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Archiv des Monats September, 2007

12 Stunden Kaminkehren

Geschrieben von Irakli West / 30. September 2007

Ein kleiner Umweg wurde einem 27-Jährigen in München zum Verhängnis: er stürtzte in einen Kamin und steckte dort geschlagene 12 Stunden fest bis ihn die Höhenretter der BF München aus seiner Mißlichen Lage befreite: Bericht bei der SZ.

Feuer, abstrakt

Geschrieben von Irakli West / 30. September 2007

Bewegt man sich vom Praktischen ins Abstrakte, übt Feuer als Element durchaus eine gewisse Faszination aus. Gebannt ins Holzfeuer starrende Partygäste dürften jedem bekannt sein. Endgültig in die Metaebene begeben sich diese Künstler, die sich dem Feuer verschrieben haben. Inklusive “Fire Truck”. Feuerwehren haben nämlich eher “Water Trucks”.  Unterhaltsames Video.

Morgen: TdoT WF Flughafen Leipzig/ Halle

Geschrieben von Irakli West / 28. September 2007

Morgen noch nichts vor? Ab 12:00 bietet sich ein Besuch zur WF am Flughafen Leizig/ Halle, die anlässlich ihres 10. Geburtstages ganz groß auffährt. Weitere Infos zum Aktionstag hier.

Wenn jemand von den Lesern morgen dabei ist: Bilder mehr als willkommen!

Feuerwehr – Pompiers

Geschrieben von Stefan Hermann / 28. September 2007

“Vis-à-Vis” Morgen, am 29. September 2007 um 18.15 im SWR-BW Fernsehen.

Eine TV-Sendung die zweisprachig moderiert wird: Französisch und deutsch.
In dieser Ausgabe der Sendung wird über die Feuerwehr in Frankreich, Deutschland und der Schweiz berichtet.

Nähere Infos gibt es auf der SWR-Homepage.

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Konfliktstoff “Ehrenamt” [Kommentar]

Geschrieben von Stefan Cimander / 28. September 2007

“Wer als Hartz-IV-Empfänger Kraft für ein Ehrenamt hat, sollte seine Kraft schon darauf legen, Arbeit zu finden”, sagte Sarrazin gestern im Abgeordnetenhaus, als es um die finanzielle Förderung von Menschen ging, die ehrenamtlich tätig sind  [Berliner Zeitung]. Ich will hier keine politische Diskussion über die Äußerung von Berlins Finanzsenator Thilo Sarrazin lostreten, sondern nur daraufhinweisen, welchen Stellenwert das Ehrenamt inzwischen bei unseren Politikern hat! Auf der einen Seite fordern politische Entscheidungsträger Land auf und Land ab, dass sich die Bevölkerung und auch Arbeitslose ehrenamtlich engagieren sollen, auf der anderen Seite verbieten die gleichen Leute dieses Engagement. Ich bin nicht im Bild darüber, wieviele freiwilligen Feuerwehrleute von dieser Aussage potenziell betroffen sind. Vielleicht sollte man Herrn Sarrazin mal erzählen, dass er ohne das Ehrenamt bei der Feuerwehr (Freiwillige Feuerwehr) deutlich mehr Geld für die Berufsfeuerwehr in Berlin locker machen müsste. Denn ohne die FF wäre zum Beispiel das neue Einsatzkonzept in Berlin untragbar. Fazit: Arbeitslose und “Stützenempfänger” dürfen nicht zum Ehrenamt, Berufstätige können nicht zum Ehrenamt. Der Staat schafft dazu keinen Ausgleich in Form von bezahlten Stellen. Meine Frage: Wer soll dann unsere zu große Teilen vom Ehrenamt getragenen Gesellschaft stützen?

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Interview mit Robert Gaipl, FF Poing

Geschrieben von Irakli West / 28. September 2007

Der Strukturwandel in Deutschland trifft auch die Feuerwehren: Migration, Geburtenrückgänge, Boom- und Flautenregionen, geändertes Freizeitverhalten oder Wandel der Aufgabengebiete: dies sind nur einige der Faktoren, die die Feuerwehren im 21. Jahrhundert begleiten.

Die Region München erlebt einen Wirtschaftsboom, der insbesondere für die umliegenden Gemeinden, auch “Speckgürtel” genannt, mit Herausforderungen verbunden ist, beispielsweise durch starken Zuzug von Arbeitskräften.

Eine solche Gemeinde ist Poing (Landkreis Ebersberg) an der S-Bahn nach Erding gelegen: zählte sie vor knapp 15 Jahren noch 7.000 Einwohner, sind es heute bereits 13.000, in acht Jahren ist der geplante Ausbau mit 20.000 Einwohnern abgeschlossen.

Ich führte das erste einer geplanten Reihe von Interviews unter dem Dachthema “Feuerwehren im Strukturwandel”. Interviewpartner ist Robert Gaipl, seit einem halben Jahr Kommandant der FF Poing.

poing_robert.jpg
(Robert Gaipl, Kommandant FF Poing)

Den ganzen Artikel lesen …

Feuerwehr verhindert Selbstmord

Geschrieben von Irakli West / 28. September 2007

FWB One Year Ago (2)

Geschrieben von Stefan Cimander / 28. September 2007

Im September 2006 waren diese Themen hier im Feuerwehr Weblog aktuell:

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Mit der Feuerwehr schneller zum Job?

Geschrieben von Stefan Cimander / 27. September 2007

Offenbar lohnt es sich, wenn sich Jugendliche während ihrer Schulzeit ehrenamtlich bei Feuerwehren, dem THW, den Rettungsdiensten oder ähnlichen Organisationen engagieren. Eine repräsentative Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) konnte nachweisen, dass diese Jugendlichen schneller einen Ausbildungsplatz bekamen. Mit dem  Engagement der Jugendlichen verbinden sich dabei offenbar drei Funktionen: So lernen sie neben sozialen auch organisatorische Fähigkeiten, die ihre Ausbildungsreife fördern. Außerdem wirke allein schon das ehrenamtliche Engagement als positives Signal für mögliche Arbeitgeber. Weiterhin verschaffen sich die Jugendlichen informellen Zugang zu möglichen Lehrstellen in der Region, da sie im Ehrenamt bessere Möglichkeiten zur Vernetzung vorfinden.

Weiterführende Links zum Ergebnis der Studie:

Das Ergebnis der Studie gilt jedoch nur für die Jugendorganisationen von Feuerwehr, THW und Rettungsdienst. Für berufstätige, die ehrenamtlich engagiert sind, stellt sich die Situation nach wie vor schwierig dar. Siehe dazu auch die nachfolgenden FWB-Links aus den letzten 12 Monaten.

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Feuerwehr baute FWH selbst

Geschrieben von Stefan Cimander / 27. September 2007

Freude in Braschwitz (Saalkreis), denn nach 3750 Stunden Bauzeit konnten die Floriansjünger ihr neues altes Domizil beziehen. Das alte Feuerwehrhaus wurde den Wünschen der Feuerwehr entsprechend umgebaut. “Es entspricht zu 100 Prozent ihren Vorstellungen. Ein Wunder ist das aber nicht. Der Entwurf und alle Pläne stammen von Wehrleiter Karl-Friedrich Lorenz, der als Bauingenieur der richtige Mann am richtigen Ort ist. Seit mehr als 20 Jahren ist er bei der Feuerwehr. Wenn Lorenz über die 31 Mitglieder der Wehr spricht, kommt er ins Schwärmen. ‘Auf meine Truppe kann ich mich verlassen.’ Und das weiß man auch im Gemeinderat, der schließlich für Material und einige andere Ausgaben aufkommt. Lorenz: ‘Es ist toll , dass wir die vorgesehenen Kosten haben unterbieten können.’ ” [Mehr dazu in der Mitteldeutschen Zeitung]

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