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30.11.05
Bildtitel gesucht
Florian (FF Altenbrak) schickt dieses Bild, aufgenommen während einer verregneten Übung der JF, und würde sich über passende Bildtitel oder Sprechblasen freuen. Dann mal los mit der Kreativität.
Sowas wie "Kontaktlinsenträger nach einer Wasserschlacht" :)
Geschrieben von Irakli um 16:18 | Permanenter Link | Kommentare (4) | TrackBack
Die Feuerwehr in den Nachrichten
Gerade hatte ich etwas über das Virtuelle Feuerwehr-Internet-TV geschrieben, da fällt mir doch in den Yahoo-News zu einem Großbrand in der Nähe von Offenburg/Straßburg etwas auf.
Ich lese die ddp-Meldung und schaue mir das daneben stehende Bild genauer an. Ich stutze zunächst. Also vergrößere ich das Bild.

Fällt euch was auf? (Zumindest den südbadischen Lesern unter uns, sofern es solche gibt).
Das Foto stammt weder von einer der Feuerwehren aus der Region Offenburg (das liegt 50km nördlich von Freiburg), noch von dem Großbrand, über den berichtet wird.
Der "Experte" (wie liebe ich dieses Wort) erkennt, dass es sich bei der Uniform des abgebildeten FAs um eine Uniform der Berliner Feuerwehr handelt. Ebenso wie der Fahrzeugaufbau eindeutig als berlinerisch zu identifizieren ist. In BaWü tragen wir nämliche diese komischen orangefarbenen Jacken. Schwarze Nomex-Jacken gibt es wenn überhaupt nur bei den HAs oder BFs.
Für die interessierten Experten habe ich hier ein paar Links zu dem Großfeuer zusammengesucht:
Geschrieben von Stefan C. um 12:41 | Permanenter Link | Kommentare (1) | TrackBack
Virtuelles Feuerwehr-Internet-TV
Auch Feuerwehren brauchen Öffentlichkeitsarbeit, darüber besteht Einigkeit. Irakli hatte vor kurzem schon über ein Konzept der Kameraden aus Mühldorf am Inn berichtet.
Ich bin beim Stöbern im Netz über einen Presserbericht im "Marktplatz Oberbayern" über Feuerwehr-Einsätze im Internet-TV gestoßen.
Unter der Adresse http://www.feuer-tv.de/ entsteht ein Portal, dass aktiv Jugendliche ansprechen soll sich bei der Feuerwehr zu engagieren. Statt Text gibt es dort Videos zu sehen. Hintergrund ist der Umstand, dass die Feuerwehr im Fernsehen kaum zu sehen ist.
Von der Idee her finde ich das zunächst mal kein schlechtes Konzept. Ich warte aber erst einmal ab, da die Seite bei mir leider überhaupt nicht funktioniert hat.

Was haltet ihr davon?
Geschrieben von Stefan C. um 11:11 | Permanenter Link | Kommentare (11) | TrackBack
Ich und die Feuerwehr
Zugegeben, zur Zeit schaue ich etwas neidisch auf Irakli, der regelmäßig etwas über oder aus seiner Wehr hier im Blog berichten kann.
Mir ist das schwer möglich, fernab der Heimat. Das aktive "Feuerwehrleben" fehlt auch irgendwie. Na ja, bald geht es auf eine Stippvisite in die Heimat und dann hoffe ich mal direkt aus meiner Wehr berichten zu können.
Bis dahin muss ich mich wohl mit dem Betrachten von Feuerwehrwebsites begnügen.
Geschrieben von Stefan C. um 11:06 | Permanenter Link | Kommentare (0) | TrackBack
Maskottchen?
Auch schon unseren Bernd im TLF gesehen? Nachdem bei der Frage nach Bildern von der URL am Fahrzeug so viele Beispiele eingegangen sind, die gleiche Frage: Habt ihr Maskottchen im oder am Fahrzeug? Wenn ja, welche? Bild dazu wäre klasse, einfach an irakli (at) feuerwehr-weblog.de schicken.
Geschrieben von Irakli um 10:37 | Permanenter Link | Kommentare (0) | TrackBack
Knappe Sache
Dieser LKW-Fahrer war entweder der coolste Mensch der Welt, oder er wusste schlichtweg nicht, wie knapp seine Beladung an der Tunneldecke war, siehe drittes Auto von hinten. Die Dame im Beetle dahinter darf eines ihrer neun Leben abhaken.
Leider ein bisschen zu spät aufgenommen, aber immerhin.
Gleich anschliessend das Planspiel: der LKW räumt sein Oberdeck, die Ladung begräbt das Auto dahinter unter sich, Du sitzt zu zweit in einem TLF16/25 nach Norm. Was tust?
Das Planspiel ist übrigens nicht ganz weit her geholt, auch wenn es ein unwahrscheinliches Szenario ist. Es kann überhaupt nicht schaden, (fast) jederzeit bereit zu sein, Eigenfeststellungen, ob VU, Brand oder Person in Not sind ja keine Seltenheit.
Geschrieben von Irakli um 10:21 | Permanenter Link | Kommentare (2) | TrackBack
Offtopic: Fussballzauber
Richtiger Websitebetrieb schliesst auch den Blick in die Referrer-Liste mit ein, also um zu erfahren wer so alles verlinkt. Das ist Neudeutsch für "Hotlink mit Verweis auf meine Website".
Einer dieser Referrer ist der Fussballzauber(er), der die genauen Gründe angibt warum Deutschland nächstes Jahr bei der Fussball-WM nicht Weltmeister wird. Als nächsten Post wünsche ich mir eine Prognose, wer es denn werden könnte, gell?
Jetzt wo die Dänen nicht mitspielen (argh) kann ich auch an der Seitenlinie stehen und wunderbar polemisieren während ich meine Trinidad & Tobago-Fahne schwenke. Die anderen (also ihr) könnt das Thema gerne beim Fussballzauber(er) weiter diskutieren.
Ganz davon abgesehen hat die WM für uns als Münchner Feuerwehr ziemliche Konsequenzen, wie ja schon zu sehen war.
Geschrieben von Irakli um 09:48 | Permanenter Link | Kommentare (0) | TrackBack
29.11.05
"Allianz für die freiwilligen Helfer"
Der ORF berichtet auf seiner Webseite über die "Allianz für die freiwilligen Helfer", die sich gegen arbeitsrechtliche Benachteiligung ehrenamtlicher Helfer wendet.
Ich kommentiere die angesprochene Problematik mal nicht weiter!
Geschrieben von Stefan C. um 15:55 | Permanenter Link | Kommentare (0) | TrackBack
Beherztes Eingreifen
Alle Welt - wie auch ich ;-) - "beschwert" sich darüber, dass zivilgesellschaftliches Engagement und die gegenseitige Hilfsbereitschaft immer mehr nachlässt.
Dass es auch anders sein kann, darüber berichtet LVZ-Online. Zwei Mädchen griffen beherzt ein und retteten zwei Kleinkinder noch vor Eintreffen der Feuerwehr aus den Flammen.
Ich will jetzt nicht fordern, dass man sein Leben immer riskieren soll, aber auch mit weit weniger Risiko können normale Menschen (wenn man so will: Zivilisten) andere, in Notlage geratenen Mitbürgern helfen. Anders formuliert: Plädoyer für eine verantwortungsvolle Zivilgesellschaft!
Geschrieben von Stefan C. um 15:44 | Permanenter Link | Kommentare (0) | TrackBack
Barrierefreiheit?
Sven hat das Thema Barrierefreiheit bei Feuerwehr-Websites angesprochen. Ich will überhaupt nicht in Abrede stellen, dass das eine gute Sache ist. Und dass Internetauftritte von öffentlichen Stellen diesen Anforderungen entsprechen sollten, ist auch gut, wenn auch nicht wirtschaftlich (darum geht's aber nicht).
Ich habe zwar keine Zahlen, aber ich vermute dass 9 von 10 Feuerwehr-Websites in Deutschland von enthusiastischen Bastlern erstellt werden. Ich selber bin auch so einer - ich habe mein Geld als Manager von Web-Großprojekten verdient, aber alles HTML habe ich mir selbst beigebracht.
Wenn ich von mir ausgehe, dann ist das Thema Barrierefreiheit rein aus technischer Sicht kein einfaches, und scheinbar unwichtiges, fällt also hinten runter.
Ich komme noch aus dem Tabellenzeitalter, css - die Grundlage der Barrierefreiheit - finde ich zwar schön flexibel, aber ich muss mich immer noch extrem reinlesen. Und wenn das bei mir schon so ein Problem ist, dann dürfte dieses beim reinen "Hobbyisten" (nicht bös gemeint) noch schwerer sein.
Aus diesem Grund ist es wichtiger, überhaupt einen Auftritt zu haben. Wenn man das Thema Barrierefreiheit mit reinnimmt, dann um so schöner.
Wollte man aber diesen Standard auch eine privaten, vom Verein oder von der Feuerwehr (nicht der Gemeinde!) getragenen Website aufoktroyieren, dann kämen sehr grosse Probleme auf uns zu.
Mehr zum Thema Barrierefreiheit gibt's bei Wikipedia. Eure Meinungen dazu würde mich sehr interessieren.
Technorati Tags: feuerwehr, barrierefreiheit
Geschrieben von Irakli um 12:51 | Permanenter Link | Kommentare (7) | TrackBack
Blog Policy
Kurzer Zwischeneinwurf. Das Feuerwehr Weblog hat zwar keine offizielle Policy (Verhaltensrichtlinien etc.), weil ich davon ausgehe, dass Vernunft die Welt regiert. Das sollte auch so bleiben, deshalb an dieser Stelle nur ein kleiner Hinweis für zwei Lesergruppen (ihr wisst wer ihr seid): Spammer und Polemiker.
Für beide gilt: ich nehme mir das Recht, die Kommentare bei Bedarf zu moderieren. Es ist - gottseidank! - nicht oft, dass ich eingreifen muss. Dies ist bei unerlaubter Werbung (Spam) der Fall, hier zieht jedoch mein prima Spamfilter. Was auch überhaupt nicht geht, ist das Schlechtmachen von anderen, am Besten auch noch anonym. Wenn schon Kritik, dann bitte fundiert und belegbar.
Ist doch ganz einfach.
Geschrieben von Irakli um 12:16 | Permanenter Link | Kommentare (0) | TrackBack
Münsterland + eBay.
Wetten, dieser Link ist bei Besuchern aus dem Münsterland - insofern sie über Elektrizität verfügen - ziemlich beliebt?
Geschrieben von Irakli um 10:38 | Permanenter Link | Kommentare (2) | TrackBack
Informationsflut: Fotos.
Übernächste Woche haben wir Weihnachtsfeier, und da sollen auch Fotos vom letzten Jahr gezeigt werden. Heuer keine leichte Aufgabe.
Nun ist spätestens dieses Jahr bei fast jeder Veranstaltung mindestens eine Digitalkamera dabei, auch kommen Fotos von Kollegen hinzu die gerade anwesend waren. Gebündelt werden die Fotos im feuerwehreigenen PC, der auch einen Kartenleser hat.
Eine Sache hat sich schnell herausgestellt, man braucht eine Ordnerstruktur. Bei uns ist das Jahr (2005) und dann monat_anlass (10_uebung), so findet man sich schnell zurecht.
Trotzdem kommen so tausende von Fotos zusammen, und daraus ein geeignetes Potpourri herauszusuchen ist wahrlich keine leichte Aufgabe. Aber lieber so rum als zu wenige haben...
Geschrieben von Irakli um 10:02 | Permanenter Link | Kommentare (0) | TrackBack
28.11.05
наша пожарная машина
прочитайте более o наша пожарная машина здес!
Geschrieben von Irakli um 13:49 | Permanenter Link | Kommentare (7) | TrackBack
Das Wesen einer Freiwilligen Feuerwehr
Die Freiwillige Feuerwehr ist freiwillig, das sagt ihr Name, aber diese Freiwilligkeit ist kein Freibrief zum "Blaumachen" bei angeordnetem Dienst! Auf der einen Seite klagen Kommandanten, dass Ihnen der Nachwuchs fehlt, auf der anderen Seite scheint es Kameraden zu geben, die die Freiwilligkeit zu wörtlich nehmen.
Oder ist das alles nur eine Frage der Perspektive?
Beim Stöbern im Internet, bin ich auf einen Presseartikel in der PNP gestoßen, indem ein Kommandant Dinge ausspricht, die wohl jeder von uns schon einmal erlebt hat.
Zum Inhalt: Die Teilnahme an Übungs-/Ausbildungsveranstaltungen geht zurück. Der Kommandant sieht damit den Wissensstand der FAs in Gefahr. Denn wer sich in der Probe nicht mit der Technik/Taktik vertraut macht, kann diese im Ernstfall auch nicht anwenden.
Die Gründe für das vermehrte Fernbleiben sieht der Kommandant weniger in mangelnder Motivation, sondern in arbeitsplatzbedingten Restriktionen.
Die Wahl zwischen "Arbeitsplatz" und "Feuerwehr" ist nicht einfach und lässt sich mittlerweile kaum mehr vereinbaren. Neben dem fehlenden Nachwuchs eines der Probleme, die das Freiwilligenwesen gefährden. Ich sehe keinen überzeugenden Ausweg aus diesem Dilemma, denn im Zweifel geht der Arbeitsplatz nun mal vor, denn von irgendwas muss man ja leben!
Ich erinnere mich in einem Vorstellungsgespräch, als die Sache mit der Freistellung/Ersatzdienst zum Gespräch kam, sinngemäß gesagt bekommen zu haben, dass es ja wohl eine BF gebe und damit sei eine FF (bzw. das Engagement für diese) fast überflüssig. Und wenn was passiere, dann sei das nicht das Problem des Unternehmens. Hart, oder? Aber sicherlich keine Ausnahme!
Muss erst ein Unglück passieren, bei dem die Feuerwehr nicht oder nur sehr spät kommen konnte, bis sowohl Teile der Bevölkerung, aber auch einige Arbeitgeber begreifen, dass ein Engagement in der FF wichtig ist? Klar, nicht jeder kann von seinem Arbeitsplatz einfach so weggehen, das weiß ich auch, aber ist der Schutz der Allgemeinheit nicht wichtiger als das finanzielle Wohl eines Einzelnen (Firma)?
Geschrieben von Stefan C. um 12:22 | Permanenter Link | Kommentare (2) | TrackBack
Eine neue Webseite entsteht (2)
Am Freitag hatte ich über meine Pläne eines Webseiten-Relaunches berichtet. Hier nun mein erster Designvorschlag für die Webseite meiner Abteilung.

Über diesen Link gelangt man zur Vollansicht des Screenshots (JPG, 486 KB, 1024x768).
Die ersten Umsetzungsversuche meiner Skizzen waren alles andere als überzeugend. Insbesondere die Auswahl der Farben und die Auswahl geeigneter Fotos machten (und machen) mir Kopfzerbrechen.
Insbesondere die Header-Grafik musste ich anders gestalten, als ich mir dies vorgestellt hatte. Ursprünglich wollte ich in diesem Bereich ein feuerwehrspezifisches Motiv und dann nur noch den Titelschriftzug. Mangels geeigneter Motive, fiel diese Variante aus. Die zweite Idee war nun vier Fotos zu nehmen, die die vier Aufgaben der Feuerwehr (Löschen, Bergen, Retten, Schützen) symbolisieren. Auch das erwies sich als nicht durchführbar, da auch hier geeignete Fotomotive fehlen.
Bis mir was besseres einfällt habe ich mich nun dafür entscheiden, einfach die vier oder fünf besten Fotos zu nehmen, entsprechend zuzuschneiden und in den Headteil einzubauen.
Auch die Aufteilung der Teaser-Boxen gefällt mir im Moment noch nicht so recht.
Ich freue mich auf kritische Anregungen. Benutzt einfach die Kommentarfunktion!
To be continued ....
Geschrieben von Stefan C. um 11:36 | Permanenter Link | Kommentare (6) | TrackBack
Berechtigte Sorge?
Muss man sich hier Sorgen machen? Diese Feuerwehrhose besteht zwar aus 50% Nomex, in den Trockner darf sie aber nicht.
Geschrieben von Irakli um 09:50 | Permanenter Link | Kommentare (0) | TrackBack
27.11.05
Wir in den Medien.
Super! Einsatz-netz berichtet über uns, gleich als Surftipp auf Seite 2. Danke für den Tipp an Carsten / FF Rodheim. Und ein dickes willkommen an die neuen Leser, die uns so gefunden haben!
Geschrieben von Irakli um 13:10 | Permanenter Link | Kommentare (0) | TrackBack
25.11.05
Neue Technologien = Mehr Unfälle
Wenn man nach dem hier (wmv, 70mb) geht, dann führen die ganzen neuartigen elektronischen Helfer im Auto - in diesem Fall ein im-Nebel-Auffahrunfallmelder - zu mehr Einsätzen. Weil diese Helfer zuerst in dicke Schlitten verbaut werden, und sich deren Fahren blind darauf vertrauen, dass sie funktionieren, gibt's halt mehr zusammengestauchte Vordermänner.
Und wenn's den Fahrer der neuen S-Klasse doch erwischt, gibt's für uns praktischerweise schon die Schnittmarken an den Säulen.
Schwer zu verdauen, das Ganze. Unbedingt angucken.
Geschrieben von Irakli um 14:31 | Permanenter Link | Kommentare (5) | TrackBack
Eine neue Webseite entsteht
Eine Feuerwehr-Webseite ist, egal ob offiziell oder privat, die Visitenkarte einer Wehr und für Öfka mittlerweile unverzichtbar. Mehrfach schon hat Irakli über Sünden des Webdesings gebloggt.
Ich stehe nun vor der Aufgabe den Internetauftritt meiner Abteilung neu zu konzipieren. Vorgenommen habe ich mir das schon längere Zeit, aber außer “Flickschusterei” und vieler Notizen auf Papier, war bisher nichts geschehen.
Ich werde hier im Blog versuchen die Planung und Umsetzung mit allen hoffentlich niemals eintretenden Rückschlägen nachzuzeichen.
Hier mal der optische Werdegang der Site, die am 20. April 2004 das Licht der Online-Welt erblickte. (Die ursprüngliche Version, die ich der Abteilung vor dem Release vorgestellt hatte, ist mir leider bei einem Boot-Failure verloren gegangen). Rein optisch hat sich den letzten 1,5 Jahren einiges getan, doch habe ich immer nur ein bestehendes Design optimiert. Trotz farblicher Veränderungen blieb das Grundgerüst immer das gleiche.

Das Layout am 23. Mai 2004.

Das Layout am 22. Oktober 2004.

Das Layout am 30. April 2005.

Das Layout seit dem 3. Juli 2005.
Da es lediglich um den Relaunch einer bestehenden Webseite geht, ist die Frage des Content eher zweitranging, da dieser bis auf kleinere Veränderungen bestehen bleiben soll. Es geht um eine neue Optik, die sich vom alten Erscheinungsbild absetzen soll, sowie um eine verbesserte Usability. So sollen u.a. die nicht mehr zeitgemäßen Frames verschwinden. Auch soll durch den Einsatz eines Content-Management-Systems der Webmaster entlastet und der Zugang “freier Mitarbeiter” erleichtert werden. Der Einsatz einer serverseitigen Skriptsprache soll das alles erleichtern.
Der erste Schritt bei diesem Relaunch ist die Trennung vom bisherigen Konzept. Zugegeben, sich von Althergebrachtem zu lösen ist nicht leicht, aber notwendig. Ich habe zum Glück “nur” zwei Tage gebraucht, um zu der Erkenntnis zu gelangen, optisch etwas völlig neues zu wagen. Bis dato habe ich mit allen Tricks versucht das alte Design als Vorlage zu nehmen. Mit alles andere als zufriedenstellenden Ergebnissen.

Ein nicht zufriedenstellender Versuch.
Iraklis Vorschlag folgend sich an Webseiten von Unternehmen und nicht an anderen Feuerwehr-Seiten zu orientieren, habe ich mittlerweile drei “Vorbilder”. Zum einen handelt es sich dabei um die Seite von Airbus, zum anderen um die von Bosch sowie die des SWR. Alle drei Seiten haben Elemente, die ich beabsichtige in mein Design aufzunehmen.

Die Seite von Airbus

Die Seite von Bosch

Die Seite des SWR
Der zweite Schritt ist nun sich die Seite auf dem Papier grob aufzuzeichnen und sich dabei auch schon Gedanken über die Breite und farbliche Gestaltung der einzelnen Elemente zu machen. Maßgebend sind für mich die Horizontale mit 1024 Pixel (ich habe mich für eine Optimierung auf 1024x768 entschieden, darüber kann man streiten). Die linke Navigtaionsleite soll dabei weiterhin 150 Pixel umfassen, ebenso wie weiterhin die Farben #CC0000 und #000066 eine Rolle spielen sollen.
Hier eine meiner ersten Skizzen.
Obige Skizze mit dem Lineal nachgezeichnet und mit Abständen versehen.
Diese grafischen Spielchen sollten zunächts mal losgelöst von der technischen Machbarkeit erfolgen. Diese Phase kann man durchaus als grafisches Brainstorming bezeichnen.
Hat man nun eine oder mehrere Skizze(n) angefertigt, folgt Phase 3: Die grafische Umsetzung mit Hilfe eines Grafikprogramms. Ich mache dies bspw. mit Paint Shop Pro. Auf Basis meiner Skizzen fertige ich nun eine Art Screenshot an. Erst jetzt sieht man, ob die Elemente und die Farben harmonieren und die Abstände richtig gewählt wurden.
Phase Drei beginnt nun dieses Wochenende. Ich hoffe, ich kann diese Phase erfolgreich durchführen! Und das, wo ich doch gleich zwei Weihnachtsmärkte vor der Türe habe. Schwierig! ;-)
Geschrieben von Stefan C. um 12:51 | Permanenter Link | Kommentare (5) | TrackBack
Layoutvorschläge für Jahresberichte.
Hier sind noch ein Paar Entwürfe für die Umschlagseite Eurer Jahresberichte. Sie sollen als Inspiration (Gruss nach Monheim :) dienen und aufzeigen, dass man ein bisschen mehr machen kann als nur das eigene Wappen und den Namen in Arial völlig lustlos auf die Vorderseite zu knallen.
Zum Überlegen: DINA4 geht auch liegend!
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Geschrieben von Irakli um 11:41 | Permanenter Link | Kommentare (0) | TrackBack
24.11.05
Gemütlich

Quelle: Foto Bomberos.com
Man beachte bitte die Wärmebildkamera in der Hand des Kameraden ganz rechts im Bild. :-)
Geschrieben von Stefan C. um 13:05 | Permanenter Link | Kommentare (0) | TrackBack
URL am Fahrzeug: Dotzheim
Die Feuerwehr Dotzheim hat ihre URL am Fahrzeug:
Das Wählscheibentelefon finde ich interessant. spätestens in ein Paar Jahren kennt das keiner mehr :)
(Danke, Nils!)
Geschrieben von Irakli um 12:25 | Permanenter Link | Kommentare (1) | TrackBack
Gefahren an der Einsatzstelle
Beim Einsatz gestern Nacht mussten wir, um an die Brandstelle zu kommen, über das Nachbargrundstück gehen und über den Zaun steigen. Später stellte sich heraus, dass dieser ein Elektrozaun, bzw, mit elektrizititätsführenden Leitungen versehen war. Wir Städter kennen das eigentlich nur von der Kuhweide auf dem Land.
Nun war das ganze Gelände stromlos, also kein Problem, aber Glück gehabt! Mit so einer Vorrichtung kann man bei uns, einem gutbürgerlichen (oder so) Vorort nun wirklich nicht rechnen. Mit dem vereisten Teich dahinter schon eher... Man lernt eben nie aus.
Geschrieben von Irakli um 12:21 | Permanenter Link | Kommentare (0) | TrackBack
Ich war zuhause...
Gestern wieder wunderbar beobachtet, wie nach einem aufregendem Einsatz (Garagenbrand um 04:00) jedes einzelne Mitglied der Mannschaft Vergangenheitsbewältigung betreibt. Dabei wird nicht über die Erlebnisse am Einsatzort geredet, sondern wie man die Alarmierung wahrgenommen hat, welche Hindernisse auf dem Weg ins Gerätehaus zu bewältigen waren und - falls zutreffend - wie ärgerlich es ist, wenn man das letzte Fahrzeug verpasst.
Unter "Motivationsspritze" abgelegt :)
Geschrieben von Irakli um 12:15 | Permanenter Link | Kommentare (0) | TrackBack
23.11.05
Richtig aufgesetzt
Neulich bin ich an der Autobahn an diesem Fahrzeug vorbeigefahren und wurde an eine klasse Geschichte erinnert.
Doch um das richtig zu erzählen bedarf es eines kleinen Exkurses: Wer kennt die Szenen in amerikanischen Polizeifilmen nicht, wo die Cops im Zivilfahrzeug zum Einsatz gerufen werden, das Fenster runterkurbeln und die RKL (Rundumkennleuchte, um ganz korrekt zu bleiebn :) aufs Dach setzen?
Nun, wenn das Auto ein ganz übliches ist, ist es mit einem Fensterrahmen versehen. Und was passiert, wenn man die Tür aufmacht? Na? Richtig: man zieht sich die RKL (jaja) wunderbar auf den Hinterkopf, da die Tür ja am Kabel zieht.
Zurück zum Bild oben: Korrekt! Tür auf, RKL (oder modernes Pendant) aufs Dach, Tür zu. Peinliche bzw. lustige Szene am Einsatzort elegant vermieden.
Geschrieben von Irakli um 15:09 | Permanenter Link | Kommentare (1) | TrackBack
22.11.05
Ausbildung zum "Brandmeister"
Es ist der Traum vieler junger Männer, besonders derer, die in einer Freiwilligen Feuerwehr sind. Der Traum das "Hobby" zum Beruf zu machen. Für sehr viele endet dieser Traum meist schon an der fachlichen Qualifikation, denn deutsche Berufsfeuerwehren stellen für den mD hauptsächlich Bewerber mit handwerklichem Hintergrund ein.
Die BF Düsseldorf geht nun neue Wege. In einem Pilotprojekt wird nun der Ausbildungsberuf "Brandmeister" getestet.
Mehr dazu gibt es unter RP Online zu lesen.
Was haltet ihr davon? Hat dieses Modell Zukunft oder soll am mehr oder minder "ständischen" Modell festgehalten werden?
Geschrieben von Stefan C. um 14:17 | Permanenter Link | Kommentare (0) | TrackBack
Puh. Kitschiges Gedicht.
Ich kann Kitsch nicht besonders ab, und in diese Schublade fällt dieses Gedicht (Auszug):
Ich wünschte, du könntest in der Notaufnahme dabei sein, wenn der Arzt das hübsche 5 Jahre alte Mädchen für tot erklärt, nachdem ich es zuvor 25 Minuten lang versucht habe am Leben zu halten; sie wird nie zu ihrem ersten Date gehen können oder jemals wieder die Worte "Ich liebe dich, Mama" sagen können.
Starker Tobak. Aber nachdem ich schon bei dem "Stille Helfer"-Lied ordentlich daneben lag (viele Leute fanden es gut), hiermit also der Hinweis auf das Gedicht. Wer's mag... :)
Geschrieben von Irakli um 12:49 | Permanenter Link | Kommentare (1) | TrackBack
Du
Klasse: der Intro-Text auf der Homepage der Feuerwehr Uznach-Schmerikon, wo Marcel (feuerwehr-schweiz.ch) zu Hause ist:
Willkommen und ein kameradschaftliches Du
Frech wollen wir auf keinen Fall erscheinen, aber wir Feuerwehrleute sagen auf der ganzen Welt Du zueinander und deshalb sprechen wir unsere Besucher mit einem freundlichen und kameradschaftlichen Du an.
Ich als Däne kann nur sagen: gut! In Dänemark gibt's das "Sie" nur noch auf dem Papier, man duzt sich nur noch und das ist besser so. Davon wird der Respekt auch nicht weniger. Heisses Thema, ich weiss :)
Übrigens ist auf Feuerwehr-Schweiz auch der Untersuchungsbericht zum katastrophalen Tiefgaragenbrand in Gretzenbach zu finden, bei dem sieben Feuerwehrleute ums Leben kamen.
Geschrieben von Irakli um 11:30 | Permanenter Link | Kommentare (0) | TrackBack
21.11.05
URL am Fahrzeug: FF München
Welch Überraschung! Die FF München (in der ich bin...) hat einen flotten Mini für die Jugendarbeit bekommen, auf dem auch die URL der nagelneuen Website aufgebracht ist:
Vielleicht das eine oder andere Wort zur Website: Die FF München ist - wie bei den meisten anderen Großstadtfeuerwehren die ich kenne - kein "monolith" sondern eher eine Gesamtheit von vielen einzelnen Feuerwehren. Als normaler Aktiver ist man eher seiner Feuerwehr, also Stadteilfeuerwehr verbunden als der gesamten FF.
Das mag sicherlich erklären, warum eine recht statische Website daraus geworden ist. Ich glaube nicht, dass es einfach ist eine Riesenmenge an begeisterungsfähigen Mitarbeitern zu finden, wenn es schon an der eigenen Homepage hapert. Deshalb ein Lob an die Mitwirkenden.
In vielen Punkten ist die Site verbesserungswürdig, aber Aktualität holt man sich eher bei der Pressestelle der BF (hoffentlich auch bald mit verlinkbaren Einsatzberichten) oder bei den Websites der einzelnen Ortsfeuerwehren.
Nett finde ich den Gedanken, die Feuerwehr aus menschlicher Sicht - bzw. aus der Sicht der Menschen darzustellen, die dort tätig sind. Weniger gut finde ich das Flash-Intro, aber in dieser Hinsicht bin ich Fundamentalist. Wesentlich besser ist da die von Matthias Wolf erstellte Wärmebildkamera-Animation. Super!
Aber bevor ich zu weit aushole, sollte ich im eigenen Haus kehren, einer der nächsten Projekte ist unsere eigene Website wesentlich dynamischer zu machen.
Noch ein Tipp zum Mini: ein begleitender Blog wäre der absolute Hit. Einfach bei einem der bestehenden Anbieter einrichten, ist kein Aufwand.
Geschrieben von Irakli um 11:29 | Permanenter Link | Kommentare (4) | TrackBack
Italienische Leitern: Schema
Alessandro war so nett, und hat eine Beschreibung des Steckleiter-in-enge-Lagen-Aufbauschemas geschickt. Das Ganze sieht dann so aus:
Eins: Fuß gegen die Wand, drücken
Zwei: Leiter weg von der Wand
Drei: Leiter oben einstülpen
Vier: Runter und einhaken
Dazu Alessandro:
Italian ladder is a tool for psichological training: It helps you to
take confidence with dangerous situations.
Die Leiter auf Italienisch ist auch psychologisches Training: Es soll helfen, in gefährlichen Situationen das Selbstvertrauen zu behalten.
Was die Sprungübungen angeht (siehe Artikel hier oder Bild hier), der Sprungretter ist nicht briefmarkenklein wie bei uns üblich, sondern fast schon eine Hüpfburg:
Ändert nichts daran, dass schon einiges dazugehört dort reinzuhüpfen und 10 Punkte in der B-Note zu kassieren.
Alessandros komplette Feuerwehr-Bidlersammlung gibt's hier zu sehen (sehr, sehr lohnenswert). Ach, und diese Übung hier sollte ins Pflichtprogramm der Ausbildung aufgenommen werden.
Geschrieben von Irakli um 11:15 | Permanenter Link | Kommentare (1) | TrackBack
20.11.05
Jetzt Geht's Los!
Ohne Worte
Geschrieben von Irakli um 10:52 | Permanenter Link | Kommentare (5) | TrackBack
IN - ImNotfall: Liste der Tastensperren
Beim IN-Projekt bei trnd gibt's jetzt eine Liste der Tastensperren für gängige Handys zum herunterladen (pdf, 57kb), ausdrucken und ins Fahrzeug legen. Ich würde mich freuen, wenn ihr schauen könntet ob Euer Handy dabei ist. Wenn nicht, dann könnt ihr schnell das Modell und die Kombination dort in den Kommentaren hinterlassen. Danke!
Geschrieben von Irakli um 10:43 | Permanenter Link | Kommentare (0) | TrackBack
18.11.05
Playmobil-Feuerwehr
Auch in Playmobil-City geht es heiß her. Der Playmobil-Löschzug hat schwer zu tun:
*Bild gelöscht am 22.06.08 IW*
Gefunden in der Fotocommunity Weitere Bilder zu diesem "Einsatz" gibt es hier und hier und hier.
Das erinnert mich an die Zeiten, wo ich Lego-Feuerwehr gespielt habe und versehentlich meine Lego-Bausteine abgefackelt habe. ;-)
Geschrieben von Stefan C. um 11:50 | Permanenter Link | Kommentare (2) | TrackBack
Neues römisches Feuerwehrfahrzeug
Ein großer deutscher Automobil- und Nutzfahrzeugehersteller hat dem Vatikan ein neues Löschfahrzeug zur Verfügung gestellt. (Hier geht's zur Meldung).
Weiß jemand von euch genaueres? Ich hab gestern stundelang gesucht, aber weder ein Bild des neuen, noch der anderen römischen Feuerwehrfahrzeuge gefunden.
Außer einem Abstract in der Brandwacht habe ich im Netz keine weiteren Informationen über die Vatikan Feuerwehr gefunden. Wißt ihr vielleicht mehr?
Geschrieben von Stefan C. um 11:12 | Permanenter Link | Kommentare (2) | TrackBack
17.11.05
Krasse Italiener
Flickr-Mitglied alecani, mit richtigem Namen Alessandro, ist Feuerwehrmann in Cagliari / Sardinien. Von ihm kommen alle Nase lang extrem beeindruckende Fotos. Nicht nur sind diese aus kreativer Sicht hervorragend, sondern sie ermöglichen auch einen prima Einblick in die Arbeit der Kollegen dort. Darunter tauchen Bilder auf, die Übungen zeigen um die ich die Kollegen keinesfalls beneide. Von wegen Helden gäbe es nur in den USA. Alessandro war so freundlich und beschreibt die Bilder:
[link]
Dazu schreibt Alessandro:
The ladders (italian ladder) are four ladders made of wood. we use it for raise up in places in which we cannot arrive with mechanical car ladders (for example, very small streets, or internal building places). We mount them using 4 firemen team: two put them bodies to support the base ladder, one give the other pieces and one raise up and mount the pieces. It is the best training exercise for italian firemen. During the fireman's school we arrive to mount and take apart it in less than 90 seconds. The Italian ladder is 12,5 meters high. Each piece weight is about 15-18 kilograms.
Grob übersetzt
Italienische Leitern sind vierteilig uns aus Holz. Wir benutzen sie dort, wo eine Drehleiter wegen der Enge nicht aufzustellen ist, zB kleine Strassen und innerhabl von Gebäuden. Wir stellen die Leitern zu viert auf: zwei Mann stützen die Leiter an der Basis mit ihrem Körper, einer reicht die teile weiter und einer klettert nach oben und stülpt die Teile auf. Es ist die beste Übung für italienische Feuerwehrleute. An der Feuerwehrschule können wir sie in 90 Sekunden auf- und wieder abbauen. Die Italienische Leiter ist 12,5 Meter hoch. Jedes Stück wiegt 15-18 Kilo.
[link]
in this photo a fireman is jumping over a big inflatable
pillow. Our jumpers jump from the 2nd, 3rd and 4th floor.
Auf diesem Bild springt ein Feuerwehrmann über ein grosses aufblasbares Kissen [Sprungretter?]. Unsere Leute springen vom zweiten, dritten und vierten Stock.
Ich bin baff. Vielleicht kann ich auch in Erfahrung bringen, warum die Leitern nicht einfach unterbaut werden, wie bei uns?
Diese beiden Bilder gehören zu einer ganzen Serie, die hier anfängt.
Geschrieben von Irakli um 17:12 | Permanenter Link | Kommentare (1) | TrackBack
Comic-Strip zum Verhalten bei Bränden
Die Berliner Feuerwehr hat ein neues Feld in der Brandschutzaufklärung betreten. Okey, so ganz neu ist es nicht. Aber Comic-Strips sind über Sprachgrenzen hinweg verständlich.
Die Comic-Strips sehen so (PDF) aus.
Hat jemand von euch schon was ähnliches gemacht? Welche Erfahrungen hab ihr gesammelt?
Geschrieben von Stefan C. um 15:24 | Permanenter Link | Kommentare (1) | TrackBack
Wer kennt dieses Verkehrszeichen?
Unser Gerätehaus liegt an einer vierspurigen Bundesstrasse mit einem Grünstreifen in der Mitte. Wollen wir nach links rausfahren, müssen wir über diesen Grünstreifen.
Extra für uns gibt's also abgesenkte Bordsteine sowie "löchrige" Betonplatten (für's Gras) als Untergrundbefestigung. Und auf jeder Strassenseite am Grünstreifen folgendes Verkehrsschild:
Dieses Schild steht vermutlich seitdem das Gerätehaus gebaut wurde (frühe 70er) dort. Plötzlich - nach 30 Jahren - entbrennt bei uns die Diskussion, was eigentlich mit "Notdienst" gemeint sei. Geht es um Fahrzeuge im Einsatz? Sind wir jederzeit ein Notdienst? Gilt das auch für Schlüssel- und Rohrverstopfungsnotdienste? (kleiner Scherz). Was ist überhaupt ein Notdienst?
Eigentlich müsste dort "Einsatzfahrzeuge" stehen, oder gilt das nur für die Polizei? Der lokale Kontaktbeamte der Pol konnte auf Anhieb auch nichts Schlüssiges erzählen, er forscht inzwischen nach.
Weiss von den Lesern jemand, was damit gemeint sein könnte, besser noch was das konkret (und rechtlich) auf sich hat?
Bahn frei...
Kleine Bemerkung am Rande: das Schöne am Winter ist der fehlende Laub an Bewuchs im Grünstreifen, jetzt sieht man auch den Gegenverkehr früh genug.
Geschrieben von Irakli um 10:45 | Permanenter Link | Kommentare (1) | TrackBack
16.11.05
Bilduntertitel gesucht

Quelle: Fotos Bomberos.com
Geschrieben von Stefan C. um 15:48 | Permanenter Link | Kommentare (4) | TrackBack
Das Ende einer Einsatzfahrt ...
... bezeichnet diesmal keinen Unfall.
Es begab sich eines nicht ganz so schönen Tages im Dezember 2004, dass der KdoW (=Kommandowagen) des StBM (=Stadtbrandmeister) seinen Dienst versagte. Wer nun aber denkt, die Feuerwehr vertickt das Ding bei eBay oder verschrottet es, der liegt falsch!
Obwohl das Wort "verschrotten" stimmt schon, nur zerschnippelten wir den Opel Omega zuerst.
Hier die Fahndungsfotos:
Als das Auto dann zerlegt wurde, versagten leider die Batterien meiner Kamera!!!
Geschrieben von Stefan C. um 12:15 | Permanenter Link | Kommentare (0) | TrackBack
Das Feuerwehr-Kadett-Syndrom [UPDATE 17.11.]
Was könnte sich hinter dem "Feuerwehr-Kadett-Syndrom", in der Fachsprache auch FKS genannt, wohl verbergen? Der Kommentar von Ben zum Artikel patientengerechtes Retten brachte mich auf Idee mal etwas zu recherchieren.
Ben fragte, ob denn "eigentlich auch mal andre autos als E-Kadetts zerschnippelt [werden]? die scheinen wirklich das ideale TH Übungsobjekt zu sein, ich hab glaub ich noch nie ein andres auto dafür gesehn."
Ich habe mir also die Fotos unserer TH-Übungen angeschaut, sofern Fotos gemacht wurden. Es waren nicht nur E-Kadetts. Seht aber selbst:
Am 12. Juni 2003 war es ein VW Polo
Am 11. Februar 2004 war es ein Fahrzeug, dass ich nicht erkennen kann
Am 14. Februar 2004 war es ein Fiat UNO
Am 15. Februar 2004 war es ein Opel Kadett
Am 14. Februar 2005 war es ebenfalls ein Opel Kadett
und auch ein Opel Omega
Am 19. Februar 2005 war es wieder ein Opel Kadett
Am 20. Februar 2005 war es ein VW Polo
Schließlich zerlegten wir am 11. September 2005 abermals einen Kadett
Wer sich jetzt über die Häufung unserer TH-Übungen im Februar wundert, der schaut am Besten mal auf der Webseite der FF Tiengen warum das so ist. ;-)
Vielleicht noch ein Wort dazu, weshalb wir erst seit 2003 "Autos zerschnippeln". Ein Gutachten zur Kostenoptimierung bei der Feuerwehr hatte für uns zur Folge, dass wir in der AAO quasi als Rückfallebene bei VUs aufgenommen wurden. Da unser GH nur wenige hundert Meter von einer Autobahnanschlussstelle liegt, wurde unsere Wehr bzw. auch die Nachbarabteilung für diese Ausgabe ausgewählt. Wir erhielten dazu ein LF 16/12 und werden seitdem im patientengerechten Retten ausgebildet.
[UPDATE 17.11.2005]
Hier noch ein paar Bilder zum "UFO".
und
Geschrieben von Stefan C. um 11:35 | Permanenter Link | Kommentare (6) | TrackBack
15.11.05
Foto-Webinar: Neue Aufgabe
Im Foto-Webinar gibt's ab heute eine neue Aufgabe: Freestyle! Wer Interesse an Fotografie hat oder schönere Fahrzeugfotos machen möchte, unbedingt reinschauen. Wird sicher interessant.
Geschrieben von Irakli um 18:27 | Permanenter Link | Kommentare (0) | TrackBack
Jahresberichte: Layout
Das Ende des Jahres nähert sich rasant (so wie Nikolaus und Weihnachten auch...), es ist also wieder Jahresberichtsaison. In einer Reihe vom Postings werde ich meinen mitunter hoffentlich konstruktiven Senf dazugeben. Denn die meisten Jahresberichte sind unbrauchbar und wandern direkt in den Mülleimer.
Gleich am Anfang einen Input zum Layout. Layout ist wichtig! Der Druck soll keine Unsummen kosten, die Herstellungsmethode ist der Kopierer. Aber mit wenig Aufwand kann man etwas auf die Beine stellen, das um Meilen besser ist als nur Name der Wehr in gothischer Schrift und Wappen der Wehr.
Wer eine Website hat und den Bericht auch als pdf zum Download bereit halten möchte, der sollte primär in Farben arbeiten, am Bildschirm sieht's toll auch und in Schwarzweiss sollte man es lesen können. Worauf es ankommt ist Gestaltung, also Platzierung der Elemente und Schriftwahl. Hier also ein Beispiel als Inspiration:
Als PDF: die Umschlagseite (80kb), eine Inhaltsseite (800kb).
Ich bin ein Freund des Minimalismus, denn damit lässt sich sehr viel erreichen. Ich finde es schön, wenn eine Seite aufgeräumt ist. Zur Inhaltsseite noch der Hinweis, dass die Titel und die Inhalte in unterschiedliche Schriften gehalten sind. Der Textkörper ist eine Serifenschrift (Georgia), die anderen sind Abwandlungen einer Franklin.
Bei solchen simplizistischen Layouts kann man ruhig PowerPoint hernehmen und als PDF ausgeben. Wer kein Franklin und georgia hat, Arial und Times New Roman tun's auch.
Bitte nur kein Comic Sans :) Einen Artikel über Logotypografie habe ich auch schon mal geschrieben.
Fragen? Gerne über die Kommentarfunktion. Als nächstes Thema packe ich die Excel-Statistik-Graphen-Verbrechen an.
Geschrieben von Irakli um 15:24 | Permanenter Link | Kommentare (4) | TrackBack
Parken am Gerätehaus
Dass unser Tun oft auf Unverständnis in der Bevölkerung stösst, ist ja nichts Neues. Zuviel Krach beim Üben? tschuldigung aber nein, trocken üben ist ganz schlecht. Und dann gibt's Gerätehäuser, wo das Parken besondere Kreativität fordert. Alex (Teilnehmer im Webinar) aus Troisdorf berichtet:
**************
unser Gerätehaus der Feuerwehr Troisdorf, Löschgruppe Mitte, befindet sich in mitten eines Wohngebietes und grenzt unmittelbar an die Fussgängerzone an. Bis vor wenigen Wochen ein Paradies für Wildparker, da die Bewegungsfläche um das Gerätehaus großzügig angelegt ist.
Ein Teil der Fläche wurde nun vor gut 3 Wochen als Parkbuchten markiert und mit Absperrgittern versehen. Diese Parkplätze sind für die Kameraden der Feuerwehr vorbehalten. Ansonsten haben wir halt auf der Strasse und dem Bürgersteig stehen müssen.
Nach einigen Aufregungen regt sich nun ziviler Ungehorsam in der Nachbarschaft. Man sehe ja gar nicht ein, das 8 Stellplätze für uns ausschliesslich zur Verfügung stehen müssten. So viele Einsätze hätten wir ja nun nicht, und überhaupt ...
Heute Abend dann - auf dem Heimweg - sehe ich folgendes Bild an eben diesen Stellplätzen.
Nicht nur das soviel Ignoranz des freundlichen - bekannten - Anwohners auf wenig Verständnis stösst. Nein, vielmehr ist es die Frage was sich der Mensch dabei denken mag?
Ich wünsche mir für heute bitte gerne noch einen Einsatz, der lange andauern mag.
++++++++++++++++++++++
Schon ärgerlich. Hat denn noch jemand solche Geschichten? Wäre mal interessant zu erfahren.
Geschrieben von Irakli um 13:29 | Permanenter Link | Kommentare (1) | TrackBack
Tierrettung der anderen Art
Tierrettung der etwas anderen Art.

Quelle: Fotocommunity
Die Katze hat es aber anscheinend überlebt! Wenns Die Feuerwehr nicht gäbe!
Geschrieben von Stefan C. um 09:46 | Permanenter Link | Kommentare (0) | TrackBack
14.11.05
Sex statt Feuerwehr?
Was mit zurückgegebenen Domains passieren kann, darüber berichtet die Maerkische Allgemeine. Das blöde in diesem Fall: Es handelte sich um eine ehemalige Feuerwehr-Domain, unter der Informationshungrige alles mögliche finden, nur leider keine Feuerwehr.
Geschrieben von Stefan C. um 12:21 | Permanenter Link | Kommentare (1) | TrackBack
Unglück in Gretzenbach im November 2004
In wenigen Tagen jährt sich das Unglück von Gretzenbach/CH zum ersten Mal. Am 27.11.2004 sind sieben Feuerwehrleute beim Einsturz einer Tiefgarage ums Leben gekommen.
Medien in der Schweiz berichten nun, dass das Verfahren eingestellt werden soll.
Das ist zwar sehr traurig, aber wir dürfen nicht vergessen, dass es 100%ige Sicherheit bei einem Einsatz nicht gibt. Trotz SER und standardisiertem Vorgehen können immer unvorhergesehene Ereignisse auftreten.
Geschrieben von Stefan C. um 11:52 | Permanenter Link | Kommentare (0) | TrackBack
Patientengerechtes Retten
Das Patientengerechte Retten ist eine sehr sinnvolle Taktik. Es gibt aber einige kleine Unterschiede. Ich bin über unten stehendes Foto gestolpert und habe mich gewundert, wie die Schnittflächen geschützt werden.

Quelle: Fotocommunity
Zum Vergleich ein Bild "meiner" Wehr.

Wir verwenden Kevlar-Abdeckungen (zumindest in der Theorie!), die an den Ecken Magnete haben und sich somit am Auto befestigen lassen. (Praktisch haben wir diese tollen Abdeckungen nicht auf dem LF, sondern verwenden stattdessen Decken und an einem Ende zugenähte Schläuche).
Bilder unserer Übungen befinden sich im Ressort "Pinnwand", im Navigationspunkt "Fotogalerie". Dort einfach die mit "patientengerechtes Retten" gekennzeichneten Beiträge anklicken.
Geschrieben von Stefan C. um 11:03 | Permanenter Link | Kommentare (4) | TrackBack
Kudos, Vreden!
Carlo aus Vreden hat seine Feuerwehr im Weblog-Frappr verewigt (steht übrigens allen offen). Darüberhinaus, dass man so Orte kennenlernt, die (tschuldigung!), äh, zumindest hier im schönen Bayern eher unbekannt sind, finde ich eine Aussage auf der Seite des LF8 besonders interessant:
Die schwache Motorisierung lässt allerdings zu Wünschen übrig.
Schön, dass man sich hier so offen mit dem eigenen Gerät auseinandersetzt. In diesem Fall eine eher harmlose Sachen, aber generell wird eine kritische Eigenbetrachtung viel zu unoft betrieben, man könnte sich ja blamieren. Dass aber andere (und man selbst) daraus etwas lernen kann, das geht unter.
Was mitunter fehlt, sind Erlebnisberichte. Diese wären zwischen sachlich-nüchternen Einsatzberichten und subjektiven und oft verkehrten Pressemeldungen angesiedelt. Erlebnisberichte und Fotostrecken haben wir hier im Weblog auch schon gehabt, so z.B. vom Hochwasser in Eschenlohe oder von der Explosion in Höxter.
Diese Möglichkeit steht übrigens allen offen. Erlebnis gehabt? Gerne an das Weblog.
Und was das untermotorisierte LF8 angeht: nicht so wild, aber 115PS sind schon wenig. Unser LF8 war ein 709, hatte also satte 90PS (Baujahr 82). Kann das jemand unterbieten? Wo gibt's denn sonst untermotorisierte Fahrzeuge?
Geschrieben von Irakli um 10:15 | Permanenter Link | Kommentare (1) | TrackBack
13.11.05
Portugal
Vielleicht erinnert sich der eine oder andere daran, dass Anfang des Jahres Portugal von massiven Waldbränden heimgesucht wurde, bei denen mindestens vier Feuerwehrleute ums Leben kamen.
Ralf lebt in Portugal uns ist der Meinung die ganze Problematik rund um die Waldbrände (und auch der Feuerwehr) sei ziemlich fundamental. Hier sind seine Gedanken zu lesen, nicht uninteressant. Ich wünschte mir, ich könnte das aus der Ferne beurteilen, vielleicht sollte man wirklich mal runterfahren...
Geschrieben von Irakli um 15:04 | Permanenter Link | Kommentare (0) | TrackBack
Kleine Geste, grosse Freude
Was gibt es schöneres als ein wenig Anerkennung? Beim Hochwasser waren wir im Deutschen Museum (mehr Fotos), nun haben die "Teilnehmer" ein kleines Dankeschön erhalten:
Wunderbar!
Geschrieben von Irakli um 14:57 | Permanenter Link | Kommentare (1) | TrackBack
11.11.05
Die Feuerwehren und das Löschen
„Was machst Du denn in Deiner Freizeit?“
„Ich bin bei der Feuerwehr!“
„Ahhh, Durst löschen!“
Jeder von uns kennt diesen Dialog. Der eine reagiert genervt und versucht sich verteidigen, andere ignorieren die Bemerkung. Über das Problem „Alkohol in den Wehren“ wird an anderer Stelle genug diskutiert, deshalb an dieser Stelle keine direkte Auseinandersetzung mit dieser Problematik.
Ich habe einfach mal die Begriffe „Feuerwehr“ und „Alkohol“ bzw. „Bier“ in verschiedene Suchmaschinen eingegeben und bin auf einige durchaus interessante Verweise gestoßen. Klar, die meisten Treffer führten mich auf verschiedene „Fest-Seiten“ bzw. auf Einsatz-Übersichten.
In der Satirezeitung findet sich ein sehr amüsanter Text über einen Feuerwehrmann, der an einem Tresen sitzt. Egal ob Kontraktion beim Beischlaf, klemmenden Standrohren oder kackenden Feuerwehrleuten, das Leben eines Feuerwehrmannes hat einiges an Überraschungen zu bieten.
Was ist das beste Löschmittel? Klar doch: Bier! Es bietet den geforderten 3-fach Schutz, nämlich Wasser, Schaum und CO2! Ihr haltet das für einen Scherz? Wenn ihr euch da mal nicht täuscht! Schaut doch einfach mal hier.
Womit macht man einen Feuerwehrmann glücklich? Mit einem brandneuen super-dupa HLF 20/16 mit Rosenbauer-Aufbau? Mit HIAX FireFlash Pro? Nicht ganz! Durch unnötige Einsätze genervte Feuerwehrleute lassen sich ganz einfach besänftigen, wie die Webseite der bayrischen Justiz hier berichtet. Nicht das wir als FA das nötig hätten!!!!
Die Sache ist ernst! Die Alkoholproblematik bei Einsatzkräften ist nicht erst seit gestern, auch nicht seit vorgestern oder vorvorgestern bekannt, sondern seit 1916! Ich bin doch über ein Trinkermerkblatt des bayrischen LFV mit dem Titel „Was der Feuerwehrmann vom Alkohol wissen muß“ gestoßen. Was darin steht ist durchaus richtig und heute noch aktuell, aber ich glaube, dass damals eine andere Intention hinter diesem Aufruf stand. (Immerhin hatte Deutschland gerade der halben Welt den Krieg erklärt und das „Vaterland“ brauchte nüchterne Kämpfer.) Insbesondere der Punkt 16 liegt mir am Herzen, denn einige Kameraden scheinen genau dies noch immer nicht zu verstehen.
Womit wir nun bei den medizinischen Ursachen wären. Alkoholkonsum infolge einer posttraumatischen Belastungsstörung ist laut Auskunft der Branddirektion München gerade bei Einsatzkräften ein nicht zu unterschätzendes Problem.
So, was mir jetzt bei der ganzen Schreiberei bzw. Recherche aufgefallen ist, dass sehr viele Verweise in diesem Kontext einen Bezug zu Bayern haben. Woran das wohl liegt?
Geschrieben von Stefan C. um 18:00 | Permanenter Link | Kommentare (0) | TrackBack
Schöne Grüße nach Monheim.
Zu einem Stopp hat's nicht gereicht, aber trotzdem - oder gerade deswegen - schöne Grüße an Sven in Monheim :) Nächstes mal steige ich aus, versprochen!
Geschrieben von Irakli um 13:30 | Permanenter Link | Kommentare (1) | TrackBack
Früher war alles...anders
Frei nach der Devise The Show Must Go On lohnt es nicht, ständig nach hinten zu schauen und den Dingen nachzutrauern, die vermeintlich besser waren. Doch keine Regel ohne Ausnahme, manche Dinge waren wesentlich besser, in diesem Fall unsere Pumpenlaufproben. Es würde mich zwar wundern, wenn es Feuerwehren gäbe die so etwas nicht tun, aber trotzdem: Pumpen wollen auch nass laufen, am Besten über einen längeren Zeitraum.
Und so fahren wir in regelmässigen Abständen an eine Saugstelle, bauen unsere Saugleitungen auf, lassen die Pumpen laufen und machen es uns gemütlich mit einer schönen Brotzeit. Derweil werden die Maschinisten an den Pumpen unterwiesen, auch gibt es andere "Lernstationen" für die Mannschaft.
Ja und früher sind wir immer an die Isar gefahren. Wer sich ein wenig auskennt, die Saugstelle war an der Brudermühlbrücke (siehe bild oben). Viel Platz um mit dem ganzen Bereich (Die FF München ist in Bereichen aufgeteilt) eine eindrucksvolle und publikumswirksame Show aufzuziehen, und vor Allem mit den vielen Joggern, Spaziergängern und Radlern zu plauschen.
Inzwischen wurde das Isar-Hochbett "renaturiert", also für die Naherholung optimiert. An sich keine schlechte Sache, nur leider wurde die aus Betonplatten bestehende Aufstellfläche entfernt und mit betonierten Steinen ersetzt. An Wasserentnahme ist nun dort nicht mehr zu denken.
Die gemütliche Pumpenlaufprobe a la "früher war alles besser" gibt's denn leider auch nicht mehr, wir müssen nun an suboptimalen Stellen üben. Schade.
Geschrieben von Irakli um 00:59 | Permanenter Link | Kommentare (1) | TrackBack
09.11.05
Skurille Feuerwehrfahrzeuge (3)
Die ersten aufmerksamen Leser haben mir einige interessante Fotos zukommen lassen.
Überzeugt euch selbst davon!
Wer noch was interessantes hat, bitte an stefanc (ät) feuerwehr-weblog.de mailen. THX.
Da schlagen die Nostalgieherzen höher!

Quelle: Feuerwehr Husum
Die Feuerwehr in NL besitzt "Lijkwagen"!

Quelle: Brandweer Blankenberge/NL
Interessantes Chassis aus Finnland

Quelle: fireimages.net
Hier ein MTW aus Luxenburg

Quelle: Feuerwehr Clervaux/Lu
Aus TSA mach TSF!

Quelle: KFV Anhalt Zerbst
Staufahrzeug der Feuerwehr Pfäffikon

Quelle: Feuerwehr Pfäffikon
Danke Olaf W. für die Links!
Geschrieben von Stefan C. um 13:48 | Permanenter Link | Kommentare (0) | TrackBack
Skurille Feuerwehrfahrzeuge (2)
Beim Surfen im Internet findet man allerhand skurilles und witziges. Hier nun der zweite Teil meines "Suchlaufs". Wenn jemand einen passenden Kommentar weiß, dann bitte unbedingt die Kommentarfunktion benutzen! Wer außerdem interessante Bilder hat, die in diese Rubrik passen, bitte an stefanc (ät) feuerwehr-weblog.de mailen.
Trabant-DL

Quelle: Trabant Unikate
"Auch am Kennzeichen erkennt man die Feuerwehr!"

Quelle: Fotocommunity
Nicht der Smart ist das skurile, sondern der "lustige" Seitenaufdruck.

Quelle: Flensburg Online
GW-Wasser-Rettung?

Quelle: Titanic Linz
Kein skurilles Fahrzeug, aber ein interessanter Aufdruck, oder?

Quelle: Feuerwehr Arlesheim/CH
Ich dachte zuerst an eine Fotomontage, aber ich wurde eines Besseren belehrt!

Quelle: FF Margetshöchheim
P.S.: Bitte das Datum genau beachten. ;-)
Ein sehr schöner KdoW, oder?

Quelle: Hopferauer Feuerwehr
Auch ne Möglichkeit seine Garage zu gestalten.

Quelle: Blogg.de
Geschrieben von Stefan C. um 12:07 | Permanenter Link | Kommentare (5) | TrackBack
Wir sind stille Helden
Wer kennt das Gefühl nicht, zu Weihnachten ein Geschenk zu bekommen das, äh, in eine andere Dimension gehört? Die Comic-Krawatte von Tante Erna? Die Lederpuschen von Onkel Hansi? Das Geschenk selbst verschwindet in eine Schublade oder under dem Dachboden. Was aber wirklich zählt ist der Gedanke. Erna uns Hansi haben's gut gemeint, man ist dankbar. Und hat ein schlechtes Gewissen weil das Geschenk...ich hab's ja oben erwähnt.
So ähnlich geht's mir mit dem Lied Stille Helden (Link eingereicht von Steve, danke!). Ihr habt es gut gemeint, und man kann's sogar als mp3 runterladen. Aber solche Texte sind mit doch zu... hart, jawoll.
Im Einsatz für Menschen,
am Tag und in der Nacht tatü tata
Seid Ihr zur Stelle wenn es brennt
Oder ein Mensch im Rauch erwacht tatü tata
Mit Schwung und Elan und einem Herz voller Schneid
Seid Ihr entschlossen zu helfen und das zu jeder Zeit.
puh!
Geschrieben von Irakli um 09:31 | Permanenter Link | Kommentare (2) | TrackBack
08.11.05
Willkommen: Stefan Cimander
Der aufmerksame Leser hat sicher gesehen, dass ein Autorenname inzwischen öfter auftaucht. Hiermit ein herzliches willkommen an Stefan Cimander (stefanc (at) feuerwehr-weblog.de), der bei uns mitbloggen wird. Und kaum da, schon eine schöne Diskussion losgetreten. Spitze! Mehr Infos über Stefan auf der Über Uns-Seite.
Hier sei wiederholt: Wenn sich der eine oder andere auch dazu berufen fühlt mitzubloggen, dann nur Mut! Auch ein dankeschön an die fleißigen Einsender von Informationen, Themen, Bildern uvm.
Weiter geht's!
-Irakli
Geschrieben von Irakli um 15:56 | Permanenter Link | Kommentare (0) | TrackBack
Jugendfeuerwehr: Infos für Eltern.
Im Marketing kennt man auf der Kundenseite unterschiedliche Rollen. So ist der Käufer nicht zwangsläufig der Nutzer. Die Zielperson einer Marketing- oder Vertriebsleistung ist (fast) immer der Entscheider.
Bei der Anwerbung von Nachwuchs für die Jugend ist das auch nicht anders. Die Eltern haben mitunter auch eine Entscheiderrolle. Dies wird jedoch oft sträflich vernachlässigt. Man muss nicht nur begeistern, sondern auch Vorurteile aus dem Weg räumen.
Die Feuerwehr Mühldorf (home -> Jugend -> Für Eltern) hält ein solches an Eltern gerichtetes Dokument zum Download bereit. (pdf, 32kb) bereit. Empfehlenswert als Argumentationshilfe, sicherlich hat Ekkehard auch nichts dagegen wenn die Inhalte übernommen werden.
Geschrieben von Irakli um 11:35 | Permanenter Link | Kommentare (1) | TrackBack
Absturzsicherung.
Neulich hatte ich im Flickr-feed das Bild von Michael bei unserer Übung zur Absturzsicherung eingestellt. Plötzlich fiel mir ein, dass ich noch vom LFV-Tag in Poing folgende Schnappschüsse auf der Festplatte habe:
Ich denke, so wird der Unterschied zwischen früher und heute ganz gut dargestellt. Links statisches Seil und Haken- bzw. Sicherheitsgurt, rechts dynamisches Seil und Harnisch / Industrieklettergurt. Links knick!, rechts boiinnng!
PS: für neue Leser: auf der Poing-Seite sind unten einige Videos von Fahrzeugrundgängen.
Geschrieben von Irakli um 10:57 | Permanenter Link | Kommentare (0) | TrackBack
07.11.05
Kleiner Tipp.
Hat wirklich nur sehr indirekt mit Feuerwehr zu tun, aber ich bin hellauf begeistert. Neulich im Auto einen Milchkaffee verschüttet. Gottseidank habe ich zwar eine dunkle Polsterung, aber am Geruch ändert das nichts. Nach zwei Tagen ein unerträglicher Gestank.
So, und jetzt die Lösung mit freundlicher Empfehlung eines Kollegen: Offenes Schälchen mit Kaffeepulver zwei Tage ins Auto, weg ist der Geruch. Wahnsinn.
Geschrieben von Irakli um 18:00 | Permanenter Link | Kommentare (2) | TrackBack
Feuerwehren und ihre Webseiten
Ich kann mich des Eindruckes nicht verwehren, dass die Qualität einer Feuerwehrseite umgekehrt proportional zu der Größe der Wehr ist.
Gerade eben habe ich mich mal wieder durch meine Feuerwehr-Bookmarks geklickt und bin doch bei der ein oder anderen Seite etwas „neidisch“ geworden. Nein, nicht was die Ausstattung, sondern was die Gestaltung der Seite betrifft. ;-)
Klicke ich dann auf Technik/Fahrzeuge, verbirgt sich oftmals eine "TSF-Wehr/KLAF-Wehr" o.ä. dahinter. Ein Paradebeispiel unter vielen ist die Seite der Feuerwehr Brielow.
Habe nur ich diesen Eindruck, oder geht es euch auch so? Wenn dem so ist, woran könnte das liegen? Ist das Engagement in kleineren Wehren vielleicht größer? Oder haben kleinere Wehren ein, nennen wir es mal "größeres Geltungsbedürfnis"? Oder hat man hier die Notwendigkeit einer Webpräsenz erkannt?
Suche ich oder schaue ich mir umgekehrt die Seiten von größeren Feuerwehren, bspw. BFs, so werde ich oft enttäuscht, sowohl was das Ergebnis der Suche angeht, als auch was die Gestaltung und den Content der Seite betrifft. Dies liegt hier vermutlich weniger an fehlendem Engagement, sondern an rechtlichen Vorbehalten der Verwaltung.
Die meisten Seiten sind denn auch mehr oder weniger als "privat" gekennzeichnet, um den verwaltungstechnischen Hürden eines offiziellen Internetauftrittes zu umgehen.
Ob die Site auch von der eigenen Abteilung akzeptiert wird, steht auf einem anderen Blatt geschrieben. Ich kenne dieses "Problem" aus meiner gegenwärtigen Abteilung. Neue Wege mit dem Bürger, dem Interessierten, anderen Feuerwehrkameraden oder auch zukünftigen FAs in Kontakt zu treten sind nicht allerorts akzeptiert. Wer, wie bspw. ich, mit Nachdruck eine Site aufbaut, erntet in der Abteilung sehr oft nur Unverständnis und Kopfschütteln. Auch das kann ein Grund sein, weshalb viele Wehren ihre Site nur halbherzig pflegen oder erst gar keine aufbauen.
Nun denn, neue Formen der Kommunikation müssen sich auch erst in den Köpfen einiger Kameraden durchsetzen.
Geschrieben von Stefan C. um 13:51 | Permanenter Link | Kommentare (12) | TrackBack
Praktisches Detail: Abgasschlauch
Praktisches Detail: dieser Abgasschlauch für den Generator des den Auspuff des Freilassinger HLF ist in der Haltevorrichtung für die Haspeln (1x Schlauch 1X Verkehrssicherung) eingelassen.
Ich vermute fast, dass das jungfräuliche Weiss eines Neufahrzeugs mit der Zeit leiden dürfte, aber das ist zu verkraften. Nach einer gewissen Nutzung ist der Schlauch heiss, man steckt also am Einsatzort fest bis er abgekühlt ist (Generator: schnell rein, schnell nach Hause, schnell wieder auspacken, je nach Temperatur). Nass abkühlen ist nicht besonders praktikabel.
Hier lässt sich der Schlauch also auch heiss wegpacken. Praktisch!
Geschrieben von Irakli um 10:56 | Permanenter Link | Kommentare (1) | TrackBack
Surftipp: Fotobomberos.com
Unter Fotobomberos.com ensteht eine weltweit aktive spanischsprachige Foto-Community. Da Feuerwehren unabhängig der Sprache ähnlich aussehen und ziemlich die gleichen Aufgaben haben, ist ein Besuch dort durchaus empfehlenswert.
Geschrieben von Irakli um 09:42 | Permanenter Link | Kommentare (0) | TrackBack
06.11.05
URL am Fahrzeug: FF Hebenshausen
Die FF Hebenshausen führt ihre URL gut sichtbar gleich auf drei Seiten des Fahrzeugs. Einige Kameraden haben den Heckaufkleber auch in gleicher Größe auf dem Privat-PKW. (Danke, Norman!)
Geschrieben von Irakli um 17:42 | Permanenter Link | Kommentare (0) | TrackBack
Jugendwerbung
Kleiner Tipp an die Wehren mit Nachwuchssorgen: So ticken wie der Nachwuchs ist (crassss) hilfreich. Hier eine Argumentationshilfe:
Feuerwehr: Bei der Feuerwehr machen wir viele crasse Sachen wie: Autos auseinander schneiden,mit wasser rumspritzen usw. Die die das lesen gebe ich den tipp melded euch an!!!
Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass unser 30-Jahre-Veteran mit so einem Auftritt besonders glaubwürdig rüberkommt :)
Geschrieben von Irakli um 15:30 | Permanenter Link | Kommentare (2) | TrackBack
Feuerwehr-Bilderpool auf Flickr
Flickr-Member? Feuerwehrfotos? Unbedingt in den Feuerwehr-Pool anmelden und einbringen. Eigene Fotos haben die Funktion "Add to Group". Ganz einfach, ganz zentral.
Geschrieben von Irakli um 14:21 | Permanenter Link | Kommentare (0) | TrackBack
05.11.05
Skurille Feuerwehrfahrzeuge (1)
Das Internet ist voll mit Fotos. Auch viele Feuerwehren sind im Internet zu finden. Für mich ein Anlass nach “skurillen Feuerwehrautos” Ausschau zu halten.
Wenn ihr auch witzige, skurille oder ungewöhnliche Feuerwehr- oder KatS-Fahrzeuge kennt, dann schickt doch einfach ein Foto bzw. einen Link mit einem Kommentar. Hat euer Fahrzeug ein ungewöhnliches Design, wie hier, oder fällt es durch andere Merkmale auf?
Was habt ihr bspw. mit ausgemusterten Fahrzeugen gemacht? Verschrottet oder umgebaut? Welchem Zweck dienen diese Fahrzeuge heute?
"Wenn ich groß bin, dann werd ich mal ein Rettungswagen!"

Quelle: Fotocommunity
"Ich will doch nur spielen!"

Quelle: Fotocommunity
"Kommandowagen (1)"

Quelle: Fotocommunity
"Kommandowagen (2)"

Quelle: Fotocommunity
Auch ein sehr interessanter Neuansatz in der Löschfahrzeugtechink ist der Löschtrabi der Berliner Feuerwehr.
Geschrieben von Stefan C. um 18:59 | Permanenter Link | Kommentare (0) | TrackBack
04.11.05
CGM im Eigentest
Andi hat sich einem rigorosen CGM-Eigentest unterzogen. Hier sein Bericht:
Blogging - ein Selbstversuch
Nachdem Irakli immer wieder darauf hinweist, wie schnell Informationen inzwischen von jedermann ins Netz auf diese Blogs gestellt werden können, dachte ich mir heute früh so um kurz nach 10.00 Uhr an einer roten Ampel wartend auf meinem Roller sitzend: Dieses Martinshorn (eines von den guten Alten ohne Yelp-Signal :-) muss wohl zu einem ausrückendem Feuerwehrauto gehören – Das Ganze, Nähe Blumenstraße, [anm. Irakli: Hauptfeuerwache] nicht unwahrscheinlich. Also Handy rausgerissen, auf Kamera umgeschaltet und voila - immer noch an der Ampel stehend mit Handy in der Hand auf das Fahrzeug wartend
Ein Bild von einem I-Dienst T4 der BF in voller Fahrt mit Blau und Springlicht.
Vielleicht noch eine Zusammenfassung von dem was ich mir anschließend dachte: Mit diesen Multifunktionshandy’s kann nahezu jeder der will, innerhalb von Sekunden ein Foto oder gleich einen Film von dem machen, was um ihn geschieht -> mit der nötigen Mobilität des Internets (also angenommen ich wäre in die Uni gefahren anstatt heute Ausnahmsweise in die Stadt), kann immer noch jeder Geschehnisse nahezu ohne Zeitverzögerung auch wieder jedem der dies will, die Geschehnisse bekannt machen.
Sicherlich keine unbedingt neuen Erkenntnisse, aber im Selbstversuch -> schon ein bisschen erschreckend wie schnell und einfach Ihr über –in diesem Fall nichts wirklich wichtiges- informiert werdet.
Geschrieben von Irakli um 15:11 | Permanenter Link | Kommentare (0) | TrackBack
Aufruf: Fahrzeugnamen?
Na, das mit den Fahrzeugnamen ist schon interessant! Gibt es denn andere Wehren, wo die Autos offiziell oder inoffiziell (siehe Stefans Kommentar unter "Uwe") einen Namen haben? Wenn ja, welchen? Habt ihr Fotos davon? Gerne über die Kommentarfunktion, Bilder an irakli (at) feuerwehr-weblog.de.
Geschrieben von Irakli um 14:36 | Permanenter Link | Kommentare (2) | TrackBack
IN: Neues Logo
Nun ist die Entscheidung gefallen: das hier ist das neue Logo von IN:
Parallel dazu startet auch der Website-Designwettbewerb. Auf der neuen Website gibt's dann auch die entsprechenden Vorlagen zum Einbinden in Euren Auftritten.
Geschrieben von Irakli um 13:28 | Permanenter Link | Kommentare (0) | TrackBack
Auch Feuerwehrfahrzeuge haben Namen
Gerade in der Fotocommunity gefunden.

Das Fahrzeug wurde nach einem im Einsatz verunglückten Kameraden benannt. Ich find das ne tolle Sache! (Link zum Originalfoto)
Geschrieben von Stefan C. um 10:40 | Permanenter Link | Kommentare (1) | TrackBack
Updates
Beim Webinar laufen so langsam die Bilder für die laufende Aufgabe ein, in der es um die Designelemente ging. Diese bilden die Basis zum Verständnis des Bildaufbaus, jeder ambitionierte Fotograf sollte sich also deren Wirkung bewusst sein. Unbedingt hinschauen!
Beim IN-Im Notfall Redesignprojekt wird heute das Gewinnerlogo präsentiert. Bei trnd, dem Mundpropaganda-Netzwerk, konnten Mitglieder ihre Layouts einreichen und dann über die Top10 abstimmten.
Ach, und bei Frappr! sind wir schon über die 10er-Grenze :) Nur Mut! Tragt Euch ein!
Geschrieben von Irakli um 10:17 | Permanenter Link | Kommentare (0) | TrackBack
Blog eines Berufsfeuerwehrlers
Willkommen in der Blogosphäre, maschin!
Hallo, ich dachte mir, dass es Zeit wäre mal ein Tagebuch eines Berufsfeuerwehrmannes zu schreiben!!! Und zwar nicht so eins wie ..., sondern eins wie das Leben auf der Wache wirklich ist. Der eine oder andere wird sich mit Sicherheit so ziemlich wundern, dass kann ich euch hier und heute schon versprechen.
Hier entsteht ein Blog mit extrem viel Potenzial. Man darf gespannt sein :)
Geschrieben von Irakli um 09:10 | Permanenter Link | Kommentare (0) | TrackBack
03.11.05
CGM: Feuerwehr Stuttgart
Ich sollte bald eine eigene Rubrik aufmachen, so oft schreibe ich über Citizen Generated Media, kurz CGM: siehe hier hier hier hier.
Nochmal in aller Kürze: Mit Handys + Blogs + Social Web (flickr etc.) haben Millionen von Leuten eine Kamera und ein eigenes Broadcasting-Medium. Die Presse in diesem Sinne trägt keine Kennzeichnung mehr.
Und so gibt's z.B. ein CGM-Video von einem Einsatz der Feuerwehr Stuttgart an der Uni, ein Foto auch.
Nur mal um Eure Sinne in Bezug auf Öffentlichkeit zu schärfen.
Geschrieben von Irakli um 11:20 | Permanenter Link | Kommentare (0) | TrackBack
Der Strom: Hybridautos
Gefahr durch Elektrizität erwartet uns vermehrt nicht nur auf Dächern (Fotovoltaik), sondern auch auf der Strasse. Hybridautos haben Leitungen, durch die bis zu 500V (ob Gleich- oder Wechselspannung weiss ich nicht) fliessen - reichlich um ordentlichen Schaden anzurichten.
Ich weiss zwar nicht, ob diese Kabel auch durch solche Teile verlegt werden, an die mal eine Schere bzw. ein Spreizer herankommt, aber Hurst hat sich diesbezüglich Gedanken gemacht und zwei Apparate (Cen SC14 Fi Combination tool und Cen C9 Fi Cutter) herusgebracht, die bis 1500V "sicherer" sind als herkömmliche. Klingt zwar nicht allzu überzeugend, aber gut, dass auf die Problematik hingewiesen wird.
Geschrieben von Irakli um 10:04 | Permanenter Link | Kommentare (4) | TrackBack
02.11.05
Yelp-Signal in Deutschland
Ich weiß, die Meldung (hier geht es zur, PM des BMI) ist schon alt (nämlich vom 30. August 2005), aber mir fiel, als ich neulich im Bus saß, eine interessante Geschichte dazu ein, die sich an meinem Arbeitsplatz zugetragen hat.
Ich erzählte meinem Kollegen also, dass wir demnächst auch das amerikanische Yelp-Signal vermehrt auf Deutschlands Straßen hören werden. Ich bemerkte weiterhin, dass der Wiedererkennungseffket des Yelp-Siganls ohnehin höher sei, da wir diesen Ton bestens aus Kino, Film und Fernshehen kennen. Mein Kollege schaute mich verduzt an und wollte wissen, wie sich denn das deutsche akustische Siganl anhören würde, denn er sei immer davon ausgegangen, dass Yelp schon immer in Deutschland zu hören gewesen sei.
Was sagt uns das? Schauen wir zuviel us-amerikanische Actionstreifen, deren Dialoge fast nur aus huiiihuiii bestehen an? Oder sind wir gegenüber unserer (Straßen-)Umwelt nicht aufmerksam genug? Ich tippe auf eine Kombination von beidem.
Es gibt mir aber zu bedenken, dass Verkehrsteilnehmer die in Deutschland gebrauchten Martinshörner und andere akustischen Geräusche von Einsatzfahrzeugen nicht (wiederer-)kennen. Ist das ein Grund, weshalb es im Straßenverkehr so oft zu Missverständnissen mit Einsatzfahrzeugen kommt?
Geschrieben von Stefan C. um 21:52 | Permanenter Link | Kommentare (0) | TrackBack
Faszination Rot!
Ein jeder von uns ist aus ganz verschiedenen Gründen von “Feuerwehr-Autos” fasziniert. Und bei vielen Leuten leuchten die Augen wie bei einem kleinen Kind, wenn ein Auto in rot vorbeifährt. Ein jeder achtet dabei jedoch auf unterschiedliche Details. Dem einen ist die Optik wichtig, dem anderen der Chassishersteller, ein dritter achtet auf den Aufbauhersteller. Es gibt so was wie “Fetischisten” die auf eine Marke schwören und es gibt die, bei denen Funktionalität im Vordergrund steht.
Ich habe mich gefragt, was für ein Typ ich wohl bin? Schätze mal, eine Mischung aus alldem. Einerseits bin ich von der Optik erschlagen, sei es nun nur der Aufdruck oder die “Linie” des Fahrzeugherstellers.
Ein tolles Beispiel für einen gelungen Aufdruck findet sich auf Firehouse. Ein “Pumper” ist so eine Hybridform aus TLF 16 und (H)LF 16. Man stelle sich mal ein Feuerwehrfahrzeug in Deutschland so vor. *lechz* Ein anderes sehr gelungenes Beispiel ist das TLF 24/50 der FF Heppenheim. Der Aufdruck ist nicht übertrieben und passt wunderbar zum Fahrzeug. Ein Beispiel für eine etwas übertriebene “Flammenoptik” findet sich bei der FF Hausham.
Ein interessanter Aufdruck findet sich auch auf einem VLF der FF Weilheim.
Ebenso fasziniert bin ich, wenn ich mich durch die Bildergalerien auf den Seiten der Fahrgestell- bzw. Aufbauhersteller durchklicke. Aber Optik sagt nun mal nicht alles.
Mein Herz für Nostalgisches hab ich dann letzten Endes auf der Seite Feuerwehr Historiker entdeckt.
Ich erinnere mich noch, wie ich während meines Sprechfunkerlehrgangs die alte Metz-DLK der Feuerwehr Freiburg als “Schrottkarre” bezeichnete. Mittlerweile finde ich die Mercedes- und MAN-Rundhauber sympathisch. Sie strahlen etwas ehrfürchtiges aus für mich. Außerdem: Sie sehen noch aus wie Feuerwehrfahrzeuge, nämlich normales rot!
Geschrieben von Stefan C. um 21:50 | Permanenter Link | Kommentare (0) | TrackBack
Vogelgrippe in Europa – Nur keine Panik!
Die Vogelgrippe hat Europa erreicht. Boulevardmedien skizzieren ein Horrorszenario wie in einem Science-Fiction-Film: In der hochzivilisierten westlichen Welt breitet sich eine tödliche Seuche aus und kostet Millionen Menschen das Leben. Trotz aller Besorgnis besteht kein Grund zur Panik, denn die Vogelgrippe ist keine Influenza!
Labortests haben das auch für Menschen gefährliche H5N1-Virus in den in Rumänien, der Türkei, Griechenland und Großbritannien verendeten Vögeln nachgewiesen. Die Behörden reagierten mit der umfangreichen Tötung von Geflügel in den betroffenen Regionen. So wurden in Rumänien bisher 12.000 Vögel getötet. An dem H5N1 Erreger starben in Asien 2003 60 Menschen
Vogelgrippe ist keine Influenza
Was bei der hysterisch anmutenden Medienberichterstattung außen vor bleibt, ist die Unterscheidung von Vogelgrippe und der Influenza. Der Vogelgrippe-Erreger H5N1 gilt als sehr aggressiv und in Asien starben bereits mehrere Menschen an der aviären Influenza, so der Fachausdruck für die Vogelgrippe, aber: Infizieren kann sich der Mensch mit dem H5N1-Erreger nur durch den Verzehr von erkranktem Geflügel.
Bloß keine Panik
Die Bundesregierung warnt vor Panikmache, und verweist auf das gut vorbereitete Krisenmanagement. Die Bundesländer haben auch mit den ersten Schutzmaßnahmen begonnen. So schloss Bayern alle Geflügelmärkte und Geflügel darf nicht mehr ohne weiteres eingeführt werden. Kritiker halten die bisher getroffenen Maßnahmen dennoch für unzureichend. So führten Kompetenzgerangel und Finanzierungsstreitigkeiten zwischen Bund und Ländern zu einer mangelnden Vorsorge.
Der zentrale Krisenstab für die Tierseuchenbekämpfung sieht das Hauptrisiko der Einschleppung der Seuche im illegalen Transport von Vögeln oder sonstigem Risikomaterial beispielsweise Lebensmitteln oder auch unbehandelten Federn aus von der Tierseuche betroffenen Ländern. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt warnte vor übertriebenen Ängsten. Sie sagte der “Neuen Presse”, dass die Gefahr gering sei, denn wer “in der Türkei oder Rumänien ist, soll Geflügelmärkte meiden, kein rohes Fleisch essen und Tiere vor allem nicht nach Deutschland einführen."
Hysterie führt zu Impfstoffknappheit
Die Hysterie fordert bereit den ersten Tribut: Der Grippe-Impfstoff Das Virostatikum „Tamiflu“ ist knapp. Bisher haben sich ungewöhnlich viele Menschen impfen lassen. Das Robert-Koch-Institut wies aber daraufhin, dass der Impfstoff wie auch andere antivirale Medikamente nichts gegen die Infektion mit aviärer Influenza ausrichten würden. Gefährlicher sei die normale Influenza für chronisch Kranke, die durch die Panikimpfungen nun nicht mehr rechtzeitig geimpft werden können.
Dennoch, wer sich gegen die normale Influenza impfen lässt, unterbindet damit die Möglichkeit, dass man sich mit beiden Erregern infiziert. Damit ist eine mögliche Verschmelzung eines menschlichen Grippevirus mit einem Vogelgrippe-Virus unterbunden. Sollte dies dennoch geschehen, so hat die Bundesregierung bereits Pandemie-Pläne ausgearbeitet. Bei aller Aufregung darf nicht vergessen werden, dass es sich um eine Tierseuche handelt, deren Ausbreitung nach Europa laut WHO aber besorgniserregend sei.
Keine Impfung gegen Vogelgrippe möglich
Es gibt weder gegen den Vogelgrippe-Erreger einen Impfstoff, noch gegen einen möglichen für den Menschen gefährlicheren auf dem H5N1-Virus basierenden Erreger. Das Nicht-Vorhandensein eines Impfstoffs rührt daher, dass Grippe-Impfstoffe Totimpfstoffe sind, das heißt der Impfstoff besteht aus Influenza-Viren, welche die Krankheit nicht mehr auslösen können. Dazu muss der Erreger aber erst einmal aufgetreten sein.
Ein Horrorszenario
Sollte der Erreger des Vogelgrippe-Virus mutieren, schätzen Experten die Infektionsrate auf 30% der Bevölkerung. Die UNO rechnet im Falle einer Pandemie weltweit mit 150 Millionen Toten. Allein in Deutschland wird mit 600.000 Kranken und 160.000 Toten gerechnet. Die USA rechnen mit schlimmsten Fall 1,5 Millionen Toten und 8,5 Millionen erkrankten nur in Nordamerika.
Spanische Grippe
Die Gefahr einer Pandemie scheint wahrscheinlicher, nachdem US-Wissenschaftler den Erreger der spanischen Grippe rekonstruieren konnten. Dabei zeigte sich, dass der Erreger offenbar von dem Vogelgrippevirus abstammt und in mutierter Form die Fähigkeit hat den Menschen zu befallen.
Die spanische Grippe tötete Schätzungen zufolge zwischen 1918 und 1920 weltweit bis zu 50 Millionen Menschen. Das besondere an ihr war, dass sie gerade die 15- bis 35jährigen befiel, die bei einer normalen Influenza nicht zur Risikogruppe gehören.
Maßnahmen und Vorsorge
Stefan Cimander
Geschrieben von Stefan C. um 21:49 | Permanenter Link | Kommentare (2) | TrackBack
Kleinkleinklein
Pinqy. Unbedingt die Filme angucken.
[via engadget]
Geschrieben von Irakli um 21:07 | Permanenter Link | Kommentare (0) | TrackBack
Schöner Gruss nach Sachsendorf
Ich wollte hiermit einen schönen Gruss nach Sachsendorf loswerden. Stefan (Rettungstrupp) hat mich auf diese Seite hingewiesen, in der unsere Inhalte eingebunden sind.
Auch wenn man uns (o-ton Sachsendorf) nicht unbedingt immer ernst nehmen sollte, würde ich mich im Namen des Feuerwehr Weblog über einen klaren Hinweis auf den Ursprung der Inhalte freuen.
Ich weiss nicht wie Stefan das sieht, aber unsere Inhalte können gerne eingebunden werden. Unter obiger Prämisse :)
Geschrieben von Irakli um 20:53 | Permanenter Link | Kommentare (2) | TrackBack
01.11.05
Optimismus
An der B471 südlich von Aschheim. Stichstrasse zu einem Bauernhof. 4B sind schneller verlegt als bei Schnee den Hydranten zu finden.Der "weiteste" Unterflurhydrant Deutschlands?
Geschrieben von Irakli um 19:24 | Permanenter Link | Kommentare (1) | TrackBack

