In letzter Zeit wurde hier im Weblog, aber auch an anderer Stelle mehrfach darüber diskutiert, welche Fahrzeugausstattung eine Feuerwehr benötigt. Es muss bei Ersatzbeschaffungen nicht immer in einem Eklat enden, sondern es kann auch ganz unverhofft anders kommen.
In Merten sah der Brandschutzbedarfsplan von 2003 ein Mannschaftstransportwagen (MTW) als Ergänzung zu einem TLF 16/25 vor. Die Wehr sammelte Geld, um das Fahrzeug beschaffen zu können. Jetzt, 2006, will die betreffende Löschgruppe aber statt eines MTW ein Ersatz für das fast 30 Jahre alte TSF. Der Bürgermeister lehnte das, unter Berufung auf den Branschutzbedarfsplan, ab. Nach hitziger Debatte schlug sich wohl ein Teil des Gemeinderats auf die Seite der Feuerwehr! (Mehr im Kölner Stadt-Anzeiger)
Zwei Dinge fallen mir auf: Es muss nicht immer Politik contra Feuerwehr sein, wie in letzter Zeit häufiger, sondern es kann auch ein Miteinander von Politik und Feuerwehr geben. Aber, so frage ich mich, warum stellt man zuerst einen Brandschutzbedarfsplan auf, der ja offenbar in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr erstellt wurde, an den sich die Feuerwehr nun aber nicht mehr gebunden fühlt?


















