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21.03.06
Artikel zu TRIANGEL in Berlin
Vor Kurzem fand in Berlin eine Katastrophenschutzübung statt, genannt TRIANGEL. Geübt wurden drei auftretende, voneinander unabhängige Großschadenslagen. Die Übung an einer dieser Lagen musste abgebrochen werden, nachdem man durch Temperaturen unter dem Gefrierpunkt um die Gesundheit der Verletztendarsteller Sorge tragen musste. Diese wurden teils sehr spät, teils gar nicht und fast durchwegs falsch behandelt.
Ich finde das Zusammenkommen von drei derartigen Großereignissen höchst unwahrscheinlich und deshalb unrealistisch, aber vermutlich wollten die Berliner Behörder ihre Fähigkeit austesten, mit so etwas umzugehen. Erfahrungsgemäß geht bei fast jeder Übung, ob klein oder groß, etwas schief. Das ist auch ein Ziel: zusätzlich zur Routine auch herausfinden, wo die Schwachstellen sind. Dies dürfte den Berlinern ganz gut gelungen sein; auch wenn ein Abbruch nicht als zufrieden stellend betrachtet werden kann, ist der Lerneffekt bestimmt sehr hoch.
Nachzulesen in einem Artikel in Telepolis namens "Das Gesundbrunnen-Massaker". Meiner Meinung nach mit Blick auf den vorhergehenden Absatz zu kurzsichtig geschrieben, jedoch ist dort eine saubere Auflistung der Mängel und ein Fülle von weiterführenden Links zu finden.
Geschrieben von Irakli um 21.03.06 12:08
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