Die niederösterreichischen Feuerwehren laufen gegen eine Entscheidung der Autobahn- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft (ASFINAG) Sturm. Die Betreiberin des österreichischen Autobahnnetzes plant in Zukunft den so genannten “Pannenstreifen” aus Kostengründen durch “Pannenbuchten” zu ersetzen. Die Feuerwehren befürchten nun nicht mehr schnell genug an einem Unfallort eintreffen zu können.
Der Landesfeuerwehrkommandant Josef Buchta zeigt sich über die Idee, auf Autobahnen künftig auf Pannenstreifen zu verzichten, um Baukosten zu sparen, empört: “Die Planer müssen nicht ganz dicht sein.” [ORF.at]
Besonders interessant fand ich diesen Satz in dem Artikel: “Pannenstreifen dienen als so genannte Rettungsgasse – ohne sie könnten die Einsatzkräfte nicht schnell genug zur Unfallstelle durchkommen.” Ich dachte bisher immer, dass zwischen dem linken und dem rechts daneben liegenden Fahrstreifen eine Gasse gebildet werden muss. Aber in Österreich ist das in der Tat anders. Dort wird der Pannenstreifen für die Anfahrt benutzt, auch wenn die Probleme der Anfahrt über den Pannenstreifen bekannt sind. So wird auch in der Alpenrepublik die Forderung nach dem deutschen Modell der “Gasse” zwischen den Fahrzeugkolonnen erhoben. [Mehr bei ORF.at]
























