• Artikel

    Vorstellung Metz L32A

    Neuigkeiten von Magirus

    Neuigkeiten von Magirus

    150 Jahre Feuerwehr Konstanz

    Feuerwehr Kreuzlingen

    ELW Konstanz

    Sirenen

    Winterreifen

    Teleskopgelenkmast
  • Talkrunde
      Aktuelle Talkrunde: Recht (2)
      mit Sven Tönnemann
      Talkrunde 2: Recht
      mit Sven Tönnemann
  • Kommentare

Bei uns ist heute mittag das Telefonnetz ausgefallen. Wir wurden alarmiert, die Gerätehäuser zu besetzen, um bei etwaigen Notfällen den Notruf über Funk weiterleiten zu können. Ausserdem wurde die Bevölkerung mit Lautsprecherdurchsagen informiert. Das war so gegen halb 12.

Gegen 13 Uhr kam die Meldung, dass die Telekom den Fehler gefunden hat. Ein elektronisches Bauteil müsse getauscht werden, dieses würde per Kurier unterwegs sein und frühestens um 17 Uhr eintreffen. Um 13.15 funktionierten wieder alle Telefone und Handynetze – keiner weiß warum.  Um 14.00 Uhr haben wir den Einsatz beendet. Mal schauen für wie lange.

(maps: Grävenwiesbach)

Technorati Tags: , , , ,

16 Antworten zu “Ausfall des Telefonnetzes”

So haben wir mal zu ne ganze Nacht im Feuerwehrhaus verbracht.
Da war aber auch die Standleitung vom Knotenpunkt der Brandmeldeanlagen zur Leitstelle ausgefallen…

hab gerade nachgeschaut – geht wieder seit 1700

war ein Fehler mit der Grundleitung

Hi,
bei uns gab es vor knapp 5 Jahren einen Kabelbrand in einem Schacht der Telekom. Dabei kam es auch zu einer Verpuffung, bei der zwei unserer Kameraden leicht verletzt wurden.
In vielen Teilen der Stadt fiel das Telefonnetz aus (bei 300tsd Einwohnern insgesamt recht heikel). Wir besetzten für etwa 15 Stunden das Gerätehaus und einen ELW an einem zentralen Punkt im Ort.
Es kam dabei zum Glück zu keinen Vorfällen.
Ursache war damals wohl ein Kurzschluß zwischen einem Erdkabel (!) der Straßenbahn und einer Leitung der Telekom.

hab gerade nachgeschaut – geht wieder seit 1700

war ein Fehler mit der Grundleitung

Wo schaut man das nach?

Gruß

Thomas

Ich will nicht wieder die immer gleiche Analog-Digitalfunk-Diskussion lostreten. Aber irgendwie hat die alte Analog-Technik eben doch den entscheidenden Vorteil, dass sie auch gänzlich OHNE gemanagte (Ätz-Denglisch) NETZINFRASTRUKTUR funktioniert …

Gruß

Thomas

Ich will nicht wieder die immer gleiche Analog-Digitalfunk-Diskussion lostreten. Aber irgendwie hat die alte Analog-Technik eben doch den entscheidenden Vorteil, dass sie auch gänzlich OHNE gemanagte (Ätz-Denglisch) NETZINFRASTRUKTUR funktioniert …

Gruß

Thomas

Ich weiß ja nicht, wie das bei euch ist, aber bei uns läuft der 4m-Verkehr über Relais. Und wenn das ausfällt ist erstmal auch Schluss mit Funken.

P.S.: Ja ich weiß, dass man ein Relais relativ schnell und problemlos ersetzen kann.

hab gerade nachgeschaut – geht wieder seit 1700

war ein Fehler mit der Grundleitung

Wo nachgeschaut? Weil es ging definitiv schon gegen halb 2 wieder, darum haben wir den Einsatz um 1400 beendet…

Ich weiß ja nicht, wie das bei euch ist, aber bei uns läuft der 4m-Verkehr über Relais. Und wenn das ausfällt ist erstmal auch Schluss mit Funken.

P.S.: Ja ich weiß, dass man ein Relais relativ schnell und problemlos ersetzen kann.

So ein Zufall – bei uns läuft der 4-Meter-Funkverkehr auch über Relais. Ein kleiner Hinweis: Im Notfall kann man die derzeitigen BOS-Funkgeräten im Modus “Wechselsprechen” verwenden und im Oberband alarmieren.

Oder eine X-beliebige 4m-Funke, wo sie gerade auch stehen mag, auf Relaisbetrieb umstellen, dann geht Relaisbetrieb zumindest in Reichweite dieses Geräts sofort wieder. In einem streßfreien Moment dann einen günstigeren Standort aussuchen (idealerweise – eine Ersatzfunke, je nach Großschadenslage auch Sperrwerkzeug, Stromerzeuger, Reservesprit und Brotzeit für das Bedienpersonal einladen und gleich auf den Weg zum Original-Relaisstandort machen)

Ein kleiner Hinweis: Im Notfall kann man die derzeitigen BOS-Funkgeräten im Modus “Wechselsprechen” verwenden und im Oberband alarmieren.

Mein Reden.

Thomas

Oder eine X-beliebige 4m-Funke, wo sie gerade auch stehen mag, auf Relaisbetrieb umstellen, dann geht Relaisbetrieb zumindest in Reichweite dieses Geräts sofort wieder.

Uhhh…
Was bei Euch alles gehen soll…
Damit ist aber auch sichergestellt, dass der Kreis weiterhin lahmgelegt ist.

Ein kleiner Hinweis: Im Notfall kann man die derzeitigen BOS-Funkgeräten im Modus “Wechselsprechen” verwenden und im Oberband alarmieren.

HILFE!! Wer hat Dir denn das erzählt??

…die alte Analog-Technik eben doch den entscheidenden Vorteil, dass sie auch gänzlich OHNE gemanagte (Ätz-Denglisch) NETZINFRASTRUKTUR funktioniert …

Echt? Erzähl das mal der Telekom! :))
Das hieß zwar voher “Fräulein vom Amt” oder ähnlich, war aber im Grunde auch Netzmanagement…

@ Geza,

mag sein, daß bei der momentan noch aktuellen BOS-Funktechnik alles anders ist, aber zu meinen Zeiten war das Relais wenn ich mich recht erinnere ein stinknormales FuG 7b oder 8b-1 (8b kann’s nicht) mit Antenne am Dach eines Hochhauses einigermaßen in der Mitte des Funkverkehrskreises, und eben in entsprechender Betriebart geschaltet (Rs2?). Wenn das eine und einzige Relais des Funkverkehrskreises ausfällt, wieso sollte ich, wenn ich “mein eigenes” FuG dann entsprechend richtig umschalte, den Funkverkehr weiterhin lahmlegen?

Wie ich schon schrieb kann man ein Relais relativ schmerzfrei ersetzen. Und mir ist auch bekannt, dass man ohne Relais funken kann. Ich wollte nur zeigen, dass wir sehr wohl von Netzinfrastruktur abhängig sind.

Natürlich ist das im analogen Fall alles einfacher zu reparieren als bei Digitalfunk, wo im Zweifelsfall gar nichts mehr gehen dürfte. Deshalb habe ich mich ja schon mehrfach dafür ausgesprochen, zumindest als Backup das analoge Netz zu erhalten.

Ich weiß ja nicht, wie das bei euch ist, aber bei uns läuft der 4m-Verkehr über Relais. Und wenn das ausfällt ist erstmal auch Schluss mit Funken.

Also soweit ich weis, sind bei uns bei den ganzen Relaisstationen Akkus untergebracht, die für eine gewisse Zeit die Relaisstation mit Strom versorgen. Wenn innerhalb der sichergestellten Zeit kein neuer Strom da ist, wird dementsprechend eine Feuerwehr bzw. THW zur Relaisstation geschickt, um mit ihren Stromaggregat eine Fremdeinspeisung vorzunehmen. Dadurch ist sichergestellt, dass die ganzen Relaisstationen immer mit ausreichend Strom versorgt werden.

Meine Infos berufe ich auch nur auf meinen Funklehrgang. 100%ig genau kann ich dies auch nicht garantieren das alles stimmt

Gruß Markus

@Markus: Unabhängige Stromversorgung ist zwar gut und schön, aber auch nur die halbe Miete. Denn wenn das Ding abbrennt, einen Kurzschluß hat oder sonstwie kaputt geht hilft der Strom auch nicht weiter.

hab gerade nachgeschaut – geht wieder seit 1700

war ein Fehler mit der Grundleitung

Wo schaut man das nach?

Gruß

Thomas

Im Internen T-Com Störungboard ;-)

Und der Punkt wo es geht muss nicht deckungsgleich mit dem sein an dem die Störung abgeschlossen ist