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    Das Thema wird bei feuerwehr.de und feuerwehrmann.de diskutiert. Anlass ist dieser Artikel, in dem über Probleme bei der Einführung des Tetra-Digitalfunks in Dänemark berichtet wird. Hier eine freie Übersetzung:

    Digitalfunk: Feuerwehr stoppt Gebrauch

    Feuerwehr und Rettungsdienst in Kopenhagen machten dermaßen schlechte erfahrungen mit dem neuen Digitalfunk,. dass sie ihre alten Funkgeräte wieder in Betrieb nahmen.

    In den letzten sechs Wochen versuchte die Kopenhagener Feuerwehr, die neuen Tetra-Geräte als Einsatzstellenfunk in Betrieb zu nehmen.

    Jedoch taugen die Geräte nicht zu dieser Form der Kommunikation. Bei einer Großübung mit einem angenommenen Selbstmordanschlag auf einem voll besetzten Bus offenbarten sich die Schwächen des Systems.

    Der „Leiter Rettung“ war nicht im Stande, Kontakt mit seinen Einheiten aufzunehmen. Er musste statt dessen auf sein Handy zurückgreifen.

    So vergingen eine Stunde und 20 Minuten, bis der erste Patient abtransportiert wurde.

    Einige Probleme waren u.a. nicht durchstellbare Rufe, blockierte Kanäle sowie „Rückkoppelungen“ (Pfeifen) wenn die Geräte zu nah aneinander waren.

    Das Tetra-System soll in den nächsten Jahren flächendeckend für Feuerwehr, Rettung und Militär eingeführt werden.

    Es ist noch nicht in Betrieb, der Test wurde auf eigene Initiative der Feuerwehr unternommen.

    Bevor sich hier jemand in überschnelle Schlüsse stürtzt: es ist nichts über die Ursache der Probleme zu lesen. Der Digitalfunk per se könnte in Ordnung sein, hingegen die Handsprechfunkgeräte fehlerhaft oder schlicht zu kompliziert. Solange keine weiterführenden Infos kommen, sollte man das a) zur Kenntnis nehmen und b) dort nachfragen, aus Fehlern sollte man schließlich lernen.

    Meine Meinung zu Nicht-Bandbreite und Gerätekomplexität ist übrigens hier nachzulesen.

    (danke, Ulrich!)

    4 Antworten zu “Dänemark: Probleme mit Digitalfunk”

    Es ist auch nur die Rede vom Einsatzstellenfunk sprich ehemaliger 2m-Bereich. und das pfeifen gibt es bei den analogen 2m-Geräten ja wohl auch.

    [quote comment=“8428″]Es ist auch nur die Rede vom Einsatzstellenfunk sprich ehemaliger 2m-Bereich. und das pfeifen gibt es bei den analogen 2m-Geräten ja wohl auch.[/quote]

    Könnte auch Fahrzeugfunk sein, weil das durch nichts aus der Meldung zu belegen ist, ebenso ist unklar, ob im DMO oder TMO-Betrieb.
    Es gab in jedem Fall Probleme mit der Gruppenbildung. Das Pfeifen kanns durch Rückkopplungen bei allen nah aufeinander liegenden Lautsprecher/Mikrophon-Schaltungen geben.

    Merci an Irakli!

    Hallo,

    ich habe auf Nachfrage folgende Übersetzung (deckt sich mit Iraklis Angaben) bzw. weitere Infos erhalten:

    In dem Artikel geht es um eine Terror-Übung in Kopenhagen. es wurde hierbei von einem Attentäter ein Bus gesprengt.
    Probleme zeigten sich, da der Einsatzleiter von seinem Tetra Funkgerät, sich nicht mit dem RD-Dienst verständigen konnte. Um zu Kommunizieren, benutzte er schließlich sein Handy. Die Versorgung der Patienten verzögerten sich wohl um eine Stunde.

    Geräte Probleme:
    Anrufe kommen nicht durch,
    Telefone fangen an zu heulen, wenn sie nebeneinander liegen.

    Weitere Probleme:
    Tetra wird schon im Regelrettungsdienst Kopenhagen benutzt, da aber die Kommunikation mit den RD-Fahrzeugen hin und wieder nicht möglich war / ist, verstarb ein 79 jähriger Mann, da dem Rettungsdienst die Einsatzstelle zu spät übermittelt wurde.

    Die Versuche in Kopenhagen laufen seit sechs Wochen in eigener Regie.
    Hierbei fiel auf, dass bei der Kommunikation mehrerer FW-Leute untereinander
    wollen und der Rettungsdienst auch noch in den Einsatz integriert ist, keiner mehr keinen versteht.

    Tetra-Digital ist sonst in Dänemark noch nicht umgesetzt worden, was wohl auch an finanziellen Unstimmigkeiten zw. Regierung und Kommune liegt.
    Die Beamten in Kopenhagen sind aber trotz der Ablehnung der Angestellten im Feuer und Rettungsdienst, der Meinung das System läuft und ist zu implementieren.
    Ausschreibung ist gelaufen, Fa. Motorola wird das System bauen.
    Ausschreibungsvolumen: 2,5 milliarden kronen.

    Scheint nicht nur in Dänemark Probleme mit dem Digitalfunk zu geben. Hier auszugsweise weitere offenbar beträchtliche Digitalfunkprobleme, die sich auch in Deutschland bemerkbar machen dürften:

    Ich selbst bin zwar grundsätzlich für neue Techniken, aber nicht um jeden Preis!

    Von offizieller Seite (politischen Entscheidungsträgern,
    Bundesinnenministerium, etc…) und den Produzenten gleichermassen
    totgeschwiegen, gibt es ganz offensichtlich erhebliche Probleme mit dem
    neuen Digitalfunk für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste auch
    BOS-Digitalfunk genannt -sowohl in technischer, als auch gesundheitlicher
    Hinsicht. Diese Probleme werden wohlweisslich seitens der Verantwortlichen
    nicht öffentlich „an die grosse Glocke gehängt“.

    Mit der Absicht die innere Sicherheit Deutschlands durch den Start des
    Digitalfunks zu verbessern, lässt sich nunmehr nicht länger der Eindruck
    verwischen, dass mit dem Digitalfunksystem
    genau das Gegenteil erreicht wird. Von den damit verbundenen ganz
    erheblichen Mehrkosten den für Aufbau und Betrieb ganz abgesehen.

    Aus dem
    bis jetzt vorliegenden Material geht u.a. auch die Vorgehensweise gegenüber
    Denjenigen hervor, welche die mit dem Digitalfunk verbundenen
    Gesundheitsrisiken öffentlich nennen. Diese verlieren „urplötzlich“
    Forschungsaufträge oder müssen Kürzungen der ihnen zur Verfügung stehenden
    Finanzmittel hinnehmen.

    Anlässlich einer parlamentarischen Anfrage im Berliner Senat im Sommer 2007 monierte die
    FDP diverse Risiken und Mängel. Teilweise werden diese Mängel durch
    Berlins Innensenator Erhard Körtig eingeräumt. Dieser erwähnte u.a. dass die
    derzeitige Übertragungsrate des Digitalfunknetzes bei ca. 3 KB/sek liegt.
    Dies entspricht ca. der Geschwindigkeit von Computer-Akustikkopplern der
    80er Jahre.

    Das Anfang der 90er Jahre entwickelte Tetra-Funksystem erscheint somit
    alles andere als leistungsfähig. Zu befürchten ist in der Tat auch, dass die
    bisherigen Finanzierungspläne zum Aufbau und Betrieb des Digitalfunks ohne
    TEDS-Zusatz erfolgten, womit lt. Innensenator Körting eine grössere
    Übertragungsraten als die bisherigen 3 KB/sek möglich wären. Lt. Körting
    würden mit einem TEDS-Zusatz neue Endgeräte für Leitstellen,
    Einsatzfahrzeuge und Handfunkgeräte benötigt, weil die gegenwärtigen
    Funkgeräte nicht TEDS-kompatibel sind.

    Bundesweit wären somit erheblich mehr als nur rd. 4,5 Mrd € erforderlich.
    In Konsequenz dessen, wären somit auch für den Berliner Landeshaushalt
    wesentlich mehr als die bisher veranschlagten rd. 50 Mio € erforderlich.
    Schon allein aus diesem Grund wäre ein evtl. Weiterbetrieb des bisherigen
    Analogfunks bundesweit angeraten.

    Zumindest indirekt lieferten die BOS-Digitalfunk Verantwortlichen
    dahingehend den Beweis für explodierende Kosten, indem im Zeitraum Nov-Dez.
    2007 die Finanzmittel um 300 Mio € aufgestockt wurden, weil ganz
    offensichtlich die bisher geplanten Finanzmittel sich bei weitem als nicht
    ausreichend erwiesen. Weitere „nicht vorhersehbare Mehrkosten“ – z.B. wie
    beim Aufbau des dt. Mautsystem – sind somit nicht ausgeschlossen.

    Dass bisherige Tetra-Funktechnologien ganz offensichtliche Leistungsdefizite
    beinhalten, ist in Fachkreisen schon länger bekannt. Einer der
    Hauptentwickler und Betreiber des Tetra-Funks -Motorola – betrieb während
    der Trophy 2005 auf der brit. Isle of Man ausser einem Tetra-Sprechfunknetz
    ein eigenentwickeltes Canopy-Breitfunknetz zwecks Datenübertragung.
    Ähnliches passierte auch im Jahr 2007 während des G8 Gipfels in
    Heiligendamm. Sprech-und Datenfunk wurden aus demselben Grund über jeweils
    separate Funknetze abgewickelt.

    Kurz gesagt erscheint es z.Zt. offenbar unmöglich, gleichzeitigen Sprach-und
    Datenfunk innerhalb des für Deutschland geplanten BOS-Digitalfunknetzes –
    nämlich nur EINES geplanten Funknetzes – mit akzeptablen
    Datenübertragungsraten zu realisieren. Von einer techn. Verbesserung im
    Vergleich zum bisherigen Analogfunk kann somit keine Rede sein.

    Wesentlich gravierender sind jedoch zu erwartende Gesundheitsprobleme durch
    das Tetra-Funksystem sowohl für die Nutzer (Einsatzkräfte) als auch der
    Bevölkerung. Hierzu die bis jetzt bisher bekannten Informationen, welche
    fachlich plausibel erscheinen.

    Nachfolgend auszugsweise ein Beitrag über ganz offensichtlich schwere
    Gesundheitsprobleme durch den Tetra-Digitalfunk:

    Was von dt. Regierungsseite als Segen für die innere Sicherheit gepriesen
    wird (abhörsicher, weniger störanfällig als der bisherige Analogfunk, plus
    gleichzeitiger Datenübertragung, etc.. ) birgt der Digitalfunk im
    Tetra-Standard offenbar erhebliche Gesundheitsrisiken – sowohl für die
    Bevölkerung in der Nähe der Basisstationen als auch den eigentlichen
    Benutzern/Einsatzkräften.

    Auf der I-netseite

    http://www.iddd.de/umtsno/tetra.htm>

    werden aus z.B. aus England,Israel usw.. erste offenbar mit TETRA-Funk
    unmittelbar zusammenhängende Gesundheitsschäden genannt.

    Selbst die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin erwartet lt.
    einem Dossier v. 30.6.2005 wegen der Puls-und der Trägerfrequenz des
    Tetra-Systems und der damit verbundenen grösseren Eindringtiefe in den
    menschlichen Körper vom neuen Digitalfunk u.a. eine erheblich stärkere
    biologische Auswirkungen im Vergleich zum GSM-Standard für Handys.

    Nachfolgend einige weitere Beispiele aus der teilweise englischsprachigen
    Internetseite:

    – Der GdP-Vorsitzende Freiberg warnt vor der Einführung des Digitalfunks
    bevor nicht die Gesundheitsrisiken abgeklärt sind. Die Gesundheit der
    Polizeibeamten habe Vorrang vor der Einführung des Digitalfunks. Die
    zuständigen Innenminister stritten sich zwar um Kosten, Gestaltung der
    Infrastruktur, die gesundheitlichen Risiken würden jedoch völlig
    vernachlässigt. Freiberg verwies in diesem Zusammenhang auf ihm vorliegenden
    Berichte, wonach die britische Polizeigewerkschaft auf massive
    Gesundheitsprobleme vieler englischer Polizisten hinweist. Diese seien
    zweifelsfrei auf das Tetra-Funksystem zurückzuführen.

    – In Israel wird hinter vorgehaltener Hand von schweren Gesundheitsproblemen
    von Soldaten der israelischen Armee seit Einführung des Tetra-Funks im Jahre
    2004 berichtet. Lt. auf vorgen. I-netseite sollen zum Zeitpunkt 16.Okt. 2004
    bereits 34 Soldaten Selbstmord begangen haben, massgeblich wurden sie unter
    dem Einfluss der Tetra-Funkstrahlen deppressiv. Lt. einem Zeitungsartikel v.
    30.1.2006 beabsichtigt die Fa. Tikshuv welche zuvor diverse Antennenanlagen
    montierte, diese mind. zur Hälfte wieder zurückzubauen. Tikshuv ist der
    Hauptverantwortliche für das Tetra-Funksystem der israelischen Armee.

    – In England erkrankten nach Einführung des TETRA-Funksystems zahlreiche
    Polizisten an verschiedenen Krebsarten. 2 junge Polizisten -vor Einführung
    des TETRA-Funks kerngesund – starben bereits an ihren Krebserkrankungen. Im
    sog. „Trower-Report“ der „Police-Federation“ sind eindeutige Beweise der
    Gesundheitsgefahren des Tetra-Funksystems enthalten, welche von den
    Verantwortlichen schlicht ignoriert wurden. Englische Polizisten würden
    durch den Tetra-Funk zu Versuchskaninchen für den Rest der Welt, so der
    Report weiter.

    Im schottischen Dumfries sind nach Einführung des Tetra-Funksystems
    erhebliche Störungen des TV-Empfangs -z.T. Störung aller verfügbaren
    Programme – an der Tagesordnung.

    Auch der Seiteninhalt von

    http://www.akut.lu/Elektrosmog.....tm>

    spricht bezüglich des Themas für sich. Hier der Originalinhalt:

    > Während den Sommermonaten wurden in der luxemburgischen Presse eine Reihe
    neuer Dienste präsentiert die als gemeinsamen Nenner die
    Mobilfunktechnologie besitzen. So sind seit dem 1. September diverse
    RTL-Fernsehsender über terrestrische Antennen über das sogenannte
    DVB-T-Signal digital zu empfangen. Geplant ist eine komplette Umstellung von
    analog auf digital, so daß in Zukunft nur noch digitales Fernsehen möglich
    sein soll.

    Worldwide Interoperability for Microwave Access, kurz genannt WiMAX ist ein
    deutsch-luxemburgisches Projekt, genannt Artelis (Partner sind Cegecom und
    VSE.Net), mit dem ähnlich wie bei der UMTS-Technologie mittels gepulster
    Technik Daten mit Hochgeschwindigkeit übertragen werden.

    Im August plädierte der Verantwortliche für Kommunikationsinfrastrukturen
    beim Luxemburger Zivilschutz für ein neues digitales, GSM-ähnliches Funknetz
    für Zivilschutz, Feuerwehr, Polizei und Zoll, das das bisherige analoge
    Funknetz ersetzen soll. Anlaß sind die Funkstörungen Ende 2005 beim
    Rettungshubschrauber die auf Sabotage zurückzuführen sind. Allerdings seien
    auch digitale Frequenzen gegen solche Störungen nicht immune (Zitat LW
    12/8/2006). Gemeint ist mit einem solchen GSM-ähnlichen Funknetz ein neuer
    Standard für digitalen Bündelfunk namens TETRA (terrestrial trunked radio,
    ursprünglich trans European trunked radio) der sich besonders eignet für
    sogenannte Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS). Eine
    Studie in Deutschland ermittelte zur flächendeckenden Funktion einen
    bundesweiten Bedarf von mindestens 3986 Standorten, davon 1772 Standorte in
    Städten (mit jeweils 7 Antennen pro Mast) und 2214 Standorten im Umland
    (jeweils 4 Antennen je Standort). Andere Studien gehen von mehr als 20.000
    Standorten aus.

    Daß diese neuen Technologien gesundheitlich keineswegs unbedenklich sind
    zeigen zahlreiche Fallbeispiele aus Großbritannien, wo das TETRA-Funknetz
    fast vollständig ausgebaut ist (3700 Basisstationen) und seit 2005 von den
    englischen Notfalldiensten übernommen wurde.

    Lancashire

    Neun Monate nachdem die Polizeibeamten auf das TETRA-Funksystem umgestiegen
    waren, häuften sich die gesundheitlichen beschwerden derart, daß eine
    Fragebogenaktion bei den Beamten durchgeführt wurde. Von 246 beantworteten
    Fragebögen berichteten 173 über negative Gesundheitsfolgen, unter anderen
    Kopfschmerzen und Migräne, Hitzewellen, Halsschmerzen (fünf Fälle von
    Halskrebs – 2 in Lancashire, 3 in Leicestershire) seit Einführung von TETRA.

    Littlehampton

    Am Tag der Inbetriebnahme einer TETRA-Sendestation in 150 Metern Entfernung
    zu zwei Schulen (Kinder zwischen 5 und 11 Jahren) mußten 11 Kinder wegen
    Kopfschmerzen, Übelkeit und Nasenbluten nach Hause geschickt werden.

    Eine Fragebogenaktion in den benachbarten Häusern (123 Fragebögen) ergab,
    daß 42% der Anwohner seit der Inbetriebnahme Schlafstörungen hatten, 45% der
    Anwohner klagten über Kopfschmerzen, Übelkeit und Nasenbluten. Lediglich 24%
    hatten keine Symptome zu verzeichnen.

    Worthing

    Nach der Inbetriebnahme einer Sendestation auf einem Football-Spielfeld
    klagten die Anwohner über Kopfschmerzen, Schlafstörungen und juckenden
    Hautreiz. Interessanterweise verschwanden die Symptome jeweils nachdem der
    Sendemast zweimal sabotiert wurde (ohne daß die Anwohner darüber informiert
    waren).

    Eine Umfrage der 448 Anwohner in einem Umkreis von 250 Metern zum Sendemast
    ergab Symptome wie Schlafstörungen (40% der Befragten), Kopfschmerzen (38%)
    und Hautausschläge oder Juckreiz (16%)).

    Auch die deutsche Gewerkschaft der Polizei warnte im August 2002 vor
    Gesundheitsrisiken durch den neuen Digitalfunk.

    Wissenschaftliche Erkenntnisse

    Eine von einem Betreiber (Motorola) in Auftrag gegebene Studie über
    eventuelle Gesundheitsfolgen durch TETRA-Bündelfunk durch einen führenden
    Wissenschaftler kam zur Schlußfolgerung: … diese Frequenz nicht zu benutzen,
    da sie zu Kopfschmerzen, Krebs, dem Zusammenbrechen des Immunsystems führen
    könnte. Daraufhin wurden dem Wissenschaftler die Forschungsgelder entzogen
    und seine Empfehlung ignoriert.

    Vergleich Tetra mit bestehenden Technologien

    Demnach handelt es sich bei TETRA um gepulste hochfrequente Strahlung im
    Bereich von 400 Megahertz, wobei die Pulsung der Mobilteile (Telefone) 17,6
    Hertz und die Pulsung der Sendemasten 70,6 Hertz (4 x 17,6 da vier
    Zeitschlitze) entspricht. Darüber hinaus besteht eine weiter Pulsung
    (Multirahmenfrequenz) im Bereich von 0,98 Hertz.

    Diese Pulsfrequenzen liegen im unmittelbaren Bereich biologisch bedeutsamer
    Frequenzen:

    · die Pulsung von 17,65 Hertz liegt im Bereich der Beta-Wellen der
    Gehirnaktivität (REM-Phase) sowie nahe der 16 Hz-Resonanzfrequenz der
    Kalziumionen (Störungen der Zellkommunikation?)

    · die Modulation von 70,6 Hertz im Frequenzbereich der elektrischen
    Aktivität der Muskeln

    · die 0,98 Hertz-Pulsung liegt im Bereich der Herzrate

    Hinzu kommt, daß TETRA-Signale aufgrund der niedrigen Trägerfrequenz von ca
    400 MegaHertz tiefer ins Körpergewebe eindringen als die Strahlung des
    GSM-Mobilfunks (Trägerfrequenzen von 900 und 1800 MegaHertz. Schließlich
    entspricht diese Frequenz von 400 MHz der Resonanzfrequenz des menschlichen
    Schädels, wodurch es zu einer Resonanz der Strahlung im Bereich des Gehirns
    kommen kann (die Strahlung wird durch die Knochen zurückgeworfen und
    sozusagen im Schädel eingesperrt).

    Dr Gerard J. Hyland der Universität Warwick (Fachbereich Physik) in England
    empfiehlt demnach Basisstationen von TETRA und anderen Mobilfunksystemen
    ausreichend weit entfernt von Wohngebieten und Orten empfindlicher Nutzung –
    wie Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser, Altenheime, etc – zu
    positionieren. Außerdem könnten auch strengere Grenzwerte angewandt werden,
    wie etwa die Empfehlungswerte des Landes Salzburg (seit Februar 2002: 0,01
    mW/m² – entspricht 10µW/m² (0,061 V/m) outdoor), da die Systeme nachweislich
    unterhalb dieser Werte funktionstüchtig sind.

    Demnach verdichten sich Hinweise auf ein mögliches Gesundheitsrisiko durch
    TETRA-Bündelfunk, das den Mobilfunk 900 und 1800 noch übertreffen könnte.
    Eine mögliche Gefahr kann zumindest mit wissenschaftlichen Argumenten nicht
    ausgeschlossen werden. Unter diesem Gesichtspunkt möchte AKUT asbl die
    Verantwortlichen in Luxemburg, wie den Verantwortlichen für
    Kommunikationsinfrastrukturen beim Luxemburger Zivilschutz sowie auch die
    politischen Entscheidungsträger, allen voran den Telekommunikationsminister
    höflichst bitten die Strategie in Bezug auf Mobilfunktechnologien zu
    überdenken oder zumindest eine abwartende Haltung einzunehmen.

    Soweit der Originalinhalt der letztgen. Internetseite.

    Abschliessend bleibt festzustellen, dass in Deutschland die neuen
    Tetra-Funkbasisstationen wegen der notwendigen Flächenabdeckung u.a.
    zwangsläufig in sensiblen Siedlungsbereichen (Kindergärten, Schulen,
    Krankenpflegeeinrichtungen, reinen Wohngebieten, etc…) installiert und
    betrieben werden müssen.

    Stellen sich hier die Fragen, ob der Umstand den Verantwortlichen
    (politische Entscheidungsträger, Funksystembetreiber) entweder völlig
    unbekannt ist, oder wie in England schlicht ignoriert wird und ob – wie
    mittlerweile auch in anderen Lebensbereichen – die Wirtschaftsinteressen in
    Politik und Wirtschaft höher bewertet werden, als die Gesundheitsinteressen
    der Einsatzkräfte/Bevölkerung.

    Im Vergleich zum jetzigen Analogfunk, wo der jeweilige Sender nur während
    der Durchgabe von Funkmeldungen eingeschaltet wird, sind bei allen
    Digitalfunkverfahren -und somit auch beim neuen Digitalfunk der Polizei- die
    Basisstationssender ständig mit voller Leistung eingeschaltet. Dies ist auch
    der Fall, wenn gerade kein Funkverkehr abgewickelt wird.

    Ein wertneutrales Gutachten/Untersuchung welches ausdrücklich die
    Ungefährlichkeit von Tetra-Funksystemen für den Menschen bescheinigt,
    scheint bis heute nicht zu existieren.

    Warum offenbar nicht schon in der Planungsphase ausser TETRA andere,
    weniger problematische, Digitalfunkverfahren in Erwägung gezogen wurden,
    können letztendlich nur die
    verantwortlichen Entscheidungsträger selbst beantworten.

    Eine Abkehr vom geplanten Tetra-Funksystem wäre bereits vor Errichtung und
    Betrieb angeraten. Erfahrungsgemäss dauert es in Deutschland jahrelang bis
    Änderungen auf politischen Ebenen bzw. deren Beschlüsse/Massnahmen erfolgen.

    Völlig unangebracht wäre schon aus Sicherheitsgründen das „Aufpflanzen“
    des neuen BOS-Digitalfunks auf die bereits vorhandenen GSM-Handynetze.
    Fallen die Handynetze auch nur teilweise aus, wäre somit auch das zukünftige
    BOS-Digitalfunknetz betroffen. Die unerfreulichen Folgen dessen dürften
    jeder/jedem Bürgerin/Bürger klar sein.

    Keineswegs der inneren Sicherheit dienlich ist der Punkt, dass bei der
    Einführung des Digitalfunks quasi eine Sicherheitsreserve weniger zur
    Verfügung steht: Bei dem jetzigen Analogfunk existieren 3 unabhängige
    Kommunikationsmöglichkeiten.
    a)4m Bereich
    b)2m Bereich
    c)das normale Handynetz

    Fällt beim jetzigen Analogfunk ein Bereich aus, stehen somit noch 2
    Kommunikationsreserven zur Verfügung

    Beim Digitalfunk gibt es nur ein einziges Digitalfunknetz. Fällt dieses
    auch nur teilweise aus, verbleibt als einzige Kommunikationsreserve nur noch
    das Handynetz zur Kontaktaufnahme mit der Leitstelle/den Einsatzkräften.
    Dass Handynetze bei Grossereignissen keineswegs ausfallssicher sind,
    beweisen z.B. die Silvesterfeiern am Brandenburger Tor – hier kommt es
    regelmässig aufgrund Überlastung zu teilweise längerfristigen
    Totalausfällen.

    Von der beim Digitalfunk erheblich mehraufwendigen/komplizierteren
    Störungsbeseitigung im Vergleich zum Analogfunk ganz abgesehen.

    Bemerkenswert ist auch, dass lt. den vorliegenden Informationen, evtl.
    Überlastungen bzw. eingeschränkte Verbindungskapazitäten des
    Digitalfunknetzes für Einsatzkräfte erst dann ersichtlich sind, wenn sie im
    Bedarfsfalle eine Verbindung zur Leitstelle aufbauen
    wollen. Das vorherige Einbuchen ins Funknetz ist genau wie beim normalen
    Handy i.d.R. problemlos. Die „böse Überraschung“ macht sich ggfs. erst beim
    Verbindungsaufbau mit der Leitstelle/Einsatzkräften bemerkbar.

    Lt. vorliegenden Informationen plant Deutschland den Aufbau und Betrieb
    eines Tetrafunknetzes u.a. wegen der Absicht der Teilnahme an einem
    europaweit einheitlichem Funkstandard für den Behördenfunk zwecks
    grenzüberschreitenden Funkverkehr. Zumindest Frankreich (Ungarn?) und
    Tschechien betreiben jedoch sog. Tetrapolfunknetze, Holland m.E. einen
    APCO-Standard. Die Systeme Tetrapol, APCO und Tetra sind untereinander
    jeweils nicht ohne weiteres kompatibel. Schon allein deshalb kann von einem
    europäisch einheitlichem und somit grenzübergreifendem Funkstandard keine
    Rede sein.

    Auch bezüglich der praktischen Reichweiten sind beim zukünftigen
    Digitalfunk Zweifel angebracht. Die Frequenzen des bisherigen Analogfunks
    liegen bei rd. 86 MHz und rd. 168-172 MHZ. Der zukünftige Digitalfunk soll
    lt. mir vorliegenden Infos den Frequenzbereich 380-400 MHz nutzen.

    Physikalisch gilt der Grundsatz: Je höher die Frequenz desto geringer die
    quasi optische Reichweite. Die bisherigen Versprechen das mit dem
    Digitalfunk u.a. auch die Reichweitenprobleme beseitigt würden, sind schon
    allein deshalb in Zweifel zu ziehen. Auch die für Berlin geplanten insges.
    30 Digitalfunkumsetzer – in Gesamtdeutschland ca. 5000 Umsetzer – dürften
    sich deshalb als nicht ausreichend erweisen.

    Die zur Verfügung stehende Frequenzbandbreite zeigt sich bei Einsatz aller
    beim Digitalfunk möglichen Funktionen (Datenübertragung, Verschlüsselung,
    Sprechverbindungen) als keineswegs ausreichend. Kurz gesagt wurde bei der
    Planung des Digitalfunks eine viel zu geringe Frequenzbandbreite
    berücksichtigt.
    U.a. deshalb wurde, wie bereits erwähnt, der Sprech-und Datenfunk in
    mehreren Fällen über jeweils unterschiedliche Funknetze abgewickelt.

    Auch diese Gründe sprechen ggfs. für den Weiterbetrieb des bisherigen
    Analogfunks, zumal die momentan bestehenden Funklöcher erheblich
    preisgünstiger gestopft werden würden, als mit dem Aufbau eines komplett
    neuen Funksystems mit den schon bekannten Risiken.

    Weil die GdP und DpolG lt. jeweils eigenen Bekunden die Interessen ihrer
    Mitglieder erfolgreich vertreten, ist es schwer vorstellbar, dass mit
    Einführung des Digitalfunks die in diesem Schreiben erwähnten Risiken
    stillschweigend in Kauf genommen werden.