Während die Feuerwehrfahrzeuge immer größer und schwerer werden, gibt es gleichzeitig immer weniger Feuerwehrleute, die die entsprechenden Führerscheine haben. Mit der Umstellung auf die EU-Führerscheinrichtlinie trat zudem eine Beschränkung der PKW-Fahrerlaubnis auf 3,5 Tonnen in Kraft.

Das kleinste genormte Löschfahrzeug mit Ausrüstung für eine Löschgruppe, das TSF-W dürften wegen dem i.d.R. höher als 3,5 Tonnen liegenden Gewicht für viele Feuerwehren keine Alternative sein. Das Bild zeigt ein TSF-W der FF Potsdam-Uetz /Paaren auf Mercedes Benz 814D Vario mit Aufbau von Rosenbauer, Baujahr 2003. (Fotografiert bei der Katastrophenschutzübung “Roter Adler 2007” im Oktober 2007 in Potsdam).
Der Präsidialrat des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) fordert deshalb in der aktuellen Ausgabe der Deutschen Feuerwehrzeitung (12/07) den Erhalt von 3,5 Tonnen schweren Tragkraftspritzenfahrzeugen (TSF). Jedoch sind auch TSF mittlerweile nur mehr schwer auf 3,5 Tonnen schweren Fahrgestellen zu realisieren. In dem Kontext werden verschiedene Modelle diskutiert, wie zum Beispiel die Trennung von Mannschafts- und Techniktransport oder Rendevouzsysteme. Ziel des DFV sei es jedoch eine einheitliche Lösung anzustreben, denn bisher verfolgt jedes Bundesland sein eigenes Modell. [Mehr dazu in der Deutschen Feuerwehrzeitung 12/07]
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