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        Talkrunde 2: Recht
        mit Sven Tönnemann
    • Kommentare

    Weiter geht’s mit der Talkrunde. Diesmal unterhalten Sven und ich uns über das Thema Öffentlichkeitsarbeit. Was darf ich fotografieren? Was nicht? Was darf die Presse?

    Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

    Uns ist noch eingefallen, über „Recht am eigenen Bild“ haben wir gar nicht gesprochen. Es folgen weitere Talkrunden. Wie immer freuen wir uns über Feedback!

    Download mp3 (8,6mb)

    Talkrunde 1: Drehleitern
    Talkrunde 2: Recht (1)

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    13 Antworten zu “Talkrunde 02: Feuerwehr und Recht (2)”

    Dass es (nun) im Strafgesetzbuch den Paragraphen „Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen“ (§ 201a StGB) gibt wusste ich bisher noch nicht. Danke!

    Danke für diesen tollen Beitrag!! Gut, dass das Thema Fotografien unter rechtlichen Gesichtspunkten angesprochen wird.
    Den Pressekodex findet man unter http://www.presserat.de/pressekodex.html

    Grundsätzlich sollten Journalisten den freiwillig einhalten. Eine Unterbinden von Fotos an der Einsatzstelle sollte nicht Aufgabe der Feuerwehr sein. Man kann sich damit einen Rechtsstreit mit dreistelligen Mio-Beträgen einfangen. Da lasse ich gerne der Polizei den Vortritt.

    erstmal riesen lob! klasse podcast ;)

    allerdings habe ich etwas zu bemängeln. ein kennzeichen eines kfz ist doch öffentlich. ein kennzeichen läßt auch keinen unmittelbaren rückschluß auf den fahrzeugführer, halter oder die insassen zu. und weil nicht jeder zugriff auf kfz-halten-datenbanken hat, ist eine abbildung eines kennzeichens doch auch keine verletzung des datenschutzes. dem normalo nutzt ein kennzeichen nichts. warum es also wegretuschieren?!

    Zu Bilder von Kindern (Kindergarten, etc.)

    Hier habe ich es selbst schon erlebt, dass die Kindergärternin auf mich zugekommen ist und gesagt hat, dass ich „den und den“ nicht fotografieren soll, weil hier ein Adoptionsverfahren läuft und die Eltern es nicht wollen. Die Eltern hatten im Vorfeld bei der Aufnahme im Kindergarten es schon verweigert, Bilder z. B. in für die Zeitung zu verwenden, wenn Kindergartenfest oder ähnliches ist.

    Also hier vorsicht!

    erstmal riesen lob! klasse podcast ;)

    allerdings habe ich etwas zu bemängeln. ein kennzeichen eines kfz ist doch öffentlich. ein kennzeichen läßt auch keinen unmittelbaren rückschluß auf den fahrzeugführer, halter oder die insassen zu. und weil nicht jeder zugriff auf kfz-halten-datenbanken hat, ist eine abbildung eines kennzeichens doch auch keine verletzung des datenschutzes. dem normalo nutzt ein kennzeichen nichts. warum es also wegretuschieren?!

    Ich denke, hier geht es nicht in erster Linie um Öffentlich oder nicht: Vielmehr hat dies mit Piäetet zu tun! Das Foto des Schrott(Todes)Auto im Internet oder in der Zeitung mit Kennzeichen z. B. ist für Angehörige und Freunde unglaublich schrecklich.
    Das sollte sich von selbst verstehen, dies zu unterlassen.

    allerdings habe ich etwas zu bemängeln. ein kennzeichen eines kfz ist doch öffentlich. ein kennzeichen läßt auch keinen unmittelbaren rückschluß auf den fahrzeugführer, halter oder die insassen zu. und weil nicht jeder zugriff auf kfz-halten-datenbanken hat, ist eine abbildung eines kennzeichens doch auch keine verletzung des datenschutzes. dem normalo nutzt ein kennzeichen nichts. warum es also wegretuschieren?!

    Wenn ein Jurist das sagt, wird er schon einen Grund dazu haben. :-)

    Anders gefragt: Hast Du jemals auf Fotos in der Zeitung u.ä. (Bildzeitung ausgenommen) nicht wegretuschierte Kennzeichen von Unfallautos gesehen? Ich kann mich nichtt daran erinnern. Zumindest in der Online-Redaktion wo ich war, ging man sogar soweit die Kennzeichen von BOS-fahrzeugen aus rechtlichen Gründen unlesbar zu machen. (Auch wenn dann auf dem Feuerwehrfahrzeug für alle zu lesen immer noch „Feuerwehr XYZ“ stand).

    Anders gefragt: Hast Du jemals auf Fotos in der Zeitung u.ä. (Bildzeitung ausgenommen) nicht wegretuschierte Kennzeichen von Unfallautos gesehen?

    Hab ich mehrfach gesehen in unserer lokalen Zeitung.

    erstmal riesen lob! klasse podcast ;)

    allerdings habe ich etwas zu bemängeln. ein kennzeichen eines kfz ist doch öffentlich. ein kennzeichen läßt auch keinen unmittelbaren rückschluß auf den fahrzeugführer, halter oder die insassen zu. und weil nicht jeder zugriff auf kfz-halten-datenbanken hat, ist eine abbildung eines kennzeichens doch auch keine verletzung des datenschutzes. dem normalo nutzt ein kennzeichen nichts. warum es also wegretuschieren?!

    Ich denke, hier geht es nicht in erster Linie um Öffentlich oder nicht: Vielmehr hat dies mit Piäetet zu tun! Das Foto des Schrott(Todes)Auto im Internet oder in der Zeitung mit Kennzeichen z. B. ist für Angehörige und Freunde unglaublich schrecklich.
    Das sollte sich von selbst verstehen, dies zu unterlassen.

    aber die angehörigen erkennen es so oder so… das kennzeichen ist dabei doch eher zweitrangig. wenn es danach geht, müsste man bei jedem getunten auto auch die spoiler wegmachen, weil die familie ja ihren sohn mit getuntem auto daran erkennen könnte. man dürfte dann ja gar keine fotos machen.

    natürlich ist es auch so, dass das kennzeichen sowieso wohl eher von geringem öffentlichen interesse ist. also kann man es auch wegmachen… es ist jacke wie hose… :D

    Hallo,

    wann gibt es eine neue Talkrunde?

    Hallo,

    wann gibt es eine neue Talkrunde?

    Eine gute Frage der ich mich gerne anschließe!

    Schön zu hören, dass es jemand vermißt. :-)
    Wir beeilen uns!

    Danke für diesen tollen Beitrag!! Gut, dass das Thema Fotografien unter rechtlichen Gesichtspunkten angesprochen wird.
    Den Pressekodex findet man unter http://www.presserat.de/pressekodex.html

    Grundsätzlich sollten Journalisten den freiwillig einhalten. Eine Unterbinden von Fotos an der Einsatzstelle sollte nicht Aufgabe der Feuerwehr sein. Man kann sich damit einen Rechtsstreit mit dreistelligen Mio-Beträgen einfangen. Da lasse ich gerne der Polizei den Vortritt.

    Schon in dem Moment, wo wir den Verletzten mit einer Decke vor neugierigen Blicken schützen, unterbinden wir auch das Fotografieren. Aber auch das ist eine Aufgabe der Feuerwehr und nicht nur der Polizei. Schutz der Intimsphäre und so weiter, bin gerade mal etwas träge, um das alles rauszusuchen ;-) Und solange die Einsatzstelle hoheitlich unsere ist, sind auch für dafür zuständig. Wir können dann die Polizei im Rahmen der Amtshilfe zur Durchsetzung unserer Forderungen bemühen. Ich denke, Ihr habt alle Dienstausweise in der Tasche. Lest Euch diese mal richtig durch ;-) Gruss Ulli

    Wir haben das Thema bei uns am anfang des Jahres durchgenommen (verhalten der Feuerwehr gegenüber der Presse)
    in meinen Dienstmitschriften habe ich mir dazu unter anderem auch folgendes notiert

    -geschützt sind Bilder aber nur wenn er erkennbar ist
    -dabei ist zu beachten das Augen per Streifen abdecken nicht in jedem Fall ausreichend ist
    z.B. wenn Person auch aus dem Text erkennbar ist
    -Auch auf Autokennzeichen ist zu achten diese ggf. Unkenntlich zu machen

    -Man darf/muss davon ausgehen das Opfer nicht mit Fotos seiner Situation einverstanden ist
    -Optische Abschirmung ist somit im Sinne des Opfers und ist auch im Sinne der Pressefreiheit zulässig

    Und ein schönes Zitat unseren SBM(allerdings zusammengefasst)
    -Menschenwürde achten ist unser Oberstes Gebot
    -dagegen steht die Sensationslust die Menschenunwürdig und somit zu verhindern ist