Wow – LAFD twittert, gesehen bei Scoble.












Die UB veranstaltet übrigens ein Fotowettbewerb, und könnte mehr als die bisherigen 7 Einsendungen verkraften. Der Hauptpreis: eine Imagefestigende Bierzapfanlage.
Update: Das Ding ist schon abgelaufen :(
(Danke, Rico!)
Kameras sind überall, wo action ist. Handy, Digi, und eben auch News-Hubschrauber. Ich bin froh, dass es hier noch nicht soweit ist wie in den USA. Dort verfolgten gleich fünf (!) Newshubschrauber eine Verfolgungsjagd der Polizei. Zwei davon stießen zusammen und stützten ab, vier Menschen kamen ums Leben (CNN, BBC, SpOn). Am Boden wurde glücklicherweise niemand verletzt.
Warum ich das schreibe? Viele der Sequenzen im Video vom letzten Post wurden von Newshubschraubern heraus aufgenommen. Sicher, die Präsenz eines solchen Geräts würde uns eher medial sensibilisieren, aber wenn’s brennt hätte ich wirklich ungerne fünf von den Dingern überkopf, und dann fallen die auch noch runter.
Wer so ventiliert, muss damit rechnen, auch mal reinzufallen. Jetzt hat’s einen erwischt, gottseidank ohne kritischen Verletzungen.
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ROBOGAT ist ein Tunnel-Löschroboter. Fährt an einer Schiene an der Decke bis zu 80 km/h schnell, holt sich das Wasser aus einer Leitung in der Schiene und hält Temperaturen bis zu 1000 Grad stand.
Link: www.youtube.com
Hvala, Sinisa!
Technorati Tags: tunnel, tunnelbrand, roboter, robogat
Im SWR-Fernsehen läuft gerade die Sendung “Kaffe oder Tee“. Vor wenigen Minuten wurde ein kurzer Vergleich von verschiedenen Grillanzündemethoden gezeigt.
Dabei wurde neben Grillanzündewürfeln und Heissluftgebläse auch Brennspiritus in den Vergleich mit einbezigen. Am Ende gab es keinen Testsieger da alle Methoden für glühende Kohlen gesorgt haben.
Zum Brennspiritus wurde nur beiläufig erwähnt “… Soll man zwar nicht machen.” Mehr nicht.
Es ist absolut unverantworlich dies so im Raum stehen zu lassen ohne zu erklären warum man das nicht machen soll:
Brennspiritus als Grillanzünder ist lebensgefährlich! Plötzliche, unerwartet Verpuffungen und unkontrolliert schnelle Braundausbreitung bringen Jeden in der Umgebung des Grills in Gefahr sich lebensgefährliche Brandverletzungen zuzuziehen.
Mir anderen, sicheren Anzündmethoden kann beim Grillen ohne Lebensgefahr das selbe Ziel erreicht werden. Daher war es schon ein großer Fehler im Fernsehen überhaupt die gefährliche Spiritus-Methode mitzutesten.
Besser wäre bei dieser Gelegenheit ein dringendes Abraten und der Hinweis auf die Lebensgefahr gewesen!
Von Paulinchen e.V. gibt es zu diesem Thema eine Plakatkampagne:
Externer Link zum Präventionsposter gegen Grillen mit Spiritus
Technorati Tags: SWR, Fernsehen, Prävention, Grillen, Brennspiritus, Spiritus, Brandverletzungen
Keile, Aufkleber, Atemschutz-Zeichen, Jugendfeuerwehr, Helmlampe, blauer Punkt, Löschzug, Arztzeichen, die Liste ist ziemlich lang. Helm ist nicht gleich Helm.
Deshalb: wir wollen auf FWPIX eine kleine Fotostrecke mit Fotos von Helmdeko schaffen. Zeitraum: offen ab sofort! Wie habt ihr Euer Helm geschmückt?
Foto mit Kommentar könnt ihr hier uploaden. Bin gespannt!
Wenn die Feuerwehr ein Abbild der Gesellschaft ist, dann sind – natürlich – auch kriminelle Elemente dabei. Handelt es sich zumindest in der Berichterstattung fast immer um Brandstifter, ist das vorgeworfene Vergehen diesmal ungleich schwerere.
So in der Frankfurter Rundschau zu lesen:
In Hessen ist am Mittwoch ein besonders brisanter Fall von Kinderpornografie bekannt geworden. Ein ranghoher Mitarbeiter des hessischen Innenministeriums steht unter dem Verdacht, Kinderpornos auf seinem Dienstcomputer gespeichert zu haben. Die Wiesbadener Staatsanwaltschaft ermittelt.(…)
Der 50-jährige Beschuldigte ist Chef des Brandschutzreferats im Wiesbadener Innenministerium. Der gelernte Maschinenbau-Ingenieur hat sich im hessischen Brandschutz seit Jahren einen Namen gemacht, so als Kreisbrandinspektor des Hochtaunuskreises und als Abteilungsleiter der Frankfurter Branddirektion.”
Auch ohne Namensnennung klar genug, denke ich. Und aufgrund der journalistischen Sorgfaltspflicht dürften die Vorwürfe, die ja bereits im Januar erhoben wurden, auch stimmig sein.
Schadenfreude: er wurde wegen der eigenen Dummheit überführt: Zahlung bei einschlägigen Sites mit Kreditkarte, Kinderpornografie auf dem Dienstcomputer (!)
Schade nur um die Freundschaft und das Vertrauen im persönlichen, beruflichen und Feuerwehr-Umkreis. Schade auch um das Ansehen des Amtes.
[Update]Lisa hat zumindest teilweise Recht: mein durchgestrichener Text oben liest sich zu sehr nach einer Vorverurteilung.
Zwar ist es unwahrscheinlich, dass diese Person gleich an zwei Stellen reingelegt wurde (Kreditkarte und Kinderpornos im Dienstrechner), aber dennoch: keine Vorverurteilung, das obliegt in der Tat nicht mir.
Davon abgesehen ist dies für mich als Vater ein unheimlich emotionales Thema.
[Update]Auch bei Focus zu lesen
Laut einer Pressemitteilung der Stadt Bonn, hat der Bonner Feuerwehrchef, Jochen Stein, seinem Amtskollegen in der englischen Stadt Oxford, John Parry, technische und personelle Hilfe bei der Bekämpfung des Hochwassers in der Region angeboten.
Stein schreibt seinem Oxforder Kollegen, dass er ermächtigt sei, ihm alle Hilfe und Unterstützung anzubieten, die er benötigt und schließt damit sowohl technisches Gerät als auch personelle Einsätze ein. Sowohl gängige Feuerwehrausrüstung als auch entsprechend leistungsfähige Pumpen und Notstromaggregate könne die Feuerwehr nach Oxford transportieren lassen.
Die Bonner könnten aufgrund ihrer Erfahrungen mit Rheinhochwassern sehr gut nachvollziehen, welchen Belastungen und Sorgen die Oxforder zurzeit ausgesetzt seien. Mit Hochwassereinsätzen in Partnerstädten hat die Bonner Feuerwehr bereits vielfältige Erfahrungen sammeln können. So eilten die Bonner ihren Kollegen in der Partnerstadt Oppeln beim Oder-Hochwasser im Sommer 1997 zur Hilfe. [Pressemitteilung Stadt Bonn]
Technorati Tags: Bon, Oxford, Hochwasser, Feuerwehr, Hilfe
Bleiben wir bei Katastrophen: dieser Artikel [link geändert, danke, Hans!] nimmt die Empfehlung, für jeden IT-Mitarbeiter gut 160 Liter Wasser für Notfälle bereit zu halten, zum Anlass das alles als grossen Schmarrn zu deklarieren. Vielmehr sollte man einen Schritt zurückgehen und sich darüber Gedanken machen, wofür man eigentlich planen sollte:
In general, you can only reasonably prepare for disasters that leave your world largely intact. If a third of the country’s population dies, it’s a different world. The economy is different, the laws are different — the world is different. You simply can’t plan for it; there’s no way you can know enough about what the new world will look like. Disaster planning only makes sense within the context of existing society.
Klar, wenn der Atomkrieg alles verwüstet, bringt mir das schönste Wasser nichts. Eine Feuerwehr ist ja nichts anderes: wir können auftretende Schäden nicht vorhersehen, deshalb planen wir auch entsprechend und möglichst breit, bsp. bei Fahrzeugen, Geräten und Ausbildung. Das sollte man übrigens der einen oder anderen Feuerwehr erzählen…