn man Linksverkehr gewöhnt ist, kann das Abbiegen in Deutschland schlimme Folgen haben. So geschehen auch hier, bei einem in England lebenden Deutschen, der vermutlich durch einen Fahrfehler fünf Menschen schwer und einen leicht verletzte.
Geschrieben von Benjamin Thoran um 17:04 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Brennt Schiff im Trockendock
In Bremerhaven ist am Nachmittag das 174 Meter lange Kühlschiff „Cala Palma“ in Brand geraten, welches sich gerade im Trockendock der Lloyd Werft befindet. In einem der Kühlräume steht nach Angaben der Feuerwehr Bremerhaven das gesamte Isoliermaterial in Vollbrand. Durch die enorme Hitze des Feuers, konnte das Schiff bis in den Abend hinein nur gekühlt werden. Im Laufe der Nacht soll mit einem massiven Schaumeinsatz das Feuer bekämpft werden. Hierzu ist unter anderem das „Feuerlöschboot Bremen“ auf dem Weg nach Bremerhaven. Es führt 20.000 Liter Mehrbereichsschaummittel mit, womit sich 38.000 m³ Löschschaum erzeugen lassen. Durch die Verbrennung des Isoliermaterials kommt es zu einer starken Rauchentwicklung, welche in großen Teilen der Stadt für Geruchsbelästigung sorgt. Durch mehrere Messtrupps werden die Schadstoffkonzentrationen im Stadtgebiet aber laufend, bisher ohne Grenzwertüberschreitungen, überwacht. Neben dem Feuerlöschboot sind zur Unterstützung der Messarbeiten ebenfalls 3 ABC-ErkKW der Feuerwehr Bremen zur Amtshilfe in der Hafenstadt im Einsatz. Nach Angaben der Feuerwehr werden die Löscharbeiten noch weit in den Mittwoch hinein andauern.
Das Kühlschiff „Cala Palma“ soll in der Lloyd Werft um 15 Meter verlängert werden. Zuletzt war die Werft 2004 in die Schlagzeilen geraten, als das Kreuzfahrtschiff „Pride Of America“ während eines Sturms am Werftkai in Schräglage geriet und schwer beschädigt wurde.

Foto: nonstopnews.de
Bericht auf Spiegel-Online
Pressemitteilung der Feuerwehr Bremen
Geschrieben von Jonas um 00:20 |Permanenter Link | | Kommentare (2) | TrackBack
08.08.06
Feuer an historischer Holzbrücke
Heute Nacht um kurz nach 04:00 Uhr alarmierte ein Anwohner die Feuerwehr Bad Säckingen, da er Rauch und Brandgeruch im Bereich einer Brücke wahrgenommen hatte. Bis die alarmierte Feuerwehr am Einsatzort eintraf und den Brand löschen konnte, nahm er selbst einen Pulverlöscher vor. Bei der Rhein-Brücke handelt es sich um die größte gedeckte Holzbrücke Europas, welche mit einer Länge von 200 Metern heute als Überfahrt für die 7. Etappe der Deutschland-Tour im Radrennen dient. Durch die nur geringen Brandschäden besteht keine Beeinträchtigung dieser Sportveranstaltung.
Quelle: suedkurier.de
Geschrieben von Jonas um 14:43 |Permanenter Link | | Kommentare (3) | TrackBack
07.08.06
Ex-FA verbrennt in eigenem Haus
Ebersdorf (BY). Die Feuerwehr Ebersdorf wurde am Montag zu einem Brand in einem Einfamilienhaus gerufen. Dort machten die Einsatzkräfte eine grausame Entdeckung: Ein pensionierter Feuerwehrmann wurde Opfer der Flammen. Die Feuerwehrleute fanden den 77-Jährigen tot im Hausflur des Hauses. Nach Angaben der Polizei habe der Mann wohl vergeblich versucht, sich vor den Flammen in Sicherheit zu bringen. Im Schlafzimmer des allein lebenden Rentners war offenbar ein Schwelbrand war ausgebrochen. Wie es zu dem Brand kam, ist noch unklar. [Mittelbayrische Zeitung]
Geschrieben von Stefan C. um 16:54 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack
Defekt an Flüssiggastank eines Autos
Bad Waldsee (BW). Sachschaden in unbekannter Höhe entstand am Freitagabend bei einem technischen Defekt an der Flüssiggastank-Einrichtung in einem PKW. Nach einem Tankstopp kurze Zeit zuvor stellte der Fahrzeughalter auf der Bundesstraße B 30 -Höhe Parkplatz Egelsee - fest, dass Gas austrat.

Zu einem PKW mit defekten Flüssiggastank wurde am Freitagabend der Rüstzug der Feuerwehr Bad Waldsee alarmiert. Unser Bild zeigt die Einsatzstelle an der Bundesstraße B 30 unmittelbar nach Beginn der ersten Einsatznahmen. Links im Bild ein Feuerwehrangehöriger zur Sicherstellung des Brandschutzes über die Schnelleingriffseinrichtung eines wasserführenden Fahrzeugs. Vor ihm der geschädigte PKW mit geöffnetem Kofferraum. Foto: Wolfgang Gold
Nach Information durch die Polizei erfolgte um 18.04 Uhr durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle des Landkreises Ravensburg die Alarmierung des Rüstzugs der Feuerwehr Bad Waldsee, erweitert um ein zweites wasserführendes Fahrzeug. Eine Erkundung der wenige Minuten später eintreffenden Einsatzkräfte ergab nach Öffnen des Kofferraumes einen starken Gasaustritt aus dem schlauchförmigen Tank. Sein Fassungsvermögen ca. 60 Kilogramm. Weitere Maßnahmen waren das Einrichten einer weiträumigen Absperrung, Sicherstellung des Brandschutzes über die Schnellangriffseinrichtung eines Feuerwehrfahrzeugs sowie das Niederschlagen des austretenden Gases mit Wassernebel und explosionsgeschützten Drucklüftern. Das Fahrzeug wurde spannungsfrei geschaltet. Nach telefonischer Rücksprache mit einem Autohaus sollte dann kein Gas mehr austreten. Sondern nur Restbestände, die sich noch im System befanden.
Feuerwehrkommandant Alois Burkhardt: „ Wir haben den Tank ausgebaut. Das Gas konnte unter Aufsicht kontrolliert entweichen. Erschwerend für unsere Arbeit war das Nichtvorhandensein einer Bedienungsanleitung für die Anlage.“
Das defekte Fahrzeug wurde von einem Abschleppunternehmen abtransportiert. Die Polizei hat die Ermittlungen nach der Schadensursache aufgenommen. (go)
Geschrieben von Stefan C. um 05:27 |Permanenter Link | | Kommentare (18) | TrackBack
05.08.06
Alarmcode: Defekt an Brückenkonstruktion
Ravensburg (BW). Im Rahmen eines gemeinsamen Hilfeleistungseinsatzes konnten am Dienstagabend Einsatzkräfte der Abteilung Stadt der Feuerwehr Ravensburg und des Technischen Hilfswerk-Ortsverband Weingarten-größeren Schaden nach einem Defekt an der Fußgängerbrücke über die Bundesstraße B 30 im Bereich Brühlstraße verhindern.
Gegen 19.35 Uhr hatten Passanten die Beschädigungen an der Brücke festgestellt und die Polizei informiert.. Nach einer Inaugenscheinnahme durch Polizeibeamte erfolgte um 20.11 Uhr durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle des Landkreises Ravensburg die Alarmierung der Abteilung Stadt der Feuerwehr Ravensburg.. Wenige Minuten später treffen die alarmierten Einsatzkräfte der Stadtwehr an der Schadensstelle ein. Feuerwehrkommandant Claus Erb: „ Ein erste Erkundung ergab, dass die Halterung eines tragenden mehrere Zentimeter dicken Stahlseils aus der Bodenverankerung gerissen war.“ Eine Sperrung der Bundesstraße B 30 in Fahrtrichtung Nord im Bereich Ravensburg Süd und Nord wurde durchgeführt. Die Brücke wurde von den Einsatzkräften unverzüglich für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die in ca. sechs Meter Höhe über die vielbefahrene Bundesstraße B 30 verlaufene Konstruktion wurde durch hingezogene Fachkräfte verschiedener Behörden und Ingenieursbüros einer eingehenden Inspektion unterzogen. Die Maßnahmen dauerten bis in die Nachmittagsstunden des nächsten Tages.
Um eine Schadensvergrößerung zu verhindern, wurden Kräfte des Technischen Hilfswerk – Ortsverband Weingarten – zur Unterstützung angefordert. .In stundenlanger Arbeit unterbauten sie die Schadenstelle mit einem Stahlgerüst, um Veränderungen in der Statik des Bauwerks zu verhindern. Die Sperrung der Straße bleibt bestehen. Die Verkehrsteilnehmer müssen sich bis zur Behebung des Schadens wegen der eingeleiteten Umleitungsmaßnahmen in Geduld üben.
Bericht: Wolfgang Gold / Feuerwehr Ravensburg
Geschrieben von Stefan C. um 16:24 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
02.08.06
Bootsbergung auf Straße
Ravensburg (BW). Ungewöhnliche Bergung für den Rüstzug der Feuerwehr Ravensburg-Abteilung Stadt.

Foto: Wolfgang Gold/Feuerwehr Ravensburg
Am 27.07.06, gegen 00.15 Uhr, wurden die Einsatzkräfte zur Bergung eines Motorbbootes auf einer Kreuzung der Bundesstraße B 30 am Stadtrand alarmiert. Aus nicht näher bekannten Umständen war das tonnenschwere Wasserfahrzeug von einem Tandemanhänger gekippt. Mit Hilfe des Krans am Wechsellader-Fahrzeug wurde das Hindernis beseitigt. Weitere Maßnahmen der Einsatzkräfte waren Verkehrssicherungsarbeiten sowie die Bindung und sachgerechte Entsorgung ausgelaufener Flüssigkeiten.
Geschrieben von Stefan C. um 08:31 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Alarmcode: Katze in Lichtschacht
Weingarten (BW). Glück im Unglück hatte ein Kater. Nach einem Sturz wurde er am 27.07.06 gegen 14.45 Uhr von der Feuerwehr Weingarten aus einem ca.sechs Meter tiefen Lichtschacht in der Innenstadt gerettet.
Aufmerksam wurde der Hausmeister eines ehemaligen Medizinlabors durch stundenlanges Katzengewimmer auf die Notlage des Tieres. Über die Feuerwehr- und Rettungsleistelle des Landkreises Ravensburg forderte er die Hilfe der Feuerwehr Weingarten an. Eine Erkundung der eintreffenden Kräfte ergab, dass sich das Tier in ca. sechs Tiefe in dem dunklen Lichtschacht befand. Ohne fremde Hilfe war eine Rückkehr ans Tageslicht nicht möglich. Feuerwehrkommandant Fritz Zimmermann: „Um die Einsatzmaßnahmen erfolgreich durchführen zu können, mussten wir ein Lichtschachtfenster ausbauen. Mit Hilfe einer Strickleiter gelang die unversehrte Rettung.“ Der Kater befindet sich in der Obhut eines Tierheims. (go)
Geschrieben von Stefan C. um 08:30 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
01.08.06
Brand im Katzenbergtunnel geht glimpflich aus
Das Potenzial zum Desaster hatte ein Brand im größten in Bau befindlichen Eisenbahntunnel Deutschlands, dem Katzenbergtunnel. Christian schreibt:
Am Samstag morgen (29.07.06) kam es bei uns zu einem Tunnelbrand im Katzenbergtunnel. Dies ist der meines Wissens nach zur Zeit größte im Bau befindliche Eisenbahntunnel in Dtl..
Weitere Infos zum Tunnel unter http://www.katzenbergtunnel.info/info-presse/info-presse.htm.
Im Einsatz waren die FF Efringen-Krichen und FF Lörrach (Travoxgruppeè Speziell für Tunnelbrandbekämpfung ausgebildet im Katzenbergtunnel).
Ein LKW war unter die Tunnelbohrmaschine gefahren, um dort Arbeiten durchzuführen. Dabei fing ein Gerät Feuer; die Arbeiter leiteten Löschmassnahmen ein und flüchteten in den Rettungscontainer. Die Feuerwehr löschte das Feuer und verbrachte die Arbeiter nach außen, wo sie in DRK-Zelten erstuntersucht wurden.
Sieht nach einem Bilderbuchmässigen Einsatzverlauf aus!
Weiterführende Informationen:
SWR
Polizeibericht Lörrach
Mehrere Berichte in der Badischen Zeitung (Login erforderlich, warum eigentlich?)
Offiizielle Website des Katzenbergtunnels
Die Tunnelfeuerwehr
(Danke, Christian!)
Technorati Tags: katzenbergtunnel
Geschrieben von Irakli um 17:23 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack
Ungewöhnlicher Einsatz: Brennt Brücke
In Huntington Beach / Kalifornien hatten sich Obdachlose im Inneren einer Brücke ein Zuhause gemacht. Die Brücke besteht aus vierzig hohlen "Zellen", wovon eine (8x3x2m) über einen kleinen Eingang zugänglich war. Im Laufe der Zeit hatten Obdachlose dort eine Unmenge an Hab und Gut gebunkert, welches aus ungeklärter Ursache Feuer fing.
Die Löscharbeiten gestalteten sich als sehr schwierig und langwierig, denn ein Zugang war mit voller PSA nicht möglich. Es musste im Boden ein Loch gebohrt werden, durch welches das Gerümpel gezogen und abgelöscht wurde. Die Brücke war stundenlang gesperrt.
Ein Bericht mit Diagramm ganz unten und Bilderstrecke ist hier zu lesen.
Geschrieben von Irakli um 10:57 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
29.07.06
Weltuntergang im Miniformat
Was war das gestern für ein Tag. Zuerst war es brütend warm und gegen 17 Uhr änderte der Deutsche Wetterdienst seine seit langem bestehende Gewitterwarnung für den Main-Kinzig-Kreis in eine „dunkelrote Zone“ auf der Warnkarte. Leider hatten die Fachleute vom DWD ziemlich recht mit ihrer Prognose und wenige Minuten vor 18 Uhr brach dann ein Unwetter vom Zaun, das ich bislang auch noch nicht erlebt hatte. Der SBI aus der Nachbarstadt Nidderau, der verzweifelt versuchte einen Dachstuhlbrand ausfindig zu machen, umschrieb es sehr passend mit den Worten: „Es regnet Bauklötze“.

Wie Sie sehen, sehen Sie nichts: Schwupps waren die Nachbarhäuser im Regenschleier versunken. Die Bäume im Vordergrund stehen keine 10 Meter von Haus entfernt.
Die Sichtweite schrumpfte unter die 30 Meter Marke, Nachbarhäuser unseres Gerätehauses verschwanden durch den Regenschleier plötzlich aus unserer Sichtweite und selbst die Feuerwehren in der Nachbarstadt mussten über Umwege zum Dachstuhlbrand ausrücken, da die Straßen überschwemmt waren.

Bis in die Nacht hinein wurden Keller leergepumpt.
Alleine bei uns in der Kernstadt liefen innerhalb weniger Minuten mehr als 100 Keller voll. Die Telefondrähte glühten, das Fax streike irgendwann aufgrund seiner Beanspruchung durch die Leitstelle und wir kamen mit der Arbeit nicht mehr hinterher. In einigen Kellern stand das Wasser mehr als einen Meter hoch. Bei einem solchen Massenanfall von Einsätzen mussten wir zudem alle vier Stadtteilfeuerwehren, das THW aus Erlensee und die Wehren aus Niederrodenbach und Schöneck-Kilianstädten zur Unterstützung anfordern. Zwar hatte es uns in der Region Hanau Land so ziemlich am schlimmsten getroffen, doch auch in der Nachbarstadt Hanau wurde bis in die Nacht hinein gepumpt was das Zeug hielt.
Geschrieben von Benjamin Thoran um 18:01 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
28.07.06
Brand in Stuttgarter Kohlekraftwerk (update)
Stuttgart. Auf einer Förderstraße im Kohlekraftwerk Münster ist am Donnerstagabend (27.07.2006) Kohle aus bislang unbekannter Ursache in Brand geraten. Verletzt wurde niemand.
Das Feuer, das innerhalb des Kohlekraftwerks in zirka 30 Metern Höhe auf einem schräg aufwärts verlaufenden Förderband ausgebrochen und gegen 18.05 Uhr entdeckt worden war, hatten Feuerwehrleute gegen 19.30 Uhr unter Kontrolle. Neben der werkseigenen Feuerwehr waren Löschzüge der Berufsfeuerwehren, freiwilligen Feuerwehren und auch die Flughafenfeuerwehr im Einsatz.
Die Brandermittler der Stuttgarter Polizei haben die Ermittlungen zur Ursache des Brandes übernommen. Die Ermittlungen dauern an. Auf der Neckartalstraße kam es zu Behinderungen, da aus Sicherheitsgründen ein Teil der Fahrbahn gesperrt werden musste. Alle Lösch- und Einsatzfahrzeuge waren während des Einsatzes im Areal.
Aufgrund der relativen Windstille stellte die rund 400 Meter hohe, senkrecht über dem Kraftwerk aufsteigende Rauchsäule keine Gefahr für die Anwohner dar. Ein Hubschrauber der Polizei schwebte eine knappe halbe Stunde lang über dem Brandort. Die Besatzung beobachtete die Brand- und Rauchentwicklung aus der Luft und dokumentierte sie mit der Videokamera.
Zahlreiche Schaulustige verfolgten das Geschehen und versammelten sich entlang der Neckartalstraße am Kraftwerk Münster. Das Kohlekraftwerk Münster betreibt mehrere Feuerkessel. Am Donnerstagabend war nur ein Feuerkessel in Betrieb.
In jedem der Feuerkessel werden bei Vollbetrieb stündlich bis zu 15 Tonnen Kohle verfeuert. Der beim Verbrennungsprozess entstehende Wasserdampf treibt Turbinen zur Stromerzeugung an. Das Kohlelager befindet sich entlang des Neckars. Von dort wird Kohle über Förderbänder zu den verschiedenen Feuerkesseln transportiert.
[Pressemitteilung Polizeipräsidium Stuttgart]
Update
Eingesetzt wurden folgende Kräfte:
Berufsfeuerwehr Stuttgart
Freiwillige Feuerwehr
Sonstige:
(Danke Timo für die Update-Infos)
Geschrieben von Stefan C. um 08:47 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack
Sieben auf einen Streich ...
Herxheim (RLP). Es klingt wie im Märchen "Das tapfere Schneiderlein" der Gebrüder Grimm, nur ist das, was nahe Herxheim passierte weit tragischer. Ein Blitz verletzte sieben Feuerwehrleute der Feuerwehr Offenbach, als diese einen Brand im Freien bekämpften. Eine 39-jährige Feuerwehrfrau, die auf dem Feuerwehrfahrzeug stand, wurde am heftigsten getroffen. Sie wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Karlsruher Klinik gebracht. Mittlerweile ist diese außer Lebensgefahr. Sechs weitere Feuerwehrleute wurden ebenfalls verletzt, weil diese im Spannungstrichter des Blitzes gestanden hatten. Sie wurden zur Beobachtung in Landauer Krankenhäuser gebracht.
Geschrieben von Stefan C. um 08:31 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Göttingen: Feuerwehrmann stirbt bei PA-Einsatz
Zu einem tragischen Vorfall kam es diese Nacht, als ein unter schwerem Atemschutz vorgehender Feuerwehrmann nur noch leblos geborgen werden konnte. Genauere Informationen zum Ablauf dieses sehr schwierigen Einsatzes im Socio-Oeconomicum am Campus der Georg-August-Universität, sowie zahlreiche Bilder, findet man hier auf der Website des KFV Göttingen (direkter Link zur Seite -> Einsätze).
Auf Feuerwehr.de ist bereits eine Kondolenzliste eingerichtet.
(Danke an die zahlreichen Einsender!)
Technorati Tags: göttingen, socio-ökonomikum, Georg-August-Universität
Geschrieben von Irakli um 07:28 |Permanenter Link | | Kommentare (2) | TrackBack
27.07.06
Hitze lässt Abwasser gären - Feuerwehr muss abpumpen
Berlin. Dass die starke Hitze hat auch Auswirkungen auf die täglich produzierten Abwässer hat, musste die Berliner Feuerwehr "erfahren", denn diese wurde am Donnerstag zum Abpumpen der übel riechenden Abwässer gerufen. In einem unterirdischen Pumpwerk in der Nähe des S-Bahnhofs Berlin-Grunewald hatten sich Gase gebildet, erklärte ein Sprecher der Feuerwehr. Rund 50 Einsatzkräfte pumpten etwa acht Kubikmeter Abwasser ab und füllten es in einen Spezialbehälter. Dazu mussten die Feuerwehrleute Schutzanzügen und Atemmasken tragen. Explosionsgefahr bestand nach Angaben der Feuerwehr nicht. [Hamburger Abendblatt]
Geschrieben von Stefan C. um 16:07 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Gefahrguteinsatz auf Gelände der Feuerwehr
Stade (Nds). Es war keine Übung, als die Feuerwehr Stade gestern Nachmittag zu einem Gefahrguteinsatz auf das Gelände der Feuerwehrtechnischen Zentrale des Landkreises Stade gerufen wurde. Aus einem mit Gefahrgut beladenen LKW trat eine unbekannte Flüssigkeit aus.
Foto: Polizeiinspektion Stade
Der 49-jährige Fahrer eines Containersattelzuges war auf der Bundesstraße 74 in Richtung Stade unterwegs. In Höhe der Abzweigung Alte Dorfstraße in Wiepenkathen hielt der Fahrer an und steig aus, um zu telefonieren. Dabei stellte er fest, dass sich an einem Schutzblech ein nasser Fleck gebildet hatte und scheinbar eine unbekannte Flüssigkeit aus dem Container auslaufen würde.
Nach Durchsicht seiner Ladepapiere, die Gefahrgut auswiesen, entschied sich der Fahrer die in ca. 500 m Entfernung liegende Feuerwehrtechnische Zentrale des Landkreises Stade anzusteuern. Dort meldete er der ILS das Auslaufen einer unbekannten Flüssigkeit.
Der Gefahrgutzug der Feuerwehr wurde alarmiert, der mir etwa 80 Einsatzkräften anrückte. Da nicht sofort erkennbar war, welcher Behälter in dem Container leck geschlagen war, musste dieser unter Vollschutz komplett ausgeladen werden.
Foto: Polizeiinspektion Stade
In dem Container wurden drei beschädigte Kanister gefunden, ein als Gefahrgut eingestufter Behälter mit einem Zusatzstoff für die Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln und zwei Behälter mit flüssigen Enzymen. Die beschädigten Behälter wurden schließlich in einem Überfass gelagert und werden am kommenden Donnerstag fachgerecht entsorgt.
Bei den hohen Umgebungstemperaturen konnten die Feuerwehrleute nur ca. 15 Minuten in den umluftunabhängigen Umweltanzügen arbeiten und mussten dann abgelöst werden. Die Ausladearbeiten zogen sich so bis in die Abendstunden hin. Die Feststellungen der Fachleute ergaben, dass zu keiner Zeit durch die geringe ausgetretene Menge Gefahr für die Umwelt bestand.
Als Ursache für die Leckagen wird angenommen, dass die große Hitze im Container dazu geführt hat, dass ein Behälter undicht wurde und die beiden Anderen durch Verschiebungen der Ladung beschädigt wurden.
[redigierte Pressemitteilung Polizeiinspektion Stade]
Geschrieben von Stefan C. um 10:57 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Warum „Regen“ derzeit „Arbeit“ bedeutet
Sehnten wir uns nach einem ungewöhnlich langen Winter und verregnetem Frühjahr nach „Sonne, Sommer, Sonnenschein“, so wünschen wir uns derzeit nichts sehnlicher als etwas Abkühlung durch Regen. Kommt er dann ganz unverhofft, ist das Chaos meist groß, denn der Regen kommt nicht allein. Er bringt Sturm, Hagel und Gewitter mit. Gestern traf es mehrere Orte im Westen Deutschlands besonders schwer, so z.B. Stuttgart und Essen.
Durch einen umgestürzten Baum beschädigter PKW. Foto: Feuerwehr Essen
In Essen zog das Unwetter am späten Nachmittag über die Stadt und bescherte der Feuerwehr viel Arbeit. Besonders betroffen von Sturmschäden und Regenmassen waren Rüttenscheid und Stadtwald, Westviertel und Stadtmitte. Ein Blitz löste vier BMAs gleichzeitig aus. Vollgelaufene Keller, umgestürzte Bäume und dicke Äste sorgten jedoch für die meisten Einsätze. Beseitigt werden musste ein Ast, der auf der Bundesbahnoberleitung lag. Auch ein Kirchendach wurde durch den Sturm abgedeckt. Die Höhenrettung kam ebenfalls zum Einsatz und musste lose Jalousien von den Fenstern eines Verwaltungsgebäudes sichern. Den Abend über waren rund 150 Einsatzkräfte unterwegs um über 135 Einsatzaufträge abzuarbeiten.
Noch während die Feuerwehr mit der Beseitigung letzter Sturmschäden beschäftigt war wurde kurz nach 22 Uhr ein Dachstuhlbrand in der Hafenmühle in Essen gemeldet. Bereits auf der Anfahrt wurde die Alarmstufe erhöht. Es brannte in vier Geschossen. Rund neunzig Einsatzkräfte bekämpften das Feuer. Personen kamen nicht zu schaden, einige Vögel konnten aus dem Dachgebälk gerettet werden.
Im Stuttgarter Hafen stürzte ein auf Schienen laufender Schwerlastkran nach einer heftigen Sturmböe in den Neckar. Der Kran hatte sich trotz blockierter Bremsen gelöst und war gegen einen Prellbock geprallt und umgestürzt. Die Feuerwehr brachte eine Ölsperre aus, die Schifffahrt musste zwischenzeitlich eingestellt werden. (Ein Foto gibt es hier)
Auch in Stuttgart musste die Feuerwehr abgebrochene Äste und umgestürzte Bäume beseitigen. Sechs geparkte Autos wurden beschädigt. Im Stuttgarter Westen konnte die Stadtbahn nach einem Oberleitungsschaden rund eine Stunde nicht mehr fahren. Die Gewittersturmböen beschädigten u.a. ein 300 Quadratmeter großes Flachdach. Abgerissene Teile wurde bis zu 200 Meter weit weggeweht. Der Schaden beträgt wohl . 10000 Euro. Die Stuttgarter Feuerwehr rückte gestern Abend etwa 35 Mal aus.
[verschiedene Pressemitteilungen aus Stuttgart und Essen]
Geschrieben von Stefan C. um 09:53 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
26.07.06
Transporter zwischen zwei Bäumen eingeklemmt
Bliedersdorf (Nds.). Bei einem Verkrsunfall am Dienstagmittag in Bliedersdorf wurde der Fahrer eines Renault-Transporters verletzt und in seinem Fahrzeug eingeklemmt.

Foto: Polizeiinspektion Stade
Der 59-Jährige kam von der Fahrbahn ab, überfuhr mehrere, Verkehrszeichen und prallte schließlich gegen einen Baum. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug herumgeschleudert und zwischen zwei Bäumen eingeklemmt.
Der Mann wurde in seinem demolierten Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Er wurde nach Versorgung durch den Notarzt vom Rettungsdienst mit schweren Verletzungen ins Elbeklinikum Buxtehude gebracht.
Zur Bergung und Unterstützung bei der Verkehrsregelung wurden die Ortsteilfeuerwehren Bliedersdorf und Horneburg mit 20 Feuerwehrleuten eingesetzt. Der Transporter wurde bei dem Unfall total beschädigt und musste mit einem Kran aus seiner misslichen Lage geborgen werden. Der Gesamtschaden beträgt ca. 35.000 Euro.
[Pressemitteilung Polizeiinspektion Stade]
Geschrieben von Stefan C. um 13:31 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Hage: Hundert Ferkel bei Großbrand zu Tode gekommen
Hage/Norden (Nds.). Großalarm für die Feuerwehren der Samtgemeinde Hage (Hage, Hagermarsch, Halbemond und Lütetsburg) und Norden sowie das DRK, Orgruppe Norden und Hage/ Großheide am Dienstagvormittag. Auf dem Gelände eines landwirtschaftlichen Betriebes in den Lütetsburger Moorriegen (Landkreis Aurich) brannte ein Stallungsgebäude. Als die Feuerwehr eintraf, stand das Gebäude bereits in Vollbrand. Die Rauchwolken waren kilometerweit zu sehen.
Foto: Feuerwehr Norden
Zur Wasserversorgung wurden von der Besatzung des Schlauchwagens der FF Norden eine ca. wurde eine ca 1km lange doppelte B-Leitung verlegt. Die ersten Einsatzkräfte drangen mit umluftunabhängigen Atemschutz in den brennenden Schweinestall vor und retteten so viele Tiere wie möglich. Dennoch kamen in den Flammen mehr als 60 Säue und 100 Ferkel um.Das Gebäude wurde vollständig zerstört. Ein Feuerwehrmann wurde bei den Löscharbeiten verletzt. Seine Brandverletzungen wurden ärtzlich versorgt. Die gesamten Löscharbeiten zogen sich, nach Auskunft der Feuerwehr Lütetsburg, bis in die Abendstunden hin.
[Nonstopnews] [Pressemitteilung Feuerwehr Norden] [Einsatzbericht Feuerwehr Lütetsburg]
Geschrieben von Stefan C. um 08:45 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
25.07.06
Personensuche nach tragischem Unfall
Rendsburg/Bargstedt/Nortorf (SH). Zu den beklemmendsten Einsätzen die Feuerwehrleute erleben können, gehört neben der Bergung von Toten auch die Suche nach vermissten Personen. Bei letzterem weiß man nie was man findet. Beides traf die Feuerwehren aus Nortorf, Bargstedt und Rendsburg in der Nacht auf Dienstag zu.

Foto: Holger Bauer / KFV Rendsburg-Eckernförde
Zwei am Rand einer Straße laufende Menschen wurden von einem LKW erfasst, als diese offenbar unvermittelt auf die Straße sprangen. Der junge Mann wurde rund 200 Meter weit mitgeschleift und erlitt dabei tödliche Verletzungen. Seine junge Begleiterin wurde ebenfalls von der Zugmaschine erfasst und lebensgefährlich verletzt. Sie wurde in die Kieler Uni-Klinik eingeliefert. Der LKW-Fahrer blieb unverletzt. Die Freiwillige Feuerwehr Nortorf wurde zur Bergung des jungen Mannes alarmiert.
Aufgrund unklarer Zeugenaussagen war nicht auszuschließen, dass sich noch eine dritte Person am Straßenrand aufgehalten haben könnte. Die Feuerwehr begann daher eine Personensuche und forderte dazu die Feuerwehren aus Freiwillige Feuerwehr Bargstedt angefordert sowie die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Rendsburg nach. Eine Drehleiter leuchtete das angrenzende Maisfeld aus. Vergeblich suchte man auch mit einer Wärmebildkamera das Feld vom Korb der DLK aus ab. Schließlich alarmierte man die Rettungshundestaffel des DRK-Ortsvereins Rendsburg.
Mit vier Hunden wurde rund ein Quadratkilometer rund um die Einsatzstelle abgesucht - ebenfalls vergeblich. Da niemand mehr gefunden wurde, brach man den Einsatz um 3 Uhr ab. Im Einsatz waren rund 50 Feuerwehrleute mit neun Fahrzeugen, vier Rettungswagen und drei Einsatzfahrzeuge der Hundestaffel sowie zahlreiche Polizeikräfte.
[redigierte Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Rendsburg-Eckernförde]
Geschrieben von Stefan C. um 21:13 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Feuerwehr rettet Stadtparkteich
Hasten/Remscheid (Nrw). Die Freiwilligen Feuerwehr Hasten wurde zu einer ungewöhnlichen Rettungsaktion gerufen: Ein Mitarbeiter des Landschaftsamtes in Remscheid bat die Feuerwehr um Hilfe bei der Rettung des Stadtparkteiches, der wegen der großen Hitze umzukippen drohte. Die Feuerwehr kam und verpasste dem Gewässer eine "echte Rundum-Frischzellenkur" indem rund 200 000 Liter frisches Wasser in den Teich gespritzt wurden. Dadurch wurde der Teich mit Sauerstoff versorgt. Die Feuerwehr konnte, so der Remscheider Generalanzeiger, auch den Umgang mit den "den großen Wasserwerfern trainieren". [Remscheider Generalanzeiger]
Geschrieben von Stefan C. um 16:15 |Permanenter Link | | Kommentare (2) | TrackBack
Autoüberschlagen und nur leicht verletzt
Oberberg (Nrw). Ein gestern Nachmittag auf der A 4 in Richtung Köln fahrender Fahrzeuglenker, muss einen guten Schutzengel gehabt haben. In Höhe der Autobahnanschlussstelle Bergneustadt prallte der junge Mann gegen die Mittelleitplanke. Der Wagen überschlug sich und kam mit dem Dach auf der Fahrbahn auf. Der PKW rutschte dann aber noch etwa 80 Meter weiter, bevor er nach einer erneuten Kollision mit der Leitplanke zum Stehen kam. Der Fahrer konnte sich aus dem total zerstörten Wagen selbst befreien. Er wurde bei dem Unfall nur leicht verletzt. Die Feuerwehr Eckenhagen reinigte die Fahrbahn und leistete technische Hilfe. So sieht der Unfall-PKW aus! [Oberberg-aktuell.de]
Geschrieben von Stefan C. um 15:58 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Tierische Familienzusammenführung durch Feuerwehr
Verden (Nds.). Vier Eichhörnchen haben fünf Feuerwehrleute aus Verden am Dienstagmorgen mehrere Stunden lang beschäftigt. Die vier Nager waren durch die Eingangstüre eines Wohnhauses geflizt, als der Hausbesitzer diese zum Holen der Zeitung geöffnet hatte. Während das Muttertier durch das Rentnerehepaar nach draußen gejagt werden konnte, verkrochen sich drei Jungtiere unter Möbelstücken im Haus. Erst nach einer wilden Jagd gelang es der Feuerwehr die Eichhörnchenfamilie wieder zusammen zu führen. Einen ausführlichen Bericht und Fotos gibt es auf der Webseite der Feuerwehr Verden.
Geschrieben von Stefan C. um 12:10 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Brand eines Autotransporters
Wetzlar (He). Am vergangen Freitagmorgen (21.07.2006) brannte auf der auf der B49 Höhe Wetzlar-Dutenhofen ein Autotransporter. Alarmiert wurde die Feuerwehr Wetzlar Wache 1. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Anhänger des Autotransporters in Vollbrand.
Foto: Feuerwehr Wetzlar
Das Feuer konnte mit 2 C-rohren schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch etwa 2 stunden hin. Die B49 war in Fahrtrichtung Gießen bis in die Mittagsstunden wegen der Bergungsarbeiten gesperrt. Der Autotransporter hatte 6 Neufahrzeuge geladen, 3 brannten vollständig aus und 2 wurden erheblich beschädigt. Ein Fahrzeug überstand den Brand unbeschadet.
Auf der Webseite der Feuerwehr Wetzlar gibt es zu diesem Einsatz eine Bilderstrecke.
(Danke für den Hinweis Christian L.)
Geschrieben von Stefan C. um 11:05 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
24.07.06
Halleneinsturz Bad Reichenhall: Erklärung der Staatsanwaltschaft
Zur Erinnerung: Am 2. Januar kam es in Bad Reichenhall zum Einsturz des Dachs einer Eissporthalle (Wir berichteten, Bilderstrecke).
Foto: Michael Brandl / Feuerwehr Freilassing
Nun hat die Staatsanwaltschaft Traunstein eine Presseerklärung herausgebracht. Dort steht:
Zusammenfassend sind die Einsturzursachen wie folgt zu beschreiben:
Die infolge von Fehlern der statischen Berechnung und konstruktiver Mängel ohnehin zu geringe Bauwerkssicherheit von deutlich weniger als 2,0 wurde über die Standzeit des Gebäudes durch äußere Einflüsse, insbesondere die Verschlechterung der Klebeverbindungen an den Untergurten, stetig weiter reduziert, bis es am 02.01.2006 - ausgelöst durch die Schneelast - zum Einsturz der Halle kam.
Nach den Erkenntnissen der Sachverständigen versagte einer der drei ostseitigen Hauptträger zuerst. Durch die steifen Querträger wurden die Lasten von dem zuerst versagenden Träger auf benachbarte Träger umgelagert. Diese bereits vorgeschädigten Träger wurden damit ebenfalls überlastet, wodurch das gesamte Dach reißverschlussartig einstürzte.
(Danke, Stefan!)
Geschrieben von Irakli um 12:15 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Befreiung aus modernem PKW
Oli wurde Zeuge eines - auf seine Art - interessanten Einsatzes:
Eine Frau wurde von Ihrem Freund im Audi A3 eingeschlossen, der sich hier in der nähe auf einer Schulung befindet. Deswegen ist natürlicherweise sein Handy ausgeschaltet, so dass er nicht zu erreichen war.
Alle Versuche seit 8:30Uhr seitens der Frau die Fahrzeugtüren oder Fenster von innen zu öffnen blieben ohne Erfolg, so dass Sie sich entschloss um 9:45 Uhr die Feuerwehr anzurufen.
Die Mannschaft des eintreffenden HLF alarmierte den ADAC und suchte die angrenzenden Bürohäuser nach dem sich in Schulung befindenden Freund leider auch ohne Erfolg ab.
Derweil versuchte der nette Mann vom ADAC durch anlegen einer Fremdspannung, hier eines der Beispiele, (1. Motorhaube öffnen; 2.Sicherung Nr.xy ziehen; 3.Spannung an Rückfahrscheinwerfer anlegen; 4. Fensteröffner betätigen) sich irgendwie Zugang zu schaffen; Blieb leider auch ohne Erfolg.
Also entsann sich die Feuerwehr um 10:45Uhr der guten alten Methode:
Fenster hinten rechts abkleben; Glasmaster ansetzen; Fenster raus > Frau raus.
Alle waren glücklich, haben sich gefreut und die total durchgeschwitze Frau trank die herbeigeholte 1 Liter Flasche Wasser in ca. 5 Sekunden aus.
Zu bemerken: Einsatz beim Herausnehmen der Glasscheibe ohne Sichtschutz und Handschuhe.
Sein Fazit:
Fand ich ganz Interessant, dass man scheinbar heutzutage bei den ganzen elektronischen Firlefanz im Auto nicht mal mehr eine Tür von "innen" aufbekommt ohne den passenden Schlüssel zu haben. Ach ja, Anfrage bei Audi/VW zwecks Ersatzschlüssel ergab ca. 1 Tag warten.
(Danke, Oli!)
Geschrieben von Irakli um 11:24 |Permanenter Link | | Kommentare (4) | TrackBack
Abkühlung gesucht und von Feuerwehr gerettet
Wolfsburg (Nds.). Die gegenwärtige Hitze führt bisweilen zu komischen Ideen bei der Suche nach Abkühlung. In Ehmen suchte ein 76-Jähriger Abkühlung, indem er auf seine Garage kletterte und es sich auf einem Stuhl gemütlich machte. Allerdings kam er aus eigener Kraft nicht mehr herunter und musste von der Feuerwehr am Sonntagnachmittag gerettet werden. [Wolfsburger Allgemeine Zeitung]
Geschrieben von Stefan C. um 08:18 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack
22.07.06
Saarbrücken: Brand einer Lagerhalle
Eric schreibt:
In Saarbrücken/Burbach im Bereich Weiherbergtal steht zur Zeit eine Lagerhalle in Vollbrand. In der Halle wird Kautschuk gelagert. Die Rauchwolke ist auch bei uns in Püttlingen bei ca. 12 km Entfernung noch sehr gut zu sehen. Bilder die ich von hier aus gemacht habe:
Sieht echt wild aus. Weitere Infos zu diesem Brand werden gerne entgegengenommen!
(Danke, Eric!)
Technorati Tags: feuer, saarbrücken, weihebergtal
Geschrieben von Irakli um 15:27 |Permanenter Link | | Kommentare (8) | TrackBack
21.07.06
Wenn die Natur nicht will: Wasserschaden umsonst verhindert
Eigentlich freut man sich bei diesem Wetter über ein bisschen Abkühlung vom Himmel. Den Kollegen der Feuerwehr Langenselbold (Main-Kinzig-Kreis) hat jedoch ein plötzlich einsetzender Regenguss das geplante Einsatzziel ziemlich versaut. Und das an einem Großkampftag.
Angefangen hatte „der Spaß“ zunächst am Nachmittag mit einem Dachstuhlbrand in der Innenstadt. Knapp eine Stunde später konnten die Flammen unter Kontrolle gebracht und das Übergreifen des Brandes auf Nachbargebäude verhindert werden. Mit dem Beginn der Nachlöscharbeiten lief zu allem Überfluss auch noch ein Brandmeldealarm aus einem nahe gelegenen Altenwohnheim ein. Zum Glück entpuppte sich dieser jedoch rasch als Fehlalarm. Am noch immer glimmenden Dachstuhl erlebte man unterdessen eine unerwartete Überraschung: Starkregen prasselte durch das nicht mehr vorhandene Dach und durchnässte weitere Räume im Haus. Die Bemühungen der Feuerwehr, auf jeden Fall einen Wasserschaden zu verhindern, wurden somit endgültig zunichte gemacht. Der plötzlich einsetzende Regen brachte zudem alles andere als eine Besserung der Situation: Dank ihm musste die Feuerwehr auch gleich noch zu mehreren Unwettereinsätzen ausrücken.
Geschrieben von Benjamin Thoran um 17:56 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack
Schweißtreibende Löscharbeiten am frühen Morgen
Ravensburg (BW). Ein Raub der Flammen wurde am Freitagmorgen eine ca. 1.500 qm große freistehende Lagerhalle in Ittenbeuren. Verletzt wurde niemand. Brandursache und Schadenshöhe müssen die Ermittlungen ergeben.

Foto: Oliver Surbeck
07.58 Uhr teilen Mitarbeiter eines in unmittelbarer Nachbarschaft befindlichen Glasbearbeitungsbetriebes der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle des Landkreises Ravensburg das Schadensereignis mit. Es wird Großalarm für die Abteilung Stadt der Feuerwehr Ravensburg ausgelöst. Zu diesem Zeitpunkt ist bereits ein aufsteigender Rauchpilz weithin sichtbar. Wenige Minuten später treffen die ersten Einsatzfahrzeuge am Brandobjekt ein. Eine erste Erkundung ergibt folgende Lage: „ Vollbrand einer freistehenden Lagerhalle. Keine Personen im Gebäude“. Deutlich ist der Zerknall von Gasflaschen und Kraftstoffbehältern zu hören. Die Halle wird als Unterstellmöglichkeit für verschiedene Fahrzeuge, u.a. Wohnmobile bzw. Boostanhänger, genutzt. So hatte ein Wohnmobilbesitzer sein Fahrzeug wenige Stunden vor Brandausbruch geholt. Dafür aber seinen gerade vier Wochen alten PKW abgestellt. Auch er wurde ein Raub der Flammen.

Foto: Oliver Surbeck
In einem massiven Löschangriff gelingt es durch Riegelstellung an allen vier Seiten des Objektes eine Brandausbreitung auf das angrenzende Kornfeld sowie Holzlagerflächen zu verhindern. Eine schweißtreibende Arbeit bei den herrschenden Temperaturen für die Einsatzkräfte. Die Löschmaßnahmen müssen wegen der starken Rauchentwicklung teilweise unter Atemschutz durchgeführt werden. In Spitzenzeiten beträgt der Löschwasserverbrauch bis zu 3.000 Liter pro Minute. Die Wasserversorgung erfolgt aus den Teichen der gegenüberliegenden Fischzucht Lelonek. Der Inhaber: „Ich habe mich sofort angeboten, denn man muss doch helfen.“ Weitere Wasserförderung erfolgt über lange Wegstrecken aus dem öffentlichen Hydrantennetz sowie aus einem weiteren Weiher. Um 09.10 Uhr heißt es „Feuer schwarz“. Es folgen Nachlöscharbeiten. Eine Brandwache bleibt bis in die Nachmittagsstunden vor Ort.
Neben der Stadtwehr und der Polizei ebenfalls vor Ort Kreisbrandmeister Oliver Surbeck, die Schnelleinsatzgruppe (SEG) der DRK-Bereitschaft sowie die Führungsgruppe des DRK Ravensburg. Die Führungsgruppe der Feuerwehr Ravensburg koordinierte die Einsatzabläufe. Einsatzkräfte des hinzugezogenen Löschzugs Weissenau bauten die Löschwasserversorgung auf. Mitarbeiter der EnBw schalteten das Brandobjekt spannungsfrei.
Bericht: Wolfgang Gold, Pressesprecher Feuerwehr Lkr. Ravensburg
Foto: Oliver Surbeck, Kreisbrandmeister RV
Geschrieben von Stefan C. um 15:45 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Essen: Schwerer VU auf Autobahn mit 9 Verletzten
Essen (NRW). Zu einem schweren Verkehrsunfall auf der A 40 rückte die Feuerwehr heute Morgen mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften aus. In Höhe der Anschlussstelle Frillendorf waren insgesamt fünf PKW, ein Kleinbus und ein Sattelzug in eine Karambolage verwickelt.
Foto: Feuerwehr Essen
Zwei der PKW wurden dabei bis zur Unkenntlichkeit zerstört, an den anderen Fahrzeugen entstanden zum Teil erhebliche Schäden. Durch umher fliegende Trümmerteile wurden weitere Autos beschädigt, die Autobahn glich einem Schlachtfeld.
Trotz der Schwere des Unfalls gab es nur zwei Schwerverletzte. Sie wurden mit hydraulischem Rettungsgeräten schonend befreit und unter notärztlicher Begleitung in eine Essener Klinik transportiert. Sieben weitere Personen erlitten leichtere Verletzungen. Sie fuhren mit Rettungswagen in verschiedene Krankenhäuser. Zwei Notarztwagen, fünf Rettungswagen und der Rettungshubschrauber "Christoph 9" aus Duisburg stellten eine umfassende medizinische Versorgung aller Patienten sicher. Ein Hilfeleistungszug und mehrere Löschfahrzeuge sicherten den Brand- und Umweltschutz und sorgten für die technische Rettung.
Foto: Feuerwehr Essen
Mit einem besonderen Problem hatten die Retter zu kämpfen: Viele Autofahrer sind offensichtlich nicht mit dem Thema "Bilden einer Rettungsgasse" vertraut, die Autobahn war vollständig blockiert und die Einsatzfahrzeuge konnten nur verzögert an die Unfallstelle gelangen.
Info Rettungsgasse: Auf zweispurigen Autobahnen müssen die Autofahrer bei Annähern von Einsatzfahrzeugen in der Fahrbahnmitte eine Gasse bilden. Bei dreispurigen Fahrbahnen fahren die Fahrzeuge der linken Spur nach links außen, alle anderen nach rechts außen. So bildet sich im Idealfall eine Gasse zwischen linker und mittlerer Spur. Wichtig ist, die einmal geöffnete Gasse bestehen zu lassen, denn ein Rettungsfahrzeug kommt selten allein. Die Gasse muss so breit sein, dass auch große Feuerwehrfahrzeuge passieren können. Denken Sie bitte immer daran, schon Morgen können Sie selbst auf schnelle Hilfe angewiesen sein, es zählt jede Minute!
[Pressemitteilung der Feuerwehr Essen]
Geschrieben von Stefan C. um 12:28 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Ventilator setzt Haus in Brand
Dornach (CH). Ein überhitzetr Ventilator verursachte nach Angaben der Polizei am Donnerstagabend einen Brand in einem Mehrfamilienhaus in Dornach (Kanton Solothurn/Schweiz). Die Feuerwehr musste die Bewohner des dritten Stockwerkes evakuieren. Es entstand hoher Sachschhaden. Personen kamen nicht zu Schaden. [espace.ch]
Geschrieben von Stefan C. um 12:18 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Kühler, schattiger Parkplatz gesucht
Baienfurt (BW). Sachschaden in unbekannter Höhe entstand am 18.07.06 beim „unfreiwilligen Bad“ eines japanischen Sportwagens in einem Kanal in Baienfurt (Landkreis Ravensburg).

Bild: Wolfgang Gold
Gegen 19.30 Uhr wurde die Mutter des 25-jährigen Fahrzeugbesitzers durch Motorengeräusche und Krachen von Ästen auf das Schadensereignis aufmerksam. Sie traute ihren Augen nicht. Hilflos musste sie mit ansehen, wie der auf einem Parkplatz abgestellte 3 ½ Jahre alte Sportwagen ihres Sohnes durch die Uferböschung – ohne Fremdeinwirkung - in einen am Grundstück verlaufenden Kanal fuhr. Sie verständigte über die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle des Landkreises Ravensburg die Feuerwehr.
Bei Eintreffen der Feuerwehr Baienfurt bot sich folgendes Bild: Nach ca. 50 Meter Treiben auf der Wasseroberfläche hatte sich das Wageninnere mit Wasser gefüllt. Der Sportwagen lief in dem ca. 1,20 Meter tiefen Gewässer auf Grund. Einsatzkräfte stiegen in Wathosen in den Kanal, sicherten das Fahrzeug durch Seile, um eine weitere Fortbewegung zu verhindern. Mit Hilfe des Krans eines angeforderten LKW eines Transportunternehmens konnte das Fahrzeug gegen 20.15 Uhr aus dem Wasser gehoben und dem Besitzer übergeben werden. Während der Einsatzmaßnahmen war vorsorglich eine schwimmende Ölsperre errichtet worden. (go)
Geschrieben von Stefan C. um 08:43 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Alarmcode: Brennt Feuerwehr-Gerätehaus
Winseldorf (SH). Gegen 3 Uhr bemerkte ein Anwohner im Brookweg Brandgeruch und Rauch aus dem Dach des Dorfgemeinschaftshauses ziehen. Alarm für die Freiwilligen Feuerwehren Winseldorf, Hohenlockstedt - Ortsfeuerwehr Lockstedter Lager - und Schlotfeld.
Foto: KFV Steinburg
Die Winseldorfer Feuerwehrmänner und -Frauen fuhren blitzschnell ihr Einsatzfahrzeug aus dem Gebäude. Aus der gesamtenn Dachkonstruktion zog zu diesem Zeitpunkt dichter grauer Rauch. Dank des Schnellangriffsschlauchs und des an Bord befindlichen Löschwasserbehälters konnten sofort erste Löschmaßnahmen eingeleitet werden.
Mit dem Eintreffen der Nachbarwehren aus Hohenlockstedt und Schlotfeld wurde ein größerer, kontrollierter Löschangriff eingeleitet. An drei Bereichen wurden Leitern in Stellung gebracht.
Mit schweren Atemschutzgeräten ausgerüstet erkundeten die Einsatzkräfte die Brandausbreitung. Auf einer großen Fläche musste das Dach geöffnet werden um die Flammen, die sich in der Deckenkontruktion ausgebereitet hatten, zu löschen.
Bürgermeister Udo Fölster, selbst Feuerwehrmann, war von Anfang an mit im Einsatz. "Glück im Unglück, die Zusammenarbeit der Wehren klappte bestens und durch das umsichtige und schnelle Vorgehen konnte der überwiegende Teil des Gebäudes gerettet werden."
Zur Brandursache und zur Schadenshöhe können noch keine Angabengemacht werden. Gegen 22 Uhr hatte es in der Gemeinde nach vielen Blitzen einen dumpfen und heftigen Knall gegeben - ein kalter Biltzschlag wird daher nicht ausgeschlossen.
[Pressemitteilung KFV Steinburg]
Geschrieben von Stefan C. um 08:37 |Permanenter Link | | Kommentare (6) | TrackBack
20.07.06
Wohnhaus wurde Raub der Flammen
Osterhofen/Bad Waldsee (BW). Ein Raub der Flammen wurde ein 3-geschossiges Wohnhaus mit ausgebauten Dachgeschoss im Ortsteil Osterhofen (Stadt Bad Waldsee). Vor ein paar Wochen hatte ein Besitzerwechsel stattgefunden. Zwischenzeitlich wurden durch Handwerksbetriebe Umbauarbeiten durchgeführt.
Foto: Tobias Forcher
Um 01.39 Uhr wurde der Brand von einem Nachbarn entdeckt und unverzüglich die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle des Landkreises Ravensburg verständigt. Wenige Minuten später treffen die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr Bad Waldsee am Einsatzort ein. Lage bei Ankunft: „Das vor 30 Jahren errichtete Gebäude steht in Vollbrand.“ Das Ereignis ist weithin sichtbar. Ob sich Personen im Schadensobjekt befinden ist zu diesem Zeitpunkt noch unklar. Eine gezielte Personensuche im Innenbereich ist wegen der Vollbrandphase nicht möglich. Nach diversen Telefongesprächen, u.a. zur Klärung der Besitzverhältnisse, ist klar, dass das Objekt unbewohnt ist. Massive Löschmaßnahmen werden zeitgleich durchgeführt. Durch Riegelstellung über Wenderohr der Drehleiter sowie vom Boden aus mehreren Strahlrohren kann ein Brandüberschlag - bedingt durch starken Funkenflug und Wärmestrahlung - auf angrenzende Gebäude und ein landwirtschaftliches Anwesen verhindert werden. Der Löschwasserverbrauch betrug in Spitzenzeiten mehr als 2.500 Liter in der Minute. Die Entnahme erfolgte über eine längere Förderleitung aus drei in der Nähe befindlichen Weihern.
Foto: Tobias Forcher
Foto: Tobias Forcher
Zur Unterstützung der örtlichen Einsatzkräfte war der Gerätewagen Atemschutz (GW-A) der Feuerwehr Weingarten angefordert worden. Wegen der starken Rauchentwicklung ist die Durchführung der Brandbekämpfung in unmittelbarer Nähe des Brandobjektes nur unter Verwendung von Atemschutzgeräten möglich. Gegen 05.00 Uhr kehren die ersten Fahrzeuge in ihre Feuerwehrgerätehäuser zurück. Eine Brandwache der Abteilung Haisterkirch bleibt bis in die Mittagsstunden vor Ort. Verletzt wurde niemand.
Neben den Feuerwehren und der Polizei ebenfalls vor Ort Kreisbrandmeister Oliver Surbeck, Fahrzeuge der DRK-Rettungswache Bad Waldsee sowie Angehörige der Schnelleinsatzgruppe (SEG) der örtlichen DRK-Bereitschaft. Die Führungsgruppe der Feuerwehr Bad Waldsee koordinierte die Einsatzabläufe. Bad Waldsees Bürgermeister Roland Weinschenk verschaffte sich noch in der Nacht ein Bild über das Schadensausmaß sowie die durchgeführten Maßnahmen. Mitarbeiter der EnBw schalteten das Brandobjekt spannungsfrei.
Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist nicht bekannt. Die Polizei hat noch in der Nacht die Ermittlungen nach der Brandursache aufgenommen.
Bericht: Wolfgang Gold, Pressesprecher Feuerwehr Lkr. Ravensburg
Fotos: Tobias Forcher
Geschrieben von Stefan C. um 15:21 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Teure Tierrettungsaktion in Koblenz (update)
Koblenz (RLP). Dieser Einsatz dürfte wohl als die teuerste Tierrettungsaktion in der Geschichte der Feuerwehr Koblenz eingehen. Bisher erfolglos versucht die Feuerwehr eine Katze zu retten, die in einer etwa sieben Meter tiefen Spalte zwischen zwei Hausabschlusswänden vermutet wird.

Foto: Feuerwehr Koblenz
Um an das Tier zu gelangen, öffnete man eine Dachverschalung, durchbrach zwei Wände und bot dem Kater namens Bläckes vergeblich eine lange, mit Thunfisch bestrichene Rampe als Notausstieg an.
Um dem Tier die Flucht in Ruhe zu ermöglichen, wurden die Einsatzkräfte zurückgenommen und die Rettungsaktion eingestellt. Das Miauen der Katze verstummte nach Angaben der Feuerwehr inzwischen. Auch der Einsatz eines Personensuchgerät der FF Lahnstein mit 2m langem Teleskop und einer IR Kamera brachte kein Ergebnis.
Die Feuerwehr ist ratlos, wo genau sie nach dem Tier suchen soll und stellte die Rettungsaktion ein. Man sprach mit der Besitzerin ab, dass bei neuen Erkenntnissen die Suche wieder aufgenommen wird.
Die Rettungsaktion hat bisher einen Schaden von einigen tausend Euro verursacht. Die Besitzer des Katers hoffen laut einem Bericht der "Rhein-Zeitung", dass die Gebäudeversicherung den Schaden bezahlt.
[ntv / Einsatzbericht der Feuerwehr Koblenz]
(Danke für Hinweise Stefan A.)
Update
Kater Bläckes ist wieder da. Nach Angaben der Besitzerin sei er am Donnerstagnachmittag aus dem Loch zurück in die Freiheit geklettert.
Geschrieben von Stefan C. um 15:19 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Alarmcode: "Scheiß Einsatz" - Mit Gülle ans Limit
Stade (Nds). Ein Traktor mit Gülleanhänger kam gestern wegen nicht angepaßter Geschwindigkeit ins Schleudern und stürzte um. Aus dem auf der Seite auf dem Gehweg liegenden Anhänger liefen ca. 8000 Liter Schweinegülle aus und in die Regenwasserkanalisation. Die Feuerwehr spülte die Leitungen durch und reinigte so das Leitungssystem. Der 21-jährige Fahrer des Traktor erlitt bei dem Unfall einen Schock und musste vom Rettungsdienst ins Elbeklinikum Stade gebracht werden.
Foto: Polizeiinspektion Stade
Nachdem die eingesetzten Feuerwehren aus Heinbokel, Oldendorf und Wiepenkathen mit Hilfe eines Ersatzgüllewagens einen Teil der Ladung umgepumpt hatten, konnte der Anhänger von einem Autokran wieder aufgerichtet werden. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.
[redigierte Pressemitteilung Polizeiinspektion Stade]
Geschrieben von Stefan C. um 09:19 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
19.07.06
FA stürzt in mit Glut gefülltes Erdloch
Hohenstein-Ernstthal (Sachsen). Ein Feuerwehrmann fiel beim Ablöschen von Waldboden nahe Hohenstein-Ernstthal (Kreis Chemnitzer Land) in ein mit Glut gefülltes, nicht sichtbares Erdloch. Der 25-Jährige erlitt schwere Verbrennungen. Nach Angaben der Polizei brannten am Dienstag etwa 500 Quadratmeter Waldboden. Das Feuer wurde durch einen Schwelbrand in einem Baum ausgelöst, in dem vor gut einer Woche der Blitz eingeschlagen war. [sz-online]
Geschrieben von Stefan C. um 14:19 |Permanenter Link | | Kommentare (3) | TrackBack
Seester: Reetdachhaus abgebrannt
Seester (SH). Ein Reet gedeckter Bauernhof ist am Dienstagnachmittag in Seester ein Raub der Flammen geworden. Sowohl das kombinierte Wohn- und Wirtschaftsgebäude als auch ein Stallgebäude brannten bis auf die Grundmauern nieder. Mehr als 100 Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen. Verletzt wurde niemand. Der Hofbesitzer und die Feuerwehr brachten fünf Pferde in Sicherheit.

Foto: KFV Pinneberg
Um kurz nach 13 Uhr am 18. Juli alarmierte die Integrierten Regionalleitstelle in Elmshorn die Feuerwehren Seester, Klein Nordende und Elmshorn. Zu diesem Zeitpunkt stand der landwirtschaftlich nicht mehr genutzte Hof bereits in Vollbrand. Das knochentrockene Reet und leichter Wind sorgten für eine rasend schnelle Brandausbreitung. Fahrzeuge in unmittelbarer wurden durch die Hitze zerstört oder beschädigt. Der Einsatzleiter ließ noch auf der Anfahrt die Feuerwehr Elmshorn mit Drehleiter und weiteren Fahrzeugen nachalarmieren. Die Helfer aus der Nachbarschaft konnten "auf Sicht" fahren, denn der Rauchpilz war von weitem zu sehen.
Die brennenden Gebäude waren nach Auskunft des Einsatzleiters nicht mehr zu retten. Bereits eine halbe Stunde nach Einsatzbeginn waren die Dächer beider Gebäude in sich zusammengestürzt. Das Feuer fand in dem Reet und dem Holz reichlich Nahrung. Priorität hatte daher der Schutz benachbarter Gebäude.

Foto: KFV Pinnenberg

Foto: KFV Pinnenberg
Löschwasser musste mit Unterstützung des Schlauchwagens der Feuerwehr Elmshorn herangeschafft werden, denn Hydrant und Bohrbrunnen reichten nicht aus. Die eigentliche Arbeit begann für die Feuerwehr mit den Nachlöscharbeiten. Mit einem Bagger und einem Radlader wird das Reet einzeln auseinandergezogen und abgelöscht.
Besonders erfreut zeigten sich die Einsatzkräfte über die Mithilfe der Nachbarn: Viele Anwohner brachten kalte
Getränke für die Helfer, die unter der schweren Schutzkleidung Schwerstarbeit verrichteten und entsprechend stark schwitzten. Vorsichtshalber war die ganze Zeit ein Rettungswagen vor Ort.
Die Kripo nimmt die Ermittlungen auf, sobald die Nachlöscharbeiten abgeschlossen sind. Die Schadenshöhe beträgt mehrere Hunderttausend Euro. Eingesetzt wurden knapp 100 Feuerwehrleute und 14 Feuerwehrfahrzeuge.
[redigierte Pressemitteilung KFV Pinneberg]
Geschrieben von Stefan C. um 13:10 |Permanenter Link | | Kommentare (4) | TrackBack
18.07.06
3 Tote bei Unfallserie auf Hessens Straßen
Mehrere Unfälle haben am Dienstag auf der A 3 und der B 27 insgesamt drei Menschen das Leben gekostet. Vor dem Wiesbadener Kreuz staute sich der Verkehr am Nachmittag auf mehr als zwölf Kilometer Länge, weil 4 Lastwagen aufgefahren waren. Zwei Fahrer mussten von der Feuerwehr mit schwerem Gerät gerettet werden, einer verstarb jedoch noch an der Unfallstelle, ein anderer wurde schwer verletzt ins Krankenhaus geflogen. [hr]

Bild: hr
In Seligenstadt kam eine Frau ums Leben, nachdem ihr Mann auf gerader Strecke die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte. Nach ersten Ermittlungen hatte sich während der Fahrt die Lauffläche eines Reifens gelöst, es handelte sich um Winterreifen. Die Familie befand sich auf dem Weg in den Urlaub. Auch in Bebra starb ein Autofahrer, nachdem er von der Fahrspur abkam und gegen einen Baum schleuderte.
Geschrieben von Benjamin Thoran um 16:21 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack
Schäferhund als Brandstifter
Pirna (Sachsen). Ein junger Schäferhund hat in Pirna am vergangen Freitag einen Küchenbrand verursacht. Ein Sprecher der Polizei erklärte, dass das Tier an seinen gefüllten Hundenapf herankommen wollte, der auf einem Tisch neben dem Elektroherd lag. Beim Hochspringen habe der Hund mit seiner Pfote wohl den Einschalter des Herdes berührt. Eine Müsli-Packung auf der Herdplatte begann zu brennen. Die Feuerwehr löschte das Feuer.
Geschrieben von Stefan C. um 12:32 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Auch im Ministerium brennt's
Bonn. Landauf, landab warnen die Feuerwehren vor Wald- und Flächenbrandgefahr. Dass davon selbst das Bundeslandwirtschaftsministeriums in Bonn nicht verschont bleibt, zeigte ein Einsatz der Bonner Feuerwehr, die zu einem Schwelbrand auf dem dach des Ministeriumsgebäudes gerufen wurde. Bei Arbeiten am dach hatte sich eine Kunststoffisolierung entzündet, als Moos vernichtet werden sollte.30 Feuerwehrkräfte waren im Einsatz, auch um mögliche
Brandnester unter der Isolierung auszuschließen. Es wurde niemand verletzt, zur Sicherheit mussten die Mitarbeiter das Hochhaus vorsichthalber räumen, teilte die Feuerwehr mit.
Geschrieben von Stefan C. um 12:25 |Permanenter Link | | Kommentare (3) | TrackBack
Knapp einer Katastrophe entkommen
Foto: Polizeiinspektion Stade
Stade (Niedersachsen). Die Bewohner eines Einfamilienhauses in Hammah entgingen am Sonntagabend nach Angaben der Polizei knapp einer Katastrophe. Im Keller des Hauses war im Bereich eines Warmwasseraufbereitungsgerätes ein Feuer ausgebrochen.
Als der 47-jährige Hausherr den Brand bemerkte, versuchte er zuerst das Feuer selbst zu löschen, musste dann aber seine Bemühungen aufgeben. Er eilte zum gegenüber liegenden Feuerwehrgerätehaus und löste über die Notrufeinrichtung die Sirene aus.
Die Freiwillige Feuerwehr Hammah war schnell zur Stelle. Zur Verstärkung wurden die Feuerwehren aus Himmelpforten und Oldendorf alarmiert. Trotz der Sichtbehinderung durch die enorme Qualmentwicklung, konnten die Einsatzkräften unter Atemschutz, die Flammen schnell löschen. Das schnelle Eingreifen der Feuerwehr verhinderte die Ausdehnung des Feuers auf das gesamte Haus. Mit Hilfe eines Belüftungsgerätes wurde der Rauch aus dem Haus geblasen. Die Folgen des Kellerbrandes waren dennoch im gesamten Haus sichtbar.
[redigierte Pressemitteilung der Polizei Stade]
Geschrieben von Stefan C. um 11:46 |Permanenter Link | | Kommentare (9) | TrackBack
FA bei Großbrand verschüttet
Glückstadt (SH). Bei einem Großbrand in Glückstadt (Kreis Steinburg) sind in der Nacht zum Dienstag zwei Feuerwehrmänner verschüttet worden. Nach Angaben der Polizei konnten die beiden Feuerwehrleute unverletzt gerettet werden. Während der Löschenarbeiten war eine Treppe unter ihnen zusammengebrochen. Das Feuer war kurz vor Mitternacht aus unbekannter Ursache im Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in der Altstadt ausgebrochen. Die Flammen griffen auf das daneben stehende Gebäude über. Mehrere Feuerwehren waren im Einsatz. [abendblatt.de]
Geschrieben von Stefan C. um 09:58 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack
Münchner Feuerwehr "verursacht" Feuer und muss löschen
München-Perlach (BY). Das hatten sich die Kameraden der Perlacher Feuerwehr sicherlich anders vorgestellt. Das zusammen dem Burschenverein mitveranstaltete Sonnwendfeier geriet etwas außer Kontrolle. Bis zu 15 Meter hohe Flammen schlugen aus dem riesigen Altholz-Stapel, der größer als im letzten Jahr war. Ein leichter Sommerwind tat das Übrige, und in Minutenschnelle leerten sich die Reihen von Biertischen in der Nähe des Feuers. Es herrschte eine unerträgliche Hitze. Zum Glück stand ein Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr nur wenige Meter daneben, sodass die Feuerwehr nicht lange benötigte das Feuer zu kühlen und sich nach dreißig Minuten erneut der Bewirtung der Gäste zuwenden konnte. [München24.info]
Geschrieben von Stefan C. um 09:28 |Permanenter Link | | Kommentare (2) | TrackBack
2500m³ großes Feuer in Palettenlager
Foto: Feuerwehr Essen.
Nein, dieses Bild ist nicht in Kalifornien entstanden, sondern in Essen (Nrw). Dort brannte ein Holzpalettenlager in einer Ausdehung von 2500m³.
Eine über die Stadtgrenze hinaus sichtbare Rauchsäule und 20 Meter hohe Flammen wiesen den Kräften der Essener Feuerwehr gestern Abend den Weg zur Einsatzstelle. Auf dem ehemaligen Krupp-Gelände zwischen Altendorfer Straße, Husmannshof- und Pferdebahnstraße brannten auf einer Fläche von rund 2500 m² riesige Mengen Holzpaletten in voller Ausdehnung.
Foto: Feuerwehr Essen
In der heißen Phase waren 135 Einsatzkräfte vor Ort und warfen über Stunden große Mengen Löschwasser in die Flammen, die nur langsam kleiner wurden. Das Wasser musste von der Altendorfer Straße über lange Schlauchleitungen mühsam herangeführt werden, bevor es über sechs große Wasserwerfer und etliche kleinere Rohre in die Flammen gebracht werden konnte. Die hohen Temperaturen des Feuers und die sommerliche Hitze machten den vorgehenden Trupps das Leben schwer. Sie wurden zum Teil im zehnminütigen Takt ausgewechselt, um sich mit Mineralwasser zu erfrischen, bevor sie erneut gegen die Flammen ankämpfen konnten. Trotzdem mussten zwei Feuerwehrmänner, die durch extremes Schwitzen stark dehydriert waren, rettungsdienstlich versorgt werden. Sie wurden anschließend in ein Krankenhaus gebracht.
Foto: Feuerwehr Essen
Auch die Löschfahrzeuge erhielten eine Dusche zur Kühlung, um Schäden am Material zu vermeiden. Die Nachlöscharbeiten werden bis in den Dienstagmorgen andauern. Die Brandursache und die Höhe des Sachschadens wird durch die Polizei ermittelt.
Bei Bränden dieser Art entstehen recht hohe Temperaturen. Das Material Holz ist gut brennbar, durch die lockere Schichtung und ausreichende Zwischenräume kann immer genügend Sauerstoff an den Brandherd gelangen. Ein leichter Wind beschleunigt diesen Vorgang zusätzlich und es werden riesige Energiemengen freigesetzt.
[Pressemitteilung Feuerwehr Essen]
Geschrieben von Stefan C. um 08:42 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
16.07.06
Feuerwehr rettet verschütteten Bauarbeiter mit bloßen Händen
Riesenglück hatte ein Bauarbeiter in Frankfurt am Main: Ein Erdrutsch hätte ihn fast das Leben gekostet. Die schnell herbeigeeilte Feuerwehr konnten den verschütteten Mann jedoch mit den bloßen Händen ausgegraben und ihm somit das Leben retten. [HR]
Geschrieben von Benjamin Thoran um 14:45 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack
15.07.06
Reinigungsgerät fängt Feuer: 20 Verletzte
In Kassel hat ein Reinigungsgerät in einem Warengeschäft Feuer gefangen. Durch den Rauch erlitten nach ersten Meldungen 20 Menschen eine Rauchgasvergiftung. Einige von ihnen mussten sogar in Krankenhäuser eingeliefert werden, da sie mit Feuerlöschern noch versucht hatten den Brand zu löschen.
Geschrieben von Benjamin Thoran um 16:09 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
14.07.06
Feuer löschen und danach zum Gottesdienst
Sachen gibt es. Pfarrer und Feuerwehrmann Stefan Krönung aus Schröck in Oberhessen schickt diesen ungewöhnlichen Erlebnisbericht.

Foto: Feuerwehr Schröck
Da bin ich selber froh, meine Geschichte mit gutem Ausgang erzählen zu dürfen. Es ist Donnerstagmittag im oberhessischen Schröck. Sonnig, heiß und drückend. Der Seniorenkreis trifft sich zum monatlichen Kaffeenachmittag mit Programm und zu Beginn ist Messfeier mit dem Pfarrer und der bin ich.
Noch habe ich einige Sätze der Ansprache auf der Zunge, da ist Sirenenalarm zu hören. In der Hosentasche geht der Funkmeldeempfänger auf. Ich bin Feuerwehrmann in unserem Stadtteil, ist ganz praktisch, denn am helllichten Tag sind nicht viele meiner Kameraden vor Ort und gebraucht wird jeder, wenns brennt.
Ich flitze los, habe noch das Messgewand an und die Leitung des Gottesdienstes schon mit Zuruf an die Chefin vom Seniorenkreis übergeben. Die Schröcker Feuerwehr war zu einem PKW-Brand zwischen Roßdorf und Schröck gerufen worden und beim Eintreffen war der Feuerball unter der schwarzen Rauchsäule für alle Beteiligten ein Riesenschrecken. Gott sei Dank hatte die Fahrerin den Qualm aus dem Motor richtig gedeutet, war noch auf einen Feldweg ausgewichen und zur rechten Zeit aus dem Auto gesprungen. Mit unserem LF 8/6 waren wir rasch vor Ort und nur wenig später war das Fahrzeug gelöscht und unrettbar verloren. Die Polizei kam dazu und nach weniger als einer Stunde war der Einsatz beendet.
Unsere Senioren hatten inzwischen Kaffee getrunken, den Gesundheitsvortrag gehört und wie ich kurz nach 16 Uhr nach Dusche und Lufholen wieder zurückkam, haben wir mit "Was Gott tut, das ist wohlgetan", der Fürbitte aus der Messintension des Tages und der Gabenbereitung weitergemacht, wo wir aufgehört haben zur Freude aller.
Auch meine Dankbarkeit war groß, denn wie wäre dieser Tag für uns heute zu Ende gegangen, wenn wir Menschen aus dem Feuerball hätten retten oder bergen müssen. Das war auch der Gedanke der Fahrerin des Unglücksautos: "Was wäre gewesen, wenn ich die Kinder noch dabei gehabt hätte."
Hintergrund
Die Freiwillige Feuerwehr Marburg-Schröck ist eine Stadtteilfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Marburg. Zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Marburg-Moischt bildet die Feuerwehr Schröck den 4. Löschzug der Feuerwehr Marburg. Nach der Schließung (mangels ehrenamtlichen Feuerwehrleute) der Freiwilligen Feuerwehren Bauerbach und Ginseldorf gewährt die Feuerwehr Schröck in Zusammenarbeit mit weiteren Marburger Feuerwehren diesen beiden Nachbargemeinden den Brandschutz und die technische Hilfeleistung. Pfarrer bin ich seit 1996 in Schröck und seit drei Jahren bei der Feuerwehr als Atemschutzgeräteträger als "Spätberufener".

Foto: Feuerwehr Schröck
Geschrieben von Stefan C. um 17:01 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack
Rien ne va plus...
Timo aus Stuttgart schickt dieses Bild:

Hier geht es zum Einsatzbericht. Mag das Bild jemand kommentieren?
Geschrieben von Stefan C. um 16:54 |Permanenter Link | | Kommentare (6) | TrackBack
Furiose Gaseinsätze in Essen und Kaarst
In Essen wollte ein Hobbygärtner seine Hecke im Garten mit einer elektrischen Heckenschere verschönern. Dabei beschädigte er aber die ins Haus führende Leitung des Fünf-Kubikmeter-Flüssiggastanks. Die Feuerwehr dichtete die lecke Leitung zunächst mit Klebeband ab und schloss danach das Gasventil. Wegen der Explosionsgefahr waren 62 Feuerwehrleute bis zum Morgen im Einsatz. [NRZ online]
Dagegen hatte die Bewohner eines Hauses in Kaarst-Holzbüttgen (Kreis Neuss) Glück. Bewohner bemerkten beißenden Gasgeruch und alarmierten die Feuerwehr. Diese stellte aber fest, dass das Haus gar keinen Gasanschluss hatte. Stattdessen fanden die Feuerwehrleute stark riechende Knoblauchkränze im Keller. 20 Feuerwehrmänner, Polizei und Notfalldienst der Gaswerke konnten wieder abrücken. [WDR.de]
Geschrieben von Stefan C. um 09:38 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
13.07.06
Schiff mit gefährlicher Substanz auf Rhein havariert
Lorch (Hessen). In der Nacht zum Donnerstag ist ein mit 1.000 Tonnen Naptha beladenes Tankschiff auf dem Rhein havariert. Nach einem Maschienschaden wurde das Schiff auf die Steine der Uferbefestigung gedrückt und lief knapp 50 Meter vom Ortsrand Lorch auf Grund. Trotz der Kollision habe das Schiff nicht Leck geschlagen, teilte die Wasserschutzpolizei mit.
Die Feuerwehr nahm Messungen vor, konnte jedoch keine gefährliche Gaskonzentration in der Luft nachweisen. Der Rhein und die parallel verlaufende Bundesstraße 42 mussten für den Verkehr gesperrt werden.
Die Ladung des Tankers wurde in ein zweites Schiff umgepumpt und der havarierte Tanker von zwei Schleppern nach Rüdesheim geschleppt, wo er komplett geleert und dann zur Werft gebracht werden sollte. Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Sachverständiger eingeschaltet.
Nach Polizeiangaben kam der mit Naphta beladene Tanker aus Rotterdam und wollte nach Ludwigshafen. Naphta ist eine leicht brennbare Benzinfraktion, die vor allem in der Petrochemie eingesetzt wird. Der Stoff gilt als giftig, reizend für Haut und Augen sowie als sehr giftig für Wasserorganismen. [hr-online / swr.de]
Geschrieben von Stefan C. um 13:25 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Ellerbeck: Feuerwehr rettet Lagerhalle
Ellerbek (Kreis Pinneberg). Die Freiwillige Feuerwehr Ellerbek hat in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag eine große Lagerhalle davor bewahrt, Raub der Flammen zu werden. Die 35 Helfer waren gegen 4.20 Uhr zu einem Großfeuer gerufen worden. Dort brannten ein etwa 100 Quadratmeter großer Schuppen sowie davor gelagerte Kunststoffkisten und Baumschulnetze bereits in voller Ausdehnung.
Auch die Außenwand einer benachbarten Lagerhalle war bereits angegriffen worden. "Das haben wir in Griff bekommen", sagte Einsatzleiter Jürgen Langeloh. Der stellvertretende Wehrführer der FF Ellerbek hatte nach kurzer Erkundung mit Erfolg alle Anstrengungen darauf gerichtet, die große Halle zu halten. "Wir sind von Innen und von Außen vorgegangen", berichtete er. Mit dem Einsatz eines Wasserwerfers, eines B- und zweier C-Strahlrohre konnte der Schaden an der 1000 Quadratmeter großen Halle eines Tischlereibetriebes auf ein Minimum reduziert werden. Lediglich das Aluminiumblech einer Außenwand, ein Teil der Dachrinne sowie einige Eternitplatten der Dacheindeckung wurden beschädigt.
Auch zwei Container eines Klempnerbetriebes, in denen unter anderem Gasflaschen gelagert waren, wurden gehalten. "Was zu retten war, haben wir gerettet", so Langeloh. Der Schuppen brannte hingegen vollständig nieder. Wegen der starken Rauchentwicklung in der Endphase der Löscharbeiten wurde die Nachbarschaft mittels Lautsprecherdurchsagen der Polizei dazu aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Die Feuerwehr rückte nach zwei Stunden wieder ein. Nach einem ausgiebigen Frühstück im Gerätehaus fuhren die Kräfte mit einem TLF für weitere Nachlöscharbeiten wieder aufgeflammter Brandnester noch einmal zum Einsatzort zurück. Verletzt wurde niemand. Zur Schadenshöhe und Brandursache kann die Feuerwehr keine Angaben machen. Die Polizei ermittelt.
Geschrieben von Stefan C. um 13:02 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Mit Feuerzeug gespielt: Drogerie abgebrannt
Viersen (Nrw). Ein dreijähriger Junge konnte der Versuchung nicht wiederstehen und spielte mit einem Feuerzeug. Der Junge dabei beobachtet wie er mit dem Feuerzeug spielte und wurde deshalb von einer anderen Kundin angesprochen, lief dann aber zu seiner Mutter, die mit ihm das Geschäft verließ. Was dann passierte ist offenbar nicht ganz klar, denn nach Zeugenaussagen schlugen aus der Abteilung "Grillzubehör, -anzünder, Petroleum und Kerzen" plötzlich hohe Flammen.
Mitarbeiter und Kunden versuchten das Feuer mit mehreren Feuerlöschern zu bekämpfen, hatten aber keinen Erfolg. Die Feuerwehr rückte zwar mit 60 Mann an, konnte aber nicht verhindern, dass die 430 qm große Drogerie komplett ausbrannte. Es entstand ein Schaden von mehr als einer Millionen Euro, gab ein Firmensprecher bekannt. Drei Mitarbeiter des Marktes, die Rauchgas eingeatmet hatten, mussten durch den Notarzt behandelt werden.
Der Bub wurde wenige Meter neben dem Unglücksort gefunden, als er erneut mit einem Feuerzeug spielte. Die Polizei will in weiteren Ermittlungen klären, ob die Mutter ihre Sorgfaltspflicht verletzt hat. Möglicherweise würde ein Verfahren wegen Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung gegen die 24-Jährige Mutter eingeleitet.
(Danke Manuel S. für den Hinweis)
Geschrieben von Stefan C. um 12:40 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Feuer löschen auf dem "kleinen Dienstweg"
Hamburg. Um ein Feuer zu löschen, ging die Feuerwehr Hamburg im wahrsten Sinne des Wortes den "kleinen Dienstweg", denn in einer Küche der Einsatzzentrale war am Morgen aus bislang unbekannter Ursache ein Wasserkocher in Flammen aufgegangen, wie ein Feuerwehrsprecher berichtete.
Da der Brandherd auf derselben Etage in der zur Feuerwehr gehörenden Rettungsdienstabteilung lag, hätten die Einsatzkräfte umgehend mit «kleinem Löschgerät» vorrücken können. Allerdings sei dies nur unter Atemschutzmasken möglich gewesen, weil «Unmengen schwarzer Rauch» aus der Küche quollen. Der Brand sei umgehend gelöscht worden. Menschen wurden nicht verletzt, der Dienstbetrieb der Feuerwehr-Einsatzzentrale konnte den Angaben zufolge unbeeinträchtigt weiterlaufen. [yahoo news]
Geschrieben von Stefan C. um 12:25 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
KTW verunglückt
Leun (Hessen). Gestern Vormittag kam es auf der B 49 höhe Leun zu einem schweren Verkehrsunfall. Nach ersten Erkenntnissen kollidierte ein Krankentransportfahrzeug in Fahrtrichtung Limburg mit einem entgegenkommenden Lastkraftwagen, wie das Polizeipräsidium Mittelhessen mitteilte. Der Fahrer des KTW schwer verletzt, und musste mit der Rettungsschere der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit und in die Universitätsklinik Gießen eingeliefert werden. Der Beifahrer im KTW und ein transportierter Patient wurden leicht, und ein Ehepaar in einem, in den Unfall verwickelten Pkw, ebenfalls leicht verletzt. Der Fahrer des Lkw blieb unverletzt. Für die B 49 bestand eine Vollsperrung, solange die Rettungsarbeiten andauerten. Es entstand hoher Sachschaden der zurzeit noch nicht beziffert werden kann. Zum genauen Unfallhergang laufen die Ermittlungen.
(Danke Christian L. für den Hinweis)
Geschrieben von Stefan C. um 09:31 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Alarmcode: Ente retten
Hofbieber (Kreis Fulda). Die örtliche Feuerwehr wurde am Sonntag zu einer ungewöhnlichen Rettungsaktion alarmiert. Eine weiße Ente saß längere Zeit in einem unterirdischen Abwasserkanal fest, und ließ sich auch nicht herauslocken. Die Feuerwehr wäre nicht die Feuerwehr, wenn sie nicht improvisieren könnte. Vermutlich durch das vierwöchige Fußballfieber inspiriert spülte man einen Ball mit Wasserdruck vom anderen Ende des Kanals der Ente entgegen. Diesem Gegenstand konnte das Federvieh nicht ausweichen und wurde zu einem Schacht mit "Rettungsöffnung" gedrückt. [Osthessen-News.de]
Geschrieben von Stefan C. um 08:45 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
12.07.06
Großbrand: Schaden von 7 Millionen durch Druckmaschine
Während die Unternehmensleitung einer Druckerei mit Geschäftspartnern in einem Restaurant saß und der Feuerwehr zuhörte, die mit einem Großaufgebot durch Lauterbach fuhr, ahnten sie noch nicht dass im Stammwerk ihrer Firma ein Großbrand ausgebrochen war.
Offenbar durch einen technischen Defekt stieß am Abend eine riesige Stichflamme aus einem Schaltschrank hervor. Auch die 10 Mitarbeiter der Spätschicht konnten mit den Feuerlöschern nicht mehr viel anrichten und brachten sich in Sicherheit. [OHN][Hessen-Video]
Geschrieben von Benjamin Thoran um 17:17 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack
Nenndorf: Explosion eines Autos
Nenndorf (Lkr. Harburg). Da benötigten die Anwohner bestimmt keinen Wecker mehr, als heute Morgen um kurz vor acht Uhr ein Audi A 6 Kombi explodierte. Der 40-jährige Fahrer nahm unmittelbar nach Fahrtbeginn ausströmenden Sauerstoff wahr. Er hielt sofort an. Daraufhin kam es zu einer Explosion im Fahrzeug.

Foto: Polizeiinspektion Harburg
Der Fahrer erlitt mittelschwere Verletzungen, ein in unmittelbarer Nähe auf seinem Fahrrad fahrender achtjähriger Junge wurde durch umher fliegende Fahrzeugteile leicht verletzt. Anwohner retteten den verletzten Fahrer aus dem Fahrzeug und begannen mit den Löscharbeiten.
Der Mann hatte in seinem Fahrzeug Sauerstoff- und Acetylenflaschen
transportiert. Warum es zum Gasaustritt mit anschließender Entzündung des Gemisches kam, müssen die Untersuchungen zeigen.
Die Feuerwehren aus Emsen und Nenndorf überzogen den Gefahrenbereich mit einem Schaumteppich. Die Gasflaschen müssen am Ereignisort ca. 48 Stunden durch die Feuerwehr gekühlt werden. Der Unglücksort wird für diese Zeit weiträumig abgesperrt. Um Gefahren für die Anwohner auszuschließen, werden Häuser im Umkreis von 50 Metern vom Ereignisort evakuiert.
[redigierte Pressemitteilung der Polizeiinspektion Harburg]
Geschrieben von Stefan C. um 14:24 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Maastricht: Flucht endete in Schornstein
Maastrich (Niederlande). Ein Einbrecher ist bei seiner Flucht in einen acht Meter tiefen Kamin gefallen, als er auf seiner Diebestour von aufgeschreckten Hausbewohnern gestört wurde. Die Feuerwehr befreite den unverletzten 33-Jährigen aus seiner Zwangslage, die Polizei nahme ihn anschließend fest. Die Hausbewohner hatten Polizeiangaben zufolge Schritte auf dem Dach gehört und die Beamten alarmiert. Diese sahen zwar keinen Einbrecher, hörten aber Hilfeschreie aus dem Schornstein.
Geschrieben von Stefan C. um 14:16 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
11.07.06
Wohnungsbrand: Alarm für die ganze Gemeindefeuerwehr
Grömitz (SH). Am heutigen Mittag kam es zu einem Wohnungsbrand im Dachgeschoss eines kombinierten Wohn- und Geschäftshauses in Grömitz. Die zuerst eintreffenden Kräfte befürchteten eine weitere Ausbreitung des Brandes und alarmierten die gesamte Gemeindwehr und ließen die Nachbarwehren aus Lenste und Cismar sowie die Drehleiter aus der benachbarten Stadt Neustadt anfordern.

Foto: KFV Ostholstein
Da mit einer Evakuierung mehrer Hausbewohner zu rechnen war, wurden die Schnelleinsatzgruppen Ostholstein Nord und Mitte des Rettungsdienstes, sowie ein Notarzt alarmiert.
Das Feuer konnte durch einen massiven Innenagriff auf die betroffene Wohnung begrenzt werden. Wegen der Gefahr durch die Rauchausbreitung wurden 5 Personen und ein Hund vorsorglich aus dem Gebäude evakuiert. Ca. 70 Feuerwehrkräfte und 20 Kräfte des Rettungsdienstes waren im Einsatz.
Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Eine Einatzkraft erlitt wegen der sehr hohen Temperaturen eine Hitzeerschöpfung und wurde vorsorglich vom Rettungsdienst versorgt.
[redigierte Pressemitteilung des KFV Ostholstein]
Geschrieben von Stefan C. um 21:56 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
10.07.06
WM-Korso: Unfall mit vielen Verletzten
Autokorsos dienen dazu um ein Ereignis zu feiern, z.B. einen Sieg einer Sportmannschaft oder eine Hochzeit. Bei dieser WM hatten die "Autokorsianer" bisher großes Glück. Trotz Turneinlagen und Verrenkungen durch das geöffnete Autodach oder das Seitenfenster, kam es selbst bei hoher Fahrtgeschwindigkeit zu keinen größeren Unfällen - bis Samstag! In Rottenburg ereignete sich am Samstagabend kurz vor Mitternacht ein schwerer Unfall, bei dem 13 auf einem landwirtschaftlich genutzen Anhänger feierende Jugendliche verletzt wurden, acht davon schwer, das berichtet das Schwäbische Tagblatt.
Zu dem Unfall kam es, als "der Lenker des Traktors nach bisherigem Ermittlungsstand mit unangepasster Geschwindigkeit" abbog und dabei die Kurve schnitt. Das Fahrzeug geriet an eine Verkehrsinsel. Durch die Fliehkraft in der engen Linkskurve wurden die Mitfahrer auf dem Anhänger "nach außen gegen die rechte Ladebordwand gedrückt, so dass letztendlich der etwa zwei Tonnen schwere Anhänger nach rechts umkippte. Sämtliche Personen wurden von der Ladefläche geschleudert und prallten auf den Gehweg oder gegen die angrenzende Natursteinmauer. "
(Vielen Dank für den Hinweis durch Weblog-Leser Hans)
Geschrieben von Stefan C. um 09:27 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
07.07.06
Feuerwehr auf Einsatzfahrt verunglückt (update)
Unwetter sind gefährlich, ebenso Einsatzfahrten der Feuerwehr. Kommt beides zusammen, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis ein Unfall passiert. In Soest verunglückte ein Fahrzeug der Feuerwehr, das zu einem Hochwassereinsatz gerufen worden war. Ein Feuerwehrmann erlitt schwere Kopfverletzungen und musste aus dem Führerhaus befreit werden. Ein weiterer brach sich einen Arm. Fünf andere Feuerwehrleute kamen mit dem Schrecken davon.
Das Löschfahrzeug kam in einer Linkskurve auf der überfluteten Straße vom Weg ab. Es prallte zunächst gegen die Mauer eines Hauses und einen Laterpfal auf der einen Seite der Straße, bevor es gegen eine andere Hausmauer auf der gegenüberliegende Straßenseite geschleudert wurde.
Bei dem Fahrzeug handelt es sich um das LF 16/12 des 4. Zuges am Standort Deiringsen.
(Danke für weitere Infos an Daniel V.)
Geschrieben von Stefan C. um 09:15 |Permanenter Link | | Kommentare (2) | TrackBack
Türe ließ sich nicht mehr öffnen - Feuermelder gedrückt
Vier Mitarbeitern eines Supermarktes in Bad Kreuznach wird die Unwetternacht von Mittwoch wohl in besonderer Erinnerung bleiben. Durch einen kurzen Stromausfall schalteten sich alle Rauch- und Wärmeabzüge des Marktes ein und erzeugten einen so starken Unterdruck, dass leichte Gegenstände umherflogen und sich die Automatiktüren des Haupteingangs nach innen drückten und nicht mehr öffnen ließen. Die vier Leute saßen in der Falle. In ihrer Not drückten sie den Feuermelder.
"Die Leute hatten Angst, dass die Glastür zerspringen würde, auch durch einen Seitenausgang, der sich nach innen öffnet, konnten die Mitarbeiter nicht ins Freie gelangen", schildert Alexander Jodeleit, Pressesprecher der Kreuznacher Feuerwehr, die Szene.Der angerückte Erste Löschzug befreite gemeinsam mit der Polizei die Mitarbeiter durch diesen Seiteneingang und musste dabei die Tür regelrecht aufwuchten, um den Druck zu überwinden. Danach wurde in der Lüftungszentrale die Anlage abgeschaltet. Die Mitarbeiter waren nach rund einer halben Stunde bis zu ihrer Befreiung mit einem Schrecken davongekommen. [Main-Rheiner]
Geschrieben von Stefan C. um 09:07 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
06.07.06
Unwetterreport Hessen
Dachstuhlbrände am laufenden Band, überflutete Keller, überschwemmte Autobahnen und umgestürzte Bäume gab es auch in Hessen. Insgesamt brannten in der Nacht nach Blitzeinschlägen 3 Scheunen, 4 Wohnhäuser und ein Weizenfeld. Im Kreis Fulda verbrannten 30 Rinder in den Stallungen eines Bauernhofes, Menschen wurden offenbar in dieser von Gewittern durchzogenen Nacht nicht verletzt.

Nach einem Blitzeinschlag im Kreis Fulda brannten dort auf einem Anwesen 5 Gebäude. Foto: Oliver Krüger.
Auch die A3 Frankfurt-Köln war zeitweise überflutet, die Polizei registrierte hier jedoch nur einen einzigen Unfall mit Blechschaden. Überall liefen Keller voll und stürzten Bäume um, vielerorts schlugen auch die Brandmeldeanlagen nach Blitzeinschlägen an. [HR] [OHN]
Geschrieben von Benjamin Thoran um 11:41 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
05.07.06
Soll ich mich fertig machen? (update)
Seit ein paar Minuten bricht ein Unwetter über Baden-Baden herein, soll ich mich schon mal ganz leicht anziehen, also Socken, Schuhe, Regenjacke, Fahrrad aus dem Keller holen?
Update 23:56 Uhr Die Antwort lautete ja, etwa 15 Minuten später wurde der gesamte Stadtkreis incl. THW alarmiert. (Auf den Kommentar von Franz und Sebastian gehe ich in den Kommentaren ein).
Update 06.07.06 Die Kommentarfunktion wurde geschlossen! Ich bitte die Diskussion im Forum des Feuerwehr Weblog fortzuführen.
Geschrieben von Stefan C. um 21:39 |Permanenter Link | | Kommentare (11) | TrackBack
Großbrand: Italiener backen Pizza für Feuerwehr
Auch wenn es nach Mitternacht war, bei einem Großbrand in Freiensteinau, bei dem ein ganzer Bauernhof zum Opfer der Flammen wurde, spendierte eine Pizzeria aus der Nachbarschaft mehrere Mafia Torten für die hungrigen Einsatzkräfte. Als die Sirenen heulten stand das Gehöft schon im Vollbrand, die Einsatzkräfte konnten lediglich das Übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude verhindern. Der Bauernhof war nicht bewohnt. [OHN]
Geschrieben von Benjamin Thoran um 10:29 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack
Jungbulle nimmt zur Abkühlung ein Bad
Toppenstedt. Tierischen Badespaß hat sich ein Jungbulle in der Nacht zum Dienstag in einem Swimmingpool im niedersächsischen Toppenstedt gegönnt. Der zottelige Galloway-Bulle war kurzerhand von einer Weide ausgebrochen und in das Becken im benachbarten Garten gesprungen. Lautes Platschen und Schnauben hatte der Polizei zufolge die Nachbarn geweckt. Die herbeigerufene Feuerwehr musste das tobende Tier mühsam mit einem Trecker aus dem Pool ziehen. [dpa]
Geschrieben von Stefan C. um 10:06 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Feuerwache in Flammen
Coatesville (Pennsylvania). Bei einem Brand in der Feuerwache von Coatesville im US-Bundesstaat Pennsylvania wurden drei Feuerwehrmänner verletzt. "Ich habe zwei Mal aus dem Fenster gesehen, weil ich es nicht glauben konnte", sagte Nick Lymberis, dem ein Restaurant in der Nähe gehört. "Ich hätte nie erwartet, dass eine Feuerwache in Flammen steht". Der Brand im dritten Stock des Gebäudes und im Lagerbereich konnte nach Angaben der Feuerwehr in knapp einer Stunde gelöscht werden. Ursache sei vermutlich ein Problem mit Stromkabeln gewesen, erklärte der stellvertretende Brandmeister Dan Paulukinas. "Ein Feuer kann es überall geben", sagte er. [20min.ch]
Geschrieben von Stefan C. um 09:59 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Nächtlicher Schwimmbadbesuch endet tödlich
Weimar. Dass nächtliche Schwimmbadbesuche schmerzhaft enden können, berichtete das Feuerwehr Weblog kürzlich. Diese Woche endete ein solcher Versuch für eine 25-jährige Studentin tödlich. Sie war zusammen mit einem Bekannten in das Weimarer Freibad eingebrochen. Die junge Frau sei vom 10-Meter-Turm gesprungen und nicht wieder aufgetaucht. Der Begleiter konnte sie in der Dunkelheit nicht erkennen und nahm zunächst an, sie sei weitergeschwommen. Später sei er getaucht, um sie zu suchen, und habe dann um Hilfe gerufen. Mit zwei herbeieilenden Passanten habe er die Frau schließlich aus dem Wasser gezogen. Der Notarzt konnte nur noch ihren Tod feststellen.
Geschrieben von Stefan C. um 09:53 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
04.07.06
FA auf Weg zum Einsatz getötet
Stendal. Erneut ist ein Feuerwehrmann in Sachsen-Anhalt auf der Fahrt zum Einsatz in den Tod gerast. Der 19-Jährige gehörte der Freiwilligen Feuerwehr Mieste im Altmarkkreis Salzwedel an und war am Montagnachmittag auf dem Weg zum Gerätehaus des Ortes, um von dort gemeinsam mit seinen Kameraden zu einem Scheunenbrand im nahe gelegenen Ort Peckfitz zu starten, wie ein Polizeisprecher am Dienstag mitteilte.
Beim Durchfahren einer Kurve geriet der junge Mann den Angaben zufolge mit seinem Pkw Honda auf die Gegenfahrbahn, schleuderte seitlich gegen einen Lkw und prallte schließlich auf einen Baum. Er starb noch am Unfallort.
Erst vor zwei Wochen waren in Glindenberg vier Feuerwehrleute bei einem Übungseinsatz ums Leben gekommen, als ihr Löschfahrzeug auf einer Kreuzung aus bislang ungeklärter Ursache mit einem Minivan zusammengestoßen war. Fünf weitere Menschen waren bei diesem Unfall schwer verletzt worden.
Geschrieben von Stefan C. um 13:22 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Bad im Rhein löst Großeinsatz aus
Ein geschwächter Schwimmer hat am Montag auf dem Rhein bei Mainz einen Großeinsatz zu Land, zu Wasser und in der Luft ausgelöst. Laut Feuerwehr sprang der zwischen 30 und 40 Jahre alte Mann von einem künstlichen Strand bei der Theodor-Heuss-Brücke ins Wasser. Als ihm die Kräfte schwanden, stürzten sich zwei andere Männer ebenfalls ins kühle Nass und bugsierten ihn Richtung Kaimauer.
Währenddessen waren jedoch bereits ein Rettungshubschrauber, drei Feuerwehrboote sowie sechs Fahrzeuge von Rettungsdiensten und Feuerwehr zum Ort des Geschehens geeilt. Ein Boot nahm den geschwächten Schwimmer auf und brachte ihn an den Strand zurück.
Geschrieben von Stefan C. um 10:30 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
03.07.06
Sattelschlepper kollidiert auf Bahnübergang mit Zug
Auf einem Bahnübergang der Vogelsbergbahn zwischen Gemünden und Homberg /Ohm ist heute Morgen ein Lkw mit einem Regionalexpress zusammengestoßen. Der 43-jährige Fahrer des Sattelschleppers wurde beim Zusammenstoß in seinem Führerhaus eingeklemmt und verstarb noch an der Unfallstelle. Die ca. 100 Fahrgäste kamen ohne Verletzungen davon und wurden mit Bussen zum nächsten Bahnhof gebracht. [Osthessennews]
Geschrieben von Benjamin Thoran um 13:35 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack
02.07.06
Essen: Großbrand verwüstet ehemalige Fabrikhallen
Ein Teil der Krupp-Titan-Hallen, die teilweise einem Trödelmarkt ein Zuhause bieten, wurden heute Morgen ein Opfer der Flammen:
(Foto: Feuerwehr Essen)
Als die Kräfte der Feuerwehr eintrafen, brannten die vorderen Hallensegmente schon in voller Ausdehnung. Insgesamt handelt es sich hierbei um 8 Segmente von jeweils ca. 210 m Länge und 12 m Breite. Trotz sofortiger, massiver Löschmaßnahmen konnten Teileinstürze des Gebäudes nicht mehr verhindert werden.(...) Damit die insgesamt 134 Feuerwehrleute ihre Löschangriffe über 4 Drehleitern, 4 Wasserwerfern, 7 B- Rohre und 7 C- Rohre ungestört durchführen konnten, musste die Pferdebahn für die Dauer der Löschmaßnahmen gesperrt werden. " In der Spitze wurden bis zu 30 m³ Wasser pro Minute auf den Brandherd aufgebracht!" führte Feuerwehr-Chef Ulrich Bogdahn aus.
Mehr zu lesen im vorläufigen Pressebericht.
(Danke, Christian!)
Geschrieben von Irakli um 19:59 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Wetzlar: PKW unter Leitplanke
Schnittige Cabrios mögen besonders gefährdet sein: PKW unter Leitplanke, Bilderstrecke gefunden bei der FF Wetzlar. Vielleicht war ein Leser dabei und kann etwas darüber erzählen?
[Danke, Christian L.!]
Geschrieben von Irakli um 11:08 |Permanenter Link | | Kommentare (5) | TrackBack
01.07.06
Merkwürdige Aufgabe für die Feuerwehr: Straßenreinigung
Nach dem Spiel der deutschen Nationalmannschaft, ging in der Lübecker Innenstadt -wie vermutlich in vielen deutschen Städten- gar nichts mehr. Mehrere Straßen wurden komplett gesperrt, da sie durch Unmengen von Scherben, Müll und anderen Hinterlassenschaften der Fußballfans unpassierbar geworden sind. HL-Live.de schreibt:
Die Stadtreinigung war nicht zu erreichen, also musste die Feuerwehr ran. Die ist für alles zuständig, was kein anderes Amt erledigt.
Unterstützt durch ihr Schneeräumgerät, kämpften die Mitglieder der Berufsfeuerwehr Lübeck zwei Stunden lang gegen die Müllberge. Gegen 4 Uhr war dann auch die Stadtreinigung wieder zu erreichen.
"Wenn die Stadtreinigung privatisiert wird, wird es für uns noch schlimmer", befürchtet ein Feuerwehrmann. Dann werden die Retter wohl häufiger zu solchen Einsätzen gerufen. Eine Privatfirma zu solchen Uhrzeiten wird sich die Stadt wohl nicht mehr leisten können...

Foto: Holger Kröger HL-Live.de
Geschrieben von Jonas um 22:28 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack
30.06.06
Verkehr auf der A5 bricht zusammen; Ein Toter und fünf Schwerverletzte
Wieder hat es auf Hessens Straßen ordentlich gekracht. Bei mehreren Unfällen sind insgesamt 5 Menschen schwer verletzt worden, ein Autofahrer starb bei einem Frontalzusammenstoß mit einem Lkw. Auf der A 5 brach nach einem VU sogar der Verkehr rund um das Reiskirchener Dreieck komplett zusammen. [HR]
Wieder hat es die A5 erwischt: Am Freitagmorgen ging rund um das Reiskirchener Dreieck nichts mehr. Ein Auffahrunfall hatte den gesamten Verkehr lahm gelegt. Nach Angaben der Polizei hatte die Unachtsamkeit eines Autofahrers auf Hessens stärkst befahrenden Autobahn das Chaos ausgelöst. Sein Wagen war vor dem Reiskirchener Dreieck gegen eine Straßenbegrenzung aus Beton gefahren, zwei nachfolgende Pkw konnten nicht rechtzeitig bremsen und fuhren in die Unfallstelle. Die Autobahn musste für deshalb in Richtung Frankfurt gesperrt werden.
Bei drei weiteren Unfällen gab es gar einen Toten und fünf Schwerverletzte – darunter auch ein vierjähriges Mädchen. Zwischen Grünberg und Mücke (Vogelsberg) kam ein 68-jähriger Autofahrer bei einem Frontalzusammenstoß mit einem Lkw ums Leben. Seine Frau sowie ein weiterer Insasse wurden zusammen mit dem Lastwagenfahrer in Krankenhäuser gebracht.
In Riedstadt geriet ein 36-jährigre Autofahrer, bei dem Versuch einem bremsenden Wagen auszuweichen, in den Gegenverkehr und stieß dort mit dem Fahrzeug eines 66-jährigen zusammen, in dem auch das Mädchen saß.
Schwer verletzt wurde auch ein 26 Jahre alter Motorradfahrer in Fulda, der auf der rechten Spur an einem nach rechts abbiegenden Auto vorbeiziehen wollte. Es kam zur Kollision. Der 26-Jährige wurde mit schweren Verletzungen an seinem linken Bein in ein Krankenhaus gebracht.
Geschrieben von Benjamin Thoran um 15:29 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Nicht alarmiert aber dennoch zuerst an der EST
Auf der A7 zwischen der Rastanlage Rhön-West und der Anschlussstelle Bad Kissingen/Oberthulba Fahrtrichtung Würzburg fing am gestrigen Abend ein PKW aus unbekannten Gründen Feuer. Die Feuerwehr Bad Brückenau wurde daraufhin alarmiert. Noch bevor diese eintraf, fuhr zufällig die nicht alarmierte Feuerwehr Motten mit ihrem LF 8/6 an der EST vorbei und begann mit der Brandbkämpfung. Glücklicher Zufall, dem PKW hat es aber nichts gebracht, denn dieser brannte aus.
Geschrieben von Stefan C. um 10:29 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
29.06.06
Kurzmeldungen: 6 Menschen bei VU schwer verletzt, Schiff rammt Mainarena (update)
Auf der Bundesstraße 253 prallte in der Nähe von Frankenberg ein 18-jähriger Autofahrer beim Linksabbiegen mit seinem Wagen frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammen. Der 18-jährige wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und erlitt lebensgefährliche Verletzungen, zwei seiner Mitfahrer wurden schwer, zwei weitere Unfallbeteiligte leicht verletzt. Das entgegenkommende Auto fing Feuer jedoch konnte der 20-jährige Fahrer durch das beherzte Eingreifen von Passanten und der Polizei rechtzeitig befreit werden.
In Frankfurt hat ein holländisches Schiff die im Main aufgestellte Großbildleinwand der "Mainarena" gerammt. Auf der Leinwand werden normalerweise Spiele der WM übertragen. Der Schaden konnte zwischenzeitlich jedoch wieder behoben werden, auch wenn das Schiff einen der vier Pfeiler beschädigte, mit der die Großbildleinwand im Main aufgestellt ist. Die Ogiginalmeldung gibts hier.
Geschrieben von Benjamin Thoran um 10:00 |Permanenter Link | | Kommentare (2) | TrackBack
27.06.06
Toter bei Wohnungsbrand in Stuttgart
Bei einem Wohnungsbrand im Stuttgarter Stadtteil Bad Cannstatt ist in der vergangenen Nacht ein 49-jähriger Hausbewohner ums Leben gekommen. Der Mann, der in einer nicht direkt vom Feuer betroffenen Wohnung im dritten Obergeschoss lebte, war offenbar noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr in Panik aus dem Fenster gesprungen und hatte sich dabei Verletzungen zugezogen, an denen er im Laufe der Nacht in einem Stuttgarter Krankenhaus verstarb.
Der Brand war in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss ausgebrochen; bei Eintreffen der Feuerwehr kurz nach zwei Uhr brannte die Wohnung bereits in voller Ausdehnung. Von dort breitete sich das Feuer in der Folge auch auf das Dach des Gebäudes aus. Zum Zeitpunkt des Brandes hielten sich 14 Personen im Gebäude auf; eine 60-jährige Frau wurde von der Feuerwehr durch das verrauchte Treppenhaus gerettet und mit einer leichten Rauchgasvergiftung dem Rettungsdienst übergeben. Insgesamt wurden von den Rettungskräften 57 Menschen auch aus umliegenden Gebäuden in Sicherheit gebracht. Sie wurden in bereitgestellten Bussen betreut. Zehn Bewohner des betroffenen Hauses konnten nach Abschluss der Löscharbeiten nicht in ihre Wohnungen zurückkehren und wurden zunächst in einer Polizeiwache auf dem Festgelände „Cannstatter Wasen“ betreut.
Ein dpa-foto gibt es bei der Stuttgarter Zeitung.
(Danke für den Bericht von Weblog-Leser Timo B.)
Geschrieben von Stefan C. um 17:50 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Feuer bei der Feuerwehr
Bützfleth/Stade. Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Stade Ortsfeuerwehr Bützfleth hatte es am Montagabend nicht weit zu einem Einsatz. Gegen 21:15 Uhr bemerketen an ihrem Gerätehaus anwesenden Feuerwehrleute eine Rauchentwicklung aus dem Dach eines Gebäudes, das zur Zeit für die Zwecke der Feuerwehr umgebaut wird.
Foto: Polizeiinspektion Stade
In der Zwischendecke des Hauses musste ein Feuer gelöscht und dazu an einigen Stellen das Flachdach geöffnet werden. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Größerer Schaden entstand allerdings durch das eingesetzte Löschwasser. Nach bisherigen Ermittlungsstand ist der Brand vermutlich durch einen techn. Defekt entstanden. Die Ermittlungen der Brandermittler der Polizeiinspektion Stade dauern noch an. Zur Unterstützung der Löscharbeiten wurde der erste Zug der Feuerwehr Stade mit der Drehleiter eingesetzt. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen ca. 20.000 EUR.
Geschrieben von Stefan C. um 15:26 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack
26.06.06
Scherbenmeer auf der Autobahn waren doch Plastikflaschen
Am Montagmorgen verursachte ein umgekippter Getränkelaster 30 km Stau auf der A5 zwischen Frankfurt und Darmstadt. Aus Unachtsamkeit war der Brummifahrer gegen eine Betonleitplanke gefahren, wodurch er sich der Ladung von 18.000 Plastikflaschen entledigte und damit die gesamte Fahrbahn für Stunden unpassierbar machte. Während die Flaschen zum Teil einzeln eingesammelt werden mussten, kam der Fahrer mit leichten Verletzungen davon.
Der HR meldete zunächst, dass es sich um Glasflaschen handelte. Inzwischen steht fest das es (glücklicherweise) PET Flaschen waren. Auch deren Anzahl wurde von 16.000 auf 18.000 korrigiert. Zum Video
Geschrieben von Benjamin Thoran um 14:48 |Permanenter Link | | Kommentare (2) | TrackBack
Scheune brennt: Löschwassermangel (2)
Beim Scheunenbrand im hessischen Tann, über den wir gestern berichteten, ist nun das gesamte Ausmaß des Schadens sichtbar geworden.

Foto: Oliver Krüger
Die Polizei bezifferte den Sachschaden derzeit mit 700.000 €, jedoch sei dies laut OHN eine erste vorsichtige Prognose, denn der wirkliche Schaden dürfte noch höher liegen. Vom Feuer waren insgesamt 3 Scheunen und zwei Wohnhäuser betroffen, nach aktuellen Zählungen verbrannten 7 Kälber in den Stallungen. Der Einsatz wurde auch auf Video festgehalten.
Geschrieben von Benjamin Thoran um 13:51 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Sonnenwendefeuer: Familie behindert Löscharbeiten
Schwaz (Österreich). Ein illegales "Sonnwendfeuer" hat die Feuerwehr Schwaz in Tirol am Wochenende löschen müssen. Dabei wurde sie von einer Bauersfamilie behindert.

Massiver Funkenflug stellte auch für die Umgebung eine Gefahr dar. Foto: Feuerwehr Schwaz
Besorgte Anrufer meldeten der Feuerwehr einen vermeintlichen Großbrand, ein Waldstück scheint in Flammen zu stehen. Beim Eintreffen der örtlichen Feuerwehr wird dieser durch eine Bauersfamilie der Weg versperrt. Wie sich nämlich herausstellte, hatte die Familie elf Abraumhaufen entzündet, um Holzreste zu entsorgen. Starker Wind führte Funkenflug.
Um das Feuer löschen zu können, musste die Feuerwehr eine längere Schlauchleitung verlegen, weil die Familie den Weg zu den brennenden Haufen versperrte. Die Feuerwehr will nun entscheiden, ob gegen die Familie Anzeige wegen Behinderung von Einsatzkräften erstattet wird, zumal das Feuer nicht angemeldet war.
[ORF]
Geschrieben von Stefan C. um 09:00 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack
25.06.06
3 Tote auf hessischen Straßen, Kinder aus Cabriolet gefallen
Bei mehreren Unfällen sind in Hessen in der Nacht zum Sonntag und am Sonntagmorgen 3 Menschen getötet worden. Im Schwalm-Eder-Kreis stürzte ein Motorradfahrer ohne Fremdeinwirkung in einem Kreisverkehr und verletzte sich dabei tödlich. In Schrecksbach kam ein stark alkoholisierter 29-jähriger mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn ab. Sein nicht angeschnallter Beifahrer bezahlte seine Vergesslichkeit nach Angaben der Polizei ebenfalls mit dem Leben. In Bruchköbel (Main-Kinzig-Kreis) verlor eine 28- jährige Frau die Kontrolle über ihren Wagen und krachte in einen Baum am Straßenrand.

Alleine am Sonntag waren, wie hier in Bruchköbel, drei Tote auf hessischen Straßen zu verzeichnen.
In Bruchköbel (Main-Kinzig-Kreis) kam eine 28 Jahre alte Fahrerin aus bislang unbekannten Gründen ums Leben. Sie verunglückte mit ihrem Auto auf der B45 kurz vor dem Ortseingang von Nidderau. Ihr Fahrzeug verlor offenbar den Bodenkontakt und schleuderte mit voller Wucht in einen Baum am Straßenrand. "Als wir ankamen hing das Auto fast zwei Meter hoch in einem um 45 Grad gekippten Baum drinnen", erklärte Bruchköbels Stadtbrandinspektor Klaus Lauterbach. Doch hier kam jede Rettung zu spät, die Frau war bereits unmittelbar durch den Unfall ums Leben gekommen.
Ohne Fremdeinwirkung ist ein 33 Jahre alter Motorradfahrer auf der Bundesstraße 323 bei Knüllwald (Schwalm-Eder-Kreis) verunglückt. Der Biker stürzte in einem Kreisverkehr und verletzte sich dabei tödlich.
Ebenfalls im Schwalm-Eder-Kreis, bei Schrecksbach, musste ein 29 Jahre alter Beifahrer seine eigene Fahrlässigkeit und die Unvernunft des 30 Jahre alten Fahrers mit dem Leben bezahlen. Der offenbar stark alkoholisierte Fahrer kam in einer Linkskurve von der Fahrbahn ab und rutschte seitlich in den Straßengraben, wo er erst nach einigen Metern zum stehen kam. Der nicht angeschnallte Beifahrer kam ums Leben, der leicht verletzte Fahrer flüchtete zu Fuß vom Unfallort, konnte aber wenig später von der Polizei in einem nahe gelegenen Feld gefunden werden.
Glück im Unglück hatten hingegen zwei Kinder in Kassel: Bei einer Spritztour mit einem Cabriolet fielen am Samstagabend ein 7-jähriger Junge sowie seine 9 Jahr alte Schwester aus dem fahrenden Auto. Beide saßen nach Angaben des HR ungesichert auf dem zusammengefalteten Stoffverdeck und hatten wohl den Sieg der deutschen Nationalmannschaft gefeiert. Sie mussten mit Hautabschürfungen und einer Kopfplatzwunde ins Krankenhaus gebracht werden. Der Fahrer hingegen durfte die Polizisten mit zur Wache begleiten, er hatte einen Alkoholwert von 1,54 Promille. Seine Lebensgefährtin saß auf dem Beifahrersitz.
Geschrieben von Benjamin Thoran um 21:38 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Scheune brennt: Löschwassermangel
Im hessischen Tann ist am Mittag eine Scheune in Flammen aufgegangen. Zwar konnten aus den Stallungen noch Rinder und Schweine in Sicherheit gebracht werden, doch die Feuerwehren hatten offenbar massive Probleme mit der Löschwasserversorgung.

Foto: Oliver Krüger
Kritisch wurde es bei den umstehenden Häusern: Die enorme Hitzestrahlung und Lücken bei der Bereitstellung des Löschwassers sorgten laut Osthessennews für eine gefährliche Kombination, die bislang über 100 Feuerwehrleute mehrerer Wehren aus der Umgebung auf Trapp hielt.
Geschrieben von Benjamin Thoran um 21:24 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Aufwändige Tierrettung nach Feuer
Die Feuerwehr Delmenhorst hat ein Herz für Tiere: gegen 04:25 Uhr wurden die hauptamtliche Wachbereitschaft und die Freiwillige Feuerwehr Delmenhorst Stadt zu einem Zimmerbrand gerufen. Nach dem Ablöschen des in Vollbrand stehenden Wohnzimmers, machten sich Atemschutzgeräteträger im stark verqualmten Gebäude auf die Suche nach dem vermissten Husky der Familie. Im Obergeschoss wurden die Einsatzkräfte letztendlich fündig und glaubten den leblosen Hund bereits für tot. Nachdem sie ihn auf einer Schleifkorbtrage ins Freie verbracht hatten, wurden allerdings noch leichte Lebenszeichen bemerkt. Daraufhin wurde er mit Hilfe eines Atemschutzgerätes und später mit medizinischem Sauerstoff beatmet. Außerdem wurde ihm ein sonst für menschliche Patienten gedachtes Cortison-Spray verabreicht, bevor er unter anhaltender Beatmung in eine Tierklinik nach Bremen gebracht wurde. Wie nonstopnews weiter zu entnehmen ist, zog sich der Einsatzleiter Schnittverletzungen zu und musste im Krankenhaus behandelt werden.

Foto: nonstopnews.de
Geschrieben von Jonas um 09:39 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
24.06.06
Österreich: Unfall auf Einsatzfahrt
Linz. Liegt es an der Hitze, der Ablenkung durch den Fußball oder sind wir einfach nur aufmerksamer, wenn es um Unfälle auf Einsatzfahrten geht? Trotz Sondersignal übersah eine 37-Jährige Fußgeherin beim Überqueren der Straße die Feuerwehr und wurde von dem Feuerwehrfahrzeug frontal erfasst und schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert, das berichtet nachrichten.at.
Welche Faktoren können dazu führen, dass BOS-Fahrzeuge übersehen werden, auch wenn sie mit schrillem Taatüütata unterwegs sind? Neben Unaufmerksamkeit oder Abgelenkheit, bspw. durch Kinder, Musikhören oder Unterhaltung, könnte die Signalfarbe der Feuerwehrfagrzeuge vielleicht eine weitere Ursache sein. Nicht umsonst hat man in Zürich alle Fahrzeuge von "Schutz und Rettung Zürich" in einem sehr auffälligen Lemon-Grün lackiert.
Geschrieben von Stefan C. um 15:16 |Permanenter Link | | Kommentare (2) | TrackBack
23.06.06
Statt Bruno-Hysterie: VW-Bus-Surfing
Kitzingen. Während ganz Bayern über den Verbleib von Braunbär Bruno rätselt, machte ein 26-jähriger Zimmermann aus Tittmoning auf der Staatsstraße 2271 zwischen Hörblach und Kitzingen auf seine ganz eigene Art auf sich aufmerksam. Er stieg während der Fahrt über die geöffnete Schiebetüre seines VW-Busses auf das Dach und „surfte".
Die Mitteilung des kuriosen Vorfalles erfolgte durch einen nachfolgenden Zeugen. Nach dessen Angaben war die Geschwindigkeit am Unfallort wegen Mäharbeiten auf 30 km/h beschränkt, als der "Artist", der sich alleine im Bus befand über die Schiebetüre auf das Dach begab. Der Bus rollte führerlos weiter und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Am Waldrand wurde das Fahrzeug durch einen Baum gestoppt. Vorher sprang der "Surfer" vom Dach herunter, ohne sich dabei zu verletzen.
Da der Verdacht auf Drogenkonsum beim Fahrer vorlag, wurde eine Blutentnahme angeordnet. Der österreichische Führerschein des Fahrers wurde sichergestellt. Als die Streifenbesatzung am Unfallort eintraf, hatte der Surfer bereits seine Gitarre aus dem Bus geholt und damit auf der Motorhaube des nachfolgenden Zeugen die Anwesenden mit einer künstlerischen Einlage unterhalten. Der Bus wurde durch den Aufprall vorne rechts beschädigt und abgeschleppt. [Polizeipräsidium München]
(Danke für den Hinweis durch Weblog-Leser Max)
Geschrieben von Stefan C. um 18:26 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack
22.06.06
Telefonat in luftiger Höhe löst Großalarm aus
Saarbrücken. Ein Telefonat mit seiner Freundin in luftiger Höhe, löste am Dienstag allerlei öffentliche Aufregung aus. Ein 30-Jähriger Dachdecker hatte sich mit seinem Mobiltelefon zum Plausch auf den Dachfirst eines fünfstöckigen Hauses gesetzt, und löste einen Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst aus, da man ihn für einen Selbstmörder hielt.
Die Polizei sperrte daraufhin die am Haus vorbei laufende Bundesstraße. Erst als die Feuerwehr Sprungtuch und Drehleitern auspackte, habe der Mann auf dem Dach den Einsatz bemerkt und durch Zurufen Entwarnung gegeben, berichtete die "Saarbrücker Zeitung".
Der 30-Jährige habe nur in Ruhe und frischer Luft mit seiner Freundin telefonieren wollen und sich dazu gegen 22.00 Uhr auf das Dach gesetzt, berichtete die Zeitung weiter. Später habe sich herausgestellt, dass der 30-Jährige bei einer Dachdeckerfirma arbeite und sich auch in seiner Freizeit häufig auf den Dächern tummele. Dort oben habe man - mit einer Bergsteigerleine gesichert - den einen guten Sonnenplatz und prima Handyempfang.
Geschrieben von Stefan C. um 10:24 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack
21.06.06
Alarmcode: Dogge in Duschkabine bergen
Zu einem nicht alltäglichen und traurigen Einsatz wurde die Nienburger Polizei in der Nacht auf Dienstag gerufen. Ein 35-Jähriger Nienburger bat um Hilfe, weil sich seine 70 Kilo schwere Dogge in die Duschkabine gezwängt hatte und darin offensichtlich verstorben war. Den Halter treffe keinen Schuld. Möglicherweise sei das Tier aus Angst vor einem Gewitter in die enge Kabine gegangen, sagte eine Polizeisprecherin. Den gerufenen Ordnungshütern war es jedoch nicht möglich, das verendete Tier mit eigenen Kräften aus der Dusche zu holen. Daher informierten die Polizisten die Nienburger Feuerwehr, die den Hund bergen konnten.
Geschrieben von Stefan C. um 15:01 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
ABC-Alarm in K'Lautern: Radiologie-Patienten alarmiert Messfahrzeug
Während der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft misst die Feuerwehr Kaiserslautern am Spielort ständig die Radioaktivität. Gestern schlug der Geigerzähler eines ABC-Erkundungsfahrzeug der Berufsfeuerwehr aus. Alarm, so schien es zumindest.
Doch der Zeigerausschlag klärte sich schnell auf. Eine wegen einer Schilddrüsenerkrankung mit radioaktiven Substanzen behandelte Frau, war nach der Behandlung im Klinikum an dem Erkundungsfahrzeug vorbeigefahren, dessen Messeinrichtungen daraufhin erhöhte Werte angezeigt hätten, erklärte der stellvertretende Amtschef Michael Ufer am Mittwochmorgen. Man habe, so Ufer weiter, die Bewegung der Strahlenquelle gesehen. Es sei jedoch relativ einfach gewesen, auf die Ursache der Strahlung zu kommen. liegt doch die radiologische Abteilung des Klinikums in der Nähe.
Geschrieben von Stefan C. um 10:24 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
20.06.06
LKW kontra Schulbus
Heute morgen stießen im österreichischen Ampass (nahe Innsbruck) ein LKW und ein Schulbus frontal zusammen. Hierbei wurden 6 Personen im Schulbus teilweise schwer verletzt – der Busfahrer und ein auf dem Beifahrersitz sitzender Schüler wurden im Fahrzeug eingeklemmt. Zu ihrer Befreiung waren die Freiwilligen Feuerwehren Ampass und Hall, sowie die Berufsfeuerwehr Innsbruck im Einsatz. Fahrer und Beifahrer des LKW blieben unverletzt. Alle fünf Fahrgäste und der Fahrer des neunsitzigen VW-Busses waren glücklicherweise angegurtet. Sonst hätte es vermutlich noch weitaus mehr Schwerverletzte gegeben.
Eine interessante Bilderstrecke ist auf der Seite der BF Innsbruck zu sehen:
[ Bilderstrecke ]

Foto: BF Innsbruck
Quelle: OÖNachrichten
Man achte auf das Datum des Artikels! Der Einsatz passiert erst morgen. Nicht schlecht, die Hellseher in Österreich ;)
Geschrieben von Jonas um 22:22 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Feuerwehrmann bei Einsatz verletzt
Bei einem Brand in einer kombinierten Büro- und Lagerhalle eines Sanitätshauses in Loope (NRW), wurde heute Morgen ein Feuerwehrmann verletzt. Als die Löschzüge Engelskirchen und Ründeroth, sowie die Löschgruppe Loope an der Einsatzstelle eintrafen, schlugen bereits Flammen aus den Fenstern im 1. Obergeschoss. Da zu diesem Zeitpunkt in dem Betrieb noch nicht gearbeitet wurde, befanden sich keine Personen im Gebäude. Dadurch war die Halle allerdings verschlossen und das erste Rohr musste über eine Leiter vorgenommen werden. Nach dem Einsatzbericht des Löschzuges Engelskirchen waren insgesamt 9 Trupps unter Atemschutz im Einsatz. Wie sowohl in ihrem Bericht, wie auch auf Oberberg-Aktuell mitgeteilt wird, wurde ein Feuerwehrmann mit einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Vermutet wird, dass die Atemschutzmaske in diesem Fall nicht richtig dicht war. Nähere Einzelheiten hierzu sind aber noch nicht bekannt. Laut Oberberg-Heute liegt die Brandursache wahrscheinlich in einer Überspannung als Folge eines Gewitters.
Bleibt zu hoffen, dass es noch eine offizielle Mitteilung zum Unfall des Atemschutzgeräteträgers gibt, um Spekulationen aus dem Weg zu gehen. Den Fotos von Oberberg-Aktuell nach zu urteilen, werden in Engelskirchen Überdruckgeräte eingesetzt. Gerade hier sollten kleinere Undichtigkeiten ja eigentlich nicht zum Eindringen von Brandrauch in die Maske führen.

Foto: Oberberg-Aktuell [Michael Kleinjung]
Geschrieben von Jonas um 21:03 |Permanenter Link | | Kommentare (4) | TrackBack
Retter musste erst ins Röhrchen blasen
Hückeswagen. Ein Mann entdeckt um 5 Uhr morgens ein Feuer, ruft die Feuerwehr und die zuerst eintreffende Polizei lässt den "Brand-Melder" erst einmal ins Röhrchen blasen. Kein Witz! Das ist einem Arbeiter in Hückeswagen passiert, so der Remscheider General-Anzeiger.
Nicht nur die Feuerwehr war Samstag früh vor Ort, auch ein Streifenwagen war zum Einsatzort an der Brunsbachtalhalle gefahren. Wie die Beamten dann aber reagierten, fand nicht nur Hausmeister Kaiser etwas "befremdlich".
Bieg sollte zunächst einmal ins Röhrchen pusten, also einen Alkotest absolvieren. Es war 5 Uhr morgens, wer ist da schon mit dem Pkw unterwegs, dachten sich die Beamten wohl ungeachtet des Einsatzes von Bieg und ließen ihn pusten. Das Geräte zeigte aber Null Promille an, auch wenn Biegs Kleidung vielleicht ein wenig nach Alkohol roch.
Geschrieben von Stefan C. um 13:45 |Permanenter Link | | Kommentare (2) | TrackBack
Mann verfehlt Sprungtuch der Feuerwehr
Bei einem Rettungsversuch in Berlin-Pankow hat ein Mann das Sprungtuch der Feuerwehr verfehlt. Er wollte sich am Dienstagmorgen vor einem Feuer in Sicherheit bringen und war aus dem vierten Stock des Wohnhauses in der Brennerstraße gesprungen, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Mann wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Brandursache ist noch unbekannt. Weitere Angaben konnte der Sprecher zunächst nicht machen. [Yahoo News]
Geschrieben von Stefan C. um 13:35 |Permanenter Link | | Kommentare (3) | TrackBack
Jahresstatistik 2005 der Feuerwehren in BaWü
Innenminister Heribert Rech (CDU) teilte am Dienstag in Stuttgart die Jahresstatistik der Feuerwehren in Baden-Würrtemberg mit.

Die Feuerwehren in Baden-Würrtemberg haben 2005 5633 Menschen bei Bränden, Verkehrsunfällen und anderen Gefahrensituationen gerettet. Das waren 154 mehr als im Jahr 2004. Allein bei Bränden starben 2005 allerdings 62 Menschen. Drei Feuerwehrmänner kamen im Einsatz ums Leben, zwei in Tübingen und einer Dettenheim (Kreis Karlsruhe) - so viele wie im Jahr davor. 1.468 Feuerwehrangehörige sind im Dienst verletzt worden. „Vor diesem Hintergrund verdienen die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Feuerwehrangehörigen unsere ganz besondere Anerkennung und unseren Dank für ihre Einsatzbereitschaft", betonte der Innenminister.
Insgesamt sei die Zahl der Einsätze um rund 2300 auf 93 789 gesunken, davon sind 40.048 Technische Hiulfeleistung. Erfreulich sei die rückläufige Zahl von Fehlalarmen, die gegenüber 2004 um 356 auf 14.621 gesunken sei.
In den Gemeindefeuerwehren leisteten 108.470 Frauen und Männer Dienst, davon 106.742 als ehrenamtliche Feuerwehrfrauen und -männer in den Freiwilligen Feuerwehren und 1.728 als hauptberufliche Feuerwehrkräfte. Darüber hinaus seien insgesamt 6.594 Feuerwehrangehörige in den 186 Werkfeuerwehren aktiv gewesen. Auch die Zahl der Jugendfeuerwehren entwickelte sich erfeulich. Ende 2005 verfügten 971 der 1.108 Gemeindefeuerwehren über eine Jugendfeuerwehr.
Besonders wichtig finde ich im Hinblick bspw. auf die "Arbeitgeberproblematik" oder das allgemein zurückgehende soziale Engagement in der Gesellschaft, folgenden Satz des Innenministers: „Jeder sollte sich bewusst machen, wie anfällig er selbst gegen Unglücksfälle ist, sei es bei einem Verkehrsunfall, einem Brand oder einem Schadensfall nach Naturereignissen", denn hier würden uneigennützige Menschen und Organisationen wie die Feuerwehr helfen.
Geschrieben von Stefan C. um 12:00 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Natrium auf Straße verbrannt (update)
Malsch (Baden-Würrtemberg). Ein 38-Jähriger Mann, selbst Diplom-Chemiker, hat sich am Montagabend in Malsch (Kreis Karlsruhe) bei dem Versuch, auf offener Straße reines Natrium abzubrennen, schwer an den Augen verletzt.
Warum der Mann den gefährlichen Stoff einfach abfackelte, war nach Angaben der Polizei zunächst unklar. Natrium reagiert heftig mit Wasser (u.a. menschlichem Schweiß) und seinen Derivaten unter Bildung von Natriumhydroxid und Freisetzung von Wasserstoff. Eine Polizeibeamtin und ein Polizeibeamter des Polizeireviers Ettlingen zogen sich Reizungen an den Atemwegen und den Augen zu, als diese wegen aufziehenden Regens das mit Wasser reagierende Metall sichern wollten, um weitere Verpuffungen zu verhindern. Alle drei Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht.
Zur Abwehr weiterer Gefahren für die umliegenden Wohngebäude und Anwohner wurde der Gefahrenbereich abgesperrt, fünf innerhalb dieses Bereiches liegende Wohngebäude mit zehn Bewohnern wurden vorsorglich evakuiert. Der noch auf der Straße liegende Natriumrest wurde durch den Gefahrgutzug der Feuerwehr neutralisiert und einer fachgerechten Entsorgung zugeführt. Teilweise waren bis zu 90 Feuerwehrleute vor Ort. [ka-news]
Geschrieben von Stefan C. um 09:55 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
19.06.06
4 Feuerwehrleute auf Einsatzfahrt tödlich verunglückt (update)
Vier Feuerwehrleute aus Wolmirstedt (Sachsen-Anhalt) sind am Montagabend gegen 18:45 Uhr bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Das Löschfahrzeug stieß auf dem Weg zu einer Alarmübung an einer Kreuzung mit einem Auto zusammen und überschlug sich mehrmals, so Spiegel Online. Das Fahrzeug war mit Sondersiganl unterwegs.
Update: 20.06.2006, 13:00 Uhr
Wolmirstedt/Magdeburg (dpa).- Die Rechtslage im Zusammenhang mit dem tragischen Verkehrsunfall mit vier toten Feuerwehrleuten bei Magdeburg ist aus juristischer Sicht kompliziert. «Grundsätzlich ist Rettungsfahrzeugen mit Martinshorn und Blaulicht Vorfahrt einzuräumen und die Fahrbahn freizumachen», sagte der Magdeburger Fachanwalt für Verkehrsrecht, Volker Kuhle, am Dienstag in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Jedoch müssten sich auch Fahrzeuge im Notfalleinsatz an bestimmte Vorschriften halten. Bei dem Unfall war ein Feuerwehrauto mit einem vorfahrtsberechtigten Pkw zusammengestoßen.«Einsatzfahrzeuge dürfen nicht wild drauf losfahren und die Verkehrsregeln missachten, sie müssen sich umsichtig verhalten und dürfen außerdem ihre Sondersignale nicht missbrauchen», sagte der Experte. «Im vorliegenden Fall muss also genau geprüft werden, mit welcher Geschwindigkeit sich das Feuerwehrfahrzeug der Straßenkreuzung näherte und ob die Alarmsignale wie Martinshorn und Blaulicht für die anderen Verkehrsteilnehmer, in diesem Fall für die vorfahrtsberechtigte Autofahrerin, erkennbar waren», sagte Kuhle. Keine Rolle spiele bei der Beurteilung des Unfalls, dass es sich um eine Übungsfahrt handelte. «Diese Tatsache war ja für die betroffene Autofahrerin nicht erkennbar.» Die 49-Jährige liegt schwer verletzt in einem Krankenhaus. Zur Untersuchung des Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger eingeschaltet.
Spenden
Der Landesfeuerwehrverband Thüringen hat zu Spenden für die Hinterbliebenen aufgerufen. Bankverbindung: Opitz-Neubauer-Stiftung, Konto 1310012110, BLZ 84050000 (Rhön-Rennsteig-Sparkasse), Verwendungszweck: "Glindenberg".
Geschrieben von Stefan C. um 22:58 |Permanenter Link | | Kommentare (33) | TrackBack
Brandalarm ausgelöst: Feuerwehr war am Grillen
Der Leitstelle der Kölner Feuerwehr wurde am gestrigen Sonntag "starke Rauchentwicklung über einem Häuserdach" gemeldet. Die Feuerwehr wollte ausrücken, die angegebene Adresse war aber die "Scheibenstraße 13" - die eigene Feuerwehrwache. Ein besorgter Bürger hatte Brandalarm ausgelöst. Der Qualm über einem Häuserdach rührte jedoch vom Grill der Wache her, wo die Männer gerade das Mittagessen zubereitet hatten. [Stern shortnews]
(Danke an Weblog-Leser Manuel)
Geschrieben von Stefan C. um 20:39 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack
Erneut Ambulanz in VU verwickelt
Hitzkirch (Schweiz). Erneut ist ein Ambulanzfahrzeug in der Schweiz in einen Verkehrsunfall verwickelt worden, wie das Schweizer Fernsehen berichtet. Am Sonntagabend wurde nach Angaben der Polizei ein Ambulanzfahrzeug mit Sondersignal im Kreuzungsbereich von einem PKW gerammt. Die Ambulanz war bei rot in die Kreuzung eingefahren. Dabei wurden fünf Personen teils schwer verletzt und es entstand Sachschaden in Höhe von 220.000 Franken. Die Feuerwehr musste einen eingeklemmten Insassen des PKW befreien. Neben drei von vier PKW Insassen wurden auch der Fahrer der Ambulanz und die Rettungssanitäterin verletzt. Zwei Rega-Helikopter und vier Ambulanzen brachten die Verletzten in die Spitäler von Aarau, Sursee und Luzern.
Geschrieben von Stefan C. um 15:20 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Schwimmbadbesuch kostet Finger
Dieburg (Hessen). Diesen nächtlichen Besuch in einem geschlossenen Schwimmbad wird eine 24-jährige junge Frau nicht so schnell vergessen. Das Polizeipräsidium Darmstadt berichtet, dass die Frau mit mehreren Freunden über den Zaun des geschlossenen Schwimmbades geklettert war, um ein nächtliches Bad zu nehmen. Die von Zeugen alarmierte Polizei , traf kurze Zeit später ein. Die illegalen Badegäste ergriffen die Flucht, nachdem diese die Polizei bemerkt hatten. Die jungen Leute kletterten erneut über den Metallzaun, dabei blieb eine Frau mit ihrem Ring am Zaun hängen und riss sich den Ringfinger ab. Die Polizei wurde daraufhin von einem Freund der 24-jährigen um Hilfe gebeten, zusammen mit der Feuerwehr nach dem Finger suchen, der schließlich auch gefunden wurde. Ob der Finger im Klinikum wieder angenäht werden konnte, ist nicht bekannt.
Geschrieben von Stefan C. um 14:25 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Orientierungslos mit plattem Reifen
Nur auf der Felge unterwegs war ein 83-jähriger Lenker eines Opel im Landkreis Altötting auf der B 299. Der linke vordere Reifen war platt, was den betagten Fahrer nicht weiter störte und er seine Fahrt mit hoher Drehzahl fortsetzte. Ein weiterer Verkehsteilnehmer erkannte das Gefahrenpotential und meldete seine Beobachtung der Trostberger Polizei. Mit eingeschalteter Warnblinkanlage fuhr er vor dem Corsa her. In Trostberg konnten Polizeibeamte den verwirrten Fahrer stoppen. Durch die offenbar lange Fahrt mit hoher Drehzahl war der Motor überhitzt und wurde vorsorglich durch die Feuerwehr Trostberg gekühlt, um ein Entflammen zu verhindern. Der Fahrer wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.
Nachforschungen der Polizei ergaben, dass der Greis nur zu einer kleinen Besorgung aufgebrochen war und sich auf dem Rückweg verirrt hatte. Besorgte Angehörige hatten bereits die Polizeiinspektion Altötting informiert. Das Trostberger Tagblatt schreibt weiter, dass
Da nicht auszuschließen ist, dass der Mann gesundheitsbedingt nicht mehr in der Lage ist, sicher einen Pkw zu führen, wird nun eine Überprüfung durch die Führerscheinstelle veranlasst, berichtete die Trostberger Polizei.
Es mag zwar hart klingen, aber ich bin der Ansicht, dass Fahrzeugführer ab einem gewissen Alter, ähnlich wie beim LKW-Führerschein, ihre (geistige) Befähigung zum Führen eines PKWs nachweisen sollten. Auch beim Autofahren ist Selbstüberschätzung der eigenen Fahrkünste ein nicht zu vernachlässigendes Problem und einem greisen und verwirrten Fahrzeuglenker hilft es nicht mit 40- oder gar 50-jähriger Fahrpraxis zu argumentieren.
Geschrieben von Stefan C. um 12:48 |Permanenter Link | | Kommentare (6) | TrackBack
Horrorfahrt endet vor abfallender Felswand
Riezlern/Kleinwalsertal. Ein Zuckerschock bescherte einer jungen Frau eine Horrorfahrt mit ihrem PKW am Freitagmittag. In einer Linkskurve verlor die Fahrzeuglenkerin wegen des Schocks die Kontrolle über den PKW. Sie durchbrach zwei Weidezäune und rollte rund 300 Meter über eine Wiese, bevor sie oberhalb eines 30 Meter tiefen Abgrundes stehen blieb. Wegen des unwegsamen Geländes konnte die Fahrzeuglenkerin erst nach etwa 1 Stunde lokalisiert werden. Die Rettungskette wurde in Gang gesetzt, als die Verletzte ihren Vater über Handy verständigte.
Ein Beamter der Polizeinspektion Kleinwalsertal konnte nach Eintreffem am Unfallort die junge Frau aus ihrer misslichen Lage retten, so das Allgäuer Anzeigenblatt. Die Feuerwehr Riezlern war vier Fahrzeugen und 27 Helfern zur Unfallstelle ausgerückt half bei den Rettungsmaßnahmen bzw. der Sicherung des vom Absturz bedrohten PKW.
Auf der Seite der Feuerwehr Riezlern gibt es dazu eine Bilderstrecke.
Geschrieben von Stefan C. um 12:32 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
16.06.06
Gerade passiert ....
Während ich mir hier in Konstanz die Zeit vertreibe, ähh, konzentriert an den vielen Artikeln für das Weblog arbeite, höre ich vor ein paar Minuten jede Menge Taatütaata. Ich entschloß mich nach einem kurzen Moment des Innenhaltens ("soll ich jetzt weitertippen oder mal schauen gehen was da los ist") ein paar Fotos für den Moblog zu machen.

Und siehe da: Eine Straße weiter stand der KdoW des StBM, die DLK und das TLF 16/24 der hauptamtlichen Wache. Das LF 8/6 des Löschbereichs Altstadt rückte gerade ab, wie auch der Rettungsdienst und die Polizei.
Geschrieben von Stefan C. um 12:37 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
15.06.06
Brand in Abluftreinigungsanlage
In Obertshausen brach am frühen Morgen ein Brand in einer Abluftreinigungsanlage einer Lackiererei aus. Die Löscharbeiten gestalteten sich laut HR als sehr schwierig, da die Anlage hinter Metallplatten verbaut war. Der Sachschaden soll in die Millionen gehen.
Geschrieben von Benjamin Thoran um 17:20 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Feuer in Schule: Werkraum brennt aus

Foto: Osthessennews
Am Mittag brach in einer Fuldaer Schule vermutlich durch einen technischen Defekt ein Brand in einem Werkraum aus. Glücklicherweise wurde niemand verletzt, da sich die Schüler derzeit im verlängerten Wochenende befinden. Quelle: Osthessennews
Geschrieben von Benjamin Thoran um 17:13 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Eiselfing: Video vom Großbrand
Zu einem Großbrand kam es in Eiselfing / Bachmehring am 12.6., bei dem eine gewerblich genutzte Halle dem Flammen zum Opfer fiel. Im Laufe der Löscharbeiten explodierten mehrere Campinggasflaschen und zwangen die Feuerwehr zum Rückzug. Teilweise konnte nur unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen und aus der Deckung heraus gelöscht werden.
Der Einsatzbericht ist auf der Website der FF Bachmehring zu sehen. Das Feuer wurde auch von einem Nachbarn per Handykamera festgehalten, inklusive Zerknall der Gasflaschen und Feuerwehrsirenen:
(Danke, Florian!, und Nachbar!)
Geschrieben von Irakli um 14:26 |Permanenter Link | | Kommentare (16) | TrackBack
A81: Doppelunfall (Update)
Auf der A81 bei Ludwigsburg kippte gestern ein Tanklastzug nach einem Überholmanöver um, blieb auf der Seite liegen und fing Feuer. Die Autobahn wurde für mehrere Stunden blockiert, Autofahrer sassen bei grosser Hitze in ihren Fahrzeugen fest (kein Spaß!).
Ein weiterer LKW fuhr in das Stauende und schob vier weitere LKW vor sich her. Einer der Fahrer wurde schwer verletzt.
Am Einsatzort was unter Anderem die Feuerwehr Tamm, die bereits einen Einsatzbericht online gestellt hat.
Mehr Informationen beim SWR.
(Danke, Maximilian!)
Update:
Weitere Informationen im Einsatzbericht der FF Ditzingen. Zudem verunglückte der KW der BF Heilbronn auf der Einsatzfahrt: Bilder bei der FF Walheim.
(Danke, Jörg!)
Geschrieben von Irakli um 08:00 |Permanenter Link | | Kommentare (2) | TrackBack
14.06.06
Wolgast: Brandstifter war Serientäter
Der Brandstifter, der vermutlich den historischen Speicher in Wolgast angezündet hat, ist nach Erkenntnissen der Polizei wahrscheinlich ein Serientäter.

Foto: Feuerwehr Wolgast
Der Angehörige der örtlichen Feuerwehr habe zugegeben seit 2002 in Wohnhäusern und Gartenlauben der Stadt Brände gelegt zu haben, so die Polizei. Als Motiv gab der 25-Jährige an, er habe nach Anerkennung gesucht. Im Mai soll der junge Mann ein Mehrparteienhaus mit 17 Wohnungen in Wolgast in Brand gesteckt haben, dabei entstand ein Sachschaden in Höhe von 250 000 Euro.
Geschrieben von Stefan C. um 16:24 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack
Vom Winde verweht: Flammende Kehrwoche
Altdorf. Wer in Baden-Württemberg, vornehmlich Württemberg, zu Hause ist, kennt sie, die obligatorische Kehrwoche. Ein nicht gefegter Gehweg, eine schlampig gewischte Treppe oder der ungepflegte Garten sind vielen ordnungsbewussten Schwaben ein Dorn im Auge und bieten Anlass für allerhand abschätzige Kommentare.
Ein 68-Jähriger ging dieser hehren Tradition am Wochenende nach und wollte sich dabei etwas Arbeit sparen. Mit einem Gasbrenner wollte er die Hofeinfahrt zu seinem Haus vom Unkraut befreien. Dumm nur, dass dabei das Feuer außer Kontrolle geriet.
Die glimmenden Überbleibsel des Unkrauts wurden vom Winde verweht und schwebten zum Nachbargrundstück. Innerhalb kürzester Zeit stand dort die prächtige Thuja-Hecke lichterloh in Flammen. Doch damit nicht genug: Das Feuer breitete sich rasch aus und griff auf einen so genannten Carport über. Unter dem offenen Fahrzeugunterstand war zum Glück kein Auto geparkt. Der eigene Versuch, die Flammen mit einem Feuerlöscher in den Griff zu bekommen, misslang. [Stuttgarter Zeitung]
Die alarmierten Feuerwehren aus Altdorf, Hildrizhausen und aus Böblingen rückten mit insgesamt fünf Fahrzeugen sowie 20 Mann an und hatten das Feuer schnell gelöscht. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt rund 10000 Euro.
Geschrieben von Stefan C. um 12:17 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Blume löst Großeinsatz aus
Schifferstadt. Eine Blume hat am Sonntagabend kurz nach 22 Uhr einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften in Schifferstadt ausgelöst. Aus dem Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses war ein beißender und stechender Geruch gemeldet worden. Die Bewohner des Gebäudes wurden evakuiert. Messungen der Feuerwehr konnten kein Gas nachweisen, der unangenehme Geruch wurde jedoch durch die Einsatzkräfte bestätigt. Wie sich dann aber herausstellte, handelte es sich nicht um Gas, sondern der Übeltäter war ein einen ungewöhnlichen Duft verströmendes Orchideengewächs, dessen Blüten eine Flüssigkeit absonderten. Das Treppenhaus wurde durch die örtliche Feuerwehr belüftet und eine Probe der Blume zu einer Gärtnerei zur weiteren Abklärung gebracht.
Geschrieben von Stefan C. um 11:31 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Grillkohle + Bitumen = Feuer
Waldbröl. Da war der "Grillmeister" wohl etwas unaufmerksam, denn auf ein aus Bitumen bestehendes Flachdach fiel eine Grillkohle herab und entzündete das pulvertrockene Dach. Glück im Unglück, die örtliche Feuerwehr hatte nur wenige hundert Meter Anfahrtsweg. 35 Brandbekämpfer aus Waldbröl und Thierseifen löschten das Feuer rasch. Die Bitumenpappe musste zu diesem Zweck unter PA entfernt werden, um Glutnester im Holzgebälk abzulöschen und ein Übergreifen auf die Nachbarschaft zu verhindern. Ob die Würstchen gar waren, ist nicht bekannt.
Geschrieben von Stefan C. um 09:56 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack
Flugzeug: Liebesgrüße lösen Großeinsatz aus
Kronberg. Ein vermeintlicher Absturz eines Flugzeuges löste am Sonntag einen Großeinsatz für die Feuerwehr aus Kronberg aus. Mehrere Zeugen hatten im Bereich Kronberg-Nord einen Doppeldeckerflugzeug abstürzen sehen. Die sofort alarmierte Polizei und Feuerwehr bildeten zusammen mit der TEL und dem Rettungsdienst zunächst einen Bereitstellungsraum, da die vermeintliche Absturzstelle nicht bekannt war.
Die Suche mit Polizeihubschraubern nach dem Wrack blieb erfolglos und der Einsatz wurde beendet. Die Feuerwehr blieb jedoch in der Feuerwache in Bereitstellung. Bei einer Lagesprechung der Polizei mit der Flugsicherung gelang es Flugzeug und Pilot zu identifizieren, es handelte sich
um einen in Königstein wohnhaften Piloten mit einer in Lützelinden stationierten Doppeldeckermaschine gehandelt habe, der am Himmel mit einer Rauchkerze ein Herz gezeichnet habe. Der Rauch und der Sturzflug zum Zeichnen des Herzens hätten vermutlich zu den irrtümlichen Zeugenaussagen geführt.
Phne Zwischenfall verlief dieser Einsatz nichtm, denn
„Leider wurden die Einsatzkräfte im Bereitstellungsraum mehrfach von Bürgern belästigt, welche sich über die ‘Übung’ und den ‘Lärm’ sowie ‘den Einsatzumfang’ beklagten“, macht Benndorf seinem Ärger über die Beschwerden einiger Bürger Luft.
Geschrieben von Stefan C. um 09:38 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack
13.06.06
80 Stunden im Aufzug
Schon mal mit dem Aufzug stecken geblieben? Für manch einen sicherlich eine Horrorvorstellung. Noch schrecklicher ist es aber, wenn man 80 Stunden im Aufzug stecken bleibt, ohne dass dies jemand gemerkt hätte. So geschehen in Berlin, wie Spiegel Online berichtet.
Der Rollstuhlfahrer wurde seit Freitag vermisst. Erst gestern Abend hätten Mitarbeiter des Benjamin-Franklin-Klinikums den hilflosen Mann gefunden, berichtet die Berliner Tageszeitung "B.Z.". Eine Sprecherin der Klinik bestätigte den Vorfall. Der Notrufknopf des Fahrstuhls sei offenbar nicht defekt gewesen, der Vorfall werde derzeit aber genau überprüft. Der 68-jährige Patient habe keinen Schaden davongetragen, betonte die Sprecherin. Ihm gehe es den Umständen entsprechend "sehr gut". Er sei trotz seiner Tortur ansprechbar und werde nun noch einmal gründlich im Krankenhaus untersucht.
Geschrieben von Stefan C. um 21:39 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Kieslaster raste in Baustellenabsperrung: Ein Toter
Ein Kieslaster ist am Mittag in Fulda ungebremst in ein Baustellensicherungsfahrzeug eines privaten Straßenbauunternehmens gerast. Dabei wurde ein Arbeiter, der grade mit dem Aufstellen der Baustellenbeschilderung beschäftigt war, durch den Zusammenprall getötet. Der LKW und das Sicherungsfahrzeug rutschten beide durch den Unfall die Böschung hinunter und gerieten in Brand.

Foto: Osthessennews
Der Fahrer des Lastwagens wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Ein Kollege des Getöteten überstand den Unfall mit leichten Blesuren. Quelle: Osthessennews
Geschrieben von Benjamin Thoran um 14:28 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Die Schattenseiten des Sommers: 6-jähriger Junge ertrunken
Bei einem Badeunfall am Grambker Sportparksee in Bremen, sind am Montag ein 8-jähriges Mädchen und ein 6-jähriger Junge verunglückt. Das Mädchen konnte am Ufer von Rettungskräften reanimiert werden, während der Junge erst nach 25 Minuten von Tauchern der Feuerwehr Bremen und Helfern des DLRG gefunden wurde. Er wurde unter Reanimationsbedingungen in ein Krankenhaus transportiert, wo die Bemühungen um eine Wiederbelebung allerdings aufgegeben werden mussten. Die Kinder der Großfamilie waren scheinbar unbemerkt aus dem abgegrenztem Nichtschwimmer-Bereich des Sees in ein tieferes Gebiet gelangt und konnten beide nicht schwimmen. Die DLRG-Station war zum Unglückszeitpunkt nicht besetzt, da hier nur am Wochenende von ehrenamtlichen Helfern eine Badeaufsicht gestellt wird. Der letzte tödliche Badeunfall in Bremen ist gerade erst einen Monat her. Am 10. Mai ertrank ein 17-jähriger Junge im Achterdieksee.
Quellen:
www.nonstopnews.de
news.free-radio.de
Geschrieben von Jonas um 14:26 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
LKW rast in Autoschlange: Passanten ziehen Fahrer aus brennendem Auto
Ein Lastwagen ist Heute mit voller Wucht in drei an einer Ampel stehende Autos gefahren. Dabei ging das letzte Fahrzeug in Flammen auf, Passanten konnten jedoch die Insassen aus dem Wrack ziehen. Insgesamt gab es 7 Verletzte, 3 von ihnen wurden schwer verletzt und mussten von der Feuerwehr Nauheim aus ihren Fahrzeugen befreit werden.

Foto: Feuerwehr Nauheim
Der LKW hatte wohl die vor der Ampel stehenden Autos übersehen und war ungebremst in die Warteschlange gefahren. Bei der Rettung half auch ein Feuerwehrmann, der sich auf der Fahrt zum Gerätehaus befand. Hier gibts den Videobericht vom Hessischen Rundfunk.
Geschrieben von Benjamin Thoran um 13:51 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Betrunkener Autofahrer rast in Tankstelle
Dramatische Szenen auf der Tauernautobahn (Österreich): ein betrunkener Autofahrer rast in eine Autobahntankstelle;
Den Mitarbeitern stockte um exakt 18.44 Uhr der Atem: Ein mit 1,68 Promille stark angeheiterter Pensionist aus dem Flachgau hatte eine Zapfsäule niedergefahren. Er und sein Beifahrer blieben unverletzt. Die Säule ging sofort in Flammen auf, auch der Wagen fing Feuer, es herrschte absolute Explosionsgefahr.
Geschrieben von Irakli um 11:45 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
3. Juli 1974: Deutschland gegen Polen und warum die Feuerwehr half
Morgen ist es wieder soweit, die Nationlmannschaften Deutschlands und Polens stehen sich im FIFA WM Stadion Dortumd (Signal Iduna Stadion, bzw. früher Westfalenstadion) gegenüber. Die Endrundenkicker aus Polen sinnen auf Revanche für die 0:1-Niederlage in der zweiten Finalrunde bei der WM 1974. Das Spiel ging als "Wasserschlacht" in die Geschichte ein, denn nach heftigen Regenfällen stand der Rasen des Frankfurter Waldstadions am 3. Juli unter Wasser. Zur Zeit des regulären Spielbeginns fielen in 20 Minuten 14 Liter Regen pro Quadratmeter. Eine Drainage hatte man beim Umbau des Stadion nicht eingebaut - dafür fehlte das Geld. Die Entwässerungsrohre am Rand des Spielfelds wurden der Wassermassen nicht Herr, sodass schließlich die Frankfurter Feuerwehr mit elektrischen Pumpen zum Einsatz kam.
Übrigens, die Wettervorhersage für Dortmund, den 14. Juni 2006: Höchsttemperatur 25°C, bewölkt und Wechsel zwischen leichtem Regenfall und Sonne, gegen Abend soll es zu "mäßigen Gewittern" kommen.
(Was das Endergebnis angeht, die Wetten stehen gegen Polen, aber Polen steht mit dem Rücken zur Wand nach der Niederlage gegen Ecuador. Was ist euer Tipp?)
Geschrieben von Stefan C. um 11:44 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Feuerwehr löscht Brand mit Stiefeln
Rinteln. Die Feuerwehr Rinteln wurde am Sonntagabend zu einem Einsatz in der örtlichen Sparkasse gerufen. Dort qualmte es aus einem neben dem Kontoauszugsdrucker stehenden Abfallbehälter. Daraufhin schlug ein Rauchmelder Alarm.
In besonnener Analyse der Lage wurde den Feuerwehrleuten schnell klar, dass schweres Löschgerät hier fehl am Platze war: Unter Verzicht auf die Verlegung langer Wasserschläuche wurde das Behältnis kurzerhand nach draußen gebracht und dort "auf die trockene Tour" mit den Stiefeln gelöscht. [Schaumburg-Lippische Landeszeitung]
Als Ursache für das kleine Feuer wird eine Entzündung von Papier durch eine noch glühende Kippe vermutet. Das Videosystem kann hier nicht helfen - der Mülleimer wurde von ihr nicht erfasst.
Geschrieben von Stefan C. um 11:11 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
12.06.06
Großbrand in Frankfurt (Update: Bild)
In Frankfurt am Main brannte letzten Samstag eine Lagerhalle nieder und bescherte den eingesetzten Kräften richtig viele Arbeit. Hier geht's zur Pressemeldung und zu beeindruckenden Bildern.
(Update: Bild mit freundlicher Genehmigung von Stephan Wolfram, Hinweis von Andi. Danke!)
(Danke, Alexander!)
Zwei Beobachtungen: Unter den Bildern steht:
Nicht von uns genehmigtes Kopieren, im Ganzen oder in Teilen, wird rechtlich verfolgt.
Wie wär's mit
Danke, dass Sie sich für die Bilder interessieren. Diese unterliegen einer Creative Commons Lizenz (Lizenz-# hier einfügen). Nichtkommerzielle Nutzung, Weitergabe und Verarbeitung der Bilder sind erwünscht.
Bei jedem einzelnen Bild nachzufragen, und sei es noch so spektakulär, ist mit zu stressig. Zu stressig ist mir auch das herausfinden des Kontakts zur Erlaubnis (stattdessen das hier gefunden). Und irgendwann ist das Ereignis zu lange her, um noch interessant zu sein. Schade!
Geschrieben von Irakli um 19:12 |Permanenter Link | | Kommentare (2) | TrackBack
Zwischenfall bei WM-Empfang
Beim WM-Empfang für der den König von Togo ging es sprichwörtlich heiß her. Innenminister Ingo Wolf (FDP) empfing den König im Historischen Rathaus in Köln. Durch die Hitze eines Scheinwerfers fing eine Deckenpalette an zu schmoren und rauchen. Wegen der Rauchentwicklung wurde das Gebäude geräumt. Der Empfang ging am Nachmittag vor dem historischen Gebäude zu Ende. Die Feuerwehr löschte den Brand. Es gab keine Verletzten.
Geschrieben von Stefan C. um 12:54 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
NEF stößt mit Fahrzeug zusammen

Bild: Osthessennews
Missverständnis besonderer Art: Während sich das NEF mit Blaulicht und Martinshorn einen Weg durch die Straßen von Fulda bahnte, kam es zu einem folgenschweren Missverständis. Eine 27-jährige wollte mit ihrem Auto aus einer Hofeinfahrt in die Leipziger Straße einbiegen und freute sich über die am Straßenrand haltenden Autos. Diese hatten jedoch nicht angehalten um der Frau eine Gelegenheit zum abbiegen zu geben, sondern um dem von hinten heranbrausende NEF Platz zu machen. Die Frau nahm die vermeidlich "freundliche Geste" an und setzte ihren Kleinwagen zügig auf die Straße. Gefunden bei: Osthessennews
Geschrieben von Benjamin Thoran um 12:30 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Fußballfans als Feuermelder
Falls du keine Rauchmelder hast – leg dir ein paar Fußballfans zu! Die sind momentan günstig an jeder Ecke verfügbar und leisten beim Feststellen von Bränden ebenfalls gute Dienste. Das konnten jetzt die Besitzer einer Pension in Norderstedt feststellen, nachdem vier bei ihnen einquartierte Fans nach einem Stromausfall merkwürdigen Geruch feststellten und die Polizei alarmierten. Die Vier waren gerade von ihrer WM-Tour aus Hamburg zurückgekommen, wo sie das Spiel Argentinien gegen die Elfenbeinküste gesehen hatten. Die angerückte Feuerwehr Harksheide stellte einen Schwelbrand in der im Keller liegenden Elektroverteilung fest und konnte diesen unter Atemschutz löschen. Mehrere Personen wurden vorsorglich aus dem Gebäue evakuiert. Ob die Fans mit Druckluftfanfaren und Fangesängen Alarm schlugen ist nicht bekannt.
Geschrieben von Jonas um 09:06 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
11.06.06
Rauchsäule in Altena: Notruf 112 - Leitung besetzt
Altena. Eine weithin sichtbare Rauchsäule im Behördenviertel sorgte am Samstag dafür, dass der Notruf der Feuerwehr längere Zeit besetzt war. Grund: Die Feuerwache in Altena registrierte gegen 14 Uhr rund 30 Anrufe auf der 112, die einen Brand im Behördenvirtel melden wollten. Dort war aus bisher ungeklärter Ursache ein mit Kaminholz gefüllter Schuppen in Brand geraten.
Die Altenaer Feuerwache hatte auch Alarm über die Kreisleistelle bekommen und schickte sofort mehrere Löschzüge zur vom-Stein-Straße. Wegen der Enge der Straße konnte nur mühsam gearbeitet werden, wegen der großen Rauchentwicklung mussten sogar noch mehr Atemschutzgeräteträger alarmiert werden. Der Schuppen konnte natürlich nicht gerettet werden, den Feuerwehrleuten war aber wichtig, das angrenzende Wohnhaus vor den Flammen zu schützen. Verletzt wurde niemand, der Einsatz dauerte mit Nachlöscharbeiten mehrere Stunden. [Lüdenscheider Nachrichten]
Geschrieben von Stefan C. um 22:07 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack
Pech, Bosheit, Dummheit oder Unwissenheit?
Während des Eröffnungsspiels Deutschland-Costa Rica gab es auf der Feuerwache 9 einen Einsatz - und zwar für das KlaF, gemeldet wurde ein "Bienenstock".
Falls dieser Bienenstock eine öffentliche Vorführung gefährdete - ok. Wenn der Bienenstock aber schon tagelang "geschwelt" hatte, und keine unmittelbare Gefahr für die Umgebung darstellte - dann muss man am Menschenverstand schon ein wenig verzweifeln.
Eine Halbzeit länger warten, ist nicht zuviel verlangt, denke ich. Mitdenken und einfühlen auch nicht. Eigentlich.
Geschrieben von Irakli um 21:26 |Permanenter Link | | Kommentare (2) | TrackBack
Brennt Bus: Alarm 2 Minuten vor Spielbeginn
Verlbert. So hatten sich die Kräfte der Feuerwehr Velbert den Beginn der Fußballweltmeisterschaft 2006 am Freitag bestimmt nicht vorgestellt: 2 Minuten vor Spielbeginn ging für die hauptamtliche Wache und den Löschzug Velbert-Neviges die Vorfreude auf das Spiel der deutschen Nationalelf zu Ende, denn in der Nordrather Straße brannte ein Linienbus in ganzer Ausdehnung.

Foto: Polizei Mettmann
Das Fahrzeug der Linie 637, das die Nordrather Straße in Richtung Wuppertal-Barmen befahren hatte, war während der Fahrt aus bislang unbekannter Ursache in Brand geraten. Die sieben Fahrgäste konnten den Bus unverletzt verlassen, einzig der Busfahrer zog sich beim Versuch das Feuer im Motorraum mit einem Feuerlöscher zu löschen Verbrennungen zu.

Foto: Feuerwehr Velbert
Die mit sechs Fahrzeugen angerückte Feuerwehr konnte die Zerstörung des Busses nicht mehr verhindern. Drei Trupps unter Atemschutz konnten die Flammen mit zwei C-Rohren und Löschschaum erfolgreich bekämpfen. Nach einer halben Stunde war das Feuer gelöscht. Nachlösch- und Aufräumarbeiten zogen sich jedoch noch bis 21.30 Uhr hin.

Foto: Polizei Mettmann
Zur Bergung des vollständig zerstörten Fahrzeugs wurde der Kranwagen der Berufsfeuerwehr Wuppertal angefordert. Durch den Fahrzeugbrand wurde der Asphalt so schwer in Mitleidenschaft gezogen, dass die Richtungsfahrbahn Wuppertal, auf einer Strecke von ca. 30 Metern, unbefahrbar war.
Einige Kräfte der Feuerwehr erreichten die Wache pünktlich zum Schlusspfiff des Fußballspiels.

Foto: Feuerwehr Velbert
Geschrieben von Stefan C. um 12:44 |Permanenter Link | | Kommentare (2) | TrackBack
Schwerer Unall auf Einsatzfahrt: 3 Verletzte
Auf der Fahrt zu einem verunglückten Sportflugzeug sind drei Feuerwehrleute bei einem Verkehrsunfall nahe Herschweiler (Kreis Kusel) schwer verletzt worden. Die Helfer wollten zum Flugplatz Langenbach, wo ein Propellerflugzeug des Typs YAK 52 beim Start über die Piste hinausgerollt und in einem Weizenfeld umgekippt war.

Die Feuerwehrmänner waren mit eingeschaltetem Signalhorn unterwegs, als ihnen in einer Linkskurve ein Wagen in der Straßenmitte entgegenkam. Das Feuerwehrauto musste ausweichen und kam ins Schleudern. Das Fahrzeug überschlug sich, riss zwei Bäume um und blieb mit Totalschaden auf einer Pferdekoppel liegen. Die Feuerwehrleute mussten ins Krankenhaus gebracht werden.
Der Pilot des Unglücksflugzeugs wollte auf der Grasstartbahn zu seinem Heimatflughafen Potschhütte bei Pirmasens starten. Aus welchen Gründen er von der Piste abkam war zunächst unklar. Der 45-Jährige und sein 62 Jahre alter Co-Pilot blieben unverletzt. Der Sachschaden beträgt laut Polizei an dem Flugzeug 200.000 Euro und an dem Feuerwehrauto 250.000 Euro.
[SWR.de]
Geschrieben von Stefan C. um 11:46 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
10.06.06
Straßenbahnen prallten zusammen
Bonn. Einen nicht ganz alltäglichen Verkehrsunfall gab es am Freitagmorgen in Bonn. Zwei Straßenbahnen stießen an der Ecke Wilhelmstraße/Oxfordstraße aufeinander. Aus bisher nicht geklärten Gründen entgleiste der Straßenbahnzug der Linie 61, als diese von der Wilhelmstraße in die Oxfordstraße abbog. Kurz darauf kollidierte eine entgegenkommende Bahn mit dem entgleisten Wagen. Der Unfall ging glimpflich aus, lediglich eine Frau erlitt leichte Kopfverletzungen. Die Feuerwehr musste den entgleisten Wagen zurück auf das Gleis heben. Die Höhe des Sachschaden ist noch nicht bekannt.
Geschrieben von Stefan C. um 20:01 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Feuer entlarvte Zigarettenschmuggel
Pinkafeld (Österreich). Ein gewöhnlicher Löscheinsatz, dachten sich die Kräfte der Feuerwehr, als diese zu einem LKW-Brand gerufen wurden. Auf der A2 bei Pinkafeld war gegen 4.50 Uhr in Fahrtrichtung Villach ein polnischer Klein-Lkw in Brand geraten. Der Fahrer stellte das Fahrzeug auf dem Seitenstreifen ab und suchte das Weite, wie die Polizei im Bundesland Burgenland mitteilte.
Weshalb der Fahrer sein Fahrzeug zurückließ, stellte sich nach den Löscharbeiten heraus: Die Feuerwehrleute fanden unter der hinteren Sitzbank und im Innenraum des Fahrzeugdaches eine größere Menge von Zigaretten, bei denen es sich offenbar um Schmuggelware handelte.
Geschrieben von Stefan C. um 18:52 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Gril-WM-Party nahm tragisches Ende
Offenbar hat es sich noch immer nicht herumgesprochen, dass man weder Benzin noch Spiritus oder andere nicht für den Grill vorgesehene Brandbeschleuniger in die Glut oder heiße Asche eines Lager- oder Grillfeuers gießen soll.
In Rheda-Wiedenbrück ereignete sich am gestrigen Abend ein schwerer Grillunfall, bei dem eine Familie mit schweren Verbrennungen in Spezialkliniken gebracht werden musste, das berichtet SpOn.
Der Grill war abgekühlt, die Glut schien erloschen. Und so hat ein westfälischer Familienvater unbekümmert eine Flasche Spiritus über die Asche geschüttet - mit tragischen Folgen für die ganze Familie. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei entzündete sich der Spiritus an der Restglut und explodierte in einem Feuerball.Das Feuerwehr Weblog wies wiederholt auf Regeln im Umgang mit Grillfeuern hin.
Geschrieben von Stefan C. um 13:40 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
09.06.06
Wieder Feuer im gleichen Haus: Bewohner kommt ums Leben
Bereits zum zweiten mal brannte im nordhessischen Diemelstadt der gleiche Bauernhof. Für einen 35-jährigen Bewohner kam jedoch diesmal jede Hilfe zu spät, er war nach Angaben der Polizei im Dachstuhl des Anwesens vom Feuer eingeschlossen und konnte selbst von der Feuerwehr nicht mehr gerettet werden. Bereits in den 1970er Jahren wurde der Bauernhof durch ein Feuer zerstört. Die ganze Meldung gibts hier.

Foto: Polizei Korbach
Geschrieben von Benjamin Thoran um 18:47 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Rettungsdrama um Politikerhund (2)
Das Rettungsdrama um den Hund des Bundestagsabgeordneten Karl-Georg Wellmann hat ein nicht ganz so erwartetes Happy End gefunden. Wie das Feuerwehr Weblog im April berichtete, war der Dackel der Familie in einem Fuchsbau gefangen und zwölf Feuerwehrleuten mussten acht Kubikmeter Erde bewegen , um den Vierbeiner zu befreien. Die Rechnung für den Feuerwehreinsatz bekommt der MdB demnächst, wie Spiegel Online heute schreibt.
Wellmann wird in Kürze eine hohe Rechnung zugehen. Nach einem Bericht des "Tagesspiegel" soll der Politiker exakt 5286,70 Euro berappen. [...] Die Rechnung für Wellmann ergibt sich dem Bericht zufolge aus der Gebührenordnung: 3873 Euro für die Technik, für Personal 1402,20 Euro und 11,50 Euro Gebühren.
Aber wem sein Tier lieb und teuer ist ...
Geschrieben von Stefan C. um 08:54 |Permanenter Link | | Kommentare (5) | TrackBack
Graubünden: Großbrand
In Flims / Graubünden (Schweiz) wütete am Abend des 6.6. ein Großbrand, der seinem Namen alle Ehre macht.
(Quelle: Kantonspolizei Graubünden)
So schreibt die Kantonspolizei Graubünden:
Rund 150 Feuerwehrleute standen am Dienstagabend zur Bekämpfung des Grossbrandes in Flims Dorf im Einsatz. Erst gegen 02.00 Uhr konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht und weitgehend gelöscht werden. Menschen kamen nach bisherigen Erkenntnissen nicht zu Schaden.
14 Gebäude, sieben Wohnhäuser und sieben Ställe, wurden beim Grossbrand im Dorfzentrum völlig zerstört. Weitere Häuser in der näheren Umgebung wurden vom Feuer ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Rund 30 Personen mussten evakuiert werden. Teilweise konnten diese mittlerweile wieder in ihre Häuser zurückkehren. Die Gemeindekanzlei Flims wurde von den Behörden als Anlaufstelle für Betroffene eingerichtet.
Nach wie vor hält die Feuerwehr eine Brandwache aufrecht, um ein erneutes Aufflackern von Flammen zu verhindern.
Über die Brandursache und die Höhe des Sachschadens lassen sich derzeit keine Angaben machen. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.
Links zu Bildern:
http://www.kapo.ch/download_bilder/6195036.JPG
http://www.kapo.ch/download_bilder/9290285.JPG
http://www.kapo.ch/download_bilder/386690.JPG
http://www.kapo.ch/download_bilder/443598.JPG
http://www.kapo.ch/download_bilder/6029818.JPG
http://www.kapo.ch/download_bilder/9789827.JPG
http://www.kapo.ch/download_bilder/7586198.JPG
http://www.kapo.ch/download_bilder/8148484.JPG
http://www.kapo.ch/download_bilder/6296909.JPG
(Danke, Christian!)
Geschrieben von Irakli um 08:17 |Permanenter Link | | Kommentare (5) | TrackBack
08.06.06
Wolgast: FA gesteht Brandstiftung
Wie das Handelsblatt berichtet hat ein 25-Jähriger Feuerwehrmann aus Wolgast die Brandstiftung gestanden, bei der das Wahrzeichen der Stadt Wolgast, ein alter Speicher aus dem Jahr 1835, am vergangenen Dienstag zerstört wurde. Das Feuerwehr Weblog berichtete.
Geschrieben von Stefan C. um 15:00 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
07.06.06
Wolgast: Wahrzeichen durch Feuer zerstört
Wolgast. Die vorpommerschen Hafenstadt Wolgast ist um ein Wahrzeichen ärmer. In der Nacht zum Mittwoch zerstörte ein Großbrand den alten Getreidespeicher aus dem Jahr 1835. Trotz schnellen Eingreifens der Feuerwehr brannte das historische Gebäude bis auf die Giebelmauer nieder. Ebenfalls zerstört wurde ein angrenzendes leeres Wohnhaus. Personen wurden glücklicherweise nicht verletzt. Der Hamburger Eigner des Speichers bezifferte den Sachschaden auf 1,5 Millionen Euro.

Der Speicher vor seiner Zerstörung.
Angaben der örtlichen Feuerwehr zufolge, konnte nur ein kontrolliertes Abbrennen des Speichers gesichert werden, da der Schutz angrenzender bewohnter Gebäude Vorrang hatte. Vorsorglich waren mehrere Anwohner sowie sieben Kinder und eine Betreuerin aus einem nahe gelegenen Kinderheim in der Nacht evakuiert worden.
Die Löscharbeiten der acht eingesetzten Feuerwehren mit rund 100 Einsatzkräften waren um die Mittagszeit beendet. Experten der Kriminalpolizei ermitteln wegen des Verdachts der Brandstiftung.
Das 80 Meter lange Gebäude hatte einen 18 Meter breiten Speicher und stand auf Pfählen. Es war eines der größten Fachwerkgebäude Europas. Der 5.000 Tonnen Getreide fassende Speicher war um 1835 der modernste seiner Art. Der stellvertretende Bürgermeister von Wolgast, Jürgen Schönwandt, bezeichnete die Zerstörung des Bauwerks als schweren Verlust für die 13.000 Einwohner große Stadt.
Geschrieben von Stefan C. um 16:48 |Permanenter Link | | Kommentare (2) | TrackBack
06.06.06
Bad Hersfeld: Brandursache geklärt
Die Ursache des Großbrandes, dem gestern in Bad Hersfeld ein Supermarkt zum Opfer fiel, scheint aufgeklärt: laut Osthessen-News wurde das Feuer von zwei Kindern im Alter von 11 und 13 Jahren gelegt (mit Bilderstrecke)
(Danke, Ulli!)
Geschrieben von Irakli um 16:53 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
fit for FIRE fighting mal anders
Fit for Fire fighting mal anders: Ein brennendes Fitness-Studio in Dingelstädt (Landkreis Eichsfeld) hat die Feuerwehr am Sonntag mehrere Stunden beschäftigt. Das berichtet die Thüringer Allgemeine. Das Feuer war laut Polizei am Vormittag aus unbekannter Ursache ausgebrochen. Die Löscharbeiten in dem dreistöckigen Gebäude gestalteten sich offenbar schwierig. Immer wieder flammte das Feuer neu auf. Die Löscharbeiten mussten zudem kurz unterbrochen werden, um den Keller abzustützen. Zur Höhe des Schadens lagen zunächst keine Angaben vor. Menschen kamen nach ersten Angaben nicht zu Schaden. Insgesamt waren sechs Feuerwehren, Rettungsdienst und das THW mit 77 Einsatzkräften im Einsatz.
Geschrieben von Stefan C. um 10:11 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Haus brennt zweimal an einem Tag
Die Passauer Neue Presse berichtet über zwei Einsätze der Feuerwehr in Mariakirchen bei Arnstorf (Lkr. Rottal-Inn). Zwei mal brannte es am gleichen Tag, im gleichen Haus, im gleichen Stockwerk:
Der erste Brand brach gegen Mittag in einem Mansardenzimmer im 1. Stock des Hauses aus und verursachte einen Schaden in Höhe von 20 000 Euro. Nur rund fünf Stunden später kam es im selben Wohnanwesen, wiederum in einem Kinderzimmer im 1. Stock, erneut zu einem Brand: Hier entstanden 25 000 Euro Schaden. Die Feuerwehr löschte beide Brände, Menschen befanden sich nicht im Haus. Die Brandursache in beiden Fällen ist bisher unbekannt.
Geschrieben von Stefan C. um 09:53 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Pfingstfeuer der anderen Art
Ein "Autoschläfer" wurde am Sonntag in Voralberg unsanft aus seinem Schlaf gerissen. Der 22-jährige junge Mann hatte es sich nach einem Fest auf dem Rücksitz in seinem Auto gemütlich gemacht. Er ließ wegen der Kälte Motor und Heizung laufen. Dabei kam es kam zu einem Brand im Motorraum.
Glück im Unglück für den "Autoschläfer": Ein anderer Festbesucher bemerkte etwa 30 Minuten später beim Verlassen des Festes aufsteigenden Rauch und Feuer. Der aufmerksame Passant konnte den Schlafenden wecken und aus dem Fahrzeug ziehen.
Zwei zufällig anwesende Mitglieder der Feuerwehr Bartholomäberg und Schruns dämmten den Motorbrand vorerst mit einigen Handfeuerlöschern sowie Wasser aus einem Gartenschlauch ein. Die kurze Zeit danach eintretende Feuerwehrmannschaft Schruns, die mit zwei Fahrzeugen und 12 Mann im Einsatz war, konnte den Brand schlußendlich löschen.
[ORF]
Geschrieben von Stefan C. um 09:43 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack
Statt Grillparty Feuer
Berichtete das Feuerwehr Weblog vor kurzem über einen Anwohner, der ein Grillfeuer für den Brand eins Schuppens hielt, so trat am vergangenen Wochende der gegenteilige Fall ein: Ein Feuer wurde für eine Grillparty gehalten.
Ein Nachbar aus der Hooksieler Goedeke-Michel-Straße, der gestern in einem Anbau feierte, nahm gegen 14.55 Uhr Rauchgeruch wahr. Zunächst dachte er an eine Grillparty, doch dazu war der Geruch zu stark. Er schaute sich um und entdeckte einen Lattenzaun, der in Flammen stand.
Die Freiwillige Feuerwehr Hooksiel brachte das Feuer in einem knapp einstündigem Einsatz unter Kontrolle.
Der Lamellenzaun, ein Zelt auf dem Nachbargrundstück und ein Holzschuppen waren allerdings nicht mehr zu retten gewesen, auch die Fassade des Hauptgebäudes war in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Bewohner des Hauses waren zum Zeitpunkt des Feuers nicht daheim, sie erfuhren erst später von dem Brand.
Geschrieben von Stefan C. um 09:15 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
05.06.06
Terrorattacke in London am 7. Juli 2005: Bericht
Gefunden bei BBC: ein Bericht über die Bewältigung der Terrorattacken vom 7. Juli 2005. Dazu gibt's ein 150-Seitiges PDF-Dokument zum Download (2,17MB).
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Schlechte Kommunikation
- Zu wenig medizinisches Material verfügbar
- Es wurde sich zu wenig um die Überlebenden gekümmert
Zu letztem Punkt steht etwas interessantes im Dokument:
The response on 7 July demonstrated that there is a lack of consideration to the individuals caught up in major or catastrophic incidents. Procedures tend to focus too much on incidents, rather than on individuals, and on processes rather than people. emergency plans tend to cater for the needs of the emergency and other responding services, rather than explicitly addressing the needs and priorities of the people involved.
Was man durchaus bestätigen kann: Die ManV-Ausbildung konzentriert sich auf den Umgang mit dem Material und der Ausrüstung. Mit den (kontaminierten, verletzten) Menschen umzugehen, darauf wird hingegen nicht eingegangen. Obwohl ich der Meinung bin, dass die Forderung im Bericht ein wenig zu weit geht (Infrastruktur herstellen ist sicher wichtiger), es sollte auf jeden Fall tiefer auf die menschliche Seite eingegangen werden.
Ansonsten sind der BBC-Artikel und das Dokument eine durchaus empfehlenswerte Lektüre für jeden, der in Strukturen arbeitet, in denen ManV eine Komponente darstellt.
Geschrieben von Irakli um 15:29 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
02.06.06
Beim Fotografieren Auto versenkt
Ein schwedischer Tourist hat gestern Abend bei Neuried versehentlich sein Auto versenkt. Der 29-Jährige war aus dem Auto gestiegen, um die schöne Landschaft zu fotografieren, hatte aber vergessen, die Handbremse seines Wagens anzuziehen. Auf der leicht abschüssigen Straße machte sich der Wagen selbstständig und rollte in einen Seitenarm des Altmühlbaches und versank dort. Da Benzin auszulaufen drohte, musste die Feuerwehr alarmiert werden. Ein Autokran barg später das "Unter-Wasser"-Auto.
Geschrieben von Stefan C. um 14:29 |Permanenter Link | | Kommentare (3) | TrackBack
Wie von Geisterhand: Sirene heult ohne Grund
Welcher Feuerwehrmann kennt das nicht, des Nachts wird man aus dem wohlverdienten Schlaf gerissen, man hastet zum Gerätehaus, zieht sich rasch um, braust mit Sondersignal durch die Nacht zum Ort des Unglückes, und dann stellt sich heraus: BMA – falscher Alarm – Fehleinsatz! Frust, Wut, Enttäuschung kommen dann auf. Wenn das häufiger passiert, dann ist es mit der Motivation dahin. Aber was wenn nun die Feuerwehrsirene alle fünfeinhalb Stunden plötzlich heult?

Richtig gelesen! In Murau heult alle fünfeinhalb Stunden die Sirene und strapaziert die Nerven der Murauer Feuerwehrmänner. Und jedes Mal rückten 20 bis 25 Mann blitzschnell an, nur um dann festzustellen, dass erneut ein Fehlalarm vorlag. Unglücklich auch, dass der Sirenen-Fehlalarrm einige Minuten nach Premierenstart der im Freien stattfindenden Pfingstfestspiele das Theatergeschehen kurzfristig übertönte.
Zuerst vermutete man einen Scherzbold, der einen der im Stadtgebiet verteilten Druckknopf-Feuermelder betätigt. Nachdem diese abgeschlossen wurden und es zu weiteren Fehlalarmen kam, stand fest, dass der Fehler woanders liegt: im eigenen Rüsthaus.
Der Muraurer Kommandant Franz Mayrhofer sagte zur Ursache, dass " es ein technisches Problem in der Leitzentrale sein muss. Wir haben Techniker von den Stadtwerken, eigene Leute, die Post und zuständige Firmen mit dem Problem befasst, sind aber noch nicht fündig geworden."
In 28 Jahren bei der Feuerwehr habe er so etwas noch nicht erlebt, sagt Mayrhofer. Donnerstag am späten Nachmittag suchte eine auf solche Anlagen spezialisierte Firma noch fieberhaft nach dem Fehler. Eine rasche Lösung ist auch im Sinne der Sicherheit wichtig: Denn wenn die Sirene weiter unnötig heult, nimmt sie womöglich im Ernstfall niemand mehr ernst.
Geschrieben von Stefan C. um 12:38 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack
Holzhofen im Baumhaus - es folgt was folgen musste
Rauris (Österreich). Die Salzburger Nachrichten berichten von einem durch ein brennendes Baumhaus hervorgerufenen "Feuerwehr-Großeinsatz" in Rauris (Österreich).
Zwei Jungen hatten zur Beheizung der Hütte einen Holzofen in das Baumhaus gebracht. Der Probelauf des Gerätes gegen Abend war erfolgreich und so löschten die beiden 13- und 14-Jährigen das Gerät und machten sich auf den Heimweg. Kurze Zeit später sah die Mutter Rauch aus der Hütte steigen. Das Baumhaus stand nach kurzem in Vollbrand. 58 Einsatzkräfte der Feuerwehr Rauris konnten die Flammen allerdings rasch löschen. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.
Geschrieben von Stefan C. um 12:26 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
01.06.06
Havarie: Tanker mit 1500 Tonnen Heizöl hängt an Mainbrücke fest
In Hanau hat in der Nacht ein mit 1500 Tonnen Heizöl beladener Tanker bei einem Wendemanöver eine Brücke gerammt. Das aus Holland stammende Schiff hängt nun quer zur Strömung an einer Brücke fest und blockiert den gesamten Schiffsverkehr auf dem Main, der derzeit Hochwasser führt. Da die 1cm dicken Wände des Schiffes einem immensem Druck ausgesetzt sind, befürchten Fachleute, dass Risse wärhend der Bergung auftreten könnten.

Der Tanker vor der Brücke. Foto: Günther Gottlieb, Hanau Online
Gegen Mitternacht passierte es: Beim Versuch rückwärts in den Hanauer Hafen zu manövrieren, verlor der Kapitän eines holländischen Heizöltankers, offenbar wegen starker Strömung, die Kontrolle über sein Schiff. Der mit 1500 Tonnen Heizöl beladene Tanker blieb quer zur Strömungsrichtung an einer Mainbrücke hängen, die wegen Einsturzgefahr sofort gesperrt werden musste. Mit Leitern konnte die Feuerwehr die Besatzung in Sicherheit bringen, es wurde niemand verletzt.
Nach Informationen der Wasserschutzpolizei gelang jedoch bislang kein Heizöl in den Main. Da das Schiff quer zur Strömungsrichtung liegt, drückt das ankommende Wasser mit voller Wucht gegen die Seitenwände. Die Feuerwehr schloss jedoch ein auseinanderbrechen aus, da das Schiff stabil genug sei. Wegend des hohen Drucks gestalten sich auch die Bergungsmaßnahmen als schwierig. Beim Umfüllen in ein zweites Tankschiff könnten durch die Gewichtsreduzierung Risse in der Außenhaut des Tankschiffes entstehen.
Bisherige Bergeversuche mit einem Schlepper sind jedoch gescheitert. Für den Fall dass das 90 Meter lange Schiff jedoch auseinanderbrechen sollte, hat die Feuerwehr bereits vorgesorgt.
Geschrieben von Benjamin Thoran um 14:35 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack
Feuer in Wohnung eines Feuerwehrmanns
Wie würdet ihr reagieren, wenn ihr auf eurem FME als Einsatzort eure Wohnungsadresse mitgeteilt bekommt? In Leichlingen ist dies einem FA(SB) passiert, wie der Kölner Stadtanzeiger berichtet.
Fast ungläubig muss am Dienstagabend ein Leichlinger Feuerwehrmann den Funkspruch seiner Kollegen gehört haben. Es ging um einen Brand in seiner eigenen Wohnung. Ursache für das gegen 22 Uhr gemeldeten Feuer im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in Oberbüscherhof war offenbar ein technischer Defekt am Fernseher.
Im Einsatz waren 65 Feuerwehrleute. Alarmiert wurden alle vier Löschzüge der Stadt Leichlingen, allerdings wurde nur ein Zug benötigt. Der Sachschaden wird auf mindestens 25 000 Euro geschätzt.
Ein paar Fotos gibt es auf der Webseite der Feuerwehr Leichlingen zu sehen.
Geschrieben von Stefan C. um 13:12 |Permanenter Link | | Kommentare (2) | TrackBack
31.05.06
Gefährlicher Kaffee: Kaffemaschine Ursache für Küchenbrand
Wallern. Dass Kaffeekochen gefährlich sein kann, wurde im Feuerwehr Weblog unlängst erwähnt und zwar hier und hier. Nicht so glimpflich ging es in Wallern (Österreich) aus. Eine überhitzte Warmhalteplatte der Kaffeemaschine hatte dort einen Küchenbrand ausgelöst, der einen Sachschaden in der Höhe von 20.000 Euro verursachte.
Auch hier alarmierte eine aufmerksame Nachbarin, die den aus den Fenstern des Wohnhauses steigenden Rauch bemerkte, die Feuerwehr. Die Eigentümer waren nicht zu Hause. 25 Feuerwehrmänner rückten aus. Die enorme Hitzeentwicklung des Feuers hatte bis zum Eintreffen der Feuerwehr bereits das Küchenfenster zum bersten gebracht.
[ORF]
Geschrieben von Stefan C. um 16:28 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Alarmcode: Brennt Toilettenspülkasten
Frankfurt/Oder. Bewohner eines Hauses in Frankfurt an der Oder meldeten der Feuerwehr am Dienstag starken, aus einer Wohnung kommenden Qualm. Die Ursache war schnell gefunden: Der 21-Jährige Wohnungsinhaber hatte eine Kerze auf dem Spülkasten der Toilette gestellt. Diese sei jedoch umgekippt und hatte Teile des Spülkastens in Brand gesetzt. Das Feuer wurde in kürzester Zeit abgelöscht. [Märkische Allgemeine]
Was um alles in der Welt sollte eine Kerze auf der Toilette? Stromausfall? Strom abgestellt? Oder einfach nur Lust auf Romantik?
Geschrieben von Stefan C. um 16:18 |Permanenter Link | | Kommentare (1) | TrackBack
Felssturz auf Gotthard-Autobahn
Am heutigen Morgen ging um 06:45 Uhr ein Felssturz auf die Gotthard-Autobahn (A2) in der Schweiz nieder. In Höhe der Ortschaft Gurtnellen begruben mehrere zimmergroße Felsbrocken einen deutschen PKW. Dabei kamen die beiden Insassen, deren Identität noch nicht geklärt werden konnte, ums Leben. Zwei auf einem Parkplatz stehende LKW wurden ebenfalls von Steinbrocken getroffen, doch die Fahrer kamen mit dem Schrecken davon. Was der Auslöser des Felsschlags war, konnte noch nicht ermittelt werden, da auf Grund von Nebel die Abbruchstelle noch nicht vom Helikopter aus begutachtet werden konnte. Die Autobahn 2 bleibt voraussichtlich noch mindestens bis heute Abend komplett gesperrt.

Felssturz auf der A2. Foto: baz.ch
Geschrieben von Jonas um 12:38 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Hilferufe: Statt Einbrecher Feuer
Eine 67-Jährige Bewohnerin eines Hauses in Altach dachte Dienstagnacht zuerst an einen Einbrecher, als sie gegen 2.00 Uhr ein Geräusch hörte und um Hilfe rief. Das Geräusch stammte aber nicht von einem Einbrecher, sondern von einem durch einen technischen Defekt am Brenner der Ölheizung hervorgerufenen Feuer. Die von den Hilferufen geweckten Nachbarn alarmierten die Feuerwehr, als diese das Feuer bemerkten.

Einsatzkräfte der Feuerwehr. Foto: ORF
Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr konnte die Pensionistin aus dem stark verrauchten Haus gebracht werden. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Heizungskeller des Hauses bereits in Vollbrand. Die Feuerwehr war mit 40 Mann im Einsatz.
[ORF]
Geschrieben von Stefan C. um 11:17 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Teure Currywurst
Ein Brand einer Imnissbude in einem Mehrfamilienhaus in Wesel hat am Dienstagabend ein Sachschaden von rund 300 000 Euro angerichtet. Nach Polizeiangaben kam es aus bislang ungeklärter Ursache in der Abluftanlage zu einem Kaminbrand. Das Feuer griff auf das Mehrfamilienhaus und den gemeinsamen Dachstuhl des angebauten Nebenhauses über. Verletzt wurde niemand. Die vierzehn Hausbewohner wurden bei Verwandten untergebracht.
Geschrieben von Stefan C. um 11:08 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Brennender Schuppen war "Grillfeuer"
Mitten in der Nacht ging der FME los. Die Leitstelle der Feuerwehr in Vogelsberg alarmierte die Einsatzabteilung der Feuerwehr Alsfeld-Mitte und die Freiwillige Feuerwehr Leusel, da ein brennender Schuppen gemeldet worden war. 40 Einsatzkräften mit 5 Einsatzfahrzeugen mussten allerdings unverrichteter Dinge wieder abrücken, denn der vermeintliche Brand eines Schuppens entpuppte sich als Grillfeuer. [Osthessen News]
Geschrieben von Stefan C. um 09:14 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Feurige Liebe
Wie Die Welt heute berichtet, wollte eine 21 jährige Harburgerin ihr Schlafzimmer mit Kerzen in ein romantisches Licht tauchen, um ihren Freund zu überraschen. Nachdem sie das Zimmer kurz verlassen hatte, musste sie bei ihrer Rückkehr entsetzt feststellen, dass nicht nur ihr Freund, sondern auch das Schlafzimmer Feuer und Flamme waren. Die beiden konnten sich aus der Wohnung retten. Das Mietshaus wurde durch die Polizei während der Löscharbeiten evakuiert. Ihr Freund erlitt eine Brandverletzung und sie einen Schock. Eine wahrlich heiße Nacht…
Geschrieben von Jonas um 08:41 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
30.05.06
Kohlebriketts in Brand geraten
Karlsruhe. Der Winter ist offenbar zurückgekehrt, sofern man im Schwarzwald oberhalb 700 m wohnt. Damit steigt auch der Bedarf an Briketts für den Ofen. Da wollten wohl in einer Lagerhalle im Rheinhafen Karlsruhe gelagerte Briketts ein wärmendes Feuer machen.
Kurz nach Mitternacht wurde die Berufsfeuerwehr Karlsruhe mit der Einsatzmeldung „Starke Rauchentwicklung“ alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich die Quelle des Rauches heraus: Das Kohlebrikettlager im Karlsruher Rheinhafen war in Brand geraten.
Die Lagerhalle ist 2.000 Quadratmeter groß. Dort brennen 1.200 Kubikmeter Briketts, Grillkohle und Kaminholz. Das Feuer sei zwar unter Kontrolle, die Löscharbeiten werden aber wohl noch bis in die Vormittagsstunden andauern. In der Anfangsphase der Brandbekämpfung sei aufgrund der extremen Rauchentwicklung einen normalen Löschangriff noch nicht möglich gewesen, erklärte Klaus Maurer, Leiter der Feuerwehr Karlsruhe gegenüber dem Nachrichtendienst NonstopNews.
Die brennende Kohlenhalde muss mit Baggern aus dem Halleninneren geholt und im freien abgelöscht werden. Nach SWR-Angaben sei besonders problematisch, dass wenige Meter neben der brennenden Kohle 30.000 bis 40.000 Autoreifen lagern. Ein Übergreifen konnte bisher verhindert werden.
Insgesamt sind 120 Einsatzkräfte von Feuerwehr, neben der BF Karlsruhe die Abteilungen Knielingen, Daxlanden, Mühlburg, Bulach, Durlach, Grötzingen, Rüppurr und Neureut sowie der ABC-Zug und das Technische Hilfswerk im Einsatz. Messungen des ABC-Zug ergaben aber keine gefährlichen Rauchgaskonzentrationen in den umliegenden Knielingen, Mühlburg und Neureut. Dennoch sei mit Geruchsbelästigung zu rechnen.
Geschrieben von Stefan C. um 10:32 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Pauschal- oder Selektivalarmierung?
In den Kommentaren zu Stefans Artikel über Freistellungspflicht der Arbeitgeber ist ein ganz interessanter Punkt aufgetaucht: Ich nenne das mal "Selektivalarmierung".
Persönlich finde ich das ganz sinnvoll, dass auch die Einsatzart durchgegeben wird. Zum ersten kann man dann als Arbeitnehmer (oder in einer sonstigen Situation) entscheiden, ob man mitfährt, zum anderen könnte man bei bestimmten Meldungen sich auch etwas gemächlicher zum Gerätehaus begeben.
Bei uns gibt's nur eine Pauschalalarmierung, für die auch bestimmte Gründe sprechen. Bei manchen Wehren würden beispielsweise bei einer BMA-Meldung vermutlich ernste Personalprobleme auftreten.
Wie ist es denn bei Euch gelöst? Gibt es einen goldenen Mittelweg?
Geschrieben von Irakli um 09:47 |Permanenter Link | | Kommentare (7) | TrackBack
29.05.06
Landwirt verhindert Großbrand mit Gartenschlauch
Bad Vigaun (Österreich). Ein Landwirt aus Bad Vigaun wurde am vergangenen Sonntagabend durch seinen sechsjährigen Sohn über den Brand in der Garage gelagerter Strohballen informiert. Bis die Freiwillige Feuerwehr Bad Vigaun vor Ort war, bekämpfte der Mann zusammen mit seiner Ehefrau das Feuer mit einem Wasserschlauch und Wassereimer. Die beiden konnten das Feuer in Schach halten.
Die Feuerwehr rückte mit mit vier Fahrzeugen und 32 Mann an. Wegen des Wassermangels sorgten zwei benachbarte Bauern durch Vakuumfässer für Nachschub aus einem einen Kilometer entfernten Bassin.
Geschrieben von Stefan C. um 22:33 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Feuerwehr rettet gehetztes Reh
Bonn. Stundenlang hat ein junges Reh am Sonntag die Rettungskräfte in Atem gehalten. Am Vormittag war es laut Stadt in einem Garten in Beuel gesehen worden, später in der Rheinaue. Dort sei es von einem Hund gejagt und in den Rhein gehetzt worden.
Am Nachmittag fanden Feuerwehrleute das junge Tier. "Mit letzter Kraft", so der Einsatzleiter, hatte es sich die Treppe bei der Wasserschutzpolizei hochgeschleppt. Mit einem Netz fingen die Retter das Reh ein, doch es als sie es in eine Kiste verfrachten wollten, machte es sich wieder aus dem Staub. Doch wenig später gelang es den Helfern, das leichtverletzte Tier zu fassen. Im Tierheim wird es jetzt wieder aufgepäppelt.
[General-Anzeiger online]
Geschrieben von Stefan C. um 22:30 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Großeinsatz für im Kanal versenkten PKW
Rade. 85 Einsatzkräfte aus fünf freiwilligen Feuerwehren und die Einsatztaucher des DLRG waren in der Nacht zum Sonntag knapp vier Stunden im Einsatz, um ein im Nord-Ostsee-Kanal versunkenes Auto zu bergen. Die Gefahr, dass sich darin noch Personen befinden könnten, löste den Großeinsatz aus.

Bergungsarbeiten. Foto: KFV Rendsburg-Eckernförde
Als das Auto wieder an Land war, stellte man fest, dass der Wagen leer war. Außerdem wiesen Spuren darauf hin, dass der VW-Passat kurzgeschlossen und damit wohl unrechtmäßig entwendet sein dürfte.
Um 21:38 Uhr war es mit der Samstagabendruhe für die Feuerwehrleute in Rade / R., Rendsburg und Borgstedt vorbei. Zeugen meldeten, dass soeben ein Auto am südlichen Wirtschaftsweg direkt unterhalb der Rader Hochbrücke im Kanal versunken sei.
Unklar war, ob sich noch Personen in dem VW-Passat befunden haben. Die Feuerwehren forderten daraufhin sofort Unterstützung von Tauchern an. Die Freiwillige Feuerwehr Eckernförde entsendete ihre Tauchergruppe ebenso wie die DLRG aus Rendsburg ihre Einsatztaucher.
Die Kanalschifffahrt wurde langsam halbseitig an der Unglücksstelle vorbeigeführt. Das Mehrzweckboot der Feuerwehr Borgstedt ging ebenso in Stellung wie die "Florian" der Freiwilligen Feuerwehr Rendsburg und sicherte die Untergangsstelle ab. Den Tauchern gelang es schnell, den PKW an der Kanalböschung zu orten. Dort lag er in rund zehn Meter Tiefe und ließ sich nicht öffnen. Aufgrund der schlechten Sicht, die nur wenige Zentimeter betrug, war auch nicht erkennbar, ob Menschen in dem Wagen saßen.
Mittlerweile war auch der Löschzug Gefahrgut des Kreises vor Ort, um eventuell austretende Kraftstoffe aufnehmen zu können. Die Taucher befestigten an dem Auto zwei aufblasbare Ballons, die jeweils 500 Kilogramm im Wasser heben können. Als der Wagen dicht unter der Wasseroberfläche schwebte, wurde versucht, ihn mit der Seilwinde des Rüstwagens an Land zu ziehen. Das misslang jedoch aufgrund der steilen Böschung, wo der VW sich immer wieder in den schweren Befestigungssteinen verhakte. Schließlich wurde die Drehleiter der Rendsburger Wehr nachgefordert, deren eingebauter Kran den Wagen an Land heben sollte. Das gelang mit großer Anstrengung, da der Wagen außerhalb der regulären Reichweite des Kranes lag und zudem mit Wasser gefüllt sehr schwer war.
Nach knapp dreieinhalb Stunden stand der Passat aber wieder an Land - leer und anscheinend kurzgeschlossen, wie die Beamten der Wasserschutzpolizei und der Schutzpolizei schnell erkannten. Damit liegt die Vermutung nahe, dass hier ein Beutestück von Dieben entsorgt wurde.
Unverständnis bei den durchweg ehrenamtlichen Einsatzkräften: Nicht nur der vermeintliche Autodiebstahl ist somit als verwerfliche Tat anzusehen, sondern auch die Art der Entsorgung, die allein 85 Kräfte der Feuerwehren Rade, Rendsburg, Eckernförde, Borgstedt und des LZG sowie der DLRG-Taucher gebunden hat. Die Freiwilligen waren mit 13 Fahrzeugen und zwei Booten im Einsatz. Gegen 1:30 Uhr war der Einsatz beendet.
Geschrieben von Stefan C. um 13:40 |Permanenter Link | | Kommentare (0) | TrackBack
Australien: Spektakuläres Zugunglück
Am Donnerstag ereignete sich nahe Lismore, 170 km von Melbourne entfernt, ein spektakuläres Zugunglück. Ein Lastwagen und ein Güterzug kollidierten. Dabei entgleisten 40 Wagons und 91 Conatiner wurden beschädigt. Der Lastwagenfahrer kam bei dem Unfall vermutlich ums Leben, konnte bisher aber nicht gefunden werden.
Der Unfall ereignete sich, als der Lastwagen beim Überqueren eines unbeschrankten Bahnübergangs den Güterzug streifte. Die Aufräumarbeiten wurden durch das Nichauffinden des Latwagenfahrers und das Ausmas der Schäden erschwert. "A lot of the train equipment has been interlocked so they really need to maintain safety for our rescue workers," sagte die Sprecherin Marie Festa.
Die Zu
