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    Bei einem Innenangriff zogen sich in Washington D.C. vier Feuerwehrleute Verbrennungen zu, als sie kurzzeitig vom Feuer eingeschlossen wurden.

    Hier ein Videobericht mit Analyse des Geschehens. Das Gebäude brannte auf zwei Etagen, der eingeschlossene Trupp war im zweiten Stock und wurde vom aufflammenden Feuer im ersten Stock überrascht. Vom Geschehen im Hinterhof gibt es ein Video. Wie üblich ist eine Ferndiagnose unmöglich, interessant ist es dennoch.

    Von beiden Videos bekommt man eine halbwegs taugliche Übersicht vom Schaden, um das mal als Planspiel im Kopf durchzugehen.

    Anscheinend ging das Feuer von einer Spontan- / Selbstentzündung von mit Leinsamenöl getränkten Lappen am Zaun im Hinerhof aus, und breitete sich dann Richtung Haus aus.

    [firegeezer]

    6 Antworten zu “Washington D.C.: Vier Feuerwehrleute mit Verbrennungen (mit Video)”

    Warum wird von außen nicht gelöscht??? Auf dem zweiten Video sieht man, dass die mindestens zwei Rohre im Hinterhof haben, jedoch keines benutzen. Man kann auch erkennen, wie sich das Feuer entlang des Zaunes weiter ausbreitet. Auch hier wird nichts unternommen….

    Genau das hab ich auch gedacht. Perfekte Ausgangslage für einen Außenangriff. In eine solche Holzbude (die sowieso eingerissen werden wird) geht man doch nicht mehr rein! Auch schön zu sehen, wie der eine Trupp rein geht und hinter ihnen schon das Vordach zusammen bricht…mein Gott

    Warum wird von außen nicht gelöscht??? Auf dem zweiten Video sieht man, dass die mindestens zwei Rohre im Hinterhof haben, jedoch keines benutzen. Man kann auch erkennen, wie sich das Feuer entlang des Zaunes weiter ausbreitet. Auch hier wird nichts unternommen….

    Das habe ich mich auch gefragt… Aber da zumindest ein weißer Helm (Führungskraft) im Hinterhof war, wird das schon seine Gründe gehabt haben…

    Das habe ich mich auch gefragt… Aber da zumindest ein weißer Helm (Führungskraft) im Hinterhof war, wird das schon seine Gründe gehabt haben…

    Der einzige logische Grund wäre für mich eine schlechte Wasserversorgung, aber dann schicke ich nicht vier Mann in eine brennende Holzhütte.
    Man kann jedenfalls festhalten, dass der Einsatz bei uns anders abgelaufen wäre.

    Hallo!

    War da mal ein paar Wochen auf E12 und HAZMAT.

    Vorweg: Washington D.C. ist eine der ärmsten Städte der USA, die öffentlichen Dienste dort sind unterfinanziert, die Kriminalitätsrate war zumindest 1992 eine der höchsten (600 Morde auf 600.000 EW), die Bausubstanz ist für US-Verhältnisse sehr alt und besteht zum großen Teilen aus solchen eng zusammengebauten „Hütten“ wie auf dem Video. Oftmals sind sie aber der einzige Besitz der Bewohner. Die FA sind in solchen „Hütten“ aufgewachsen udn haben daher sicher eine andere Einstellung zu derem Wert wie wir mitteleuropäischen Eigenheimbesitzer -was natürlich nicht alles rechtfertigt. Man muss aber auch daran denken, dass hier schon mal eine Häuserzeile abbrennen kann, was für das Image der Feuerwehr nicht gut ist.

    Was ich aus dem Video lese:

    Es brennen Terasse, und Balkon, von da aus Feuerüberschlag in die angrenzenden Räume – mehr nicht. Das Haus steht bei weitem nicht in Vollbrand, kann man auch am Rauch sehr gut sehen (1:09). Generell einen IA ablehnen würde ich hier nicht.

    Zu Beginn des Videos ist ein Löschangriff im EG zu bemerken. Ich vermute jetzt mal, dass dabei ein kleiner Raum in der Küche übersehen bzw. nicht vollständig abgelöscht worden ist. Ferner vermute ich, dass der Trupp dann weiter ins OG vorgegangen ist, was man auch bei 2.oo erkennen kann. Dann flammt der Raum unten auf, es dauert eine Weile bis die das oben merken und dann ist auch schon passiert, Flammen im Treppenraum und von außen und die Jungs werden „gekocht“ – wir reden hier über „nur“ 60-120 Sekunden.

    Irgendwann kommt durch das Funkchaos der MayDay durch. Doch selbst dann wird nach auf einen Angriff auf die brennende Küche verzichtet – hmmm. Zeigt aber ganz gut, was die Jungs haben eingedrillt bekommen – kein gleichzeitiger IA und AA.

    Zum Vehängnis wird ihnen aber, dass sie gegen einen anderen Grundsatz verstoßen: Never pass a fire! Anstatt das nicht vollständig abgelöschte EG zu verlassen und höher zu gehen, hätte die nächste Engine das nächste Geschoss übernehmen müssen – wurde zumindest 92, als ich da war, so gelehrt. Haben wir ja auch Erfahrungen mit gemacht, selbst in nicht 100 Jahre alten, durchgetrockneten Holzbauten.

    Unglücklich ist m.E. die Rolle des Battalion Chiefs (Stern auf dem Helm, PA), der selber nicht weiß, was er will, unten das Gebäude mit seinem Aide ohne Schlauchleitung betritt und des Deputy Chiefs (Glatze, „Chief, watch that wires!“). Sptätestens die zweite (dritte?) Leitung hätte ins Gebäude gehört und nicht in den Garten.

    Ist natürlich alles nur aus dem Video und dem Funk hergeleitet, sicher gibt es noch ne Menge Aspekte, die wir nicht kennen. Mir erscheint aber das „Never Pass a Fire“ eine wichtige Erkenntnis zu sein – mit weitreichenden Auswirkungen in Taktik, Ausbildung und z.B. der Defintion von Schutzzielen…

    Grüße, Jan

    Ist natürlich alles nur aus dem Video und dem Funk hergeleitet, sicher gibt es noch ne Menge Aspekte, die wir nicht kennen. Mir erscheint aber das „Never Pass a Fire“ eine wichtige Erkenntnis zu sein – mit weitreichenden Auswirkungen in Taktik, Ausbildung und z.B. der Defintion von Schutzzielen…

    Grüße, Jan

    Eigentlich eine alte Lehre, aber auch in Berlin gabs deswegen vor wenigen Jahren einen bösen Unfall!
    April 2004, z.B. hier:
    Folie 42 ff
    (Einige andere Dinge des Vortrags machen mich nicht so ganz glücklich, u.a. die CAFS-Teile, weil man wieder mal nur CAFS mit Wasser vergleicht…)

    [Update Irakli]Link