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26.04.06

Retter stehen vor Festung

Weil er sein trautes Heim zu einer Festung ausgebaut hatte, konnte einem 84-jährigen selbst die mit schwerstem Rettungsgerät anrückende Feuerwehr erst in allerletzter Sekunde helfen.

Mit eisernen Gittern vor den Fenstern und stabilen Schlössern an den Türen. Seine Einbauten zum Schutz vor ungebetenen Gästen aber hätte der alte Herr in der Nacht zu gestern beinahe mit dem Leben bezahlt.

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Weil selbst die mit schwerem Gerät zum Aufbruch von Fenstern und Türen ausgerüstete Feuerwehr zunächst nicht in die verrauchten Räume mit dem lebensgefährlich verletzten Senior vordringen konnte. So sehr hatte sich der 84-Jährige hinter Eisen und Stahl verschanzt. [...]

Die Wehrmänner schleppten ihre Werkzeuge und Geräte deshalb zu Fuß zum Einsatzort. Und standen an dem stark gesicherten Gebäude vor verrammelten Läden. Erst nachdem sie einen der vergitterten Fensterrahmen aufgebohrt, zerbrochen und komplett aus der Mauer gehoben hatten, konnten sie in die verrauchten Räume eindringen.

Quelle: Remscheider General Anzeiger

Geschrieben von Stefan C. um 26.04.06 14:18

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Kommentare

Ein Einbrecher kommt so oder so rein. Für mich ist es die Horrorvorstellung schlecht hin, vielleicht schwer verletzt in der Wohnung zu liegen und keiner kann schnell helfen weil meine Tür zigfach veriegelt ist und wie im Artikel alles zu ner Festung ausgebaut ist. Schliesslich wird man damit nicht nur vor Einbrechern geschützt sondern auch vor schneller Hilfe. Ganz davon abgesehen entsteht dann auch noch enormer Sachschaden. Der Begriff Sicherheit ist also von zwei Seiten zu beleuchten.

Geschrieben von: Thomas Lampert um 29.04.06 08:34

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