• Projekte
      FWnetz
  • FWPIX - Die Bilder der Leser
      FWPIX ist die Bilder-Shoutbox der Weblog-Leser. Hier entlang bitte:



      Aktueller FWPIX:
      Jeder ist herzlich eingeladen, beizutragen. Weiterführende Infos und Uploadmöglichkeit gibt's hier:



      Aktuelles Thema:
      Historisches
  • Newsletter
  • Aufgeschnappt
  • Kategorien
  • Archiv
    • Weblog1.0
    • Meta
        CC-Somerights
        Get Firefox!

    • Artikel

      Vorstellung Metz L32A

      Neuigkeiten von Magirus

      Neuigkeiten von Magirus

      150 Jahre Feuerwehr Konstanz

      Feuerwehr Kreuzlingen

      ELW Konstanz

      Sirenen

      Winterreifen

      Teleskopgelenkmast
    • Talkrunde
        Aktuelle Talkrunde: Recht (2)
        mit Sven Tönnemann
        Talkrunde 2: Recht
        mit Sven Tönnemann
    • Kommentare

    In der Schweiz werden viele Feuerwehrleute über das sogenannte SMT (System zur Mobilisierung per Telefon) aufgeboten, d.h. alarmiert (vgl. Freiwillige Pflichtfeuerwehr). Seit 20 Jahren ist das System in Betrieb, nun zeigt es aber Schwächen. Bei Großschadenslagen können die Feuerwehreute nur aufgeboten werden, wenn die Telefonleitung frei ist. Die Alarmierung erfolgt nämlich über das öffentliche Telefonnetz. Außerdem kann immer nur ein Pikett aufgeboten werden, niemals mehrere gleichzeitig. Auch das eine Folge der Restriktionen durch die Telefonleitung. Zwar denkt man im Kanton Bern über Alternativen nach, aber die sind teuer. [Mehr dazu bei espace.ch]

    Technorati Tags: , , , , ,

    11 Antworten zu “Schweiz: SMT als Problem”

    Das ist doof. Ich will nächstes Jahr beruflich in die Schweiz, aber mein heimischer Piepser macht mindestens 20% meines Selbstbewusstseins aus ;-)

    @Marcel: In der Schweiz gibt es i.d.R. eine Pflichtfeuerwehr, keine Freiwillige Feuerwehr wie in Dtsl. Da geht man net einfach hin und sagt „hey, darf ich bei euch mitmachen“, sondern man wird als Wehrpflichtiger Schweizer (für dich als Ausländer trifft das dann nicht zu) zum Feuerwehrdienst verpflichtet, wobei es selten Zwangsverpflichtungen gibt. Siehe dazu auch meine Reportage über die Feuerwehr Kreuzlingen.

    Das waren dann jetzt die übrigen 80% *g*…

    Also da wo ich hin will habe ich alles soweit schon abgeklärt. So ganz durchschaut habe ich das Schweizer System in der Tat aber noch nicht.

    [quote comment=“44041″]Also da wo ich hin will habe ich alles soweit schon abgeklärt. So ganz durchschaut habe ich das Schweizer System in der Tat aber noch nicht.[/quote]
    Es gibt originäre frw. Feuerwehren, so z.B. in Zürich und noch in einem weiteren Kanton. Der Rest der Schweiz hat allerdings das Pflichtfeuerwehrsystem – noch zumindest.

    Dann muss es sich bei dem weiteren Kanton um Appenzell Ausserhoden handeln. Da wollte ich hin. Wobei ich meine, daß es im benachbarten Innerrhoden ebenfalls Freiwillige gab (klingt ähnlich, ist aber ein eigenständiger Kanton).

    In der Schweiz ist Grundsätzlich jeder Haushalt dem Feuerwehrdienst verpflichtet. Das bedeutet nun aber nicht, dass nun jeder in die Feuerwehr _muss_. IdR ist die Angelegenheit so geregelt, dass man entweder eine Ersatzsteuer bezahlt, die Einkommenabhängig ist (und mit in der Steuerrechnung als eigenen Posten deklariert wird) oder halt Feuerwehrdienst leistet.
    In der Feuerwehr bin ich somit noch immer freiwillig. Sollte nun die Gemeinde aber zu wenige AdF (Angehörige der Feuerwehr, so heissen bei uns die FA(SB) ;)) haben, kann sie theoretisch einen zum Feuerwehrdienst zwingen. Aber auch da gibt es dann wieder diverse Modelle der Umsetzung.

    Trotzdem sehen wir uns z.B. als eine Freiwillige Feuerwehr, denn damit grenzen wir uns einerseits von den (wenigen) Berufsfeuerwehren ab und andererseits gehen wir ja noch immer freiwillig dort hin (und können mit dem Dienst ebenso wieder aufhören).

    @stoenggi: Hast recht, aber aufgrund des dahinter stehenden Konstrukts ist eine deutsche frw. Fw. nicht passgenau mit einer schweizer frw. Fw., weil man ja nur die Wahl zw. dem Zahlen der Abgabe oder dem Dienst in der Feuerwehr hat. In Dtsl. ist es „richtig“ frw., weil es bei uns diese Abgabe nicht gibt.

    @Stefan

    Ist mir schon klar. Ich wollte mit meiner Klugsch**** auch nicht dich belehren, sondern Marcel auf den Unterschied hinweisen.

    Ich muss nochmals klar stellen, dass in der SChweiz die Kantone EXTREM Autonom sind, viel stärker als die deutschen Bundesländer.

    So sind fast alle Gesetze kantonal und nicht auf Bundesebene vorhanden.

    Im Kanton Zürich gibt es ur freiwillige FEuerwehren, und zwar so wie in Deutschland.
    DA zahlt man auch keine „Feuerwehr-Steuer“.

    Es gibt also nicht „das schweizer Feuerwehrsystem“, sondern eigentlih 26 verschiedene Feuerwehrsysteme.

    Nachtrag zum eigentlichen Thema:

    Es gibt Kantone, die Pager (Piepser) benutzen, andere KAtonen sagen aber, dass dieses System nicht uverlässig sei, da das Netz oft für Wartungsarbeiten abgeschaltet werde.

    Der Kanton Zürich (www.gvz.ch) hat dazu zusätzlich zum offiziellen (auch für PRivate nutzbare) Pagernetz ein zusätzliches Netz aufgebaut.

    So werden i Kt Zürich die FEuerwehrleute über 2 unabhängige Netze alarmiert.
    Das halte ich für das effektivste System überhaupt.