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… das beendet sie auch wieder.“ Das war einer der Schlüsselsätze in der fiktiven Dokumentation „Perfect Disaster“ gestern Abend auf ProSieben. Der Film beschreibt die Entstehung eines Feuersturmes über Sydney (Australien). Ausgelöst wurde dieser durch einen Buschbrand. Gezeigt werden aber auch Methoden, wie ein Buschfeuer bekämpft wird. Hauptursache der extremen Wetterphänomene ist der Klimawandel.

Der Film zeigt die Voraussetzungen, die gegeben sein müssen, damit es zu einem Feuersturm kommt. Die Kausalität der im Film geschilderten Ereignisse beginnt zwei Jahre vorher!

Das Wetterphänomen „La Niña“ (spanisch „Mädchen“) ist das Gegenteil des El-Niño-Ereignises. „La Niña“ bringt in Australien Abkühlung und viel Regen. Der Regen führt zu starkem Wachstum der Vegetation im australischen Busch.

Auf „La Niña“ folgt „El Niño“. „El Niño“ bringt in Australien Hitze und Trockenheit. Sie hält an und vergrößert die Gefahr von Wald- und Buschbränden. Als nächstes bilden sich Trockengewitter. Sie entstehen wenn in großer Höhe heiße Luft auf kalte Luftschichten trifft. Es entstehen Gewitter. Der Niederschlag verdunstet aber auf den unteren heißen Luftschichten sofort wieder. Das Gewitter wird auf diese weise immer stärker. Zusätzlich entsteht ein extrem starker Wind. Je höher das Gewitter, desto weniger Regen und desto mehr Wind! Je heißer die Luft, desto stärker das Trockengewitter.

In und um Sydney wachsen hauptsächlich Eukalyptus-Bäume. Sie sind der letzte Faktor, der für einen möglichen Feuersturm Voraussetzung sind. Die Bäume produzieren ein extrem brennbares Öl. Das Öl verdampft bereits, wenn es heiß wird. Entzündet es sich nun durch ein Feuer, kommt es zu einer explosionsartigen Ausbreitung des Feuers.

Das Trockengewitter verursacht nun durch Blitzschlag an mehreren Stellen Brände. Die aufsteigende Hitze der Feuer verstärkt nun das Gewitter. Im Film vereinigen sich nun die verschiedenen Feuerfronten. Die Feuerwehr schaffte es nicht, das zu verhindern. Das Legen von Gegenfeuern wurde durch drehenden Wind verhindert.

Die riesige Feuerfront lässt das Trockengewitter durch die aufsteigende Hitze immer stärker werden. Der Sog der heißen Luft wird nun so stark, dass ein Wirbelsturm aus Feuer entsteht. Er erreicht die Stärke eines Tornados. Dieser Sturm hat die Energie von dreißig Hiroshima-Bomben.

Das Trockengewitter und das Feuer haben eine Größe erreicht, dass sie ein eigenes Wettersystem bilden. Es entstehen so genanntes Konvektionssäulen. Statt Regen, regnet es in Sydney nun Glut!

Die enorme Hitze saugt immer mehr kalte Luft auf, auch von weit her. Dadurch zerstört sich der Feuersturm aber selbst. Denn durch die kalte Luft entsteht Regen. Der Regen Feuersturm regnet aus seinen eigenen Wolken und zerstört sich selbst .

Der Klimawandel macht dieses Feuersturm-Szenario wahrscheinlicher, so die Aussage des Films.

Am Rande des Films werden auch Möglichkeiten zur Bekämpfung von Buschfeuer und die Organisation der Feuerwehr in und um Sydney gezeigt. Auch auf das Problem „Brandstifter“ wir eingegangen. Sie fühlen sich durch die starken Buschbrände herausgefordert noch mehr Feuer zu legen.

„Perfect Disaster“ ist eine von der BBC produzierte Dokumentationsserie, die jeweils ein Worst Case Szenario von Naturkatastrophen durchspielt. Es gibt neben „Feuersturm“, noch diese Folgen: „Super-Tornado“, „Solarsturm“, „Taifun“, „Tsunami“ und „Eissturm“.

Insgesamt fand ich den Film, trotz der spielfilmähnlichen Dramatik, sehr sehenswert. Zumindest konnte ich einen kleinen Überblick über die Entstehung und Voraussetzungen eines Feuersturms gewinnen.

Katastrophe, Feuersturm, Sydney, Dokumentation

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Eine Antwort zu “Perfect Disaster: „Was die Natur begonnen hat …”

[...] Keine Unterhaltung à la “Im Feuer” oder “Backdraft”, sondern Unterhaltung im Wissenschaftsformat bietet die britische Serie “Perfect Disaster”. „Perfect Disaster“ ist eine von der BBC produzierte Dokumentationsserie, die jeweils ein Worst Case Szenario von Naturkatastrophen durchspielt. Es gibt neben „Feuersturm“, noch diese Folgen: „Super-Tornado“, „Solarsturm“, „Taifun“, „Tsunami“ und „Eissturm“. Zwar weisen die einzelnen Folgen eine spielfilmähnliche Dramaturgie auf, aber gerade das macht die Dokumentation so sehenswert, es ist nicht reines Faktenerzähle. [Bericht im Feuerwehr Weblog] [...]